Ausgabe 
15.5.1939
 
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Gruppe

Karl Moos (50), Gurt Obermann (59),

4:6

2

9JL-$pott

zweiten Mai-Sonntag in Lumvlgs fter des Gaues Süd west zu Gast

Die Tr' lle lautet:

in Ham-

Der Tabellenstand.

1.

4.

2.

der ten

31:26

39:33

20:30

18:19

83:29

56:46

44:39

24:51

33:75

Tore 6:4 4:4

50:19

35:44

39:39

28:50

10:0 6:4 4:6

0:10

6:4

6:4

4:4

2:6

1.

2.

3.

4.

1.

2.

3.

14:0

10:4

4:6

1:9

1:11

50": Rein-

1. Post-SpD. München

2. Wiener AC.

3. Tv. Altenstadt

4. SV. Waldhof

VHC.; Ed. L a n g l o tz auch diejenige des Zweig' Vereins.

Punkte 4:0 4:0 0:4 0:4

Nord. Spiele

2

2

2

2 Süd. Spiele

2

2

Tore 11:2 5:2 2:8 2:8

Ausgezeichnet wurden (die in Klammer gesetzten Zahlen kennzeichnen die Anzahl der Wanderungen):

Auszeinung25": K. Engelbach (28), I. Fink (28), A. Schad (28), E. Petri (45)); Auszeichnung

Borussia Fulda

Tura Kassel Reichsb.-FSV. Bebra FV. Breidenbach

Gruppe

TSV. 60 Hanau SC. Wirges

Teutonia Watzenborn- Steinberg

1: MTSA. Leipzig

2. Elektra Berlin

3. MSV. J.-R. 49 Carlowitz

4. Hindenburg Bischofsburg

5. Polizei Stettin

Gruppe 2.

SV. 05 Dessau

Gruppe

Gruppe

1. Hamburger SV.

2. VfL. Osnabrück

3. Blau-Weiß Berlin

4. Hindenburg Allenstein Gruppe

1. Dresdner SC.

2. Fortuna Düsseldorf Gruppe

1. Stuttgarter Kickers

2. Admira Wien

3. VfR. Mannheim

13:8 (5:4) Toren.

1. Lintforter SV.

2. VfB. 08 Aachen

3. ff Arolsen

4. TGS. 61 Ludwigshafen

1. Schalke 04

2. VfR. Gleiwitz

3. Wormatia Worms

Punkte 3:1 2:2

Z 1:3

Die Vorrunden-Kämpfe um die Deutsche Hand­ball-Meisterschaft sind in drei von vier Gruppen be­reits entschieden. Erwartungsgemäß siegten MTSA. Leipzig und der Lintforter SA. auch in ihren vor­letzten Kämpfen und haben den Gruppensieg bereits icher. Hindenburg Minden erreichte zwar in Ham­burg nur ein Unentschieden, da aber der MSV. Weißenfels aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist, ind auch die Westfalen als Gruppensieger anzu- ehen. Lediglich in Gruppe 4 sind mit Post Mün­chen und dem Wiener AC. noch zwei Favoriten vor­handen; die Entscheidung fällt hier erst am kom­menden Sonntag.

Gruppe 1.

Hindenburg Minden kam am Sonntag

bürg gegen Oberalster nur zu einem 9^^Unentschie­

den, nachdem die Gastgeber zur Pause noch 5:1 in Front lagen, doch ist den Westfalen, die am kam- menden Sonntag ihr letztes Gruppenspiel in Wei­ßenfels bestreiten sollten, der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen.

Gruppe 3.

Klein-Linden trat zu Beginn nur mit 10 Mann, dazu noch mit 4 Mann Ersatz, an. Leihgestern stellte eine ausgeglichene, gleichmäßige Elf. Wenige Minu­ten nach Anstoß gelang dem Halbrechten der Gast­geber aus großer Entfernung der erste Treffer. Die Gäste spielten nun längere Zeit stark überlegen und konnten 10 Minuten später einen Strafstoß von rechts durch Kopfball zum Ausgleich erzwingen.

