Ausgabe 
3.6.1939
 
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durchgeführt, meist wer-en auch Begutachtun-gen an Ort und Stelle vorgenommen, da diese außerordent­lich wichtig sind. Je nach dem Ergebnis der Orts- besichtioungen der Brunnen bzw. Wasseroersor- gungsanlaaen durch einen Sachverständigen kann unter Umständen auf die Untersuchungen im In­stitut verzichtet werden.

wie ein Brunnen einwandfrei beschaffen sein muß.

Hierüber ist in Kürze grundsätzlich zu sagen: Die Wände der Brunnen müssen tadellos auszementiert sein, oder aus übereinandergestülpten Zementrohren mit peinlichst genauer Dichtung bestehen. Die Ab­deckung muß mit einem dichten gußeisernen, überfallenden Deckel erfolgen. Der Brunnenkranz muß etwa 30 Zentimeter die Erdoberfläche über­ragen. In einer Entfernung von 10 Meter vom Brunnen dürfen keinerlei Abortgruben, Miststätten, Jauchebehälter oder andere Verunreinigungsquellen sein. Brunnen dürfen auch nicht in nächster Nähe von Aecke^n, die mit natürlichem Dung gedüngt werden, oder von Wiesen, die als Viehweiden die­nen, vorhanden sein. Flüsse, Bachläufe usw., die Abwässer aufnehmen, müssen mindestens 15 Meter von dem Brunnen entfernt sein. Je nach dem Bo­den, maH auch die Entfernung noch so groß sein, muß der Brunnen von Derunreinigungsmöglich- feiten genügend weit entfernt sein, wenn das Erd­reich durchlässig ist.

Untersuchungen

jn Flüssen, Bächen und Badeanstalten.

Die Flüsse und Bäche ebenso viele Freibadean­stalten in ganz Hessen werden von dem Amt fort­laufend bakteriologisch, chemisch und biologisch unter­sucht, um den Grad der Verunreinigung der Wasser­läufe Lurch Industrie- und Hausabwässer festzu- stelley, die Ursachen des Fischsterbens zu ergründen, und Öre Badeanstalten im Freien nicht zu einer Quelle gesundheitlicher Gefahren werden zu lassen, zugleich auch Maßnahmen zur Verhütung bzw. zur Bekämpfung von Schäden vorzuschlagen. In unsereL engeren Heimat werden die Wetter, die Horloff, die Nidda, die Nidder, die Ufa und die Lahn nach dieser Richtung hin ständig überwacht.

In diesem Zusammenhänge ein aufklärendes Wort über die Ursachen des Fischsterbens in den Wasserläufen. Die organischen Abfallstoffe der Fa­briken oder Orte haben zunächst eine Bedeutung als Fischfutter. Bei geringer Wasserführung in dem Wasserlauf werden diese Stoffe aber eine. Ge­fahrenquelle für die Fische, da diese Stoffe absinken und guf dem Boden des Wasserlaufs in Fäulnis übergehen. Hierdurch wird dem Wasser Sauerstoff entzogen, zugleich entstehen chemische Verbindungen und chemische Produkte, wie Schwefelwasserstoff, Metangas usw., die das Sterben der Fische herbei­führen. Sobald das Amt derartige Zustände fest­stellt, werden entsprechende Gutachten an die Lan­desregierung erstattet, die nun ihrerseits den Fa­briken oder Orten Auflagen zur Behebung der Miß­stände macht, wobei es sich um die Reinigung der Abwässer vor deren Eintritt in den Wasserlauf handelt..

Ausbildungskurse.

Zu den Obliegenheiten des Amtes gehören schließ­lich auch noch Kurse für Desinfektoren, wobei die neuzeitlichen Desinfektionsmethoden dargelegt

und alle Verfahren zur Bekämpfung der Schäd­linge (z. B. Schnaken, Motten, Wanken, Läufe, Fliegen, Holzwürmer, Mäuss, Ratten usw.) gelehrt werden. Wie wichtig derartige Ausbildungskurse sind, wird allein schon dadurch deutlich, daß all­jährlich hn ganzen Reiche für mehrere Milliarden Mark Dolksvermögen durch diese Schädlinge ver­nichtet werden.

Zeder muß mithelfen!

