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Aus der Stadt Gießen.

wurde sofort nach der Chirurgischen Klinik gebracht, verstarb aber leider schon auf dem Wege dorthin.

Gießener wochenmarktpreije.

Gießener Hochschulwoche.

Am heutigen Donnerstag, 11. Mai, finden im Rahmen der Hochschulwoche folgende Vorträge und Besichtigungen statt: 15.15 bis 17 Uhr (Professor Vogel und Professor S e s s o u s) Oberer Hardt­hof und Versuchsfelder des Institutes für Pflanzen­bau; 16.15 bis 18 Uhr (Professoren W e i tz , Kroll­pfeiffer und B e h a g h e l) Chemisches Institut, Ludwiastraße 21; 16.15 bis 18 Uhr (Professor Hum­mel), Geologisches Institut, Braugasse 7b; 18.15 bis 19 Uhr (Professor Vogel) Landwirtschaftliches In­stitut, Senckenbergstraße 17; 19.15 bis 20 Uhr (Pro­fessor Sessous) Landwirtschaftliches Institut, Senckenbergstraße 17; 20.15 bis 21 Uhr (Professor Rauch (Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwig- straße 34; 20.15 bis 21 Uhr (Professor Fischer) Dorlesungsgebäude, Ludwigstraße Nr. 23, Hörsaal 45; 21.15 bis 22 Uhr (Professor Stade) Kunst­wissenschaftliches Institut.

Der Vortrag von Professor Gerthsen überAtom­zertrümmerung" mußte am Dienstag wegen Ueber- füllung vor Beginn für die weiter ankommenden Interessenten geschlossen werden. Derselbe Vortrag wird am heutigen Donnerstag, 11. Mai, 17 Uhr, ebenfalls im Physikalischen Institut, Stephanstraße Nr. 24, von seinem Assistenten Dr. rer. nat. hab. Fünfer wiederholt.

Führung durch den Botanischen Garten im Rahmen der Hochschulwoche.

Die Führung durch den Botanischen Garten (mor­gen, Freitag, 12. Mai,) wird durch einige Vorfüh­rungen im Botanischen Institut ergänzt werden. Die Leitung der Führungen übernimmt Professor Dr. K ü st e r. Die Teilnehmer werden gebeten, 16.15 Uhr im Botanischen Hörsaal sich einzufinden (Ein­gang durch den Botanischen Garten, Brandplatz 4).

NSD., Ortsgruppe Mitte.

In der Zeit von Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. Mai, wird im Bereich der Ortsgruppe Gießen- Mitte die Pfundsammlung (Lebensmittelopferring) durchgeführt. Die Hausfrauen werden gebeten, an Stelle von Pfundpäckchen Geldspenden zu geben.

Anfahrt zur Hesien-7!affau-Jahrt des BOM.-Obergaues.

NSG. Am 12. Mai beginnt die erste diesjährige Hessen--Nassau-Fahrt des BDM.-Obergaues 13. Die Fahrtgruppen aus allen Teilen des Obergaues haben sich als Ziel die landschaftlich schönsten Ge­genden unseres Gaues ausgesucht, um hier auf zehntägiger Wanderung Lanoschaft upd Menschen ihrer weiteren Heimat kennenzulernen.

Während ein großer Teil der Fahrtgruppen mit fahrplanmäßigen Zügen das Fahrtengebiet erreicht (so den Vogelsberg, Taunus und Odenwald), be­nutzen die Üntergaue 116 (Wetterau), 88 (Wetzlar), 254 (Büdingen) und 304 (V o - g e l s b e r g) einen Sonderzug, der in Alsfeld ausläuft und bis Niederlahnstein fährt. Die Ab­fahrtszeiten find wie folgt:

Alsfeld ab 8.20 Uhr; Zell-Romrod 8.33; Eh­ringshausen 8.46; Burg- und Nieder-Gemünden 8.57; Nieder-Ohmen 9.06; Mücke 9.13; Grünberg 9.22; Reiskirchen 9.32; Großen-Buseck 9.40; Gie - ß e n 10.10; Wetzlar 10.25; Braunfels 10.37; Weil­burg 10.53; Runkel 11.15; Limburg 11.25; Nassau 11.55; Bad Ems 12.06; Nieder-Lahnstein 12.12 Uhr.

