Montag,U.APM1939
Nr. 89 Erstes Blatt
189. Jahrgang
!ß:ll
stn
16.00
17.15
23.00
17.20
117.00
8.00
18.30
9.00
19.00
9.25
Uhr
9.30
des
9.45
10.00
10.10
10.15
, und durch
B2.00
lerer Harb!-
52.35
’inen intet«. nrüfungen"
Noofeveli aus den Spuren Wilsons
Ein plumpes Ablenkungsmanöver des amerikanischen Präsidenten
gesehen. . ,
Uhr Großer Zapfen st reich der Wehr- rnacht auf dem Wilhelmplatz mit anschließendem Vorbeimarsch am Führer.
Uhr Fackelzug der NSDAP, und und ihrer Gliederungen durch die Wilhelm - straße an der Reichskanzlei vorbei. An dem Fackelzug nehmen die Ehrenzeichenträger des
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/,Uhr des Vormittags
Grundpreise für 1 mm hohe
für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf., für Text- anzeigen von7Omm Breite 50 Npf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25"/„ mehr.
Ermähtgte Grundpreise:
Stellen-, Vereins«, gemeinnützige Anzeigen sowie ein. spaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Rpf.,Familienanzei. gen, Bäder«,Unterrichts- iu behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B
Gegenseitige Zusicherungen der geschilderten Art werden der Welt unmittelbar eine gewisse Erleichterung bringen. Ich schlage für den Fall, daß diese Zusicherung gegeben wird, vor, daß in der daraus sich ergebenden friedlichen Atmosphäre zwei wese n t l i ch c P ro b l e m e sofort zu erörtern waren und die Regierung der Vereinigten Staaten wird an diesen Erörterungen gern tcilnehmen. Ich denke dabei an die Erörterung der wirksamsten und schnellsten Art und Weise, wie die Völker der Welt noch und nach van der erdrückenden Last der R ü st u n g e n befreit werden können, die sic täglich näher an die wirtschaftliche Katastrophe heranbringt. Gleichzeitig würde die Regierung der Vereinigten Staaten bereit sein, an Erörterungen über die praktischste Art und Weise der Erschließung internationaler Han del sw ege teilzunehmen mit dem Zweck, daß jede Nation der Erde in den Stand gesetzt wird, mit gleichem Recht aus dem Weltmarkt zu kaufen und zu verkaufen, und die Sicherheit zu haben, Rohstoffe und Er«
Vorbeimarsch am Führer erfolgt an der Technischen Hochschule.
Uhr Volkslieder singen des Berliner Sängerbundes auf dem Wilhelmsplatz.
Uhr Gratulation der ungarischen Delegation unter Führung, des ungarischen Gesandten.
Uhr Gratulation des bulgarischen Gesandten für seinen König.
alten Reichskanzlei.
Uhr Vorbeimarsch der Leibstandarte jj „Adolf Hitler", eines Sturmbannes ---Toten- kopfvcrbandes und eines Bataillons Schutzpolizei am Fsihrer an der Reichskanzlei in
An die falsche Adreffe.
Zur Botschaft des Präsidenten Pooscvelt.
O.v. Berlin, 16. April.
Erst Hetzen, und dann den Friedensapostel spielen, dos ist die Politik, die uns bei dem Präsidenten der USA. nicht das erste Mal begegnet. Die Vokabeln der neuen Botschaft Roosevelts sind uns nicht neu. Sie kommen uns im Gegenteil sehr bekannt vor. Da ist die „Verantwortung für die Menschheit", da ist der berühmte „internationale Konferenztisch", der den Völkern Gerechtigkeit tmb Frieden bringen soll. Roosevelt spielt die Rolle des neuen Wilsons konsequent weiter. Er will die Welt beglücken, nachdem er sie in Furcht versetzt hat. er will die Welt befrieden, nachdem er eine beispiellose Kriegspsychose erzeugt hat. Mit einem plumen Ablenkungsmanöver versucht Roosevelt seine und der Demokratien Hetze und Einkreisungspolitik zu tarnen und zu verwischen. Da wir aber schon einmal erlebt haben, wohin das Vertrauen in die Botschaft eines amerikanischen Präsidenten führen kann, wird es uns die Welt nicht verdenken, wenn wir solchen politischen Aktionen von jenseits des Ozeans sehr skeptisch gegenüberstehen.
