Ausgabe 
29.11.1938
 
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Schafft vorbildliche Heimstätten!

Ein gesundes Volk gedeiht nur in ausreichenden Wohnungen.

Em Aufruf des Gauleiters.

NSG. Die Tatsache der Verkündung eines Lei­stungskampfes der deutschen Betriebe mit dem Ziel »^rationalsozialistischer Musterbetrieb" ist nicht nur ein Beweis für die Gröhe des bisher schon Geschaffenen, sondern auch die Bekundung restlosen Vorwärtsstrebens zur Verwirklichung der deutschen Volks- und Leislungswirlschaft als einer der entscheidenden Forderungen der natiouatsozia- listischen Bewegung.

Die Lebenszelte im Wachstum unseres Volkes ist die deutsche Familie. Ihre Kraft zu erhalten, ist die vornehmste Aufgabe des nationalsozialisti­schen Staates und unserer Wirtschaft. Gesunde Fa­milien und damit ein gesundes Volk gedeihen nur in den für die Bedürfnisse normaler Arbeiterfami­lien ausreichenden Wohnungen hier ist der beste Erholungsort zu finden, hier nur können Arbeits­kraft und Arbeitsfreudigkeit neu belebt werden. Zu­dem wird die Wohnungsfürsorge der Vetriebsfüh- rer für die Gefolgschastsangehörige die wirtschaft­lichen Leistungen des Betriebes nur steigern können.

Hebet 8000 Arbeiterfamilien des Gaues hesfen- Vossau hat das Rhein-Mainische Siedtungswerk be­reits ein eigenes heim und ein Stück Heimaterde gegeben. Unser Ziel im Jahre 1939. weiteren 4000 Arbeitern unserer Rhein-Mai­nischen Wirtschaft eine gesunde Heimstätte zu geben, kann nur durch den Einsatz aller Stellen der Partei und der Wirtschaft erreicht werden.

Alle Betriebsführer helfen mit!

Sprenger.

*

3000 Betriebe des Gaues Hessen-Nassau stehen im Leistungskampf 1938/39 im Wettbewerb um eine Auszeichnung der Partei und der DAF- Eines der vier Leistungsabzeichen wird" fürVorbildliche Heimstätten und Wohnungen" an die

Betriebe verliehen, die ihren materiellen Möglich­keiten und den Erfordernissen ihrer Gefolgschaft ent­sprechend vorbildliche Arbeiterwohnstätten maß­gebend gefördert haben.

Nqch der Ueberwindung des Klassenkampfes muß in diesem großen sozialen Wettkampf die Woh­nungsfürsorge der Betriebsführer für ihre Gefolg- schaftsmitglieder in den Wettbewerb einbezogen werden, do gesunde und ausreichende Wohnräume der Erhaltung und Stärkung der Arbeitskraft und --freude ebenso dienen, wie vorbildliche Arbeitsplätze und Erholungsstätten Die Förderung kann in der Gewährung von Werksdarlehen zu tragbaren Be­dingungen und in der Bereitstellung von Bauge­lände, Baumaterialien und zusätzlich in der Be­schaffung vorbildlichen Hausrats bestehen. Die För­derungsmöglichkeit umfaßt Kleinsiedlerstellen, Klein­eigenheime und Mietwohnungen. Die Wohnstätten werden in den einzelnen Baugebieten zu neuzeit­lichen Gemeinschaftssiedlungen zusammengeschlossen. Die Siedlung bringt für den Arbeiter eine Er­höhung des Lebensstandards und dient durch ge­sunde und ausreichende Wohnräume der Erhaltung und Stärkung unseres Volkes.

Im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Wirt­schaftsdenkens stehen der arbeitende Mensch und seine Betreuung. Der Appell des Gauleiters ergeht deshalb an alle Betriebsführer, durch ihren frei­willigen Einsatz bei der Aktion zur Schaffung ge­sunder Wohnungen für ihre Gefolgschaftsmitglieder ein Bekenntnis zur deutschen Volks- und Leistungs­gemeinschaft abzulegen.