Die Kriegsmarine stellt Offiziersanwärter ein.

Das Oberkommando der Kriegsmarine gibt be­kannt: Für die Einstellung im Oktober 1940 bellelst noch Einstellungsmöglichkeit für alle Offizier uf- babnen. Bewerber hierfür melden sich möglichst bald, spätestens bis Ende Juni 1939, bei der In­spektion des Bildungswesens der Marine (Ein­stellungsbüro) in Kiel.

Lustschuhräume im Keller.

Der Reichsarbeitsminister hat im Einvernehmen mit dem Reichslustfahrtminister Ausführungsbestim- mllngen zu den Schutzraumbestimmungen erlassen, in Lenen auch einige Fragen von allgemeiner Be­deutung behandelt werden. So ist darauf hingewie­sen worden, daß der Einbau der Luftschutzräume im Kellergeschoß von Wohngebäuden häufig dadurch erschwert wird, daß das Kellergeschoß in seiner ganzen Ausdehnung für die den Woynungen zuzu­teilenden Wirtschaftskeller beansprucht sei. Hierzu wird bemerkt, daß in den Fällen, in denen es auch bei sparsamster Einteilung des Kellergeschoßgrund- risses nicht möglich ist, neuen den Wirtschaftskellern noch den für den Luftschutzraum nötigen Teil frei­zumachen, eine Möglichkeit gefunden werden muß, wie sie nach den Schutzraumbestimmungen often- aelassen ist, daß nämlich die Räume einer Luft­schutzraumanlage im Frieden anderweitig benutzt werden können, wenn Gewähr gegeben ist, daß sie bei Aufruf des Luftschutzes in kurzer Zeit und aus­schließlich ihrem Hauptzweck zugeführt werden kön­nen. Ist auch diese Möglichkeit erschöpft, so sind Sonderbauten zu errichten, für die noch besondere Bestimmungen ergehen. In geeigneten Fällen kön­nen auch für nebeneinanderliegende Gebäude ge­meinsame Luftschutzraumanlagen in einem dieser Gebäude geschaffen werden. Sofern ein Sonderbau notwendig ist, soll durch Auflage bei der Baugeneh­migung die Nachholung dieses Sonderbaues sicher­gestellt werden. Es find ferner Zweifel darüber entstanden, ob jeweils zu einem Luftschutzraum oder zu einer Gruppe von mehreren Räumen eine Gas­schleuse gehört. Als Richtlinie gilt, daß mindestens für je 100 Personen ein Zugang und eine Gas­schleuse anzuordnen ist. Schließlich wird darauf hin-

gewiesen, daß die Höchstbelegungszahl eines Luft­schutzraumes von 50 Personen unter keinen Um­ständen überschritten werden darf.

Bürgermeistertagung in Gießen.

Die Kreisabteilung Gießen des Deutschen Ge­meindetags, Landesdienststelle Hessen-Hessen-Nassau, hat eine Tagung der Bürgermeister des Kreises Gießen aus nächsten Dienstag, 16. Mai, 10 Uhr, in den Sitzungssaal des Landratsamtes Gießen ein­berufen. Auf der Tagesordnung stehen folgende Vorträge: Kreisleiter Backhaus spricht über die Aufgaben des Bürgermeisters, Oberregierungsrat Dr. List, der Direktor des Arbeitsamtes Gießen, spricht über Arbeitseinsatz fragen.

Zwischen Lastauto und Anhänger tödlich verunglückt.