In der zweiten Halbzeit waren zu Anfang beide Mannschaften ziemlich gleichstark. Dann konnte Leih­gestern aus einem Gewühl heraus zum zweiten Tor einsenden. Ein Durchbruch des flinken Mittelläufers der Gastgeber, Rudolf Jung, übrigens des besten Mannes von Klein-Linden, führte mit Unterstützung des Mittelstürmers zum zweiten Tor für Klein-Lin­den. Eine weite Vorlage von Leihgestern wollte Klein-Lindens Torwächter durch Entgegenlaufen ab­wehren; er verfehlte aber den Ball und mußte er­leben, daß die Gäste zum viertenmal einsenden ~ ' * ') einen Weitschuß das

Handball im ASM.-Kreis Hießen

TV. Hörnsheim - TV. Kirch-Sön« 5:8 (4:5).

Erwartungsgemäß erkämpfte sich am Sonntag der Nordmarkmeister Hamburger SV. bei den End­rundenspielen um die Deutsche Fußballmeisterschaft den Sieg in der Gaugruppe 1, und damit zog er als erster in die Vorschlußrunde ein. Der HSV. ist Mit 9:1 Punkten ganz überlegener Sieger der Gruppe 1 geworden, denn während er selbst gegen Blau-Weiß Berlin, Brandenburgs Meister, em kla­res 3:1 erkämpfte, ließ sich der Niedersachsenmeister VfL. Osnabrück in Allenstein vom Ostpreußen- meister, der schon im Vorspiel ein torloses Unent­schieden geschafft hatte, mit 1:3 schlagen. Zum Hamburger SV. werden sich in der Vorschlußrunde mit größter WährscheinlichkA Dresdner SC Schalke 04 und Stuttgarter Kickers ober Admira Wien gesellen.

In der Gruppe 2 konnte der DSC. den ersten Entscheidungskampf gegen Fortuna Düsseldorf vor 40 000 Zuschauern überraschend klar für sich ent­scheiden. Nach diesem 4:1 können dieRotiacken dem zweiten Gang im Düsseldorfer mit größter Ruhe entgegensehen. Die Fortuna müßte Mit vier Toren Unterschied gewinnen, wollte sie den DSC. noch aus dem Sattel heben.

In der großartig besetzten Gruppe 3 Mt die Entscheidung erst am nächsten Sonntag endsultig, und zwar im Spiel zwischen Dessau und Stuttgart. Die Kickers führen mit 7:3 Punkten, wahrend es der Ostmarknieister Admira Wien nach seinem Bom- bensiL non 8:3 über Badens Meister VfR. Mann. heim (das Vorspiel hatten die W-ner 0_3 ver lorenl) auf 7:5 Punkte gebracht hat und im Falle einer Kickers-Niederlage am nächsten Sonntagsdank feinem belferen T°r->erhältms den erstenPlatz be- fetzen würde. Für die Stuttgarter heißt es also, ,n Dessau mindestens einen Punkt zu holen.

In der Gruppe 4 wurde diesmal .sticht gescheit. Schalke 04 und Gleiwitz tragen uachsten Sonn tag den entscheidenden Kampf um den Gruppenfteg aus.

lassen. Im übrigen gab es am Sonntag wieder nur ein Spiel. TSV. 1860 Hanau holte in Wirges nur ein 2:2-Unentschieden heraus. Die Tabellen:

4. Phönix Bad Vilbel

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Nieder-Alorstadt 2:0 (0:0).

Je näher sich die Spielzeit der Sperre nähert, um so mehr gleiten die spielerischen Leistungen auf einen gewissen Tiefstand. Sommerfußball, das ist dann die Bezeichnung hierfür. So ungefähr kann man auch das gestrige Spiel, insbesondere aber das Stürmerspiel der Blau-Weißen charakterisieren. Es geht nämlich nicht auf die bekannte Kuhhaut, was die Fünferreihe der Platzbesitzer gestern an Torchancen nicht nur ausgelassen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes vermasselt hat. Bei der drückenden Ueberlegenheit, die den Blau-Weißen zumindest 80 v. H. des Spielverlaufs in die Hand gab, hätte eine Trefferspanne erreicht werden müssen, die das Spielgeschehen zahlenmäßig zum Ausdruck gebracht