Zum Sachlichen dieser neuen Roosevelt-Botschaft: Das deutsche Volk hat erfahren müssen, daß das Verhandeln am internationalen Konferenztisch und das Erwarten von Gerechtigkeit im Hinblick auf die Lebensansprüche einer großen Nation zu tragischen Zuständen führen kann. Es hat sich gezeigt, daß die so grundverschiedenen Probleme nicht allein vom juristischen Standpunkt aus erörtert und ausgehandelt /werden können. Die Welt besteht nicht aus ausgeklügelten Systemen, die von ideologischen Regierungen und Menschheitsbeglückern bestimmt werden, sondern sie besteht aus lebensuntüchtigen und lebenstüchtigen Völkern, die nicht zum S p i e l b a l l f r e m d e r Interessen werden wollen, sondern ihr Schicksal selber gestalten müssen.
Vor allem eins hat der Präsident Roosevelt in seiner Botschaft üb er sehen, und das ist dos Wesentlichste der gegenwärtigen Probleme: die große w e l t v n s ch a u l i ch e 'A u s e i n a n d e r j etzung mit den internationalen Kräften der Zerstörung, die die Völker der Code in ein blutiges Chaos stürzen wollen und die Kräfte der Ordnung in der Welt bedrohen. Es können keine dauernden glücklichen Verhältnisse im zwischenstaatlichen Leben geschaffen werden, so lange sich unter staatlichem Schutz d i e Mächte der Zerstörung und der Unruhe verbergen und konsolidieren können. Es kann keine neue Ordnung am Konferenztisch geschaffen werden, so lange der Bolschewismus als gleichberechtigter Partner im politischen Spiel in der Welt angesehen wird.
Wir müssen es als ein raffiniertes Manöver betrachten, wenn man von uns verlangt, in einer nicht von uns, sondern von den anderen kriegsoer- hetzten Welt Urfrieden zu schwören, in einem Augenblick, wo die Stagtsmänner der großen Demokratien erklären, daß sie keine ideologischen Gegensätze zwischen sich und dem oölkerzerstörenden Bolschewismus sehen. Das würde bedeuten, dem Bolschewismus für seine verbrecherischen Pläne und Aktionen Tür und Tor zu öffnen. Herr Roosevelt hat seine Botschaft an die verkehrte Adresse, gerichtet. Das deutsche Volk ist klüger und stärker geworden und deshalb wird sich der Erfolg Wilsons nicht wiederholen.
in i 'nnl%
m yoe/
i> und oä ibehingw der Um®; hervor, des
i Erbanlage ts führe W itterung em
Führers hat der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop eine größere Anzahl namhafter Persönlichkeiten des Auslande s zu der am Geburtstage des Führers in Berlin flattfindenden großen Parade eingeladen. Am Nachmittag des 20.April empfängt der Füh. rer die ausländischen Ehrengäste in der neuen Reichskanzlei. Am Donnerstagabend werden die Ehrengäste einer Festaufführung im Deutschen Opernhaus beiwohnen und am folgenden Tage dos R c i ch s f p o r t f e l d besichtigen. Für den Nachmittag des 21. April ist ein Besuch der historischen Stätten in Potsdam vorgesehen. Am gleichen Abend findet ein Effen im Hotel Saiserhof statt, dos der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop den Ehrengästen des Führers gibt.
Geburtstages, am 19. Appil 1939, um 18.30 über alle deutschen Sender.
Ehrengäste des Auslandes.
Berlin, 15.April (DNB.) 3m Namen
der Wilhelmftraße.
9.20 Uhr Gratulation des Apostolischen Nuntius.
Am 19. April: „
Uhr Vorstellung der beförderten --- Junker der ---Junkerschule Braunschweig im Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei.
Uhr Ansprache des Reichspropagandaleiters der NSDAP. Reichsministers Dr. Goebbels über alle deutschen Sender.
Uhr Gratulotiondes Führerkorps der NSDAP, unter Führung des Stellvertreters des Führers im Mosaiksaal der
Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-vezugrpreir:
Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte • 1.80 Zustellgebühr .. „ - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
Zernsprechanschlüffe
unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen
Postscheckkonto:
5ranftvrt am Main 11688
17.30 Uhr Tee-Empfang beim Führer für die ausländischen Delegationen.
18.30 Uhr Gratulation der Vertreter der deutschen Volksgruppen Europas.
Neichsminister Or.Goebbels spricht am
Vorabend des Führer-Geburtstages.
Berlin, 16. April (DNB.) Reichsminister Dr. G o e b b e l s spricht am Vorabend des Führer-
HA
Berlin, 18. April. (DNB.) Das Reichsministe- ium für Volksaufklärung und Propaganda gibt bekannt:
„Aus Anlaß des 50. Geburtstages des Führers inden folgende Veranstaltungen statt:
?.:1) leint ' d'e tyfc.
