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Abschied von General Knochenhauer
stellt haben.
Der Gautaa am Westwall
Meine politische Nachrichten
erlassen.
Kunst und Wissenschaft
zeitig hat 'Jtetct)5mmi|ier ur. vbumddvh^ utn oum- reaisseur und zweimaligen Träger des Nationalen rr.-A„___fflrnfaKrtf fVnrf S r fi P I i rfl . AUm Bra-
In Erweiterung des ausländischen Sprach e n d i e n st e s ' i m Deutschen Rundfunk sind nupmehr auch Sendungen in polnischer und ukrainischer Sprache eingerichtet worden. Die Sendungen in polnischer Sprache werden täglich abends von 20.15 bis 20.35 Uhr sowie von 22.15 bis 22.30 über die Reichssender Königs- berg und Breslau, die ukrainischen Sendungen täglich von 19.50 bis 20 Uhr über den Reichssender W i e n gehen.
Mit einem Staatsakt vor dem Hamburger Rathaus ehrten der Führer und die Wehrmacht das An. denken des Kommandierenden Generals des X. Armeekorps, General der Kavallerie K n o che n h a u e r.
Unser Bild zeigt den Führer beim letzten Gruß an den Toten. — («cherl-Bilderdienst-M.)
Weltbild". Anläßlich seines 75. Geburtstages wur- den Prof. Schmidt zahlreiche Ehrungen zuteil. Eine besondere Auszeichnung wurde dem Wissenschaftler durch den Führer, der ihm die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verlieh.
Künstler der SA.-Gruppe Hessen stellen aus.
NSG. Am Mittwoch, dem 5. Juli, eröffnet dis SA.-Gruppe Hessen in den Räumen des Frankfurter Kun st Vereins, Junghofstraße 8, ihre erste Kunstausstellung der SA., auf der Maler, Plastiker und Graphiker aus dem Gebiet der SA.» Gruppe Hessen ihre Werke zeigen werden. Die Aus- stellung steht im engen Zusammenhang mit den Gruppenwettkämpfen der SA.-Gruppe Hessen und soll auch mit den vom nächsten Jahr ab alljährlich in Frankfurt a. M. zur Durchführung kommenden Reichswettkämpfen der SA., dem modernen Fünfkampf und Fechten wiederholt werden. Politischer Kampf und künstlerischer Ausdruckswille, Soldaten- tum und echtes Künstlertum waren noch niemals Gegensatz. Auch diese Ausstellung wiid beweisen, daß beide in der SA. ihre Pflegestätte gefunden haben. Die Ausstellung wird vom 5. bis 12. Juli bei freiem Eintritt vormittags und nachmittags gezeigt.
25-Jahrfeier der Universität Frankfurt.
NSG. Die Frankfurter hochfchulwoche wurde mit der 25-Jahrfeier der Johann-Wolf- gang-Goethe -Universität beschlossen. Der Rektor, Professor Dr. P la tz h o f f, gab einen Bericht über die Entwicklung der Universität. Der Stell-
Auf dem Stiftsplatz in Kaiserslautern fand eine Kundgebung des „Gautages am Westwall" statt, bei der der Stellvertreter des Führers sprach. Während der Kundgebung überflog das neue Luftschiff „Graf Zeppelin" den Platz. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Carl Froelich Präsident der Reichsfilmkammer.
Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat den Präsidenten der Reichsfilmkammer, Staatsminister a. D. ---Oberführer Professor Dr. L e h n i ch auf dessen Wunsch von s e i n e n Dienstpflichten entbunden, nachdem die ihm im Rahmen der Reichsfilmkammer gestellten besonderen Aufgaben erledigt sind. Professor Dr. Lcchnich wird sich wieder wirtschaftlichen und wirt- schoftswissenichaftlichen Arbeiten widmen. Gle'ch- zcitig hat Reichsminister Dr. Goebbels den Film-
Köln, 3.Juli. (DNB.) Die vor - und nach- militärische Wehrerziehung ist burd) den Führer der SA. übertragen worden. Nach dem Willen des Führers hat künftig jeder gediente Soldat die Pflicht, bis zu seinem 35. Lebensjahre Dienst in der deutschen Wehrmannschaft zu leisten. Dieser Wehr» mannsdienst wird von der SA. geleistet. Er bildet auf dem Gebiete der Wehrertüchtigung eine Ergäm zung zu den militärischen Uebungen bei der Wehrmacht, zu denen der Reservist im Laufe der Jahre von Fall zu Fall einberufen wird. Die Angehörigen der --, des NSKK. und NSFK. erfüllen ihre Dienstpflicht als Wehrmann bei ihrer eigenen Gliederung, lieber Sinn und Wesen der Wehrmannschaften hat Stabschef Lutze im großdeutschen Rundfunk gesprochen.
