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Die Spielturniere

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die Siegerlisten zeigt uns, daß auch< Gebiete des DRL.-Gaues Hessen rbessen und .Messen-Nassaus erfolgreich >:»

In der

Städteturniers der Männer kam es zu zwei Begeg-

, 501 P.; 26. Hans Füller, W hnquatt, iei* . Fulda, 499 P.; 38. Josef DA ^br. sowie der FW . crcr.R) et..rx- AQß <r> . Af\ »irt mmx c. . < . 0 ,1

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Henlein, ermi

Schmidt (NSFK.-Gruppe Baden). Schmidt «I

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Hamburg im Endspiel, dritten Zwischenrunde des Handball-

verlangt wird. Und dennoch sind alle Kämpfer guter Dinge und frohen Mutes.

Selbstverständlich haben in Breslau die Quartiere nicht im entferntesten ausgereicht, um die Wett­kämpfer unterzubringen. So mußten die Teilnehmer aus dem Gau Mitte größtenteils in dem 30 Kilo­meter entfernten Ohlau Wohnung beziehen; außer­dem hoben sich durch zahlreiche Nachmeldungen große Schwierigkeiten ergeben, so daß die Teil­nehmer oft stundenlang auf dem Bahnhof warten mußten. Der Gau Sachsen, der mit etwa 8 Sonder­zügen eingetroffen ist. konnte auch nur teilweise in Breslau Quartier finden. Die meisten Teilnehmer

wesen ist.

Im turnerischen Mehrkampf (gemischter SD kamps) wurden aus unserem Gau Sieger: 5 Herbert Fischer, Gebiet Hess.-Nassau, Tv. 0r?

HI. im C______----- ...

biete Kurhessen und Hessen-Nassau) erfolgreich

(nun(er, die Reichs, t. Reichssportsührer !!tn, Gauleiter Hose *tnben General b ^chsanterie Bus lMit Kommando * M, Generalmasc W ihn aus her

M ReichsvrMisai »vmisWn 5)ierl

von der wurde.

Der Mittwoch war, wie die Zeitungen schon oun- führlich berichtet haben, der Kampftag der HI 2-ih den Kämpfen liegen jetzt die Ergebnisse vor. ?? Blick in die Siegerlisten zeigt uns, daß auch ;

mittelten, von dem gewaltigen Breslauer Gemein- chaftserleben, um anschließend die letzten Anweisun­gen zu geben für den Gcmeinschaftseinsatz des Gaues während der Festtage.

Am Abend gaben sich die Hessen in ihren Krcis- tandquartieren ein Stelldichein. Es war uns nicht

juu-yicu uu ull vpigc. vun. y i u uj u iu | waffe) erreichte den Flugplatz Fürth (Bayern) u- brachte damit eine Strecke von 133 Kilometer W ter sich.

Olympia-Sieger Gerhard S t ö ck, Meister im Speerwerfen. (Schirner-M.)

Schon 31500 Kilometer Flugstrecke

Fünfter Dellbewerbslag der19. Rhön".

Wenn auch der fünfte Wettbewerbstag der 19. Rhön mit feinem Rekord-Togeserqebnrs von 12 500 Kilometer Flugstrecke große Anforderungen an die Flleger gestellt und bie Gesamtflugstrecke auf 31 500 Kilometer Luftlinie geschraubt hatte, so brachte doch auch der fünfte Wettbewerbstag schöne fegelfliegerische Leistungen. Bereits in den' frühen Morgenstunden trafen die erstenBerlin-Flieger" wieder im Lager ein; sofort machten sie sich bereit, um m den Wettbewerb für Zielflüge einzugreifen.