Mit der Vorbereitung der Reichsleistungskampf- Aktion ist das Gauheimstättenamt mit folgenden Anweisungen beauftragt worden:

1. Das Gauheimstättenamt bildet sofort einen Arbeitsstab Leistungskampf", der die sofortige Vor­bereitung der im Leistungskampf zur Durchführung kommenden Projekte übernimmt. Zum Leiter des Arbeitsstabes wird Pg. Dr. Kuhl bestellt.

2. DerArbeitsstab Leistungskampf" steht allen Betriebsführern des Gaues auf Anforderung zur unentgeltlichen Beratung in der Vorbereitung, Pla­nung und Finanzierung von Wohnungs- und Sied­

lungsprojekten im Sinne der vom Reichsheimstät­tenamt der Deutschen Arbeitsfront vertretenen Grundsätze zur Verfügung

3. DerArbeitsstab Leistungskampf" wird die Projekte, deren Spitzenfinanzierung durch Mittel des Betriebes gesichert werden kann, zur weiteren Bearbeitung und' verantwortlichen Durchführung an die dem Rhein-Mainischen Siedlungswerk ange­schlossenen Trägergesellschaften überweisen, die Be­obachtung des Baufortganges jedoch bis zur Be­zugsfertigkeit und bis zur Abnahme der Wohn­stätte durch Betriebssichrer und Bezieher ausüben.

4. Die Projekte, deren Spitzenfinanzierung nur teilweise durch Mittel des Betriebes gefördert wer­den kann, leitet das Gauheimstättenamt mit dem Antrag auf Bewilligung der zusätzlichen DAF.- Hilfe an das Reichsheimstättenamt weiter um nach Erhalt der Genehmigung das Projekt an eine dem Rhein-Mainischen Siedlungswerk angeschlossene Trä- gergesellschast zur Ausführung zu überweisen.

5. Alle innerhalb der Leistungskampf-Aktion durchzuführenden Wohnungs- und Siedlungsoor­haben werden vordringlich bearbeitet. Jeder Zeit­verlust in der Projektbearbeitung ist zu vermelden und gegebenenfalls dem Gauleiter persönlich zur Kenntnis zu bringen. Schriftliche Vorgänge sind tunlichst einzuschränken und durch telephonische oder persönliche Verhandlungen zu ersetzen.

Die am Leistungskampf teilnehmenden Betriebe werden aufgefordert, mit demArbeitsstab Lei- stungskampf^ des Gauheimstättenamtes, Frankfurt, Bürgerstraße 9/11, Telephonanruf: Frankfurt 34 151, wegen der Schaffung von Wohnungen für ihre Ge- folgschaftsmitglieder in Verbindung zu treten, um in persönlicher Verhandlung die schnelle und fach­gemäße Handhabung der Planung, Finanzierung, Geländebeschaffung usw. zu klären. Als Termin für den Baubeginn des ersten Abschnittes des Lei­stungskampf-Programmes ist der 1. März 1939 vorgesehen. Bis zu diesem Tage sollen 2000 Ein­heiten zur Baureife vorbereitet werden. Es ist ge­plant, weitere 2000 Einheiten vier Monate später in Angriff nehmen.

