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Ermäßigte Sätze bei Kasko-Verträgen für stillgelegte Kraftfahrzeuge.

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des wurden sofort ausgenommen, jedoch konnte bis- her noch kein aufklärendes Ergebnis erzielt werden- Während dieser große Brand noch wütete, wurde in dem Grundstück des Landwirts und Arbeitern Möser in einem Holzschuppen ein im Ent­stehen begriffenes Feuer bemerkt. Da dieser Brand- zum Glück frühzeitig erkannt wurde, war es möglich,, ihn mit einigen Männern der Feuerwehr rasch st' wirksam zu bekämpfen, daß er sich nicht in gefahr-- voller Weise entfalten konnte. Hier wurde festgestellt,. daß ausgeschüttete glühende Asche als Brandursachr

Nach dieser Vorschrift kann man die Rezepte la dem Prospekt ^OetküP Pudding mit Früchten benutzeti. Verlangen Sie kostenlose Zuseoduo»

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Puddingpulver und Zucker werden mit dem wasser ungerührt Die kTlilck bringt man unter Röhren mit einet Prise Sal) ;um kochen. Sobald die mild) kocht nimmt man sie von bet Kochstelle, gibt bas mit wasser und Zucker angeführte Pubbingputoer unter Ruhten hinein und läßt nock einig! male aufhoch en. Hl an füllt den Pubbing in eine mit kaltem wasser aus- gespülte Kran)- oder Sturjfoan. stellt ihn einige Stunden halt stürzt ihn und legt das Kompott als Kranz darum oder auch in die mitte.

man kann den Pudding auch folgendermaßen antichtefl? Das Kompott gibt man in eine Glasfchale, füllt den heißen Pudding darüber und verziert nach dem Erhalten mit einzelnen fnuhtßüchea

1 Päckchen Dt Oetker Puddingpulver 'vanille-, manbei-, fiimbeec-, Erbbeer-, Sahne-, Rum- oder Rrtah-6efdunack

SO g (2 gehäufte Eßl) Zucker,

4 Eßl wasser 3um Anfuhren.

1/21 entrahmte frifdimilrh (mageanikhX

1 Prise Sal>

375-500 g fristhes ober eingemachtes Kompott (3. B. Aprikosen, Apfel Birnen, Kirschen, Pstemmen ober gemischtes Kompott).

Unsere tapferen Soldaten an der Front erwarten von Luch, daß Ihr dem Ariegs-wHw. in diesem Hahre noch größere Opfer bringt denn je. Sie wollen ihre Angehörigen in einer großen Schick,

salsgemeinschasi geborgen wissen.

Puddingpulver

l gibt es auf Lebensmittelkarte A 6bscknitt £11. £12. £27. £28

je 25 g. also auf 2 IDodienab-

/ schnitte 1 Päckchen noch IDahL

Or.Ougust Oetker. Bielefeld

loder ausgenommen.

Weitere neue Reisezüge bei der Reichsbahn.

Dom Bahnhof Gießen wird uns folgendes geteilt:

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in Betracht kommt.

400 Jahre (Sparkasse des Kreises Wehlar.

LPD. Wetzlar, 11. Oft. Die Sreisfpar- f a f f e Wetzlar beging am Montag in einen schlichten Feierstunde ihr lOOjähnges Be- st e h e n. Sie konnte an ihrem Jubiläumstag mitte® im Kriege durch manch ehrende Feststellung die An­erkennung für ihr gemeinnütziges Wirken entgegen­nehmen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. Okt. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: Rin° der 1344 (darunter 454 Ochsen, 177 Bullen, 452 Kühe, 359 Färsen), 280 Kälber, 190 Hümmel, 8® Schafe, 785 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,5 bis 46,5 RM., Bullen 35 bis 44,5, Kühe 20 bis 44# Färsen 28 bis 45,5; Kälber 30 bis 65; Hämmel bis 50; Schafe 25 bis 42; Schweine 52 bis 61 RM- Marktoerlauf: alles zugeteilt.

griff genommen. Alle Vereine des NSRL. hcken oom Reichssportführer die Aufgabe als Verpflicht hing erhalten, sich mit größtem Nachdruck des Äin- derturnens anzunehmen.

