werden
besonders
kleineren Völkern,
ihres Volkes in Uebereinstimmung zu bringen.
Im Namen der nationalsozialistischen Bewegung
t e r der Repräsentant der Gemeinschaft. Dieser Rich-
Einheit steht selbstverständlich im
Rechtes sein.
Die Straftechtspolitik des Dritten, Reiches ge
Arbeit der Gesellschaft und erblicke in der Verbin- düng mit ihr eine große Chance für das deutsche
Die Regierung der Karpatho-Ukraine hat die Tä- tigkeit der politischen Parteien und chrer Gliederungen in der Karpatho-Ukraine sofort ein» gestellt. Die Sicherheitsbehörden wurden angewiesen, das Eigentum der Parteien sicherzustellen.
NSDAP, als die Repräsentantin des deutschen Volks ist die Norm, der Staat aber schafft die dieser Norm entsprechende Formulierung und gewährleistet die Verwirklichung des Gesetzes.
welche politische Konzeptionen, noch durch revolution hervorragen, sondern durch die Arbeit ihrer Hände und Hirne! Wir müssen in der Politik zu einer natürlichen Konzentrierung aller gesunden nationalen Kräfte kommen. Eine ehrliche, starke und einheitliche Nation wird mit Erfolg auch mit den anderen Na-
Strasrecht. Der Minister verwies darauf, daß es sowohl der alten deutschen Strafrechtsgesellschaft wie
Der 2ü.Mrestaa der tschecho- slowakischen Slaatsgrimdung.
General Sirovy fordert mehr arbeite«, weniger politisiere«.
verschworen, unb keinen brennenderen Ehrgeiz kennen, als dieses Land groß, stark, mächtig und glücklich zu machen, daun geht Deutschland einer glorreichen Zukunft entgegen. Daun werden ryir unser Schicksal meistern. Uud wenn wir dann einmal die Bühne des Lebens verlassen, dann werden wir, glaube ich, das Land in besserem Zustande den Händen unserer Nachfolger übergeben, als wir es aus den Händen unserer Vorgänger entgegenaenommen haben." Mit «minutenlangem Beifall dankten die Arbeiter und Arbeiterinnen der AEG. dem Minister für seine Rede.
utc ^«.rprusung der national ozialistt chen der Demokratie erfaßt, der darin lreat, daß sich ein Rechtssätze in der Rechtsanwendung und Vorarbei- ten für die noch nicht im nationalsozialistischen Geist
Jetzt können wir den Blick von den großen außenpolitischen Fragen der vergangenen Monate wie-
turnen und auch mit seinen Nachbarn Zusammenarbeiten können. Wir wollen und können ihnen nicht den Vorrang in der Machtentfaltung ablaufen, aber wir wollen mit ihnen in einen Wettbewerb der Arbeit treten!
Oie ungarisch-slowakische Grenzziehung
Heuer Notenwechsel zwischen Prag und Budapest.- Schiedsverfahren beantragt.
„In Treue einander verschworen."
Neichsm'nister Dr. Goebbels spricht vor 2000 Arbeitern der Berliner AEG
Das Strafrecht des Dritten Reiches.
Re-chsminister ftronf auf der Münchener Gründungstagung der Gesellschaft für deutsches Strafrecht.
Stürmische Zustimmung der Tausende unterstrich die Feststellung des Gauleiters, daß eine i ' Staatsführung stets soviel Vertrauen besitzt, daß
umstrittenen fünf größeren Städte mit sehr ge» .mischter Bevölkerung Preßburg, Neutra, Kaschau, Ungoar und Munkacs entscheiden muß.
Dr. Fr. W. Lange.
