Zu der heftigsten, tollsten und gefährlichsten Kam« f'agne her, um unser Land in den Krieg zu treiben, eitdem er selbst uns genau so in den Krieg gegen Rußland im Jahre 1919 hineingetrieben hat." Was damals das englische Blatt prophezeite, ist nun ein- getroffen. Churchill hat nicht nur England in den Krieg getrieben, sondern will auch die Bereinigten Staaten zur Intervention veranlassen. Deshalb fein Torpedo gegen die mit amerikanischen Fahrgästen besetzte „Athenia". Eine weitere Merkwürdigkeit besteht darin, daß bisher von keiner Seite irgendwelche konkreten Beweise für einen deutschen U-Boot- Angriff auf die „Athenia" erbracht werden konnte. Die nebelhaften „Beobachtungen" einiger weniger Besatzungsmitglieder ober angeblicher Passagiere besagen garnichts, weil sie sich erstens widersprechen und zweitens eine bestellte und bezahlte Arbeit dar- stellen. Aus dem Fehlen jeglicher einwandfreier Beweisstücke erklärt sich auch das Dunkel, in dem die britische „Athenia"-Hetze mit ihren halben Behauptungen und halben Dementis gehalten ist. Die Furcht, ertappt zu werden, steht deutlich in Churchills feistem Lügnergesicht.
Die Drahtzieher der Warschauer Lügenzentrale find noch dümmer und ungeschickter als Winston Churchill. Es ist überhaupt dumm, gu erfinden, die deutschen Truppen hätten das Bild der Mutter Gottes von Tschenstochau beschädigt oder zerstört, nachdem es gerade deutsche Truppen gewesen sind, die von 1914 bis 1918 Tschenstochau und sein Kloster, also auch das wun- bertätige Mutter-Gotte s-Bild vor jeder Beschädi- gung sorgfältig geschützt haben. Es ist auch reichlich ungeschickt, zu lügen, es fei der Wallfahrtskirche bei Tschenstochau etwas geschehen, denn das ließe sich sofort feststellen, weil diese Kirche weithin sichtbar auf einem Bergrücken liegt. Aber daraus kommt es der Warschauer Lügenzentrale nicht an. Für Warschau handelte es sich vielmehr darum, eine Schauermär zu erfinden, um wieder einmal die öffentliche Meinung aller Völker gegen das deutsche Volk und sein Heer aufzupeitschen. Es mußte schon etwas ganz Tolles erfunden werden, um dies Ziel zu erreichen, etwas, was an sich ungeheuerlich ist und zum mindesten solche Gesüyle aufpeitschen muß, die den innersten Menschen angehen und erfüllen. Die englische Lügenzentrale hatte von 1914 bis 1918 einiges Material geliefert wie die Schäden an den nordfranzösischen Kathedralen, obschon alle diese Schäden in der Hauptsache durch englischen Beschuß entstanden waren. Daß die Polen über den blitzschnellen Vormarsch der Deutschen aus dem Raum von Mähren heraus überrascht und erbittert sind, ist deshalb zu verstehen, weil dieser Vorstoß das ostoberschlesische Industriegebiet umfaßt und sichert. Die Meldung, daß die deutschen Truppen TschenstochÄl erreicht hatten, mußte daher in Warschau einen Wutanfall auslösen, denn das bedeutete militärisch die vollzogene Umklammerung des oberschlesischen Industriegebietes.
In Warschau ist es zuverlässig bekannt gewesen, daß die Besetzung von Tschenstochau ohne schwere Kämpfe vor sich gegangen ist. Militärisch ist den Deutschen nicht betzukommen, also muß es mit einer Greuelhetze versucht werden. Flugs wurde eine Greuelmeldung zurechtgemacht, die Zerstörung des Madonnenbildes von Tschenstochau. Was Warschau funkt, wird von London übernommen und weiter- gegeben, um mit den Gift- und Gasbomben einer abscheulichen Lügen- und Greuelhetze das deutsche Volk zu isolieren.
