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höhtem Punkte, nördlich von Annerod, aus die Jagd zu verfolgen, die am Ostausgang des Dorfes be­endet wurde Das Geläuf war durch den in einer der letzten Nächte niedergegangenen Regen wohl etwas schwer, aber doch von den Pferden gut zu bewältigen.

Als das lfS)alaViu geblasen wurde, hatten sich u. a. auch viele Einwohner von Annerod eingefunden und freuten sich des schönen Schauspiels. Schließlich ver­teilte der Jagdherr die Brüche, zunächst an die Damen, die tapfer mitgehalten hatten, dann an alle übrigen Beteiligten. Zu einer Kaffeetafel fand man sich anschließend im AnneröderMühlchen" ein.

Gießener wochenmorklpreije

Gießen, 29. Oft Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Deutsche feine MolkereibuUer, J4 kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12 S, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klaffe D 10%, Wirsing, % kg 8 bis 9 Pf., 50 kg 5 bis 8 Mark, Weißkraut, % kg 4 bis 5 Pf., 50 kg 4 bis 5 Mark, Rotkraut, % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg 5 bis 7 Mark, gelbe Rüben und Karotten, % kg 7 bis 9 Pf., rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Unterkohlrabi 6 bis 8, Rosen­kohl 15 bis 25, Feldsalat, */io 8 bis 10, Tomaten, % kg 20 bis 30, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kürbis 8 bis 9, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 35 Pf., 50 kg 3 bis 3,45 Mark, Aepfel, % kg 30 bis 45 Pf., Birnen 20 bis 45 Pf., junge Hähne 1 bis 1,20 Mark, Suppen­hühner 90 Pf. bis 1,05 Mark, Gänse 1,10 Mark, Enten 1,20 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 bis 45, Salat 5 bis 8, Salatgurken 45 bis 50, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bündel 8 bis 12 Pf.

*

** Goldene H o ch z e i t. Am kommenden Montag, 31. Oktober, können der Generalmajor a. D. Rudolf Mohr und Frau Anna, geb. Rich­ter, Wilhelmstraße 21 wohnhaft, in guter Gesund­heit und Frische das Fest der Goldenen Hochzeit begehen. Dem Jubllar, einem alten 116er Offizier, der vor einigen Tagen seinen 77. Geburtstag feiern konnte, und seiner Gattin wird in weiten Be- völkerungskreisen, insbesondere von allen alten 116ern, größte Wertschätzung zuteil. Dem Jubelpaar bringen auch wir zum Tage der Goldenen Hochzeit unsere herzlichen Glückwünsche dar.

** Heimkehrende Soldaten. Am heu­tigen Samstag zwischen 13 und 15 Uhr wird eine Telegraphen-Baukompanie der Luftwaffe, aus Rich­tung Lich kommend, in Gießen eintreffen. Obevbür- germeister Ritter wird die Kompanie am Eingang der Stadt vor einer Ehrenpforte, die zwischen der Bahnüberführung und dem GasthausZur Stadt Lich" errichtet wird, im Namen der Gießener Be­völkerung empfangen und in der Heimat willkom­men heißen. Die Soldaten werden dann voraus- sichllich die Sicher Straße heruntermarschieren bis zur Kreuzung an der Moltkestraße und sich dann durch die Kaiserallee zu ihrer Unterkunst begeben.

** Weihnachtsmarkt in Gießen. Bom 10. bis 18. Dezember findet auf Oswaldsgarten der Gießener Weihnacktsmarkt statt, für den hauptsäch­lich Weihnachtsgeschenkartikel zugelassen sind.