München, 28. Oft. (DNB.) Die erste Tagung der neugegründeten Gesellschaft für beut- Strafrecht wurde mit einem Empfang
Budapest, 27. Oft. (DNB.) In der am Donnerstagabend dem tschecho-slowakischen Außenminister überreichten Antwortnote bedauert es die ungarische Regierung, daß die tschecho-slowakische Regierung zu der von der ungarischen Regierung vorgeschlagenen Volksabstimmung keinen festen Standpunkt eingenommen habe. Wenn Prag zum Ausdruck gebracht habe, daß ,/die gegenwärtigen Verhandlungen sich nur auf Fragen der ungarischen Minderheit beziehen" können, da die Münchener Abmachung nur die polnischen und die ungarischen Minderheiten erwähnt, so gebe Ungarn zwar zu, daß diese Vereinbarungen ihrem Texte nach nur Deutsche, Polen und Ungarn er- wähnen. Es beharre aber darauf, daß die erwähnten Abmachungen das Selb st bestimmungsrecht der Volker zur Grundlage des Neubaues der tschecho-slowakischen Republik machten. Daraus folge, daß das Recht, über ihr eigenes Schicksal hn Wege der Volksabstimmung zu entscheiden, jenen Volksgruppen nicht vorenthalten werden könne, die von diesem Recht Gebrauch machen wollen.
Die Bereitwilligkeit Prags, eine Schiedsgerichtsbarkeit Deutschlands und Italiens an» zunehmen, trage die Verpflichtung in sich, sich der Entscheidung der erwähnten Mächte im voraus zu unterwerfen. Der Wirkungskreis der Schiedsrichter könne sich aber nur auf strittige Gebiete ausdehnen und nicht auf Gebiete, hinsichtlich deren zwischen Prag und Budapest eine Einigung bestehe und deren Besetzung durch die ungarischen Truppen schon am 24. Oktober vorgeschlagen worden sei. Für den Fragenkomplex, den Ungarn außerhalb einer schiedsrichterlichen Sphäre geregelt sehen möchte, schlagt Budapest schließlich unverzügliche Besprechungen zwischen den ungarischen und den tschecho-slowakischen Sachverständigen vor mit dem Ziel, die notwendigen Maßnahmen zu beschleunigen.
winnt chre große schöpferische Denk, unb Wirteinheit aus dem Einklang von Weltanschauung, Staatsmaschine unb Volksnotwenbigkeit, von Jbee, Ordnung unb Substanz. „Erst wenn festgestellt ist, welche Werte von der NSDAP, als für die Volksgemeinschaft beachtlich endgültig aufgestellt sind und in welchem Umfange, kann auch die endgültige Formulierung der Folgen einer Verletzung von Normen erfolgen." Die Neugestaltung des Strafrechtes hängt deshalb aufs innigste mit der Neuordnung des Gemeinschaftslebens in Familie, Wirtschaft, Arbeit usw. zusammen. In bas fommenbe Strasgesetz- tnufa müssen alle Strafbestimmungen aus dem Rassen- und Erbgesunbheitsrecht, aus dem Boden- recht usw. aufgenommen werden.
Das Strafverfahren muß entsprechend dem Persönlichkeitsgebanken unserer Weltanschauung so ausgestaltet werben, baß ber Angeschulbigre nicht von vornherein als überführt basteht, sondern im Sinne eines wirklichen Rechtsverfahrens mit angemessenen Mitteln zu feiner Verteibiaung ausgestattet wird. Nach germanischer Auffasiung ist nicht der Staatsanwalt, sondern der Rich-
wissen, baß sie sich das Vaterland erobert Haden unb daß sie das Vaterland, das sie nun besitzen, niemals mehr aus ihren Händen loslassen werden.
Wir alle gehören zu diesem Volk, sind Fleisch von seinem Fleisch, Vlut von seinem Vlul und Geist von seinem Geist. Daß wir heute auf unser Volk wieder stolz sein können, ist unsere tiefste Beglückung. Daß dies Volk wieder einen Mann besitzt, der es wirklich führt, ihm Aufgaben stellt und Möglichkeiten zu ihrer Lösung gibt, das muß vor allem den deutschen Arbeiter mit Stolz und Glück erfüllen. Wenn wir zusammen einen Bund schließen, Führer und Gefolgschaft, in Treue einander
Der tschecho-slowakische Außenminister Dr. Chval- kovsky hat am Freitagabend dem ungarischen Gesandten in Prag die Antwort ber tschecho- slowakischen Regierung auf bie letzte ungarische Note ausgehänbigt. Prag macht den Vorschlag, die beiden Regierungen möchten binnen vierundzwanzig Stunden die deutsche unb italienische Regierung er- suchen, bie Schiebsrichterrolle zu übernehmen. Die tschechische Regierung könne ben ungarischen Stanbpunkt, wonach über gewisse Gebiete bereits ein Uebereinkommen erzielt worden sei, nicht teilen, sei jeboch bereit, auch diese Frage dem Schiedsverfayren zu unterwerfen. In Budapest wird erklärt, die ungarische Regierung habe bie interessierten Großmächte bereits um Annahme ber Schiedsrichterrolle ersucht unb wolle npn bie Antwort ber Großmächte abwarten.
