| Zweiter Leistungskamps -er Betriebe
An die Betriebsführer und Handwerksmeister des Gaues Hessen-Nassau.
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der geplante neue Schnelltrieb-
wagen Karlsruhe — Heidelberg — Frankfurt — Hamburg- Altona ab 10. August gefahren,
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LPD. Nachdem Probefahrten mit beendet hat, wird
die Reichsbahn die notwendigen ihren neuen Schnelltriebwagen
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wurden, und Mar bei kaum veränderten Kur- Etwas niedriger lagen' fedoch Reichsaltbchitz 130,45 (130,65) und Kommunal-Umfchuldung 94,70 (94,75). Reichsbahn-VA. verloren 0,13 Hundert auf 123,50. Industrie-Obligationen
mit dem H.
In diesen Wochen sind in Stadt und Land wieder erholungsbedürstige Kinder aus Familien mit bescheidenem Einkommen durch die Kinderlandverschickung der NS. - Volkswohlfahrt als Gäste bei kinderfrohen Familien'für mehrere Wochen untergebracht. Aus west- und norddeutschen Orten sind diese Schützlinge der NSV. in unsere oberhessische Heimat, insbesondere in den Kreis Wetterau, gekommen. Dafür hat die NSV. zahlreiche Kinder aus unserem Kreise Wetterau nach anderen Gegenden unseres schönen Vaterlandes geschickt, wobei diesmal besonders die Nordmark Schleswig-Holstein im Vordergründe steht. Unsere kleinen Oberhessen haben dort die gleiche liebevolle Aufnahme gefunden, die ihren Kameraden und Kameradinnen bei uns zwischen Lahn und Vogelsberg zuteil wird. Wie in den Vorjahren, ist auch diesmal wieder die Kinderlandverschickung der NSV. materiell für die betreuten Kinder, ideell für die uneigennützig helfenden Männer und Frauen, vornehmlich für die Pflegeeltern, zu einer Quelle großer Freude und reichen Segens geworden.
Die Vctreung der NSV. an Kindern vollzieht sich aber auch in unseren Heimatgemeinden in steigendem Ausmaß. Das Mittel dieser Arbeit wird gegenwärtig besonders in den Landorten eingesetzt und dient dort als N S V. - K i n d e r g a r t e n der Dorfgemeinschaft, aber auch den einzelnen Familien. In den NSV.-Kindergärten werden die Kleinen des Dorfes im Alter von 2% bis 6 Jahren von den NSV.-Kindergärtnerinnen den ganzen Tag über in gute Obhut genommen, so daß alle Kräfte der Erwachsenen für die Erntearbeit zur Sicherung der deutschen Nahrungsfreiheit eingesetzt werden können. Im Kreise Wetterau bestehen jetzt 19 NSV.-Kinder- gärten, in denen nach dem Stande von Anfang Juli nahezu tausend Kinder der vorerwähnten Altersklassen den ganzen Tag über betreut werden. In einem Teile der Ortschaften gehen die. Kleinen tagsüber nur zum Mittagessen nach Hause, von wo sie nach der Mahlzeit sogleich wieder in den Kmder- qarten zurückkehren, um dort zunächst zu ruhen und sich dann bis zur abendlichen Heimkehr mit den Alterskameraden beim kindlichen Spiel zu unterhalten: in einigen anderen Orten erhalten die Kleinen im NSV.-Kindergarten auch ihre Mittagsmahlzeit. Die 19 NSV.-Kindergärten im Kreise Wetterau hatten im einzelnen Anfang Juli folgendes Kinderzahl als Besucher aufzuweisen: Annerod 46, Bersrod 32, Beuern 63, Büdesheim 43, Ettingshausen 48, Geilshausen 39, Großen-Buseck 68, Kirch-Göns 30. Lanqcnhain-Ziegenberg 16, Langsdorf 36, Lich 115, Nieder-Befsingen 23, Nieder-Möllstadt 100, Ober- Bessingen 20, Reiskirchen 60, Steinbach 60, Weiters-' Hain 20, Wieseck 82, Wölfersheim 85.
