MW
M.
W
F 7 tu
> A
- •
W% k:> M 4
--W '/> s”; • MM
: Vw MM
• ^.. z 9
Dffff;<•
M
W
Die Tornister werden gefahren
Wirtschaft
Abendbörse: weitere Erholungen.
rollp Vorbild fein
V u
DeoifenmorkI
— Hrankfuri a. 2JL
Berlin
Hollan
der Hauptschlag fallen stimmten Divisionen in gelboek beginnend, dicht kerke, Wulverghern und
einer Linie, die, bei Vleu- nordlich der Orte Nieuwe- Wytschaete verläuft, dann, nördlich Hollebeke in den
0,651 41,91 0,145 47,00 55,34
47,00 12,395
5,485 7,742
138,35 134)9
0,723 5,694
62,30
11,265
63,88 57,13
8,651
2X87
0,655 41,99 0,147 47,10 55,46 47,10
12,425 5,495 7,758
138,63 13,11
0,725
5,706
62,42
11,285
64,00
57,25
8,669
2,491
0,723 5,694 62,35
11,27 63,93
57,19
8,651
2X87
0,653 41,90 0,145 47,00 55,38 47,00 12,405
5,49
7,662 138,46
13,09
befestigten sich Rheinst>ahl auf 146,50 (146,25)
nahe daran war, den entscheidenden Sieg zu erfechten. Aber er kam wieder nicht zur großen Operation, er blieb auch hier im taktischen Erfolge stecken Wäre der Angriff wenigstens bis Cassel durchgestoßen! „Von dort aus konnte das Fernfeuer unserer schwersten Geschütze Boulogne und Calais erreichen", schreibt Generalfeldmarschall von Hindenburg: „beide Städte waren die Haupt- sächlichsten Ausschiffhäfen der englischen Kriegs- macht. Diese hatten bei dem Kampf um Kemmel überraschend versagt. Traf keine französische Hilfe ein, so war England in Flandern vielleicht ver- loren! Doch diese Hilfe kam, und die letzten großen Anstürme gegen die neuen feindlichen Stellungen drangen nicht mehr durch. Am 1. Mai mußte sich der Angreifer in den Verteidiger des erkämpften Geländes verwandeln ...
0,657 41,98 0,147 47.10 55,50 47,10
12,435 5,50
7,678 138,74
13,11
Kurszettel der Berliner und Iranksurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
wer k", wie Hindenburg es nennt, der „Klotz", der seit dem Herbst des Jahres 14 als Kernpunkt der flandrischen Stellung Englands vor den deutschen Augen liegt.
Drüben hat am Abend des 17. General M a • Velins französische Division die ausgebrannte englische vor dem Kemmel abgelöst. Weithin sichtbar, ragt der Kemmel steil aus dem Dunst der Flandernebene auf, bei Nacht in seinem Umriß kenntlich am Mündungsfeuerschein feindlicher Batterien. Dichtes Buschwerk bedeckt seine Abhänge, hohe Eichen ragen darüber hinaus, Wiefenflecke liegen grün eingestreut in dunkleren Wald, und am Kleinen Kemmel stehen sogar noch ein paar Bauernhäuser mit Giebel und Dach. Aber der Angreifer weiß, daß dieser Bera eine wahre Festung ist, mit trefflich gedeckten Maschinengewehr-Nestern gespickt, mit Betonstollen versehen, die ganze Kompanien aufnehmen können, mit zahllosen Kilometern von Stacheldraht umsponnen. Alle Kriegsmittel, die Erfahrung und Technik geschaffen haben, liegen bereit, um diesen Berg zu halten, ailf dessen „impor- tance capitale" Marschall Fach Sir Douglas
0,725 5,706
62X7
11,29 64,05 57X1
8,669.
2X91
nach rückwärtsbiegend, Ppernbogen übergeht. Kaum drei Kilometer vom Halbkreis der deutschen Ausgangsstellung entfernt, droht das Kemmel-Maffiv, das „R i ef e n b o 11 •
<■ beweise ee öurdi Dein Opfer für pie 1150.!
