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der Leiter des Reichskuratoriums für lichkeit, Dipl.-Jng. Seebauer, mit forgungswirtschaftlichen Problemen im und Wohnstättenbau auseinander.
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Die Reichs st udentenführung hiett eine Tagung auf Burg Stahleck ab, die durch Dr. K u - bad), Amtschef Wissenschaft und Facherziehung, eröffnet wurde. Im Mittelpunkt seiner Ansprache stand die Frage der Erneuerung der Wissenschaft und der Berufserziehung. Ziel der Hochschule müsse es sein, Erziehungsstätten der in völkisch-politischer Verpflichtung lebenden Aerzte, Ingenieure und For- scher zu sein. Reichswettkampfleiter Engel sah im Reichsberufswettkampf eines der besten Mittel der Erziehung zur nationalsozialistischen Berufsauffassung. Als Vertreter des Obergebietsführers Ax- mann von der Reichsjugendführung sprach Pg. B e r g n e r über die Berufserziehung des deutschen
es für die Gemeinschaft wie für den einzelnen. Frl. Dr Kottenhoff sprach über Studien und Berufslenkung der deutschen Studentinnen und führte aus, das Ziel der wissenschaftlichen Erziehung der Studentinnen werde sein, das geistige Frauenschaf, fen in die allgemeine deutsche Frauenarbeit einzu-
Slratosphärenflug-Vriefmarken mit Sonderstempel.
Aus Anlaß des geplanten Stratosphären- fluges hatte die polnische Post eine Sonderbriefmarke zum Nennwert von 75 Groschen her
ordnen.
Niederdeutsches Volkstum auf der Vühne der HI.
Die dritte Festvorstellung im Rahmen der Reichstheatertage der Hitler-Jugend 1938 wurde durch em Gastspiel der Niederdeutschen Bühne Hamburg bestritten. Im Deutschen Dolks- thectter ging die Lauernkomödie „Für de Katt von August Hinrichs in Szene. Die Aufführung wurde gewählt, um den in Hamburg versammelten Führern und Führerinnen der deutschen Jugend einen Eindruck von der Stärke niederdeutschen Volkstums zu geben. Wie stark die Wirkung eines
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und Siedlungswesen" behandelt hatte, setzte sich Wirtschaft-
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aus dem bodenständigen Volkstum geschaffenen Werkes auch im plattdeutschen Original ist, bewies der durchschlagende Erfolg des Abends. Die Bauernkomödie „För de Katt" hat sich in kurzer Zeit die Liebe der plattdeutsch sprechenden Bevölkerung errungen. Dor der Jugend aus allen Gauen des Reiches wurde es zu einem Sieg niederdeutschen Volkstums und Humors.
Schneefall im Allgäu.
Der starke Temperaturrückgang hat in den Allgäuer Bergen am Freitag Schneefall gebracht. Die Schneegrenze liegt bei etwa 900 Meter. Der Kemptener Wald hat erstmals in diesem Spätherbst bei Sulzberg eine leichte Schneedecke.
Hahrstuhlunglück in Mannheim.
Im Warenhaus Vollmer in Mannheim versagte plötzlich der Mechanismus eines Fahrstuhles, und der mit neun Personen besetzte Fahrstuhl stürzte in die Tiefe. Sieben Schwerverletzte wur- den in das Krankenhaus geschafft. Es sind der Fahr- stuhlführer und drei weitere Angestellte des Warenhauses, sowie drei Personen aus dem Publikum.
Anhaltende Dürre, aber Aeberfluß an Dein in Argentinien.
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eben über die Aufgabe der Beschaffung guten und ausreichenden Wohnraums hinaus die Verbindung des Volksgenossen mit dem Boden und der Natur gefördert werden. Für Klernsiedlungszwecke können neben den Beihilfen der Deutschen Reichspost noch unverzinsliche Lohn- und Gehaltsvor- schüsfe gegeben werden. Rund 2400 Angehörige meiner Gefolgschaft haben Kleinsiedlerstellen inne und weitere 700 Postbedienstete sind für noch im Bau befindliche Kleinsiedlcrstellen vorgesehen.
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erklärte zum Schluß: Die Wohnung und das heim seien die Burg des Deutschen, die Quelle seiner Kraft und Freude, die Geburts- und Erziehungsstätte seiner Kinder und so erhebe die Partei die Forderung, mit aller Kraft das unselige Erbe der Vergangenheit zu liquidieren, gesunde und schöne Wohnungen zu tragbaren Mieten In ausreichender Zahl und Raumgestaltung zu schaffen. Es müsse erreicht werden, daß eine Dierraumwohnung so viel koste, daß sie dem Einkommen des Arbeiters entspreche. Dr. Ley forderte mit Rücksicht auf den Kostenaufwand und die Bauflächenbeschränkung eine gesunde und zweckmäßige Mischung zwischen Siedlungen und Geschoßwohnungen, wobei auch die Berufsart in Betracht gezogen werden müsse. Die Anmarschwege zum Arbeitsplatz müßten verkürzt und der vorhandene Raum um die Arbeitsstätten für Wohnungen nutzbar gemacht werden. Zwar solle die Sehnsucht des einzelnen nach eigenem Grund und Boden befriedigt werden, doch dürfe man aus dem Siedeln keine Mode machen. Der Bestand der gegenwärttg von der DAF. in Angriff genommenen Bauvorhaben belaufe sich auf eine Milliarde. An der Finanzierung sei im Dritten Reich noch keine Aufgabe gescheitert. In herzlichen Dankesworten gedachte Dr. Ley der Bauarbeiter, die an der Westgrenze zum Schutze des Reiches ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt haben. Ihr Beispiel möge alle Volksgenossen zu gesteigertem Arbeitswillen, Fleiß und Zähigkeit anspornen.
den Landarbeiterwohnungsbau zur Verfügung stellten. Die Landflucht kann man mit materiellen Aufbesserungen des Landarbeiters allein nicht zum Stillstand bringen. Es sind auch die allgemeinen Umweltsbedingungen, die es dem Landarbeiter verleiden, noch auf dem Land zu bleiben. Es ist das Fehlen der Wohnkultur, in erster Linie aber die Wohnung. Deshalb müsse dringend die Dollfinanzierung des Baues der Landarbeiterwohnungen gefordert werden zu so günstigen Bedingungen, daß die Landwirtschaft davon Gebrauch machen könne.
Der Leiter der Reichsverkehrsgruppe Kraftfahr- geroerbe, Direktor Benninghoff, wies darauf hin, daß bei allen größeren Siedlungsvorhaben eine vorherige Klärung der Fraae erfolgen muß, wie die Siedlungsgebiete an oas vorhandene Verkehrsnetz angefchloffey werden können. Bei der Auswahl der Verkehrsmittel müsse
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Genügend Wohnraum für die wachsende Kamille
Oie Frankfurter Tagung des Reichsheimstäiienamtes.
Haupttagung der Reichsarbeitstagung oes Heimstattenamtes in Frankfurt a. M. leitete des Reichsheimstättenamtes, Reichsamts- «nur0 0" Stuckrad, mit einem Referat über „Probleme des Wohnstättenbaues und der Wohnraumgestaltung" ein. Die Versorgung der breiten aroeuenden Sckichten unseres Volkes mit ausreichendem, gesundem Wohnraum zu tragbaren Lasten sei die Voraussetzung für die Erhaltung und Entwicklung der in einem Volk vorhandenen Ar- beitsfräfte als seines wertvollsten Gutes. Oberster Grundsatz im Wohnungsbau sei die unbedingte Berücksichtigung der Lebensnotwendigkeiten des Volkes und damit eine Wohnungsverforgung, die den Entwicklungsnotwendigkeiten der Familie Rechnung trägt. Die Dierraumwohnung, für die er besonders eintrat, werde nicht schematisiert. Sie werde sich nach den landschaftlichen Gegebenheiten und den Wohnge- pflogenheiten der Mieter richten, und die Grund- rihgestaltung werde beweglich sein. — Prof. Dr. Noack vom NS.-Rechtswahrerbund erklärte, daß durch eine planvolle Gestaltung des Boden-, Bau» und Wohnrechts die Sicherung der Existenzgrundlage unseres Volkes erreicht werden muh.
