Aus der engeren Heimat.
am 1. April und endet am
Geschichten aus aller Welt
, blveckung erregte, furchtbar erstaunt.
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arme Witwe mit ihrem Las zu der Direktion Lotterie und ließ sich die Million auszahlen.
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Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12 30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnack- mittag geschloßen.
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Das Studienjahr der Hochschulen
(§) Ndz. Die in der letzten Zeit durchgeführten und die noch bevorstehenden Maßnahmen zur Verkürzung der Studienzeit und der Gesamtausbildungszeit der akademischen Berufe erfordern bereits heute die stärkste Konzentration und die größtmögliche Anstrengung sowohl auf der Seite des Lehrkörpers und des Hochschulpersonals wie auf der Seite der Studenten Wie der Neichserziehungs- minifter in einem Erlaß mitteilt, hat es sich als notwendig erwiesen, die Zeit der Vorlesunqs- und Unterrichtstätigkeit zu verlängern und damit eine Verkürzung der innerhalb des ganzen Studienjahres liegenden vorlesungsfreien Spanne vorzunehmen. Die nun noch verbleibende vorlesungsfreie Studienzeit stelle selbstverständlich keine Ferienzeit dar, wie man sie oft zu Unrecht bezeichnet habe. Wenn auch in diese Zeit der notwendige Erholungsurlaub fallen werde, so diene die vorlesungsfreie Studienzeit doch vor allem dazu, dem Wissenschaftler die dringend notwendige Zeit für seine Forschung, die Aufrechterhaltung der Verbindung mit der Praxis und für wissenschaftliche Exkursionen zur Verfügung zu stellen, sowie dem Studenten die Möglichkeit zu geben, in dieser Zeit das Erarbeitete auszuwerten und zu vertiefen, Zeichnungen und Laboratoriumsarbeiten fertigzustellen, sich auf die Prüfungen vorzubereiten, praktisch tätig zu sein und so die Grundlagen weiterer erfolgreicher Arbeit zu sichern. Dazu komme, daß die Hochschullehrer und Studenten gerade in dieser Zeit Weh-r- m a ch t ü b u n g e n ableisten können.
Der Reichserziehungsminister ordnet deshalb an, daß das Studienjahr am 1. April jeden Jah - resbeginnt und am 31. März des folgenden endet. Es wird.in zwei Studienhalbjahre
Einer der Polizeihunde, Zoe mit Namen, hat es geradezu zu artistischen Leistungen gebracht. Auf Befehl aus dem Lautsprecher kann er eine Pistole abfeuern, einet2,50 Meter hohe Wand hinaufklettern und sich auf der anderen Seite wieder herunterlasien, eine Kanne mit Wasser füllen, sein eigenes Halsband abnehmen und sich wieder anlegen. Bei den Dressurübungen hat man beobachtet, daß die Tiere anfangs besonders dadurch überrascht waren, eine Stimme zu hören, die anscheinend von ihrem eigenen Körper herkam. Es zeigte sich jedoch, daß stets eine sehr schnelle Gewöhnung eintrat und die Tiere später mit der neuen Einrichtung völlig vertraut waren.
die Jagd junger Künstler nach dem Lose geschildert wird, das mit einer Million herausgekommen war und das ihnen mit einem Jackett zusammen jemand entführt hatte. Auch Odette konnte das Gewinnlos nicht finden, so oft sie auch die Sachen ihres verstorbenen Gatten durchsuchte; sie ging auch zu allen Personen ihrer Bekanntschaft, denen sie etwas aus dem Nachlaß ihres Mannes geschenkt oder verkauft hatte — von dem Los fand sich keine Spur Sie war der Verzweiflung nahe, als ihr plötzlich eine Erleuchtung kam; das Los war wahrscheinlich in dem Anzug geblieben, in dem der Tote begraben worden war. Je mehr sie nachdachte, um so sicherer wurde sie, daß es nur so sein konnte.