** Erfolgreiche Hundezüchter. Aus allen Tellen des Reiches und des Auslandes waren auf der Reichssiegerausstellung in Köln rund 1700 Hunde aller Rassen zum Wettbewerb angetreten. Die Deutschen Schäferhunde waren mit über 300 Meldungen am stärksten vertreten. Bon Hessen war bei den Deutschen Schäferhunden der Zwinger Busecker Schloß", Besitzer Alfred Hahn (Großen- Buseck). mit acht Hunden am erfolgreichsten ver­treten. In die L e i st u n g s k l a s s e waren nur Hunde über 2 Jahre mit Leistungskennzeichen zu- gelassen. Hier erhielten: Sehr gut:Dimin v. Bu­secker Schloß Sch. H. IH" (Besitzer Ludwig Schmidt, Großen-Buseck) undPirina v. Busecker Schloß Sch. H. I" (Adolf Holbeck,Kanten). Junghund klasse, 18 bis 24 Monate: Vorzüglich: 2. PreisVera v. Busecker Schloß H. G. H." (Alsted Hahn, Großen- Buseck). Die Hündin ist Tochter des Amerika-Schön­heitssiegers 1938 (Odin v. Busecker Schloß Sch. H. III" und gewann den Ehrenpreis der Landes- bauernfchaft Bayern, sowie die goldene Fachschafts­münze. In der Jugendklasse 12 bis 18 Monate erhielten auch alle Tiere die Bewertung sehr gut, trotz großer Konkurrenz:Wolfhard v. Busecker Schloß III. Pr." (Karl Leib, Krofdorf),Alex v. Bu­secker Schloß Sch. H. I" (Alfred Hahn, Großen-Du- seck),Wingolf v. Busecker Schloß" (Joh. Rahn, Trohe),Wally v. Busecker Schloß Sch. H. I" (Hem- rich Wagner, Großen-Buseck),Wiborad v. Busecker Schloß" (Ludwig Wagner, Wten-Buseck). Im L e i - stungszuchtgruppenwettstreit (minde- stens drei Hunde eines Züchters mit einer ßetftungs» Prüfung) erhielt der ZwingerBusecker Schloß von 18 Zuchtgruppen der Diensthunde den 3. Preis. Im allgemeinen Zuchtgru p P en wett- streit (mindestens drei Tiere eines Züchters mit gleichem Gebäude und Farbe) erhielt er den 6. Preis von 28 Gruppen. Alle Besitzer, sowie der Züchter, wurden neben Ehrenpreisen auch nut Geldpreisen bedacht. ___________

Aus der engeren Heimat.

(^emeinberat in Schotten.

Schotten, 28. Okt. In der gestrigen G e meinderatssitzuna wurde die Frage der W o h n u n g s b e s ch a f f u ng besprochen und da­bei begrüßt, daß der Gemeinnützige Bau­verein, den es früher hier schon gab und der jetzt in neuer Form ersteht, den Bau von Wohn­häusern bald in die Hand nehmen wird. Die Stadt wird sich an diesem Unternehmen, das in ge­nossenschaftlicher Form entsteht, mit entsprechenden Geschäftsanteilen beteiligen. Wenn die der Stadt in Aussicht gestellten neuen Aemter und Beamten ihren Einzug hier halten, muß für entsprechende Unterbringung gesorgt werden. Ein Teil der Kirch - und Markt st raße, der Platz vor dem Rathaus und der Kirche, wird mit Kleinpflaster versehen. Das Straßenbauamt wird die Ausfüh­rung der Arbeiten übernehmen. Die hiesige Kriegerkameradschaft wird die städti­schen Schieß st ände auf der Ameisenweide übernehmen und unterhalten. Eine Vereinbarung über die Uedernahme einer alten Schule, die beim Bau der Stände entstand, wurde getroffen. Der Gemeinderat besprach die Frage des H I. - H e i - m e s und die vorläufige Unterbringung der HI. und des Jungvolks. Das Sägewerk Neu­

mann, das hi den Spießwiesen neu erstand, braucht zu seiner Erweiterung noch städtisches Ge- lände, das im Austausch gegen anderes Gelände zur Verfügung gestellt wird.

Landkreis Gießen.

£ Wiefeck , 28. Okt. Als Ergebnis des dies­jährigen Schulschwimmunterrichts konn­ten gestern 43 Schwimmzeugnisse neu ausgegeben werden, und zwar 6 Fahrtenschwimmerzeugmsse und 37 Freischwimmerzeugnisse-. 6 Knaben hatten 45 Mi­nuten geschwommen, 17 Mädchen und 5 Knaben 30 Minuten, 3 Knaben 20 Minuten, 10 Knaben und 2 Mädchen 15 Minuten.

$ Trohe, 28. Okt. Dieser Tage wurde das hie­sige Bürgermeisteramt, das vertretungs­weise durch Pg. Lehrer Paul geführt worden war, nach A l t en - B u s e ck verlegt und mit dem Alten- Busecker Bürgermeisteramt vereinigt.'

S Alten-Buseck, 28. Oktober. Auch unsere Volksschule hat in letzter Zeit wiederholt zur Verwirklichung des Vierjahresplans beigetragen. Nachdem der Flachsanbau, der einen guten Ertrag lieferte, abgeerntet war, stand den Schulkindern eine neue Aufgabe bevor: Auf Anregung der NSV. waren im Rahmen des Ernährungshilfswerkes 200 Quadratmeter Mais auf dem Alten Friedhof ange- vflanzt worden. Vor kurzer Zeit konnte die Ernte der gut ausgereiften Maiskörner durch die Schule

Schweres Autobus-Unglück in Bicken.