2lls Vertreter des Reichsärzteführers stellte Dr. Knorr die Forderung auf, daß die billigeren Altwohnungen den kinderreich An Familien zur Verfügung gestellt werden müßten und für die zukünftigen Dierraumwohnungen die Ehepaare, die chren volkspolitischen Pflichten nicht nachkommen, mehr bezahlen sollen. Es müßten alle Mittel gebraucht werden, um tüchtigen, begabten und anständigen Menschen den Kinderreichtum zu ermöglichen. In den Mietskasernen sei die Nach- kommensckaft des auf freier Scholle groß gewordenen deutschen Bauern gestorben. Im Schutz der Wohlfahrtseinrichtungen wuchs in den Hinterhöfen der Großstädte das Untermenschentum mit seinen Kindern heran. Die Unterbringung der kinderreichen tauglichen Familie sei eine Angelegenheit, der sich Staat, Partei und Gemeinde widmen müßten. Die Unterbringung der Asozialen sei Ausgabe der Wohlfahrt und Polizei. Wenn es weiterhin zugelassen werde, daß Hauswirte die Aufnahme kinderreicher Familien ablehnen könnten und anständige kinderreiche Familien in allgemeinen Wohlfahrtswohnungen untergebracht würden wie die Asozialen, dann bedeute diese Diffamierung der Kinderreichen die selbstverständliche Schlußfolgerung, daß der taugliche deutsche Facharbeiter sich hüten wird, kinderreich zu werden. Der tüchtige deutsche Arbeiter dürfe nicht in Wohnungen gebracht werden, die für ein Ehepaar mit einem Hund ausreichten. Wir brauchten vielmehr für junge Ehepaare Wohnungen, in denen sie von vornherein so viel Raum hätten, daß sie die Zahl ihrer Kinder nicht ein- schränken müßten. Wenn es die Bevölkerungspolittk erfordere, müsse der Wohnungsbau aus den Methoden der Rentabilität und Wirtschaftlichkeit herausgenommen werden.
Reichsstatthalter und Gauleiter Hildebrandt (Mecklenburg) gab einen geschichtlichen Abriß des Landarbeiterproblems. Die Hälfte aller Krankheitsfälle auf dem Land sei auf den ungesunden Zustand der Wohnungen zurückzuführen. Versicherungsanstalten und Krankenkassen könnten viel sparen, wenn sie einen Teil ihrer Mittel für
Goebbels und im Namen des erkrankten Präsidenten der Reichsschrifttumskamnftr Staatsrat Hanns I o h st. Er hieß vor allem die Dichter der Ostmark und des Sudetenlandes willkommen. In einer Feierstunde im Deutschen Nationaltheater lasen fünf Dichter aus ihren Werken, die Erzähler Wilhelm P l e y e r, Sepp Keller und Joses Georg O b e r k o f l e r. Im zweiten Teil des Abends kamen zwei Lyriker zu Wort, Ina Seide! und Hermann Claudius.
Tagung bet Reichssiudenlenführung auf Burg Stahleck.
Am Freitagabend fand hn Frankfurter Hippodrom ein Reichsappell derHeimstätten- Walter statt. Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger gab einen Ueberblick über das Siedlungswesen im Gau Hessen-Nassau und schilderte das Wohnungselend, zu dessen Bekämpfung die Partei rechtzeitig Vorkehrungen getroffen habe, eingedenk des Wortes des Führers, daß d i e Wohnung jedem Deutschen ein Stück Vaterland sein müsse. Nach der Machtübernahme konnten die Gaue an die Lösung der Woh- nungstrage Herangehen. So sei es gelungen, im Gau Hessen-Nassau bis heute mehr als 8000 Siedlungen zu errichten.