Später wurde dann von Warschau gefunkt, es hätte sich ergeben, das Madonnenbild sei gar- nicht zerstört, sondern von dem Prior des Klosters in Sicherheit gebracht worden. Daß das ebenfalls faustdick gelogen war, kann von der aufgeregten und aufgepeitschten öffentlichen Meinung nicht sofort festgestellt werden, wie es sich auch nicht überlegen ließ, daß nach der ersten Warschauer Meldung nicht nur bas Madonnenbild, sondern auch die Wallfahrtskirche zerstört gewesen sein soll. Der Prior brauchte das Madonnen bild nicht in Sicherheit zu bringen, denn es war niemals sicherer als nach dem Einzug der deutschen Truppen in und um Tschenstochau.
Die Lügenzentrale von Warschau hatte nicht von stch aus einen Anfall von Ehrlichkeit, sondern sie hatte es einfach mit der Ang st bekommen. Es muß ihr wohl gesteckt worden sein, daß sie z u dumm gelogen hatte und nicht erfreulich sein könnte, wenn es den Deutschen einfiele, einmal ein Exempel zu statuieren. Das ist geschehen, sehr kurzfristig sogar, aber auch sehr deutlich und entschieden: Es wurde neutralen Zeugen die Gelegenheit gegeben, sich an Ort und Stelle darüber zu unterrichten, was vor gegangen mar. Der Prior von Tschenstochau war der verläßlichste Augen- uMl> Ohrenzeuge, denn er war zugegen, als Oie polnischen Truppen flüchteten, als die deutschen Truppen einzogen und Stadt und Wallfahrtskirche mit dem Mabonnenbild sicherten.
Von der gleichen Beschaffenheit wie die Lüge von Tschenstochau ist alles, was der Warschauer Sender von sich gibt, einerlei, ob es im polnischen Kampfgebiet geschehen sein soll oder etwa in Deutschland. Dieser Warschauer Lügensender hat ja auch zu gleicher Zeit gemeldet, daß 30 polnische Flugzeuge die deutsche Reichshauptstadt bombardiert hätten; was von Warschau kommt, ist gelogen. Wenn es der Londoner Sender gufnimmt, so nur. deshalb, weil seinen Hintermännern wie Winston Churchill jedes Mittel recht ist. H. Ev.
London muß sich entschuldigen
Englisches Flugzeug bombardierte den dänischen Hasen Esbjerg.
London, 6. Sept. (DRB.) Nach dem Londoner Rundfunk hat die britische Regierung der dänischen Regierung wegen des Bombenabwurfs auf Esbjerg ihr Bedauern ausgesprochen. Dabei wurde erklärt, daß nach einer genauen Nachprüfung keines der vom Fluge über deutsches Gebiet zurück- gekehrten Flugzeuge diese Bombenabwürfe habe vornehmen können. Es könnte sich aber um ein verirrtes (disabled) Flugzeug gehandelt haben, das irrtümlich über dänischem Boden seine Bomben ab» geworfen hat. Zum Schluß drückt die britische Regierung nochmals ihr tiefstes Bedauern aus.
Kattowitz deutscher Rundfunksender
Berlin, 6. Sept. (DNB.) Nachdem sich der Sender Kattowitz in deutscher Hand befindet, ist der bisher mit dem Breslauer Programm laufende Sender Troppau zu einer Programmgemeinschaft mit dem Sender Kattowitz zusammengeschlossen worden. Troppau hat infolgedessen seine bisherige Welle 249,2 (1204 kHz) aufgegeben und ist auf die Welle des Kattowitzer Senders 395,8 (758 kHz) umgestellt worden. Die Endungen dieser beiden Sender werden zur Hälfte in deutscher und zur anderen Hälfte in polnischer Sprache erfolgen.
Vorwärts zum Siege!
6in Tagesbefehl an die Truppen der Ostfront.
Berlin, 6. Sept (DRV.) Der Oberbefehls-
riM der Einnahme von Krakau hat das deutsche Heer auch das Grab des ersten Marschalls
Graudenz Korridor Danzig vom
men. Sein Ziel war der Friede mit Deutschland. Die Richtachtung seines Vermächtnisses führte zum Kriege. Das deutsche Heer achtet und ehrt diesen großen Soldaten. Auf Anordnung des Führers ist heute an seinem Grabmahl in feierlicher Form eine Ehrenwache aufgezogen.
Haber des Heeres, Generaloberst von Brau-
chitsch, hat folgenden Tagesbefehl an die Trup- von Polen, P11 sudskl, in seine Obhut genom- pen der Ostfront erlassen:
Soldaten!