Die Witterungsverhältnisse waren diesmal nicht so günstig wie am Dortage; um so höher muß man die Leistungen werten, die am Freitag vollbracht wurden. An die Spitze der Leistungstadelle setzte sich am Freitag Opitz von der NSFK.-Gruppe Hessen-Westmark mit einem Zielflug nach dem Flug­platz Weiden (Oberpfalz) mit 184 Kilometer Wolf­gang Späte, der-am Donnerstag mit seinem

geschlossen. Don den süddeutschen Mannschaften sieg­ten Frankfurt und Stuttgart, während Göppingen sudetendeutschen Auswahl geschlagen

Zwölf-Kampf-Sieger F r i e d r i ck (München) bei einer Hebung am Barren. (Schirner-M.)

der Märp^rklasse 2 in 400,5. Sehr fleißig waren aber auch inzwischen die Springer. Zander (Ber­lin) siegte im Turmspringen mit 111,04 P. vor Iaiser (Stuttgart) mit 108,02 P. und Feyl (Stutt­gart) mit 100,30 P. Im Kunstspringen der

Untere Hessen in der Festsladi Breslau

Sonderbericht des Gießener Inzeigers.

möglich, in allen Hessenquarti'eren Einkehr zu U ten. Im St. Dinzenzhaus, dem Standquartier Kreises Friedberg, trafen mir außer Kreissührr SA.-Obersturmführer Otterbein und seinen Getreu,, die Wetterauer Musik- und Singschar des Landschastsbundes Dolkstum und Heimat, bi schon mit heimatlichen Weisen erfreut hatte uy nun im Begriff war, zur letzten Probe vor dy Einsatz am Donnerstagabend zur Iahrhunderthal. abzumarschieren. Obwohl diese anstrengende Nach

Haunzwickel entführt den Meistertitel im

Hochsprung nach Wien. (Schirner-M.) I probe erst beim Tagesgrauen beendet war, fofti wir die Gruppe Donnerstag morgen wieder,M dem Ring", wo sie eine tausendköpfige Menge m ihren Darbietungen hessischen Volkstums begeistern. 0.'.

Hessische HI. aus guten Plätzen.

Fräuen siegte Klock er (Klagenfurt) mit 93,30 Punkten vor Kapeller (Wien) mit 91,96 P. Be­merkenswert ist noch, daß Altmeister Küppers gleich dreifacher Sieger wurde. Für Männer über 32 Jahre gewann er die 50-Meter-Brust in 33,5, die 50-Meter-Rücken in 32,8 und die 50-Meter- Kraul in 27,6 Sekunden.

Mitte-Schwimmer überlegen.

Der Hauptwettbewerb des Freitagnackmittags bei den Schwimmern war die G a u st a f f e I über 10X50 Meter Brust, in der die Vertretung des Gaues Mitte ihre Heberlegenheit bewies. Mitte siegte in 5:40,7 Minuten vor Schlesien in 5:45,6, Ostmark in 5:53,1, Bayern in 5:55 und den Sude- tendeutschen in 6:01,2., .

Spandau 04 zeigte seine zur Zeit große Starke im Kraulschwimmen und stellte sowohl den Sieger in der 4 X 10 0 - M e t e r - K r a u l st a f f e l der Män­nerklasse 1 in 4:17,7 Minuten - vor Bor. Silesia Breslau (4:20,5) und EWASC. Wien (4:26,6), als auch in der 3 X 1 00 - M e t e r - K r a ulst a f f e l der Frauenklasse 1 in 3:38,2 Minuten vor Nixe Charlottenburg in 3:43,2 und dem Alten SD. Bres­lau in 3:44,8.

weitere Ergebnisse.

4X100-Meter-Bru st-st a f f e l, Klasse 2: 1. SV. Schöneberg 5:44,1 Min. 4X100- Meter-Kraulstaffel, Klasse 2: 1. ASV. Breslau 4:52,3 Min. 4X 1 0 0 - M e t e r - La­ge n st a s f e l, Klasse 1: 1. SV. Gladbeck 1913 5.12 Min.

Turmspringen, Frauen: 1. Behrens (Ham­burg) 37,35, 2. Bertsch (München) 37,23 Punkte.

Wasserball: Leipziger SC. 30 Weddigen Görlitz 6:2 (4:1); EWASC. Wien Post-SV. Stephan Breslau 4:2 (2:2); RAD. Seehausen gegen Weddigen Görlitz 6:1 (2:0).

nungen. Hamburg bezwang Magdeburg mit 10:5 (6:3) und Weißenfels war mit 12:7 (7:1) über Leipzig erfolgreich. Hamburg steht nun be­reits im Endspiel, während Weißenfels noch ein Ausscheidungsspiel gegen Breslau auszutragen bat, das am Samstagvarmittag stattfinden wird. Bres­lau hatte in der dritten Zwischenrunde Freilos.

