Ausgabe 
31.3.1938
 
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Silben

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siallfindet.

Aus -er engeren Heimat

freu

Am 1. April 1938 eröffnen wir unsere

OPEL

Motorwagen -Verkaufsgesellsdiaft m. b.H., Giefeen

Ruf 2847/2848

Neuwagenverkauf: Frankfurter Strafoe 52/56. Büro, Kundendienst und Ersatzteillager: Marburger Strabe 145

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Mit tiefem Bedauern hört man diL diesem schweren Unglücksfall. Mit den

Kunde von betroffenen alle Volks-

K3.. die ifsertiich-

der mit.

Uen n bet Hoffe, mien, chaft. allen

Balthasar Mayer gab die Protokolle bekannt. Rechner Wilhelm H e n ß erstattete den Kassenbe­richt, der günstig lautete und in bester Ordnung be­funden wurde; dem Rechner wurde Dank und Ent­lastung zuteil. Der Kommandant erstattete anschlie­

ßend den Tätigkeitsbericht. Drei Versammlungen, sechs Hebungen, drei Dorstandssitzungen, die Teil­nahme am Herbstverbandstag in Rieder-Bessingen und am Feuerwehrtag in Budin' '

= 1. Preis,

Adalbert Sch m i d t, Schlitz,

Rote 1 = 2. Preis,

Wilma Leipold, Gießen,

Rote 1 = 3. Preis,

Otto Wilhelm, Gießen, 200 4. Preis.

larbeit.

der Le. -Ritter Zen. Er ilgkeitber 1° starken me Aus­beutung tnis zum werden.

für den len Unter« ien Kurz­er wieder en darauf n in Kurz-' ;nen bzw) ^halten, ja ' em. Unser Mgsfähige wiederholt ichreibgeräl !N ist, mi|

ItS.-GemeinfchaftKraft durch Jreube. Theaterring Gießen.

Die 4. Rate für die-KdI."Mielen ist fällig. Die Karlen können ab sofort in der Kartenverkaufsstelle. Seltersweg 60. abgehott werden, prompte Abholung ist erforderlich, da die nächste Vorstellung am 2.4.

HeW-- ©«$.

jche Arbeits- n in Kurz- und Wsseld- Te'ünehmern

Teilnehmer len Teilneh- tungsbeschei' hr die besten ückgekommen e i s b eft e n

Grofttankstelle, Reparatur-Werkstatt und Schmierdienststation in unserem Neubau Marburger Strafte 145

eine besondere Leistungs- und Giegerurkunde, so­wie ein Buchpreis zugestellt. Die fünf besten Ar­beiten lieferten:

Fritz R e e h, Gießen, 240 Silben Rote 1 = 1. Preis,

Dora Kern, Gießen, 240 Silben Rote 1

und hie mit ben ' hervor, srates ^berzoll- 'ersamm- glied des nitgeteilt, §)am. t berufen

Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat, *Ao 8 bis 10, To­maten, kg % 40 bis 45, Zwiebeln 15 bis 18, Meer­rettich 35 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Kar­toffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Aepfel, % kg 12 bis 30 Pf., Hähne 90 Pf. chis 1,05 Mark, Blumenkohl, das Stück 30 bis 50 Pf., Salat 10 bis 25, Endivien 8 bis 12, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 12 bis 15.

SilbenRote 1

Familien der Verunglückten empfinden genossen schmerzlich den schweren Verlust, den das jähe Hinfcheiden der sechs Arbeitskameraden für die Familien bedeutet, sowie das harte Schicksal der sechs schwerverletzten Männer der Arbeit. Dankbar ist anzuerkennen, daß die NSP. sich der Familien der auf so schmerzliche Weise aus dem Leben ab-

Betriebs- ie in Kurz- Lehrgemein-

Anfänger, ft und An- , Abteilung ng in der rftrafc 18,

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udinaen machten im wesentlichen die Tätigkeit aus. Im August fand eine Inspektion der Freiwilligen und der Pflichtfeuer-

** Arbeitsjubiläum. Am 1. April begeht Frl. M. Schwan das Fest des silbernen Arbeits­jubiläums im Modehaus Carl Rowack, Settersweg. Durch chre langjährige Erfahrung erfreut sie sich bei Kundschaft und Gefolgschaft allgemeiner Be­liebtheit.

