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alität behauptet, der deutsche U-Boot- n a n d a n t, der nach der Versenkung der i)" an Churchill einen Funkspruch richtete, rfangen genommen worden. Dieser 11- ommandant traf aber bald danach höchst le- in Deutschland ein. Für Herrn Chur-
Churchill muß die Wahrheit sagen.
ßinb o n, 12. Okt. (DNB.) Sicherlich schweren |ns, weil ihm dies ungewohnt ist, hat Herr ll jetzt einmal die Wahrheit sagen Msstn. Am 27. September hat der Erste Lord der
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etz^.den Wea pur Befriedung Eurovas weisenden iteihstagsrede folgendermaßen formuliert hat- Die wrungen nach einem wirklichen Aufblühen" der irrationalen Wirtschaft in Verbindung mit der Steigerung des Handels und des Verkehrs fetzt die srdnungbringung der Binnenwirt.
ften bzw. der Produktionen innerhalb der Inen Staaten voraus. Zur Erleichterung des Rausches dieser Produktionen aber muß man zu
Neuordnung der Märkte kommen und zu |njr endgültigen Regelung der Währungen um e Hindernisse für einen freien Handel allmäh- ch abzubauen."
Ker wird auch den kleinen Staaten kvpas der Weg gewiesen, frei zu kommen von der t Selbständigkeit erdrosselnden Abhängigkeit von r Weltwirtschaft, deren sogenannte Freiheit nur in< Freiheit von Englands Gnaden ist. Wenn sie geschlossener Front ihre Stimme für eine solche twrtmuna der internationalen Wirtschaftsbe- eijungen der Völker erheben, dann wird diese iltime auf die Dauer auch von dem Geschrei der shetzer nicht mehr übechört werden können.
Moskaus Verhaudlungs Vorschläge an Finnland.
As p e n h a g e n, 14. Ott. (Europapreß.) Rach ungen aus Moskau hat Stalin in der Nacht Freitag dem finnischen Sondergesandten a-sikivi die sowjetrussischen Verhand- igsvorschläge überreicht. Stalin wurde ei von Außenkommissar Molotow begleitet, den frühen Morgenstunden des Freitag wurde Helsinki ein Kabinettsrat ab gehalten, km der erst in der letzten Nacht eingelaufene ichtPaasikivis über seine Verhandlungen er russischen Regierung erörtert wurde. Außer- wurde die russische Note, die am Donnerstag innischen Delegation in Moskau überreicht m war, einer Prüfung unterzogen. Der Chef neu eingerichteten finnischen Jnforrnations- Toivola stellte Pressevertretern gegenüber kiß die russische Note keinerlei ultima- n Charakter trage. Paasikivi hat neue ruktionen für seine Verhandlungen er- Verhandlungen sollen am Freitag, Kreml wieder aufgenommen worden
ch einer Meldung des „Giornale d'Jtalia" aus
fJ13 toirl) demnächst ein japanisches ©e- fflnöen *lc 5 B b e r von Pokosuta zu einer Kreuzfahrt Stufen. Auf dieser Fahrt werde es die Hawai- E..i|e(n und Inselgruppen im südlichen Teil des Ozeans besuchen.
ld, M aber blieb er ein Gefangener Englands, bis m HM'Di dieser auf eine Anfrage im Unterhaus jetzt in *r doch jchristlichen Antwort dazu bequemen mußte, Wen m^MMden, daß dieser U-Bootkommandant i n t" ine m englischen Gefangenenlager ’ilji linden gewesen sei.
ijch hülyötr noch im gleichen Atemzuge hat Herr Chur- Hl f5 s ■ rfidl Innen gewohnten Umgang mit der Lüge wie- fciit aufgeiiommen. Denn in derselben Antwort er- jah est er, die im deutschen Rundfunk aufgestellte J J.Jptyiiptung, daß der Offizier, der den Funkspruch i iifofbH Churchill sandte, auch das britische ■» g^,- Eichif f „Celebe s" versenkt habe, entspreche vch! kn Tatsachen, da im britischen Schiffsregister Hthlanb ER ^iff dieses Namens nicht geführt werde. 2. Herrn Churchill nachzuhelfen, fei er darauf l rimrffam gemacht, daß nicht die Versenkung der »,'elebes" gemeldet worden war, sondern die der / Irin k' k^Dn Sceptr e". Es ist denn doch so, Herr
x fi, nr kann keine zwei Sätze von sich geben,
»ere! ? kß eine Lüge dabei ist!
lesähllich H I
Meine politische Nachrichten.