$u dem Thema „Betrieb und Wohnstätte" sprach Relchsminister Dr.-Jng. e. h. Ohnesorge. Während im Jahre 1933 für die Wohnungsfürsorge der R e i ch s p o st 3 837 000 RM. ausgegeben wurden, betrug diese Summe im Jahre 1936 11826 000 RM., im Jahre 1937 12 943 000 RM. und wird voraussichtlich im Jahre 1938 rund 17 000 000 RM. betragen. Bis Ende März J938 sind mit diesen Beträgen 5387 Reichsdienstwohnunqen und 7144 Reichsmietwohnungen von uns selbst gebaut, sind 37 817 Postdarlehnswohnungen und 393 Klein- eigenheime von uns bezuschußt worden. Insgesamt sind also 50 741 Wohnungen mit Mitteln der Deutschen Reichspost geschaffen worden. An Wohnungs- fürforgemitteln hat die Deutsche Reichspost damit seit 1924 über 180 Millionen RM. aufaeroenbet. Den Bau nichtposteigener Wohnungen, Miet- ober Eigenhäuser für Angehörige ber Deutschen Reichspost hat bie Reichspost begünstigt. Ferner übernahm bie Reichspost zur Förderung des Baues geeigneter Wohnungen für Beamte, Angestellte und Arbeiter ber Reichspost bie Bürgschaft für ein von anderer Seite gewährtes Hypothekenbarlehen. Ich habe ba- her erstmalig im Jahre 1937 bie Dierraumwohnung als bie für ben Arbeiter notwendige Wohnstätte gefordert und verlangt, daß jede dieser Wohnungen mit Toilette und Badezimmer aus- geftattet werden muß. Unser besonderes Augenmerk haben wir auch beim eigenen Wohnungsbau wiederum ber Siedlung zugewanbt, weil hier
besonders die Wirtschaftlichkeit berücksichttgt werden. Ministerialrat Dr.-Jng. L a s ck e n vom Reichsluftfahrtministerium bezeichnete den Luftschutz als einen wichttgen Bestandteil der Landesverteidigung. Die Technik habe die Aufgabe, luftschutztechnische Vorkehrungen auf allen baulichen Gebieten zu treffen. Bei Planungen von Siedlunaen und Wohnungen habe man dies zu berücksichtigen. Durch luftschutzgesicherte Wohnstätten wachse die Leistungsfähigkeit des deutschen Menschen in ernsten kriegerischen Zeiten, da an die Arbeitskraft jedes einzelnen in diesem Fall höchste Anforderungen ge- stellt werden. Nachdem dann Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs das Thema „Gemeinden
ausgegeben, bie aber 2 Zloty kostete. Sie diente zur Freimachung ber Post, bie ber Ballon in bie Stratosphäre mitnehmen sollte. Die Marken waren sehr, gefragt, auch ber englische König hatte sie bestellt. Durch bie Branbkatastrophe, bie ben Ballon vor bem Start ereilte, sah sich bie Postverwaltung gezwungen, bie zahllosen, Poststücke ben Absenbern zurückzustellen. Aus dem Warschauer Postamt erhielten sie einen Sonberftempel, in bem auf bas Mißlingen bes Höhenfluges verwiesen wirb.
Wetterbericht
In einem über Deutschland zur Entwicklung gekommenen Tiefdruckgebiet werden Luftmassen verschiedenster Herkunft und Temperaturen zusammen- geführt. Don Südvsten heraufgleitende Warmluft gibt dabei heute auch in unserem Bezirk Anlaß zu verbreiteten und recht ergiebigen Niederschlägen. Die in Gang befindliche Auffüllung und Ostwarts- oerlagerung des Tiefdruckgebietes läßt zwar bis Sonntag Wetterbesserung erwarten, doch ist nach der Gesamtlage noch keineswegs beständiges Wetter zu erwarten
Vorhersage für Sonntag: Vielfach dunstig oder neblig, nachlassende Niederschlagsneigung und später wieder zeitweise Aufheiterung, milder, veränderliche Winde.