Krakau, Bromberg und sind in unserer Hand. Der trennt nicht mehr Ostpreußen und
deutschen Mutterland.
Der Feind ist auf der ganzen Front zurückgeworfen und im Rückzug. Altvewährte Frontkämpfer des Weltkrieges wie junge Soldaten haben in gleicher Weise Anteil an den in kurzer Zeit errungenen Erfolgen. 3n entschlossenem Einsatz hat unsere tapfere Luftwaffe eueren Kampf hervorragend unterstützt. Ich spreche
Soldaten! Tage großer Leistungen liegen hinter euch. Jetzt heißt es, dem Feind an derKlinge z u bleiben und alle Kräfte ansehen bis zur letzten Entscheidung! 3n Vertrauen und Zuversicht steht ganz Deutschland hinter euch. Vor uns sieht als Vorbild an persönlichem Mut und starker Entschlossenheit unser Führer und Oberster Besehls- haber.
euch allen Bant und Anerkennung aus für euere Leistungen, die sich würdig an die großen Taten des Heeres der deutschen Geschichte reihen.
Vorwärts zum Siege!
von Brauchitsch, Generaloberst.
Vormarsch über die polnischen Zerstörungen hinweg.
Deutsche Truppen durchwaten einen Bach in Polen, nachdem diese die Brücke vorher gesprengt hatten. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
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Der polnische Rundfunk berichtete am 3. September 1939 von der Vernichtung des polnischen Heiligtums der „Schwarzen Madonna" von Tschenstochau. Diese Hetzmeldung ist frei erfunden, wie dieses Bild beweist, das am 5. September 1939 in Anwesenheit des amerikanischen Journalisten L. P. L o ch n e r während der Messe im Kloster von Tschenstochau aufgenommen wurde. Man sieht links im Vordergrund L. P. Lochner sowie einige deutsche Offiziere während des Gottesdienstes. Im Hintergrund über dem Altar das berühmte Bild, dessen Unversehrtheit von dem Prior des Klosters auch schriftlich bestätigt wurde. — (Associated-Preß-M.)
Londoner Regierung muß Warschau berichtigen.
London, 6.Sept. (DNB.) In London wird erklärt, daß nach Informationen der britischen Regierung Bombenabwürfe durch deutsche Flieger in Polen im allgemeinen nur auf militärische Objekte vorgenommen werden. Im Unterhaus wurde heute die Regierung befragt, in welchem Maße es in Polen auch Opfer der deutschen Bombenabwürfe unter der Zivilbevölkerung gegeben hat. Unterstaatssekretär Butler erklärte, die Informationen, die bei Lord Halifax vorliegen, erlauben noch keine endgültigen Schlußfolgerungen. Aber was man allgemein sagen kann ist, daß die deutschen Bombenabwürfe gegen militärische Objekte und nicht gegen die Zivilbevölkerung als solche gerichtet sind.
Oie Weltmeinung läßt sich durch Churchills „Athenia"-Lüge nicht täuschen.
Dublin, 6. Sept. (DNB.) Der Kapitän der „Athenia", James Cook, hat bei seinem Eintreffen in Galway mit dem norwegischen Dampfer „Knut Leson" einem Berichterstatter der Agentur Havas erklärt, er habe nicht den geringsten Zwei- fei, daß die „Athenia" torpediert worden sei. Einer der Schiffsoffiziere berichtete, das Periskop des Unterfeebeootes einige Augenblicke vor der Torpedierung gesichtet zu haben. Dann sei das U-Boot aufgetaucht und habe auch eine Granate abgefeuert.
