Lire dem Verständnis zuzuschreiben, das die G e»
italienische Gefangenschaft, freilich erst als Schwer-1 Neuordnung ist daher auch mit der Raumord» verwundeter. Nachdem er zwei Jahre lang in dem m " 8 au’8 en9fte verbunden und greift in die Gefangenlager auf der Insel Ysinara gewesen war ! ^fsugung über den Grund und Boden ein. Aus wo er seine Organisationsgabe durch die (Sinrichtuna* uf<!m ®cun?! ®urbe bie Reichsstelle für Raumverschiedenster Kurse und Hilfsmaßnahmen bewies. ordnung zunächst zur Regelung und. zum Ausgleich mitrhzi *«• iw _i u ' * DPF nprfmt (»honen Öfnfnrurfia hai- AamS
wurde er in die Heimat entlassen.
geführt, d. h. nach Osten und Süden und nachdem Meere zu. Die Wiedererlangung der grundsätzlich unantastbaren Neutralität läßt jedoch einen weite»
'M entscheiden, ob Holland 1-Ünehmen wolle oder nich
Frankreich vor neuen Wegen
uinfl erfolgt
Oer radikalsozialistische Parteikongreß im Zeichen der (Senatswahlen.
Von unserem E.J -Korrespondenten.
ütsiiiels.
•timt unb
tzlnlein Major der Reserve des Z.R. 52
Welchenberg. 26. Oktober. (DNB.) Der Ober» i>e!'chlshaber des Heeres, Generaloberst v o n B rnutz it s ch, hat an den Reichskommissar für die sudeten» teidtien Gebiete, Konrad Henlein, nachstehen- )ei Schreiben gerichtet: „Sehr geehrter Herr Reichs» totrmiffarl In Würdigung Ihrer hohen Verdienste inl in Anerkennung des überaus großen Verstand» Gs, das Sie bei dem Befreiungskampf um Ihre
Am deutlichsten wird der Zusammenhang der Raumordnungsfragen mit der gesamten Sozial» st r u k t u r und den Voraussetzungen für gesundes, völkisches Leben, wenn man an diejenigen Aufgaben der Raumordnung denkt, die als zentrale Probleme von Reichsrang auf lange Sicht im Vordergrund stehen uni) sich heute bereits außerordenllich stark bemerkbar machen. So ist die Landflucht nicht nur als eine vorübergehende Erscheinung zu werten, deren akuter Notstand beseitigt werden kann, sondern sie ist das Ergebnis des Mißverhältnisses zwi» schen Stadt und Land. Hier handelt es sich darum, im Sinne eines totalen Ausgleichs einen gesunden und im Robmen der Gesamtentwicklung sich ausweitenden Kreislauf des Wirtschaftslebens herzu-
lniahlich her brvc'- chislshebi°t'- njee unb der v kanaloerkihli Hrers oerai#' n Smpiang ft- wies dabei beü und techni' gänzlich volles 1 ßueroeri» Ibe iumto» ft «n $ra”£ ßänfle.3* Stick ahnbrucken
I50 Million
Wie dem auch fei, es steht fest, daß sich die Niederlande jetzt auch ausdrücklich von der einzigen internationalen politischen Verpflichtung befreit haben, die sie formell noch band. Dementsprechend waren auch Ende September seine vorsorgenden Maßnahmen getroffen. Die Grenzsicherung wurde flM allen drei Seiten planmäßig durch.
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Raumordnung auf lange Gicht.
Zur Grazer Tagung der Reichsarbeitsgemeinschast für Raumforschung.
chn Kulturpflege entgegenbringen. 1150 biefer Neu» p-iibungen (93 v. H.) entfallen auf Landge» «linden, 80 Volksbüchereien auf Mittelstädte ntl 14 auf größere Städte. Während in den Jahren 1931/34 263 Volksbüchereien, 1934/35 465 Dolkbüche- fM 1935/36 608 Volksbüchereien, 1936/37 671 Msbüchereien neu errichtet wurden, steigt diese Zall vom 1. April 1937 bis Ende Oktober 1938 um öftere 4239 Büchereien auf 6246 Volksbücherei» «ergründungen seit 1933. Mit der Eröffnung dieser 123) Volksbüchereien, die über einen Anfangsbestand irr rund 450 000 Bänden verfügen, wird weiteren 1,71 Millionen Volksgenossen das gute deutsche Buch jupnglid) gemacht werden.