Die Erkenntnis aus dem ungeheuren Zusammenbruch von 1918 führte dazu, daß Adolf Hitler im Gründungsprotokoll der nationalsozialistischen Sturmabteilungen die Forderung aufstellte, daß d i c SA. Trägerin eines neuen deutschen Wehrwillens sein und den alten Mannestugenden, die von jeher den deutschen Menschen auszelchneten, wieder zu ihrem Recht verhelfen sollte. Durchdrungen von der neuen Weltanschauung und den männlichsn Tugenden, die das deutsche Heer seit Jahrhunderten entwickelt hatte, sollte so ein neuer deutscher Mannestyp, der politische Soldat, geschaffen werden.
Filmpreises, Professor Earl Froelich, zum Pra- sidenten der Reichsfilmkammer ernannt. Der bisherige Geschäftsführer Melzer wurde zum Vizepräsidenten und der Abteilungsleiter Tackmann zum Geschäftsführer der Kammer bestellt.
Der Erfinder des künstlichen Nebels.
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Diese Bereitstellung muß unverzüglich vor- qenommen werden. Durch Zurverfügungstellung bereits vorhandener Geräte, durch Beteiligung andenKostenderBeschaflungdernoch fehlenden Geräte. Das Gerät kann im Haushalt weiter benutzt werden, wenn die Ver- Wendung für Luftschutzzwecke dadurch nicht beeinträchtigt wird. Der Hauseigentümer hot ,edoch da- für zu sorgen daß die Geräte bei Luftschutzubun- gen oder beim Aufruf des Luftschutzes dem Luft» chutzwart zur V e r f ü g u n g g e st e l l t werden. Der Luftschutzwart soll das Vorhandensein des Gerätes und den gebrauchsfähigen Zustand prüfen. Zusammen mit dem Luftschutzwart beschafft der Hauseigentümer das notwendige Selbstschutzgerat für die Luftschutzgemeinschaft des Hauses an Hand der Mieterliste. ,
Jeder Deutsche ist nicht nur wehrpflichtig, sondern auch luftschutzpflichtig! Deshalb bat lefrer Deutsche, Mann oder Frau, die Luftschutzbereltschaft zu sichern.
Berlin, im Juli 1939.
Der Präsident des Reichsbundes der Haus- und Grundbesitzer.
T r i b i u s.
Der Präsident des Bundes deutscher Mietervereine. Groß.
Die GA. schafft -en politischen Soldaten Stabschef Lutze über Sinn und Wesen der Wehrmannschasten.
Auf Einladung des Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, trifft der Ehef des Generalstabes der Königlich U n g a rischen Honveds, General der Infanterie Werth, zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin ein.
Nach einem Besuch in der Stadt Kerni traf der Generalstabschef des deutschen Heeres, General Halder, wieder in Helsinki ein. Abends gab der deutsche Gesandte von Blücher ein Essen, bei dem man den Armeebefehlshaber General Oester» mann und den Generalstabsches General Oe sch unter den Gästen bemerkte. Am Montag trat General Halder von Helsinki den Rückflug nach Ber- l'in an.
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Im Rahmen einer Feierstunde der Friedrich-Wil- Helm-Universität Breslau wurde der E o p e r n l- kus-Preis für das Jahr 1939 dem Univer- sitätsprofessor Diplomingenieur Dr. Walter K u h n Breslau) für seine Arbeiten aus dem Gebiete der Erforschung und Darstellung deutscher Volksgruppen im allgemeinen und des Deutschtums in P7>- l e n im besonderen zuerkannt.
