Ausgabe 
10.3.1939
 
Einzelbild herunterladen

§reitag,W.Marzl9Z9

|89. Jahrgang

Nr. 59 Erstes Blatt

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm höhe

für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text­anzeigen von 70 m m Brette 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh. Dereinbg.25°/o mehr.

Ermähigte Grundpreise:

Stellen--, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei« gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse StaffelB

Lrschemi täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Jllusttierte Gietzener Familienblätter Heimat »m Bild Die Scholle

Monatr-Vezugspreir: .

Mtt 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illusttierte . 1.80 Zustellgebühr -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Stehen

Postscheckkonto:

Zranlsuri am Main 11686

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: vrühlsche Uniocrfttälsörurferot «.Lange in Sichen. Schristieitung und Seschäfttftelle: Schuiftrahe 7

Volk

menfassung der beteiligten Angehörigen der Luft- waf e soll in einer Segelfluggruppe erfolgen. Für die geeigneten Angehörigen des Reichsluftaufsichts- dienstes ist die Ausübung des Gleit- und Segelfluges Pflicht. Hier dient er besonders der Ausbildung von amtlichen Luftfahrtsachverständigen für die Abnahme von Segelflugzeugführerprüfungen, sowie der Aus­bildung von Sachverständigen für die Ueber- wachung des Segelfluges. Im übrigen soll Soldaten, Beamten, Angestellten und Arbeitern, die sich durch besonderen Diensteifer auszeichnen, Gelegenheit zum Segelflugsport gegeben werden. Bereits im Motor­flug fliegerisch tätiges Personal soll als Segelflug­lehrer oder Schleppflugzeugführer Verwendung fin­den. Die zivilen Angehörigen der Segelfluggruppen der Luftwaffe müssen dem NS.-Fliegerkorps ange­hören. Der Eintritt in die Segelfluggruppen ist frei­willig. Gleit- und Segelflugzeuge sind grundsätzlich im S e l b st b a u herzustellen.

Bauer und Soldat.

Von Generaloberst Kettel, Ohes des Oberkommandos der Wehrmacht Wehrstand und Nährstand haben von jeher eng zusammengehalten. Mehr als ein Jahrhundert lang rekrutierten sich Offizier- und Unteroffizierkorps des Heeres vorwiegend aus den Kreisen des Nährstan­des. Das Heer nahm auch den Ueberfchuß der zwei­ten und jüngeren Söhne des Landvolkes auf und bot ihnen Lebens- und Aufstiegsmöglichkeiten. Dar­über hinaus hat das Heer schon sehr.frühzeitig, be­sonders in Preußen, die Ansiedlung ausge­dienter Berufssoldaten auf dem Lande gefördert und damit der Landwirtschaft beste Kräfte wieder zugeführt. Hebet ein Jahnhundert lang war das Heer außerdem einerderbe st enAbneh- mer für landwirtschaftliche Erzeug­nisse, von der Kartoffel angefangen bis zum gut gezüchteten Pferd. .

Die Zeiten wandelten sich. Insbesondere in der Zett der Weimar-Republik wurde vieles anders. In der Nachkriegszeit konnte das so stark verkleinerte Heer nicht einmal mehr einen Bruchteil des Ersatzes aufnehmen, der sich ihm aus den ländlichen Ge­schlechtern anbot. Auch als Verbraucher von land­wirtschaftlichen Erzeugnissen trat es erheblich zu­rück. Und dennoch hielt das Land treue Kamerad­schaft mit den wenigen und kleinen Standorten der Reichswehr". Selbst über schwere Zeiten hinweg blieben die traditionellen Bindungen der jetzt um ihren ureigensten Bestand kämpfenden Landwirt­schaft zum Heere aufrechterhalten.

Die Früchte hiervon ernten heute beide: der Wehrstand und der Nährstand. Das Dritte Reich hat nach den Erkenntnissen des Nationalsozialismus gehandelt: Nur ein gefestigtes Land­volk und eine kraftvolle Wehrmacht können und sollen die Grundlage für einen neuen Aufstieg der Freiheit bilden. So förderte man ziel- bewußt beide und pflegte die Verbindungen zwischen Landmann und Soldat nach Kräften. Dies geschieht keineswegs nur vom wehrwirtschaftlichen Stand­punkt aus, weil sonst im Ernstfall unsere Ernährung gefährdet wäre. Auch nicht nur vom Rekrutierungs­standpunkt aus, weil der entbehrungsgewohnte, wettergehärtete Sohn des Landes von jeher als der beste Soldat gegolten hat.