E 3n dem estnischen Hafen Baltischport traf '[..-i: Min Freitag der erste russische Zerstörer o Beiter befindet sich ein russischer Frachtdamp- j“ , st' m Hafen, der Kraftwagen sowie Baugeräte wollen -material an Bord hat.
ende? japanische Botschafter in Moskau, Togo, . .gar' rirutbt von dem stellvertretenden Außenkommissar on dri ^?Iv"wski empfangen. Dabei wurden diejenigen urnrfae® • P3Erl weiter erörtert, die sich aus dem so w feiler in japanischen Ausgleich vom 16. Sep- d. I. ergeben, darunter insbesondere die von gemischten Grenzkommifsionen in dem ® 'b? an der mandschurisch-mongolischen Grenze.
Beurkundung der Sterbefälle »ort Wehrmachtsangehörigen.
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iru r ch die W e h r m a ch ta u s k u n f 15 » rp*< in Berlin den Standesbea m t e n ?fHje3ei gt werden, in deren Bezirk die Ver- f 1. n lhren letzten gewöhnlichen Aufent- , gehabt. Die Verordnung gilt ab 1. Septem-
Ajdfjl er Reichsinnenminister hat bie ©tanbes1
M angewiesen, deshalb schon jetzt die An-
der Wehrmachtauskunstsstelle entgegenzu- riM und auf Grund dieser Anzeigen die B e -
^kbungen im Sterbebuch vmzuneh- ?’Ji ßtl2 ^zeigen mit unvollständigen Angaben , nicht abgenommen werden, der Standes-
1 at nach Beurkundung die zur Ergänzung
^^chen Ermittlungen anzustellem
Bßt- O6tl(6 r etüOö*:. v, k(v|$lrT‘it bei Sterbefällen von Angehörigen der - AJJ r-/5'rr die Hinterbliebenen sobald wie möglich dein E! Besitz von Sterbeurkunden gelangen wird P .e^erorbnung vorbereitet, nach der die Sterbe-
Der Gau Heffeu-Naffau beginnt das Kriegs-WHW.
Von Gauamisleiier Haug, (Saubeauftragtem für das Kriegswinterhilfswerk.
NSG. „Es muß daher in diesem Kriegswinterhilfswerk alles übertroffen werden, was bisher Aehnliches geleistet wurde. Vielleicht wird dies auch eine Antwort an die Dummheit derer in der Welt fein, die glauben, das deutsche Volk innerlich auflösen zu können." Der Führer bei der Eröffnung des
Kriegs-WHW.
Gab es seither noch Zweifel, ob in diesem Jahr oas Winterhilfswerk durchgeführt wird und ob es überhaupt noch Ausgaben zu lösen gibt, die es erforderlich erscheinen lassen, die großen Anstrengungen und die organisatorischen Maßnahmen, die das WHW. erfordert, aufzubieten, so kennt das deutsche Volk nunmehr die Befehle des Führers, die er anläßlich der Eröffnung des Kriegswinterhilfswerkes erteilte. Sie werden auch den Letzten unter uns davon überzeugt haben, daß die Ausgaben des WHW. nicht geringer, sondern vielseitiger und bedeutender geworden sind, als wir sie je in den vorangegangenen Jahren zu erfüllen hatten.