Dieser UebeMick in großen Umrissen zeigt, wie außerordentlich wichtig die Arbeit des Unter­suchungsamtes für Jnfettionskran'kheiten bei der

Die NS.-Frauenschaft zeigt gegenwärtig in der Gemeinschaft mit der Landesbauernschaft Hessen- Nassau eine Ausstellung im Saal des Gesellschafts- Vereins, die die Aufmerksamkeit aller Hausfrauen verdient. Die Schau wurde gestern mittag im Rah­men einer kleinen Feier eröffnet. Dabei wurde der Sinn und die grundsätzliche Bedeutung der Aus­stellung eingehend gewürdigt. Zunächst spielte der Frauenschafts-Spielkreis (Zimmer, Schüttler, Cäsar und Treppinger) ein Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann und fand damit dankbaren Beifall. Die Kreisfrauen­schaftsleiterin Frau W r e d e hieß den Kreisleiter, die Vertreter der Landesbauerschaft und die Kame­radinnen aus dem Kreise der NS.-Frauenschaft und des Frauenwerks herzlich willkommen. Sodann sprach

Stabsleiter Nr. Hartmann

von der Landesbauerschaft Frankfurt a. M. Er be­träte, daß die Ausstellung ganz im Dienste der Ernährungswirtschaft und der Derbrauchslenkung stehe. Der Reichsnährstand sei heute nicht mehr nur Organisation des Bauernstandes, sondern auch ein Instrument der Verbrauchslenkung. Fehler, wie sie auf dem Gebiete der Ernährungswirtschaft in den Jahren von 1914 bis 1918 gemacht worden seien, dürften in Zukunft unser Volk nicht mehr gefährden. Deshalb gelte es auch, das Verständnis für «bic Notwendigkeit der Verbrauchslenkung in möglichst breite Kreise unseres Volkes hineinzu- tragen. Der Appell richte sich vor allem an die Hausfrauen, die dafür mitverantwortlich feien, daß ein zu irgendeiner Jahreszeit auftretender Ueber- fluß an Nahrungsmitteln auch mit allen Mitteln aus genützt werde. Die Begriffe, die heute für unsere Ernährungswirtschaft bestimmend seien Erzeu­gungsschlacht und Marktordnung müssen sich er­gänzen. Erfreulicherweise könne mitgeteilt werden, daß die Erzeugungsschlacht bisher schon große Erfolge habe verzeichnen können. Die Achtung vor dem Bauern sei gerechtfertigt. Trotz alledem sei es not­wendig, daß die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit die jeweilige Dersorgungslage berücksichtige und nicht immer gerade dann jene Lebensmittel ver­lange, wenn diese einer natürlichen Verknappung unterworfen seien. So werde in Deutschland im Verhältnis zu anderen Ländern noch zu viel Fleisch gegessen. Der Kartoffelverzehr müsse ge­steigert werden. Außerdem sei noch eine starke

Vorbeugung bzw. der Bekämpfung von Seuchen ist. Es handelt sich dabei um eine Tätigkeit, die auf dem Gebiete des staatlichen Gesundheitsschutzes mit in vorderster Reihe steht und die von den berufenen Persönlichkeiten alle Hingabe an ihre verantwor­tungsvollen Pflichten erfordert. Zugleich wird aus dieser Betrachtung aber auch erkennbar, daß alle Volksgenossen in Stadt und Land durch vernünf­tige Gesundheitspflege und sorgsames Verhalten zur Sicherung und Pflege ihrer eigenen Gesundheit und des Gesundheitszustandes innerhalb ihres Lebens­kreises in erheblichem Maße beitragen können.

B.

Steigerung des Fischverzehrs möglich und notwen­dig. Ein ausgezeichnetes Nahrungsmittel sei auch der Quark. In seinen abschließenden Worten for­derte der Redner die anwesenden Frauen dazu auf, in den Versammlungen der NS.-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes mehr und mehr die Gedanken, wie sie sich aus den Notwendigkeiten einer vernünftigen Verbrauchslenkung ergeben, in breite Kreise zu tragen. Anschließend sprach

Kreisleiter Backhaus,

der der NS.-Frauenschaft und der Landesbauern­schaft zunächst herzlichen Dank dafür sagte, daß die Ausstellung in Gießen gezeigt werden farm. Er be­tonte, daß die Ernährungswirtschaft nicht lediglich ein Gegenwartsproblem, sondern auch eine Frage der Zukunft sei. Ernährungswirtschaft, planmäßig und vernünftig geführt, stärke die Kraft eines Vol­kes und stelle ein nicht zu unterschätzendes politisches .Mittel dar. Von den Hausfrauen müsse verlangt werden, daß sie sich besonders auf diesem wichtigen Gebiete einfügen und ihre Pflichten erkennen. Er­freulicherweise könne gesagt werden, daß sich die Disziplin auf diesem Gebiete schon weitgehend durch- aesetzt habe. Die Erziehungsarbeit der NS.-Frauen­schaft und des Deutschen Frauenwerks habe sich als sehr wichtig erwiesen und werde es auch immer sein. In seinen weiteren Ausführungen sprach Kreis­leiter Backhaus über eine Reihe von Fragen, wie sie sich aus der Haushaltsführung im Alltag ergeben, er regte die Ausnützung der modernen technischen Hilfsmittel an, die heute der Hausfrau zur Ver­fügung gestellt werden können, und erhob die For­derung der Ordnung und Sauberkeit im Haushalt. Als Ideal stellte er die zeitgebundene Haushalts­führung. Schließlich sprach er in wenigen Sätzen über die Notwendigkeit eines gesteigerten Fisch- und Kartoffelverbrauchs. So müsse sich auch in der Er­nährungsfrage die Verbundenheit in unserem Volke zeigen, denn die Berücksichtigung unserer Ernäh­rungslage im Haushalt diene der Volksgemeinschaft und erleichtere dem Führer die Arbeit.