Amtsgericht Gießen.

Der F. W. wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Hause seiner Schwiegermutter in Wieseck. Es kam schon öfters zwischen dem An­geklagten und seiner Schwiegermutter zu Streitig­keiten, die in Tätlichkeiten ausarteten. Am 17. No­vember 1937 war der Angeklagte scheinbar beson­ders schlecht gelaunt. Schon borgens fing er mit seiner Frau und deren Mutter zu schimpfen an. Beine Stimmung wurde nicht besser, als er nach­mittags von Atzdach nach Hause kam und kaltes Essen vorfand. Bei dem sich entspannenden Fami­lienstreit versetzte der Angeklagte seiner Schwieger­mutter einen Schlag ins Gesicht. Die alte Frau flüchtete daraufhin auf die Straße. Der Angeklagte ließ aber nicht von ihr ab, sondern folgte ihr nach. Einige Häuser weiter fiel die Schwiegermutter auf

der unebenen Dorfstraße zu Boden. Aber auch jeht schlug der Angeklagte der alten Frau in roher Weise noch mehrmals ins Gesicht. Durch Strafbefehl er­hielt er deshalb wegen leichter Körperverletzung 1 Monat Gefängnis. Gegen diesen legte er Einspruch ein. Da sich in der Hauptoerhandlung nichts zu seiner Entlastung ergab, blieb es bei der Gefängnisstraße von 1 Monat.

Der E. P. aus Gießen erhielt wegen fortgesetzter vorsätzlicher falscher Anschuldigung in Tateinheit mit übler Nachrede und versuchter Erpressung in einem weiteren Falle eine Gesamtgefängnis- strafe von 4 Monaten und 2 Wochen. In querulantenhaften Schreiben an Sie Staatsanwalt­schaft, an den Amtsanwalt usw. hatte der Ange­klagte die Zeugen Eheleute St. der Irreführung, Beleidigung, Denunzierung und Bedrohung bezich­tigt. Weiterhin hatte er die Ehefrau St. als eine Lügnerin und Schwindlerin hingestellt und behaup­tet. sie habe staatseignes Kommißbrot unberechtig­terweise verkauft. Die Tochter des Angeklagten war für kürzere Zeit aushilfsweise als Kindermädchen bei den Eheleuten St. beschäftigt gewesen. Bei ihrem Weggang hatten ihr die Zeugen St. 6 Mark außer der vereinbarten Vergütung versprochen und gesagt, sie solle sich das kleine Geldaeschenk am 1. September letzten Jahres abholen. Aber bereits am 23. August verlangte der Angeklagte in einem Schreiben an die Eheleute St. innerhalb 24 Stän­den Zahlung der 6 Mark. Würde er dieses Geld nicht bekommen, dann wolle er das Reichswehr­ministerium anrufen, der Brief sei schon zum Ab- senden fertig. In der Hau^>tverhandlung wurde der Angeklagten restlos überführt. Er wurde deshalb, wie oben angegeben, verurteilt.

Schwerer Unfall

bei der zweiten Lustschiffhatte.

NSG. Am Mittwochnachmittag um 16 Uhr er­eignete sich auf dem Flug- und Luftschiff- Hafen Rhein-Main an der im Bau befind­lichen zweiten Luf tschi'ff h alle ein schwerer Unfall. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte wäh­rend der Montage ein Stahlträger, ein Teil des neuen Westtores, der Halle ein. Sechs Ar­beiter kamen hierbei ums Leben, während sechs weitere schwerverletzt geborgen werden konnten. Die notwendigen Rettungsmaß­nahmen wurden sofort durchgeführt. Die NS- Volkswohlfahrt hajt sofort die Betreuung der be­troffenen Familien übernommen. Die zuständigen Dienststellen überzeugten sich an der Baustelle von dem Umfang des Unglückes und trafen die ersten Anordnungen. Die Ermittlungen über die Ent­stehung des Unglückes sind im Gange.