Ueber allen unseren Arbeiten steht die nationalsozialistische Idee einer schicksalverbundenen Volksgemeinschaft, der — darüber müssen wir uns klar sein — nie zuvor eine größere Bedeutung zukam, als gerade in diesen schicksalschweren Tagen, in denen unser deutsches Volk heute steht. In sechs erfolgreich durchgeführten Winterhilfswerken haben wir Vieles geleistet, im siebten Winter nach der nationalsozialistischen Erhebung beginnen wir nunmehr das Kriegswinterhilfswerk des deutschen Volkes. Unsere Arbeit erfährt also nicht etwa eine Einschränkung und Verminderung, sondern im Gegenteil die größte Leistungsprobe einer folgerichtigen Entwicklung, wie sie sich uns seit 1933 gezeigt hat, wo wir aus primitiven Anfängen heraus nur die Not des Augenblickes lindern halfen.
Von Jahr zu Jahr hat sich unser Aufgabenkreis erweitert. Der Tatkraft und der Umsicht unseres Führers hatte eS das deutsche Volk zu verdanken, daß in verhältnismäßig kurzer Zeit die für unüberwindlich gehaltene Arbeitslosigkeit beseitigt werden konnte und darüber hinaus sich bald sogar ein Arbeitermangel bemerkbar machte. Es war deshalb schon in den vergangenen Jahren möglich geworden, neben den Aufwendungen für den bisherigen 5kreis der Hilfsbedürftigen, deren Einkommen und Bezüge oder Renten eine zusätzliche Unterstützung notwendig machten, große Mittel frei zu machen für weitere Aufgaben der nationalsozialistischen Volkspflege und für die besonderen Maßnahmen, wie sie die Rückgliederung der Ostmark, des Sudetenlandes oder des Memelgebietes mit sich brachte. Es muß an dieser Stelle einmal betont werden: Die Opferbereitschaft des deutschen Volkes hat so die militärischen und staatspolitischen Erfolge erst bis zur letzten Konsequenz gesichert! Wie immer meldete der Heeresbericht nun auch im siegreichen polnischen Feldzug, daß die Feldküchen der NSV. gleich hinter den Truppen in die befreiten Gebiete einrückten und der notleidenden Bevölkerung Hilfe und Erleichterung brachten.
Wer in den ersten Tagen des Krieges Gelegenheit hatte, an den größeren Bahnhöfen unseres Gaues den Einsatz des NSV.-Bahnhofsdienstes zu beobachten, kann vielleicht ermessen, welch ungeheure Anforderungen an Gut und Einsatzbereitschaft not
wendig waren, um die in dieZehntausende gehenden Rückwanderer zu verpflegen und zu betreuen. Dies alles sind Maßnahmen und Vorkehrungen, die zu einem nicht unerheblichen Teil durch Mittel des Winterhilfswerkes gedeckt und bestritten werden mußten.
Wir haben in den letzten Winterhilfswerken rund zwei Millionen Zentner Kartoffeln, neun Millionen Zentner Kohlen und 100 Millionen Kilogramm Nahrungsmittel, 582000 Stück Leibwäsche, 405000 Paar Schuhe, 786000 Stück Säuglingsausstattungen und Kinderwäsche und vieles andere mehr an die Betreuten unseres Gaues ausgegeben und damit ganz erheblich zur Hebung des Lebensstandardes unseres Volkes beigetragen. Wir haben aber auch, wie es diesmal bei der Eröffnung des Kriegs-WHW. durch den Führer selbst festgestellt wurde, durch unsere Hilfstätigkeit viele Sorgen der öffentlichen Wohlfahrtspflege übernommen und die Einrichtungen des Staates, der Länder und der Gemeinden wesentlich entlastet. Der Aufgabenkreis des Kriegswinterhilfswerks wird aber noch viel mehr umfassen als bisher. Die sozialen Anforderungen sind vielfach gegen früher andere geworden. Wir sind einerseits nicht mehr in der Sage, Nahrungsmittel und Kleidungsstücke, die nunmehr der Bezugsscheinpflicht unterliegen, zusätzlich an Betreute auszugeben, und haben deshalb den Weg gewählt, der den gegebenen Verhältnissen Rechnung trägt, indem wir Wertscheine zur Verteilung bringen. Wir haben aber auch andererseits neue Aufgaben hinzubekommen, die an uns die denkbar größten Anforderungen stellen. Neben Einrichtung und Erhaltung der NSB.- Bahnhofsdienststellen müssen wir auf den.Ausbau unserer Hilfsstellen „Mutter und Kind" größten Wert legen, da gerade in Kriegszeiten die Beratung unserer Mütter und Frauen größter Sorgfalt bedarf. Für eine zusätzliche Betreuung kommen insbesondere auch unsere aus den gefährdeten Grenzgebieten zurückgeführten Volksgenossen, wie auch bisher im Ausland wohnende und jetzt ins Reich zurückgekehrte Reichs- und Volksdeutsche, als auch Familienangehörige und Hinterbliebene von Kriegsteilnehmern in Frage.