Die Ausstellung.

Im Anschluß an diese Darlegungen wurde die Ausstellung besichttgt, die deshalb ganz besonders eindrucksvoll ist, weil sie nicht zu viel zeigt, son­dern sich ganz auf das Wesentliche beschränkt. In interessanten, zum Teil auch in sehr lustig darge­

stellten Bildern, in Worten und In graphischen Auf­zeichnungen ist bar getan, wie wertvolle Nahrungs­mittel vor dem Verderb zu schützen sind, in drasti­schen Gegenüberstellungen sieht man, wie man diese oder jene Lebensmittel aufbewahren und wie "man sie nicht aufbewahren darf. Auf schmuckqe- deckten Tischen werden Mahlzeiten gezeigt, die sich aus Kartoffeln, Käse und Fischen sehr schmackhaft zubereiten lassen. Mit besonderem Interesse wird man die interessanten Modelle und bildlichen Dar­stellungen der deutschen Hochseefischerei betrachten und schließlich werden alle jene Gerätschaften und Maschinen, die der Hausfrau die Arbeit im Haus­halt erleichtern können, lebhaftes Interesse finden.

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

Mit der Ausstellung ist auch die Vorführung eines Filmes verbunden.

Siebener Wochenmarkkpreise.

* Gießen, 3. Juni. Auf dem heuttgen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse A 10%, Klasse B 10, Klasse C 9% Klasse D 8%, Enteneier 9% dis 101 /*, Tauben 60 Pf., junge Hähne, % kg 1, Mk., Sup­penhühner,90 bis 1, Mk., Gelberüben, neue, Bündel 20 bis 25 Pf., Spinat 20 bis 25, Spargel, 1. Sorte 58 bis 60, 2. Sorte 52 bis 54, 3. Sorte 47 bis 48, 4. Sorte 28 bis 30, Erbsen 20 bis 25, Toma­ten 40 bis 50, Zwiebeln 16 bis 18, Rhabarber 10 bis 18, Kartoffeln, alte 5, 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4, Mark, neue, % kg 18 Pf., Aepfel 35 bis 62, Salat, das Stück 10 bis 25, Salatgurken 50, Ober­kohlrabi 15 bis 25, Lauch 5 bis 15, Rettich, Bündel 15 bis 20, Stück 10 bis 20, Radieschen, Bund 10 bis 15 Pfennig.

Schwere Bluttat auf dem Acker.

Bei der gemeinsamen Feldarbeit zweier polnischer Landarbeiter auf einem Acker des Hofgutes Hof-Güll schlug der Pole Jakob D ü b a seinem Arbeitskameraden Willi D a s c y k mit einer Hacke so furchtbar auf den Kopf, daß der be­dauernswerte Mann lebensgefährlich verletzt zu­sammenbrach. Mit einem schweren Schädelbruch und einer Gehirnhautentzündung liegt er gegenwärtig in der Chirurgischen Klinik darnieder. D ü b a, der sich durch sein unverträgliches und terroristisches Verhalten bei seinen polnischen Arbeitskameraden in Hof-Güll sehr unbeliebt gemacht hatte, ging nach der Bluttat flüchtig. Da er auch der deutschen Sprache mächtig ist, kann vermutet werden, daß er versuchen wird, an einer anderen Stelle als Land­arbeiter unterzutauchen. Er wird von der Gendcu> merie wie folgt beschrieben: 34 Jahre alt, Größe 1,65 Meter, blauer Rock, blaue Weste, graue Mütze, graue Hose, schwarze Arbeitsschuhe, glattrasiert, Kahlkopf oder kurzgeschnittenes Haar. Sachdienliche Mittei­lungen über den Verbleib des Täters find an die nächste Gendarmeriestation oder Polizeidienststelle zu richten.

Haushalt leicht gemacht..

Wertvolle Anregungen für die Hausfrau, -r Eine interessante Ausstellung.

Altern ohne Altersbeschwerden

Melissengeist

Weiter Fi

rau

«werden gut be- ~e seiner eigen-

standsfähig sind.