Im einzelnen gewannen u. a. Bemberg 0,50 v. H. auf 151, Demag 0,25 v. H. auf 155,25, Elektr. Lieferungen 0,40 v. H. auf 122,90, Felten 0,25 v. H. auf 142 und am Einheitsmarkt Schuh Herz 0,50 v. H. auf 134 und Commerzbank 0,13 v. H. auf 115,90. Nicht ganz behauptet waren bei Rückgängen bis 0,25 v. H. MAN mit 137,25, Deutsche Linoleum mit 177,75, Schlickert mit 184,75; Akkumulatoren notierten nach Pause mit 245,50 (247). Unverändert lagen u. a. Adlerwerke mit 127, Scheideanstalt mit 249,50, DDM. mit 174,50, Westdeutsche Kaufhof mit 108,25 und Daimler mit 153. Am Renten- markt waren Reichsbahn-DA. bei kleinem Angebot weiter ermäßigt auf 130 (130,13), 5prozentige AEG.-Obl. notierten nach Pause mit 103,25 etwas höher und 6prozentige JG.-Farben unv. 130,40.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. April. Auftrieb: Rinder 986 (gegen 925 am 21. April), davon 192 (170) Ochsen, 168 (146) Bullen, 468 (449) Kühe, 158 (160) Färsen. Kälber 366 (355), Hämmel und Schafe 25 (56), Schweine 416 (186). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 39 bis 41 (38 bis 41), c) 35 bis 36 (34 bis 36). Bullen a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 39 (36 bis 39), c) 34 (31 bis 34). Kühe a) 40 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (34 bis 39), c) 29 bis 33 (29 bis 33), d) 18 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 38 bis 40 (37 bis 40), c) 34 bis 35 (34 bis 35), d) 28 (27 bis 28). Kälber a) 63 bis 65 (60 bis 65), b) 55 bis 59 <53 bis 59), c) 43 bis 50 (41 bis 50), d) 36 bis 40 36
bis 40). Hämmel b2) 50 (46 bis 50), c) 43 bis 45
(42 bis 45), d) 36 bis 40 (37 bis 40). Scha'e
a) 34 bis 42 (35 bis 42). Schweine a) 56,50 (56,50),
bl) 55,50 (55,50), b2) 54,50 (54,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 53,50 (53,50). Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, I Hämmel und Schafe mittel.
Der „Berg der größten Opfer."
Oie Schlacht am Kemmel im April 1918.
Don Johannes Moeller.
Die Abendbörse hatte zwar kein besonderes Ge- schäft, der Aktienmarkt erfuhr aber anschließend an den Mittagsschlußverkehr eine weitere Erholung der Kurse. Unterstützt durch einige Kundschaftsaufträge zeigte auch der Berufshandel etwas Kauflust, zumal Angebot kaum noch vorlag. Die Entwicklung war noch nicht ganz einheitlich, zumeist traten jedoch Besserungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,50 o. H. ein. FG -Farben mit 157,50 (156,75), Rheinmetall mit 147,50 (146,75) und Bekula mit 163 (162) waren stärker erhöht. Bon Montanwerten Verein. Stahl auf 111,25 (110,75), 149 (148,50), Deutsche Erdöl auf und Mannesmann auf 115,13 (115).
gebrochen.