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stellen. Neben derartigen großräumigen Aufgaben ergeben sich an Einzelfraaen besonders Verkehrs- Probleme. Standortfragen der Industrie, Aufgaben der Arbeit» und Siedlungslenkung, sowie der ßan- desoerteidigung, und regional gesehen, kommt dazu die große Fülle sachlicher und fachlicher Untersuchungen, die im Dienst der Landesplanung erforderlich sind.
Die Landesplanung selbst hat für ihren engeren Raum die Ueberlegungen anzirstellen, die für die günstigste Entwicklung der in der Landschaft vorhandenen menschlichen, wirtschaftlichen und natürlichen Kräfte die Voraussetzung bilden und auf Grund von regionalen, teils für den Bezirk, teils für größere Gebiete vorbereiteten Raumordnungsplänen die Bodennutzung und Raumgestaltung auf längere Sicht vorzubereiten, um die aus den verschiedenen Bedürfnissen des Stadtewachstums, des Verkehrs, der Landwirtschaft, der Industrie und der Landesverteidigung und nicht zuletzt auch aus den Forderungen der Heimatgestaltung stammenden Ansprüche in einet dem knappen deutschen Lebens raum angepaßten bestmöglichen Form zu verwirklichen.
In G r a z fand nun die zweite Reichstagung der Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung statt, die in diesem Jahre ihre besondere Bedeutung durch die aus der Eingliederung der Ostmark und des Sudetenlandes für die Raumordnung entstandenen neuen Aufgaben hat. Aber auch hinsichtlich der Entwicklung der wisienschaftlichen Forschung im Dienst der Reichs» und Landesplanung ist ein gewisser Abschnitt erreicht. Die erffe Etappe, die der Schaffung einer Uebersicht und Bestandsaufnahme diente, kann als abgeschlossen gelten. Dabei konnte sich die Wissenschaft auf eine Fülle von Material stützen, das in allen Landschaften geschaffen worden war und vielfach nur der einheitlichen Ausrichtung bedurfte oder der Ergänzung nach der Richtung der raumpolitischen Zusammenhänge und Wechselwir- kunaen hin, die bei rein geogravhischer ober privat- wirtschaftlicher Betrachtung völlig außer Acht gelassen worden waren. Heute ist es notwendig, die Fragen der Sozialstruktur und ihrer Beziehungen zu Wirtschaft, Kultur, Rasse und Volkstum um fo mehr in den Vordergrund zu stellen.
Die Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung steht heute vor einer Reibe solcher bedeutsamen Fragen, die sich im ganzen Reichsgebiet auswirken. Hier hat sie, selbst über die unmittelbare raumpolitische Aufgabe hinaus, grundsätzliche Zusammenhänge durch Zusammenarbeit aller wissenschaftlichen Zweige zu klären. Doppelt wichtig in einer Zeit, in der durch den völligen Umbruch des Wirtschaftssystems zu einer Lenkung der Wirtschaft, der Arbeit und der Bevölkerungsvolitik nach Zielen der Volksgesamtheit es sich entscheidend darum handelt, für die große Marschrichtung dieser Lenkung Maßstab und Rangordnung zu finden. ZdR.
Amsterdam, Oktober 1938.