In allen Orten mit NSV.-Kindergärten ist man einhellig des Lobes voll über die gute Betreuung der Kleinen und über die »dadurch, besonders in der Erntezeit, ermöglichte Befreiung der Landfrauen von der Sorge für ihre Kleinkinder. Im Hinblick auf diese guten Ergebnisse wird in einer Reihe weiterer Gemeinden des Kreises Wetterau nun ebenfalls die Einrichtung von NSV.-Kindergärten geplant. Man kann nur wünschen, daß diese Planungen in möglichst naher Zukunft überall zur Tat führen mochten. Dieser Ausbau ist auch um deswillen besonders bedeutsam, weil man jetzt seitens der NSV.-Kreis- amtsleitung beabsichtigt, neben der Betreuung der kleinen Kinder auch deren Gewöhnung an die Erfordernisse der elementarsten Gesundheitspflege überall herbeizuführen, so daß auch auf dem Gebiete der Hnqiene (man denke nur an die tägliche, sorgsame Mund- und Zahnpflege) weitere schone Ergelmksse der Kinderpflege zu erwarten sein werden. Diese
Die Aufbausront -er NSV
lleberall im Kreise Wetterau erfolgreiche Arbeit.
nitten ist, wenn k kommen Kinder uti ll ja nichts umtos nichts darf verland Wertmäßig fdjityr Art gesammelt mii*
ausreichendem Maße oerwendungsbereit vorhanden sind. Unsere Hausfrauen mögen also auch nach die« er Richtung hin durch die Bereitstellung der Kü- chenabsälle weiterhin tüchtige Helfer der NSV. sein.
Erfreulicherweise ist der Bestand an Mitglie - bern der NSV. im Kreise Wetterau andauernd im Wachsen begriffen. In allen Orten reihen sich zu den alten Mitgliedern immer neue in die ge« meinfame Kampffront für die ideellen Aufgaben der NSV. ein. Der Kreis Wetterau steht erfreulicher« weise in der Reihe derjenigen Kreise, die nach Maßgabe der Bevölkerungszahl einen guten Durchschnittssatz von NSV.-Mitgliedern aufweisen. Möge diese opferfreudige Tatbereitschaft unserer Volksgenossen in Stadt und Land für die NSV. als einer wichtigen Einrichtung in dem segensreichen Aufbauwerk unseres Führers weiterhin gute Früchte •
Fwd. Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot in Ludwigsburg. Die Gesellschaft hat im Jahre 1937 5356 (7108) Bausparverträge mit einer Bausparsurnrne von 58,97 (72,74) Mill. NM. neu abgeschlossen und ihre Neuzuteilungen um 15,66 v. H. auf 17,59 (15,20) Mill. RM. für 1597 (1351) Verträge gesteigert. Außerdem wurden 7,54 (7,07) Mill. RM. für Rück- Zahlung der. Wechselkredite bereitgestellt. Die Ge- samtzuteilunaen der GdF. beliefen sich Ende 1937, nach Berücksichtigung aller bis Jahresende einge- tretenen nachträolichen Aenderungen, auf 262.13 (246,47) Mill. RM. für 19 279 (17 691) Verträge (sie sind bis Ende Juni 1938 weiter auf 273,78 Mill. RM. für 20 328 Verträge angestiegen). Darüber hinaus waren Ende 1937 für Bausparer mit guten Zuteilungsaussichten 8,88 (10,28) Mill. RM. für Zwischendarlehen bewilligt. Die Bemühungen galten in erster Linie der Abkürzung der Wartezeit. Diesem Ziele dient auch her Einbau zusätzlicher Mittel in die Zuteilungsmasse. Im ersten Halbjahr 1938 wurden über 12,62 (8,48) Mill. RM. für 1148 (769) Verträge, also nahezu 50 v. H. mehr zugeteilt als im ersten Halbjahr 1937. Der Bestand an Bausparverträgen hat sich leicht vermindert auf .38 277 (40 028) Verträge mit 469,84 (490,53) Mill. Reichsmark. Gesamtbausparizimme. Hiervon entfallen 12 784 (13 004) Verträge mit 189,85 (196,70) Mill. RM. auf zugeteilte Verträge und 25 493 (27 024) Verträge rftit 279,88 (293,82) Mill. RM. auf nicht zugeteilte Verträge. Daneben werden Ende 1937 noch 1627 (1285) Dermögensbücher mit 3,63 (2,86) Mill. NM. Vermögensbuchsumme geführt. Das Eigenkapital beträgt 4,81 (4,81). Die Rückstellungen betragen jetzt 4,13 ,(3,44), während sich die sonstigen Verbindlichkeiten' auf 0,54 (0,52) belaufen und der Gewinn, der auch in diesem Jahre wieder den geschäftsplanmäßigen Rückstellungen zugeführt wird, auf 0,64 (0,70).