So stehen am Vorabend des 25. April, an dem soll, die zum Angriff be-
Auf Befehl des Oberkommandos des Heeres wurde eine für die Infanterie besonders angenehme Neuerung eingeführt, ein S t a h l f e l d w a g e n, m dem Tornister der zu Fuß marschierenden Schützen sowohl bei Märschen wie auch beim Gefechtsdienst gefahren werden. In Zukunft trägt der Schütze außer Bewaffnung, Schanzzeug, Brotbeutel und Feldflasche nur das unbedingt notwendige Marschgepäck bei sich. Unjer JBilb zeigt den neuen gummibereiften Stahlfeldwagen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Kanal. Der Nachmittag bringt weitere Erfolge, vor allem im rechten Gefechtsstreifen Die Trichter der großen englischen Sprengungen am ehemaligen Wi)tschaete-Bogen und St. Eloi werden genommen, die Truppe erreicht die Kreuzung der Straßen Kemmel—Ppern und Wytschaete—Poparinqhe. Die Kämpfe des linken Flügels stehen im Zeichen kommender schwerer Gegenstöße, aber die Angriffsabsichten des Gegners werden im Artilleriefeuer niedergehalten.
Am andern Morgen tragen frifche feindliche Di- Visionen einen schweren Angriff aus Norden gegen Berg und Dorf Kemmel vor. Sie haben Befehl, die verlorene Schlüsselstellung, koste es, was es wolle, wiederzunehmen. Aber der Deutsche fängt den Stoß elastisch auf und wirft den Feind im Gegenstoß. So geht es den Tag über auch an andern Stellen bis zum Abend
Aber dann kommt auch die Kraft des Angreifers zum Erlahmen. Eine breite Lücke klafft in der Front der Feinde, gerade an der Stelle, die als stärkste gegolten hatte. Die Truppen der ersten Linie sind vernichtet, die Reserven geworfen und zerstreut, die Geschütze ausqeschaltet, die Führung desorganisiert, die Nachrichtenverbindungen gestört, deutlich ist die Verwirrung beim Feinde zu erkennen. Aber dieser Sieg, diese Stunden der deutschen Ueberlegenheit müssen ungenutzt bleiben. „Da lagen die gelichteten Kompanien", berichtet Hauptmann Hans Frhr. v. P ra n ck h , damals Bataillonskommandeur im Infanterie-Leibregiment; „sie hofften auf den Befehl zu weiterer Verfolgung, sie erwarteten die Ergänzung der Munition und der erschöpften Kampfmittel, sie blickten zurück und suchten nach Batterien, die hätten folgen können, sie hofften auf das Nachkommen des ganzen großen Apparates, der zum Kämpfen nötig ist — aber das
eroberte Schlachtfeld blieb leer, e n t fe tz 1 ich 1 ee r .. Und diese unwiederbringlichen Stunden des Sieges brachten die grausame Erkenntnis, daß der M a ngel an all en Mitteln schon so fürchterlich war, daß Deutschland seinen Soldaten, die gefiegt hatten, nicht mehr geben konnte, was sie brauchten, um weiter zu siegen. Noch einmal hat der deutsche Soldat gesiegt..., aber der Angriff hat die Mittel erschöpft, der Mangel bringt Stillstand, und der Feind hat die Hilfe und die Mittel der ganzen Welt! .
Mit einem Schlage hatte Haig die ganze Errungenschaft der Flandernschlacht von 1917 preis- gegeben. 30 Kilometer hinter der Küste aber war schon die andere Küste, die weiße Kreidekuste Englands! Aus den Veröffentlichungen der anderen Sette wissen wir heute, daß der deutsche Angreifer
Haig immer wieder hingewiesen hat; für den Besitz dieses Berges müßten „die größten Opfer gebracht werden". Am Vorabend des Sturmtags, um den der Verteidiger wie der Angreifer mit Sicherheit weiß, zweifelt hier wie dort niemand, daß die Opferbereitschaft auf beiden Seiten des großen Zieles würdig fein wird.
„Das Schlachtfeld blieb entsetzlich leer..
In der Nacht zum 25. April stehen die Truppen, die den Kemmel-Klotz in einem ununterbrochenen Sturmlauf nehmen sollen, zum Sprung bereit in ihren Gräben. Den eigentlichen Berg wird das Alpenkorps packen, m anderthalbtausend Meter breitem Streifen. Die Trümmerstätte von Dranoeter am Süd auslauf des Berges greift die 5. Bayerische Reserve-Division an. Die beiden Kemmelgipfel, der „große" und der „kleine", liegen im Abschnitt des bayerischen 3nfanterie»ßeibregiments des Obersten Ritter v. Epp. Daß es ums Ganze geht, zeigt das Sturmgepäck, das für vier Tage Verpflegung ent-
hält.