Als sich Odette nun an das Komitee der Lotterie wandte und weinend ihre Geschichte erzählte, wollte man ihr nicht glauben, und man machte sie darauf aufmerksam, daß in jedem Falle nur die Leitung des Friedhofs den Befehl geben konnte, die Leiche wieder auszugraben. Als die Witwe sich an diese wandte, mußte sie wieder hören, daß auch sie nicht die richtige Instanz wäre, daß sie sich vielmehr an den Oberstaatsanwalt wenden müßte Dieser weigerte sich aber grundsätzlich und sehr entschieden, seine Erlaubnis zu geben, da es ihm als ein Aerger- nie erschien, daß man wegen der Vermutung, daß ein Gewinnlos mitbegraben fein könnte, die Ruhe eines Toten stören sollte. Odette aber war nicht so leicht abzuweisen, sie kam immer wieder mit ihren Bitten und Tränen, so daß schließlich die Erlaubnis zur Exhumierung doch gegeben wurde. Das traurige Unternehmen hatte vollen Erfolg, das gesuchte Los fand sich tatsächlich in den Taschen des Anzugs, in dem der Verstorbene gekleidet war. So kam
schwer tun, denn gerade in Lettland ist diese Sitte seit vielen Jahrhunderten tief verankert. Ansätze zu ihrer Heberwindung sind zwar seit langem vorhanden, besonders die junge volksdeutsche Generation in Lettland will von ihr nichts wissen. Am ehesten dürfte wohl der Handkuß infolge dieser Aktion zum Aussterben verurteilt fein, dann vielleicht auch noch das weitverbreitete Küssen der Kinder. Aber das, was sich sonst noch dann und wann küßt, etwa im Mai und bei anderen nicht unerwünschten Gelegenheiten, das wird sich diesen meist mit Leidenschaft geübten Braüch auch wohl künftig kaum nehmen lassen..
Zurechtweisung im Äonzertsaal.
Ndz. London.
Der auch in Deutschland wohlbekannte englische Dirigent Sir Thomas Beschäm hat bei einem von ihm geleiteten Konzert der Königlichen Philharmonischen Gesellschaft in der Oueens-Hall in London ih aller Öffentlichkeit eine Dame zur Ordnung gerufen. Das ist ein immerhin seltenes Vorkommnis, und es hat daher auch einiges Aufsehen erregt, zumal das Konzert und damit auch der Ordnungsruf durch den englischen Rundfunk übertragen wurde. Die Dame allerdings hat sich benommen, wie man .sich als gesitteter Zuhörer eines philharmonischen Konzerts nicht zu benehme» hat. Sir Thomas dirigierte Beethovens zweite Symphonie. Nach dem ersten Satz wartete er einige Augenblicke, bis die Zufpätgekommenen, die so lange'draußen hatten warten müssen, ihre Plätze im Saal eingenommen hatten. Während der Wartezeit bemerkte der Diri aent, daß eine eleaant gekleidete Dame in den ersten Reihen des Parketts eine Zigarette rauchte. Er fixierte sie zunächst mit unmißverständlicher Schärfe. Als das nichts half, rief er ihr schließlich vernehmlich und energisch zu: „Ater raucht man nicht, Madame!" D-monstrativer Be'ckall folgte der Zurechtweisung Die Betroffene selbst senkte hastig den Kopf und löschte sofort die Zigarette aus.
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Langsdorf, 17. März. Heute vollendete Altburgermeister Wilhelm Bender II. dahier sein 7 0. Lebe n s j a h r. Als während des Krieges seinem Vorgänger wegen seines hohen Alters und der durch die Kriegsverhältnisse stark gewachsenen Anforderungen an die ländliche Gemeindeverwaltung die Arbeitslast zu schwer wurde, übernahm Bender in ernster Zeit die Führung unserer Gemeinde. Er mußte noch all den Schwierigkeiten gerecht werden, die die durch den Krieg bedingte und noch in mehreren Friedensjahren dauernde Zwangs- wirtschaft im Gefolge hatten. Dann hatte er die Aufgabe, die Gemeindewirtschaft durch die Stürme der Inflation und Geldentwertung auf den sicheren Boden der stabilen Währung zu führen, die der Spätherbst des Jahres 1923 brachte. Altbürgermeister Bender hat die dafür günstige Zeit der Geldentwertung benutzt, um zwei Werke zu schaffen, für die ihm die Gemeinde großen Dank schuldet: das Ehrendenkmal für die Opfer des Weltkrieges auf dem Friedhof wurde erstellt, an dem seitdem all- jährlich am Heldengedenktag Feiern stattfinden. Nicht weniger bedeutsam für das öffentliche Leben der Gemeinde wurde die 1921 erfolgte Wiederherstellung unseres alten Rathauses im Geiste seiner Erbauer. Dadurch wurden dem Dorfe würdige Räume für die Gemeindeverwaltung und für öffentliche Versammlungen gegeben. Wir wünschen dem Jubilar, dessen Ahnen fest über 300 Jahren bei uns angesiedelt sind, einen ferneren Lebensabend in der Frische, deren er sich heute noch erfreut!