wehr statt, bei der die Wehren mitSehr gut" ab­schnitten. Mustergültige Leistungen wurden "im Fuß- und Geräteexerzieren gezeigt. Die Mitgliederzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Für den Ernstfall brauchte die Wehr nicht anzutreten. Allen Mitarbeitern wurde herzlicher Dank gesagt, insbesondere aber der Gemeinde für finanzielle Un­terstützung der Wehr. Für die neuangeschaffte Mo­torspritze wurden die Kameraden Wilhelm Mel­chior Hahn, Heinrich Henkel. Willi Wag­ner, Wilhelm Pfeiffer XII., Heinrich Zecher, R. Dietz und Wilhelm Wagner XI. eingefeilt.

£ Garbenteich, 29. März. Am Samstag hielt die hiesige Spar - und D arlehenskasse im Saale von Mitglied Lotz ihre Jahreshauptver­sammlung ab. Von dem Vorsitzenden des Auffichts- rates Keßler wurde die Versammlung in An­wesenheit von 101 Mitgliedern eröffnet und die weitere Leitung dem Vorstandsmitglied Kontrolleur Stumpf übertragen. Der von Direktor Kissel bekanntgegebene Geschäftsbericht ließ einen großen Aufschwung der Kasse im letzten Jahre erkennen. Bei zwölf Neuanmeldungen und drei Austritten hat die Mitgliederzahl die stattliche Höhe von 258 erreicht, wovon ein kleiner Teil auf die Nachbar­gemeinde Hausen fällt. Der Umsatz stieg auf über 300 000 Mark, die Einlagen der Schulsparkasse waren dem Vorjahre gegenüber um ein Drittel gewachsen. In der Vorlage der Bilanz durch Rech­ner L a n g sowie des Revisionsberichtes durch Auf­sichtsratsmitglied Wilh. Kissel war eine ein­wandfreie Kassenführung festzustellen. Der Gesamt­leitung konnte Entlastung erteilt werden. Die Ver­teilung des Reingewinnes wurde nach dem Vor­schlag' des Vorstandes angenommen, ebenso er­fuhren die Erweiterung der Kreditgrenze von 200 000 auf 300 000 Mark sowie die neue Dienst­anweisung und Geschäftsordnung einstimmige An­nahme. Das satzungsmäßig ausscheidende Auf­sichtsratsmitglied Keßler und Vorstandsmitglied Direktor Kissel wurden durch Zuruf wiederge­wählt. Am 14. Dezember 1938 kann die Kasse auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblicken; es wurde der Beschluß gefaßt, dieses Jubiläum entsprechend zu feiern. Durch eine Sammlung konnte dem Winter­hilfswerk der Betrag von 14 Mark überwiesen werden. Für eine größere Spende anläßlich der Katastrophe des LuftschiffesHindenburg" wurde der Kasse durch das Reichsluftfahrtministerium eine Urkunde übersandt und diese der Versammlung be- tanntgeaeben. In seinen Schlußworten forderte Vorstandsmitglied Stumpf erneut auf, der Kasse als dem einzigen Geldinstitut des Dorfes auch weiterhin Treue zu bewahren.

(D Garbenteich, 30. März. Die hiesige Schule veranstaltete im Saale von Gastwirt Jung einen Elternabend. Rektor Mörschel begrüßte die Besucher und sprach kurz über die jüngsten politischen Ereignisse in der Ostmark. Die

5 a m 5 f a g, 2. April, 20 Uhr: GroßekdF."-Miele Gruppe I und II:

Großer Bunter Abend" im Stadttheater für Gruppe I und II gemeinsam (fein Kartenverkauf).

Die 14. Vorstellung der Gruppe I findet aus­nahmsweise am Vlontag, 11. April, statt. Operette Clivia".

