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Aus -er engeren Heimat
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Am 1. April 1938 eröffnen wir unsere
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Motorwagen -Verkaufsgesellsdiaft m. b.H., Giefeen
Ruf 2847/2848
Neuwagenverkauf: Frankfurter Strafoe 52/56. Büro, Kundendienst und Ersatzteillager: Marburger Strabe 145
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Mit tiefem Bedauern hört man diL diesem schweren Unglücksfall. Mit den
Kunde von betroffenen alle Volks-
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der mit.
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Balthasar Mayer gab die Protokolle bekannt. Rechner Wilhelm H e n ß erstattete den Kassenbericht, der günstig lautete und in bester Ordnung befunden wurde; dem Rechner wurde Dank und Entlastung zuteil. Der Kommandant erstattete anschlie
ßend den Tätigkeitsbericht. Drei Versammlungen, sechs Hebungen, drei Dorstandssitzungen, die Teilnahme am Herbstverbandstag in Rieder-Bessingen und am Feuerwehrtag in Budin' '
= 1. Preis,
Adalbert Sch m i d t, Schlitz,
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Wilma Leipold, Gießen,
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Otto Wilhelm, Gießen, 200 — 4. Preis.
larbeit.
der Le. -Ritter Zen. Er ilgkeitber 1° starken ’me Ausbeutung tnis zum werden.
für den len Unter« ien Kurzer wieder en darauf n in Kurz-' ;nen bzw) ^halten, ja ' em. Unser Mgsfähige wiederholt ichreibgeräl !N ist, mi|
ItS.-Gemeinfchaft „Kraft durch Jreube“. Theaterring Gießen.
Die 4. Rate für die-„KdI."Mielen ist fällig. Die Karlen können ab sofort in der Kartenverkaufsstelle. Seltersweg 60. abgehott werden, prompte Abholung ist erforderlich, da die nächste Vorstellung am 2.4.
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jche Arbeits- n in Kurz- und Wsseld- Te'ünehmern
Teilnehmer len Teilneh- tungsbeschei' hr die besten ückgekommen e i s b eft e n
Grofttankstelle, Reparatur-Werkstatt und Schmierdienststation in unserem Neubau Marburger Strafte 145
eine besondere Leistungs- und Giegerurkunde, sowie ein Buchpreis zugestellt. Die fünf besten Arbeiten lieferten:
Fritz R e e h, Gießen, 240 Silben — Rote 1 = 1. Preis,
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und hie • mit ben ' hervor, srates ^berzoll- 'ersamm- glied des nitgeteilt, §)am. t berufen
Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat, *Ao 8 bis 10, Tomaten, kg % 40 bis 45, Zwiebeln 15 bis 18, Meerrettich 35 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Aepfel, % kg 12 bis 30 Pf., Hähne 90 Pf. chis 1,05 Mark, Blumenkohl, das Stück 30 bis 50 Pf., Salat 10 bis 25, Endivien 8 bis 12, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 12 bis 15.
Silben —Rote 1
Familien der Verunglückten empfinden genossen schmerzlich den schweren Verlust, den das jähe Hinfcheiden der sechs Arbeitskameraden für die Familien bedeutet, sowie das harte Schicksal der sechs schwerverletzten Männer der Arbeit. Dankbar ist anzuerkennen, daß die NSP. sich der Familien der auf so schmerzliche Weise aus dem Leben ab-
Betriebs- ie in Kurz- Lehrgemein-
Anfänger, ft und An- , Abteilung ng in der rftrafc 18,
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udinaen machten im wesentlichen die Tätigkeit aus. Im August fand eine Inspektion der Freiwilligen und der Pflichtfeuer-
** Arbeitsjubiläum. Am 1. April begeht Frl. M. Schwan das Fest des silbernen Arbeitsjubiläums im Modehaus Carl Rowack, Settersweg. Durch chre langjährige Erfahrung erfreut sie sich bei Kundschaft und Gefolgschaft allgemeiner Beliebtheit.
Amtsgericht Gießen.
Der F. W. wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Hause seiner Schwiegermutter in Wieseck. Es kam schon öfters zwischen dem Angeklagten und seiner Schwiegermutter zu Streitigkeiten, die in Tätlichkeiten ausarteten. Am 17. November 1937 war der Angeklagte scheinbar besonders schlecht gelaunt. Schon borgens fing er mit seiner Frau und deren Mutter zu schimpfen an. Beine Stimmung wurde nicht besser, als er nachmittags von Atzdach nach Hause kam und kaltes Essen vorfand. Bei dem sich entspannenden Familienstreit versetzte der Angeklagte seiner Schwiegermutter einen Schlag ins Gesicht. Die alte Frau flüchtete daraufhin auf die Straße. Der Angeklagte ließ aber nicht von ihr ab, sondern folgte ihr nach. Einige Häuser weiter fiel die Schwiegermutter auf
der unebenen Dorfstraße zu Boden. Aber auch jeht schlug der Angeklagte der alten Frau in roher Weise noch mehrmals ins Gesicht. Durch Strafbefehl erhielt er deshalb wegen leichter Körperverletzung 1 Monat Gefängnis. Gegen diesen legte er Einspruch ein. Da sich in der Hauptoerhandlung nichts zu seiner Entlastung ergab, blieb es bei der Gefängnisstraße von 1 Monat.
Der E. P. aus Gießen erhielt wegen fortgesetzter vorsätzlicher falscher Anschuldigung in Tateinheit mit übler Nachrede und versuchter Erpressung in einem weiteren Falle eine Gesamtgefängnis- strafe von 4 Monaten und 2 Wochen. In querulantenhaften Schreiben an Sie Staatsanwaltschaft, an den Amtsanwalt usw. hatte der Angeklagte die Zeugen Eheleute St. der Irreführung, Beleidigung, Denunzierung und Bedrohung bezichtigt. Weiterhin hatte er die Ehefrau St. als eine Lügnerin und Schwindlerin hingestellt und behauptet. sie habe staatseignes Kommißbrot unberechtigterweise verkauft. Die Tochter des Angeklagten war für kürzere Zeit aushilfsweise als Kindermädchen bei den Eheleuten St. beschäftigt gewesen. Bei ihrem Weggang hatten ihr die Zeugen St. 6 Mark — außer der vereinbarten Vergütung — versprochen und gesagt, sie solle sich das kleine Geldaeschenk am 1. September letzten Jahres abholen. Aber bereits am 23. August verlangte der Angeklagte in einem Schreiben an die Eheleute St. innerhalb 24 Ständen Zahlung der 6 Mark. Würde er dieses Geld nicht bekommen, dann wolle er das Reichswehrministerium anrufen, der Brief sei schon zum Ab- senden fertig. In der Hau^>tverhandlung wurde der Angeklagten restlos überführt. Er wurde deshalb, wie oben angegeben, verurteilt.
Schwerer Unfall
bei der zweiten Lustschiffhatte.
NSG. Am Mittwochnachmittag um 16 Uhr ereignete sich auf dem Flug- und Luftschiff- Hafen Rhein-Main an der im Bau befindlichen zweiten Luf tschi'ff h alle ein schwerer Unfall. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte während der Montage ein Stahlträger, ein Teil des neuen Westtores, der Halle ein. Sechs Arbeiter kamen hierbei ums Leben, während sechs weitere schwerverletzt geborgen werden konnten. Die notwendigen Rettungsmaßnahmen wurden sofort durchgeführt. Die NS- Volkswohlfahrt hajt sofort die Betreuung der betroffenen Familien übernommen. Die zuständigen Dienststellen überzeugten sich an der Baustelle von dem Umfang des Unglückes und trafen die ersten Anordnungen. Die Ermittlungen über die Entstehung des Unglückes sind im Gange.
wehr statt, bei der die Wehren mit „Sehr gut" abschnitten. Mustergültige Leistungen wurden "im Fuß- und Geräteexerzieren gezeigt. Die Mitgliederzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Für den Ernstfall brauchte die Wehr nicht anzutreten. Allen Mitarbeitern wurde herzlicher Dank gesagt, insbesondere aber der Gemeinde für finanzielle Unterstützung der Wehr. Für die neuangeschaffte Motorspritze wurden die Kameraden Wilhelm Melchior Hahn, Heinrich Henkel. Willi Wagner, Wilhelm Pfeiffer XII., Heinrich Zecher, R. Dietz und Wilhelm Wagner XI. eingefeilt.
£ Garbenteich, 29. März. Am Samstag hielt die hiesige Spar - und D arlehenskasse im Saale von Mitglied Lotz ihre Jahreshauptversammlung ab. Von dem Vorsitzenden des Auffichts- rates Keßler wurde die Versammlung in Anwesenheit von 101 Mitgliedern eröffnet und die weitere Leitung dem Vorstandsmitglied Kontrolleur Stumpf übertragen. Der von Direktor Kissel bekanntgegebene Geschäftsbericht ließ einen großen Aufschwung der Kasse im letzten Jahre erkennen. Bei zwölf Neuanmeldungen und drei Austritten hat die Mitgliederzahl die stattliche Höhe von 258 erreicht, wovon ein kleiner Teil auf die Nachbargemeinde Hausen fällt. Der Umsatz stieg auf über 300 000 Mark, die Einlagen der Schulsparkasse waren dem Vorjahre gegenüber um ein Drittel gewachsen. In der Vorlage der Bilanz durch Rechner L a n g sowie des Revisionsberichtes durch Aufsichtsratsmitglied Wilh. Kissel war eine einwandfreie Kassenführung festzustellen. Der Gesamtleitung konnte Entlastung erteilt werden. Die Verteilung des Reingewinnes wurde nach dem Vorschlag' des Vorstandes angenommen, ebenso erfuhren die Erweiterung der Kreditgrenze von 200 000 auf 300 000 Mark sowie die neue Dienstanweisung und Geschäftsordnung einstimmige Annahme. Das satzungsmäßig ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Keßler und Vorstandsmitglied Direktor Kissel wurden durch Zuruf wiedergewählt. Am 14. Dezember 1938 kann die Kasse auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblicken; es wurde der Beschluß gefaßt, dieses Jubiläum entsprechend zu feiern. Durch eine Sammlung konnte dem Winterhilfswerk der Betrag von 14 Mark überwiesen werden. Für eine größere Spende anläßlich der Katastrophe des Luftschiffes „Hindenburg" wurde der Kasse durch das Reichsluftfahrtministerium eine Urkunde übersandt und diese der Versammlung be- tanntgeaeben. In seinen Schlußworten forderte Vorstandsmitglied Stumpf erneut auf, der Kasse als dem einzigen Geldinstitut des Dorfes auch weiterhin Treue zu bewahren.
(D Garbenteich, 30. März. Die hiesige Schule veranstaltete im Saale von Gastwirt Jung einen Elternabend. Rektor Mörschel begrüßte die Besucher und sprach kurz über die jüngsten politischen Ereignisse in der Ostmark. Die
5 a m 5 f a g, 2. April, 20 Uhr: Große „kdF."-Miele Gruppe I und II:
„Großer Bunter Abend" im Stadttheater für Gruppe I und II gemeinsam (fein Kartenverkauf).
Die 14. Vorstellung der Gruppe I findet ausnahmsweise am Vlontag, 11. April, statt. Operette „Clivia".
Schulfeiern zur Volksabstimmung.