Lehrertaguna des Bezirks Laubach.
)—( Gonterskirchen, 16. März. Die Lehrer des Bezirks Laubach hielten hier ihre Frühjahrstagung ab. Bezirkswalter Ott- erinnerte in kurzen Worten an die großen Ereignisse unserer Zeit. Anschließend gab er Abschnitte aus der Unterrichtsganzheit „Familie, Volk, Rasse", um daran anschließend die Aufgabe „Volk in Gefahr" zu lösen. Eingehend wurden die Themen „Vermeidung erbkranken Nachwuchses" und die Gefahr des Rückgangs der Geburtenziffern behandelt. In einer regen Aussprache gab Schulrat Nebeling (Gießen) wertvolle Anregungen für Öre Unterrichtsarbeit. Während der Mittagspause wurde die Ko- lonial-Wanderausstellung besucht. Am Nachmittag wurde die Arbeit fortgesetzt. Schulrat N e b e l i n g sprach zunächst über den Führer als unser aller Vorbild und über sein geniales politisches Wirken. Die weiteren Besprechungen waren der praktischen Schularbeit gewidmet. 'Die Lehrer Deubel, Becker, Bickel und G a u b sprachen in Kurz- Dorträgen über Themen aus dem Ganzheitsunter-
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Die Dressur durch den Aether.
AS. Sydney.
Februar 1939 unter Mitnahme einer Dienstpistole und einer Mappe mit Aufzeichnungen hochverräterischen Inhalts fahnenflüchtig geworden. Er hatte vor, sich ins Ausland durchzuschlagen, um dort im Sinne seiner staatsfeindlichen Einstellung politischen Anschluß zu suchen. Da er ohne Mittel' war, hatte er einen Kraftdroschkenführer mit vorgehaltener Pistole gezwungen, ihn in Richtung der Reichs- grenze zu fahren. Nach kurzer Fahrstrecke war es jedoch der Geistesgegenwart des Kraftwagenführers gelungen, aus dem Wagen zu springen, und so dem Tode zu entgehen.
2Hi( dem Auto in den Rhein.
3n Bad Godesberg fuhr in der Nacht ein mit drei Personen aus Effern besetzter Personenkraftmagen über das Ufer hinaus und stürzte, sich überschlagend, in den Rhein, so daß nur noch die Räder aus dem Wasser herausragten. Zwei Angestellte eines Hotels nahmen sofort die Rettungsarbeiten auf. Bis zur Brust im Wasser stehend brachen sie die Wagentüre auf und brachten zwei der Insassen in Sicherheit, die auch bald wieder ins "Oewichstem Zurückgerufen und dem Krankenhaus zugefuhrt wurden. Der Fahrer des Wagens konnte nicht mehr lebend geborgen werden, da er und Türe fest eingeklemmt war. Der Wagen mit der Leiche des Fahrers wurde von der Feuerlöschpolizei aus dem Wasser gezogen.
Die „Bremen“ in Rio.
Oer erste Besuch des größten Schiffes der deutschen Handelsflotte, der „Bremen", in Rio de Janeiro wird von der brasilianischen Presse mit lebhafter Sympathie verzeichnet. An Bord der „Bremen" wurde ein Bankett veranstaltet. Hierzu
Der Hutschmuck flog davon.
Ndz. Melbourne.