Vorhersage für Montag: Wechselhaft und zu vereinzelten Niederschlägen geneigt.
Lufttemperaturen am 28. Oktober: mittags 7,2 Grad Celsius, abends 6L Grad: am 29. Oktober: morgens 6,5 Grad. Maximum 7,2 Grad, Minimum heute nacht 5,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Oktober: abends 6,1 Grad: am 29. Oktober: morgens 5,8 Grad.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftlelters: Emst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für bie Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Emst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. IX. 38: 9143, Druck unb Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig
pi^ows besuch in Lissabon.
Ä WA »Xä ^abe mtt portugiesischen Regierungsnritgliedern die Lage erörtert^ um die Freundschaftsbande zwischen den beiden Staaten zu verttefen. Es feien daher alle fragen von gemeinsamen Interessen geprüft worden. Ferner habe man eine Uebereinfunft über ttne \ u f t f a I) r t d e r b i n b u n g zwischen ber ® . a'™anilcl)en Union unb ber portugiesischen Kolonie Angola unterzeichnet. Die Verbindung soll in der gleichen Weift durchgeführt werben wie ber Setnd) auf ber Linie zwischen Johannisburg und dem Hafen Lorenzo Marques in Portugiesisch-Ost- afrifa. Auch die Handelsbeziehungen zwischen ber Union unb Angola sollen intensiver gestaltet unb bald ein formeller Handelsvertrag abgeschlossen werben.
Pirow wirb Lissabon am Samstag verlassen, um sich aus bem Luftwege n a ch S a l a rn a n c a zu begeben. Er soll sich, anscheinenb ohne sowjetspanisches Gebiet zu berühren, auf bem Luftwege nach Marseille begeben, von wo er nach Englanb Weiterreisen wird.
Italien feiert den "16. Jahrestag des Marsches auf Hom.
R o m , 28. Oft (DNB.) In ganz Italien ist ber XVI. Jahrestag bes weltgeschichtlichen Marsches auf Rom in eindrucksvollen Feiern begangen worden. Das italienische Volk gedachte in allen / Städten ber für die faschistische Revolution gefallenen Helden. Den Höhepunkt ber Kundgebungen in ber Hauptstadt bildeten ber Aufmarsch ber Schwarz- Hemden auf der Piazza Venezia. M u s s o l i n i hat vom Balkon des Palazzo Venezia folgende mit Ju- bei aufgenommenen Worte an bie Schwarzhemben gerichtet: „Die Aufhellungbes politischen Horizontes tritt immer klarer in Erscheinung, greift immer stärker um sich unb wirb immer versprechender. Aber wir Faschisten marschieren unb werben mit ber gleichen unbeugsamen Energie weitermarschieren, mit ber wir im Oktober 1922 ben Marsch auf Rom angetreten Haden."
Reichsautzenminister von Ribbentrop bei Mussolini und Eiano.
Rom, 28. Okt. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärttgen vonRibbentrophatam Freitagnachmittag mit bem italienischen Regierungschef im Palazzo Venezia in Anwesenheit von Außenminister Graf C i a n o eine annähernd zweistünbige Unter- rebung gehabt. Wie verlautet, werben bie Be- svrechungen am Samstagvormittag fortgesetzt. — Freitag vormittag war Reichsminister von Rib» d tz n t r o p in Begleitung bes beutschen Botschafters in Rom, von Mackensen, zu einer Besprechung beim italienischen Außenminister, Grafen C i a n o , im Palazzo Chigi.
Kleine politische Nachrichten.
Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring hat Generalmajor L o e b zur Erlebigung wichtiger Aufgaben in ber Luftwaffe mieber inbas Reichsluftfahrtministerium berufen unb ihm seine Anerkennung für bie tatkräftige unb wertvolle Aufbauarbeit ausgesprochen, die er in ber Organisation des Vierjahresplanes unb rnsbefonbere als Leiter bes früheren Amtes für beutsche Roh- unb Werkstoffe geleistet hat.