Das Fachamt Handball hat es bis jetzt aus gründ- fätzlichen Erwägungen abgelehnt, die Leistung eines Schiris zu kritisieren. Wenn wir diesmal davon ab­gehen, und diese zweifellos wichtigste Person etwas näher beleuchten müssen, so hat das seinen Grund. Denn seiner Einstellung kann Hörnsheim den Spiel­oerlust zuschreiben. Eine Schwächeperiode, des Geg­ners hervorgerufen durch eine deutliche Ueber­legenheit in der Mitte der ersten Halbzeit konnte durch oft unbegreifliche Entscheidungen nicht aus- genutzt werden. Es war sogar so, daß sich dieser wichttge Augenblick in das gerade Gegenteil um­wandelte und der Platzmannschaft zu einer mora­lischen Niederlage verhalf. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, daß aus einer klaren zwischenzeit­lichen Führung eine knappe Halbzeitniederlage wurde. Entgegen anderslautenden Gerüchten trifft die zuständige Instanz daran keine Schuld. Es han­delte sich bei dem Schiri um einenErsatz"mann, der angeblich eingesprungen war.

Hörnsheim kann die Niederlage mit der Gewiß­heit hinnehmen, daß das Ergebnis irregulär war und daß es unter normalen Umständen für die vielleicht größte Ueberraschung gesorgt hätte. Wenn es diesmal nicht geklappt hat, so waren widrige Umstände maßgebend, gegen die auch die beste Mannschaftsleistung nichts ausrichten kann.

Es dauerte geraume Zeit, bis sich beide Mann­schafte gefunden hatten unb bis Hörnsheim durch Jakobi mit 2:0 in Führung gehen konnte. Dem zwischenzeittg hergestellten Gleichstand konnte Hörns­heim durch Müller und Jakobi, zwei weitere Treffer entgegensetzen. Die bereits erwähnte schwache Schiri­leistung verhalf den Gästen dann zu der knappen Halbzeitführung. War bis dahin neben der ausge­zeichneten Stürmerleistung eine noch bessere Arbeit der Hintermannschaft hervorgetreten, so änderte sich das Bild grundlegend. Es kamen Deckungsfehler vor. Daneben zeigte der Sturm auffallende Schwä­chen und konnte nur einen Bruchteil der vielen Tor­chancen ausnutzen.

Kirchgöns hat gewonnen; ob verdient ober un­verdient soll dahingestellt bleiben. Es hatte diesmal einen Bundesgenossen zur Seite, der ihm den Sieg leicht machte. Allerdings war die Mannschaft nicht in bester Verfassung. Große Schwächen zeigte vor allem der Torhüter, der in vielen Fällen auffallend schwach war.

Immerhin soll ihr bescheinigt werden, daß sie in den bis jetzt ausgetragenen Kämpfen die beständigste Leistung zeigte und daß man unter diesen Umstän­den auch erwarten kann, daß sie im kommenden Jahre ihren Mann stellen wird.

Dörr, August Größer, Bruno Häusler, Heinrich Schäfer V., Heinrich Walther unb Friedrich Weller; der Zugführer Johannes Keitzer unb der Zugschaff­ner Heinrich Willershausen sowie der Betriebs­arbeiter Christian Muskat.

Der Betriebsführer, Reichsbahn-Amtmann W a h I, hielt vor der versammelten Belegschaft eine zu Herzen gehende Ansprache unb heftete jedem das schöne Ehrenzeichen eigenhändig an die Brust. Mit dem Sieg-Heil auf Führer und Reich schloß die schlichte, aber schöne Feier.

Familienabend im VHC. Gießen.

In Erinnerung an die vor 31 Jahren erfolgte Gründung veranstaltete der VHC. Gießen am Samstagabend in dem von DHC.-Bruder Anton B e tz in dankenswerter Weife schön ausgeschmückten Saale desBurghof" eine in bescheidenem Rahmen gehaltene Familienfeier, die gut besucht war. Der Leiter des Zweigvereins, Oberjustizinspektor Hardt, sprach in seiner Begrüßungsrede mit begeisterten Worten von den Idealen des VHC.: Heimatliebe und Wanderlust, und widmete sein Frischauf unserer schönen Heimat. Im Mittelpunk der Veranstaltung stand die Auszeichnung der fleißigsten Wanderer, die vom Wandermeister C. Plank vorgenommen wurde. Vorher jedoch erhielten die beiden VHC.- Brüder Fink und L a n g l o tz durch den Ver­treter des Hauptvereins, Wanderkamerad Hitz, mit anerkennenden Worten die Ehrennadel des Ge­samtvereins für 25jährige treue Zugehörigkeit zum