In der Aufgabenstellung, die die Reichsfrauen- wartin Henni Warninghoff den Frauen und Mäd- chen in den Vereinsgemeinschaften gab, wurde ganz besonders auf das Kinderturnen hingewiesen. Da­bei wurde auch der Gedanke in den Vordergrund gestellt, gerade in dieser ernsten Zeit den Müttern

Der Schiklub Gießen, unter der rührigen Leitung von Fritz Dörfner, läßt es sich nicht nehmen, auch unter den veränderten Umständen der Gegen­wart, seine Arbeit fortzusetzen und seine Mitglieder anzuhalten, der schönen Sache des Wintersports treu zu bleiben. Eine wichtige Aufgabe sieht der Schi­klub auch für die kommende Zeit in der Fortführung der Lehrtätigkeit und als nächste Maßnahme in dieser Hinsicht wird (Anfang November) ein Trockenski­kurs abgehalten und damit für alle, die sich dem Schi­sport widmen wollen, die Möglichkeit gegeben, zu üben, auch wenn noch kein Schnee liegt.

Allerdings: eine Einschränkung werden die Schi­läufer in diesem Winter hinnehmen müssen. Die Omnibusfahrten nach Breungeshain werden voraus­sichtlich nicht stattfinden können, wenn sich die Ver­kehrsverhältnisse bis dahin nicht bessern. An die Stelle der Omnibusfahrten tritt dann wieder tue Fahrt mit der Eisenbahn. So bequem die Fahrten im Omnibus waren, so gerne werden die älteren Schiläufer auch die Eisenbahnfahrt wieder auf sich nehmen, die aber dann schon am Samstag an- qetreten werden muß, um am Sonntag bei guter Zeit auf dem Hoherodskopf sein zu können. Diese Eisenbahnfahrt nach Schotten, der Weg über den

Gackerstein zum Hoherodskopß wird in Erinnerung an den Schilauf in seiner Frühzeit nicht ungern unternommen werden. Das Vergnügen, nach langem Aufstieg über die Rennwiese hinabzujagen, wird dann inniger fein, weil es schwerer errungen wird.

Die Arbeit am Ausbau der Mangold- Hütte des Schiklubs Gießen ist bis vor einige Zeit fortgesetzt worden, konnte aber leider nicht völlig zu Ende geführt werden. Immerhin wird trotzdem das Haus zu einem traulichen Heim für unsere Gießener Schiläufer gestaltet werden.

Die Vortrags- und Lichtbilderabende, die dem Schiklub in den vergangenen Jahren so viel Freunde und dem Schilauf viele neue Anhänger zugeführt haben, werden nicht m dem Umfange wie bisher gehalten werden können. Die Vereins­führung wird aber auch hier keine Möglichkeit un­genutzt lassen. .

Für den Fall, daß die Olympischen Winterspiele zur Durchführung gelangen, wird der Schiklub für seine Mitglieder Quartier in Mittenwald vermitteln. An Alpenfahrten ist ferner eine in der Gemein­schaft mit der Hitler-Jugend geplante Fahrt nach Hirschegg (im Walsertal) vorgesehen.

Testamente von Einberufenen.

Gebührenbefreiungen und -ermäßigungen.

Auf Grund der Vereinfachungsverordnung für die Rechtspflege hat Reichsjustizminister Dr. Gürt- n e r eine zweite Durchführungsverordnung erlassen. Sie bestimmt u. a.: Errichtet ein Erblasser, der der Wehrmacht angehört oder zum Wehrdienst einberu­fen ist, aus Anlaß eines besonderen Einsatzes der Wehrmacht ein einseitiges oder gemeinschaftliches Testament oder einen Erbvertrag, so werden für die Beurkundung, amtliche Verwahrung, (Eröffnung und Rückgabe dieser Verfügung von Todes wegen Ge­richtsgebühren nicht erhoben. Entsprechendes gilt, wenn ein Erblasser, der den bewaffneten Teilen der Mj, dem Reichsarbeitsdienst oder Sanitätsdienst der Wehrmacht oder behördlichen Luftschutz angehört, aus Anlaß eines besonderen Einsatzes seines Ver­bandes eine Verfügung von Todes wegen errichtet. Für das Verfahren des Nachlaßgerichts werden die Gerichtsgebühren nur zur Hälfte erhoben, wenn der Tod des Erblassers oder seine Todeserklärung die Folge eines Angrifss auf das Reichsgebiet oder eines besonderen Einsatzes ist. Soweit die Amts­handlungen von Notaren vorgenommen werden, er­streckt sich die Ermäßigung auch auf die Notar- gebühren. Abkömmlinge, Eltern und der Ehegatte des Erblassers sind von der Zahlung der Nachlaß- Gerichtsgebühren überhaupt befreit, wenn der Wert des Nachlasses nicht mehr als 5000 RM. beträgt. In Verfahren der streitigen und der freiwilliaen Gerichtsbarkeit soll die Vornahme einer gerichtlichen Handlung von der Vorauszahlung der Kosten nicht abhängig gemacht werden, wenn der Zahlungspflich­tige dartut, daß er wegen der besonderen politischen Verhältnisse zur Vorauszahlung nicht imstande ist. Beschwerden bzw. Rekurse, die sich gegen grund­sätzlich weniger bedeutsame Entscheidungen, zum Beispiel über Gerichtskosten und Gebühren, richten, sind nur noch zulässig, wenn der Wert des Be­schwerdegegenstands 200 RM. übersteigt. Die Ge­bühren der Notare für Beurkundung und Verwah­rung von Testamenten und Erbverträgen werden unter den erwähnten Voraussetzungen eines beson­deren Einsatzes auf 20 v. H., jedoch nicht unter 2 RM. ermäßigt. Die Senkung der Gerichtsgebüh­ren erfolgt mit Wirkung vom 1. 9.1939.