Zehn Schwerverletzte, zwanzig Leichtverletzte.

Fernmündliche Meldung unseres örtlichen Berichterstatters.

Dicken (Dillkreis), 29. Oft Am heutigen I um und kam mit dem verdeck nach unten in einen Samstagmorgen um 6 Uhr ereignete sich tu unserem Hof zu liegen.

Orte ein schweres Autobus-Unglück, das verhängnisvolle Folgen nach sich zog. Fast alle In­sassen des Omnibusses erlitten teils schwere, teils leichtere Verletzungen.

Bei dem verunglückten Omnibus, der im Auftrage der Deutschen Reichspost die Strecke ErdaBurg Herborn fuhr, handelte es sich um Wagen und Fahrer eines Kölner Unternehmens. Der Unfall kam auf merkwürdige Weise zustande. Rach glaub­würdigen Beobachtungen versagte am Omni­bus plötzlich das Scheinwerferlicht. Der Lraftwagenführer schien dadurch die Fassung verloren zu haben und geriet Sekunden später, ob­wohl die Straße an der Unfallstelle gerade verläuft mit dem Dagen von der Fahrbahn ab. Da zu allem Unglück an der Unfallstelle die Straße höher liegt als die angrenzenden Hofreiten, stürzte der Omnibus etwa drei Meter tief ab, fiel

Der Omnibus war stark beseht Es handelte sich bei den Fahrgästen fast ausschließlich um Arbeiter aus den Orten Mudersbach, Riederweid­bach und Erda, die diesen Omnibus tägllch zur Fahrt an ihre Arbeitsstelle, die Burger Eisenwerke, benützten. Durch den starken Aufprall, bei dem fast alle Scheiben des Omnibusses in Trümmer gingen, wurden fast alle Insassen verletzt.

Soviel bisher festgestellt werden konnte, haben 1 0 Arbeiter schwere Verletzungen und 20 Insassen leichtere Verletzungen er­litten. 15 verunglückte wurden sofort in das Kran­kenhaus nach Herborn gebracht von ihnen müssen 7 voraussichtlich für einige Zeif in Behandlung bleiben. Die meisten verunglückten haben mehr ober weniger schwere Kopfverletzun­gen. Die Ramen der Verunglückten konnten wir im einzelnen bis zur Stunde noch nicht ermitteln.

Der Allendorfer Tlikelsmarkt.

Allendorf, 29. DEL Ein bedeutendes Ereignis eigenster Art, das alljährlich wiederkehrt und das nicht nur unsere Stadt bewegt, sondern auch seine Wirkung auf die nähere und weitere Umgebung ausübt, steht wieder vor der Tür: derAllen- dorfer Nik'elsmarkt" am 2. November. Wenn auch wegen der Maul- und Klauenseuche der Viehmarkt nicht abgehalten werden darf, so ist doch auf Grund der bereits vorliegenden Anmel­dungen mit einer Vergrößerung des Krämermark­tes zu rechnen.

Wenn die Krämermärkte, die in der heutigen ver­kehrsreichen Zeit, in der mit dem Auto selbst die ent­legensten Dörfer und Dörfchen mit allen möglichen Waren und Gebrauchsgegenständen rasch versorgt werden können, in wirtschaftlicher Hinsicht nicht mehr die Bedeutung haben, die sie vor etwa hun­dert Jahren hatten, so haben doch einige ältere Märkte in Dberhessen ihre Anziehungskraft bewahrt Zu diesen zählt auch derAllendorfer Nikelsmarkt".

Infolge der schweren Brände, von denen unsere Stadt öfters heimgesucht wurde, sind alle älteren Urkunden, die auf den Nikelsmarkt Hinweisen könn­ten, vernichtet worden. So können also genaue An­gaben über die Entstehung des Nikelsmarktes leider nicht gemacht werden. Daß der Markt schon auf ein ehrwürdiges Alter von einigen hundert Jahren zurückblicken kann, steht einwandfrei ' fest. Der Markt hat sich trotz allem Wandel der Zeiten be­hauptet und eine hervorragende Stellung gesichert. Der steigende Marktbesuch beweist dies am besten. Da der Nikelsmarkt in früheren Jahren anfangs Dezember stattfand, dürfte der NameNikelsmarÜ" vom Nikolaustag (6. Dezechber), im Dolksmund kurzNikelstag" genannt, abgeleitet worden sein. Seit 1323 hat Allendorf unter Landgraf Otto I. (Hemricks L Sohn) Marktrechte erhalten, und es fand jeden Mittwoch ein Wochenmarkt statt, der später auf Donnerstag verlegt wurde.