kann. Bei der geballten Zusammenfassung der geg- nerischen Hintermannschaft versteht man es näm- lich nicht, durch entsprechende Spielzüge der Ueber­legenheit zahlenmäßig Ausdruck zu geben. So kam es denn, daß bei der Halbzeit ein 0:0 zu verzeich­nen war, wo die Platzbesitzer zumindest mit zwei bis drei Toren in Führung hätten liegen müssen. Auch nach der Pause wurde dies nicht viel besser. Nur tdurbe jetzt mehr geschossen. In der 60. Mi­nute wurde dann endlich der Bann gebrochen. Bei einer Ecke, die von Hormel gut hereingegeben wurde, gelang durch Heuser unter gleichzeitiger Mithilfe der Verteidigung der Führungstreffer. Wenig spä­ter mußte Rensing durch eine Augenverletzung aus» scheiden. Trotz dieser Schwächung blieb die Ueber­legenheit der Blau-Weißen. Ja durch Hormel wurde sogar auf 2:0 erhöht. Dabei blieb es, obwohl sich noch manche Gelegenheit dazu bot.

1900 II Nieder.Florstadl II 11:3.

Beim Spiel der Blau-Weihen war dies anders. Hier wurde der Spielverlauf auch zahlenmäßig aus­gedrückt.

fUein-Cinben I Leihgestern I 2:4 (1:1).

Deutsche Handball-Meisterschaft.

MTSA. Leipzig, Hindenburg Minden und Lintforter SD. am Ziel.

4. SC. 03 Kassel

Fußball-Aufstiegspiele im Gau Hessen.

Mit drei Spielen (zwei in der Gruppe Nord und eins in der Süd-Gruppe) wurden die Fußball-Auf­stiegspiele am Sonntag im Gau Hessen fortgesetzt. In der Gruppe Nord wahrte Borussia Fulda durch einen hohen 5:1 (2:0)°Sieg über den Reichsbahn FSV. Bebra ihre Favoritenstellung. Aber Tura Kassel blieb den Borussen dicht auf den Fersen; die Kasseler kehrten nämlich aus Breitenbach mit einem 2:1 (2:0)-Sieg heim.

In der Gruppe Süd steht nun Phönix Bad Vilbel endgültig als Meister der Gruppe Friedberg fest. Reichsbahn 05 Bad Homburg, das durch einen Sieg über den TSV. Massenheim die Vilbeler im Meisterschaftskampf noch mit einem Punkt hatte überflügeln können, verlor gegen die vorn Abstieg bedrohten Massenheirner klar mit 0:3 und muß nun den Vilbelern endgültig den Gruppensieg uber-

hardt (54), P. Schirmbeck (62); Auszeichnung ,,75": Charl. Freundlieb (78), Aenne Hardt (75), A. Loh- rer (94), Gustav Stein (79); Auszeichnung100": Helene Bergen (100), Fritz Spies (111); Auszeich­nung125": Hch. Förster (131), Wilh. Hardt (132); Auszeichnung150": Wilhelm Ritter (156); Aus­zeichnung200": Heinrich Schneider (216); Aus­zeichnung275": Karl Stroh (277), Karl Weber (279); Auszeichnung300": Carl Plank (310).

Im Uebrigen verlief der Abend beim Gesang gemeinschaftlicher Lieder, dem grotesken Vortrag eines kostümierten Bergsteigerduetts (Pat und Pata- chon), das große Heiterkeit heroorrief, und den Vor­trag einiger Mundartdichtungen recht gemütlich. Eine fleißige Musikkapelle spielte zum Tanz auf, bei dem es sich selbst die ältesten Semester nicht nehmen ließen, das Tanzbein zu schwingen. Alles in allem eine schöne wohlgelungene Veranstaltung.

Landkreis Gießen.