$ie Saarbrückener Erklärung Adolf Hitlers, auch sie beiden Lücken in dem westlichen Derteidigungs» Mel Deutschlands ausbauen zu lassen, ist in Hol- int mit großem Interesse Zur Kenntnis genom- neu worden. Man wartet hier nun ab, wieweit ich das „ausgedehnte Gebiet von Aachen" er- treckt und hätte nichts dagegen, wenn möglichst imfasiend märe. Militärische Kreise stehen auf dem Standpunkt, je besser die deutsche Grenze geschützt kl um so geringer wäre die Aussicht, daß sie an- Missen werden könnte, und je mehr sie entlang iier niederländischen Grenze verliefe, um so weniger lime ein Angreifer auf den Gedanken, sie über bei- -sisches und niederländisches Gebiet zu umgehen.
Sie internationale Krise im September hat einmütig bewiesen, daß Holland tatsächlich neutral z u bleiben wünscht. Gerade in ;«wi kritischen Tagen hatte es sich von Artikel 16 ikr Genfer Satzungen endgültig losgesagt. Die Er, /ärung des holländischen Außenministers P a t i j n :iom 13. September war grundsätzlicher Art. Jnwie- veit die Erklärung des Ministerpräsidenten Co- lt In vom 28 Septmeber ebenso zu werten ist, ml erst noch klargestellt werden. Zwischen beiden ....... ........vu c
st "ämlich ein interessanter Unterschied insofern, als berechtigt ist oder nicht, fei dahingestellt, doch kann lolljn in seiner Neutralltätserklärung wesentlich, man aus ihr den Eindruck gewinnen, daß das Land -ulier ging, als fein Außenminister. Patijn hatte in 1 im September mit feiner dringendsten defensiven M für sein Land die Freiheit zurückverlangt,! Aufrüstung noch keineswegs fertig war. Gerade E vollkommen selbständige Politik zu führen deshalb, weil man noch nicht fertig ist, sieht man nnd in jedem besonderen Falle selbständig darüber in dem Ausbau der deutschen West-Befestigung eine 'M entscheiden, ob Holland an einer Kollektiv»Aktion willkommene Hilfsstellung. Doppelt willkommen, da 1-Ünehmen wolle ober niHt. Colijn dagegen vertun- sie zugleich di. holländische Südgrenze, d. h. bie Ufte, „die Neutralität unter allen Um- Grenze nach Belgien schützt. Je stärker die deut» ständen zu wahren", mit der selbstverständ-, schen Linien sein werden, um so sicherer glaubt man Mchm Einschränkung, einen Angriff auf niederlän- j sich in chrem Schatten fühlen zu dürfen.
ren Ausbau des eigenen Verteidigungsapparates keineswegs überflüssig werden. Im Gegenteil wird von allen Seiten feine Vervollkommnung gefordert. Zudem beschäftigt sich jetzt auch die breitere Öffentlichkeit mit Den Bewaffnungsfragen aller Art, und in der Presse findet sich manches Wort der Kritik über das bisher Geleistete. Ob diese Kritik
werden. Die Hauptstrecken führen über Prag, Brünn und Pilsen. Im übrigen wird der direkte Wagenverkehr nach Paris, Berlin und Wien von Prag aus voraussichllich am Samstag ausgenommen werden.
Zwischen deutschen und schwedischen Vertretern haben Besprechungen über paßtechnische Fragen im deutsch-schwedischen Reiseverkehr zu einer Einigung geführt. Danach bleibt der Reiseverkehr zwischen Deutschland und Schweden auch weiterhin grundsätzlich sichtvermerksfrei.
Kunst und Wissenschaft.
Das Programm
der ersten großdeutschen Buchwoche.