Auf tragische Weise kam am gestrigen Mittwoch der Arbeiter Heinrich Koch aus Oppenrod ums Leben. Er hatte den Anhänger eines Lastautos von dem Motorwagen abgekoppelt und befand sich noch einen Augenblick zwischen den beiden Fahrzeugen. Dabei muß sich der schwere Anhänger unversehens plötzlich in Bewegung gesetzt haben, denn der be­dauernswerte Mann wurde mit dem Kopf und dem Oberkörper zwischen beide Fahrzeuge so stark ge­quetscht, daß er schwerverletzt zusammensank. Er

* G i e ß e n, 11. Mai. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, neuer, Vi kg 20 bis 25, Weißkraut 15, Karotten 15 bis 16, Spargel 1. Klasse 90 Pf. bis 1,10 Mark, 2. Klasse 80 Pf. bis 1 Mark, 3. Klasse 60 Pf., Erbsen 25 bis 30, Tomaten 45 bis 50, Zwie­beln 16 bis 20, Meerrettich 40, Schwarzwurzeln 45 bis 50, Rhabarber 20 bis 25, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4 Mark, Aepfel, kg 45 Pf., Salat, das Stück 25 bis 30, Salatgurken 80, Oberkohlrabi 22 bis 28, Lauch 5 bis 15, Sellerie 10 bis 50, Rettich, neue, 20, das Bündel 30, Radies­chen 10 bis 15, Spinat 18 bis 25 Pf.

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** Dienstjubiläum. Am heutigen Tage kann der Bankbeamte und Tresorverwalter der hiesigen Filiale der Dresdner Bank Heinrich Gischler, Gießen, Bahnhofstraße 43, auf eine 25jährige Tätig­keit bei feinem Institut zurückblicken. Aus diesem Anlaß versammelten sich heute vor Arbeitsbeginn Betriebsführer und Gefolgschaft an dem festlich ge­schmückten Arbeitsplatz des Jubilars zu einer schlich­ten Feier. Dem Jubilar wurden hierbei sowohl von dem Betriebsführer, Bankdirektor Z e l t m a n n, als auch von feinen Arbeitskameraden unter aner­kennenden und ehrenden Worten wertvolle Ge­schenke überreicht. Die schöne Feier endete mit Worten des Dankes von fetten des Jubilars.

Kreisparteitag in Alsfeld.

Alsfeld steht ein besonderes Ereignis bevor. Am 13. und 14. Mai findet der zweite Kreisparteitag nach dem Zusammenschluß der beiden Kreise Alsfeld und Lauterbach der NSDAP, statt, diesmal in den Mauern von Alsfeld. Ueberall in den Parteidienststellen, aber auch in der Stadtverwaltung, wird eifrig gearbeitet, um die beiden Tage bis ins kleinste organisatorisch und technisch vörzubereiten und um der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben.

Platzkonzerte der Musikzüge der SA.-Stan- darte 254 und der Reichsarbeitsdienst-Gruppe 223 werden den Kreisparteitag am Samstag um 16 Uhr einleiten. Um 17 Uhr versammeln sich die Orts­gruppen-, Zellen- und Blockleiter und die" Führer und Führerinnen der Gliederungen zu einer Ar­beitstagung. Der Abend gehört dem Frohsinn und der Geselligkeit; ein von KdF. veranstalteter Gemeinschaftsabend wird die Alsfelder und ihre Gäste in der festlich geschmückten Reithalle auf dem Lindenplatz vereinen. Außerdem werden am Markt­platz fünfzehn starke Scheinwerfer das Rathaus, das Weinhaus, den Walpurgisturm und die pracht­vollen alten Fachwerkhäuser an feiner Nordwestseite in eine Lichtflut tauchen, die, wie die Probeanstrah­lungen in vergangener Woche bewiesen haben, un­geahnte Wirkungen hervorruft und eine Märchen­stimmung herbeizaubert, die lange im Gedächtnis haftet.

Der Sonntag beginnt mit einem Wecken durch den SA.-Musikzug. Um 9 Uhr findet imDeutschen Haus" eine NS. -Feier stunde statt, die von Arbeitsmaiden und Arbeitsmännern gestaltet wird. Um 10 Uhr folgen die Arbeitstagungen der verschiedenen Parteiämter. Ab 12 Uhr wird während eines Standkonzertes auf dem Lindenplatz mit der Essensausgabe an die auswärtigen Partei­tagteilnehmer aus den Gulaschkanonen des RAD. begonnen.

Der Nachmittag bringt den Höhepunkt der ganzen Veranstaltung: der Gauleiter, Pg. Sprenger, spricht in einer Großkundgebung auf dem Marktplatz und nimmt danach in der Ädolf-Hitler- Straße den Vorbeimarsch der Formationen ab.