5 Steinbach, 15. Mai. Am heutigen 15. Mai kann Frau Elisabetha Becker, geb. Haas, Ehefrau des Ludwig Becker II., in guter Gesundheit ihren 7 5. Geburtstag feiern. Vor zwei Jahren feier­ten die Eheleute ihre goldene Hochzeit.

gatta durch, an der außer ihren Mitgliedern der Wetzlarer Kanu-Klub, die Gießener Ruder-Gesell­schaft und der Gießen-Wiesecker Kanu-Club beteiligt waren. Die Wettfahrtleitung hatte der Gießener Dereinsführer Dr. Schwarzmaie r. Die Strecke betrug 1000 Meter unb reichte vom Kieswerk Rüb- samen, von wo gestartet wurde, bis zum Bootshaus der Paddlergilde.

Am Start waren vorwiegend Nachwuchskräfte, denen eine Gelegenheit geboten werden sollte, Er­fahrungen für das im Juli stattfindende (Sautreffen zu sammeln und sich auf diese größere Regatta vor­zubereiten. So waren auch das Rennen im Einer- Faltboot und das im Zweier-Wanderfaltboot für Anfänger ausgeschrieben. Lediglich ein Rennen im Einer-Faltboot war für Junioren bestimmt. Das Einer-Faltboot-Rennen für Anfänger bestand aus drei Läufen. Bei günstigem Wetter wurden verhält­nismäßig gute Zeiten herausgefahren. Dabei gab es einige spannende Momente, namentlich durch das Zutun der Wiesecker Kanuten. Im ersten Lauf des Einer-Faltboot-Rennens setzte sich Erich Wagner von der GRG. durch ruhiges und sicheres Fahren gegenüber dem dichtauf folgenden Gießen-Wiesecker Karl Schnell durch. Im zweiten Lauf lieferten sich die Gießen-Wiesecker Ernst Deibel und Hugo Kreiling ein forsches Rennen bei dem E. Dei - bei besser durchstand. Den 3. Lauf konnte der Wetz­larer Willi Brück vor dem Gießener Willi Schmidt (Gießener Paddlergilde) für sich entscheiden. Im Einer-Faltboot für Junioren gab es einen spannen­den Kampf zwischen Stein (Wetzlar) und Esser (Gießen). Esser war dadurch im Nachteil, daß er beim ersten Startversuch kenterte, er kam auch schlechter vom Start weg, so daß der Wetzlarer Kamerad Stein durch letzten (Einsatz Sieger wurde. Auch beim Rennen im Zweier-Wanderfaltboot für Anfänger setzten sich H. Ruckes und A. Trechsler gegenüber E. Lohr und K. Rohn, wenn auch mit einem knappen Vorsprung, durch.

> Die Ergebnisse.

1. Rennen, Einer-Faltboot für Anfänger: 1. Lauf: 1. Erich Wagner, GRG., 5:48 Min.;*2. Karl Schnell, Wiesecker KC., 5:54,5 Min.; 3. Hans Weil, GRG. (außer Konkurrrenz). 2. Lauf: 1. Ernst Deibel, Wie­secker KC., 5:48,2 Min.; 2. Hugo Kreiling, Wiesecker KC., 5:55,5 Min.; 3. Kurt Weil, GRG., 6:20 Min. 3. fiaufr 1. Willi Brück, Wetzlarer Kanu-Klub, 5:49,5 Min.; 2. Willi Schmidt, G. Paddlergilde, 5:55,1; 3. Willi Weller, Wiesecker KKl., 6:07 Min.

2. Rennen: Zweier-Wandersaltboot für Anfänger: 1. H. Ruckes - A. Trechsler, Wiesecker KC., 5:20 Min.; 2. E. Lohr - K. Rohn, 5:26,5 Min.; 3. K. Sommer- lad » K. Wehrmann, 5:30 Mn.; 4. L. Hildebrand - A. Märlender (beide Wiesecker KC.), 5:40 Minuten.

3. Rennen: Einer-Faltboot für Junioren: 1. Gotth. Stein, Wetzlarer KKl, 5:14; 2. Karl Esser, G. Padd­lergilde, 5:25,5 Min.

Achtungserfolg ' unserer Olympiakandidaten.

Futzballtampf Reichsauswahl Böhmen/Mähren 3:3 (1:1).