Unter dem Datum 2. März 1370 wurde nach vorheriger Einbeziehung der Orte Möllnbach, Do­denhausen und Häuserlingen der Marktflecken Allen­

dorf durch den Landgrafen Heinrich den Eisernen zur Sadt und Festung erhoben und ihm auch er­weiterte Marktrechte verliehen, wodurch größere Jahrmärkte abgehalten werden durften.

Dank dem Fleiße der Bevölkeruna standen von jeher in unserer Stadt neben der Landwirtschaft, Handel und Gewerbe in Blüte. Die mannigfachen schweren Trübsale, wie die größeren Brände und feindlichen- Kriegszüge, von denen Allendorf im 16., 17. und 18. Jahrhundert öfters heimgesucht wurde, vermochten auch hieran nichts zu ändern.

Wie in ftüheren Jahren hat die hiesige Kauf­mannschaft eifrig Vorbereitungen zum diesjährigen Nikelsmarkt getroffen, damit jeder Marktbesucher zufriedengestellt werden kann. Selbstverständlich fehlt auch der zu einem echten Jahrmarktsrummel gehörende Juxplatz nicht. Auch der diesjährige Nikelsmarkt wird als echtes Volksfest aemeinschaft- lich in der geräumigen Stadthalle gefeiert

Eine Stimmungskapelle wird hierbei ihre frohen Weifen ertönen lassen. Außerdem wird der tanz- frohen Jugend Gelegenheit zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden gegeben. Von jeher war der Allendorfer Nikelsmarkt Treffpunkt von Freunden, Verwandten und Bekannten, aus der Rabenau, aus dem Buseckertal und dem Ebsdorfer Grund. Der Bauersmann, der jetzt nach Beendigung der Feldarbeit auch einmal etwas ausspannen kann, nimmt die Gelegenheit wahr, wieder, wie in frühe­ren Jahren, auf demAnderfer Nikelsmarkt" mit feinen Freunden zusammen zu fein und einige fröhliche Stunden zu verleben. Auch die fleißige Hausftau, die in der Regel in chrem Haushalt un­abkömmlich ist, macht sich zum Allerckörfer Nikels­markt ftei, um die kleinen Einkäufe auch schon für den Weihnachtstisch machen, und trifft bei dieser Gelegenheit auch wieder einmal mit ihren Freundinnen zusammen. Selbstverständlich wird auch dieses Jahr, wie alljährlich, die Stadt reichen Flaggenschmuck tragen. Ganz besonders werden die­jenigen, welche dem Treiben unseres Marktes noch fernstanden, herzlich zum Besuch eingeladen.

vorgenommen werden. Der Ertrag betrug etwa 4 bis 5 Zentner, die als Kraftfutter an das EHW. abgeführt werden. Nunmehr wurde von den einzel­nen Schulklassen auch mit dem Sammeln von Buch­eckern begonnen. Die Sammlung, die noch nicht ab­geschloffen ist, hat bis jetzt zu einem recht guten Er­gebnis geführt. Der Erlös wird dem WHW. zuge­führt werden.

<£ Reiskirchen, 29. Dft. Der hiesige Land­wirt Heinrich Nürnberger II. mußte gestern mit schweren Verletzungen in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Er war, als er auf

gegen Katarrhe

Husten

Heiserkeit

Hauptniederlage- Jean Weisel, Gießen, iSonnensiraße 6. Telephon 3888. 6921D

seinen Acker wollte und dabei die Autobahn über­querte, von einem Auto an gefahren und zu Boden geschleudert worden. Der Autofahrer brachte den Schwerverletzten selbst in die Klinik nach Gießen.