Tageskalender für Sonntag.
Stadttheater: 20 Uhr, Gastspiel Lucie Englisch in .Große Rosinen". — Gloria-Palast (Seltersweg): Manuel". — Schwabenlands Freilicht - Bühne: 2).3O Uhr, Oswaldsgarten, Vorstellung.
Schnelles Ende einer „Künstlerlausbahn".
Heini und Willi sind Kunstradfahrer im Haupt-
Lornotizen.
Tageskalender für Samstag.
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Gloria-Palast (Seltersweg): „Manuel".
fhe Stenografenschaft Gießen. 20.30 Uhr „Karlsruhe", Unterhaltungsabend. — Schwabenlands Frei- licht-Bühne: 20.30 Uhr, Oswaldsgarten, Vorstellung.
$ a u b e I im Auftrage der Stadtverwaltung und zugleich im Namen aller Feuerwehrkameraden mit drzlichen Worten der Anerkennung und des Dankes fir seine langjährige treue Dienstzeit. Die Kame- üden der Feuerwache bereiteten in Gemeinschaft rit Brandinspektor Lenz dem Scheidenden gleiches eine herzliche Abschiedsehrung, die der Geehrte stnerseits mit einem sichtbaren Zeichen der Herz- I Mähen Verbundenheit mit seinen Kameraden cr- oiberte. Möge dem allezeit pflichteifrigen und ggenüber jedermann liebenswürdigen und gefäl- sten Manne ein freundlicher Ruhestand beschieden In.
Achtet auf -en Täter!
Die Kriminalpolizei Gießen teilt mit: In der j ähe der Gailschen Tonwerke ist am 26. Juli nach- ' itttags ein Sittlichkeitsoerletzer gegenüber Kindern abgetreten. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 2i bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, Inges, schwarzes, zurückgekämmtes welliges Haar, fc males, längliches Gesicht und weiße Zähne. Er tag einen braunen Knickerbocker-Anzug mit feinen E reifen, graue Strümpfe und schwarze Halbschuhe. 6- hatte ein Fahrrad, Marke Viktoria, mit schwar- z-m Rahmen, braunem Sattel und Gepäckhalter bei ' fo. Nach der Tat entfernte er sich in Richtung i Atufen. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die I Kriminalpolizei Gießen.
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Silberne Hochzeit. Am morgigen Sonn- la:, 31. Juli, feiern die Eheleute Wilhelm D e r z - h ch und Frau Dora, geb. Kaup, wohnhaft in der Khnhofstraße 60, das Fest der silbernen Hochzeit, dim Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.
Landkreis Gießen.
Iti- Lich, 30. Juli. Am vergangenen Donners- 3: konnten folgende Mitbürgerinnen und Mit- Hj-rger in körperlicher und geistiger Frische 0)e- ilr-tstag feiern: Frau Auguste Kreiker Wwe. !e. 81., Frau Heinrich Heller IV., geborene Zimmer, den 72., Altbürgermeister Heinrich 0 u h r Unfalls den 72. und Frau Karl Rau Wwe. den '0 Geburtstag.
Amtsgericht Gießen.
| Der Georg K 1 e in aus Gießen hatte wegen gro- 'e Unfugs (§ 360 Ziff. 11 StGB.) durch Straf- 'SLhl eine Haftstrafevon5Wochen erhalten, itzen diesen Strafbefehl legte er Einspruch ein. %Jn !e: Hauptverhandlung ergab es sich wieder, daß '.üin völlig unbegründet das 11 e b e r = allkommando alarmiert hatte. Es blieb ^lhalb bei der bereits im Strafbefehl ausgesprochene-! Strafe.
Gießener Wochenmorkipreife.