Mode-Rennen gibt es jetzt überall, und überall
die Kameraden, sich auch in Zukunft für die Erhaltung unseres wertvollen deutschen Volksgutes einzusetzen. — Unter starker Beteiligung der Einwohnerschaft wurde der älteste Einwohner und letzte Veteran von 1 870/71, der 91jährige Heinrich Ruppel, zu Grabe getragen. Während seines Wirkens bis in fein 80. Lebensjahr erwarb er sich in der Gemeinde und in weitem Umkreis alles Ansehen. Trotz seines hohen Alters hat der Verstorbene bis in die jüngste Zeit die Ereignisse der Gegenwart mit regem Interesse verfolgt. Mit großer Freude empfing er zu feinem 91. Geburtstag ein Glückwunschschreiben und ein Bild des Führers. Die hiesige NS.-Kriegerkamerad- schaft, der er 64 Jahre lang angehörte, erwies ihm für feine letzte Fahrt alle militärische Ehre.
Kreis Wehlnr.
< W i ß m a r, 16. März. Dieser Tage bewegte sich ein großer Trauerzug durch unser Dorf. Der schwerkriegsbeschädigte Ortsdiener Hermann Klinke!, der infolge seiner Kriegsverletzung in der Klinik zu Gießen verstarb, wurde zu Grabe getragen. Partei, SA., NSKOD., Gesangverein „Germania" und viele Einwohner nahmen teil. Zahlreiche Kranzniederlegungen Ueßen die allgemeine Wertschätzung ermessen, die der Verstorbene genoß.
(Semester) eingeteilt. Das Sommerhalbjahr beginnt 30. September, das Win-
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richt- Eine rege Aussprache schloß sich an. Zum Schlüsse hielt Lehrer Dr. Kammer (Dillingen) einen Vortrag über das Thema „Auf dem Wege zur Landschulengemeinschaft". Schulrat N e b e I i n g dankte allen Mitarbeitern und Referenten der Tagung. Mit dem Gedenken des Führers schloß die Arbeitsoersammlung.
Landkreis Gießen
# Mainzlar, 15. März. Die hiesige Spar- und Vorschußkasse hielt bei Gastwirt Vogel IV. ihre Jahresschlußoersammlung ab. Direktor H. Spaar IV. erstattete Bericht über das ab- gelaufene Geschäftsjahr. Der Reingewinn betrug 1508 RM. Die Kasse zählt 75 Mitglieder. Die Bilanz ließ eine günstige Entwicklung erkennen. Nach der Bekanntgabe des Prüfungsberichtes durch das Vorstandsmitglied Wehn wurde dem Rechner E. Ph. Schlapp, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Dom Reingewinn werden 6 v. H. Dividende verteilt, der Rest wird dem Reservefonds zugeschrieben. Direktor Spa ar wurde einstimmig wiedergewählt. Die satzungsgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder K. Schlapp und G. Mer- k e l wurden ebenfalls wiedergewählt. Im weiteren Verlauf konnte das Mitglied Wilhelm Simm er von einem guten Erfolg der Spargeldsammlung berichten. Demnächst sollen, um den Sparsinn anzuregen, sämtliche Haushalte besucht werden.
LS t e i n b a d), 17. März. Am heutigen Freitag, 17. März, feiert Frau Marie Gerhard, geb. Gerhard, ihren 8 2. Geburtstag in verhältnismäßig gutem Gesundheitszustand. Sie ist seit 1900 verwitwet (ihr Mann war der Gastwirt Heinrich Gerhard u.) und lebt im Hause ihres Sohnes Paulus Gerhard, Gastwirt „Zum Ritter", Metzgermeister und Landwirt. Am gleichen Tage feiert der Landwirt Heinrich Keßler VI., Ehrenvorsitzender des Kriegervereins, in guter Gesundheit seinen 7 0. G e - b u r t s t a g. Beiden Jubilaren herzliche Glückwünsche.
oo Beuern, 16. März. Die hiesige Milch- absatzgenossenschaft hielt bei Gastwirt H „Bogel ihre General - Versammlung ab. Nach Eröffnung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden W. Schwarz III. erstattete der Rechner den Bericht über die Kassenlage. Direktor L. Hormon n gab den Jahresbericht bekannt. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde im Interesse der Vereinheitlichung der Milch- und Fettwirtschaft die Auflösung der Genossenschaft beschlossen. Die örtliche Ausgabe und Anlieferung der Milch bleibt wie seither bestehen, dagegen wird die Abrechnung, wie die Geschäftsführung überhaupt, durch die neugegründete Milchverrechnungsgenossenschaft in Gießen erfolgen.