den finit. Rein kapitalistisch würde es sich ja gar nicht mehr gelohnt haben, auf dem Lande zu blei­ben oder gar noch Betriebsausgaben zu machen, die nur zu einem Teil durch neue Einnahmen ge­deckt werden. Wir haben beim Reichsbauerntag mit den Brauchtumsabenden aus der Ostmark und aus dem Sudetenland packende Beispiele dafür erlebt, was bodenständige Bauernkultur ist, welchen lebens­vollen Gehalt sie hat, wie hier in Spiel und Tanz, in Bräuchen und Trachten altes germanisches Erb­gut weiterschwingt. Das ist eine festere Bindung an den Boden als die Rechnung nach den Grund­sätzen der kaufmännischen Buchführung. Wir wissen, daß nicht überall in deutschen Landen sich das Brauchtum unserer Altvorderen mit der gleichen Reinheit und Besonderheit der Landschaft und der engeren Heimat erhalten hat. Die Bindung von Blut und Boden ist aber überall bei deutschen Bauern lebendig. Aus dieser ist den Bauern die Kraft zu der Leistung und zu dem wirtschaftlichen Fortschritt erwachsen., die wir nun seit 1934 in steigendem Maße erleben. Dazu gehören auch die Produktionsreseroen, die weithin in den deutschen Bauernbetrieben noch stecken, und die mit dem Fortgang der Erzeugungsschlacht mobilisiert wer­den. In diesen Bereich gehört auch die Feststellung, daß bei aller Notwendigkeit der sozialen Gerechtig­keit für die Landarbeit durch entsprechende Gestal­tung des Preisgefüges die weitere Verhinderung der 'Landflucht und ihre Umkehrung in eine auch zahlenmäßige Stärkung der bäuerlichen Elemente in erster Linie eine seelische Aufgabe, eine Aufgabe der Erziehung ist. Die Freude an dem inneren Gehalt des Landlebens, der kräf­tige Zug der Landluft sind die eigentlichen Garan­ten der Nahrungsfreiheit und des biologischen Wachstums der Nation. Frithjof Melzer.

Beseitigung Berliner Elendswohnungen.

Dr. Goebbels stellt mehrere Millionen bereit

Berlin, 28. Nov. (DNB.) Am Montagvormit­tag stattete Dr. Goebbels Elendswohnungen in der Ackerftraße, der Borsigstraße und der Mehner­straße völlig überraschend einen Besuch ab. Dr. Goebbels nahm Kenntnis von den großen Notständen, die sich hier teilweise zeigten. Er ordnete an, daß im Zusammenhang aller dafür zu­ständigen Instanzen die dringend st en Uebel- stünde sofort beseitigt werden. Durch Be­sprechungen mit der Stadtverwaltung, dem Gau und der NSV. ist es Dr. Goebbels auch bereits gelungen, zunächst mehrere Millionen Reichsmark für diesen Zweck sofort b e r e i t z u st e l l e n. Es bat sich bei dieser Besichtigungsfahrt aber auch ge­zeigt, daß ein Teil der Hausbesitzer es vielfach am Notwendigen hat fehlen lasten und daß auch da seit Jahren nur wenig geschehen ist, wo wenige Mark genügt hätten, um dunkle und dumpfe Räume etwas Heller und freundlicher zu gestalten. An diese Hausbesitzer ergeht die Aufforderung, die­sen Uebelstand baldigst abzuändern. In oft rühren­dem und erschütterndem. Gegensatz zu der vielfach noch herrschenden Notlage steht die Haltung der Ar­

beiter, die hier in unzulänglichen Verhältnissen wohnen mästen und doch überall irgendwo an der Wand, in einem Winkel, oft als einzigen Schmuck das Bild des Führers angebracht haben: Ausdruck ihres unbeirrbar gläubigen Vertrauens. Zum Schluß besichtigte Dr. Goebbels einen Teil des gro­ßen Sanierungsoorhabens der Stadt am

Kottbuser Tor. Hier wurde der Gegensatz zwischen dem, was war und zum Teil heute noch ist, und dem großzügigen Plan, den der Nationalsozialismus durchführen will, besonders klar: Lust und Licht ge­gen Dumpfheit und Hoffnungslosigkeit, wohnliches Heim deutscher Menschen gegen unzulängliche Reste aus der Systemzeit.

Focke-WulsCondor" zum Versuchsflug nach Tokio gestartet.

Erste Etappe planmäßig bewältigt.

