Oie Deutschen Lugen ^Meisterschaften 1938
Endspielgegner in den Turnieren ermittelt
Run-sunkprogramm
Entscheidung im Ziihrer-Zehnkamps
landen, Boden Ballon
für ein Aufstand, als vor einiger Zeit die ver- wegendsten unter den jungen Angestellten den Mut
mit dichten Wolken überraschte. Er wollte kam aber erst um Mitternacht auf den herab, wo er sich todmüde neben seinen legte und einschlief.
gelassen wurde, natürlich nur während des Som- mers. Es ist wahrscheinlich, daß die bunte Krawatte einen nicht weniger lebhaftes Meinungsstreit Hervorrufen wird, und vielleicht wird dann, wenn die strengen Hüter der City-Tradition endlich nachgeben, die Mode schon vorüber sein und keiner mehr von der Erlaubnis Gebrauch machen wollen.
Gesegneter Schlaf.
B. Amiens.
Ein Bauer in Athies in der Nähe von Amiens war an einem der letzten Morgen höchst überrascht, als er wie üblich am Morgen durch seinen Garten ging und mitten auf dem Gemüsebeet einen halbentleerten Ballon vorfand. Noch mehr aber staunte er, als er daneben die völlig regungslose Gestalt eines Mannes liegen sah. Zunächst glaubte er, der Mann sei tot; als er jedoch näherkam, belehrten ihn gewaltige Schnarchtöne eines Besseren. Schließlich weckte er den Mann auf, der sehr verdutzt um sich sah und, als er seine Lage begriff, um Entschuldigung bat, daß er sich gerade einen Garten als Landungsplatz ausgesucht hatte. Später, als die beiden beim Frühstück faßen, erzählte der Ballonfahrer, er habe an einer Wettfahrt von Bethune aus teilgenommen und sei zu einer Notlandung gezwungen worden. Er war bei sinkender Nacht in etwa 1500 Meter Höhe, als ihn ein Gewitter
Sieg kommen wollen.
Grohen-Buseck — 1900 II.
Die Reserve, die bei den seitherigen Spielen die Ligamannschaft durch Abgabe von Spielern unter« stützen mußte, bestreitet ihr erstes eigenes Spiel nach der Sperre. Obwohl auch hier nicht alle Spieler restlos zur Verfügung find, ist mit der Besetzung Wißmar (Klingelhöffer), Schneider, Jager, Günther, Hain, Lehrmund, Kirchner, Schmidt, Zeller, Heuser, Koch II. (Klein, Ziegler) der Stamm vorhanden, der auch die Derbandsspiele bestreitet.
Sportverein 1920 Lottor.
Oberurfd in Lollar als Gast!
Nach längerer Spielpause treten am morgigen Sonntag die 1. und 2. Mannschaft des Sportvereins wieder auf den Plan. Ein fälliges Freundschaft^ rückspiel nachholend, werden daher die Gäste aus Oberursel erwartet. Das Vorspiel zu Ostern fonm« die Lollarer 1. Elf knapp, aber verdient mit 3:2 für sich entscheiden. Die Gäste aus dem Frankfurter Be- zirk sind ja hier schon bekannt und spielen einen zweckmäßigen Fußball. Oberursel hat inzwischen an Spielstärke nichts eingebüßt. Im Gegenteil? Nur ganz knapp wurde ihnen dieses Jahr der Aufstieg in die Gauliga von Dunlop-Hanau streitig gemacht. Aber auch die Lollarer Spieler waren während der Sommerspielpause nicht ganz untätig. So benutzten sie ihre freie Zeit zu eifrigem Training. Auch konnte die 1. Elf in zwei Heimspielabenden gegen achtbare Gegner ihre Kräfte messen. Einmal gegen die Luftwaffe Gießen, das die Flieger in einem aufopfe- rungsvollen Kampf noch in letzter Minute unentschieden 3:3 gestalten konnten. Das andere Mal konnte die Elf der Lollarer gegen den starken Mili« tärsportoerein Wetzlar mit 2:1 den Sieger stellen. Die einheimischen Spieler sind also doch etwas gewappnet. Das besagt aber nicht, daß sie gegen den großen Gegner von morgen keinen schweren Stand mehr hätten. Für die Elf gilt es morgen, sich in eine Form zu spielen, die wieder einen hoffnungs- volleren Lichtblick für die kommenden Verbandsspiele gibt". Dies sollte der Mannschaft um so eher gelingen, nachdem sie noch eine Verstärkung von zwei neuen Spielern erhalten hat. Mit der zur Zeit stärksten Mannschaftsaufstellung: K. Ziegler; Wiß- ner, Geißler; Hörstel, Thielmann, Will; A. Ziegler, Gerlach. W. Ziegler, Schaaf, A. Rudolf dürfte Lollar mindestens einen guten Eindruck machen.