Das begrabene Lotterielos.
B Paris.
Die seltsame Geschichte eines Großen Loses, das ein Toter mit ins Grab genommen hatte und das erst nach seiner Exhumierung einkassiert werden konnte, wird aus Paris berichtet. Die Hauptperson der Geschichte ist eine junge Witwe, von der der Präsident der Staatslotterie, Mouton, nur den Vornamen Odette verraten hat. Im vorigen August hatte der Mann Odettes kurz vor seinem Tode ein Los der Staatslotterie gekauft, deren Ziehung gegen Ende September stattfinden sollte. Odette war über diesen Kauf sehr böse, weil sie die 100 Franken lieber für einen neuen Hut angelegt hätte. Darauf fühlte sich der Mann wieder beleidigt und behielt das Los, das er sonst immer der Frau übergeben hatte, in seiner Tasche. Als ordentlicher Mann schrieb er jedoch die Nummer des Loses in sein Notizbuch. Wenige Tage danach starb der Mann plötzlich, und in ihrer Trauer dachte die Witwe nicht an das Los. Als sie jedoch einige Zeit später die Papiere des Verstorbenen ordnete, fand sie das Notizbuch,'in das er die Nummer des Loses geschrieben hatte, und aus reiner Neugier sah sie die Liste der im (September gezogenen Lose durch Ihre Aufregung war groß, als sie dann entdeckte, daß das Los eine Million gewonnen hatte. Ihr Fall erinnert geradezu an den Film „Die Million", der seinerzeit einen fo großen Erfolg hatte und in dem
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00 B eu e rn, Itl. März. Ortsbauernführer fier« mann hatte alle Diehhalter zu einer Besprechung eingeladen. Der Beauftragte des Milchwirtschafts- verbandes, Weber (Gießen), sprach über die Aufgaben der Milch- und Fettwirt- schäft. Er sprach vor allem von der Notwendigkeit der Steigerung der Milcherzeugung und forderte auf, durch bessere Fütterung eine höhere Leistung der Kühe zu ermöglichen. Jeder Bauer müsse be
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Küssen ist eine Eünd ...!
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„Laßt euch nicht küssen und küßt anderen nicht die Hände!" Diese Parole leuchtet zur Zeit von allen Plakatsäulen Letllands. Denn das lettische Volks- wohfahrtsministerium hat durch seine Abteilung zur Bekämpfung der Tuberkulose einen Feldzug gegen das „schädliche" Küssen eröffnet. Die hohe Behörde dürfte sich allerdings mit ihrem Wunsch etwas sehr
erschienen der Außenminister, der Wehrminister und der Marineminister, ferner führende brasilianische Diplomaten, Angehörige des Diplomatischen Korps und Vertreter des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Zu Ehren der brasilianischen Presse veranstaltete der Vertreter der Reichsbahnzentrale in Brasilien einen Bordempfang, bei dem der Direktor des Nationalen Propagandaamtes der Brasilianischen Regierung, Fontes, und die Herausgeber fast aller Zeitungen von Rio de Janeiro anwesend waren. In der „Stunde Brasiliens" der amtlichen Rundfunksendung des Brasilianischen Propagandaamtes, wurde ein Konzert der Bordkapelle der „Bremen" übertragen. Die Musik von Bord der ,-Bremen" erklang über 25 Sender sowie über Kurzwelle in ganz Brasilien.
Schneestürme in Amerika fordern zahlreiche Todesopfer.
Schwere Schnee stürme suchten den Staat Neuyork heim und verursachten schwerste Schäden. Es mußten zahlreiche Verkehrsstörungen festgestellt werden. Nachdem ein vom Empire-State-Gebäude fallendes Eisstück das Dach eines Bürohauses durchschlagen und mehrere Angestellte verletzt hatte, mußten die Straßenzüge um die Neuyorker Wolkenkratzer abgesperrt werden. 27 Menschenleben sind bisher den Schneestürmen zum Opfer gefallen.
Flugzeug flieh gegen schwedisches Panzerschiff.
Bei einer Luftschutzübung in Karlskrona stieß ein Flugzeug gegen ben M a st d e s Panzerschiffes „Gustav V." und stürzte ab. Während der Flugzeugführer verletzt wurde, fanden der Beobachter und zwei weitere Personen den Tod.
ise: t ■ Preis < Fenchel ß. h - heyei.
: Liefe Dame trug einen Federhut, in dessen Mitte en Vogel saß. Die Enttäuschung war groß, als vlötz- litz dieser Vogel die Flügel entfaltete und fortflog. ■ Gr hatte sich den Federhut als ideales Nest erkoren, bann aber eingesehen, daß es doch nicht der richtige 1 Üinfenthaltsort war. Davon hatte aber die Trägerin bis Hutes gar nichts gemerkt, und sie war über das Ünffehen, das ihre gar nicht so sehr neue Kopf-
terhalbjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 31. März. Innerhalb der Semester wird der Minister wie bisher jeweils die Zeiten bestimmen, in denen der Vorlesungs- und Unterrichtsbetrieb durchgeführt wird. Es ist in Aussicht genommen, für das Sommerfemefter regelmäßig die Zeit von etwa Mitte April bis Ende Juli, für das Wintersemester die Zeit von Ende Oktober bis Ende Februar festzusetzen. Für die beiden bevorstehenden Studienhalbjahre wird angeordnet, daß die Vorlesungen und Hebungen i m -sommersemester 1939 am 12. April beginnen und am 29. Juli enden, daß sie i m Winterlern e st e r 1939/40 am 21. Oktober beginnen und am 29. Februar enden. Die Einschreibungen und Rückmeldungen haben für das kommende Sornrner- 'semester vom 25. März bis einschließlich 20. April, I für das nächste Wintersemester vom 2. bis ein- üchließlich 29. Oktober stattzufinden. Die Vorlesungs- lunterbrechung über die Pfiygsttage soll ebenso «wie über die Weihnachtsfeiertage rnög- B i d1 ft kurz bemessen 'werden.
Aus aller Wett.
Sdjnee und Eis im bayerischen Oberland.
Im Berchtesgadener Land dauern die Schnee- ifälle feit Tagen nahezu ununterbrochen an. Auf per Alpenstraße liegt der Schnee bereits über einen Meter hoch. Bei Inzell und Ruhpolding sind die ^chneemauern zu beiden Seiten der Straßen fo »och, daß die vorüberfahrenden Kraftwagen überhaupt nicht mehr zu sehen sind. Da die motorisierten Schneepflüge Tag und Nacht unterwegs sein müssen, "'m den Sck)nee auf die Seite zu räumen, werden pe Straßen immer enger. Bei Mauthäusl steigt das Hochwild bis ins Tal herab, weil es auf den Höhen «ein Futter mehr findet. Auch im Allgäu hielt das Schneegestöber an. Auf den Landstraßen sind die Schneeverwehungen teilweise meterhoch. Von den Dächern und Fenstersimsen in der Stadt Füssen ängen armlange dicke Eiszapfen. Die Landschaft ocigt ein tiefwinterliches Bild. Das Schneeferner- iaus am Zugspitzplatt meldet eine Schneehöhe von u-.gesamt fünf Meter. Es schneit leicht weiter.
Schnelle Sühne für gemeines verbrechen.