"Gießen, 30. Juli. Auf dem heutigen Wochen- mrkt kosteten: Feine Molkereibutter, kg, 1,52 [Hart, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 iis 25 Pf., Käse, das Stück, 4 bis 9, Eier, deutsche, Sbffe S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 1154, Klasse D 10%, ausländische 12, Enteneier 1154 ib. 12%, junge Hähne, % kg, 1,10 bis 1,15 Mark, SLvpenhühner —,90 bis 1,05 Mark, Wirsing, grün, 1( dis 12 Pf., Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 15, gelbe Tuben 15 bis 18, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20, Ivmifchkohl 8 bis 12, Bohnen, grün, 20 bis 30, gelb 2 bis 30, Erbsen 18 bis 28, Tomaten 25 bis 45, Zwiebeln 10 bis 14, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 45 d» 55, Kartoffeln, alte, 5, 5 kg 45, 50 kg 3,30 bis $,1'0 Mark, neue 5,50 bis 6,25 Mark, 5 kg 60 bis 65 8-, kg 6 bis 7, Pfirsiche 45 bis 55, Himbeeren )( bis 60, Aepfel 50 bis 60, Birnen 40 bis 50, K,r- ttsn 60, Heidelbeeren 45, Stachelbeeren 35 bis 50, Zchannisbeeren 35 bis 40, Pflaumen 60, Blumen- M, das Stück 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Salat- Jirfen 20 bis 45, Einmachgurken 3 bis 5, Rettich 5
15, Radieschen, das Bündel 5 bis 10 Pf.
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straße entlang fährt. Durch diese beiden Schnelltriebwagen werden die schnellsten Bahnverbindungen zwischen Baden, Frankfurt und den wichtigsten norddeutschen Städten, vor allem aber mit Berlin, Leipzig, Hannover und Hamburg, hergestellt.
M Probefahrten durch Gießen.
3n 43 Minuten von Gießen nach Frankfurt.
Der „Fliegende Hamburger" passierte auf seinen Probefahrten am Donnerstagabend und am gestrigen Freitagmorgen den Bahnhof Gießen. Am Donnerstagabend kam der Schnelltriebwagen um 22.57 Uhr hier durch, am Freitagvormittaa brauste er um 8.53 Uhr durch unfern Bahnhof. Diese beiden Zeiten werden auch im planmäßigen Verkehr des „Fliegenden Hamburgers" für die Durchfahrt im Bahnhof Gießen maßgebend sein. Von Gießen nach Frankfurt fährt dieser Sausewind in 43 Minuten, denn die Ankunft in Frankfurt wird planmäßig um 23.40 Uhr erfolgen. Von Frankfurt in Richtung Kassel beläuft sich die Fahrzeit bis Gießen gar nur auf 41 Minuten, denn der Triebwagen wird um 8.12 Uhr in Frankfurt abfahren und um 8.53 Uhr hier durchkommen.
der eine ungemein rasche Verbindung nach und von Hamburg darstellt. Der Wagen leat die Strecke Frankfurt — Hamburg in fünf Stunden 45 Minuten zurück, um am gleichen Tag gegen Abend zurückzufahren. Es besteht also die Möglichkeit, in einem Tag von Frankfurt nach Hamburg und wieder zurückzukommen und in Hamburg während des dreistündigen Aufenthalts notwendige Dinge zu erledigen. Wichtig ist weiter, daß der „Fliegende Hamburger" sich sowohl auf der Hinfahrt als auch abends bei der Rückfahrt im Frankfurter Hauptbahnhof mit dem „Fliegenden Frankfurter", dem Schnelltriebwagen Karlsruhe — Mannheim — Frankfurt — Berlin, trifft, fo daß die aus Süddeutschland und den angrenzenden Gebieten kommenden Reisenden die Möglichkeit haben, in Frankfurt umzusteigen. Beide Schnelltriebwagen treffen nämlich nur mit ganz geringen Zeitunterschieden in Frankfurt ein, nur wird der „Fliegende Frankfurter" über das Ried weiterbefördert, während der „Fliegende Hamburger" an der Berg-
NSG. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, erläßt zum zweiten Leistungskampf der Betriebe folgenden Aufruf:
Der zweite Leistungskampf der deutschen Betriebe teht im Zeichen einer Zusammenballung aller Aufbaukräfte im Großdeutschen Reich unter der Führung der Partei. Es kommt vor allem darauf an, daß sich alle großen, mittleren und kleinen Unternehmen an diesem nationalsozialistischen Wettstreit mit weltanschaulichem und fachlichem Eifer für die Volksgemeinschaft beteiligen. Deshalb wünsche und erwarte ich, daß alle Betriebsführer und Handwerksmeister an diesem in der Welt einzig dastehenden edlen Wettkampf teilnehmen, um so in der Arbeitsgestaltung und Menschenführung nachahmenswertes Beispiel zu sein.
Der Führer hat vier Betrieben im Gau die höchste Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" bereits verliehen. Vom Gauleiter erhielten weitere 51 das Gaudiplom. Das ist ein Zeichen dafür, daß Hessen-Nassau gemäß den Grundsätzen der National- ozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vorwärts marschiert.
Einrichtung der NSV. verdient daher allenthalben tatkräftige Förderung.
Die Tätigkeit des Lebensmittel-Opferrings in den einzelnen Ortsgruppen, die eine kurze Unterbrechung erfahren hat, wird in Kürze überall wieder beginnen. Es handelt sich habet um die Samlung von Spenden, deren Ertrag in erster Linie zur Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen, sowie bei besonderen Notfällen und bei Krankheiten Verwendung finden soll. Bisher bestand die Tätigkeit des Lebensmittel-Opferrings in der Sammlung von Lebensmitteln aller Art, die in der Zentralstelle zur Verwertung für ihre Zweckbestimmung zusammengefaßt wurden. C's hat sich aber herausgestellt, daß bei dieser Sammelart manche Lebensrnittel außerordentlich reichlich zu- fammenfamen, dagegen andere, die besonders für Schwangere und Wöchnerinnen notwendig sind, nur in verhältnismäßig kleinen und unzureichenden Mengen vorhanden waren. Um hier die beste Art her Lösung zu finden, ist für die Zukunft vorgesehen, bei den Sammlungen anstelle von Waren auch Geldbeträge entgegenzunehmen und die Gesamtsumme der hierfür gespendeten Gelder 3um Ankauf der jeweils erforderlichen zweckentsprechenden Nahrungsmittel für Wöchnerinnen und Schwangere zu verwenden. Mit dieser Regelung sollen selbstverständlich die von den Hausfrauen gespendeten Nahrungsmittel keinerlei Zurücksetzung oder Minderung in der Beachtung erfahren, vielmehr werden diese Spenden künftighin auch mit aller Dankbarkeit entgegengenommen werden. Die Annahme von Geldbeträgen soll es aber ermöglichen, in dem Lebensmittel-Warenvorrat den gebotenen Ausgleich zu erzielen, damit nach jeder Richtung hin den Erfordernissen der NSV.-Arbeit in vollem Ausmaß gebient werden Fann. Unsere Hausfrauen, die in Zukunft anstelle der gefüllten Warentüten einen Geldbetrag spenden, können also die Gewißheit haben, daß sie auch damit wertvolle Hilfsarbeit im Sinne her Aufgaben des Lebens- mittel-Opferringes leisten*
In diesen Tagen der Erntezeit sucht die NSV. übrigens wiederum, wie schon früher, auch eine gewisse Vorarbeit für das kommende Winterhilfswerk zu leisten. Durch den Einsatz freiwilliger Helfer und Helferinnen — wobei man wohl vor allem an die Schulkinder denken kann — will die NSV. mit Unterstützung der Ortsgruppen auf den abgeernteten Getreidefeldern wieder das Aehren - lesen durchführen lassen, dessen Ertrag in Sammelstellen zusammengefaßt und in Mühlen für die Zw"cke des A-HW aenrnhlen werden soll. Man hofft, auf diese Weise einen immerhin beachtenswerten Mehlvorrat für den Anfang des Winterhilfswerks schaffen zu können.
Die Schwe inemästere i d e s Ernährungs-Hilfswerks der NSV. ist im Kreise Wetterau in Gießen, B"d-Nauheim, Grimberg und Lollar unverändert im Gange. Das Schwergewicht dieser Arbeit liegt nach wie vor in der EHW.- Schweinemästerei in Gießen, in her unter Verwendung der Küchenabfälle aus den Haushaltun- den durchschnittlich rund 180 bis 190 Schweine zur Mast ausgestellt sind. Die Menge der täglich anfallenden Küchenabfälle ist andauernd befriedigend, so daß nicht nur die Fütterung der zur Mast stehenden Schweine, selbstverständlich unter Beifügung von Kraftfuttermitteln, ständig gesichert ist, sondern auch eine Futterreserve geschaffen werden kann, damit bei der Erweiterung des EHW. nach der Errichtung eines zweiten Stalle« in Gießen die erforderlichen Futtermengen von Anfang an in
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biruf. Im Nebenberuf sind sie schlechte Schüler der Kalschule in Z. Wie sollte es auch anders fein, nie- nanb kann zwei Herren dienen! Wenn ihre Kame- rtben hinter den Hausaufgaben faßen, bann trab nerten sie auf der Straße. Kurvten, daß es eine nähre Freude war, ihnen von weitem zuzusehen. In bir Nähe war das weniger der Fall, denn die beiden bitten die Gewohnheit, an jeden Fußgänger so nah h ranzufahren, daß diese erschrocken zur Seite f,' rangen.
Dieser Scherz und das Eindruckschinden waren ihr liifcffer Zeitvertreib. Stolz im Sattel sitzend, nach- lirfig die Hände in den Taschen, fuhren sie schnell oler langsam die Straße entlang. Wenn die Blicke her Vorübergehenden sie endlich streiften, dann z- ig- tet sie mit kühnen Schlangenlinien ihre Meister-
1 fetaft, wobei der Triumph wie ein Ausrufezeichen in ih en Lausbubengesichtern stand: Nicht, da staunste!
Seit ein paar Tagen sieht man sie nicht mehr. Ihre IRiiber stehen auf der Polizeiwache und die beiden Burschen sitzen zu Hause und halten sich die Stellen, bit in der ersten freudigen Ueberraschung über den Srasbefehl mit beiliegender Zahlkarte nähere Be- lanntschaft mit den väterlichen Händen gemacht äa&en. M.R. (RAS)
gaben teilweise 0,25 v. H. nach. Stadtanleihen lagen wenig verändert. Am Pfandbriefmarkt bröckelten Liquidationswerte bis 0,13 v. H. ab. Dekosama I gaben auf 138,25 (138,50) nach, Dekosama III (Saar- Ausgabe) tarnen der gestrigen Taxe entsprechend mit 108,25 (letzte Schätzung 112,50) zur N§tiz. Im Freioerkehr ermäßigten sich 4 v. H. Rentenbank- Abl. auf 92,50 (92,75) und Städte-Altbesitz auf 137 (137,25).
Der Freioerkehr war ruhig. Weiter rückläufig waren Growag mit 78,50 (80,50), Katz & Klumpp mit 95 (98), sonst nannte man die letzten Kurse.
Tagesgeld war zum Ultimo etwas angespannt, und wurde auf 3 v. H. (2,75) v. H. erhöht.
Abendbörse still.
Die Abendbörse lag still, aber behauptet. Dön außen her lagen Aufträge kaum vor, während die Börse selbst im Hinblick auf den Wochenschluß in ihrer Zurückhaltung verharrte. Die wenigen, meist nominell notierten Papiere wichen nur unbedeutend gegen den Mittagsschluß ab, es überwogen jedoch kleine Besserungen bis etwa 0,25 v. H. st. a. notierten: Mannesmann 108 (107,75), Hoesch 110 (109,75), Verein. Stahl 102,75 (102,65), Deutsche Erdöl 125 (124,75), Daimler 132,75 (132,25), IG.' Farben 151 (150,75), Gesfürel 132,25 (132), Iung- hans 110,25 (110), Westdeutsche Kaufhof 94,25 (94), anderseits Buderus 110,25 (110,50), Demag 139,50 (140), Schuckert 163,50 (163,75), Metallgesellschaft 125,25 (125,40). Am Einheitsmarkt kamen Schuh Herz nach Pause mit 123,75 (124) wieder zur Notiz. Der Rentenmarkt lag ebenfalls ruhig bei behaupteten Kursen. 4,50 v. H. Stadt Wiesbaden 98,50, 6 0. H. NSU. 104, Reichsbahn-VA. 123,50, Farben-Bonds 121,13 (121,25). Kommunal-Umfchul- öung unv. 94,70.
und Reichsbank mit 185,50 (187). Elektroaktien ließen bis 0,65 0. H. nach, so Bekula, Gesfürel und RWE. Auch Maschinenwerte bröckelten im gleichen Ausmaß ab, lediglich BMW. 0,25 v. H. höher mit 144,75 und Demag mit 140 behauptet. Don chemischen Papieren hielten sich IG.-Farben bei 150,75 behauptet, Metallgesellschaft 125,40 (126,13), Bem- berg 129,50 (129,75). Montanaktien konnten sich gut behaupten, später bröckelten sie allerdings ebenfalls bis etwa 0,50 Dz H. ab. Sonst notierten noch u. a. zum ersten Kurs Gement Heidelberg mit 150,50 (151,50), Westdeutsche Kaufhof mit 94 (94,25), Conti Gummi mit 205 (205,75) und Südd. Zucker mit unv. 219.