öorain I« auSjlI,
Mg.
1 Sonntof des Qq11, treten an: ’
1
)anau.
ung in der geworben. M. Bar.
1 in Dom. ombination tonnten bi; n behoben
Aw t Es wart' I5lngen jn Sieger bei Fest steh:
l h. sowch nisten au-: n verfügens schen Streis Sang gebt s ZU hach Mannschaft so daß ein chkeit liegt ie den Dor> hole werfen i
Zeugnisse des friedlichen Wirtschaftslebens zu erlangen. Gleichzeitig könnten diejenigen außcrameri- kanischen Regierungen, die daran unmittelbar interessiert sind, die politischen Erörterungen führen, die ihnen nötig oder wünschenswert er« scheinen."
Roosevelt schließt seine völlig im Geiste des Welt- triegspräfidenten Wilson^ gehaltene Botschaft: „Wir erkennen an, daß verwickelte Weltprobleme varlegen, die die aanze Menschheit angehen, aber wir wissen, daß sie. in einer Atmosphäre des Friedens geprüft und erörtert werden müssen. Eine solche Atmosphäre des Friedens kann nicht bestehen, wenn die Verhandlungen durch die Drohung mit Gewalt oder durch die Furcht vor einem Kriege Überschattet werden. Ich nehme an, daß Sic. den Geist der Offenheit, in dem ich Ihnen diese Botschaft sende, nicht mißverstehen werden. Die Chefs großer Reaierungen sind in dieser Stunde buchstäblich für das Geschick der Menschheit in den nächsten Jahren verantwortlich. Sie müssen die Bitten ihrer Völker hören, die vor dem vorauszusehenden Chaos des Krieges geschützt sein wollen. Die Geschichte wird diese Staatsmänner zur Rechenschaft ziehen für das Leben und Glück aller, auch der Geringsten. Ich hoffe, Ihre Antwort wird es möglich machen, daß die Menschheit von der Furcht befreit wird und für viele kommende Jahre wieder Sicherheit genießt. Eine entsprechende Botschaft geht an den italienischen Regierungschef.
gez.: Franklin D. Roosevelt." „Unsere Ausrüstung gehl weiter" RooseveltsFriedensaPpcllwarWalftmache
Ncuyork, 17. April (DNB.) Daß die Hintergründe des neuesten Roeseveltschen Manövers recht schmutzig sind, läßt sich aus den Erörterungen der Neuyorker Sonntagspresse entnehmen. Sie bietet das groteske Bild einer Debatte über bie M o - tioe, die den amerikanischen Präsidenten zu seinem Roßtäuschertrick bestimmt haben könnten. „Herald Tribüne" betont mit aufdringlicher Beflissenheit, sie glaube an Roosevelts Aufrichtigkeit (.). „New York Times" hingegen meint, die Botschaft
fein werden, mir als dem Oberhaupt einer weit von Europa entfernten Nation eine solche Erklärung über Ihre Politik abzugeben, damit ich, lediglich mit der Verantwortung und Verpflichtung eines freundschaftlichen Vermittlers, diese Erklärung an andere Nationen weitergeben kann, die jetzt Befürchtungen haben über die Richtung, die die Politik Ihrer Regierung einschlagen könnte." Und nun kommt eine geradezu groteske Zumutung. Er fährt fort: „Sind Sie bereit, die Zusicherung zu geben, daß Ihre Streitkräfte das Staatsgebiet oder die Besitzungen folgender unabhängiger Nationen nicht an g r e i - fen und nicht dort einmarschieren werden: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Schweden, Norwegen, Dänemark, die Niederlande, Belgien, Großbritannien und Irland, Frankreich, Portugal, Spanien, die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Rußland, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Irak, Arabien (the Arabias), Syrien, Palästina, Aegypten und Iran. Eine solche Zusicherung müßte selbstverständlich nicht nur für den heutigen Tag, sondern auch für eine künftige Zeit gelten, die lang genug fein mußte um ausreichende Gelegenheit dazu zu geben, auf friedlichem Wege an einem dauerhaften Frieden zu arbeiten. Ich schlage deshalb vor, daß Sie das Wort Ankunft" so auffassen, daß es einen Mindestzeit- raum — zehn Jahre mindestens, und wenn mir so weit vorcmsfehen dürfen, ein Viertel- jahrhundert — umfaßt, für den eine Nicht- angriffzusicherung gegeben wird. Wenn Ihre Regierung eine solche Zusicherung gibt, so will ich sie sofort an die Regierungen der oben angeführten Rationen weiterleiten und zugleich anfragen, ob — wie ich wohl mit Sicherheit annehmen kann — lebe dieser Nationen auch ihrerseits die gleiche Zusicherung zur Weiterleitung an Sie abgeben will.
neuen Reichskanzlei.