Zwischenrunde im Basketball.

Im Basketbollturnier wurde am Freitag die Zwischenrunde mit folgenden Ergebnissen fortgesetzt: MTV. Wünsdorf MSV. Rosenthal Breslau 42:14, TD. 48 Kreuznach ff Berlin 10:9, 'Luft- waffe-SD. Berlin Stadt. SD. Breslau 29:16, MTD. Schwabing-München TSB. Marathon Hannover 23:18, Alt-Turm Wien TV. Prag Stuttgart 27:24;

Trostrunde: MSV. Osnabrück RTSV. Mainz 18:7, HfL. Jena LSV. Tutow 12:5, TSV. Halle MTD. Gießen 29:27, Schützenges. Gera Turu Düsseldorf 27:20, Hamburger Tschft. PSD. Karlsruhe 49:5, ff München Univer­sität Bonn 44:15, LSD. Flak Stettin LSD. Ludwigslust 46:23.

Hoäey-Silberschildspiele.

Im Gruppenturnier um den Hockey-Silberschild hat die Gauelf von Sachsen, die den eigenen Nachwuchs mit 5:1 (1:1) besiegte, bereits das End­spiel erreicht. Sie trifft auf Ostmark oder Bayern, deren Äeffen trotz Verlängerung torlos blieb und wiederholt werden muß. In der Trostrunde qualifizierten sich Chile und Bayerns Nachwuchs für das Endspiel.

härteren Widerstand, als das 9:2-Ergebnis zum Ausdruck bringen kann.

Der Leistungsaufstieg in der Jugend ist auch in der Leichtathletik unverkennbar. Zeiten von 11,6 und 11,8 Sek. im 100-Meter-Lauf waren keine Sel­tenheiten. Ein Sonderlob verdienen die jungen Fechter aus dem Gebiet Sachsen, die in der Schluß­runde ihren härtesten Gegner Oesterreich leicht mit 11:5 besiegten.

*

Am Donnerstagvormittag herrschte vor allem auf der Jahnkampfbahn ein starker Andrang, denn' fraglos bilden die hier zur Durchführung ge­langenden deutschen Leichtathletikmeisterschaften den sportlichen Höhepunkt des Festes. Im Mittelpunkt des Donnerstags standen in erster Linie die Meister­schaften der Junioren, die am Spätnachmittag die ersten Entscheidungen brachten.

Auf der Friesenwiese freut sich der Zuschauer an dem grandiosen Bild, das das gewaltige Feld mit seinem bunten Treiben bietet. Hurner arbeiten an Reck, Barren und Ringen, und Handballspieler messen ihre Kräfte im Blitzturnier. Die erste lieber» raschuna des Tages brachte das Spiel Weißenfels gegen Bamberg, das die favorisierte Mannschaft der Weißenfelser nur mühsam mit 10:7 (4:3) ge­winnen konnte. Es sah sogar bedenklich nach einer Niederlage Weißenfels' aus, als die Mannschaft aus Bamberg mit 6:5 Toren in Führung gehen konnte. Einer Mannschaft mit so erfahrenen Spielern wie Klingler, Laqua, Hammerich, Stahr usw. dürfen solche Fehler nicht unterlaufen, wenn man damit rechnen will, daß Weißenfels und Leipzig das End­spiel der Städte erreichen sollen.

Der Donnerstagvormittag brachte aber auch eine sehr erfreuliche Ueberraschung durch die Fechterinnen des Gaues Mitte, die dank ausgezeichneter Durch­schnittsleistungen nach einem Sieg über Oesterreichs Frauen die Endrunde erreicht haben, wo sie gegen Bayern, Südwest und Sachsen um den Endsieg kämpfen. Einen recht guten Eindruck hinterließen beim Fechten die Frauen aus den sudetendeutschen Gebieten, die aegen die deutsche Klasse zwar au verlorenem Posten standen, die sich aber tapfer und ritterlich gewehrt haben, so daß der Reichssport- führer, der den Kämpfen beiwohnte, äußerte, diese Mädel einmal zum Kursus auf der Reichsakademie in Berlin zu sehen.