An- und abschließend wird sich auf dem Linden­platz ein Volksfest entwickeln, für das wieder

KdF. verantwortlich zeichnet und von dem damit fsststeht, daß es lebendigster Ausdruck unserer Zeit wird, die dem deutschen Volke die Freude zurück­gebracht hat und aus ihr die Kraft zu immer neuem Schaffen.

Mit dem Beginn des Kreisparteitages wird in Alsfeld auch eine Ausstellung eröffnet, die ein Bild der Wohnkultur der Landbevölkerung un­serer Heimat geben soll. Selbstverständlich ist dies nur in Teilausschnitten möglich, da für eine um­fassende Darstellung das Gebiet zu groß ist. Eine nach den Angaben von Professor W a l b e (Darm­stadt) angefertigte Modellsammlung der Siedlungs­und Hausformen in Hessen wird veranschaulichen, wie Natur, Boden und Klima einerseits und Anlage und Gemütsverfassung der Menschen anderseits den Bau der Wohnstätten und das Straßenbild bestim­men. Neben dieser Schau, die ländliche Häuser als Ganzes vor Augen führt, wird ein einzelner Raum mit vollständiger Innenausstattung, und zwar ein Schwälrner Zimmer, eine Vorstellung von der Wohnkultur unserer Landbevölkerung vermitteln. Damit auch die Kleidung als kulturelle Ausdrucks­form Beachtung findet, wird in diesem Raum die Tracht der Schwalm in Originalstücken zu sehen sein. Hacke und Pflug als den von jeher wichtigsten Werkzeugen des bäuerlichen Menschen ist die nächste Abteilung gewidmet. In interessanter Zusammen­stellung wird gezeigt, wie sich diese beiden Geräte im Laufe der Jahrtausende entwickelt und verän­dert haben. DasDorfbuch", dessen Anlegung und Führung sich jede dörfliche Gemeinschaft in Zukunft unbedingt zur Aufgabe machen sollte, in beispiel­hafter und vorbildlicher Weise zu zeigen, ist Aufgabe einer Sonderschau, die besondere Beachtung ver­dient. Da das Museum des Geschichts- und Alter­tumsvereins Alsfeld am Marktplatz in vieler Hin­sicht eine Ergänzung der Ausstellung bedeutet, wird jedem Ausstellungsbesucher trotz des niedrigen Ein­trittspreises noch freier Eintritt in das Museum gewährt. Um zu diesem Besuch anzuregen, sind in einem Nebenraum der Ausstellung außerdem die letzten Neuerwerbungen des Museums aufgestellt. Die Ausstellung wird bis zum 20. Mai geöffnet bleiben.

Aus der engeren Heimat.

Prämiierungsmarkt in Schotten.

* S ch o tte n , 11. Mai. Arn 30. Mai (3. Psingst- feiertag) findet hier in traditioneller Weise der Pferde-, Rindvieh-, Schweine-, Ziegen- und Krä­mermarkt statt. Mit dem Markt ist auch die ge­wohnte Prämiierung verbunden.

Zuchttierschau in Lang-Göns.

8. Lang-Gons, 10. März. Am heutigen Mitt­woch fand hier eine Vorführung und Be­sichtigung der hiesigen Schweinezucht­tiere statt. Lang-Gons ist bekannt durch seine vor­bildliche Schweinezucht. Als erste Gemeinde in Oberhessen ging es an die Aufgabe, gute Zucht­tiere heranzuziehen. Es hat also den ältesten bäuer­lichen Zuchtbetrieb dieser Art in Oberhessen. Im Besitz der hiesigen Züchter sind über 50 eingetragene Muttersauen. Bei der Besichtigung waren allein 36 Erstlings-Muttertiere. Die Veranstaltung wurde vom Dierzuchtamt in Gießen unter Leitung von Tierzuchtinspektor Dr. Schneider durchgeführt. Im Anschluß fand der Verkauf einzelner Tiere statt. Auch von auswärts waren Käufer erschienen. Ne­ben den Zuchtsauen wurden auch Zuchteber vor­geführt. Im allgemeinen war das gezeigte Tier- material (Veredeltes Landschwein) ausgezeichnet.