Kostenlose Kinderturnstunden.

Ausgehend von dem Gedanken, daß das Spiel des Kindes unter sorgsamer Wartung der vom NSRL. dazu bereitgestellten fachlichen Kräfte nicht früh genug beginnen kann, hat der NSRL. eine große Reichswerbung für das Kinderturnen in An-

Führer verliehene Treudienstehrenzeichen in Gold mit den besten Glückwünschen ausgehändigt und ihm zugleich der befandere Dank für feine dem Reiche geleisteten treuen Dienste ausgesprochen.

etwas Entlastung zu verschaffen, indem für einige Spielstunden die Kinder der Betreuung der NSRL.- Vereine übergeben werden sollen.

Oeffentliche Kinderturnstunden, iriegm Rahmen die- ser großen Werbung geplant waren, und an denen alle Kinder kostenlos teilnehmen sollen, wurden von der Reichssportführuna zu einer dauernden Einrichtung für die Zeit des Krieges bestimmt.

(Siebener rvochenmarktpreije.

* Gießen, 12. Okt. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, V» kg 1,60 RM., Matte 25 bis 50 Rpf., Käse, das Stück 5 bis 10, ausländische Eier 11%, Wirsing, % kg 5 bis 7, Weißkraut 4 bis 5, Rotkraut 6 bis 8, gelbe Rüben 7 bis 8, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20, Römisch- kohl 8 bis 10, Unterkohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat, iho 10 bis 12, Tomaten, % kg 10 bis 20, Meerrettich 35 bis 60, Kürbis 6 bis 8, Kar-' toffeln, % kg 4 Rpf., 5 kg 40 Rpf., 50 kg 3,25 bis 3,45 RM., Aepfel, % kg 10 bis 25 Rpf., Falläpfel 5, Birnen 10 bis 25, Pfirsiche 15 bis 30, Zwischen 10 bis 12, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 5 bis 8, Salatgurken 10 bis 25, Endivien 8 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Rpf.

Ab Sonntag, 15.10., verkehrt als Punktzug regel­mäßig: Eilzug 217, TrierKoblenz Gießen, Trier ab 18.39 Uhr, Gießen an 23.29 Uhr. Anschluß in Gießen an D179 nach Berlin, Potsdamer Bahnhof, Gießen ab 23.44 Uhr, und an D17 nach Berlin, Schl. Bahnhof, Gießen ab 0.02 Uhr.

Ab Montag, 16. 10., verkehren nachstehend auf­geführte Reisezüge als Punktzüge regelmäßig:

Eilzug 218, Gießen Koblenz Trier, Gießen ab 6.03 Uhr, Trier an 9.58 Uhr. Nimmt in Gießen den Anschluß vom D 18 Berlin, Schl. BahnhofFrankfurt a. M., Gießen an 5.35 Uhr, auf.

Der Personenzug 727, Friedberg Gießen, Friedberg ab 6.01 Uhr, Gießen an 6.41 Uhr, wird bis Marburg (Lahn) durchgeführt. Er fährt in Gie­ßen um 6.46 Uhr ab und trifft um 7.27 Uhr in Mar­burg (Lahn) ein.

Ferner verkehrt der Personenzug 780, Gießen Frankfurt a. M., Gießen ab 12.39 Uhr, Frank­furt a. M. an 14.23 Uhr, schon ab Marburg (Lahn). Er fährt in Marburg (Lahn) um 11.49 Uhr ab und trifft um 12.28 Uhr in Gießen ein.