Der Start der Focke-Wulf Fw 200Eondor" D-ACON zu ihrem Flug BerlinTokio am Montagnachmittag in Tempelhof. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Berlin, 28.Nov. (DNB.) Am Montagnachmit­tag startete das Gan^metallflugzeugC o n d o r" ^u seinem DersuchsslugBerli nT okio. Es ist die gleiche Maschine und die gleiche Besatzung, die im August einen Rekordslua BerlinNeuyork Berlin durchführte. Diesmal handelt es sich um einen Versuchsflug, mit dem gezeigt werden soll, in welch kurzer Zeit die Strecke BerlinTokio zu be­wältigen ist. Mit diesem Flug leistet die Ozean- besatzung der stocke - Wulf FW 200Condor" D-ACON einer japanischen Einladung Folge und

erwidert den Besuch japanischer Flieger. Es ist fer­ner geplant, von Tokio aus einen Flug nach Man- d s ch u f u o zu unternehmen. Die Strecke von 13650 Kilometer ist in vier Abschnitte eingeteilt: BerlinBasra 3650 Kilometer, BasraKarachi 2100 Kilometer: KarachiHanoi 4200 Kilometer und HanoiTokio 3700 Kilometer. Bei einem plan­mäßigen Ablauf des Fluges hoffen Flugkapitän Diplom-Ingenieur Henke und Flugzeugführer Hauptmann v. Moreau mit ihrer Besatzung über Batavia Amsterdam am 17. Dezember wieoer in

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Rr.279 drftes Blatt

188. Jahrgang

Dienstag, 29. November 19.38

Erfchetnl täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte ©tenener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monat§-Vezug§pret§:

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Ser Einsatz des VauernliMS.

Zum Abschluß des Reichsbauerntages.

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Der Reichsbauerntag in Goslar hat iin Bild der Geschlossenheit des deutschen Bauern­tums in der inneren Haltung und in der sozialen Leistung gegeben, das von dem Erfolg der Arbeit es Reichsnährstandes zeugt. Zunächst, wirtschaftlich ist seit der Verkündung der Erzeugungsschlacht 1934 eine Aenderung der Richtlinien vorgenommen war­en. Damals bereits hat der Reichsbauernführer die Aufgaben Umrissen, die auch heute noch unverändert cültig sind und für geraume Zeit auch in der Zu- unft gültig bleiben. Seit 1936 ist mit dem Beginn es Dierjayresplanes das Tempo der Erzeugungs- reigerunq verschärft worden. Die Erfolge haben elehrt, baß die Methoden der Leistungssteigerung ichtig angesetzt waren, wie sie der Reichsbauern­ährer vor einem Jahr noch einmal in den Leit- itzen für die bäuerliche Wirtschaftsarbeit zusam- nengefaßt hatte.

Die Führung der deutschen Agrarpolitik kann sich der mit den Ergebnisten noch nicht zufrieden geben; e hat in Goslar an das deutsche Landvolk neue nd größere Leistungsforderungen gestellt. Wie es as erklärte Ziel des Reichsnährstandes feit dem beginn feiner Arbeit gewesen ist, kommt es darauf n, zunächst für den gegenwärtigen Bestand des eutschen Volkes die Nahrungsfreiheit zu sichern, ber auch die Voraussetzungen dafür zu schassen, ein wachsendes Volk auch in ferner Zukunft die Grundstoffe der Ernährung und die »esentlichsten agrarischen Rohstoffe für die indu- rielle Verarbeitung aus eigener Scholle geliefert --hält. Davon hängt auch der Enderfolg des Vier- ohresplanes ab; damit bekommt auch die Wehr- aftmachung die sichere Grundlage, deren sie bedarf.

Wir brauchen nach dem bisherigen Einsatz der putschen Bauernschaft an der Erreichung des Zieles richt zu zweifeln. Wir müssen uns aber darüber i<ir sein, daß vom Landvolk damit die Erfüllung außerordentlicher Anforderungen verlangt wird. Das glt besonders für die Bauern aus der Ostmark und das dem Sudetengau, die nach Jahren schwerer Prüfung darum bemüht sind, zunächst wenigstens rit den Bauern im Altreich gleichzuziehen. Sind r den Augenblick durch den Ausbau Großdeutsch- <nbs die Anforderungen an die Ernährungswirt- yaft schwieriger geworden, so können wir doch Wen gewiß sein, daß sich in Kurze auch agrar» !f»titifd) die Erweiterung des Reiches als ein Ge- viinn Herausstellen wird. Diese Zuversicht gründet sch auf den Leistungswillen des Landvolkes und auf be? nun schon bewährten Methoden der Arbeit des Hrichsnährstandes. Es ist deutlich herausgestellt norden, unter welchen abnormen Schwierig!' ^en de bisherige Leistungssteigerung erzielt worden ist. Kan muß der Schlußfolgerung zustimmen, daß das rur möglich war, weil die Ernährungswirtschaft von d r ersten Produktion bis zur letzten Verteilung aus d r Sphäre des Eigennutzes herausgenommen und en die Weltanschauung der völkischen Pflichterfüllung o bunben worden ist.