Das Lied der 75 er.

Lpd. Marburg, 10. Mai. Zwecks Schäftung eines Regimentsliedes für das Infante­rie-Regiment Nr. 57 wurde ein Wettbewerb veranstaltet, aus dem der Wehrmachtsangestellte

Hans Mehn aus Siegen als erster Preisträger hervorging. Die von ihm geschaffene Dichtung wird Musikmeister Deisenroth in Siegen (früher in Marburg) alsLied der 57er" vertonen.

Landkreis Gießen.

Großen-Lind en, 10. Mai. Lehrer^ Meyer ist mit Rücksicht auf seine Gesundheit in den Ruhestand getreten. Die Schulstelle, die er innehatte, verfällt dem Abbau und wird infolge- dessen nicht wieder neu besetzt. Es wirken künftig nur noch sechs Lehrkräfte an unserer Volksschule. Vor kurzem hat am Ortsausgang nach Lang-Gons zu in der Nähe der Universitätsmühle ein Stor­chen paar auf einem Baum sich ein Nest gebaut. Wie die älteren Leute wissen, ist dies seit vierzig Jahren wieder das erste Storchnest in unserer Ge­markung. Da der Bau des Nestes von der Straße aus gut zu sehen war, wurde der Vorgang von jung und alt mit größtem Interesse beobachtet. Es wäre nur zu wünschen, daß dies immer nur aus genügender Entfernung geschähe. Nun hat die Nörchin das Brutgeschäft begonnen.

<£ Holzheim, 9. Mai. Der 15 Jahre alte Hans K l e i n b i e n ft von hier stieß frühmorgens, als er sich mit feinem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit befand, mit einem Personenkraftwagen zusammen. Der bedauernswerte Junge verunglückte dabei so schwer, daß er nach Gießen in die Klinik gebracht werden mußte. Die polizeilichen Ermitt­lungen über die Schuldsräge find im Gange. Auf der Reichsautobahn in der Nähe unseres Dorfes geriet ein mit Holz beladener Lastzug ins Schleudern und fuhr dabei in voller Fahrt die

Böschung hinab. Wagen und Anhänger stürz, ten um. Zum Glück blieben die Insassen unverletzt. Nach mehrstündiger Arbeit konnte das Fahrzeug wieder flottgemacht werden und seine Fahrt fort, setzen.

£ Li ch, 9. Mai. Aus Anlaß der Wieder» erneuerung des im vorigen Jahr im Reichs- wettkampf der Betriebe errungenen Gau­diploms fand heute morgen im neuen Kamerad- fchaftsraum der Brauerei Jhring-M ei­ch i o r ein Betriebsappell statt, an dem auch Kreis- betriebsgemeinschaftswalter P i p p e r und der stell­vertretende Kreisobmann Reitz von der Kreis- maltung Gießen der Deutschen Arbeitsfront teil- nahmen. Nach der Eröffnungsansprache durch den Betriebs führ er, Brauereibesitzer H. I h r i n g , er griffen die beiden Vertreter der DAF. das Wor -- 1 ........ 1 ........-

Die kinderlandverfchickung braucht Pflegestellen

für unsere Jugend!

und sprachen Betriebsführung und Gefolgschaft die Glückwünsche der Kreiswaltung aus. Es freue sie ganz besonders, betonten die Redner, daß dem Be­trieb in diesem Jahre das Gaudiplom erneuert wer­den konnte. Diese Auszeichnung bedeute zugleich Dank und Ansporn. Bettiebssührung und Gesolg- schäft müßten nun alles daransetzen, um auch ein­mal als Reichssieger aus dem Wettkampf der Be­triebe hervorzugehen. Mt dem Gelöbnis, alles zu tun, um diesem Ziel immer näherzukommen, schloß Betriebsobmann T r e ch s l e r in der üblichen Weise den Betriebsappell.

Kreis Friedberg.

= Butzbach, 10. Mai. Die Bautätigkeit hat bis jetzt noch nicht in vollem Umfange einge­setzt. Während im östlichen Stadtteil einige Bauten größeren Umfanges im Entstehen begriffen, sind gegenwärtig im Westen der Stadt zwei Wohn­häuser im Bau. Daneben werden die inneren Aus­bauarbeiten in etlichen im Herbst bereits im Roh­bau fertiggestellten Häusern verrichtet. Im Lause der Sommermonate werden noch eine Anzahl Wohn­häuser zum Bauen freigegeben.