> A l l e"n d o r f a. d. L d a., 28. Dft. Arn hiesigen Dftsausgang nach Londorf wurde heute vormittag der 63 Jahre alte Landwirt Louis Lich aus Al­lertshausen von einem Lastauto aus Gießen, das einem entgegenkommenden Milchauto auswei­chen mußte, angefahren und zu Boden geris­sen. Der bewußtlose alte Mann mußte nach erster ärzllicher Hilfeleistung von der Sanitätsbereitschaft Gießen der Chirurgischen Klinik in Gießen zuge­führt werden. Dort liegt der Bedauernswerte mit einer schweren Gehirnerschütterung und anderen Kopfverletzungen darnieder. Die Ermitt­lungen der Gendarmerie wurden sofort eingeleitet. Gestern abend fand hier eine Versammlung der Untergruppe Allendorf des Reichsluftschutz- b u n d es statt. Gemeindegruppenführer Lehrer Eberle, Lollar, hielt dabei einen lehrreichen Vortrag.

s. Lang-Göns, 29. Dft. Nach längerer Pause tritt der hiesige Turnverein wieder mit einer Veranstaltung an die Öffentlichkeit. Heute abend findet die Weihe der neuen Fahne statt. Bei dieser Gelegenheit werden verdiente Mitglieder durch den Kreissührer des RfL. geehrt werden. Die verschiedenen Abteilungen des Vereins werden die Besucher durch turnerische Vorführungen unterhal­ten. Als Höhepunkt der Veranstaltung ist das Tur­nen der Kreisriege.anzusehen.

c\d Eberstadt, 28. Dft Unser Drtspfarrer Ködding, der feit 24 Jahren in unserer Ge­meinde wirft, tritt am 1. November in den Ruh e- st a n d. Im Hauptgottesdienst am vorigen Sonntag verabschiedete sich ber allseits beliebte Seelsorger von seiner Gemeinde. Er verlegt seinen Ruhestands­wohnsitz nach dem Nachbarorte Dorf-Gill.

Kreis Alsfeld.

Homberg, 28. Ott. Auf der Provinzial­straße HombergBüß feld, gegenüber der Neumuhle, ereignete sich ein schwerer Unfall eines mit Sand beladenen La st wagens. Ver­mutlich rannte ber schwer beladene Wagen beim Ausweichen gegen einen am Straßenrande stehen­den Apfelbaum, legte ihn glatt um und lief rain­abwärts einige Meter weiter, wo er infolge seines großen Gewichts auf dem weichen Wiesenboden in schiefer Lage einsackte. Bei dem festen Anstoß am Baurn hatte eine Verbiegung des Steuers sowie eine solche der Achse des linfen Vorderrades und sonstiger Schäden stattgefunden, wodurch der Wagen zu un­freiwilligem Aufenthalt gezwungen wurde. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Heute wurde der schwerbeschädigte Lastwagen abgeschleppt.

Kreis Friedberg.

= Bu tzb a ch, 28. Oft. Trotz der vielbenutzten un­weit oorbeiziehenden Reichsautvbahn hat unsere Stadt weiterhin einen starten Durchgangs- und Lo- kaloerfehr aufzuweisen. Daher ist die Stadtverwal­tung darauf bedacht, die Straßen in bestem Z u st a n d zu erhalten. Seit einigen Tagen ist eine größere Kolonne daran, schadhafte Stellen der Straßen auszubessern. Die Sautätigfeit hat bis in den Herbst unvermindert angehalten. Mit großer Beschleunigung wird an den im Laufe des Sommers noch im Rohbau erstellten Wohnhäusern gearbeitet, um sie noch vor Eintritt des Winters bezugsfertig zu betommen.

Amtsgericht Gießen.

In der gestrigen Sitzung des Amtsgerichts hätte sich der K. St. aus Gießen wegen Unterschlagung verantworten sollen. Der Angeflagte blieb aber ber Sitzung fern. Es erging deshalb gegen ihn Haft­befehl.

Nikelsmarkt in Allendorf/Lumda

Der Bürgermeister: Krieb.

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Allendori a. d. Lumda e.s.m. b.s.

ist bestens gesorgt.

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Ferdinand Horn.

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gegründet 1865

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Darlehen zu gesetzlichem Zinssatz

6890D

Beginn des Krämermarktes und der Volksbelustigung

um 8 Uhr. Karussell, Schießbude usw. auf dem Fesiplah bei der Stadthalle.

Ab 15 Lthr Tanz in der Giadihalle.

Gs verkehren 2 Autobusse. Sonntagskarten im Umkreis von 35 Kilometer.

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Stan- auf -em Markt

am Mittwoch, 2.Jlot>.1938 Zum diesjährigen Nikelsmarkt lade ich die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden herzlichst ein. Der Diehmarkt fallt wegen der im Kreise Gießen herrschenden Maul- und Klauenseuche aus.