Schulfeiern zur Volksabstimmung.

Der Reichserziehungsminister ordnete an, daß in allen Schulen die Abschlußfeier des Schuljahres bzw. die letzte Schulstunde vor Ferienbeginn der bevorstehenden Volksabstimmung des Geeinten deut­schen Volkes in würdiger Form gewidmet wird.

2000 Kinder aus Oesterreich kommen in unseren Sau.

NSG. Am 6. und 7. April treffen im Gau Hes­sen-Nassau vier große Sonderzüge mit 2000 Ferien­kindern aus Oesterreich ein. Drei Züge laufen im Hauptbahnhof Frankfurt a. M., ein Zug im Haupt- bahnhof Darmstadt ein. Von den beiden Sädten aus werden die Kinder im ganzen Gaugebiet verteilt. In erstaunlich kurzer Zeit war es der NS.-Dolks- wohlsahrt gelungen, die 2000 Freiplätze für die Kinder zur Verfügung zu bekommen. Eine große Anzahl Volksgenossen hat sich sofort bereit erklärt, ein österreichisches Kind zu einem mehrwöchigen Aufenthalt bei sich aufzunehmen. Dieser praktische Sozialismus der Tat legt wieder Zeugnis davon ab, wie begeistert das deutsche Volk von der großen Tat des Führers ist, der die Ostmark dem Reiche angegliedert hat. Sie ist aber auch ein Beweis für die Opferfreudigkeit, wie sie ungemindert feit der nationalsozialistischen Erhebung im deutschen Volke lebendig ist.

IlSLS., Bezirk Gießen-Land.

In der gestrigen Arbeitstagung des NSLB., Bez. Gießen-Land, hielt nach Begrüßungsworten des Bezirkswalters, des Rektors Siegfried (Gro- ßen-Linden), Studienrat Dr. Glöckner (Gießen) einen sehr interessanten Vortrag überD a s Ger­manen- und Römertuman dem ß*i m e s". In einleitenden Worten wies der Redner zunächst auf die große Bedeutung der Heimatgeschichte hin und gab danach Ouellenbücher an. Dann schilderte er ausführlich in großen geschichtlichen Ueberblicken idie Entstehung des Pfahlgrabens, das Eindringen her Germanen, die Kämpfe, die Besiedlung, die Entstehung der Ortsnamen usw. Zum Schluß sprach er die Bitte an die Lehrer aus, chm bei der Arbeit der Erforschung unserer Heimat zu helfen und auch die unscheinbarsten Funde zu melden. Reicher Bei­fall wurde dem Redner zuteil.

Rektor Siegfried betonte dann vor allem, daß bei dieser Tagung die Fachschaften höhere Schule" undVolksschule^ gemeinsam getagt hätten und daß damit auch für die Zukunft ein Weg. gezeigt fei für diese gemeinsame Weiterarbeit. Der Fachschaftsleiter j der »Höheren Schule", Prof. Dr. Adolph, unter- strich diese Gedankengänge und begrüßte die Zu- j jammenarbeit

Nach einer kurzen Pause gab der Bezirkswalter noch geschäftliche Mitteilunaen bekannt. Zum Schluß wies er auf die großen geschichtlichen Tage hin, die mir zur Zeit erleben, erinnerte an. die Wahl am 10 April und schloß die Versammlung in der üblichen Weise.

Gießener Wochenmarktpreiie.

* Gießen, 31. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, Wirsing, % kg 14 bis ,16, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 14 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Rüden 10 bis 12, Spinat 12 bis 15, Hnterkohlrabi 8,

berufenen Männer sofort angenommen hat, und die herzlichen Wunsche für baldige volle Genesung gelten den Arbeitskameraden, die jetzt noch an ihren Wunden darniederliegen.

Sängerfahrk der SV.Cacilia" Lich.