Berlin, 9. März. (DNB.) Das deutsche feiert am Sonntag, dem 12. Mürz, den Heldengedenktag, der von diesem Jahre ab gleichzeitig als lag der Wehrfreiheit be­gangen wird. 3m Mittelpunkt wird wieder d i e Feier in der Reichshauptstadt stehen, die sich in dem bereits traditionellen Rahmen abwickelt. Beim Staatsakt in der Staatsoper, der um 12 Uhr beginnt, wird in Anwesenheit des Füh­rers Generaladmiral Raeder die Gedenkrede Hal-

England und die Blockade der roispanischen Küste

Zurückhaltende Erklärung des britischen Außenministers.

zeuge sollen zur Sicherung der englischen Schiffahrt eingesetzt werden.

Vurgos beharrt auf seinem Recht

3u den englischen Vorbehalten.

Burgos, 10. März. (Europapreß.) Gegenüber den englischen Vorbehalten zur Erklärung der nationalspanischen Sperre gegen die Küste noch in sowjetspanischen Händen befindlichen Gebiets wurde von nationalspanischer amtlicher ^eite ftst- aestellt, die v e - j u r e - A n e r k e n n u n g der Regierung Franco durch England und Frankreich bedinge auch die Zuerken-

Kl o cur a k als Vertreter der k ar path o - ukrainischen Landesregierung sowie die slowakischen Minister Sidor und Teplan- s t n teilnahmen. Gegenstand der Beratungen bildete die Regelung des Verhältnisses zwischen Prag und Preßburg sowie Prag und Chust. Es hat den An­schein, als ob man hinsichtlich der karpatho- ukrainischen Frage zu einer Verstandl- g u n g gekommen sei. General P r ch a l a bleibt In­nenminister der Karpatho-Ukraine. Ihm werden aber die karpatho-ukrainischen Politiker Perovsnik ujw Dolinaj als Staatssekretäre zur Sette ge­stellt. Außerdem wird der karpatho-ukrainische Dele­gierte in der ungarisch-tschecho-slowakischen Grenz­kommission, Brasoajko, für die Dauer seiner Mission zum bevollmächtigten Minister ernannt werden. Aus Grund dieser Regelung will sich die Zentralregierung bereiterklären, den gesam­ten F e h l b e t r a g der Karpatho-Ukraine, den man auf rund 300 Millionen Kronen schätzt, z u d e ck e n.

Dagegen haben die Beratungen in der slowa-

ten. Dann wird der Führer einen Kranz im Ehren­mal Unter den Linden niederlegen.

Anzugvorschristen für Offiziere

Das Oberkommando der Wehrmacht hat zur Wah­rung der Einheitlichkeit des .Anzuges bei den verschiedenen Veranstaltungen, insbesondere in gemeinsamen Standorten ver­schiedener Wehrmachtsteile einhettttche Anzugsvorschriften für Offiziere und Wehrmachts­beamte im Offiziersrang sowie Oberfähnriche, Unter­ärzte und Unterveterinäre einschließlich Der ocs Beurlaubtenstandes erlassen. Die Vorschriften regel den Anzug für Offiziere des Heeres, der Kriegs­marine und der Luftwaffe, und zwar sowohl tu dienstlich er n geteilte als auch für Z u -

präg, 10. März. (DNB. Funkspruch.) Staats- Präsident Dr. h a ch a hat den slowakischen Minister. Präsidenten Dr. 3ofef Tiso, den slowakischen Mi- ler für Volkswirtschaft, Dr. p r u z i n s k y, und den lowakifchen Minister für Verkehr und öffentliche Ur­beifen, Ferdinand Durcansky.ihrerAemter enthoben und zum Illini ff erpräfi Renten ür die Slowakei den slowakischen Minister für Schulwesen, 3ofef Sivak, ernannt.