Am 3. Juli begeht Professor Dr. Dr. e. h. Albrecht Schmidt, Frankfurt a. M-, seinen 75. Geburtstag. Professor Schmidt war Leiter des wissenschaftlichen Laboratoriums von Schering in Berlin, dann bet den Höchster Farbwerken. In 33jähriger erfmdert- scher und technischer, organisatorischer und wlssen- schaftlicher Arbeit am Aufbau der deutschen Farben- industrje beteiligt. Auf dem Gebiete der Wehrchenue ist er durch die Erfindung des t u n st l i ch s n Nebels bekannt geworden, Nach Eintritt in den Ruhestand begründete Prof. Schmidt im Rahmen eines Lehrauftrages an der Frankfurter Universität eine richtungsweisende Vorlesung mit dem Thema:
Die industrielle Chemie in ihrer Bedeutung tm
hören, daß vielerorts SA.-Führer und -Männer soweit voran sind, daß sie in besonderen Ein» heiten zur Spezialausbildung zu- s a m m e n g e f a ß t werden konnten, weil sie in ihren Leistungen zum Teil weit überragten. Es ist erreicht worden, daß bereits jetzt fast im ganzen Reich freiwillige S A. - G e m e i n s ch a f t e n gebildet werden konnten, die den ersten Grundstock für die ab 1. Oktober aufzustellenden Wehrmannschaften abgeben.
Der Stabschef stellte sodann die vor- und nachmilitärische Ausbildung im einzelnen dar. Die vormilitärische Ausbildung finde mit dem Erwerb des Wehrabzeichens in der Jungmann- schäft ihren Abschluß. Dieser Djenst für das Wehrabzeichen bezwecke die Entwicklung der seelischen und moralischen Kräfte, die zum Arbeitsdienst und zum Dienst in der Wehrmacht befähigen. Nach dem aktiven Wehrdienst erfolge die Rückgliederung In die SA. zur n a ch m i l i t ä r i j ch e n Wehrerziehung iM Wehrinannschastsdienst oder im Spezialdienst in anderen zuständigen Gliederungen. Die nachmilitärische Wehrerziehung habe zum Ziel, daß der Soldat des Führers seine Kampfbereitschaft bewahrt und seinen nationalsozialistischen Glauben so festigt, daß er bis an sein Lebensende Soldat der nationalsozialistischen
logt, die zur Verteidigung des Landes auf jeden riflU geeignet ist. Er wird darin aufs beste von General Lu ko ff, dem früheren Kriegsmimster und Vertrauten des Königs, unterstützt, der sich hervorragende Verdienste um die Armeeform und um die Reorganisation des Offizierskorps erworben hat. Und drittens hat Bulgarien, dessen König sich stets einen entscheidenden Einfluß auf die Innen, und Außenpolitik feines Landes zu sichern gewußt hat, > unter der Ministerpräsidentschaft Kiosseiwanoffs ‘ alle Versuche der E i n k r e t s u n g s m ä ch t e ab» ■ gewiesen, den bulgarischen Staat in die deutschsoind' s siche Front hineinzumanövrieren. ;
Bulgarien hat bei einer Größe von 103 14(5 Quadratkilometer (5,254 Millionen Einwohner, also 60,(5 1 aus den Quadratkilometer. Es ist ein ausgeiproche» 1 nes Agrarland, nicht weniger als 80 Prozent < einer Bevölkerung find in den verschiedenen Gebieten der Landwirtschaft tätig. Die nächstgroßere Wirtschaftsgruppe, Industrie und Handwerk, macht nur 10 v. 5). der Bevölkerung aus. 36 v. H. der Bo- denfläche stehen in landwirtschaftlicher Kultur, 24 ü. H. sind mit Wald, vorzugsweise Laubwald, bestanden. Bulgarien produziert in erster tmic die gängigen Getreidesorten, ferner Mais, Buchweizen, Hirse,' Reis, Mohn, Sonnenblumen, Tabak, Wem, Rosen, Obst, Gemüse usw. An Bodenschätzen smd vertreten Braunkohle, Kupfer, Blei, Mangan. Deutschland, das vor allem Maschinen, Instrumente, Apparate, Textilwaren uim. nach Bulgarien liefert, bezieht von dort u. a. Tabak, Eier, Mats.