Am Rentenmarkt erfolgten ebenfalls kleine Abgaben, die aber verhältnismäßig gut aüsgenom-
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Rörse.
Mittagsbörse eher schwächer.
Frankfurt a. M., 29. Juli. Die Zurückhaltung an der Börse blieb bestehen. Am Aktienmarkt lagen zumeist kleine Abgaben vor. Obwohl sie durchweg nur geringsten Umfang hatten, führten sie bei der herrschenden Unlust überwiegend zu leichten Abschwächungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. Die Umsätze bewegten sich dabei weiterhin in sehr engen Grenzen. Etwas mehr gedrückt waren Scheideanstalt mit 218 (220), Holzmann mit 146,75 (148,75), Aschaffenburger Zellstoff mit 117 (118,50)
gibt es ein ZaM mer Arbeit folgt k Die Jugend läßt ft- itze und aller Sitz )ie Musikanten jir
Der „Fliegenve Hamburger" kommt
Zn 53h Stunden von Frankfurt noch Hamburg.
Betriebsführer und Handwerksmeister des Gaues Hessen-Nassau, tretet ohne Ausnahme zum zweiten Leistungskampf an!
Becker, Gauobmann.
Betnebsappelle am 1. August.
NSG. Der Gauobmann her Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, fordert hiermit alle Betriebsführer auf, am 1. August einen Betriebs- appe11 abzuhalten, in dessen Mittelpunkt eine Rede des Betriebsführers steht, in her er seinen Gefolgschaftsmitgliedern die Ziele mitteilt, die sich der Betrieb im Rahmen des zweiten Leistungskampfes der deutschen Betriebe gestellt hat.
In dem Appell soll besonders darauf hingewiesen werden, daß jede fachliche Leistung erst ihren Sinn erhält, wenn in weltanschaulicher Hinsicht alles in Ordnung ist, und daß nichts geschenkt werden soll, sondern durch hartnäckige Arbeit und starken Willen das erreicht wird, was im Wettstreit beabsichtigt ist.
Betriebsführer, laßt die Gefolgschastsmitglieder zum Appell antreten und legt ihnen in kurzen, überzeugenden und klaren Worten die gesteckten Ziele dar!
xa waren die reichen Kornäcker und die Wohnung ier Frau Hutt verschwunden. UebcraU war eine Düste. In der Mitte aber stand die Frau Hütt, 1-e Riesenkömgin, versteinert und wird so stehen 1:5 zum Jüngsten Tag.
Wir sollten diese Volkssagen immer wieder unfern .< inbern erzählen, wenn sie leichtfertig 5 rote umgehen.
— Mit dem heutigen Tage ist der Zentralwärter der
V’" v* ■■ Mischen Feuerwache, Christian Vaubel, Aster- on Nr. 31701"! reg 64 wohnhaft, nach 24jähriger treuer Dienstzeit ■ v; Fegen Erreichung der Altersgrenze in den Ruhe- j janb getreten. Herr Vaubel trat am 10. August i 1? 14 in ben Feuerwehrdienst unserer Stadt ein und || r-rsah seit 1930 ben außerordentlich wichtigen Dienst 1 h der Melde- und Telephonzentrale. Der Leiter B mferer Gießener Feuerwehren, Brandinspektor H Lenz, verabschiedete heute vormittag den um das || Gemeinwohl unserer Stadt verdienten Kameraden
: auch im Slebrenlejn der alte Volksglouk ' !tas Brot wie etw
Rornäljre" (3rül Frau ihr Äinb, 1 Äornähm re'i >aß er ^roch: Aedre mehr tm he Gabe nicht wflf üe Knie fielen t r und gewährte■ t nur noch eine M n bis oben mit K e von der Frau f)C schmutziges Kind l n. Kaum hatte br .s Gewitter daher,!: 1 und ein entsetzM j iede^chehell^ |
I ersten gerne* j der Hand führe iar. 0 J tte noch eben gen- | Erd., M iis |o lang- 1 ld n°» d-m « il B*' J ) ; n,ün|d) Mr,»; \ tn ew°s W , jchtig-m
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