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Der Führer unb Reichskanzler fjat dem türkischen ©taatspräfibenten Kemal Atatürk anläßlich ber Feier des fünfjährigen Gründungstages ber türkischen Republik brahtlich seine Glückwünsche übermittelt und zugleich ihm seine besten Wünsche für baldige völlige Genesung zum Ausdruck gebracht. *
Vereinbarungen des Ausschusses für die deutsch- litauischen Wirtschaftsbeziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Eingliederung der sudetendeutschen Gebiete in bas Reich sehen sowohl auf ber Einfuhr-, wie auf ber Aussichrseite eine Erhöhung ber vertraglich vorgesehenen Warenumsätze vor. *
Auf Vorschlag bes Ministerpräsibenten Fürsten Konoe mürbe ber frühere japanische Außenminister 2Irfta tum 21 u 8 e n m i n i ft e r unb d-r früher- Dizepräsibent der südmanbschurischen Eisenbahn, Khatta zum Kolonialminister ernannt.
Aus aller Welt.
HZ -Fü^rertagung abgesagt.
NSG. Die Gebietsführung ber Hitler- Jugend Hessen-Nassau gibt bekannt, daß die für Samstag unb Sonntag in Mainz «ngesetzte HJ.-Führertagung aus besonberen Grunben nicht durchges ührt werben kann. Der neue Termin wird ben Einheitsführern frühzeitig bekanntgegeben.
Erstes grotzoeutsches Oichtertreffeu in Weimar.
Mtt einem Begrüßungsabenb hieß die Stadt Weimar die Gäste des ersten 9 r o 6 b e u t f e n Dicktertref sens willkommen. Zu blesem 4,res fern bas ben1 2Iuftatt zur Woche des beutschen Buches 1938 bilbet, hat ber Relchsmlnlfter f Dolksaufklärung unb Propaganda emge oben. Sie Tellneh^
R-fch-mimst-r- Dr_
.. . T^nncrhÄrfe-Reaeluna O Schwundausgleich wie bei einem Großsuper O Glimm- o Fünf Röhren o Automatische o Umschallung auf Breilband-Nahempfang O Kein Rückkoppeln O Neuartige Amplimeler 0 Slumm-Abshmm 9 oder der Höhen O Der Klang: lebendig wie das Leben
Klangregelung mit wahlwe.ser An^bu g
KörTINGäwm»
___ _______________ „ Die anhaltende Dürre in ber argentinischen Volkes. Der ^Beauftragte der Reichsstüdentenführung Provinz Tucuman macht sich jetzt empstndlich betör Fachschulen, Sippmann, griff die Frage ber ; merkbar. Insbesondere sind die riesigen Gartenbau- Facharuppenarbeit unb ihre Zusammenhänge mit Kulturen in ber Nähe ber gleichnamigen Proomz- ber Berufserziehung an. Je näher ein Erziehungs- Hauptstadt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die fnftem dem tätigen Leben stehe, desto wertvoller sei Landwirte haben trotz strengen Verbots mehrere 1 ■,l*-• •-tj-.t.L —i. er.« k-- ctvf Schleusen geöffnet, um ihre Felder zu bewasiern.
Die Stadtverwaltung traf sofort Maßnahmen, damit weitere Eigenmächtigkeiten, die die Wasierver- forgung der Stadt in Gefahr bringen, verhindert werden. Die nächstaeleaenen Ortschaften werden durch Tankwagen notdürftig versorgt. In seltsamem Gegensatz hierzu kommen Meldungen aus der durch ihren Weinbau berühmten Provinz Mendoza, wo ein so großer Ueberfluß an Wein besteht, daß bereits 22 Millionen Liter als unverkäuflich in den Fluß geschüttet wurden, um einen weiteren Preissturz zu verhindern. Auch hier mußte die Polizei einschreiten, weil zahlreiche Personen versuchten, die Weinslut in den Schleusen aufzufangen.