** Auszeichnungen b ei der Reichs­bahn. Der Reichsbahnsekretär Philipp Müller konnte dieser Tage für 40jährige treue Dienste mit dem goldenen Treudienstehrenzeichen bedacht wer­den. Zu gleicher Zeit wurden durch den Bahnhofs- Vorsteher Amtmann Wahl an 111 Beamte und Arbeiter der Reichsbahn im Bahnhof Gießen die silbernen Treudienstehrenzeichen für über 25jährige Dienstzeit überreicht. Den treuen Mitarbeitern wur­den dabei herzliche Glückwünsche der Reichsbahn­direktion übermittelt. Bei den mit den silbernen Treudienstehrenzeichen bedachten Beamten und Ar­beitern handelt es sich um Männer, die während der Zeit von 1930 bis 1939 die 25jährige Dienstzeit überschritten.

Reichsautobahn - Baubüro jetzt in Sießen.

Für die Fertigstellung der Reichsautobahn zwi­schen Butzbach und Alsfeld befand sich die Bau- aoteilung, die diesen Bauabschnitt leitete, bisher in Butzbach. Nachdem diese Arbeiten zum weitaus größten Teil als abgeschlossen gelten können, wurde Die Bauabteilung nunmehr nach Gießen verlegt. Für die Bauabteilung Gießen gilt es nun, von hier aus die Restabwicklung der Arbeiten an der Strecke ButzbachAlsfeld zu erledigen. Darüber hinaus erwächst der Abteilung die Aufgabe, Vor­arbeit für den Bau der Reichsautobahnstrecke vom Abzweig bei Reiskirchen nach Limburg zu leisten. Diese Reichsautobahnstrecke wird, wie wir früher bereits berichteten, dicht nördlich an unserer Stadt vorbeiführen. Da mit den praktischen Arbeiten zur Schaffung dieser Strecke gegenwärtig nicht begon­nen werden kann, hat die Bauabteilung Gießen vorerst Vermessungen durchzuführen und den Ver­lauf der Reichsautob ahn in allen Einzelheiten fest­zulegen. Die Bauabteilung Gießen hat im Haufe Hochstätter am Brandplaß geeignete Büroräume gefunden. Die Arbeit wurde hier bereits am 1. Ok-

Seinen Verletzungen erlegen. Der Milchhändler Reu schling, der wie wir gestern bereits berichteten am gestrigen Mitt­woch früh auf der Straße zwischen Gießen und Steinbach unweit der Verdun-Kaserne von einem Motorradfahrer angefahren und dabei erheblich ver­letzt wurde, ist im Laufe des gestrigen Vormittag, seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Ver­unglückte, der seit vielen Jahren einem großen Kundenkreis die Milch brachte, erfreute sich wegen seines freundlichen Wesens allgemeiner Wert­schätzung. Bei dem Zusammenstoß, der den Tod Reuschlings zur Folge hatte, wurde übrigens auch der Motorradfahrer verletzt, so daß er sich in ärzt­liche Behandlung begeben mußte. Er ist jedoch ver­nehmungsfähig.

Aus der engeren Heimat.

Großfeuer in Eichelsdorf.

In der Nacht zum heuttgen Donnerstag kurz vor VA Uhr wurde die Bewohnerschaft von E i ch e l s d o r f bei Schotten (Kreis Büdingens durch Feueralarm aufgeschreckt. Das Feuer wütete in den aneinandergrenzenden Gehöften der Land­wirte Z ö r k e l und Lang. Die Ortsfeuerwehr und- zahlreiche Feuerwehren aus den Nachbarorten, fer­ner viele freiwillige Helfer nahmen in kürzester Zett: die Bekämpfung des Brandes mit allem Kräfteein- satz vor. Ihrem unermüdlichen und einsatzfreudigen Arbeiten gelang es leider nur, die beiden Wohn­häuser und die Viehbestände zu retten. Dagegen wurden in beiden Gehöften di e Scheunen und-

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werben, die der Stärkung des deutschen Gedankens und der Förderung der Jugend im Dienste für Volk und Vaterland galten. Nicht nur seine ver­dienstvolle langjährige Berufstätigkeit und fein vor­bildliches, stets uneigennütziges Wirken im Dienste des gemeinnützigen Gedankens, sondern auch sein vornehmer Charakter, seine große Liebenswürdig­keit und Bescheidenheit im Umgang mit allen Volks- e'sen haben ihm die Verehrung weiter Bevöl- gskreise gesichert. Dem Jubilar bringen auch wir zu seinem morgigen Geburtstag unsere herz­lichsten Glückwünsche dar.