Das erste der vier Lehrspiele, die in den nächsten Togen zwischen deutschen Auswahlmannschaften und der Protektoratself von Böhmen und Mähren im Hinblick auf Helsinki 1940 zum Austrag kommen, endete am Sonntag mit einem schönen Achtungs­erfolg einer verhältnismäßig jungen Reichsmann­schaft. Im Berliner Olympiastadion erlebten 55 000 Zuschauer darunter bemerkenswert viele Pra­ger ein feines Spiel. Die frühere tschechische Na­tionalmannschaft zeigte ein hochentwickeltes techni­sches Können, das kaum noch eine Steigerung zu­läßt. Unsere Elf überzeugte durch braven Einsatz unb taktisch kluges Spiel. Das Unentschieden 3:3 (1:1), das am Ende herauskam, wird somit den bei­den Mannschaften gerecht. Der Verlauf des Kampfes war bei wiederholt wechselnder Führung denkbar spannend und befriedigte die Zehntausende vollauf.

Die Mannschaften

stellten sich dem Frankfurter Schiedsrichter Fink in den vorgesehenen Aufstellungen wie folgt:

Böhmen-Mähren: Tor: Boksay (Slavia); Burger, Ctyroky (beide Sparta); Kostalek, Boucek, Kolsky (alle Sparta); Ri ha, Senecky (beide Sparta), Dican, Kopecky (beide Slavia), Nejedly (Sparta).

Deutsche Auswahl: Tor: Jakob (Jahn Re­gensburg); Müsch (SV. Troisdorf), Streitle (Bayern München); Rohde (Eimsbüttel), Heermann (SV. Waldhof), Männer (Hannover 96); Lehner (Schwa­ben Augsburg), Gellefch (Schalke 04), Schweißer (SD. Dessau 05), Hänel (BC. Hertha), Urban (Schalke 04).

93 goldene Medaillen.

Nach Beendigung der Ostpreußenfahrt für Kraft­räder unb Wagen nahm Korpsführer Hühnlein am Samstagmorgen in Königsberg die Sieger­ehrung vor unb verteilte insgesamt 93 goldene, 117 silberne und 4 bronzene Medaillen. Die goldenen Medaillen fielen an 51 Ausweis- und 25 Lizenz­fahrer in der Einzelwertung. Don den Mannschaften errangen bei den Ausweisfahrern 6 und bei den Lizenzfahrern 11 diese höchste Auszeichnung. Die goldene Medaille wurde übrigens, entgegen der ur­sprünglichen Absicht, an Einzelfahrer nur vergeben, wenn sie ohne jeden Strafpunkt blieben.

1. Kreis - Kurzstrecken - Kanu - Regatta.

Die Gießener Paddlergilde führte am Sonntag teuf der Lahn ihre 1. Kreis-Kurzstrecken-Kanu-Re-

Gruppe 4.

Die Münchener unterlagen am Sonntag auf eige­nem Gelände den Wienern 8:11 (3:4). Der TD. Altenstadt, der vor einer Woche dem Ostmark-Meister das Nachsehen gab, bezwang diesmal wieder zu Hause den badischen Meister SD. Waldhof 5:4 (2:3) und hat nun theoretisch ebenfalls noch Aus­sichten auf den Gruppensieg.

Deutsche Fußball-Meifterschast.

Oer HSV. am Ziel. - VfR. Mannheim und Fortuna glatt geschlagen.

Mit 11:5 (6:1) Toren blieben die Leipziger er­folgreich und können jetzt den letzten Kampf ver­lieren, ohne daß der Gruppensieg gefährdet würde, aber damit ist ja kaum zu rechnen. Der Schlesien- Meister MSB. JR. 49 Carowitz hotte sich in Stet­tin ebenfalls beim Rückspiel gegen die Stettiner Polizisten mit 13:7 (6:3) Toren einen sicheren Sieg.

Auch in der btitten Gruppe fiel erwartungsgemäß die Entscheidung zugunsten des Niederrhein-Meisters Lintforter SD., der zu Haufe dem Vertreter des Gaues Hessen ff Arolsen sicher mit 10:3 (6:1) Toren das Nachsehen gab. Die Aachener waren am zweiten Mai-Sonntag in Ludwigshafen beim Mei­ster des Gaues Südwest zu Gast und siegten mit

MSV. Barbara unterliegt in Hanau ehrenvoll 5:7 (2:3).