20.00 Uhr Gratulation d e s Stoßtrupps „Adolf Hitle r" und der Blutordensträger in der Marmorgalerie der neuen Reichskanzlei. ।
21.00 Fahrt des Führers über die Ost-West-Achse, die damit feierlich dem Verkehr übergeben wird. Professor Speer meldet dem Führer auf dem Hindenburgplotz die Fertigstellung der Oft-West-Achse. Oberbürgermeister Dr. z Lippert übernimmt die Straße in die Obhut der Stadt Berlin. Danach erklärt der Führer die Ost-West-Achse für eröffnet. Der Führer fährt als erster durch das Band über die Ost-West-Achse bis zum Adolf-Hitler-Platz unb denselben Weg zurück. An beiden Seiten der Straße werden die am Dau beteiligt gewesenen Arbeiter und die Gliederungen der Bewegung Aufstellung nehmen. Am Großen Stern ist ein besonderer Platz für die Veteranen der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 vor-
Das Programm für den Geburtstag des Führers.
Einweihung der Ost-West-Achse. — Gratulationsempfänge. - Große Wehrmachtsparade
Gaues Berlin der NSDAP, und je 50 Ehrenzeichenträger aus den übrigen Gauen teil. Ferner beteiligen sich die Berliner Gliederungen der NSDAP, mit je drei Ehrenstürmen. Uhr Im Ehrenhof der Reichskanzlei singt ein Chor ber Leib st anbarte -- Adolf Hitler.
Am 20. April:
Uhr Ständchen des Musikzuges der Leibstandarte -- „Adolf Hitler" im Garten der
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: Vrühlsche Univerfitätrdruckerei R. Lange in Sietzen. 8christleitung und Geschäftsstelle: Lchulstratze 7
Sonderbare Botschaft an den Führer.
Washington, 15. April. (DNB.) Der Präsident der Bereinigten Staaten, Roosevelt rich- l-te am Samstag an den Führer ein e » o (rfjaft, die, wie Roosevelt erklärte, „dem Frieden
Botschaft beginnt mit der Feststellung, daß i. der ganzen Welt Hunderte von Millionen mensch- !ch°? Oi heute in b - st-in d . g - r F u rch tar einem neuen Kriege, ja sogar vor < ner Reihe von Kriegen lebten. „Das Bestehen St eiet Furcht", so ertlärt Roosevelt „und die Mog. tchkeit eines oichen Konfliktes geht auch dos Volk kor Bereinigten Staaten, dessen Wortführer -ch bin, .die an unfr e5 mu6 auch die Völker aller ande- 1-n Nationen der westlichen Halbkugel angehew Sie !lle wissen dah jeder größere Krieg elbst wenn er M Xe Kontinente beschrankt b eiden sollte sich nährpnh seiner Dauer und auch noch wahrens oe l ebenszeit mehrerer Generationen nachher schwer
LMLOWW- tei einer früheren Gelegenheit habe 'u) ?
■^^ÄÄ.’SSÄ.e IvftZit ömung jetzt wieder die 8«tofjung m
H xä’ d«4efl gE^m Äm^Aevhen mv
r-lt aus, „daß die -We t noirociau h ' crtig de-m Schicksal ausgelns L 'brr <010(^1 der
c» liegt auf der Hand, 6 • Völker vor dem
Führer großer Nationen lieg, y cbcn,j0 auf der lohenden Unheil. zu r0tGnJ lernst den Wunsch h.anb, daß die Völker .m Herzen lb|t oem m hüben, daß ihre Befürchtungen e C 9 f llxiber ist es aber notwendig, so scchr ^^I |i ! völliger BerEennung b(*fftänbnisfofifl» jmt einer geradezu u^laubDchen b fpie[t
lit fort, „die Ereignisse, d,e sich kurstM)
hüben, mit in Rechnung zu stellem Drei L , Europa und eine in Afrika haben ihre una
architekten und Städtebauer.
10.20 Uhr Ueberreichling des Ehrenburgerbrief e s d e r S t a d t Da n z i g durch Gauleiter Forster.
11 00 Uhr Große Parade der Wehrmacht auf der Oft-West-Achse. Der Führer fährt die Paradeaufstellung vom Luftgarten über die Straße Unter den Linden, Pariser Platz, Hm- denburgplatz und die Ost-West-Achse ab. Der
hängige Existenz eingebüßt. Ein großes Gebietin einem anderen unabhängigen Lande des fernen Ostens ist von einem Nachbarstaat besetzt worden.