40 Jahre im Dienst.

Arn morgigen Freitag, 13. Oktober, kann Post- inspektor Heinrich Kern, Gießen, Steinstraße 17, auf eine 40jährige Dienstzeit zurückblicken. Er trat am 1. April 1914 als Postanwärter bei der Reichs­post ein, wurde aber bei Ausbruch des Weltkriegs einberufen und stand während der vier Kriegsjahre die meiste Zeit an der Front. Nach der Rückkehr aus dem Felde trat er wieder bei der Post ein und legte die notwendigen Prüfungen ab. Post- inspektor Heinrich Kern war, bevor er die Lauf­bahn bei der Post einschlug, 20 Jahre Soldat ge­wesen. Er galt unbestritten und zu seiner Zeit als der beste Schütze des Jnf.-Regts. 116, der alle er­reichbaren Schießauszeichnungen errang. Er war es auch, der feiner Kompanie, der er als Schieß- Ausbilder diente, dreimal zu der höchsten Schieß­auszeichnung, dem Kaiserpreis, verhalf, den die 8. Kompanie in den Jahren 1903, 1906 und 1907 an sich brachte. Kamerad Kern steht auch heute noch als Ausbilder im Dienst und zwar bei der Kame­radschaft ehemaliger 116er. Auch im Postsport­verein erfuhr der Schießsport durch ihn eine tat­kräftige Förderung.

Das Treudienstehrenzeichen verliehen.

Beim Dersorgungsamt Gießen beging am gestri­gen 11. Oktober 1939 der Verwaltunasinspektor Albert Scharlau sein 40jähriges Dienstjubiläum. Dem Jubilar wurde in würdiger Weise von dem

DieIllustrierte des Gießener Anzeigers vom Samstag, 7. Oktober, kann heute zugestellt werden. Die Bezieher werden gebeten, die Verzöge­rung zu entschuldigen.

Verlag des Gießener Anzeigers.

Kräfte für die Wehrmachtsbetreuung durch KdF. sollen sich melden.

NSS. Nach einer Vereinbarung zwischen dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und dem Reichs­propagandaleiter Dr. Goebbels ist die Deutsche Ar- beitsfront mit ihrer NS.-GemeinschastKraft durch Freude" allein zuständig für die Betreuung der Lazarette, der Soldatenunterkünste und Truppen­übungsplätze. Neben Feierabendgruppen, den Werk­scharen und Werkfrauengruppen haben sich im Gau Hessen-Nassau bereits zahlreiche Künstler und Laienkräfte für diesen ehrenamtlichen Dienst zur Verfügung gestellt. Es werden aber noch viel mehr Kräfte gebraucht. Deshalb ergeht an alle geeig­neten Gruppen, Betriebe und Volksgenossen, die in irgendeiner Form mithelfen wollen, die Ausfor­derung, fick umgehend bei der zuständigen KdF.- Kreisdienststelle zu melden.

Auf dem Bahnkörper tot aufgefunden.

In der verflossenen Nacht kurz nach 23 Uhr wurde auf dem Bahnkörper der Strecke Gießen Lollar, unmittelbar vor dem Gießener Bahnhof, etwa in der Höhe der Ueberführung der Hamm- straße, ein Mann auf dem Gleis der Bahnstrecke LollarGießen tot auf gefunden. Die sofort ein- geleiteten Ermittlungen ergaben, daß es sich bei dem Toten um den 35 Jahre alten Ludwig Gerth aus Uefingen bei Braunschweig handelt. Aus Brie­fen, die man bei dem Toten sand, ging hervor, daß er sich bei Verwandten in Frankenbach (Kreis Wetzlar) zu Erntearbeiten aufgehalten hatte. Ge­stern gegen 20 Uhr war er am Fahrkartenschalter im Gießener Bahnhof erschienen, um eine Fahr­karte nach Braunschweig zu lösen. Dabei zeigte sich, daß der Mann stark unter der Einwirkung von Alkohol stand, so daß er noch nicht einmal mehr über die Höhe seines Geldbesitzes Bescheid wußte und wegen Mangels an ausreichenden Geldmitteln am Fahrkartenschalter ohne Fahrkarte abgewiesen werden mußte. Der Mann verließ dann die Bahn­hofshalle, über feinen weiteren Verbleib von diesem Zeitpunkt ab ist bisher nichts bekannt geworden. Bei dem Toten fand man aber einen Geldbetrag vor, der zur Bezahlung einer Fahrkarte ausgereicht hätte. Wie der Mann auf den Bahnkörper gekom­men ist und worauf der Tod zurückgeführt werden muß, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