Vom 30. Oktober bis 6. November begeht das deutsche Volk die erste großdeutsche Buch, woche. Der stellvertretende Leiter der Abteilung Schrifttum im Reichsministerium für Volksaufklä- rung und Propaganda, Regierungsrat Schlecht, sprach vor der Presse über den Sinn der Woche. Rfchsminister Dr. Goebbels habe der Buch- woche die Parole „Das Buch ein Kraftguell der Nation" vorangestellt. Am traditionellen Staatsakt in Weimar, in besten Mittelpunkt eine Rede von Reichsminister Dr. Goebbels stehe, würden in diesem Jahre alle namhaften Dichter Großdeutschlands teilnehmen und für den 27. bis 29. Oktober sei zum erstenmal ein großdeutsches Dichtertreffen in Weimar geplant. Reichsminister Dr. Goebbels werde auch die Jahresschau des deutschen Schrifttums eröffnen. Einen zweiten Höhepunkt bedeute die Buchschau „Großoeutschland im deutschen Buch^ und eine Festkundgebung in Wien, bei der Reichsjugendführer von Schi rach und Gauleiter G l o b o c n i k sprechen werden. Dann lenkte der Redner die Aufmerksamkeit auf einen Gedanken, der zum Leitthema der Buchwoche geworden sei und der seinen Ausdruck finde in der Parole .Ledern deutschen Haus eine Heimbücherei".
Der Dichter und Bildhauer Ernst Barlach -f-
Der Dichter und Bildhauer Ernst Barlach ist im 69. Lebensjahre in Güstrow (Mecklenburg) gestorben.
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Barlach, als Sohn eines Landarztes cum 2. Januar 1870 in Wedel in Holstein geboren, bildete sich künstlerisch in Dresden, Paris, Hamburg unb Berlin und ließ sich nach Studienreisen in Rußland und Italien 1910 in Güstrow in Mecklenburg nieder, wo er jetzt gestorben ist. Barlach, der ein typisches Beispiel für eine ausgeprägte künstle- rische Doppelbegabung barstellt, begann als Kera- miter, als Steinzeichner und Holzschneider, ehe er in der Bildhauerei, vornehmlich der Holzplastik, sein eigentliches Feld erkannte. In schweren, gedrungenen, verhüllten Figuren gestaltete er einen ausgesprochen persönlichen und kaum verwechsel»
Fnedlich-wehrhastes Holland.
Don unserem JR. G.-Korrespondenien.
Paris, 26. Oktober 1938.
Am Donnerstag wird Ministerpräsident Dala- llier nach Marseille kommen, um auf dem nab ikalsozialistischen Parteitag eine Ltete über die Richtlinien seiner künftigen Politik jpi halten, der ganz Frankreich mit Spannung en. iiegknsieht. Die Parteitage des französischen Radikal- hjmismus haben ihren besonderen Charakter. *3nn bei den Wahlen dem Lande der Puls ge- ühlt wird, so spiegelt sich bei diesen Parteitagen i‘ie jeweilige politische Lage mit ihren Ausblicken auf die unmittelbare Zukunft mit untrüglicher Deutlichkeit wider. 1935 hatten schon einzelne Dteb- ner auf dem radikalen Parteitag von Biarritz liegen die gefährlichen Auswirkungen der eben erst •lingeleiteten Volksfrontpolitik auszutreten gewagt; Ä bereits stellte der radikale Parteitag von 23111 e im Zeichen des Kabinetts Chautemps das röHige Versagen der Blumschen Volksfrontpolitik K Dem Kongreß von Marseille ist es in die-
Jahre vorbehalten, die Schlüsse aus dieser Ent- rMung und Einsicht zu ziehen.
Zudem steht die Tagung unter dem frischen Ein- ''ruck der am letzten Sonntag abgehaltenen Se- latswahlen, in denen das Land so deutlich wie lÄglich vonderDolksfrontabgerückt ist. !5tr Radikalsozialismus, der beinahe drei Jahre Hing der Verbündete der marristifchen Parteien, des !Kommunismus und her Sozialdemokratie gewesen i't, bat'bei den Senatswahlen Verluste erlitten, siie Den rechtsstehenden Parteien, vor allem der re- stublikanischen Vereinigung Marins, zugute ge» !lammen sind. Die Masse des Radikalsozlallsmus im Senat, wo ihm etwa 150 Senatoren erhalten llltlben, ist damit zwar nicht merklich erschüttert, uber das Warnungszeichen ist doch gehört worden. !Sn der Kammer ist der Radikalsozialismus mit über 'M Abgeordneten nach wie vor die stärkste bürgerte Partei; der Radikalsozialismus ist nach wie vor >in Hauptfaktor der französischen Politik; ohne rhn lann nichts unternommen werden. .