Der Reichserziehungsminister ordnete an, daß in allen Schulen die Abschlußfeier des Schuljahres bzw. die letzte Schulstunde vor Ferienbeginn der bevorstehenden Volksabstimmung des Geeinten deutschen Volkes in würdiger Form gewidmet wird.
2000 Kinder aus Oesterreich kommen in unseren Sau.
NSG. Am 6. und 7. April treffen im Gau Hessen-Nassau vier große Sonderzüge mit 2000 Ferienkindern aus Oesterreich ein. Drei Züge laufen im Hauptbahnhof Frankfurt a. M., ein Zug im Haupt- bahnhof Darmstadt ein. Von den beiden Sädten aus werden die Kinder im ganzen Gaugebiet verteilt. In erstaunlich kurzer Zeit war es der NS.-Dolks- wohlsahrt gelungen, die 2000 Freiplätze für die Kinder zur Verfügung zu bekommen. Eine große Anzahl Volksgenossen hat sich sofort bereit erklärt, ein österreichisches Kind zu einem mehrwöchigen Aufenthalt bei sich aufzunehmen. Dieser praktische Sozialismus der Tat legt wieder Zeugnis davon ab, wie begeistert das deutsche Volk von der großen Tat des Führers ist, der die Ostmark dem Reiche angegliedert hat. Sie ist aber auch ein Beweis für die Opferfreudigkeit, wie sie ungemindert feit der nationalsozialistischen Erhebung im deutschen Volke lebendig ist.
IlSLS., Bezirk Gießen-Land.
In der gestrigen Arbeitstagung des NSLB., Bez. Gießen-Land, hielt nach Begrüßungsworten des Bezirkswalters, des Rektors Siegfried (Gro- ßen-Linden), Studienrat Dr. Glöckner (Gießen) einen sehr interessanten Vortrag über „D a s Germanen- und Römertuman dem ß*i m e s". In einleitenden Worten wies der Redner zunächst auf die große Bedeutung der Heimatgeschichte hin und gab danach Ouellenbücher an. Dann schilderte er ausführlich in großen geschichtlichen Ueberblicken idie Entstehung des Pfahlgrabens, das Eindringen her Germanen, die Kämpfe, die Besiedlung, die Entstehung der Ortsnamen usw. Zum Schluß sprach er die Bitte an die Lehrer aus, chm bei der Arbeit der Erforschung unserer Heimat zu helfen und auch die unscheinbarsten Funde zu melden. Reicher Beifall wurde dem Redner zuteil.
Rektor Siegfried betonte dann vor allem, daß bei dieser Tagung die Fachschaften höhere Schule" । und „Volksschule^ gemeinsam getagt hätten und daß damit auch für die Zukunft ein Weg. gezeigt fei für diese gemeinsame Weiterarbeit. Der Fachschaftsleiter j der »Höheren Schule", Prof. Dr. Adolph, unter- strich diese Gedankengänge und begrüßte die Zu- j jammenarbeit
Nach einer kurzen Pause gab der Bezirkswalter noch geschäftliche Mitteilunaen bekannt. Zum Schluß wies er auf die großen geschichtlichen Tage hin, die mir zur Zeit erleben, erinnerte an. die Wahl am 10 April und schloß die Versammlung in der üblichen Weise.
Gießener Wochenmarktpreiie.
* Gießen, 31. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, Wirsing, % kg 14 bis ,16, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 14 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Rüden 10 bis 12, Spinat 12 bis 15, Hnterkohlrabi 8,
berufenen Männer sofort angenommen hat, und die herzlichen Wunsche für baldige volle Genesung gelten den Arbeitskameraden, die jetzt noch an ihren Wunden darniederliegen.
Sängerfahrk der SV. „Cacilia" Lich.