Eine Aufgabe, der unsere besondere Aufmerksamkeit zu gelten hat, sehen wir in der Errichtung von Hilfskindergärten, von denen der Schirmherr des Kriegswinterhilfswerkes, Reichsminister Dr. Goebbels, sagte, daß er die Zahl verdoppelt sehen möchte. Wir haben im Gau Hessen-Nassau bis jetzt 500 NSB.- Kindergärten und müssen deshalb in kürzester Zeit auf tausend solcher Einrichtungen kommen. Es besteht heute hierfür auch ein erheblich größerer Bedarf, da ein großer Teil unserer Frauen in den Arbeitsprozeß eingeschaltet werden muß, was es mit sich bringt, daß für die Kinder dieser Frauen genügend Sorge zu tragen ist.
Der Ausbau und die Erhaltung von NS.-Schwe- sternstationen und die Förderung der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes gehören nunmehr auch zu den Aufgaben des WHW. Sollten außerdem noch für irgendwelche volkspflegerischen Maßnahmen Mittel notwendig werden, so ist es selbstverständlich, daß auch sie von uns übernommen werden, wie es überhaupt als Selbstverständlichkeit vorauszusetzen ist, daß keine dogmatische Engherzigkeit und bürokratische Kleinlichkeit unsere Arbeit begrenzt, sondern ich deren Erfüllung in einem weitherzigen und beweglichen Einsatz erkenne. Es ist für uns nicht vor
stellbar, daß es noch Volksgenossen geben könnte, die nicht wissen, welche Aufgaben Winterhilfswerk und NS.-Volkswohlfahrt heute zu erfüllen haben. Es gibt heute keine sozialen Anforderungen mehr, die nicht irgendwie den Arbeitsbereich der großen nationalsozialistischen Einrichtungen berühren.
56950 ehrenamtliche NSV.-Walter und WHW.- Helfer stehen in unserem Gau zum steten Einsatz bereit. Eine Riesenzahl von freiwilligen Mitarbeitern, die sich aus allen Teilen unseres Volkes zusammensetzt, steht in ständigem und engem Kontakt mit der Bevölkerung. 1264 Hilfsstellen „Mutter und Kind" beraten in unserem Gau zahllose Mütter, das Winterhilfswerk betreut noch immer im Monatsdurchschnitt 250000 Einzelpersonen und Familien, und in einem Teil des Gaues Hessen-Nassau ist auch mit den kommunalen Stellen eine Regelung dahingehend getroffen worden, daß die NSV.- und WHW.- Stellen bei der zur Zeit notwendigen Bezugsscheinregelung praktisch mit beteiligt sind und ihre Einrichtungen mit zur Verfügung gestellt haben. Das Ernährungshilfswerk, dem heute bei der Sicherung der Ernährung eine noch größere Bedeutung als bisher zukommt und das heute schon rund 10000 Schweine pro Mastperiode zusätzlich aus Küchenabfällen in unserem Gau mästet, ist nicht nur für jede Hausfrau, sondern überhaupt für jeden Volksgenossen ein feststehender, nicht mehr wegzudenkender Begriff.