Anstatt zu warten, bis sich stärkere Beschwerden einstellen, trete man gleich den ersten Anzeichen entgegen. Ein bei mancherlei Altersbeschwerden gut be­währtes Hausmittel ist Klosterfrau-Melissengeist, weil er infolge seiner eigen­artigen Zusammensetzung auf mehrere Organe gleichzeitig günstig wirkt. Und Atersbeschwerden. die mehr oder weniger auf eine Abnahme der Widerstands­kräfte des menschlichen Körpers zurückzuführen sind, können am natürlichsten be­hoben werden durch Belebung und Anregung des Gcsamtorganismus.

Bitte, lesen Sie, wie die Verbraucher urteilen! So schreibt Herr Ernst Kumbruch (Bild nebenstehend), Braumeister, Essen, Münstersteinbruch 13 am 7. 4. 39: Schon seit Jahren gebrauche ich Klosterfrau-Melissengeist gegen die bei zuneh­mendem Alter auftretenden Beschwerden und hat er mir gut geholfen. Ich bin

ist ein Wunsch den wohl mancher hegt, der einmal die Fünfzig überschritten hat. Die Kräfte lassen allmählich nach, der Körper wird weniger widerstandsfähig, und häufig zeigen sich auch Beschwerden an einzelnen Organen. Sei es. daß die Herz­kräfte ermüden ober daß die Verdauungsorgane nicht mehr genügend wider-

jetzt 83 Jahre alt. Auch meine Eltern und Geschwister, die alle 8085 Jahre alt wurden, haben Klosterfrau- Melissengeist mit Erfolg gebraucht." _,

J.-.. Angela Kamp, Hausfrau. Düsseldorf j&elmbolfcftr. 38 am 12. 4. 39: ,,Ich bin letzt 70 Jahre alt und fühle mich, seitdem ich regelmäßig Klosterfrau-Melissengeist nehme, im allgemeinen frei von den Be­schwerden, die in meinen Jahren auftreten. Altersbeschivcrden. Appetitmangel. Schlaflosigkeit und Stuhlbe- schwerde-n sind bei mir behoben. Ich fühle mich rüstig und kann noch gut laufen.'

Machen auch Sie einmal einen Versuch und nehmen Sie regelmäßig zwei- bis dreimal täglich einen Tee­löffel Klosterfrau-Melissengeist mit einem Eßlöffel Wasser verdünnt? Den echten Klosterfrau-Melissengeist in der blauen Packung mit den 3 Nonnen erhalten Sie in Apotheken und Drogerien von 90 Pfg. an.

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Uebe ab M ontag den 5. Juni wieder Praxis aus

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Bekanntmachung.

Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber» landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom­gelder noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne Kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt/Main Nr. 27707 oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bank­konten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten der Zahlungstermine müssen die Beitreibungskosten be­rechnet werden.

Born 15. Juni 1939 ab wird die Strom- und Gas­lieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat März 1939 einschließlich Kosten noch nicht entrichtet haben.

Gießen, den 2. Juni 1939. 4047A

_________Direktion der Stadtwerke Gießen.________

Bekanntmachung.

Die kaufmännische Berufsschule, seither unter­gebracht im Liebigbau, Liebigstraße 16, befindet sich seit 1. Juni 1939 in dem oberen Stockwerk der frühe­ren alten Pestalozzischule, Wernerwall 18.

Fernruf: 2244 über die Feuerwache. 4036D Stadtschulamt Gießen.

___________I. V.: Nebeling, Schulrat.___________

Lebensmittelverdingung.

Am 15. 6.1939 erfolgt die Vergebung der Küchen­bedürfnisse der III./Art.-Rgt. 9, Bleidornkaserne, für die Zeit vom 1. 7. bis 31.12.1939 zu festen Preisen, und zwar in folgenden Losen:

Los I: Kolonialwaren.

Die Bedingungen für die Verdingung der Kolo­nialwaren der II1./A.-R. 9 liegen bei der Zahlmeiste­rei III./A.-R. 9, Bleidornkaserne aus. Sie sind dort gegen Erstattung der Selbstgebühr von 0,50 RM. ab 5. Juni 1939 erhältlich.

Angebote mit der Aufschrift

Angebot auf Lebensmittel (Los I) für die Zeit vom 1. 7. bis 31.12.1939"

sind bis zum 15. Juni 1939, vormittags 10 Uhr, der Küchenverwaltung III./A.-R. 9 nur durch die Post einzusenden.

Höchstpreisüberschreitungen sind unzulässig. An­gebote mittels Bietungsscheins, der von der Küchen­verwaltung unentgeltlich abgegeben wird, können nur auf ganze Lose gemacht werden. Bieter sind nach den Bestimmungen der Verdingungsordnung bei der Deffnung nicht zugelassen.

Wenn Bewerber bis zum 25. Juni 1939 nicht be­nachrichtigt sind, mußte das Angebot unberücksichtigt bleiben. 4023D

Küchenverwaltung III./Art.-Rgt. 9.

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