* Lich, 30. März. Die Sängervereinigung „C ä c i I i a" weilte am vergangenen Sonntag zum Run d fun k si n g e n in Frankfurt. Wie bisher allgemein festgestellt werden konnte, darf die Sängervereinigung mit den gebotenen Leistungen sehr zufrieden fein, was am besten durch eine große Anzahl Glückwunschschreiben aus Rüdesheim, Darmstadt, Mainz usw. bewiesen wird. — Mit dieser Fahrt nach Frankfurt verband man gleichzeitig die Besichtigung des Weltflughafens und der Großmarkthalle, um allen Teilnehmern auch einmal Bauwerke deutschen Erfinder- und Schaffensgeistes vor Augen zu führen. Nachmittags traf man sich in Bockenheim mit dem bekannten Frankfurter „Neebschen Männerchor" zu einigen geselligen Stunden, die bei Unterhaltung und Gesangsvorträgen leider allzu schnell vergingen. Doch alle konnten in dem Bewußtsein nach Hause fahren, einen Tag verlebt zu haben, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit den Sängern des „Neebsc^n Männerchors" konnten die schon bestehenden Freundschaftsbande noch enger geknüpft werden, und die Sangesfreunde gaben schon die Zusicherung, an unserem Fest an Pfingsten geschlossen teilzunehmen.
Landkreis Gießen
wg. Großen-Bu.seck, 28. Mär§. Im Der- einslokal „Zum Schwanen" hielt die hiesige Freiwillige Feuerwehr ihre Hauptversammlung ab. Kommandant Wilhelm Harbach III. begrüßte die Kameraden und gedachte kurz der Wiedervereinigung der Ostmark mit dem Reich. Schriftführer
dritte Schulklasse zeigte dann unter Leitung toon Lehrer Lutz mehrere Spiele, brachte Gedichte zum Vortrag und fang Lieder. Die Eltern folgten mit dankbarer Aufmerksamkeit. Lehrer Stumpf führte anschließend an Hand eines Filmes ins Märchen- reich. <
s. Lang-Göns, 30. März. Im ganzen werden zu Ostern 3 8 Kinder in die vierte Klaffe^ unserer Schule ausgenommen werden.
<> Holzheim, 30. März. Die Schützenabteilung der hiesigen Kriegerkameradschaft veranstaltete zugunsten des Win ter Hilfs« wertes bei guter Beteiligung ein Preisfchietzen. Ein ansehnlicher Betrag konnte dem WHW. zur Verfügung gestellt werden. Es wurden folgende Ergebnisfe erzielt: 1. Ludwig Reitz, 2. Wilhelm Zeiß XII., 3. Willi Klee (je 36 Ringe), 4. Wilhelm Zeiß, 5. Wilhelm Buß, 6. Wilhelm Laux, 7. Erwin Klee, 8. Wilhelm Görlach, 9. Wilhelm K. Grieb und 10. Heinrich Wetz (je 35 Ringe). — Die jüngste WHW.-Straßenfammlung in unserem Orte erbrachte einen Betrag von 57 Mark.
X Dorf-Gill, 30. März. Die Land st raße Holzheim — Dorf-Gill, die seit anderthalb Jahren infolge Brückenbaues der Reichsautobahn für den gesamten Verkehr gesperrt war, ist nun wieder hergestellt. Sie hat auf einer Länge von etwa 1 Kilometer eine schöne Teerdecke erhalten. Die Freigabe für -ben öffentlichen Verkehr dürfte in den nächsten Tagen erfolgen.
csd Eberstadt, 29. März. Der Turnverein „Gut Heil" E b e r st a d t hatte seine Mitglieder zur Generalversammlung in das Gasthaus „Zum Schwanen" eingeladen. Schriftwart Ph. Reitschmidt gab einen ausführlichen Bericht über die Arbeit im vergangenen Jahre. Vorturner- stünden und Führertagungen wurden regelmäßig besucht. In Dillenburg und in Grünberg war der Verein mit seinen Wettkämpfern vertreten. Ober- turnroart Wilhelm Reitschmidt sprach von der regen Arbeit, die yi den Turnstunden geleistet wird und forderte zur regelmäßigen Beteiligung auf. Der Kassenbericht, von Kassenwart K. S ch n e i d e v erstattet, wies einen günstigen Stand aus. Die Turner H. Bender, W. Schäfer und A. v. D i e m e r wurden für ihre turnerischen Leistungen mit Diplomen bedacht. Der Dereinssührer Koch wurde erneut in feinem Amte bestätigt. Zum stellvertretenden Dereinssührer ernannte er den Turner PH. Herbert.