Kreis Aisfeld

. Homberg, 10. Mai. Während der Land­wirt Ludwig Frese am vergangenen Sonntag seinen 74. Geburtstag feiern konnte, vollendet am 11. der Schneidermeister Ludwig Diehl sein 74., Bürstenmacher Johannes Seibert XII. am 12. das 75. und Schneidermeister Daniel Köhler I., Ww., ebenfalls am 12. das 72. Lebensjahr. Die hochbetagten Jubilare erfreuen sich noch einer guten Gesundheit. Am 18. und 19. Juni findet hier der Generalappell des Unteroerbanbes Homberg des N S. Deutschen Reichs­kriegerbundes (Kyfthäuser) statt. Außer den in Betracht kommenden Gästekameradschaften betei­ligen sich an diesem Treffen pflichtgemäß zirka 20 Kameradschaften des Unterverbandes Homberg und der Nachbarverbände, so daß mit einer stattlichen Besucherzahl zu rechnen sein dürfte. Die umfang­reichen Vorbereitungen sind im Gange. Die junge Schützenabteilung der hiesigen Kameradschaft hat jetzt ihre ersten Erfolge zu verzeichnen. Mit der bronzenen Ehrennadel konnten Kamerad Karl W a l d s ch m i d t und Schütze Berthold Wilhelm ausgezeichnet werden.

Mißglückter Naubüberfall auf ein Zuwelengeschäst.

Die Inhaberin schwer verletzt. Der Täter verhaftet.

Lpd. Frankfurt a. M., 10. Mai. Am Mitt­wochvormittag kurz vor 9 Uhr betrat ein junger Mann ein Juwelengeschäft in der Kaiser­straße 42. Als die Inhaberin erschien, wurde sie von dem Mann mit einem Cisenrohr niederge­schlagen. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24jährigen jungen Mann, der die Tat schon am Tage vorher geplant und sich die Oertlichkeit genau angesehen hatte. Am Mittwoch ging er um 8.55 Uhr in das Geschäft und schlug der allein an­wesenden Inhaberin, Frau Preutenbordeck, mit einem Montiereisen mehrmals über den Kopf. Der Bursche riß der Frau dann im Handgemenge eine Brosche vom Kleid und flüchtete. Trotz ihrer erheblichen Verletzungen konnte die Ueberfallene noch um Hilfe rufen, worauf Passanten von der Kaiserstraße den Burschen ergriffen und ihm einen gehörigen Denkzettel verabreichten. Der Täter wurde dann von dem inzwischen alarmierten lieber* fallkommando ab geführt.

Rundfunkprogramm

Samstag, 13. Mai.

5 Uhr: Don Breslau: Frühmusik. 5.50: Bauer, merk' auf! 6: Fuga m c-moll, von Georg Friedrich Händel, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Von Ber­lin: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Deutschland Kinderland:Neugierde Wißbegierde". 8.40: Froher Klang zur Werkpause. 10: Schulfunk. König der Wissenschaft. Ein Hör­spiel um Alexander von Humboldt. 11.40: Ruf ins Land. 12: Von Wien: Mittagskonzert I. 13: Nach* richten. 13.15: Von Wien: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Hokuspokus mit Karl Valentin und anderen lachenden Philosophen. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Stimmen aus dem Alltag. 15.30: DasMondschiff". Eine Pimpfenphantasie. 16: Frohe Fahrt in den sonnigen Mai. 18: Aus Bad Kreuznach: Gar lustig ist die Jägerei, allhier auf grüner Heid'. Zum Treffen der ehern. Rheinischen Jäger. Einlage (von Frankfurt): Ein praktischer Geschichtsunterricht. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Bühne und Film im Rundfunk. 20: Nachrichten. 20.15: Don Berlin: Liebe alte Weisen. 22: Nach­richten' 22.20: Von München: Wir tanzen in den Sonntag. 24 bis 3: Nachtkonzert.

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