Es ist deshalb keine Ueberheblichkeit, wenn ich behaupte: Auch das Kriegswinterhilfswerk ist eine Schlacht, die siegreich geschlagen werden muß, ein Kampf um Deutschlands innere Stärke. Für den Ausgang des Krieges wird es mit entscheidend sein, welches Volk in seiner Heimat sich am festesten mit der Front verbunden fühlt. Es kommt im weitesten Maße darauf an, in welchem Geiste wir alle bereit sind, die Opfer zu bringen, die billigerweise erwartet werden können. Der Opfersonntag (wie der Eintopfsonntag im Kriegswinterhilfswerk bezeichnet wird), die Reichsstraßensammlungen, die Opfer von Lohn und Gehalt, die Ablösungen unseres Bauernstandes werden jedem einzelnen Gelegenheit geben, sich an dem großen und einzigartigen sozialen Hilfswerk aller Zeiten nach seinem besten Können zu beteiligen.
Ich weiß, daß Spender und Helfer des KriegS- winterhilfswerkes sich mit Stolz der Forderung unseres Führers, nicht mehr an die Größe ihres eigenen Opfers zu denken, unterwerfen werden. Jeder sei bereit, die größten Opfer für das Kriegs- WHW. zu bringen, die er überhaupt ermöglichen kann. Der Führer und nunmehr auch unser Gauleiter haben die Parolen gegeben.
Das deutsche Heer besitzt neben seinem unbeugsamen Witten zum Siege die besten Waffen der Welt, die deutsche Heimat aber besitzt in ihrer inneren Front die durch nichts zu beeinträchtigende Entschlossenheit, den Kampfgeist und Mut der Soldaten durch einen gleich großen Opfergeist zu ergänzen und zu stärken. Deutschlands Söhne stehen im Kampfe für des Vaterlandes Größe und Unvergänglichkeit. Die Leistungen und Opfer des Winter- hilfswerkes sind ein Ausdruck der Treue und des Dankes an den Führer. Es geht um Deutschland! Wir kennen nur eins: Mit dem Führer in bedingungsloser Treue um Recht und Leben unseres Bottes zu kämpfen!
Gchwerarbeiierzulagen.
Im Rahmen unserer Ernährungswirtschaft wirb die Ernährung der Schwer- unb Schwerstarbeiter als vorbringAche Aufgabe behandelt. Der Begriff des Schwer- und Schwerftarbeiters wurde in einer Verordnung geklärt, die beispielhaft eine Anzahl von Berufen aufftchrt, die in Frage kommen können. Äm Reichsarbeitsblatt weift der Sachbearbeiter des Reichsarbeitsministeriums, Min.-Rat Dr. Kremer, darauf hin, daß die Aufzählung der Berufe noch nicht besagt, daß rin dazu gehöriger Arbeiter injedemFalle Schwer- und Schwerst- arbeiter ist. Andererseits können bei einzelnen in der Liste nicht genannten Arbeitern die besonderen Dechältnisse am Arbeitsplatz eine An - erkennung als Schwer- und Schwerft- a rbe4 er erforderlich machen. So können z. B. Maurer, die nicht als Schwerarbeiter genannt find, als solche in Frage kommen, wenn sie unter erschwerenden Arbeitsbedingungen arbeiten.