Den Radikalsozialisten stand es bisher frei, ihre Krhrheiten in der Kammer nach der Linken >der nach der Rechten hin zu suchen. Durch ^letzten Abstimmungen in der Kammer wo bte Mmuniften und die Sozialisten die Volksfront- Arbeit verlosten haben, und mehr noch durch Den Bitten des Landes über die Beyle'terscheinungen btr Volksfrontpolitik, die Streitfälle, bte Fabrik, jungen, die Währungsentwertung ufm scheint >er Weg nach links hin für die Radikalen hoff- nutzlos verbaut. Der Entschluß, eine Stütze
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dlsches Gebiet nie zuzulassen. Man ist sich nutT in poktischen Kreisen nicht ganz darüber klar, ob Colijn in seiner Rundfunkrede die Haltung der Regierung gegenüber dem besonderen Fall verkündete, ober ob er noch weiter von bem Artikel 16 der Genfer Satzung abrückte. Es geht um die Aus» le^ung her Colijnschen Worte „unter allen Umstanden".
der verschiedenen Ansprüche der öffentlichen Hand geschaffen. Sie ist über diese ursprüngliche Aufgabe längst hinausgewachsen und hat die grundsätzliche Raumordnung auf lange Sicht durchzuführen. Hierbei gilt es in jedem Falle, die Zusammenhänge mit dem für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Ernährungsraum, sodann mit dem Sied» lungsraum und schließlich mit den Ansprüchen der For st wirtschaft zu wahren, um nur diese drei großen Hauptgebiete zu nennen. D. h. Raumordnung bedeutet, daß die gesamte Bodennutzung nach übergeordneten Gesichtspunkten geregelt werben muß. Soll sie ihrem höchsten Zweck, den Lebensvoraussetzungen des deutschen Volkes zu dienen, gerecht werden, so muß sie sich den Ansprüchen dieser Lebensordnung unterwerfen. Wo früher auf Grund rein tapitalistisch-privatwirtschaftlicher Ge- setze der Boden zum Spielball des Marktes und der Marktverhältniste wurde und dementsprechend schwerste Hemmungen in der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung heroorgerufen wurden, gilt es heute, die Gesamtregelung so auszurich- ten, daß eine gesunde Sozialstruktur und vernünf- tige Lebensbedingungen für Familie unb Volk geschaffen werden.
Gleichzeitia Derbfnhoi* “berr\Dmm:en worden sind. Die umfangreichen Aufgaben des deutschen Neu- wünÄe " $ nbe hiermit me^ne besten Gluck- aufbaues bedeuten in ihrer Gesamtheit die Ausrich» x * " tung auf ein großes, einheitliches Ziel. Erzeugungs»
Henlern hat sich schon im Alter von knapp 18 Iah- Macht, Aufrüstung, Erschließung des deutschen ren tm Frühjahr 1916 als Freiwilliger zum Lebensraumes durch Verkehrswege und Autobah» Kriegsdienst gemeldet, obwohl er noch1 nei}’ Kraftwirtfchaft, Siedlung, und Wohnungs- Schuler war. Er trat beim 3. österreichischen Jnfan-1 wesen, alles das sind Teile der Gesamtausgabe. Aber terte-Regiment ein und kam bann nach Graz zum : ?Qe Einzelnen Ziele sind zugleich Voraussetzung für 27. Jnfanterie-Regiment. Er wurde schnell zum Äor- , ®ßfin9cn des großen Plans, alle einzelnen Auf- poral befördert und machte neun Monate lang die 9 kJ bedürfen der Planung und Lenkung M)weren Kämpfe am Col di Lana und am Monte utt«£ ba^er Ausrichtung auf das gemeinsame Ziel. Meletta mit. Er zeichnete sich so aus, daß er zum - 66 keine Planung, die sich nicht auch
Fähnrich befördert wurde und mehrere Tapferketts-'m territorialer Beziehung auswirkt unb den mebaiüen errang. Im Spätherbst 1917 geriet er in ®runi) und Boden In Anspruch nimmt. Alle
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[ taten sehr schwer fein; denn bie ganze Entwicklung dieser noch vor 1870 gegründeten Partei stand im 'Zeichen des Kampfes gegen die Rechte unb die ! „Reaktion".