*

Diese Entscheidung des Staatspräsidenten ist offen­bar heroorgegangen aus der Tatsache, daß man in den Beratungen, die die Zentralregierung am Don­nerstag mit den nach Prag gekommenen slowakischen Ministern über die Durchführung der slowakischen Autonomie geführt hat, zu keiner Einigung gekommen ist. lieber die gespannte Atmosphäre dieser Verhandlungen berichtet Europapreßaus Prag:

Die Zentralregierung hielt am Donners­tagnachmittag eine Sitzung ab, an der Minister

abs. London, 9. März.

Außenminister Lord Halifax erklärte im Ober­haus zu der Bekanntmachung der nattonalfpanischen Regierung, sie habe über einen bestimmten Teil der spanischen Hoheitsgewässer das Seerecht verhängt Hierzu sagte der Außenminister wörtlich:Ich möchte klarstellen, daß England sich gegen fede Aktion, die außerhalb der spanischen Hoheitsgewässer vorgenommen wird, wenden wird, und zwar in der gleichen Art, wie sie dies bisher getan hat." Gleichzeitig betonte Lord Halifax, daß die englische Regierung das Versenken englischer Handelsschiffe auch inner­halb der Dreimeilenzone, als sehr ernst betrachten werde, besonders dann, wenn das Schift keine rechtzeitige Warnung erhalten hätte. Die Regierung habe alle in spanischen Gewässern be­findlichen Kriegsschiffe angewiesen, den Handels­schiffen, die Angriffen innerhalb der spanischen Hoheitsgewässer ausgesetzt seien, nötigenfalls Bei­stand zu leisten. .

Dann beschäftigte sich der englische Außenminister mit der Frage der Unabhängigk eit Spa­niens nach Beendigung der Feindseligkeiten. Er stellte fest, daß die englische Regierung den van Ge­neral Franco abgegebenen Versicherungen Glauben schenke.Wenn das Gegenteil eintreten wurde so erklärte Lord Halifax,wäre es nicht übertrieben zu sagen, daß wir dann vor einer sehr ernsten Sage stünden." Er glaube aber, daß der Stolz der spa- nischen Nation es nicht erlauben werde, Die Unab­hängigkeit des Vaterlandes bedroht zu wissen. Der Außenminister kam auch auf die Frage des Ab­transports spanischer Flüchtlinge zu sprechen Er stellte die Bereitschaft der englischen Regierung zur Mithilfe in Aussicht, mußte aber zu­geben, daß die Regierung den Plan zur Abbeförde­rung von fünf- bis zehntausend Flüchtlingen für unausführbar halte. Die Regierung werde dem Roten Kreuz eine größere Summe anwelsen für die Unterstützung Der in Südsrankreich unter- gebrachten spanischen Flüchtlinge.

In den Wandelgängen des Oberhauses wurde Die spanische Frage sehr zuversichtlich beurteilt. Man rechnet mit der endgültigen Einstellung oer Femo- seligkeiten in allerkürzester Zeit. Es wurde mit Nach­druck Darauf verwiesen, Daß Das Ende des spani­schen Krieges einen wichtigen Schritt zur Befriedung Europas darstelle, und daß man nunmehr das Hauptaugenmerk aus Die Meinungsverschiedenheiten 311 ?n Frankreich u n d Italien zu richten habe. Man glaubt an ein französisches Entgegenkommen. Nach Beilegung Der französisch-italienischen Diffe­renzen wolle England einen Porstoß in der tyrage der Rüstungsbegrenzung unternehmen.

Fünf englische Kriegsschiffe sind von Den Flotten­übungen im Atlantischen Ozean z u r u ck b e o r d e r t , worDen und am Spätabend Des Donnerstags . Gibraltar eingelaufen. Die Presse bringt Die Rückberufung dieser Schiffe rn Derbi^ung mtt der Verkündung Der Sperre über Die mittelspanische = Küste durch General Franco. Die fünf Kriegsfayr-

L. 5. Paris, 10. März.

In Madrid geht es nach den von Dort SXxv- treffenDen Nachrichten Drunter unD Drüber. Das militärische BilD wechselt von Stunde zu Stunde. Stellungen, Die vor kurzer Zett noch tn Den HänDen Der Miaja-Milizen waren, fmD balD Darau im Besitze Der Kommunisten unD umgekehrt. Selbst im Mittelpunkt Der StaDt wurDe Den ganzen Don­nerstag über unter Einsatz Ichwerer Ar - tillerie unD von Tanks gekämpft. Die Kom­munisten scheinen Die Herren einiger Arbeiterviertel äu sein Der Eibeles- und Der Unabhangigkettsplatz sollen in ihrem Besitz sein. Miaja hat e i n g a n z e s Armeekorps von Der Front abzlehen

Drei slowakische Äffer ihres Amtes enthoben

Sivak zum Ministerpräsidenten der Slowakei ernannt.