Die Gewährung von Lebensmittelzulagen ist nicht auf die Gefolgschaftsmitglieber gewerblicher Be
triebe beschräntt. Wenn im Einzelfall die Voraussetzungen vorliegen, können auch selbständige Handwerker und Heimarbeiter als Schwer- oder Schwerstarbeiter in Betracht kommen. Auch Frauen können Lebensmittelzulagen erhalten, wenn sie tatsächlich Schwerarbrit verrichten, z. B. bann, wenn sie bei den heutigen Anforderungen Arbeiten verrichten. Mit denen sie sonst nach den gesetzlichen Vorschriften nicht beschäfti^gt werden dürfen. Im Interesse der Gesunderhaltung sollen allerdings auch heute Frauen nur mit Arbeiten beschäftigt werden, zu denen sie geeignet sind. Die Beschäftigung während der Nachtschicht, lange Dauer der Arbeitszeit und lange Anmarschwege mr Arbeitsstätte gelten nicht als erschwerende Arbeitsbedingungen, die eine Anerkennung als Schwerarbeiter erforderiich machen. Selbstverständlich muß der Schwer- und Schwerstarbetter die ihm zugedachten Lebensmittel auch so ausnutzen, daß er zu entsprechenden körperlichen L e i st u n g e n befähigt i st. Da tft die Verpflegung im Betriebe heute wichttger denn je, und es liegt im Interesse des Arbeiters selbst, daß von der Gemeinschaftsverpflegung möglichst weitgehend Gebrauch gemacht wird.
Aus aller Welt.
Hinrichtung eines Mädchenmörders.
Berlin, 11. Ott. (DNB.) Heute ist der am 31. August 1909 geborene Thomas D u n a aus Sandizell hingerichtet worden, der durch Urteil des Schwurgerichts bei dem Landgericht M u n ch e n II wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden ist. Duna hat am 14. September 1938 in Schönegg bei Dietramszell die 23 Jahre alte Landwirtstochter Barbara Glas ermordet, da er das Mädchen nicht heiraten konnte, es aber auch keinem anderen Manne gönnen wollte.
Vollstreckung eines Todesurteils.
Berlin, 11. Okt. (DNB.) Heute ist der am 6 Februar 1915 geborene Wolfgang Schulze aus Lsivria binqerichtet worden, der durch Urteil des Sondergerichts München vom 24. August 1939 weqen Mordes in Tateinheit mit versuchtem schweren Raub zum Tode und zum dauernden Der- lust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt wor- den ist. Schulze hat am 19. Auaust 1939 m Mun- dien seine Zimmervermieterln die 37]afyrige Ehefrau Katharina Peiß, durch Messerstiche ermordet, um sie zu berauben.
Lin Raubmörder hlngerichtet.
Berlin, 13. Okt. (DNB.) Heute wurde der am 10. Okt. 1907 in Neu-Klemzig, Kreis Zullichau- Schwiebus geborene Erich Sommer hingerichtet, der vom Schwurgericht in Glogau wegen Mordes ,Um Tode verurteilt worden war. Sommer hat in Grünberq einen Händler in eine einsame Wohn- faube gelockt und dort erschossen, um sich seine Habe anaueignen.
Personenauto vom Zug überfahren.
An einem schrankenlosen Uebergang in der Nähe des Bahnhofs Wiesbaden-Dotzheim wurde
ein Personenkraftwagen von einem Zug erfaßt. Der Fahrer erlitt einen Nervenschock, fein etwa 2Vt Jahre altes Kind wurde getötet. Als der Zugführer den Tatbestand aufnehmen wollte, erlitt er einen tödlichen Schlaganfall.
Explosion in einer Reuyorker Färberei.
Durch eine Explosion in einer Färberei am Madison Square sind zwei Personen getötet und zwanzig verletzt worden. Infolge der Explosion stürzte auch ein benachbartes Kino ein, wobei zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Starker Meteorfall in Bosnien.
Zum drittenmal in diesem Herbst ist in den Sergen von Bosnien ein Meteor niedergegangen. Dor einigen Tagen bemerkten bosnische Bauern zwischen 5 und 6 Uhr früh am westlichen Himmel plötzlich ein starkes Licht und das Niedersausen einer erglühten Kugel im Gebirge. Das Niederfallen ries eine Detonation ähnlich einem Kanonenschuß hervor, der bis zum Dorfe Ostroschatz, 10 Kilometer vom Gebirge hörbar war. Das Museum von Sarajewo hat eine Kommission entsandt, um den nieder- gegangenen Meteor zu suchen.
Sarajewo — die Stadt der Zwillinge.
Dreißig Zwillingspaare wurden in den letzten drei Monaten in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo geboren. Die Zahl aller Neugeborenen betrug in den letzten drei Monaten in dieser Stadt 376, davon waren 60 Zwillinge.