Nach langer Zeit zeigten die Gießener Artilleristen wieder einmal ein gefälliges Spiel. Sie hatten das Vorspiel gegen die Tg. Hanau in Gießen 4:11 ver­loren, und man erwartete daher nicht viel von dem Spiel in Hanau. Aber es kam anders. Trotzdem der MSV. mit Ersatz antrat, lieferte er ein gutes Spiel, das er bet etwas mehr Glück glatt hätte gewinnen können. Großes Pech verhinderte den durchaus möglichen Sieg. Man zählte mehr als fünf Lattenschüsse, die die Gießener aus freier Po­sition anbrachten. Den Ausschlag für die Einhei­mischen gab das bessere Ausnutzen der Strafwürfe. 5 der 7 Tore, die die Gastgeber schossen, resultierten aus Strafwürfen, während die Soldaten aus kei­nem der vielen ©trafmürfe Nutzen ziehen konnten.

Die Mannschaft des MSV. war für dieses Spiel ganz umgebaut. Da Winden und Ollhoff fehlten, spielten sie mit Frese; Eckrich, Jllmann; Möckel, Richter, Frese; Grund, Hofmann, Weiler, Heimann, Hahn. Das Spiel war zunächst verteilt, und es dauerte lange, bis die ersten Tore fielen. Das Füh­rungstor der Gastgeber glich der MSV. bald aus, und auch als die Hanauer ein zweites Mal in Führung gingen, ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Kurz vor der Pause gab der Hanauer Unparteiische einen unberechtigten 13-Meter, der die Soldatenelf etwas durcheinander brachte. Diese Ver­wirrung nützte die Turngemeinde in der zweiten Hälfte durch wuchtige Angriffe auch und erhöhte von 3:2 schnell auf 5:2. Erst dann kamen die Ar­tilleristen wieder zum Zuge, und es gelang ihnen sogar, das Spiel überlegen zu gestatten. Zwei Straf­würfe der Hanauer brachten das 7:3. Jetzt fetzten die Gäste zu einem schönen Endspurt an. Sie ver­kürzten durch zwei schnelle Durchbrüche auf 5:7 und waren dem Ausgleich oft nahe. Aber das Schicksal wollte es anders. Neben den schon er­wähnten Lattenschüssen vereitelte der gute Torwart des Gegners weitere lor'e. Die Hanauer konnten ftoh jein, das 7:5 bis zum Schlußpfiff zu hatten.

Aus der Elf des Siegers ragte kein Mann heraus. Alle Posten der Mannschaft waren gut besetzt und die Ausgeglichenheit der Hanauer war erstaunlich. Bei den Gießenern zeigte die Läufer­reihe eine gute Leistung. Richter war der beste Mann auf dem Platz, er hatte nur Pech mit feinen Schüssen. Die Hintermannschaft war gut, während der Sturm nicht ganz befriedigte. Hier fehlte vor allen Dingen ein Strafstoßschütze und das schnelle Durchstoßen bei den Angriffen. Im Kombinieren zeigten die fünf Stürmer hervorragendes.

hätte.

Gleich zu Beginn hatten die Blau-Weißen eine große Chance, die jedoch das Ziel weit verfehlte. Fürs erste nahm man dies noch hin in der Hoff­nung, daß es sich mit dem weiteren Verlauf bes­sern würde. Doch weit gefehlt, das Stürmerspiel wurde mehr und mehr befangen. Und das, was in so manchem Verbandsspiel offenbar wurde, trat gestern mit aller Deutlichkeit hervor, nämlich daß teoen, uu« me y>u|ie o«" / * Sturm der Blau-Weißen in der Zeit der größ- konnten. Spater siel noch durch

Ueberlegenheit nicht zu Torerfolgen kommen I vierte Tor für Die Gaste.

5

20:7

9:1

5

6:10

4:6

5

7:11

4:6

5

7:12

3:7

2.

1

4:1

2:0

1

1:4

0:2

3.

5

13:12

7:3

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20:11

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6

12:16

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5

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13:5

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5

12:7

8:2

5

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0:10