Es ist nicht das erstemal, daß von englischer Seite Greuellügen, wie es jetzt wieder im Zusammenhang mit der Versenkung des Dampfers „Athenia" geschehen ist, in die Welt gesetzt werden, die den Zweck haben, einen Sturm gegen Deutschland zu entfesseln. Wenn sich auch die Engländer im Weltkriege als die Meister der Lüge erwiesen und mit ihren verbrecherischen Methoden Erfolge erzielen konnten, so scheinen sie heute vergessen zu haben, daß inzwischen ein Vierteljahr- Hundert vergangen ist und sich heute englische Zwecklügen gewöhnlich als Schüsse erweisen, die nach hinten loszugehen pflegen
Die näheren Umstände der Versenkung der „Athenia" lassen immer deutlicher zutage treten, daß es sich hier wieder um eines der größten britischen Lügenmanöver handelt, daß der Kriegshetzer Churchill skrupellos ein Passagier sch iff versenken ließ, den Untergang mit verdächtiger Schnelligkeit derdeutschenkriegs- marine in die Schuhe schob und dann diese »^Tatsache" durch den früheren Präsidenten der künialichen Kommission für 3rHinn und geistige Störungen, Lord Hugh Pattison Mac Millan, der heute das Amt des englischen 3nformationsministers bekleidet, über das Reuterbüro in alle IDelt pof-aunen ließ. Das Berliner „Zwölfuhrblatt" hat eine Reihe peinlicher Fragen an Churchill und an das britische Informationsministerium gerichtet, die wie folgt lauten: 1. Wann ist das britische Schiff „Athenia" ausgelaufen und aus welchem Hafen? 2. Welche Route und welches Ziel hatte der Dampfer? 3. Welchen genauen Standort meldete das Schiff, als die angebliche Torpedierung erfolgte? 4. Ist eine Untersuchung darüber geführt worden, ob es ein Torpedo war, der das Schiff getroffen haben soll? 5. Wann erfolgte die Torpedierung und wann versank das Schiff in den Wellen? Welcher Zeitraum liegt dazwischen? 6. Ist untersucht worden, um «as für einen Torpedo es sich handelte? 7. Sind die mysteriösen Angaben englischer Matrosen, die ein U-Boot gesichtet haben wollen, genauestens nachgeprüft worden? 8. Sind die Namen dieser Matrosen bekannt? 9. Wurden ihre Aussagen präzisiert, wurden die Matrosen einzeln vernommen, und wie lauten ihre Angaben? 10. Wie kommt es, daß mehrere Schiffe sofort zur Hilfeleistung bereit waren und anscheinend neben der „Athenia" Kurs hielten? 11. Wie lange dauerte es, bis diese Schiffe die Rettung der Passagiere und der Besatzung aufnehmen konnten? 12. Zu welcher Stunde und Minute fünfte das „getrof
fene" Schiff SOS, wo und von wem sind diese Hilferufe gehört und ausgenommen worden? 13. Wer gab diese Hilferufe, sofern welche gesendet wurden, an das britische Informations- Ministerium weiter? 14. Was kann Churchill als Beweis dafür anführen, daß ausgerechnet e i n deutsches U-Boot den angeblichen Torpedo- schuß abgefeuert haben soll? 15. Wann wurde der Entschluß gefaßt, Churchill zum Ersten Lord der britischen Admiralität zu ernennen? 16. Ist nicht Churchill selb st der Urheber dieses teuflischen Planes von der angeblichen Versenkung der „Athenia" durch ein deutsches U-Boot? 17. Wurde dieser Plan vorher mit dem Informationsministerium abgesprochen, da es immerhin merkwürdig erscheint, daß niemand anders auf der weiten Welt eine Funknachricht von dem sinkenden Schiff aufgefangen hat, zumindest aber darüber bisher keinerlei Meldungen vorliegen?