Der Kamps um Madrid.

Nock keine Entscheidung zwischen Miaja und den Kommunisten. Franco wartet ab.

müssen, Da Die ihm in MaDriD zur Verfügung stehenden Milizen bisher Der kommunistischen Re­bellion nicht Herr werben konnten. Von Der Nord Ost­front sollen starke kominunistische Abteilungen un Anmarsch auf Madrid sein.

Die Bevölkerung lebt in einem Zustand unb^ schreiblicher Aufregung und Angst. Ihre Sage wiro abgesehen von den immer schlimmeren Aus­wirkungen des L e b e n s m i t t e l m a n g e l s ganz besonders noch Durch Die ftanDigen aus- judiungen immer beDrängter gestaltet. Die Haus­suchungen werben von b e i D e n P a r t e i e n vor- genommen, so baß bie Zivilbevölkerung tn stand - ger Sorge lebt. Keiner wagt es mehr, Die Woh<

kischen Frage anscheinend zu keiner Eini­gung geführt. Entgegen ben ursprünglichen Dispo­sitionen ist bie Regierung gegen 21.30 Uhr am Don- nerstagabenb zu neuerlichen Beratungen mit ben Vertretern Der slowakischen Landesregie- rung zusammengetreten. In Der Pause zwischen Der AbenD- unD Der Nachtsitzung des Kabinetts hielt Ministerpräsident Beran vor den Amtswaltern Der Nationalen Einheitspartei eine bereits seit längerem vorgesehene Rede über die politische Sage. Wenn man auch Verständnis dafür hat, daß Die Zentral­regierung Die Streitfragen, Die zwischen ihr und Der slowakischen SanDesregierung bestehen, so rasch wie möglich zu bereinigen versucht, so hat Doch Die Anberaumung einer Nachtsitzung Die politiIche Spannung wesentlich erhöht, zumal, wie verlautet, weiterhin wenig Aussicht besteht. Daß es in Dieser Sitzung zu einer Einigung kommen wird. __ .

Diese Spannung hat daburch noch eine Steigerung erfahren, Daß seit Den Abendstunden Des Donners­tags Der Telephonverkehr zwischen Prag und Der Slowakei eine Unterbre­chung erfahren hat. Von der Postverwcütung wurde Diese zwar mit einem Kabelbruch begründet, sie hat aber Dennoch Anlaß zu zahlreichen Gerüchten gegeben, Die geraDe wegen Der Unterbrechung Des Fernsprechverkehrs völlig unkontrollierbar sind. Der Telephonverkehr zwischen BuDapest und P r e ß b u r g funktionierte indessen weiter, und aus Rückftage in Preßburg wurde erklärt, daß in De r Slowakei vollkommene Ruhe herrsche. Die Unterbrechung Der telephonischen Verbindung mit Prag führt man auf Den am Dannersnachmit- tag im ganzen Land wütenDen heftigen Sturm zu­rück, zumal auch Die TelephonverbinDung mit Der Hauptstadt Der Karpatho-Ukraine, Chust, nur teil­weise funktionierte. Ferner wurde erklärt, daß am Donnerstagabend in Preßburg eine große Kund­gebung der Hlinka-Garde stattfand, wobei juden- und tschechenfeindliche Rufe laut würben. Zu Ruhestörungen sei es jeboch nicht gekommen Im übrigen wurde in Preßburg erklärt, Daß Die Stim­mung im ganzen Sanb sehr zuversichtlich sei; Die Slowaken seien sehr fest in ihrer Haltung und forderten ihrRechtaufeineselbstan bige Slowakei.

schauer bei militärischen Veranstaltungen, wie Baraden usw., Gottesdiensten und Trauerfeiern, erner bei nichtmilitärischen Veranstaltungen, wie Veranstaltungen an nationalen Feiertagen des deut- chen Volkes, Grundsteinlegungen und Einweihun­gen, Ausstellungs-Eröffnungen, Denkmalseinweihun­gen und Jubiläen, Theater und Konzerten, gesell- chaftlichen und sportlichen Veranstaltungen. /

Gleit- und (Segelflug in der Luftwaffe.