Nach dieser „Feststellung" begibt sich Roosevelt dann endgültig auf das Gebiet u n v e r b l u m ter Kriegshetze, in dem er weiter ertlart. „Be- riditc — wir vertrauen allerdings darauf, daß sie nicht zutreffen - besagen immer wieder, daß gegen noch andere unabhängige Nationen weitere Angriffsakte erwogen werden. Die Welt treibt offensichtlich dem Augenblick zu, wo diese Lage i n e i n e r K a t a str o p he e n d e n muß, wenn nicht ein rationalerer Weg gefunden wird, die Ereignisse zu lenken/
In einem plumpen Versuch, den H-riedenswillen des deutschen Volkes für feine dunklen Z^le einzuspannen, wendet sich der Präsident wieder direkt an den Führer: „Sie haben wiederholt versichert daß Sie und das deutsche Volk d e n Krieg nicht wünschen. Wenn das zutnfftz so brauch kein Krieg geführt zu werden. Nichts kann die Völker der Erde davon überzeugen, daß irgendeine Regierungsgewalt irgendein Recht oder irgend einen zwingenden Anlaß hat, auf ihr eigenes oder auf ondero Völker die Folgen eines Krieges herab- zuziehVn es fei öenn im Falle unzwe.deutiger- Selbftverteidigung."
Mit der ganzen Anmaßung des angelsächsischen Moralpredigers erklärt Roosevelt dann: „Wenn w Amerikaner diese Erklärung abgeben, sprechen mir nicht aus Selbstsucht, Furcht ober Schwache. Wenn wir jetzt sprechen, so geschieht es vielmehr mit der Stimme der Kraft unü aus Freundschaft für die Menschheit. Für mich steht immer noch fest, haft internationale Probleme sich am K o n f e r e n Z- tiieb lösen lassen. Es ist deshalb keine Antwort au die ' Befürwortung ..friedlicher Belprechungen, wenn die eine Seite ausfuhrt, sie werde die Waffen nicht aus der Hand l e g e n, wenn sie nicht doh vvrvhev-in di- Zusicherung b°k°m° daß die Entscheidung für sie fallen werde. C) stn Kon ferenS ist ebenso nötig wie vor Gericht daß beide^ Parteien in gutem Glauben in ^e Derhand. lungen eintreten und davon ausgehen, daß beiden tatsächliche Gerechtigkeit /zuteil werden wird: und es ist üblich und nötig, daß sie ihre Waffen außerhalb des Saales kaffen, in dem sie verhandeln. .
folQt bann ein Vorschlag, der nur als eine b rGei ste Einm ischung in die Politike.nes fremden Landes bezeichnet werden kann. „Ich bm überzeugt daß die Sache des Weltfriedens sehr ge- iörbert werden würde, wenn den Nationen der Welt Vne oTfene Erklärung über die gegenwar- , tiv- und künftige Politik der Regierung abgegeben wurde Da die Vereinigten Staaten als eine der Nationen der westlichen Halbkugel nicht unmittelbar in die Streitigkeiten verwickelt sind, d.e m Eurapa ; entstanden sind, glaube ich, daß Sie vielleicht bereit
Uhr Gratulation des Reichsprotektors für Böhmen und Mähren Neichsmlnister Freiherrn v. Neuraths und des Staatspräsidenten Dr. H a ch a.
Uhr Gratulation des slowakischen Ministerpräsidenten Dr. T i s o.
Uhr Gratulation der Rei-chsregierung im großen Empfangssaal der neuen Reichskanzlei.
Uhr Gratulation der Vertreter der Wehrmacht unter Führung von Generalfeldmarschall Goring.
Uhr Gratulation des Dberbüraermei« ft e r s und Stadtpräsidenten Dr. Lippert. Uhr Gratulation der Abordnung der Ad o l f- H i t l e r - St i f t u ng d e r d e u t f ch e n Gemeind e n und Gemeindeverbände für Jung-
iBflhnhrf] der dd* ie ZchwieY der
bei anbei«" na Der w -rdi-« ren !* seien, |o;; gewönne"
lief"1 E Wn?? [ungsbu^ enlng. i#ft< ütterunfl '
.em
>fer auft-. I « M der ndlich ucht neben , ber.öiel.
'Ä r.'K Oert/