Slowaken und Karpatbo-llkrainer.
P r e ß b u r g , 28. Oktober. (DNB.) Zwischen dem neuen Ministerpräsibenten ber Karpatho-Ukraine Woloschin unb bem slowakischen Ministerpräsi- benben Dr. Tiso fanb in Preßburg eine Besprechung statt, in ber Fragen ber Grenzziehung unb andere aktuelle Probleme erörtert wurden. Ministerpräsident Woloschin versicherte die slowakische Regierung der brüderlichen Zuneigung der karpatho- ukrainischen Bevölkerung unb sagte ber slowakischen Regierung Unterstützung bei ber Lösung aktueller Konflikte zu. Woloschin sprach sich auch für eine freunbschaftliche Lösung aller bisher zwischen ben Slowaken und Karpafho-Ukrainern bestehenden Streitfragen aus. t
vorhandene Werte zu verpfänden, um dadurch dem ahnungslosen Volk ein Leben in Schönheit und Würde vorzutäuschen. Die nationalsozialistische Staatsführung habe jedoch immer betont, daß das deutsche Volk allein aus sich heraus den Weg zur Stärke und zur Macht finden könne. Der Minister sprach dann von dem eigentlichen Sinn der Demokratie: Ein großes Volk werde immer von eirer kleinen Schicht geführt werden müssen. „Wir , ch C5 gsr ns recht wurde mit einem empfang haben uns zu jeder Stund-, das wird wohl niemand P„nsing-Palais eröffnet. Der Vorsitzende, Pro. bestreiten, nur als die Diener des Valkes^Essor Dr. Gras G l e i s p a ch berichtete über die gesuhlt, aus dem mir selbst h-rvoryegangen sind. Es Tätigkeit der deutschen Landesgrupp- der inter. ist nicht van ungefähr, wenn sich die deutsche Nation natioHna[en kriminalistischen Bereinigung und der immer wieder begeistert mit den Maßnahmen des I deutschen strafrechtlichen Gesellschaft, an deren Führers solidarisch erklärt. Be -hl- muffen er- Stelle Dr. Frank die Gesellschaft für deutsches tct(t »erten; die Frage ist nur, ob ihnen willig oder Strasrecht gesetzt habe, die bereits über 400 Mit. w>r>erwill,g gehorcht wird Wir Notionalfozia. „oder zahle. Ws Aufgaben der Gesellschaft nannte listen haben wohl den eigentlutM und wahren Sinn bic0 Überprüfung der nationalsozialistischen ber Demokratie erfaßt, ber barin liegt, daß sich ein - - ...... - ”■ *• - -
Volk burch feine beften Söhne regiert,!
burch Männer, die keine höhere Aufgabe kennen als 1
.. ' l an t ... ! bereinigten Gebiete. Im Auftrage bes Reichsjusttz-
die, ihre eigenen Plane und Maßnahmen mit dem ministeis gab Staatssekretär Dr. Freister der Wünschen und chosfen, mit dem Wollen und Glauben Gesellschaft die besten Wünsche mit auf den Weg.
bas Volk in unverbrüchlicher Treue zu ihr steht, auch wenn es im Augenblick ihre Maßnahmen nicht im einzelnen begreifen kann.
Wenn bas beutsche Volk in ben vergangenen sechs Monaten spannungsreiche Tage burchgernacht hat, verantwortungsvollere Tage noch hat berFührer burchgemacht. Es wäre natürlich leichter gewesen, etn£ solche Verantwortung auf eine Parlamentsmehrheit ober auf einen Ausschuß abzuwälzen. Das konnte bie Führung bes Reiches nicht. Der Führer ganz allein habe diese Verantwortung getragen, er habe sich ganz allein vor die Nation gestellt und eine übermenschliche Bürde auf sich genommen.
Nach ben vergangenen Monaten ber politischen Spannung stehe er, so betonte Dr. Goebbels, heute vor den deutschen Arbeitern, um ben Dank bes Führers auszusprechen für die Haltung, bie bas Volk in biefer Zeit eingenommen habe. Diese Haltung bes brutschen Volkes habe bie Welt auf bas tiefste beeinbruckt.
Enlschlosienheit ist." Das sind richtige unb notwendige Folgerungen aus ber Erkenntnis, baß es ebenso wenig bie Aufgabe ber Tschecho-Slowakei sein kann, Sprungbrett des Bolschewismus im Herzen Mitteleuropas zu fein, wie ber Exponent ideologischer Kriegshetzer in Paris unb London. Die Tichecho-Slowakei in ihrer neuen bescheideneren, aoer auch gesünderen Gestalt kann nur gedeihen im Rahmen ber natürlichen Gegebenheiten bes süb- osteuroväischen Raumes, in dem ihr als wichtigem Verbindungsglied zwischen Mitteleuropa und dem Südosten eine besondere Rolle vor allem wirtsckatts- politischer Art zufällt. Bene sch und Hodscha yaoen bas tschechische Volk allzu lange glauben machen wollen, ber „Donauraum" könne unter Ausschaltung Deutschlands, aber mit Prag als Mittelpunkt, als ein sich selbst genügender Wirtschaftskörper gestaltet werden. Dazu ist es trotz bes lebhaften französischen Interesses für alle diese Pläne, die zwischen Deutschland unb dem Südosten eine Barriere zu legen versprachen, niemals gekommen. Die natürlichen Bedürfnisse ihrer auf den Austausch mit einem großen aufnahmefähigen unb kapitalstarten Industriestaat hindrängenden vorwiegend agrarisch orientierten National-Mirtschasten haben sowohl Ungarn, wie Jugoslawien und Bulgarien unb weiter auch Griechenland unb die Türkei enge wirtschaftspolitische Beziehungen zum Deutschen Reich suchen und finden lassen, die nach ber Wiedereingliederung Oesterreichs sich zu einem zusammenhängenden Wirtschastsraum erweitert haben. In ihm wird auch bie reorganisierte und regenierte Tschecho- Slowakei ihren natürlichen Platz finden. Deutschland stand ja auch schon bisher trotz der äußerst kühlen politischen Beziehungen beider Länder im Außenhandel der Tschecho-Slowakei weitaus an erster Stelle. Das wird künftighin noch stärker zum Ausdruck kommen, da die neue Tschecho-Slowakei noch mehr als in ihren früheren Grenzen landwirt- fchafttiches Ueberschußgebiet sein wird. Hier sind also für bie Tschecho-Slowakei, bie namentlich in ber Slowakei unb in ber Karpatho-Ukraine noch vor- toiegenb extensive Laub- unb Forstwirtschaft betrieben hat, burch Einstellung ber Probuktion auf bie Bebürfnisse bes großbeutschen Marktes, ähnliche Möglichkeiten gegeben, wie sie bie anberen Cänber des Sübostens zu ihrem eigenen Vorteil bereits ausgestaltet haben.