Seit dem 19. April hat die deutsche Arttllerie, auch auf die Nachbarabschnitte übergreifend, den Kampfraum mit einem Stahlhagel bedeckt. Am 25. um 3.30 Uhr schwillt das Feuer aller Kaliber, von der leichten Artillerie bis zum 38 - cm - Geschütz, zum Sturm an, um 6 Uhr zum rasenden Orkan, der in der folgenden Stunde zweimal ab« ebbt, zweimal wieder anschwillt. Dann wird aus zahllosen Feuersäulen eine einzige himmelhohe Feuerwand, die langsam den Südhang hinaufschrei- tet, und um 6.45 Uhr folgt dem wandernden Feuer, im Sprunge die Sturmstellungen verlassend, d:e Infanterie "mit den Vegleitbatterien. Die äußeren Flügel als Drehpunkte nutzend, drängen die beiden Angriffkorps die Hänge des Kemmel empor. Er gilt eigentlich als Uneinnehmbar". Die „Leiber" des Oberst Epp werden seines Steilhangs i n 6 5 Minuten Herr. Um 8.05 Uhr überschreitet die 9 Kompanie des Oberleutnants der Reserve von Ruckteschell den Kemmel-Kamm. Reserven, die heraneilen, werden über den Hang geworfen, Handgranaten räumen die starken Unterstände unmittelbar am Gipfel aus, zurückgebliebene Widerstands- punkte fallen durch Umfassung; der „Große Kemmel" ist fest in der Hand des III. Bataillons der „Leiber"! Aber der Kampf ist damit nicht zu Ende. Den ganzen Vormittag über wird um den Kemmel- block gekämpft. Dorf Kemmel fällt im Sturm. Um die Mittagszeit stehen die Stürmer an den Nordhängen des Kemmel-Mafsivs und steigen in die Niederungen des Vyver-Bachs hinab. Dorf Dranoeter ist in ihrer Hand, ebenso die Höhe nordwestlich Vleugelhoek. Die beiden zurückgelassenen äußeren Flügel halten Fühlung mit der alten Frontlinie bei St. Jans Cappel und am Ppern—Lys-
Deutscher Armeebefehl vom 22. April 1918: „Die j 4. Armee greift erneut an. Dem Alpenkorps \ fällt, dabei die Wegnahme des das Gelände wetth'.n 1 beherrschenden Kemmel zu." Tagesbefehl des Ge- 1 nerals Breton der 154. französischen Infanterie- 1 Division vom 22. April 1918: „Don heute abend ab ! fällt den Regimentern der Division die Derteidl- I gung eines der wichtigsten Abschnitte der Flandern- front, des Kemmelderges, zu. Vor allem handelt es sich darum, die Boches um jeden Preis daran zu hindern, auch nur einen Daumen breit Boden zu gewinnen, im Gegenteil, ihnen solchen zu entreißen!" So lauten die Befehle für die Kämpfer auf beiden Setten. Drei Tage später kann die Weltgeschichte das Ergebnis verzeichnen: Am Mittag des 25. April ist der Kemmelberg und ein gutes Stück Flandernebene dahinter in deutscher Hand,, und an die 7000 Mann der fron- zösischen Verteidiger sind gefangen!