In diesem Zusammenhang spielt eine andere Tät­liche eine Rolle, die in Goslar vielfältig unter» hieben worden ist. Die deutsche Landwirtschaft hat r t 1933 gegenüber dem Tiefstand in der System- )iit eine Erzeugungs st e igerung um rund 2 5 v. H. erreicht. Wir sind so von wenig üd»er 60 v. H. der Deckung des Eigenbedarfs auf v. H. gekommen Gehen wir auf die Zeit eines n> analen Ausgleichs zwischen Landwirtschaft und «Werblicher Wirtschaft zurück, so ist heute d i e Fläche, aus der ein Mensch ernährt werden muß, weniger als halb jo groß wie in den cchtziger Jahren. Hatte ein Landmann damals für dis Ernährung von zwei Städtern auszukommen, In müssen heute vier Städter ernährt werden. Dazu hmmen zwei Schwierigkeiten, die erst den Einsatz bis Bauerntums in den richtigen Zusammenhang Iffllen. Die außerordentliche Anspannung des Arbeitseinsatzes in den letzten Jahren hat iMu geführt, daß die Intensivierung mit weniger Arbeitskräften durchgeführt werden mußte, wo eigentlich zusätzliche Arbeitskräfte erforderlich wären, ßsr einzelne Bauer und Landmann hat also eine m-it größere Aufgabe zu leisten, eine Arbeit, die oft bis zur äußersten Grenze geht. Dabei wird die Landarbeit im Vergleich zur gewerblichen Arbeit sLlechter gelohnt. Das ist die große soziale Leistung bts Landvolks für die Nation, daß die Steigerung dir Erzeugung bei steigenden Betriebsausgaben ohne entsprechende Steigerung der Einnahmen 'durchgesührt worden ist. Man hat in Goslar dafür bcs Wort geprägt, daß der Bauer dem deutschen Inlfe ein billiges Brot liefert, dessen Preis in der Z it des wirtschaftlichen Tiefstandes festgelegt wor- d'in mar. Allerdings ist die Unterbewertung der 2 ndarbeit ein allgemeines Weltproblem. Mit die­le« Hinweis auf das Ausland kann sich aber eine n-Ltionalsozialistijche Wirtschaftsführung nicht ab» fiiben. Auch wenn wir von der Ernährungssiche- nmg' als nationaler Existenzfrage absehen wollten, ,J> ebe immer noch die Tatsache bestehen, daß das Enuerntum der Lebensquell der Nation ist, daß )r Blutstrom des wachsenden Volkes versiegen ; rüffe, falls es einmal zu einer Verelendung des Bauerntums kommen sollte. Wir haben das ja bei» p»elhaft gerade bei unseren ostmärkischen und sude- leadeutschen Stämmen erfahren.müssen.

Werden sich diese Verhältnisse' von selbst ändern, lp:»ato die vordringlichsten Aufgaben der gewerb- iyen Wirtschaft mit Dierjahresplan und Wehrhaft- rachung durchgeführt wurden, so hat man heute |ur Kennzeichnung der bäuerlichen Leistung zu iriterf treten, daß alle Fortschritte in ernährungs- r rtschaftlicher Hinsicht unter Zurückstellung der rechnerischen Gesichtspunkte aus der tiefen 23er» oirjElung deutscher Bauernkultur ermöglicht war-