Der Reichsluftfahrtminister und Oberbefehlshaber der Suftmaffe hat Richtlinien für den Gleich- und Segelflugbetrieb in Der Suftmaffe erlassen. Die Auf­nahme des Segelflugsports bei der Luftwaffe soll in erster Linie als Ausgleich für Den aus­schließlichen BoDenDienst Des nicht- fliegenden Personals Dienen. Die Zusam-

nunq Der Rechte KriegfuhrenD er ein­schließlich Des Rechts Der Durchführung von Küsten- perren. Mit Dieser Sperre übe "Die Regierung von Burgos nur ein souveränes Recht aus, wie Dies auch von anDeren Mächten, besonders England, bei früheren Gelegenheiten ausaeubt worden fei. Die nationalspanischen Kriegsschiffe würden sich Das Recht nicht nehmen lassen Die HanDelsschifte anzuhalten Die sich in Die territorialen Gewässer 3 e n Lr°-- svaniens begeben roürDen. Wenn Diese schisse Die Flucht ergreifen, behält sich Die Regierung Das Aecht vor, sie Durch Die nationalspanischen Kriegs­schiffe auf Die hohe See verfolgen zu lassen.

Allen voran weiß gerade Der an seine Scholle ge­bundene Bauer zu würDigen, weshalb SolDaten not sind. Er hat begriffen, Daß Der SolDctt Durch Jahr­hunderte hindurch erhalten hat, was Der Bauer mühsam erarbeitete. Er hat als boden- und sippenverbundener Mensch sich Den Sinn Dafür be­wahrt, Daß man Das Blut rein erhalten muß, um Herr zu bleiben auf Dem BoDen, Den Die Väter mit Schwert unD Pflug zugleich erwarben.

Die Wehrmacht hat mit Bebauern Das Umsich­greifen Der Landflucht beobachtet und be­grüßt jeDe Maßnahme, Die Dazu beiträgt, Dieser unheilvollen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Sie hat sich ihrerseits auch in Der Nachkriegszeit und besonders im Dritten Reich folgerichtig und nach bestem Vermögen um Die Stärkung des Landvolks bemüht und den ausgedienten Berufs­soldaten die Möglichkeit verschafft, nach ehren­vollem Waffendienst auf eigener Scholle seßhaft zu werden Sie gibt auf diese Art und Weise dem Lande nicht nur nach Möglichkeit Die e BerusssolDaten sowie alle seine zum SolDaten er­zogenen unD ausgebilDeten Söhne wieDer zurück, sie bemüht sich Darüber hinaus, für Die Land- wi rtschaftals Lebensberuf zu werden und damit Dem LanDe frisches Blut zuzufuhren. Denn die Wehrmacht weiß sehr wohl, daß ohne kraftvollen Nähr st and Staat und Volk ent­weder verhungern oder von anderen Mächten abhängig werden müssen.

Eine lebensstarke und leistungsfähige Landwirt­schaft ist für unseren Führer die Grundlage, um, gestützt auf eine schlagkräftige und einsatzbereite Wehrmacht, den Daseinskamvf für unser Volk und Reich siegreich fortzuführen. Die Wehrmacht begrüßt daher alles, was der Stärkung Der Landwirtschaft unD des Landvolkes^ dient, sie wird ihrerseits alles tun, was zu dieser Stärkung beiträgt.

Heldengedenttag und Tag der Wehrfreiheit.

SALAMANCA

PALMA'

<CIUDAD REAL

«ALMADEN

IURCIA»

.KAP PA LOS

CORDOBA

eSEWLA

ERIA

Taaläi

«so

25 ö

I6IBRALTAR =

VALENCIA

so

TEFon

C TARRAGONA -____

rOPTOSA

MALLORCA^ IBIZA _