Aber ein bekannter radikalsozialistischer Politiker hat einmal als das Ziel der Radikalen Partei die Organisierung der Gesellschaft „nach den Ge- setzen der Vernunft" bezeichnet. . Unb so könnte bie Radikale Partei, ohne ihre Traditionen 1 allzusehr zu verleugnen, doch den Weg gehen, der ihr vorgeschrieben wird durch bas oberste Ziel: die Rettung bes Laubes burch bie Abkehr von den letzten Resten ber Volksfrontpolitik.
Ministerpräsident Doladier wird entgegen den ersten Ankündigungen bereits zu Beginn ber Tagung sprechen unb ihr damit die Richtlinien vorschreiben; auch darin drückt sich vielleicht eine Note der seit München deutlich sichtbaren B e f e st i - g u n g ber Stellung Dalabiers aus. Dalabier wirb, wie man annimmt, bie Grunbzüge für feinen Plan zur Gesundung der französischen Finanzen in ber Wirtschaft bekanntgeben. In den folgenden Tagen wird im Rahmen einer außenpolitischen Aussprache wahrscheinlich auch bie Frage ber b e u t s ch - f r a n - zösischen Beziehungen zur Sprache kommen.
Die rabikalen Parteitage zeichnen sich durch eine ihnen eigene natürliche Bewegtheit aus. Herriot hat einmal von ber „großen radikalen Familie" gesprochen. Es wirb jetzt in Marseille auf olle Fälle nicht so lebhaft zuaehen, wie auf ber Landestagung, bie bie Sozialdemokraten im vergangenen Jahr — ebenfalls in Marseille — abgehalten haben. Damals wäre ber Theater-Sral, in bem bte Sozialdemokraten zusammengekommen waren, beinahe ein Trümmerfeld geworden, weil es so aussah, als ob die hitzigen sozialdemokratischen Abgeordneten die hölzernen Brüstungen abreihen wollten, um damit aufeinander loszugehen. Trotzdem kann es natürlich auch auf bem jetzigen rabikalen Kongreß in ber großen, inmitten eines Parkes gelegenen Ausstellungs- Halle, bem Grand Palais, zu lebhaften Szenen kommen. Die Fragen, vor die sich bie Radikalen gestellt sehen, sind schwer; es gibt bei ihnen noch viele Anhänger der alten Volksftontpolitik, wie etwa den früheren Luftfahrtminister Pierre Cot. Auch die Haltung des Kammerpräsidenten Herriot dürfte nicht ganz eindeutig fein. Aber die Stimme des Landes wird auch hier über die Stimme mancher Berufspolitiker die Oberhand behalten. Die maß- volle Haltung erfahrener Politiker, wie etwa desjenigen des Präsidenten ber nordfranzösifchen ra- dika'lfozialiftifchen Vereinigung, Emile Roche, wird
'J^ur Ulll ortmung ü6it 11 “itatitai, M» R den auf Oniti und EhrenM Verordnungen üig "els unb über K n*. Film- und L>» M für befoiii nerben kann: Hfürn, 3nfli. -die eine höhn, haben, der ft.
tjtßraf, ' Deterinärrat, d Notaren k
'°6 sich die genant zehn Fahre Ii. bewährt hck:. der Titel wertn ^meistern, 3nge> r zuständigen oben m chr im CiM- r des Inneren fr nb Tierärzten r seit nidft bie ten Keichsbchärii inb Notaren oom
fetzt mehr Gehör finden als in früheren Jahren, unb die Vertreter der radikalfozialistifchen Ju- genböerbänbe aus ber Provinz, die schon auf den letzten Parteitagen einen beachtlichen Faktor gegen die Volksfront barfteUten, wird mehr als früher gehört werden müssen.