csd Eberstadt, 29. März. Die kirchliche Statistik unserer Gemeinde zeigt für das Jahr 1937 folgende Zahlen: Die Gemeinde Eberstadt (mit Arnsburg) zählt nach der letzten Erhebung 601 evangelische Einwohner. Geboren wurden 7 Kinder (3 Knaben, 4 Mädchen), konfirmiert wurden 5 Kinder (2 Knaben und 3 Mädchen), getraut wurden 4 Paare, verstorben sind 6 Personen. Die Gottesdienste waren von 11541 Personen (4429 Männer, 4014 Frauen und 3098 Kinder) besucht. An Kollekten gingen 492,27 Mark ein.
gfs. Eberstadt, 30. März. In unserem Ort sammelte die NS. -Frauen schäft 350 Eier für die NSV. Die Werbung für Freiplätze wurde erfolgreich durchgeführt. Es stellten sich zehn Haushaltungen zur Aufnahme von Ferienkindern bereit und einer für einen SA-Mann. Auch an der Frei- platzfpende haben sich manche opferbereit beteiligt.
ch Birklar, 30. März. Das hiesige Jungvolk hielt im Saale Engel einen wohlgelungenen . Volksgemeinschaftsabend ab. Fähnleinführer Funk (Bellersheim) sprach kurz über den Zweck und den Sinn des Abends, der im übrigen mit Lieddarbietungen, jnit der Aufführung von Hans-Sachs-Spielen und mit sportlichen Darbietungen des Jungvolks ausgefüllt wurde. Stammführer Bocher sprach zum Schluß noch über die Fahrten der Hitler-Jugend und des Jungvolks im Sommer 1938.
)( Lich, 26. März. In unserer Kirche fand eine Dolksmissionswoche statt. An den Vortragsabenden sprach der Dolksmissionar der Wichern- Vereinigung von der Lühe. Die Abende fanden in der Gemeinde großen Anklang. Die Woche schloß mit einem Dankgottesdienst und am Abend mit einem Vortrag.
+ Grün berg, 27. März. Eine eigenartige Form der Werbung haben etwa 40 hiesige Handwerker und Kaufleute, die sich unter dem Namen Grünberger Wer b e g e m e i n scha ft (GWG.) zusammengeschlossen haben, durchgeführt. Sie hatten am Samstagabend zu einer Schau in die Turnhalle eingeladen, und. eine grofjtf Zahl Besucher hatte sich eingefunden. Der Vorsitzende der Vereinigung, Kaufmann Friedel Hofmann, erläuterte den Zweck der GWG.» leistungsfähig zu fein, Schulung der Mitglieder, Dienst am Kunden zu üben, Verkehrsmöglichkeiten zu schaffen und die Beziehungen zur Landkundschaft weiter auszubauen. Syndikus Dr. Fröhlich von der Industrie- und Handelskammer Gießen wies auf die Pflichten und Aufgaben des Einzelhandels hin und wünschte besten Erfolg. Bürgermeister Krämer gab seiner Anerkennung über die Leistungen der Grünberger Geschäftswelt Ausdruck. In einem bunten Programm zog dann die Werbeschau an den Augen der Besucher vorüber. Als äußere Form hatte man eine Anzahl dramatischer Szenen gewählt, die Henner Bocher geschickt verfaßt und zusammengestellt hatte. Wesentlich zur Bereicherung und Abwechslung«
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