Vorerst freilich überwiegen in Prag noch andere Sorgen. Gerade in diesen Tagen, in denen bas Regime Benesch den zwanzigsten Jahrestag ber Staatsgründung festlich zu begehen gedachte, muß biefer Staat nach einem neuen Gleichgewicht suchen, denn mit dem Fallen ber alten Grenzen sind alle bie schweren innerpolitischen Probleme in Bewegung geraten, bie die früheren Machthaber mit kleinen Behelfsmitteln immer wieder von Krise zu Krise stillzulegen versucht, aber niemals ernsthaft angepackt hatten. Da die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts vorerst noch als weniger dringlich hinausgeschoben worden ist, liegt die alleinige Verantwortung für die Gestaltung der Dinge bei ber Regierung, zumal auch das Parteienwesen in Fluß gekommen ist und man noch nicht absehen kann, wieweit sich die Bestrebungen auf Zusammenschluß zu einer einzigen nationalen Partei verwirklichen lassen werden. Die Kommunistische Partei ist aufgelöst und damit ber erste Schritt zu einer innerpolitischen Befriedung getan, der wohl auch in ber Folge den Rückzug aus Moskaus außenpolitischer Hörigkeit nach sich ziehen wird. Aber noch widerstreben Sozialdemokraten und Klerikale dem Aufgehen in einer nationalen Einheitspartei, so daß die Regierung auf parlamentarischem Gebiet noch nicht mit festen Größen zu rechnen vermag. Wichtiger ist auch im Augenblick die Ordnung des Verhältnisses ber brei Staatsvölker, Tschechen, Slowaken und Karpatho- Utrainer untereinander. In Preß bürg hat sich eine slowakische, in Uzhorod (Ungoar) eine karpatho- ukrainische Landesregierung gebildet, die van bet Prager Zentralregierung anerkannt worden sind unb mit ihr zusammenarbeiten. Auch in ber neuen Verfassung werden sie ihren Platz finden, da bie künttige Zentralregierung sich aus bem Ministerpräsidenten unb seinem Stellvertreter, aus drei aemeinsamen Ministern für auswärtige Angelegen- yeiten, Finanzen und Landesverteidigung und ferner den Vertretern ber Landesregierungen, acht für Böhmen und Mähren, fünf für bie Slowakei und drei für die Karpatho-Ukraine zusammensetzen soll. Aehnlich hat man sich auch bie Bildung des Zentralparlaments gedacht, dem ein Senat aus je ackt Senatoren der drei Länder zur Seite treten soll, von denen zwei Drittel von den Landesparlamenten gewählt und ein Drittel vom Präsidenten ber Republik ernannt würde. So würde diese Verfassung gewisse Anklänge an die Verfassung der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie zeigen, bie ja auch mit dem gleichen Problem des Ausgleichs ber Nationalitäten zu ringen hatte. Im einzelnen liegt freilich noch nichts fest, das ist ja auch so lange noch nicht möglich, als noch nicht einmal die Grenzen ber neuen tschecho-slowakischen Republik festgestellt sind.
So steht, nachdem die territoriale Frage zwischen ber Tschecho-Slowakei, Deutschland und Polen bereinigt ist, bie Auseinanbersetzung mit Ungarn als bringlichstes Problem vor ber Prager Regierung. Nachdem in ber ersten Zusammenkunft in Äomorn keine Einigung hatte erziett werden können, weil slowakische Angebote und ungarische Gebietsansprüche weit auseinanber fielen, hat man sich
Prag, 28. Oft (Europapreß.) Der 20. Jahrestag der Grunbung ber tschecho-slowakischen Republik würbe in Prag wie in ber Provinz zwar als Arbeitstag begangen, boch versuchte man, chm in biesem Rahmen ein festliches Gepräge zu geben. Nicht nur die Staatsgebäube trugen Flaggenschmuck, sondern auch viele private Häuser. Als Vertreter bes Staats- präfibenten empfing Ministerpräsibent General S i - rovy auf ber Prager Burg eine Abordnung ber Nationalversammlung, biefe überbrachte dem General bie Wünsche bes Volkes. Mittags hielt Ministerpräsibent General Sirovy eine Rund- funkansprache. Er erklärte:
Unser öffentliches Leben soll auf neuer® tu n b- läge aufgebaut werben unb in parteilicher Hinsicht, weniger juristisch, rascher unb lelftungs- fähiger. Die wirksamste Unterstützung wirb bie Regierung jenen Bürgern gewähren, welche ihre Pflicht ehrlich erfüllen. Nicht Der, welcher am m e i • ft en reben wirb, fonbern derjenige, welcher aus allen Kräften dahin arbeiten wirb, baß möglichst halb bie Schöben ersetzt werben, bie bie Nation erlitten hat, wirb bem Volke gute Dienste leisten. Nüchtern im Verstehen ber harten Tatsachen wollen wir auf bem Wege ehrlicher Arbeit vorwärts schreiten, erfüllt von ber gemeinsamen Sehnsucht nach einer besseren Zukunft unseres Volkes. Die Erneuerung bes S t a.a t e s erfordert bie angestrengte Arbeit aller Bürger. Leeres Politisieren barf nicht bas Ziel bes Volkes fein. Wir müssen uns bewußt sein, baß bie Politik für bas Volk weniger wichtig ist, als ber gemeine Mann gewöhnlich meint Die Politiker haben sich barum zu kümmern, baß bie Menschen ruhig unb ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Lernen wir von anberen ~ ‘ bie roeber burch irgenb-
en, noch burch Die Welt
Der Einteilung bes nationalsozialistischen Strafgesetzbuches muß die W ertorbnung b es Parteiproaramms zugrunde gelegt werden. Jede einzelne Bestimmung muß ihren Urgrund entweder in dem naturgesetzlich gegebenen Fundament unserer Haltung oder in dem Ordnung liebenden Untergrund unserer Staatsmaschine haben. Von _ v ......_____ _________ ben gleichen Fundamenten muß auch bie 21 u sie*
der mehr nach innen richten: auf bie Fülle gung biefer Anwenbungsgrundsätze auscyehen. Die der sozialen unb wirtschaftlichen Probleme. „Jetzt gesunde Dolksanschauung muß mit ben Grundsätzen beschäftigen wir uns wieder unmittelbar mit unserer Weltanschauung identisch sein. Irn Straf- Ih re m Schicksal, sgchen wieder Fragen zu lo-sen, geseh müssen bas Interesse der Volksgemein, die Ihnen unter ben Nägeln brennen. Wir wün-^ schäft unb bas Interesse bes Einzelnen in fefjen nur, daß unser Volk so bleiben möge, wie es Einklang gebracht werden. Das Jntereffe ber heute ist, so ehrlich unb vor allem so Volksgemeinschaft befteht in bem Schutz bes volki- rnuttg, wenn es zur Entscheidung geht. Dann,Aschen Gesarnllebens vor verbrecherischen Elementen; davon bin ich überzeugt, wird vor uns eine große । das Interests bes einzelnen liegt in der Derwirk- nationale Zukunft stehen. Ich weiß", so stellte ber lichung des Schutzes seiner Aufgaben, bie er im ®auleitcr fest, „daß uns alle die gemeinsame Sorge Rahmen ber Volksgemeinschaft zu erfüllen hat, um unser großes Volk verbindet und daß diese und bamtt in der Sicherstellung seines Lebens, sei- Sorge heute gerade in ben Herzen unserer deutschen ner Ehre, seiner Freiheit unb feiner Arbeit Arderter zu Hause ist, baß unsere deutschen Arbeiter .........* '
Werbswoche des BDM.-Werkes ,(5!aube und <?chönheit^.
Arn 29. Oktober nimmt bie Reichswerbe« wache bes BDM. - Werkes „Glaube unb Schönheit" ihren Anfang. Irn Frühjahr ist in ben 34 Obergauen bes BDM. bereits praktisch an bem neuen Erziehungswerk gearbeitet unb bie Grundlage dazu gelegt worben. Die Werbewoche hat ben Sinn, einen größeren Kreis dieser Mädel in die junge Gemeinschaft einzuführen. Die Mädel, an bie in Diesen Tagen ber Ruf ergeht, haben bie Gewißheit, daß ihnen ihr Einsatz im BDM.-Werk eine persönliche Bereicherung bringt. Das bereits Geleistete konnte nur erreicht werden, weil Fach« tunbige zur Führung unb Leitung ber Arbeit hinzugezogen würben. Die Mädel, die in ber Gemeinschaft des BDM.-Werkes zu Perfönllchkeiten erzogen werden sollen, muffen bas Intereste für ihre Mitarbeit und für ihren Einsatz autf) aus ihrem beruflichen Leben herleiten unb miwringen. Dis Richtung auf Aufgabenstellungen, bie burch die reichseknheitlichen Arbeitsanweisungen festgelegt sind, haben im vergangenen halben Jahr in ben verschiedenen Obergauen ihre Ergänzung aus deit Landschaft unb der besonderen Lage erfahren. >