* Lich, 30. März. Die Sängervereini­gungC ä c i I i a" weilte am vergangenen Sonn­tag zum Run d fun k si n g e n in Frankfurt. Wie bisher allgemein festgestellt werden konnte, darf die Sängervereinigung mit den gebotenen Leistun­gen sehr zufrieden fein, was am besten durch eine große Anzahl Glückwunschschreiben aus Rüdesheim, Darmstadt, Mainz usw. bewiesen wird. Mit dieser Fahrt nach Frankfurt verband man gleich­zeitig die Besichtigung des Weltflughafens und der Großmarkthalle, um allen Teilnehmern auch einmal Bauwerke deutschen Erfinder- und Schaffensgeistes vor Augen zu führen. Nachmittags traf man sich in Bockenheim mit dem bekannten Frankfurter Neebschen Männerchor" zu einigen geselligen Stunden, die bei Unterhaltung und Gesangsvor­trägen leider allzu schnell vergingen. Doch alle konnten in dem Bewußtsein nach Hause fahren, einen Tag verlebt zu haben, der noch lange in Er­innerung bleiben wird. Mit den Sängern des Neebsc^n Männerchors" konnten die schon be­stehenden Freundschaftsbande noch enger geknüpft werden, und die Sangesfreunde gaben schon die Zusicherung, an unserem Fest an Pfingsten ge­schlossen teilzunehmen.

Landkreis Gießen

wg. Großen-Bu.seck, 28. Mär§. Im Der- einslokalZum Schwanen" hielt die hiesige Frei­willige Feuerwehr ihre Hauptversammlung ab. Kommandant Wilhelm Harbach III. begrüßte die Kameraden und gedachte kurz der Wiederver­einigung der Ostmark mit dem Reich. Schriftführer

dritte Schulklasse zeigte dann unter Leitung toon Lehrer Lutz mehrere Spiele, brachte Gedichte zum Vortrag und fang Lieder. Die Eltern folgten mit dankbarer Aufmerksamkeit. Lehrer Stumpf führte anschließend an Hand eines Filmes ins Märchen- reich. <

s. Lang-Göns, 30. März. Im ganzen wer­den zu Ostern 3 8 Kinder in die vierte Klaffe^ unserer Schule ausgenommen werden.

<> Holzheim, 30. März. Die Schützenabtei­lung der hiesigen Kriegerkameradschaft veranstaltete zugunsten des Win ter Hilfs« wertes bei guter Beteiligung ein Preisfchietzen. Ein ansehnlicher Betrag konnte dem WHW. zur Verfügung gestellt werden. Es wurden folgende Ergebnisfe erzielt: 1. Ludwig Reitz, 2. Wilhelm Zeiß XII., 3. Willi Klee (je 36 Ringe), 4. Wilhelm Zeiß, 5. Wilhelm Buß, 6. Wilhelm Laux, 7. Erwin Klee, 8. Wilhelm Görlach, 9. Wilhelm K. Grieb und 10. Heinrich Wetz (je 35 Ringe). Die jüngste WHW.-Straßenfammlung in unserem Orte er­brachte einen Betrag von 57 Mark.

X Dorf-Gill, 30. März. Die Land st raße Holzheim Dorf-Gill, die seit anderthalb Jahren infolge Brückenbaues der Reichsautobahn für den gesamten Verkehr gesperrt war, ist nun wieder hergestellt. Sie hat auf einer Länge von etwa 1 Kilometer eine schöne Teerdecke erhal­ten. Die Freigabe für -ben öffentlichen Verkehr dürfte in den nächsten Tagen erfolgen.