Schwer bestrafter Fischräuber.
In Italien ist das Fischen mit Hilfe von Sprengstoffen noch wett verbreitet, obwohl die Behörden mit scharfen Strafen gegen diese, die Fischbestände vernichtende Unsitte vorgehen. Eine weit schwerere Strafe erlitt dieser Tage der Fischer Pietro di Roma aus Taranto. Als er
im Keller feines Hauses eine Bombe herftellte, mit der er dem verbotenen Fischfang nachzugehen gedachte, explodierte ihm der Sprerrgstoff unter den Händen. Mit schweren Verletzungen gelang es di Roma noch, die Sttaße zu erreichen, wo er bewußtlos zusammenbrach. Als darauf Nachbarn in das Haus des Fischers eindrangen, fanden sie dessen Frau und zweijährigen Sohn tot auf. Mutter und Sohn waren durch die Gase, die sich bei der Explosion der Bombe entwickelt hatten, in ihren Betten e r st i ck t.
Heue Diamantenfunde im Ural.
Im Ural sind neue Diamantenvorkommen entdeckt worden. Verschiedene zur Untersuchung nach Moskau gesandte Steine erwiesen sich von hoher Güte.
Lin neues Gemälde Tizians in Bafel entdeckt.
Ein neuer Tizian ist im Kunstmuseum von Basel entdeckt worden. Das Bttd, ein Portrait des Dichters Pietro A r e t i n o , das aus der berühmten Sammlung Bachofen-Burck- Hardt stammt, wurde bisher dem Maler Sebastiano del Piombo zugeschrieben. Der bekannte Kunschistoriker, Professor S u i d a, ist nach eingehenden Studien zu der Auffassung gekommen, daß es sich um einen Tizian aus dem Jahre 1527 handelt. Damit wäre es das früheste von Tizians Dichterportratts. Um der Entdeckung Professor Suidas ganz sicher zu sein, soll das Gemälde von weiteren KapaAtäten untersucht werden.
Der Blitz im Bell.
Daß auch ein Bett kein sicherer Zufluchtsort ist, mußten die Bewohner eines Hauses in einem kleinen litauischen Städtchen dieser Tage erfahren. Die 50jährige Frau eines Hausbesitzers legte sich bei Beginn eines heftigen Gewitters angsterfüllt ins Bett und zog sich die Decke über den Kopf. Wenige Minuten später schlug ein Blitz ins Haus gerade an der Stelle ein, wo die verängstigte Frau lag und tötete sie.
40jähriges Militärdienstjubiläum des Veterinärinspekteurs.
Am 14. Ottober 1939 begeht der Deterinärinfpek- teur im Oberkommando des Heeres, Generaloberst Professor Dr. Schulze, sein 40jähriges Militärdienstjubiläum. Geboren 1881 in Wittenberg (Bezirk Halle), trat er 1899 beim Feldartillerieregiment 74 als Deterinäraspirant rin. Nach militärischer Ausbildung und Erledigung des Studiums der Veterinärmedizin fand er zunächst im Kürassier- Regiment 7 Verwendung, bis er im Jahre 1910 zur Militärlehrschmiede Berlin versetzt wurde. Von hier aus zog er in den ersten Augusttagen 1914 mit der 3. Garde-Jnfanterie-Division ins Feld. Von 1915 bis zum Ende des Krieges war er in der Kavalle- rie-Abtriluna des preußischen Kriegsministeriums tätig. Nach Kriegsende wurde er in die neu gebildete Deterinärinspektion des damaligen Reichswehrministeriums in gleicher Eigenschaft übernommen. Am 1.10.1925 wurde er Chef des Stabes der Deterinärinspettion, seit 1. 6. 1934 steht er als Veterinärinspekteur an der Spitze des deutschen Heeres- veterinärwesens. Er ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Senats für das Heeresveterinärwesen und Honorarprofessor an der Universität Berlin.


