Schafft vorbildliche Heimstätten!
Ein gesundes Volk gedeiht nur in ausreichenden Wohnungen.
Em Aufruf des Gauleiters.
NSG. Die Tatsache der Verkündung eines Leistungskampfes der deutschen Betriebe mit dem Ziel »^rationalsozialistischer Musterbetrieb" ist nicht nur ein Beweis für die Gröhe des bisher schon Geschaffenen, sondern auch die Bekundung restlosen Vorwärtsstrebens zur Verwirklichung der deutschen Volks- und Leislungswirlschaft als einer der entscheidenden Forderungen der natiouatsozia- listischen Bewegung.
Die Lebenszelte im Wachstum unseres Volkes ist die deutsche Familie. Ihre Kraft zu erhalten, ist die vornehmste Aufgabe des nationalsozialistischen Staates und unserer Wirtschaft. Gesunde Familien und damit ein gesundes Volk gedeihen nur in den für die Bedürfnisse normaler Arbeiterfamilien ausreichenden Wohnungen hier ist der beste Erholungsort zu finden, hier nur können Arbeitskraft und Arbeitsfreudigkeit neu belebt werden. Zudem wird die Wohnungsfürsorge der Vetriebsfüh- rer für die Gefolgschastsangehörige die wirtschaftlichen Leistungen des Betriebes nur steigern können.
Hebet 8000 Arbeiterfamilien des Gaues hesfen- Vossau hat das Rhein-Mainische Siedtungswerk bereits ein eigenes heim und ein Stück Heimaterde gegeben. Unser Ziel im Jahre 1939. weiteren 4000 Arbeitern unserer Rhein-Mainischen Wirtschaft eine gesunde Heimstätte zu geben, kann nur durch den Einsatz aller Stellen der Partei und der Wirtschaft erreicht werden.
Alle Betriebsführer helfen mit!
Sprenger.
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3000 Betriebe des Gaues Hessen-Nassau stehen im Leistungskampf 1938/39 im Wettbewerb um eine Auszeichnung der Partei und der DAF- Eines der vier Leistungsabzeichen wird" für „Vorbildliche Heimstätten und Wohnungen" an die
Betriebe verliehen, die ihren materiellen Möglichkeiten und den Erfordernissen ihrer Gefolgschaft entsprechend vorbildliche Arbeiterwohnstätten maßgebend gefördert haben.
Nqch der Ueberwindung des Klassenkampfes muß in diesem großen sozialen Wettkampf die Wohnungsfürsorge der Betriebsführer für ihre Gefolg- schaftsmitglieder in den Wettbewerb einbezogen werden, do gesunde und ausreichende Wohnräume der Erhaltung und Stärkung der Arbeitskraft und --freude ebenso dienen, wie vorbildliche Arbeitsplätze und Erholungsstätten Die Förderung kann in der Gewährung von Werksdarlehen zu tragbaren Bedingungen und in der Bereitstellung von Baugelände, Baumaterialien und zusätzlich in der Beschaffung vorbildlichen Hausrats bestehen. Die Förderungsmöglichkeit umfaßt Kleinsiedlerstellen, Kleineigenheime und Mietwohnungen. Die Wohnstätten werden in den einzelnen Baugebieten zu neuzeitlichen Gemeinschaftssiedlungen zusammengeschlossen. Die Siedlung bringt für den Arbeiter eine Erhöhung des Lebensstandards und dient durch gesunde und ausreichende Wohnräume der Erhaltung und Stärkung unseres Volkes.
Im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Wirtschaftsdenkens stehen der arbeitende Mensch und seine Betreuung. Der Appell des Gauleiters ergeht deshalb an alle Betriebsführer, durch ihren freiwilligen Einsatz bei der Aktion zur Schaffung gesunder Wohnungen für ihre Gefolgschaftsmitglieder ein Bekenntnis zur deutschen Volks- und Leistungsgemeinschaft abzulegen.
Mit der Vorbereitung der Reichsleistungskampf- Aktion ist das Gauheimstättenamt mit folgenden Anweisungen beauftragt worden:
1. Das Gauheimstättenamt bildet sofort einen „Arbeitsstab Leistungskampf", der die sofortige Vorbereitung der im Leistungskampf zur Durchführung kommenden Projekte übernimmt. Zum Leiter des Arbeitsstabes wird Pg. Dr. Kuhl bestellt.
2. Der „Arbeitsstab Leistungskampf" steht allen Betriebsführern des Gaues auf Anforderung zur unentgeltlichen Beratung in der Vorbereitung, Planung und Finanzierung von Wohnungs- und Sied
lungsprojekten im Sinne der vom Reichsheimstättenamt der Deutschen Arbeitsfront vertretenen Grundsätze zur Verfügung
3. Der „Arbeitsstab Leistungskampf" wird die Projekte, deren Spitzenfinanzierung durch Mittel des Betriebes gesichert werden kann, zur weiteren Bearbeitung und' verantwortlichen Durchführung an die dem Rhein-Mainischen Siedlungswerk angeschlossenen Trägergesellschaften überweisen, die Beobachtung des Baufortganges jedoch bis zur Bezugsfertigkeit und bis zur Abnahme der Wohnstätte durch Betriebssichrer und Bezieher ausüben.
4. Die Projekte, deren Spitzenfinanzierung nur teilweise durch Mittel des Betriebes gefördert werden kann, leitet das Gauheimstättenamt mit dem Antrag auf Bewilligung der zusätzlichen DAF.- Hilfe an das Reichsheimstättenamt weiter um nach Erhalt der Genehmigung das Projekt an eine dem Rhein-Mainischen Siedlungswerk angeschlossene Trä- gergesellschast zur Ausführung zu überweisen.
5. Alle innerhalb der Leistungskampf-Aktion durchzuführenden Wohnungs- und Siedlungsoorhaben werden vordringlich bearbeitet. Jeder Zeitverlust in der Projektbearbeitung ist zu vermelden und gegebenenfalls dem Gauleiter persönlich zur Kenntnis zu bringen. Schriftliche Vorgänge sind tunlichst einzuschränken und durch telephonische oder persönliche Verhandlungen zu ersetzen.
Die am Leistungskampf teilnehmenden Betriebe werden aufgefordert, mit dem „Arbeitsstab Lei- stungskampf^ des Gauheimstättenamtes, Frankfurt, Bürgerstraße 9/11, Telephonanruf: Frankfurt 34 151, wegen der Schaffung von Wohnungen für ihre Ge- folgschaftsmitglieder in Verbindung zu treten, um in persönlicher Verhandlung die schnelle und fachgemäße Handhabung der Planung, Finanzierung, Geländebeschaffung usw. zu klären. Als Termin für den Baubeginn des ersten Abschnittes des Leistungskampf-Programmes ist der 1. März 1939 vorgesehen. Bis zu diesem Tage sollen 2000 Einheiten zur Baureife vorbereitet werden. Es ist geplant, weitere 2000 Einheiten vier Monate später in Angriff zü nehmen.
den finit. Rein kapitalistisch würde es sich ja gar nicht mehr gelohnt haben, auf dem Lande zu bleiben oder gar noch Betriebsausgaben zu machen, die nur zu einem Teil durch neue Einnahmen gedeckt werden. Wir haben beim Reichsbauerntag mit den Brauchtumsabenden aus der Ostmark und aus dem Sudetenland packende Beispiele dafür erlebt, was bodenständige Bauernkultur ist, welchen lebensvollen Gehalt sie hat, wie hier in Spiel und Tanz, in Bräuchen und Trachten altes germanisches Erbgut weiterschwingt. Das ist eine festere Bindung an den Boden als die Rechnung nach den Grundsätzen der kaufmännischen Buchführung. Wir wissen, daß nicht überall in deutschen Landen sich das Brauchtum unserer Altvorderen mit der gleichen Reinheit und Besonderheit der Landschaft und der engeren Heimat erhalten hat. Die Bindung von Blut und Boden ist aber überall bei deutschen Bauern lebendig. Aus dieser ist den Bauern die Kraft zu der Leistung und zu dem wirtschaftlichen Fortschritt erwachsen., die wir nun seit 1934 in steigendem Maße erleben. Dazu gehören auch die Produktionsreseroen, die weithin in den deutschen Bauernbetrieben noch stecken, und die mit dem Fortgang der Erzeugungsschlacht mobilisiert werden. In diesen Bereich gehört auch die Feststellung, daß bei aller Notwendigkeit der sozialen Gerechtigkeit für die Landarbeit durch entsprechende Gestaltung des Preisgefüges die weitere Verhinderung der 'Landflucht und ihre Umkehrung in eine auch zahlenmäßige Stärkung der bäuerlichen Elemente in erster Linie eine seelische Aufgabe, eine Aufgabe der Erziehung ist. Die Freude an dem inneren Gehalt des Landlebens, der kräftige Zug der Landluft sind die eigentlichen Garanten der Nahrungsfreiheit und des biologischen Wachstums der Nation. Frithjof Melzer.
Beseitigung Berliner Elendswohnungen.
Dr. Goebbels stellt mehrere Millionen bereit
Berlin, 28. Nov. (DNB.) Am Montagvormittag stattete Dr. Goebbels Elendswohnungen in der Ackerftraße, der Borsigstraße und der Mehnerstraße völlig überraschend einen Besuch ab. Dr. Goebbels nahm Kenntnis von den großen Notständen, die sich hier teilweise zeigten. Er ordnete an, daß im Zusammenhang aller dafür zuständigen Instanzen die dringend st en Uebel- stünde sofort beseitigt werden. Durch Besprechungen mit der Stadtverwaltung, dem Gau und der NSV. ist es Dr. Goebbels auch bereits gelungen, zunächst mehrere Millionen Reichsmark für diesen Zweck sofort b e r e i t z u st e l l e n. Es bat sich bei dieser Besichtigungsfahrt aber auch gezeigt, daß ein Teil der Hausbesitzer es vielfach am Notwendigen hat fehlen lasten und daß auch da seit Jahren nur wenig geschehen ist, wo wenige Mark genügt hätten, um dunkle und dumpfe Räume etwas Heller und freundlicher zu gestalten. An diese Hausbesitzer ergeht die Aufforderung, diesen Uebelstand baldigst abzuändern. In oft rührendem und erschütterndem. Gegensatz zu der vielfach noch herrschenden Notlage steht die Haltung der Ar
beiter, die hier in unzulänglichen Verhältnissen wohnen mästen und doch überall irgendwo an der Wand, in einem Winkel, oft als einzigen Schmuck das Bild des Führers angebracht haben: Ausdruck ihres unbeirrbar gläubigen Vertrauens. Zum Schluß besichtigte Dr. Goebbels einen Teil des großen Sanierungsoorhabens der Stadt am
Kottbuser Tor. Hier wurde der Gegensatz zwischen dem, was war und zum Teil heute noch ist, und dem großzügigen Plan, den der Nationalsozialismus durchführen will, besonders klar: Lust und Licht gegen Dumpfheit und Hoffnungslosigkeit, wohnliches Heim deutscher Menschen gegen unzulängliche Reste aus der Systemzeit.
Focke-Wuls „Condor" zum Versuchsflug nach Tokio gestartet.
Erste Etappe planmäßig bewältigt.
Der Start der Focke-Wulf Fw 200 „Eondor" D-ACON zu ihrem Flug Berlin—Tokio am Montagnachmittag in Tempelhof. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Berlin, 28.Nov. (DNB.) Am Montagnachmittag startete das Gan^metallflugzeug „C o n d o r" ^u seinem DersuchsslugBerli n—T okio. Es ist die gleiche Maschine und die gleiche Besatzung, die im August einen Rekordslua Berlin—Neuyork— Berlin durchführte. Diesmal handelt es sich um einen Versuchsflug, mit dem gezeigt werden soll, in welch kurzer Zeit die Strecke Berlin—Tokio zu bewältigen ist. Mit diesem Flug leistet die Ozean- besatzung der stocke - Wulf FW 200 „Condor" D-ACON einer japanischen Einladung Folge und
erwidert den Besuch japanischer Flieger. Es ist ferner geplant, von Tokio aus einen Flug nach Man- d s ch u f u o zu unternehmen. Die Strecke von 13650 Kilometer ist in vier Abschnitte eingeteilt: Berlin—Basra 3650 Kilometer, Basra—Karachi 2100 Kilometer: Karachi—Hanoi 4200 Kilometer und Hanoi—Tokio 3700 Kilometer. Bei einem planmäßigen Ablauf des Fluges hoffen Flugkapitän Diplom-Ingenieur Henke und Flugzeugführer Hauptmann v. Moreau mit ihrer Besatzung über Batavia — Amsterdam am 17. Dezember wieoer in
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188. Jahrgang
Dienstag, 29. November 19.38
Erfchetnl täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte ©tenener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monat§-Vezug§pret§:
Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr. . „ - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt liernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2$51 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Liehen popscheckionto:
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Ser Einsatz des VauernliMS.
Zum Abschluß des Reichsbauerntages.
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Der Reichsbauerntag in Goslar hat iin Bild der Geschlossenheit des deutschen Bauerntums in der inneren Haltung und in der sozialen Leistung gegeben, das von dem Erfolg der Arbeit es Reichsnährstandes zeugt. Zunächst, wirtschaftlich ist seit der Verkündung der Erzeugungsschlacht 1934 eine Aenderung der Richtlinien vorgenommen waren. Damals bereits hat der Reichsbauernführer die Aufgaben Umrissen, die auch heute noch unverändert cültig sind und für geraume Zeit auch in der Zu- unft gültig bleiben. Seit 1936 ist mit dem Beginn es Dierjayresplanes das Tempo der Erzeugungs- reigerunq verschärft worden. Die Erfolge haben elehrt, baß die Methoden der Leistungssteigerung ichtig angesetzt waren, wie sie der Reichsbauernährer vor einem Jahr noch einmal in den Leit- itzen für die bäuerliche Wirtschaftsarbeit zusam- nengefaßt hatte.
Die Führung der deutschen Agrarpolitik kann sich der mit den Ergebnisten noch nicht zufrieden geben; e hat in Goslar an das deutsche Landvolk neue nd größere Leistungsforderungen gestellt. Wie es as erklärte Ziel des Reichsnährstandes feit dem beginn feiner Arbeit gewesen ist, kommt es darauf n, zunächst für den gegenwärtigen Bestand des eutschen Volkes die Nahrungsfreiheit zu sichern, ber auch die Voraussetzungen dafür zu schassen, aß ein wachsendes Volk auch in ferner Zukunft die Grundstoffe der Ernährung und die »esentlichsten agrarischen Rohstoffe für die indu- rielle Verarbeitung aus eigener Scholle geliefert --hält. Davon hängt auch der Enderfolg des Vier- ohresplanes ab; damit bekommt auch die Wehr- aftmachung die sichere Grundlage, deren sie bedarf.
Wir brauchen nach dem bisherigen Einsatz der putschen Bauernschaft an der Erreichung des Zieles richt zu zweifeln. Wir müssen uns aber darüber i<ir sein, daß vom Landvolk damit die Erfüllung außerordentlicher Anforderungen verlangt wird. Das glt besonders für die Bauern aus der Ostmark und das dem Sudetengau, die nach Jahren schwerer Prüfung darum bemüht sind, zunächst wenigstens rit den Bauern im Altreich gleichzuziehen. Sind r den Augenblick durch den Ausbau Großdeutsch- <nbs die Anforderungen an die Ernährungswirt- yaft schwieriger geworden, so können wir doch Wen gewiß sein, daß sich in Kurze auch agrar» !f»titifd) die Erweiterung des Reiches als ein Ge- viinn Herausstellen wird. Diese Zuversicht gründet sch auf den Leistungswillen des Landvolkes und auf be? nun schon bewährten Methoden der Arbeit des Hrichsnährstandes. Es ist deutlich herausgestellt norden, unter welchen abnormen Schwierig!' ^en de bisherige Leistungssteigerung erzielt worden ist. Kan muß der Schlußfolgerung zustimmen, daß das rur möglich war, weil die Ernährungswirtschaft von d r ersten Produktion bis zur letzten Verteilung aus d r Sphäre des Eigennutzes herausgenommen und en die Weltanschauung der völkischen Pflichterfüllung o bunben worden ist.
In diesem Zusammenhang spielt eine andere Tätliche eine Rolle, die in Goslar vielfältig unter» hieben worden ist. Die deutsche Landwirtschaft hat r t 1933 gegenüber dem Tiefstand in der System- )iit eine Erzeugungs st e igerung um rund 2 5 v. H. erreicht. Wir sind so von wenig üd»er 60 v. H. der Deckung des Eigenbedarfs auf v. H. gekommen Gehen wir auf die Zeit eines n> analen Ausgleichs zwischen Landwirtschaft und «Werblicher Wirtschaft zurück, so ist heute d i e Fläche, aus der ein Mensch ernährt werden muß, weniger als halb jo groß wie in den cchtziger Jahren. Hatte ein Landmann damals für dis Ernährung von zwei Städtern auszukommen, In müssen heute vier Städter ernährt werden. Dazu hmmen zwei Schwierigkeiten, die erst den Einsatz bis Bauerntums in den richtigen Zusammenhang Iffllen. Die außerordentliche Anspannung des Arbeitseinsatzes in den letzten Jahren hat iMu geführt, daß die Intensivierung mit weniger Arbeitskräften durchgeführt werden mußte, wo eigentlich zusätzliche Arbeitskräfte erforderlich wären, ßsr einzelne Bauer und Landmann hat also eine m-it größere Aufgabe zu leisten, eine Arbeit, die oft bis zur äußersten Grenze geht. Dabei wird die Landarbeit im Vergleich zur gewerblichen Arbeit sLlechter gelohnt. Das ist die große soziale Leistung bts Landvolks für die Nation, daß die Steigerung dir Erzeugung bei steigenden Betriebsausgaben ohne entsprechende Steigerung der Einnahmen 'durchgesührt worden ist. Man hat in Goslar dafür bcs Wort geprägt, daß der Bauer dem deutschen Inlfe ein billiges Brot liefert, dessen Preis in der Z it des wirtschaftlichen Tiefstandes festgelegt wor- d'in mar. Allerdings ist die Unterbewertung der 2 ndarbeit ein allgemeines Weltproblem. Mit diele« Hinweis auf das Ausland kann sich aber eine n-Ltionalsozialistijche Wirtschaftsführung nicht ab» fiiben. Auch wenn wir von der Ernährungssiche- nmg' als nationaler Existenzfrage absehen wollten, ,J> ebe immer noch die Tatsache bestehen, daß das Enuerntum der Lebensquell der Nation ist, daß )r Blutstrom des wachsenden Volkes versiegen ; rüffe, falls es einmal zu einer Verelendung des Bauerntums kommen sollte. Wir haben das ja bei» p»elhaft gerade bei unseren ostmärkischen und sude- leadeutschen Stämmen erfahren.müssen.
Werden sich diese Verhältnisse' von selbst ändern, lp:»ato die vordringlichsten Aufgaben der gewerb- iyen Wirtschaft mit Dierjahresplan und Wehrhaft- rachung durchgeführt wurden, so hat man heute |ur Kennzeichnung der bäuerlichen Leistung zu iriterf treten, daß alle Fortschritte in ernährungs- r rtschaftlicher Hinsicht unter Zurückstellung der rechnerischen Gesichtspunkte aus der tiefen 23er» oirjElung deutscher Bauernkultur ermöglicht war-