Lollar II — Oberurfd II.
Die 2. Mannschaft bestreitet das Spiel ebenfalls in stärkster Aufstellung. Im Vorspiel mußte die Elf eine katastrophale Niederlage einstecken. Diesmal dürfte es aber nicht zu 11 Toren Unterschied fern« men. Die Mannschaft befindet sich gegenwärtig in einer ganz guten Form, die sie ebenfalls in ihren letzten Spielen unter Beweis stellen konnte.
(Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
. Spogg. Leihgestern I — FC. Oberurfd 04 Reserve, i Am morgigen Sonntag erwartet die Spielver« [ einigung 1926 Leihgestern die Reserve des Meisters ! der Gruppe Friedberg zum fälligen Rückspiel. Das i Vorspiel endete 3:3 unentschieden. Wie das sonntäg- ; Spiel ausgehen wird, ist nicht vorherzusagen, • da die Gäste einen guten Fußball spielen. Die Leih- : gesterner werden alles hergeben müssen, um die I Oberurseler niederzuhalten. Leihgestern bestreitet das I Spiel mit folgender Mannschaft: Krämer; Velten, - K. Laux; Wedemann, Funk, Textor; Martini, Ar- ; nold, Krick, G. Laux, Heß. Vorher spielt die Jugend- - mannschaft gegen die 1. Jugend der Spielvereinigung , 1900 Gießen.
Bei unverändert trübem und regendrohendem Wetter traten die jugendlichen Meisterschaftskämpfer am Freitag in die Nachmittagswettkämpfe ein. In den Mannschaftsspielen trafen sich Zwar nur die Unterlegenen in der Trostrunde; trotzdem war man aber auch hier mit Begeisterung bei der Sache. Nicht minder hart kämpften die Tennisspieler. Der Führer-Zehnkampf rief die Teilnehmer noch einmal zum 20-km-Orientierungs-Gepäckmarjch, der den Schlußstrich unter diesen schwierigen Mehrkampf setzte.
In der Trostrunde des Fußball-Turniers war Berlin (Blauweiß Berlin) über Nordsee (Sparta Bremerhaven) 4:2 siegreich. Das Gebiet Schlesien (STC. Görlitz) hatte Freilos. — In der Trostrunde der Hockeyspieler unterlag Hessen- Nassau (RD. Limburg) der Vertretung ^des Gebietes Saarpfal; (HC. Speyer) 1:5 (1:3); hier war Ostland (DfK. Königsberg) spielfrei. — Bei den Handballern schließlich triumphierte in per Trostrunde Oestereich (Wiener SC.) über Franken (SpVgg. Fürth) mit 11:9 (6:1). Hessen-Nassau (Allianz Frankfurt) bezwang Polizei Hamburg äußerst knapp mit 5:4 (4:0).
Im Schwimm st adion wurden die Vorkämpfe fortgesetzt. Sowohl in den reinen Schwimm- mettbemerben als auch in den Kunstspringen sah man vorzügliche Leistungen, die sehr beifällig aufgenommen wurden. Arn K u n st s p r i n g e n des B D M. beteiligten sich 24 Kämpferinnen. Nach zwei Pflicht- und zwei Kürübungen qualifizierten sich Heinze (Berlin) mit 46,87 P., