Einzelbild herunterladen

AWMM

MW

W

8

MWW

M M M

M

Das Programm für den SO.Lanuar

m e-

htt u 7 / gfl>

diese e . |t(jj e n Wirtschaft verliehen, die ein und de f)'n?LW J I -J&m Arbeitgeber oder Betrieb 50 Jahre lang 1 <RlF,e gedient haben; es trägt in diesem Falle i

diesem Falle auf

Berlin., 28. Jan. (DBB.) Das Reichs- ministerium für Volksaufklärung und

Spielmannszüge der Bewegung.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda. Dr. Goebbels, wird um 9 Uhr aus dem Großen Sendesaal des Berliner Funkhauses zu den An­gehörigen der HI. sprechen, die sich im ganzen Reich in ihren Heimen, in Turnhallen und Sälen zum Gemein­schaftsempfang versammelt haben. Uhr: wird der Führer vor der Reichskanzlei

oberen Arm des silbernen Kreuzes in goldenen ihm die Zahl 50, der Lichenkranz ist in Gold Aleführt.

Berlin, 28. Jan. (DBB.) Aus Anlatz der iüi ften Wiederkehr des Tages der Bationalen <Er- teung hat der Führer und Reichskanz­ler heute als Anerkennung für treue Arbeit im VKnfke des deutschen Volkes einT r e u d i e n st - Itrenzeichen- gestiftet.

Für 17 Millionen Sonderzuwendungen vor allem für kinderreiche Familien.

Berlin, 28. Jan. (DBB.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda gibt bekannt:

Am 30. Januar 1938 feiert das deutsche Volk den fünften Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution. Aus diesem Anlatz wird eine b e - sondere Hilfsaktion des Winterhilfs­werkes durchgeführt. Es Hverden Sonderzu­wendungen im Werte von rund 17 Millionen Reichsmark verteilt. Trotz der gesunkenen Zahl der vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen entspricht die höhe dieser Sonder­zuwendungen der des Vorjahres. Der dadurch zur Verfügung stehende Mehrbetrag wird a n kinderreiche Familien verteilt. Ihnen ge­bührt der besondere Dank der Bation. Die Durchführungsbestimmungen für die Hilfsaktion am 30. Januar 1938 erlätzt der Reichsbeauftragte für das Winterhilfswerk.

Es lebe der Führer! Es lebe das nationalsozia­listische Volk und Reich!

Berlin, den 28. Januar 1938.

Der Reichsminisler für Volksaufklärung und Propaganda.

Propaganda gibt bekannt:

Jür den 30. Januar, dem fünften Jahrestag der nationalsozialistischen Erhebung, ist folgendes Pro-

BSDAP. im ganzen Reich Ka radfchaftsabende durchführen. Sonderaktion des WSW.

* zum 30. Januar.

Flaggen heraus!

Berlin, 28. Jan. (DBB.) Reichsminister Dr. Goebbels erlätzt folgenden Aufruf:

Aus Anlatz des fünfjährigen Bestehens des natio­nalsozialistischen Reiches fordere ich alle Deutschen auf, am 3 0. Januar ihre Häuser und Wohnungen zu beflaggen.

Berlin, den 28. Januar 1938.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda: Dr. Goebbels.

Ser Mrer Met ein Treudienst-Ehrenzeichen.

Kr Beamte, Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst.-Für SOjährige imeArbeit in Betrieben der freien Wirtfchast.-Fürpolizei, Reichsarbeitsdienst und f^-VerfügungStruppen.

den Vorbeimarsch der Leib­standarteAdolf Hitler" abnehmen.

Uhr: wird der Führer den Trägern des Bationalpreifes 1937 die Ehren­zeichen dieses Preises überreichen.

Uhr: werden in Berlin die uniformierten Formationen der Vewegun.g und der angeschlossenen Verbände einen F a ck e l z u g veranstalten, der feinen Weg vom Königsplah durch die Friedens­allee, das Brandenburger Tor, die Straße Unter den Linden und die Wilhelmstratze zur Reichskanzlei nimmt hier Vorbeimarsch am Führer. Zur gleichen Zeit werden die Ortsgruppen der

schopp h

»Uar, ÄA'

wußten

onimtn - yP«nnt,i °d) hatte lr|ti iin«n^

Nachdem der Führer und Reichskanzler durch h orbnung vom 16. März 1936 bereits eine Dienst- ^Zkichnung für freue Dienste in der Wehr- ^cht eingeführt M, hat er jetzt diese Auszeich- 1U19 geschaffen, t» a freue, langjährige Arbeit von ^-amten, Ange st eilten und Arbeitern irtl öffentlichen Dienst zu belohnen. Das ^mdienst-Ehrenzeichen ist ein Ordenskreuz, das in Mitte ein schwarzes Hakenkreuz trägt, das von jiiin Lichenkranz umgeben ist. Die Zweite Stufe, nach 25jähriger Dienstzeit verliehen li», ist in Silber, die Erste Stufe, die nach ^ahriHer vorwurfsfreier Dienstzeit 9Verleihung kommt, in Gold ausgeführt.

Die Treudienstauszeichnung für die Polizei wird in einer Sonderausführung in drei Stufen, in der untersten Stufe nach acht Dienstjahren als Medaille, in der Zweiten und Ersten Stufe als silbernes bzw. goldenes Kreuz nach 18 und 25 Jahren verliehen. Die für den Reichsarbeits- dienst bestimmten Auszeichnungen werden in vier Stufen nach 4, 12, 18 und 25 Dienstjahren in der Form einer ovalen Medaille verliehen, die das Zeichen des Reichsarbeitsdiensies trägt.

Für die 11-Verfügungstruppen, 11- Totenkopfverbände und 11-Junkerfchulen ist eben­falls eine Sonderausführung des Treudienst-Ehren­zeichens vorgesehen. Sie wird wie die Diensi- auszeichnungen der Wehrmacht und des Reichs­arbeitsdienstes in vier Stufen nach 4-, 12-, 18- unb 25jähriger Dienstzeit verliehen, die beiden unteren Stufen in der Form einer bronzenen bzw. silbernen, die Sigrunen tragende Medaille, die Zweite und Erste Stufe in der Form eines silbernen bzw. goldenen Hakenkreuzes, das in der Mitte die Sigrunen auf einem eirunden Mittelstück zeigt

Die Ehrenzeichen werden an kornblurnblauern Band getragen. Die näheren Bestimmungen ent­halten die im Reichsgesehblatt vom 30. Januar 1938 veröffentlichten Verordnungen. In Zusammenhang mit der Einführung dieser neuen Dienstauszeichnun- qen sind die Bestimmungen über das schon be­stehende Feuerwehr-Ehrenzeichen und das ebenfalls bereits eingeführfe Grubenwehr­

marschalls, die unwahrscheinlich groß in die Helligkeit des Zimmers hinter ihm hineinragt. Wüter dann und neue Kommandos:Augen rechts, drr Führer!" Ganz eng auf Tuchfühlung mar- fcheren wir. Die Fahne fliegt hoch und dann sehen mir nichts. Tränen der Begeisterung verschleiern uns den Blick, uns alten harten Knochen der Ber­liner SA., die wir mehr als einmal dem Tod ins Arge gesehen hatten. Wir fühlten nur,da muß unser Führer stehen, und er muß uns sehen mit unserem Feldzeichen", wir suchten in Gedanken seine Augen und verspürten seine zum Gruß aus- gestreckte Hand wie eine köstliche Segnung.

Unser Bild zeigt dasTreudienst-Ehrenzeichen , em Ordenskreuz, für Beamte, zingejteute und Arbeiter im öffentlichen Dienst. Unten rechts die Auszeichnung der untersten Stufe für die Polizei, die nach acht Jahren verliehen wird, in der Mitte die erste und zweite Stufe desTreudienst-Ehrenzeichens" für die Polizei und links die Auszeichnung für den Reichsarbeitsdienst. (Scherl-Bilderdienst-M.)

)tr t hi n

ÜL'Ä $«Cs] #651*1-. .............................

,^Dsselbe Treudienst - Ehrenzeichen wird an

X.- o,------------ .mh Mlück-

Tiergarten ift q| ein getaucht. M Wammen an bi: )r- Hier und V '°n der andern und Band. Nr

die Rolonntl' '9 aus das Ron ?r Wilhelmst«) 'gezählten Händk- . Zigaretten oir Mr können beö:

vA. stillaestanbil^ marsch'/ Es u, dessen mch gegenstemmt. L ipromenade llnkl i rechts ein zr ehen weiter nifc neu ausbrauseü Verkehrsmittel jti rn unb den Ira i jubeln uns y ige 2Hauer tti : ,cheil Mri

andosDi!

, Bugen retbii i ziehen wir üh: ans das Aeuhem gegen den Slum es chn zerreiß gestalt des 8«li'

sq b|1 5 «mit ^enftmege al® n. um bas fH,

«Ä

kalte Strafe Taufenbe DJ

^'Ae auf fei,, 1 W>e oft hatt«i,'2 l5Me gehaltec .und diesem!» ' 1 ®ar! ^tzt abe Bekenntnis not

Wab"' W leraof« t- v"

9 lagen: ß notionalsozlalistischen Eryevung, t|t folgendes pro- blirfStamm vorgesehen:

'aßt z Uhr: Großes Wecken durch Musik- und ZUR ......

$ Q.n31«l

0? Ue 'N ber

Hitln

nkünstler bedarf d- m er sein Kam' ngen.

bei seiner teil unseres W sowie seiner M nd daher kann c lenahrt, ta «J entfalten. M die Ausmerkslis- s findet und " ' cher beschäftig - schöpfe^ r lebt, ihre N

der Zeit M 1CT

?* j-e; 1 ;V.?»

4 DL !v l kkZe der bisher üblichen Anerkennungs- und Glück- FAlek Usschurkunde für 5 0jährige freue Arbeit

**- - ® || .]* >uch Ange stellten und Arbeitern der ' e n Wirtschaft verliehen, die ein und dern- ' i in

Das schaffende Deutschland gedenkt der nationalsoziatistlschen Erhebung.

Am Montag Betriebsappelle im ganzen ZReidn

Berlin, 28. Jan. (DBB.) Der Reichs- und Preuhische Minister des Innern, Dr. Frick, gibt im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda folgendes be­kannt:

Am Montag, dem 31. Januar 1938, veranstaltet bie Deutsche Arbeitsfront in allen Be­trieben bes Reiches kurze Befriebsappelle aller Schaffenben, in benen ber Be- friebsführer unb ber Befriebsobmann in Ansprachen von wenigen Minuten bes Tages

Kurze Tage,

wenig Sonne und wenig Bewegung im Freien, -das sind Nachteile der Wintermonate, die unser körper­liches Befinden ungünstig beeinflussen.

Kinder und Erwachsene nehmen in dieser Zeit Bioferrin, das blutbildende Kräftigungsmittel. Bio- ferrin hat eine vorzügliche Wirkung auf das All­gemeinbefinden bei Appetitlosigkeit, Blutarmut, Schwäche- und Erschöpfungszuständen. Es ist in allen Apocheken erhältlich.

( A \ (BAYER) \ E /

ber Machtübernahme gebenden unb ein Gelöb­nis 3 u m Führer ablegen. Die Festsetzung bes Zeitpunktes für ben Betriebsappell ist jeweils ber Betriebsleitung überlasten.

Die öffentlichen Verwaltungen unb Betriebe, einschließlich solcher ber. (5emein- b e n, Gemeinbeverbänbe unb sonstiger Körper­schaften bes öffentlichen Rechts, schließen sich bem an. Die Dienststellenleifer werden ersucht, wegen der Festsetzung unb Durchführung ber Appelle im Benehmen mit bem Befriebsobmann ber Deut­schen Arbeitsfront unb bem Fachschafisgruppen- walfer bes Reichsbunbes ber Deutschen Beamten unverzüglich das Weitere zu veranlassen.

Die Vetliebsgememschast Hal sich bewähtt.

Dr. Leh über künftige Aufgaben der DAF.

Berlin, 28. Jan. (DNB.) Am Vorabend des fünften Jahrestages der nationalsozialistischen Re­volution veröffentlicht derVölkische Beobachter" eine Unterredung mit Reichsorganisationsleiter Dr. Ley über das Aufbauwerk der Deutschen Arbeits­front.Die Grundlage meines Denkens", so führte Dr. Ley u. a. aus,war die Erkenntnis, daß d i e Partei der einzige Kraftquell des neuen Deutschland ist. So habe ich die Deutsche Arbeitsfront bewußt unter die Füh­rung der Partei gestellt. Unser Kreisobmann und unser Gauobmann stehen unter dem Hoheits- träger der Partei. So wurde ich davor bewahrt, die Deutsche Arbeitsfront etwa nach ständischen Ge­danken auszurichten. Mit der Partei kann man alle Probleme lösen, auch wirtschaftliche und kulturpoli­tische, und die hinter uns liegenden fünf Jahre haben bewiesen, daß einevernünftigeVolks- ordnung auch die be st e Sozialordnung bedeutet." Der Versuch, Arbeitgeber und Arbeit­nehmer von vornherein in den Zellenaufbau der Betriebsgemeinschaft zusammenzuführen, sei gelungen. Das Wesen der Deutschen Arbeits­front, ihre Schlagkraft, ihre ständige Einsatzbereit­schaft und das Vertrauen, das sie im ganzen deutschen Volke genießt, erklären sich aus dem sinnvollen Auf­bau der Betriebsgemeinschaften, die schon in der

unter st en Einheit die Menschen zu­sammenführt. Schon dieser Tatbestand allein bedeutet die Ueberwindung des Klassen­kampfes.

Die nationalsozialistische Grunderkenntnis lehrt uns, daß Wirtschaft und Arbeit ein und dasselbe bedeuten. Ich habe es dankbar begrüßt, daß Ministerpräsident Generaloberst Göring meinem Wunsche entsprach und meinen Hauptdienst­leiter Schmeer in die Arbeiten des Dierjahres- planes einbaute. Diese Zusammenarbeit wird sich immer enger gestalten. Ich bin überzeugt, daß sich das seit Jahren bestehende gute Verhältnis zwischen dem Parteigenossen Funk und mir auch in der Zusammenarbeit mit dem Reichswirtschaftsminister Funk bewähren wird."

Die Urlaubszeit für die in Frage kommen­den 14 Millionen Menschen müsse auf das ganze Jahr ausgedehnt werden.Da unser Klima Sonne, Licht und Wärme nicht während des ganzen Jahres bietet, mußten wir uns für unsere Urlauber nach südlicheren Gefilden umsehen. Das sind die Gründe, die mich zu den Urlauber­austausch-Abkommen mit Italien ver­anlaßten und die gleichen Gründe werden eines Tages auch zu einer Zusammenarbeit mit Jugoslawien und seinem herrlichen Dalmatien führen."

Die Werkscharen seien keine Nachbildungen der SA., der ff oder sonst irgend einer anderen straff organisierten Gliederung, sie seien betriebs­gebunden und hätten die Betriebsgemeinschaft im edelsten Sinn des Wortes oorzuleben.Der Wahlspruch der Werkscharen:Der Führer hat im­mer recht!" gibt die Gewähr, daß niemals wieder Verräter Boden gewinnen können. Wir haben die Betriebe durch unseren Idealismus von innen heraus erobert. Die Werkscharen sind die Ga­ranten, daß niemals wieder die Notwendigkeit zum Einsatz staatlicher Machtmittel akut werden kann."

Auf die Frage:Welche Aufgaben haben Sie der bevorstehenden Hamburger Reichstagung Kraft durch Freude" gestellt?" antwortete der Reichsorganisationsleiter:Der Führer hat der Welt bewiesen, daß das Genfer System falsch ist. Dasselbe gilt für das in seiner Tätigkeit und in seiner Zielsetzung in letzter Zeit auch ander­wärts umstrittene Genfer Arbeitsamt. Wir müssen weg vom Schematismus, von der Erstar­rung der diversen Internationalen. Aus der Ver­bindung der Völker untereinander unter dem Motto Freude an der Arbeit" wird sich ein immer feste­res Band ergeben. Hier wird sich die Zusam­menarbeit derVölker auf einem Gebiete er­möglichen lassen, dessen Auswirkungen man heute noch kaum abschätzen kann. So hat auch die Reichs­tagung 1938 die Aufgabe, in der Welt die Erkennt­nis zu festigen:Es gibt keinen anderen Weg, einem Volke den Sozialismus zu bringen, als ü b e r d e n Weg der Freude und der Lebensbehauptung. Das andere ordnen die Menschen von selber."

Aufruf an alle Betriebssührer des deutschen Handels.

Berlin, 28.Jan. (DNB.) Am Sonntag, dem 30. Januar, feiert das deutsche Volk zum fünften Male seinen Siegestag. Die Schaffenden gedenken am Montag, dem 31. Januar, der Größe des - Jahrestages der nationalsozialistischen Macht­übernahme in B e tri eb s a p p ell e n , die unter der Parole stehen:Wir stehen zu Deutschland und seinem Führer Adolf Hitler!" Wir fordern euch, 'Betriebsführer, des gesamten deutschen Handels in allen seinen Zweigen, auf, an diesem Tage eben­falls zu B e t ri e b s b e,g i n n in einer kurzen Feierstunde mit eurer Gefolgschaft den Dank an unseren Führer abzustatten und ihm treueste Gefolgschaft im sechsten Jahr der national­sozialistischen Revolution zu geloben. Heil Hitler!

gez. L u e r, Leiter der Reichsgruppe Handel, gez. Feit, Leiter des deutschen Handels in der DAF.

Ehrenzeichen neugefafef worden. Daneben ist in Anlehnung an bie Feuerwehr-Dienstauszeichnung auch ein Ehrenzeichen für ben Luftschutz eingeführt worben. Die Verleihungen erfolgen auf Vorschlag ber zustänbigen ober­sten Reichsbehörbe in allen Fällen burch ben Führer; bie Bearbeitung ber Vorschläge unb bie Durchführung ber Verleihungen erfolgt burch bie P r ä f i b i a l k a n z l e i des Führers unb Reichskanzlers, welche ebenso wie bei ber Ver­leihung ber Rettungsrnebaille, bei bet bes Verbienst- ordens vorn Deutschen Ubier unb bei ber Annahme auslänbischer Auszeichnungen auch für biefc neuen Auszeichnungen bie Geschäfte ber Orbenskanzlei führt.

*

Mit der vom Führer vollzogenen Stiftung des Treudienst-Ehrenzeichens ist eine Auszeichnung ge­schaffen worden, wie wir sie uns schon seft langem wünschen. Denn gerade im nationalsozialistischen Deutschland ist die Treue wieder zu einem jener hohen sittlichen Gesetze ethoben worden, auf denen unsere Volksgemeinschaft ruht. Was wären wir, wenn die Treue nur ein hohler Begriff bliebe, was wäre die Nation, wenn ihre Glieder untereinander dem Treuegrundsatz das Geltungsrecht absprechen würden. Die staatlichen Gewalten würden auf einem seichten Untergrund ruhen, der Selbstbehaüp- tungswille unseres Volkes würde verloren gehen, Handel und Wandel kämen zum Stillstand, einer könnte sich nicht mehr auf den anderen verlassen. Unsere Nation würde ihr Gesicht verlieren, wollte sie auf das uns alle umschließende Band des Treue­verhältnisses verzichten Wenn jetzt der Führer durch das Treudienstkreuz die Volksgenossen ehren will, die eine bestimmte Anzahl van Jahren in öffentlichen Diensten standen und redlich ihre Pflicht erfüllten oder jene, die Jahrzehnte hindurch auf dem> Posten der Arbeit in Betrieben der freien Wirtschaft aushielten gleich den Männern, die vier Jahre hindurch im Schützengraben lagen und eine Welt voll Feinden vom deutschen Boden fernhiel­ten, dann erteilt er einen Lohn, wie er schöner nicht sein kann. Für das Verdienst auf dem Ar­beitsplatz wird ein sichtbar zu tragendes Zeichen verliehen, das durch diese Sichtbarkeit auch von weitreichender Wirkung ist. Denn die Männer mit dem Ehrenkreuz auf der Brust werden die nachm- eifernden Vorbilder der Arbeit sein. Sie

werden den nachrückenden Generationen zu sagen haben, daß das Treueverhältnis auch im beruflichen Leben verdienstvoll ist. Denn neben der Leistung des Einzelnen stellt es einen der Grundpfeiler dar, auf dem sich die nationale Schaffenskraft frucht­bringend, entwickeln kann. D. S.

Wetterbericht.

Ein Sturmwirbel ist rasch vom Atlantik nach Norwegen vorgestoßen. Er brachte unter stürmischen auffrischenden Süd-West-Winden eine neue lieber« flutung des europäischen Festlandes mit Warmluft, bei der auch im Gebirge Regenfälle und Tauwetter eintraten. Seine Rückseite bringt ebenso heftig nach- stoßende Kaltluft und bereits am Samstag neue Bewölkung und im Gebirge wieder Uebergänge zu Schneefällen, die teilweise von Gewittern begleitet werden. Neue Atlantikwirbel folgbn nach, die Wit­terung bleibt noch für die Folge unbeständig und sehr unruhig.

Aussichten für Sonntag: Zeitweise auf­heiternd und nur vereinzelte Schauer (im Gebirge Schnee), bei lebhaften aber abflauenden westlichen Winden frischer, später wieder unbeständig.

Aussichten für Montag: Sehr unruhi­ges und unbeständiges Wetter.

Lufttemperaturen am 28. Januar: mittags 3,3 Grad Celsius, abends 1,9 Grad; am 29. Januar: morgens 7,8 Grad. Maximum gestern 3,7 Grad, Minimum 1,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Januar: abends 2,0 Grad; am 29. Ja­nuar: morgens 3,1 Grad. Niederschläge 7,8 mm. Sonnenscheindauer 3,2 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 21. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Unioersitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.