Bei dem riesigen Betrieb, der nach Ankunft der letzten Sonderzüge in Breslau herrscht, interessiert es uns selbstverständlich, zu erfahren, wo und wie unsere Kameraden aus den einzelnen Gauen unter­gebracht worden find. Man muß die Leistungen unserer Turner und Sportler auch unter diesen Gesichtspunkten würdigen, denn es ist gewiß keine Kleinigkeit, die Nacht hindurch zu fahren, gegen Morgen in der Stadt des Deutschen Turn- und ©portfeftes anzukommen, in der übersommerlichen Hitze eilends das Quartier aufzusuchen, um bann möglichst schnell zu den Kampfstätten zu kommen, wo von jedem Wettkämpfer die Hergabe des Letzten

' Geslau,31.2ull W V-n W *e' ? S K -ch.d-m «GUI

Lob her Organisation - Lob her Leistung

Bon unserem Sonderberichterstatter Dr. Gtabenow.

schickte man nach dem reizenden Städtchen Oels, bc aber auch erst nach fast einftünbiger Bahnfahrt A erreichen ist. Die Gäste aus ber Nordmark fuj größtenteils in Breslaubeheimatet", so daß ch zum Stadion nur einen einstündigen Anmarsch^, haben. Auch der Gau Hessen, der mit 3400 Aktivs zum Fest erschienen ist, freut sich über die güi Unterbringung seiner Jungen und Mädel in Feststadt. Jeder Gau hat ein sogenanntes Slaiv quartier, wo man sich zu kurzer Mußenstunde tris und wo man vor allen Dingen und das j die einhellige Meinung aller derer, die wir suchten gut und billig und reichlich essen koitz

FutzbalL-Trostrunde.

In der Vorschlußrunde des Tr ost rund en - Fußballturniers blieben die Gaumannschaf- ten von Sachsen und M i 11 e l r h e i n erfolg» .reich. Sie werden am Samstag zum Endspiel an» treten.

Auf dem großen Ballfpielplatz des Hermann- Göring-Sportfeldes lieferten sich Sachsen und Bayern einen ziemlich ausgeglichenen Kamps, den die Sachsen knapp und glücklich mit 2:1 (1:0) zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Im Tref­fen Mittelrhein und Westfalen, das die Rheinländer 2:1 (1:1) gewannen, ging es oft sehr hart her.

Das Handball-Städteturnicr.

In der zweiten Zwischenrunde des Handball- Städteturniers blieben die Mannschaften von Magdeburg, Breslau, Weißenfels, Leipzig und Hamburg erfolgreich. Magdeburg siegte in der ver­längerten Spielzeit über München mit 9:8 (7:7, 5:4), Breslau besiegte Mannheim mit 11:6 (5:3) klarer als erwartet, Weißenfels bezwang Wien mit 8:7 (3:4), Leipzig schlug Berlin 9:7 (3:4) und Hamburg war gegen Hannover mit 12:10 (8:4) erfolgreich.

Mit acht Spielen wurde die Trostrunde ab-

Nun weilen auch unsere Hessen in der Feststadt des Großdeutschen Turn- und Sportfestes; sie stehen schon mitten drin in dem unbeschreiblichen. Erleben dieses Festes deutscher Einheit und Stärke, das seinem gewaltigen Höhepunkt noch entgegensieht. Soweit die hessischen Männer und Frauen zu Vor­bereitungsarbeiten oder als Obleute, Kampfrichter und Riegenfuhrer nicht schon früher in Breslau an­wesend sein 'mußten, trafen sie in einer Stärke von fast 4000 Festbesuchern Mittwoch früh in drei Son- Verzügen in der festlichen Stadt am Odertor-Bahn­hof ein.