20 Jahre Technische Nothilfe.

Die Ortsgruppe IX/ 93 Gießen der Technischen Nothilfe trat anläßlich der 20. Wiederkehr der Gründung dieser gemeinnützigen Drganifation im Bereitschaftshaus der Gießener Gruppe zu einem Appell an. Dabei wurde in schlichter Farm des ©ninbungstages gedacht.

Der Stellvertreter des Ortsführers der Techni­schen Nothilfe, Kameradschaftsführer Neumann, hielt eine Ansprache an die Kameraden, in der er über die Entstehung und Entwicklung der Organi­sation, sowie über deren neue Aufgabengebiete sprach. Seine Darlegungen bewegten sich im Rah­men der rückschauenden Betrachtung, die auch in den Spalten desGießener Anzeigers" anläßlich dieses Jahrestages veröffentlicht wurde. Im An­schluß an die Ansprache des stellv. Ortsführers wurde ein Aufruf des Chefs der TN., ^-Gruppen­führer W e i n r e i ch , verlesen, in dem des 20. Jah­restages der TN. gedacht, allen Kameraden für ihre bisherigen Leistungen Dank gesagt und zugleich zu weiterer stets einsatzbereiter Mitarbeit aufgerufen wird.

Annahmeuntersuchung für Lf-Derfügungstruppe und U-Totenkopsstandarte.

NSG. Am Montag, 16. Oktober, 14 Uhr, findet in Frankfurt/M., Bleichstraße 20, eine außerordent- - liche Annahmeuntersuchung für die bewaffneten - Einheiten statt. Zu dieser Annahmeuntersuchung . haben sich alle Freiwilligen, die sich bisher gemel- i bet haben, pünktlich einzufinden. Auskunft erteilt die 2. ^-Standarte, Frantfurt/M., Reuterweg 78.

Berlin, 11. Okt. (DNB.) Auf Grund der Ver- orbnung über die Kraftfahrzeug-, Kasko- und Haft­pflichtversicherungsverträge hat der ReiHskommiffar für die Preisbildung die Jahresversiche­rungsbeiträge bestimmt, die für Wagnisse bei den stillgelegten Kraftfahrzeugen im Rahmen der Versicherungsverträge noch verbleiben. Für die Haftpflichtversicherung wird vorerst von einer Bettragserhebung abgesehen. Für die Teilkaskoversicherung ergeben sich folgende Jahresbeiträge:

Krafträder..........je

Personenwagen bis 40 PS und Drei­radlieferwagen ........je

Personenwagen bis 90 PS < . < » je 12

Personenwagen über 90 PS . * . * je 16

alle anderen Kraftfahrzeuge . . . . je ..

Für die erweiterte Kaskoversicherung, für die ein besonderer Antrag nötig ist, gelten besondere Sätze.

Wenn das ftillgelegte Kraftfahrzeug erneut benutzt oder von öffentlichen Stellen in Anspruch genommen wird, so wird für die Zeit der Still­legung nach dem Kurztarif des Einheitstarifes für Kr a f ttahrz eugversi ch e run gen abgerechnet. Ueber- schüssige Beträge sind an den Versicherungsnehmer zurückzuzahlen oder zu verrechnen. Für tue Kraft­räder gilt diese Regelung nicht, jedoch wird dieser Betrag im Falle erneuter Stillegung während des Versicherungsjahres angerechnet. Anhänger werden zu den vorstehenden Sätzen mitversichert, wenn sie mit dem Kraftfahrzeug verbunden sind und verbun­den bleiben. Für Beiwagen und Anhänger von Krafträdern wird Versicherungsschutz insoweit ge­währt, als sie bisher mitversichert waren.

die Stallungen mit allen Erntevor« r ä t e n, darunter auch die bis jetzt noch nicht aus-; gedroschene Frucht, sowie die 1 a n d w i r ts ch a f t- lichen Maschinen von den Flammen vernichtet. Der Brandschaden wird nach ber m St bisherigen Schätzung auf etwa 50 000 RM. bezis" 5 3eut| fert. Die Ermittlungen über die Ursache des Bran^ »als