Seit 21 Jahren hat König Borts HI ber Sohn König Ferdinands I. ben Xbron des dritten bulgarischen Reiches seit der Befreiung von 'der Türkenherrschaft inne. Der' Komg, 45 Jahre alt, steht im ganzen Lande im höchsten Ansehen. Er ist verheiratet mit der italienischen Prinzessin Joanna, . ihm 1933 die Prinzessin Marie Louise und am 16 Juni 1937 den Thronfolger Simeon gebar. Der König der als Privatmann sich außergewöhnliche Kenntnisse auf dem Gebiet der Technik, vor allem des Eisenbahnwesens angeeignet hat, verstand es in ben durch das Friedensdiktat von Neuilly geschaffenen schwierigen, ja manchmal fast verzweifelten Situationen seines Landes stets, mit einer außerordentlich elastischen Zügelführung den bulgarischen Staat durch alle Fährnisse hindurchzu- steuern. Er hat dabei persönlich oft in einer ebenso klugen wie energischen Art eingegriffen, vor allem nach dem Putsch'der Militärliga unter dem Obersten Weitscheff, vom 19. Mai 19:34. Die politischen Par- feien wurden damals aufgelöst und verboten und sind es bis heute geblieben. Die neue Wahlordnung vom Januar 1938 sorgte innerhalb des autoritären Regimes dafür, daß eine Art Parlamentarismus ohne Parteien eingeführt werden konnte. Von den 160 Abgeordneten gehören rund 60 zur Opposition, die u. a die Wiederzulassung der Parteien alter Art verlangt. Davon kann nach Ansicht ber maßgeblichen Männer Bulgariens schon beshalb keine Rede sein, weil fünf der verbotenen Parteien, nämlich die Liberalen, die Radikalen, die Bauernparteiler, die Sozialisten und die Kommunisten sogar noch nach dem Verbot der Parteien sich inoffiziell zu einer „Volks- front" zusammenqeschlossen haben.
Dergleichen Bestrebungen sind im heutigen Bulgarien aussichtslos. Die Regierung, die ja über eine erdrückende Mehrheit auch im Parlament verfugt, beherrscht unangefochten die Lage, um so mehr, als sie als reine Beamtenregierung von ber ©obranje (Parlament) in weltgehendem Maße unabhängig ist und sich überdies zahlreiche höhere Parteiführer und Parteimitglieder der Regierung zur Verfügung ge-
Idee und damit Kämpfer für Volk und Vater» land bleibt.
Für die Durchführung des Wehrmannschafts, dienstes, so fuhr Stabschef Lutze fort, sind seitens der Obersten SA.-Führung die notwendigen Maß» nahmen getroffen und werden von mir lausend bekanntgegeben. Ich selbst habe außerdem in Berlin in engstem Einvernehmen mit ben Oberbefehls» hadern des Heeres, der Kriegsmarine und der Luft» maffe sowie mit dem Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht einen Wehrstab gebildet, dem je ein Offizier der drei Wehrmachtsteile angehört. Auf» gäbe dieses Wehrstabes ist es, in ständiger Verbindung mit allen zuständigen Stellen mir dabei zu Helsen, daß in engster kameradschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Partei und Wehrmacht, zwischen den politischen und den Waffensoldaten ber Wille des Führers, dem deutschen Mann die notwendige politische und soldatische Erziehung zu geben, seine Erfüllung findet. Die Ansprache des Stabschefs klang aus. in einem Appell an die SA., an der Erfüllung der von ihm dargelegten Aufgabe m i t zürn i r k e n. Sie fei ein Befehl des Führers und eine Notwendigkeit für die Zukunft des deutschen Volkes. „Dafür marschierten wir in den langen Jahren des Kampfes!", so rief ber Stabschef aus, „bafür werden mir marschieren bis in die fernste Zukunft."
Auch in diesem Jahre hat der Reichspropagan'ba- leiter der NSDAP, für die Monate Juli und August eine allgemeine Verfamm- lungsruhe für die Partei, ihre Aemter, Gliederungen und angeschlossenen Verbände angeordnet. Hiervon unberührt bleiben die Veranstaltungen ber Gausilmstellen ber NSDAP., ber NS.-Gememschaft „Kraft durch Freude" sowie die Aktion „Alte Kampfer sprechen zur HI.". *
Dex Danziger Senat hat eine Verordnung zur (Sicher Stellung bes K r ä f t e b e b a r f e s für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung
Negierungskommisiore für fünf Städte im Protektorat.