Ein radikaler Politiker hat es vor einigen Tagen als Hauptaufgabe hingestellt, zu verhindern, daß der französische Parlamentarismus „an Arterienverkalkung sterbe". Das Gelingen wird in erster Linie davon abhängen, ob die 3000 „Militanten", die jetzt in der schönen Stadt am Mittelmeer, in unmittelbarer Nähe des pulsenden Ledens der (Tanne- biere, angeblich der „interessantesten Straße ber Welt", zusammenkommen, den Mut haben werben, neue Wege zu suchen.
Frankreichs Wirischaffsvolitik.
Paris. 27. Oft. (Europapreß.) Der französische Handelsminister.Gentin hat am ersten Tage des radikalsozialistiscken Parteikongresses in Marseille eine Rebe gehalten, in ber er von der Möglichkeit einer staatlichgelenkten oder orientierten Wirtschaft sprach. Diese Ausführungen haben in ber französischen Oeffentlichkeit lebhaften Widerhall gefunden. Ministerpräsibent Dalabier sah sich bereits am Mittwochabend, ehe er sich in Begleitung bes Außenministers, des Finanz- und des Wirtschaftsministers nach Marsellle begab, genötigt, zu erklären, der Handelsminister habe nicht sagen wollen, daß die französische Regierung an die Einführung einer staatlich gelenkten Wirtschaft denke. Er, Dalabier, habe in Uebereinftimmung mit der radikalsozialistischen Parteidoktrin sich niemals als Anhänger einer staatlich gelenkten Wirtschaft im eigentlichen Sinne des Wortes gezeigt. Trotzdem protestieren die Rechtsblätter gegen die Absichten einer staatlichen Lenkung ber Wirtschaft. Im „Figaro" schreibt Süden Romier, es sei unmöglich, die Wirtschaft zu orientieren, ohne sie gleichzeitig zu lenken. Die Fraae laute, was man tun könne, um die staatlichen Maßnahmen zu vermeiden. Auch bie „Journäe inbustrielle", bas Blatt ber französischen Schwerindustrie und ber Arbeitgeberverbände, zeigt sich sehr beunruhigt.
Kleine politische Nachrichten.
Zum Nationalen Spartag spricht Staats» fetretär Brinkmann am heutigen Donnerstag, von 19.50 bis 20 Uhr, über alle Reichssender.
Dor Abgabe seines Kommandos als Kommandierender Admiral ber Marinestation ber Ostsee fanb auf dem Kasernenhof der Marineanlagen an der Wik eine Truppenparade vor Admiral Albrecht statt, ber am 1. November bas neue Marine- gruppentommanbo Ost übernehmen wirb.
Auf Grund von Vereinbarungen der Deutschen Reichsbahn mit ber tschecho-slowakischen Staatsbahn» Verwaltung wird der Verkehr, der die tschecho-slo- wakischen Gebiete mit dem fubetenbeutfeben Gebiet verbindet, in vier bis fünf Tagen ausgenommen
Sir e Dem 45entanpni3 zuzuschreiben, das bte G e - Heimat allen Dienststellen des »«Mm»« j n^e n der nationalsozialistt- gebracht haben, fomieT^^^
ftanbenen guten Zusammenarbeit ist es mir eine mÄ^eUbe' Ahnen mittellen zu können, daß Sie nut Wirkung vom 1. November 1938 als Major
I eiO/.?CL^n!.°.nterie’3,<!0imenl? 52_ i n
Fordern Sie ausdrücklich
MAGGI5 Fleischbrüh-Würfel Kennzeichen: Der Name MAGGI und die gelb-rote Packung