Unser erster Gang nach der Ankunft führt uns in das Zentrum des alten Breslau, wo nahe dem Ring e" sich die Gauaefchäftsstelle, das. Gaustand­quartier und die Kreisstandquartiere befindet,. Die Hessen sind hier gut untergebracht. Es herrschte Hochbetrieb in der Hessen-Zentrale, der auch am Donnerstag noch anhält. Die Erledigung von Quartierfragen nimmt in erster ßinw alle Arbeits­kräfte in Anspruch. Unser Gauführer läßt sich die Betreuung seiner Kanteraden und Kameradinnen aus dem Gau sehr angelegen fein. Etwa 800 Quartier-Umschreibungen wurden vorgenommen, was einmal dadurch bedingt war, daß Inhaber von Massenquortierscheinen nun doch noch Bürgerquar- tiere wünschten, zum andern aber auch dadurch, daß Wettkämpfer, die außerhalb Breslaus in an sich sehr guten Bürgerquartieren untergebracht waren (beispielsweise in dem 40 Kilometer entfernten Wohlau), Unterkünfte im Gau-Wohnungsoiertel oder gar in der Nähe des Sportfeldes vorzogen, um pünktlich zu den Kampfstätten gelangen zu können. Unter der tatkräftigen Mitarbeit der ört­lichen Breslauer Helfer und des inzwischen einge­troffenen Gausachbearbeiters W. Willing wurde der Ansturm auf die Geschäftsstelle aber glatt bewäl­tigt, und wir können der Heimat berichten, daß alle Quartierfragen gelöst sind und der überwiegende Teil der hessischen. Breslau-Fahrer äußerst zu­frieden ist.

Hessen Hal ein stolzes Gaubanner.

Ditz feierliche Eröffnung des Deutschen Turn- und Sportfestes Mittwoch nachmittag in der Schlesier- Kampfbahn des Hermann-Goring-Sportfeldes war für viele unserer am Vormittag eingetroffenen Hessen das erste große Festerleben. Mit dem vom Führer gestifteten Banner des DRL. fand auch unser DRL.-Banner seine Weihe, das vom Kreis- fuhrer SA.-Obersturmführer 011 e r b e i n (Fried­berg) getragen wurde. Auch zahlreiche DRL.-Trags- fahnen hessischer Vereine wurden im Rahmen der Bannerweihe entrollt und damit ihrem Zweck über­geben.

Der Gauführer im kreise seiner Mitarbeiter.

Nach der Eröffnungsfeier traf sich der Gauführer SA.-Brigadeführer Schmidt ^Kassel) mit sämt­lichen Gaumitarbeitern und Kreisführern in der Gauaefchäftsstelle zu einer letzten Besprechung. Der Gauführer sprach bann, ganz unter dem starken Eindruck stehend, den schon die Vorfesttage Der»

Breslau, 28. Juli 1938.

Die Organisation hat alle Vorbereitunaen in vor­bildlicher Weise getroffen. Es gibt einfach keinen Ausdruck in unserer Sprache, mit dem man den Leistungen gerecht werden könnte, die in der tro­pischen Sonnenglut von den Kampfgerichten ver­langt und geschafft werden. Diese Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stell­ten, die seit Monaten für dieses Fest arbeiten, sind die wahrhaft Unbekannten, von deren Idealismus allein das Gelingen dieses gewaltigen Festes der deutschen Leibesübungen abhängt. Wenn der Reichs­sportführer, der feit dem frühen Morgen als inter­essierter und sachverständiger Zuschauer auf' den Plätzen zu sehen ist, gerade diesen Helfern seinen besonderen Dank abftüttet, dann beweist er damit, wie sehr er diese Arbeit für den Sport.zu wür­digen weiß.

Die Leistungen der aktiven Teilnehmer auf allen Gebieten übertreffen in vieler Beziehung die Er­wartungen. Es wäre aber ungerecht, über* einer Würdigung der Ergebnisse desTages der Wett­kämpfer" die Leistungen der Jugend zu vergessen, die auf allen Sportgebieten erzielt wurden. Gerade die Jungen von 16 bis 18 Jahren sind es, auf die sich die deutsche Sportbewegung leistungsmäßig in den nächsten Jahren verlassen muß. Die Kämpfe der Jugend brachten einen interessanten Ueberblick, well der sachverständige Beobachter hier die Er­gebnisse der Jugendarbeit in den einzelnen Gebie­ten und Gauen erkennen konnte. Auffällig war nicht allein die Leistung des Ersten in jeder Disziplin, auffällig war vor allem der gute Durch­schnitt. Auf dieser breiten Grundlage wird man mühelos Spitzenkönner erziehen können.

Allen voran steht das Gebiet Sachsen. Die Jun­gen sind nicht nlir körperlich in bester Verfassung nach Breslau gereift, sie sind vielmehr alle nach ein­heitlichen Gesichtspunkten ausgebildet und ihre Siege sind das Ergebnis einer klugen Arbeit ver­ständiger Lehrwarte in den Vereinen des Reichs­bundes. So überraschten die Sachsen mit überzeu­genden Schwimmsiegen. Sie gewannen die 10X50- Meter-Bruststaffel in guter Zeit und sie schwammen auch die 10X50-Meter-Kraulstaffel mit 10 Sekun­den Vorsprung überlegen vor Schlesien nach Hause. In der 6X100-Meter-Lagenstaffel betrug der Vor­sprung der siegenden Sachsen sogar 21 Sekunden. Im Handball dagegen waren die Leistungen der Jugend des Gebietes Mittelland die besten Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß in Weißenfels und Magdeburg erstklassige Männermannschaften den Gau Mitte zur Handball-Hochburg gemacht haben. Im Endspiel waren die Magdeburger Jun­gen Die fraglos beste Mannschaft. Man sieht diesen Jugendlichen in der Art der Ballbehandlung und in Der Spieltaktik an, wie sehr sie von ihren Mei­stern geschult worden sind; auch für Weißenfels gilt diese Feststellung, obwohl Weißenfels in der Vor­schlußrunde gegen Magdeburg 3:5 unterlag. Im Schlußspiel um den ersten Platz leistete Muhlheim

ß e n- Linden, Kurhessen, TFK. Fulda, -p-, wpi Gebiet Kurhessen, TFK. Fulda, 486 P.; 40. flr Heinz Richter, Gebiet Hessen-Nassau, T v. 1* M Gießen, 484 P.; 67. Kurt Fuchs, Gebiet to; M tzMWi Nassau, Tv. 1846 Gießen, 457 P.; 68. H VWVIM Jung, Gebiet Hessen-Nassau, Tv. Watz-'' born-Steinberg, 456 Punkte.

Oavispokalkampf DeutschlandJugoslawien 1:1

Der Davispokolkampf DeutschlandJugojl«^' bei dem es in Berlin um den Sieg in der Eul^' zone des begehrten Pokals geht, steht w* ersten Spielen 1 :1. Henner Henkel E'' Puncec 1:6, 5:7, 3:6, aber anschließend von Metax<l den Jugoslawen Palana, einem hitzigen Fünfsatzkampf 1:6, 6:4, 6:3, ' 12:10 und schaffte damit den Ausgleich. Teutonia Steinberg - 1900 Siehw

Für den morgigen Sonntag hat der Kreis'F"> ä amtsleiter ein Schiedsrichte r-Beleh spiel angesetzt, das mit Dem Zusammen^ i obiger Mannschaften gewiß besonderen Reiz el " . Noch in allzu guter Erinnerung sind die M j Kämpfe, die sich beide Mannschaften lieferten. 1 ten die 1900er im letzten Derbandsspiel ein Ji schieden retten, so mußten sie sich doch im darc. folgenden Pokalspiel ausschalten lassen. Zwischenzeit hat sich nun manches an der «W stärke geändert. 1900 hat zur Zeit nicht nw . spielstarke Mannschaft von dowals. Steinber{L durch fein glänzendes Abschneiden in der I - runde zu einem Verein geworden, der f>$ ganzen Gau Achtung verschafft hat. Sogar bekannte Gauliga-Vereine mußten gegen die tonen die Waffen strecken. Das soll jedoch Sicherheit dafür fein, daß Steinberg morgen e 1900 gewinnt; denn auch hier muß man auf e> der Besten verzichten, sv daß eine Dorhersag das Spiel nicht möglich ist.

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