Prag, 3. Juli. (DNB.) Der Reichsprotektor Freiher.r von Neurath hat eine Verordnung erlassen, durch die Maßnahmen, die vom tschechischen Regime vor zwanzig Jahren getroffen wurden, wieder qutgemacht werden. Auf Grund dieser Verordnung werden bie Stadtver- tretungen in ben Städten Brünn, Iglau. Mährisch-Ostrau und Olmütz aufgelöst. An ihrer Stelle wurden R e g t e r u n g s t o m = missare bestellt In B ö h m i s ch - B u b m e t s wurde ebenfalls die Stadtvertretung aufgelöst, hier wurde der durch die Landesbehörde in Prag schon bisher eingesetzte Regierungskommissar bis auf weiteres im Amt belassen. Die Ausschreibung von Neuwahlen in diesen Städten bedarf der vorherigen Zustimmung des Reichsprotektors.
Selbstschutz im Lustschutz.
Ein Aufruf an Hauseigentümer und Mieter
Mit Zustimmung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe veröffentlichen der Reichsbund b er Haus- und Grundbesitzer und der Bund Deutscher Mietervereine folgenden gemeinsamen Aus»
Die vom Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe in ber 7. Durchführungsverordnung zum Luftschutzgefetz vom 23. Mai 1939 gestellte Aufgabe der Ausrüstung der Luftschutz gemein schäften mit Selbft- schutzgerät ist durch ein planvolles Zusammenarbeiten aller Hauseigentümer und Mieter zu fördern. Der Selbstschutz im Luftschutz ist eine gemeinsame Aufgabe der Hausbewohner. Er dient dem Schutze von Leben und Eigentum der Vermieter wie der Mie- ter. Gegründet auf die nationalsozialistische Hausgemeinschaft erfordert die Luftschutzpflicht aller Hausbewohner die gemeinsame Durchführung der Luftschutzbereitschaft des Hauses. Der Hauseigentümer ist verpflichtet, das für die Luft- chutzgemeinfchaft erforderliche S e ! b ft f ch u tz g e - rät b e r e i 13 u ft e 11 e n und dauernd in g e - brauchsfähigem Zustande zu halten. Bei ber Bereitstellung ist in erster Linie auf die im Hause und in ben Haushaltungen vorhande» n e n Geräte zurückzugreifen. Es ist notwendig, daß hierzu die Gesamtheit ber im Hause wohnen- ben Volksgenossen, die zu einer Luftschutzgemein. schäft zufammengeschlossen sind, gemeinsam beitragen. Neben dem Hauseigentümer sollen sich daher alle Mieter und Untermieter an der Bereitstellung des Selbstschutzgerätes de-
Der Stabschef schilderte das Ringen dieser pro- pagandistisch-we 11anschaulichen Kampftruppe um die Seele bes deutschen Menschen, das dank der einheitlichen Weltanschauung erfolgreicher war als die Bemühungen anderer freiwilliger Wehrverbände. Die SA. habe nicht versäumt, die alten militärischen Tugenden zu pflegen und sie mit den politisch-weltanschaulichen Grundsätzen zu einer Synthese zu verschmelzen.
Auf dem Reichsparteitag 1934 stellte der Führer beim SA.-Appell ben Werdegang bes deutschen Mannes heraus. Nach Abschluß der Jugendausbildung sowie nach der Wehrdienst» pflicht sind künftig die SA. und die aus ihr hervorgegangenen Sondergliederungen der Partei dazu berufen, den deutschen Mann in feinem Glauben und in seiner Wehrhafthaltung und Leistungskraft bis ins hohe Alter zu erhalten. Damit ist bas Ziel für bie weitere Entwicklung ber SA. gegeben. In aller Stille würben bie Voraussetzungen geschaffen. Am 15. Februar 1935 hat der Führer das s A.- Sportad Zeichen geschaffen, am 18. März 1937 bas Leistungsbuch des SA.-Sportabzelchens zur Urkunde erhoben. In zahlreichen Sportabzeichen- Gemeinschaften wurden nun zusätzlich deutsche Männer bie ber SA. noch nicht angehörten, für den Erwerb bes SA.-Sportabzeichens vorbereitet. Ein Erlaß bes Führers vom 19. Januar 1939 sieht die Bilbung von Wehrmannschaften und die Erhebung bes SA.-Sportabzeichens zum SA. - Wehr- a d z e i ch e n vor. ,
Bis zum 1. Oktober wird das organisatorische Gerüst in seinen Einzelheiten fertig fein. Bei Besichtigungen, so fuhr Stabschef Lutze fort, konnte ich mich be'i den verschiedenen Gruppen überzeugen, daß bie Voraussetzungen in allen Gruppen geschaffen worden sind. Mit besonderer Freude hat cs mich erfüllt, von den militärischen Dienststellen zu
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