csd Eberstadt, 29. März. Der Turnver­einGut Heil" E b e r st a d t hatte seine Mit­glieder zur Generalversammlung in das Gasthaus Zum Schwanen" eingeladen. Schriftwart Ph. Reitschmidt gab einen ausführlichen Bericht über die Arbeit im vergangenen Jahre. Vorturner- stünden und Führertagungen wurden regelmäßig besucht. In Dillenburg und in Grünberg war der Verein mit seinen Wettkämpfern vertreten. Ober- turnroart Wilhelm Reitschmidt sprach von der regen Arbeit, die yi den Turnstunden geleistet wird und forderte zur regelmäßigen Beteiligung auf. Der Kassenbericht, von Kassenwart K. S ch n e i d e v er­stattet, wies einen günstigen Stand aus. Die Turner H. Bender, W. Schäfer und A. v. D i e m e r wurden für ihre turnerischen Leistungen mit Diplo­men bedacht. Der Dereinssührer Koch wurde er­neut in feinem Amte bestätigt. Zum stellvertreten­den Dereinssührer ernannte er den Turner PH. Herbert.

csd Eberstadt, 29. März. Die kirchliche Statistik unserer Gemeinde zeigt für das Jahr 1937 folgende Zahlen: Die Gemeinde Eberstadt (mit Arnsburg) zählt nach der letzten Erhebung 601 evangelische Einwohner. Geboren wurden 7 Kinder (3 Knaben, 4 Mädchen), konfirmiert wur­den 5 Kinder (2 Knaben und 3 Mädchen), getraut wurden 4 Paare, verstorben sind 6 Personen. Die Gottesdienste waren von 11541 Personen (4429 Männer, 4014 Frauen und 3098 Kinder) besucht. An Kollekten gingen 492,27 Mark ein.

gfs. Eberstadt, 30. März. In unserem Ort sammelte die NS. -Frauen schäft 350 Eier für die NSV. Die Werbung für Freiplätze wurde er­folgreich durchgeführt. Es stellten sich zehn Haus­haltungen zur Aufnahme von Ferienkindern bereit und einer für einen SA-Mann. Auch an der Frei- platzfpende haben sich manche opferbereit beteiligt.

ch Birklar, 30. März. Das hiesige Jung­volk hielt im Saale Engel einen wohlgelungenen . Volksgemeinschaftsabend ab. Fähnlein­führer Funk (Bellersheim) sprach kurz über den Zweck und den Sinn des Abends, der im übrigen mit Lieddarbietungen, jnit der Aufführung von Hans-Sachs-Spielen und mit sportlichen Darbietun­gen des Jungvolks ausgefüllt wurde. Stammführer Bocher sprach zum Schluß noch über die Fahrten der Hitler-Jugend und des Jungvolks im Sommer 1938.

)( Lich, 26. März. In unserer Kirche fand eine Dolksmissionswoche statt. An den Vor­tragsabenden sprach der Dolksmissionar der Wichern- Vereinigung von der Lühe. Die Abende fanden in der Gemeinde großen Anklang. Die Woche schloß mit einem Dankgottesdienst und am Abend mit einem Vortrag.

+ Grün berg, 27. März. Eine eigenartige Form der Werbung haben etwa 40 hiesige Hand­werker und Kaufleute, die sich unter dem Namen Grünberger Wer b e g e m e i n scha ft (GWG.) zusammengeschlossen haben, durchgeführt. Sie hat­ten am Samstagabend zu einer Schau in die Turn­halle eingeladen, und. eine grofjtf Zahl Besucher hatte sich eingefunden. Der Vorsitzende der Ver­einigung, Kaufmann Friedel Hofmann, erläu­terte den Zweck der GWG.» leistungsfähig zu fein, Schulung der Mitglieder, Dienst am Kunden zu üben, Verkehrsmöglichkeiten zu schaffen und die Beziehungen zur Landkundschaft weiter auszubauen. Syndikus Dr. Fröhlich von der Industrie- und Handelskammer Gießen wies auf die Pflichten und Aufgaben des Einzelhandels hin und wünschte besten Erfolg. Bürgermeister Krämer gab seiner An­erkennung über die Leistungen der Grünberger Ge­schäftswelt Ausdruck. In einem bunten Programm zog dann die Werbeschau an den Augen der Be­sucher vorüber. Als äußere Form hatte man eine Anzahl dramatischer Szenen gewählt, die Henner Bocher geschickt verfaßt und zusammengestellt hatte. Wesentlich zur Bereicherung und Abwechslung«

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