Am Abend des 18. April sind nördlich des Kanals von La Basste die letzten Feuerschläge der Schlacht von Armentieres verhallt. An Stelle der alten ein» springenden Linie, die vor dem festen Armentiöres auf die Außenwerke von Lille zurückgewichen war, ist ein halbkreisförmig vorgepreßter Bogen getreten, der in weitem Raum Armentieres umschließt. Im Süden ist die Kampflinie durch die Gegenstöße englischer Reserven, die das Kohlen- und Industrie- gebiet von Böthune stützen sollen, breitgedrückt. Im Westen preßt sie sich gegen die hartnäckig verteidigten Ränder des Waldes von Nieppe, der den Knotenpunkt Hazebrouck deckt. Im Norden folgt sie dem Verlauf des Höhenzuges, der über die Bodenwellen südlich von Poperinghe und Npern sich erhebt, nach Norden im Massiv des Kemmel-Berges bis 156 Meter Höhe emporsteigt und dann In sanftem Abfall sich in die flandrische Ebene verliert. Die tiefste Einbruchstelle liegt bei Merris und vorwärts der Trümmer der Stadt Bailleul. Hier hat das Alpenkorps am 13. und 14. April blutig gekämpft. Dann stand es einige Tage in zweiter Linie, jetzt liegt es bei Lille und soll am 25 den Kemmel stürmen. Etwas über 500 Mann zählen noch die Bataillone.
Tier Feind auf der Kemmel-Höhe bedeutet schwere GefaH* für die neue Linie des Siegers. Bis weit hinter die deutschen Stellungen liegt das flache Land dem Blick von diesem Berge offen. Die schweren Batterien dort oben können weite Strecken des neuen Bogens um Armentiöres in der Flanke fassen. Der linke Flügel der 4.Armee Sixt v. Ar- n i m wird der Träger des Angriffs gegen den Berg fein.
Am 22. wird Salon Ferme südwestlich Dranoeter kampflos besetzt; am 23. werden die Höhen von Vleugelhoek erstürmt, die, dem Hauptstock des Kemmel nach Südwest vorgelagert, ein starkes Vorwerk des Feindes sind. Mittel- und süddeutsche Regimenter haben, von Sturmbatterien begleitet, die Höhe trotz schwer st er Gegenwirkung erstiegen. Gegenstöße frischer Truppen des Gegners unter dem Schutz starker Artillerie bei Tag und bei Nacht sind im deutschen Feuer zusammen-
Mein-Mainische Börse.
Mittagsbörse: Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 28. April. Die Börse hatte am Aktienmarkt noch einen vorwiegend etwas schwächeren Beginn, da sich aus jüdischen Kreisen kleine Verkäufe fortsetzten. Anderseits war aber die Aufnahmebereitschaft etwas besser, ferner logen auf dem ermäßigten Stand einige Käufe vor. Die Umsatztätigkeit hat sich jedoch gegenüber den Vortagen merklich verringert. Im Verlaufe konnte sich das Geschäft teilweise etwas beleben und auch die Kurse erfuhren meist kleine Erholungen bzw. leichte Befestigungen. Im allgemeinen hielten sich die Abweichungen in engen Grenzen. Vornehmlich Khnm- eher lagen Elektropapiere, besonders Elektr. Lieferungen mit 122,50 (124) und AEG. mit 123,50 (124,50). Ferner ermäßigten sich Deutscher Eisenhandel mit 158,50 (160) und Conti Gummi mit 207,40 (208,50) sowie Zement Heidelberg mit 160 (170 einschl. 8,83 v. H. Dividende und Anleihe- stockausfchüttung) etwas mehr. Auf den unveränderten, etwas enttäuschenden Dioidendenvorschlag von 6 v. H. waren Aschaffenburger Zellstoff angeboten. Montanaktien waren nach knapp gehaltenem Beginn später etwas fester, ebenso Rheinmetall und JG.-Farben. Von Autoaktten befestigten sich BMW. in Auswirkung der 8 (7,5) prozentigen Dividende auf 161,65 bis 162 (161,50), Daimler leicht erholt auf 152,25 (151,75), hingegen Adlerwerke 126,50 (127). Erholungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. verzeichneten außerdem einige Maschinenaktien, Zellstoff Waldhof, Deutsche Erdöl, Berger Tiefbau und Bemberg.
An den Rentenmärkten wor es weiterhin recht still. Angebot lag in Reichsbahn-VA. vor, die auf 130,25 (131) zurückfielen. Reichsaltbesitz lagen mit 132,65 unverändert. In Goldpfandbriefen kam verschiedentlich etwas Material heraus, so daß die Repartierungen leicht gelockert werden konnten, bei weitem überwog aber noch Nachfrage. Liquidationspfandbriefe, Stadtanleihen, Staatspapiere und Kommunal-Obligationen notierten unverändert, hingegen bröckelten Industrie-Obligationen teilweise leicht ab.
Im Verlaufe ergaben sich an den Aktienmärkten unter kleinen Schwankungen teilweise
leichte Erholungen, die aber späterhin nicht überall voll behauptet wurden, da immer wieder etwas Ware herauskam. Bemerkenswert erholt waren nur Daimler auf 153,50 nach 152,25, im übrigen betrugen die Besserungen etwa 0,13 bis 0,40. Die Mehrzahl der erst später notierten Papiere lagen 0,50 bis 1 v. H. niedriger, Ilse Genuß verloren 3 v. H. auf 138, anderseits Rhein. Braunkohlen 1,50 v. H. höher mit 228.
Im Freiverkehr wurden genannt: Dingler 95,75 (95,50), Elsäss. Bad. Wolle 87 (87,50), Verein. Fränk. Schuh 85 (86), Ufa 69,50 (70), Rastatter Waggon unv. 59. Tagesgeld 2,75 (2,50) v. H.
Japan. .........
3uao(lawies..............
Oslo ...................
Wien Siffabon Stockholm Schweiz .....
Spanien Prag.....................
Budapest.................
Neuyork
Buenos Aires . Brüssel Kto de Janeiro Bolen........
Kopenhagen... Danzig.......
London.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abend- börie
Schluß- kurs
Schluß! Mittag börie
Schluß- kurs
Schluß!. Abend börie
Schlußkurs
Schlußk. Mitlag» börse
Datum
27-4.
28-4
27.4
28-4-
Datum
27-4
28 4
27.4
28.4.
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
102
101,9
101,9
101,9
Acrumulatoren-Fabrik....... 14
247
245,5
246
—
4% Deutsche Retchsanl. von 1934
99,3
99,3
99,3
99,3
Aichafsenburg Zellstoff........6
141,5
137,75
141,5
137,25
4Vi% Deutsche RetchSschatzanwet-
—
—
Bemberg...................0
150
162
151
163
150,5
162,65
151
163,5
*y»% Deutsche Retchsschahanwei
Buderus Eisen...............5
121,5
120,5
122
120,4
fungen von 1935, 11. ftolge ..
99,75
99,7
99,75
99,7
Cement Heidelberg........... 8
170
160
—
—■
208,5
207,4
208,25
207,25
jungen von 1936, 111. Holge .
—
—
99,75
99,75
Daimler Motoren.......... %7i
151,75
153
151,75
152,75
5y2% Dvung Anleihe von 1930 ..
103,5
103,5
103,8
104,13
Dessauer Gas.......... 5
——
—
126
125,75
47i% Hessische Volkestaat von 1929
101
101
—
101
Deutsche Erdöl.............. 6
146
146,5
146
146,5
47i% Deutsche Retchöpostschatz von
Deutsche Gold- und Silber .... 9
250
249,5
—
——
1934 i......................
**
100,6
100,6
Deutsche Linoleum..........10
177,5
177.75
—
177,75
471% Deutsche RetchSbahnschatz
Elektrische Lieferungen........6
124
122,9
123,13
122,75
von 1936 I..................
100,1
100
100
100
Elektrische Licht und Kraft.....7
145
144,75
145
144,5
Reichsanleihe-Mtbesitz..........
132,65
132,65
132,75
132,7
3. G. Farben-Jndustrie.......7
157,75
157,5
158
156,25
Lberhessen Provinz-Anleihe mii
Helten"« Guilleaume.........6
143,5
142
142,5
141,5
—
Gessürel....................7
151
150,5
150,5
150,25
47i% Hess. Lan deSbk. Darmstadt
Th. Goldschmidt............. 7
149
149
Goldpse. R. 12.............
100
.100
—
100
Grihner Maschinen........... 0
—
51,25
49,75
—
57i% Hess. LandeS-Hyp.-Bani
Harpener................. 47i
—
- —
170,5
169
ßiqu. Goldpse...............
101
101
Hoesch Eisen................. 5
115
114,75
115
115,25
4VJ% Preutz Landespsdbr.»Anst
Philipp Holzmann........... 8
165,5
165
165
166
Goldpse. R. 19..............
100
100
100
100
Ilse Bergbau................ 7
158,5
47i% Preuß. Gold-Komm. R. 20
100
100
100
100
Ilse Genüsse................ 7
141
138
141,5
137,75
47i% Darmstädter Komm.-Lan-
Kali Aschersleben............4
111,75
111,25
111
111
desbank R. 6...............
99,75
99,75
—
—
Klöcknerwerke ............... 5
—
122
121.25
122
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
—
160,75
161,25
AuSlos.-Rechte I..............
138,75
138,75
138,9
138,9
Lahmeyer.................. 6
133
132,75
131,13
132
47i% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
100
100
100
Mainkraft................... 4
96,5
96,75
47i% Franks. Hyp. Gold-Komm
Mannesmann............... 5
114,75
115,13
115,13
115,13
Obl. 2 3....................
100
100
Mansselder Bergbau......... 7
■ I
151,25
151 .25
b7i% Franks. Hyp. Liquidation
Metallgesellschaft.............6
141,75
141
142
141,5
Goldpse.....................
101,25
101,25
_
Lrenstein & Koppel..........0
—
116,25
116.5
5yt% Rheinische Hyp. Liquidation
Rheinische Braunkohle.......12
226,5
228
226,25
228
Goldpse.....................
101,25
101,25
101,3
101,25
Rheinische Elektro............6
128,75
128,75
129
128.25
Steuergutschein-BerrechnungSkure
111,35
111,35
111,4
111,5
Rheinstahlwerke..............6
149
149
149,25
149,9
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
125,5
228
125
125,4
A.G. für Verkehrswesen .... 6 ya
140
139,25
140
139,65
Rütgerswerke ...............7
156,75
156
156,25
156,4
Hamburg-Sstdam. Dampfschtss. ü
—
—
—
131,75
Salzdetfurth Kalt............6
—
167
167,5
167
Hamburg-Amerika Paket......0
79,5
79
79,5
79
Schuckert L Co...............7
184,25
184,75
184
184,5
Norddeutscher Lloyd..........o
——
——
81,25
80,25
Schultheis Patzenhofer........4
—
—
101,9
102,5
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
131
130
130,75
130,13
Siemens & Halske.......... 10
—
—
212
211
Süddeutsche Zucker.......... 10
_
21R 5
Reichsbank................. 12
197,75
197.5
197,65
197,9
Bereinigte Stahlwerke........ 5
110,75
111,25
110'5
110,75
Berliner Handelsgesellschaft . 6 Ti
—
128,13
128,75
128,5
Westdeutsche Kaufhof.........0
107,5
108,25
107,25
108,4
Commerz- und Privat-Bank ... 6
116
115,9
116
115,75
Westeregeln Alkali............ 4
110,5
110,5
111
111
Deutsche Diskonto............ t
120,25
120,25
120,25
120,25
Zellstoff Waldhos............7
144,25
145,25
144,75
146
Dresdner Bank.............. 5
113
112,9
113
112,9
Ltavi Minen..............0,65
—
26
27-April
28 April
Amtliche Notierung Gelb | Briet
Amtliche Notierung Geld s Bries
27. April
28. April
Amtliche Notierung Geld | Sriei
Amtliche Notierung Gelb 1 Briet