Berlin, 16. März. (DNB.) Der vom Reichs- Kriegsgericht am 13. März 1939 wegen Verbrechens argen das Autofallengesetz zum Tode uno wegen Vorbereitung zum Hochverrat und oeegen Fahnenflucht zu einer Gesamtstrafe [ icon drei Jahren Zuchthaus sowie den' damit ver- ! hnnöenen Nebenstrafen verurteilte Otto Vogl aus 8ien ist am 16. März 1939 hin gerichtet wor- Iten. Wie bereits berichtet wurde, war Vogl Mitte
haben sich die Männer auch daran gewöhnt, bei sillchen „Frühjahrsparaden" die merkwürdigsten und emsgefaUenften Kopfbedeckungen auf mehr oder min- ; brr schönen Häuptern thronen zu sehen. Der Hut, bin eine junge Frau beim Derby in Melbourne hug, erregte aber selbst bei den aus guten Gründen flLichgültig tuenden Männern stärkstes Aufsehen.
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SeiteIs auf dem Rucken der Tiere befestigt. Er jpi.gt weniger als 8 Pfund und hat auf der einen ei Stile den Empfänger und auf der anderen die Bat- Me. Sogar eine kleine Antenne befindet sich an «jr. ben Apparat. Durch längere Dressur hat man die f itnbe an die Stimme aus dem Lautsprecher ge- V :c)nt und damit vertraut gemacht, die Kommandos dem Radio auszuführen.
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i; ihnen und ausführen. Ein besonders konstruierter
M., Idnoapparat ist hierzu vermittelst eines kleinen l/itofs mtf hom Wirf-tm hör Tiere befeftiat. Er
KrümenlS“!
strebt fein, pro Kuh und Jal-r die Milchleistung um 600 Liter zu steigern. Vor allem solle versucht werden, durch den Einsatz von Schleppern die Fahrkühe zu entlasten. Eine rege Aussprache schloß sich an. Ortsbauernführer Hermann dankte dem Redner und gab dann noch einige Verordnungen bekannt.
ch Saasen, 15. März. Die hiesige Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft hielt bei Gastwirt Heinrich Wagner (Bollnbach) ihre Generalversammlung ab. Nach der Eröffnung durch Direktor M. Münch gab Rechner Ludwig Kutscher die Bilanz bekannt und las den Geschäftsbericht vor, aus dem hervorging, daß die Genossenschaft im Jahre 1938 gute Erfolge zu verzeichnen hatte. Bilanz und Geschäftsbericht wurden von der Versammlung gutgeheihen, Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Die ausscheidenden Vorstandsund Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Die Genossenschaft, die 31 Mitglieder zählt, verzeichnete im vergangenen Jahre einen Umsatz, der um 2000 Mark höher lag als der des Vorjahres. Auch ein erhöhter Reingewinn ist zu verzeichnen. Er wurde je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage gutgeschrieben. In einer Aussprache wurde beschlossen, eine Streu- und eine Dippel- maschine anzuschaffen.
)—( Ruppertsburg, 16. März. In.unserem Dorfe fand eine Luftschutz Übung statt. Wenige Minuten nach dem Alarm lag das ganze Dorf in tiefem Dunkel. In einem Block wurde die eigentliche Uebunq durchgeführt, bei der alle Selbstschutzkräfte des Blocks ihr Können beweisen konnten. Die Üebung fiel zur vollsten Zufriedenheit aus.
△ Obbornhofen, 16. März. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt bei Gastwirt H. Groß I. ihren Jahresappell ab. Wehrleiter Hahn gab einen Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres und forderte auf, auch, weiterhin rege an Hebungen und Schulungsabenden teilzunehmen. Der Kassenbericht von Rechner A. Groß wurde in Ordnung befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Vorstand bleibt unverändert im Amf. Der Mitgliederstand betrug am Jahresende 44 Mann. Bürgermeisftr Kammer ermahnte
jaltenh', | Sm bemerkenswerter Versuch von Hundedressur irf radiotelegraphischem Wege ist kürzlich der Syd- 6^7 Wer Polizei gelungen. Im Hinblick auf die weiten ' ' Entfernungen, mit denen man hier bei der Verfol-
jtng von Verbrechern und der Suche nad) Ver- v v- , 1 igten rechnen muß, waren derartige Pläne schon .i um l.r,' | st längerer Zeit verfolgt worden. Nunmehr sind "-E - iejeits die ersten Hunde in Dienst gestellt worden, fti durch einen Radioapparat, den sie auf dem luden tragen, Befehle der Polizeistation hören