Alle diese Fragen weisen mit eindringlicher Deutlichkeit darauf hin, daß kein Zweifel mehr
London, 7. Sept. (DNB. Funkspruch). Nachdem sich der angebliche deutsche Torpedoschuß auf die „Atheni a" immer klarer als ein teuflisches Agitationsmanöver Winston Churchills erweist, versuchte am Mittwochabend der englische Rundfunk, die ihm allmählich peinlich werdende Situation zu verbessern. Um die „Beweise", daß tatsächlich ein deutscher Unterseeboot a n g r i f f auf den Dampfer erfolgt sei, zu geben, ließ er nach einem erheblichen Aufwand an Greuelbehauptungen zweiSchallplatten a b- f n i e l e n , aut denen ein „Amerikaner" und eine „Amerikanerin" ihre „Beobachtungen" kundtun sollten. Diese bombastisch angekündigten Aussagen entpuppten sich aber als ein recht f ü m m e r I i rh e r „Beweis" Die „Amerikanerin" schilderte nämlich nur die furchtbare Q u a l m entwirf l u n g an Bord des Schiffes und die Z u - stünde an Deck. lieber das angebliche U-Boot vermochte sie „wirklich" nur folgendes zu sagen: „Vor mir sah ich etwa eine Meile entfernt eine Rauchsäule" Auch nicht überzeugender war die Schallplattenaufnahme des „Amerikaners", der ebenfalls nur die R a u ch f e tz e n explodierender Granaten gesehen hatte
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Allein die verdächtige Geschäftigkeit des englischen Rundfunks, die „Athenia"-Angelegenheit in immer neuen Versionen aufzuwärmen, beweist, daß es sich bei dieser Affäre um einen aufgelegten englischen Schwindel handelt. Besonders kennzeichnen das die häufigen Widersprüche in der britischen Berichterstattung über den Fall, die von der eigenen Regie nicht einmal für die Rundfunksendung vermieden werden. Trotz allem Regie- auiwand entlarven sich diese Schallplattenaufnahmen des enolischen Rundfunks als niederträchtiae englische Lüge, haben doch diese „amerikanischen" Kronzeugen zwar eine „Rauchsäule" bzw. die Rauch, fetzen einer Granate gesehen, beileibe aber
daran bestehl, daß ein Blilglieb des englischen Kabinetts die Beschießung und Versenkung des Dampfers selbst arrangierte, denn Churchill besitzt eine ausgezeichnete Praxis in diesen Wanövern vom Weltkrieg her. Es ist deshalb auch kein bloßer Zufall, daß der britische 3nformationsminister, der erste ANtarbei- ter des ebenso berühmten wie berüchtigten Rorthcliffe, als erster von der Versenkung Kenntnis erhielt.
So wie bas Greuelmärchen um die Schwarze Madonna von Tschenstochau innerhalb kürzester Frist in sich zusammenbrach und vor aller Welt als ein gemeines Lügenmanöver für die Aufhetzung der Weltöffentlichkeit gegen Deutschland entlarvt wurde, genau so wird auch die Weltöffentlichkeit jetzt immer mehr zu der Uederzeugung kommen, daß es sich bei der Lüge von der Versenkung der „Athenia" durch ein deutsches U-Boot um einen verbrecherischen Plan des Herrn Churchill handelt.
kein U-Boot oder ein Torpedo. Schließlich scheinen diese beiden „amerikanischen" Zeugen des englischen Rundfunks förmlich auf den Untergang der „Athenia" gewartet zu haben — vielleicht an Bord eines englischen Kriegsschiffes — wahrscheinlicher jedoch vom Londoner Rundfunk aus. Alles aber deutet darauf hin, daß aus dem von allein interessierter englischer Seite um die „Athe- nia" aufgewirbelten Rauch deutlich der ehemalige und jetzige Marineminister Churchill als hauptinteressierter Urheber steigt, der auch als Haupt der britischen Kriegspartei von 1914 und als Marineminister des ersten Weltkriegskabinetts berüchtigte Mister Churchill ist für die englische „Athenia"-Lügenkampagne nach bewährtem Weltkriegsmuster sowohl wie für das damit zusammenhängende teuflisch verbrecherische Spiel mit unschuldigen Menschenleben verantwortlich zu machen.
Plumper EnNastunosversuch mißglückt.
Berlin, 6. Sept. (DNB.) Dem Londoner Daily Herold zufolge soll die „Athenia" fünf Millionen Pfund Sterling in Goldbarren an Bord gehabt haben. Diese offensichtlich auf Anregung des englischen 9nlformationsmintfteriums verbreitete Meldung bezweckt anscheinend, in der Welt eine neue Welle der E n t r ü ft u n g zu entfachen, indem man die „Athenia" nachträglich zu einem besonders wertvollen Objekt stempelt, nachdem die erste Lüge über die Torpedierung der „Athenia" durch ein angebliches deutsches U-Boot zusammengebrochen ist. Auch dieser plumpe drittsche Versuch zur Beeinflussung der öffentlichen Weltmeinung kann nicht darüber Hinwegtäuschen, daß es sich um eine auf Befehl Winston Churchills' veranlaßte Torpedierung handelte, um neutrale Staaten gegen Deutschland aufzuhetzen.
Seltsame Zeugen.
Oer englische Marineminister allein hatte Interesse an der Torpedierung.