in dem folgenden Notenwechsel immerhin soweit genähert, daß über einen beträchtlichen Teil der ungarischen Forberungen Einvernehmen besteht. Budapest hatte vorgeschlagen, in ben noch strittigen Gebieten eine Volksabstimmung abzuhalten ober bie Frage einem beutsch-italienischen Schiedsgericht zu unterbreiten. In Prag hat man sich für letzteren Modus entschieden, aber eine von Ungarn gewünschte Erweiterung des Schiedsgerichts burch den Beitritt Polens abgelehnt, wenn nicht auch Rumänien hin- zugezogen würde. Der Ausgleich zwischen ben beiber- feitigen Ansprüchen wird auch nach ben vorange- gangenen Verhandlungen immer noch schwierig genug fein. Das wird schon aus den verschiedenen Zahlen deutlich, bie von Ungarn unb ber Slowakei als Grundlage ber Auseinanbersetzung genannt worben sind und die sich zwar nur sehr langsam genähert haben, aber immer noch weit auseinander» gehen. Ungarn ging ursprünglich von ber sog. histo- rischen Grenze des alten Stephansreiches aus, bas fa große Teile ber Slowakei unb ber Karpatho- Ukraine umfaßte. Auch ber Wunsch nach einer gemeinsamen Grenze mit Polen spielte in Budapest eine große Rolle. Die Slowakei anderseits ließ sich bei ihren Angeboten anfangs überwiegend von wirtschaftlichen, verkehrsgeographischen und ftrate- gischen Wünschen leiten. Beide mußten sich jedoch sagen Lassen, daß das Münchener Abkommen, bas ja bie Frage ber ungarischen Minberheit in ber Tschecho- Slowakei erst ins Rollen gebracht hat, vom Selbstbestimmungsrecht ber Volker ausgehend ausschließlich ethnologische Gesichtspunkte anerkennen kann. Die Auseinandersetzung zwischen Ungarn und ber
Berlin, 28. Oft (DNB.) Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels hielt am Freitagnachmittag in der überfüllten großen Betriebskundgebung ber AEG. vor weit über 7000 Gefolgschaftsmitgliedern bes Kabelwerkes eine mehr als einstündige, mit begeisterten Beifallsstürmen aufgenommene Rebe, in ber er bie großen Linien nationalsozialistischer Staats- und Dolksführuna um» riß. Dr. Goebbels sprach von ber selbstverständlichen Pflicht einer verantwortungsbewußten Staatsführung, zu ben vorhandenen geistigen und materiellen Reserven des Dolksvermögens nach Möglichkeit neue hinzuzufügen, zum mindesten aber den Nachfolgern ebenso viel zu hinterlassen, wie sie selbst vorgefunden haben. Die Regierungen ber Systemzeit hätten biefen Ehrgeiz aüerbings nicht gehabt. Reserven bes Volksvermögens anzugreifen und
Slowakei über'bie zwischen beiden noch striüioen,keil noch g«nz überwiegend d-E bzw polnisch Gebiete kann also nur aus Grund der Dolkrzugehö- waren. Nur aus der gleichen Ebene wird auch em rigkeit erfolgen, wenn sie Gewähr für eine neue, gerechter und ^uemersprechender Ausgleich zwi^ bessere und stabile Ordnung in diesem Raum bieten, schen Ungarn und der Slowake gesunden c...... toll, wie ja auch Deutschland und Polen bei der , können, der auch über das Schicksal der b Durchsetzung ihrer AnjpVüche und die Festlegung fnnf «öfteren Städte mit lehr Be
bet neuen Grenzen auf ben gleichen Grundsatz ber Volkszugehörigkeit berufen und sich auch mit Den Gebieten begnügt haben, bie ihrer Volkszugehong-
mahre versicherte Reichsminister Dr. Frank, bie Akade- t bah vrie für beutsches Recht verfolge mit Interesse bie
auch Lm beutschen Zweig der kriminLstifNn Per- muß unabhängig oon Einzelaufträgen, ba ut
einigunq nicht vergönnt war, die Gesetzgebung^ we- um fo fester durch die nat,onals°ziaI,M'ch- senllich zu befruchten. Weltanschauung und Weltanschauung mit der Volksgemeinschaft verbun.
Staatsmaschine hätten heute im nationalfozia- de? und^ani da-i Gesetz de-' Fubrer- gebunden fern,
liftischen Reich ihre Einheit roiebergefunben. Diefe, ®*r em- Weltmacht ber Sfiütur unb ber $0. Einheit steht selbstveritänblich im Zeichen bes Utlk, mir werden auch eine Weltmacht de,
Primates ber nationalsozialistischen Partei. Die Rechtes sein.


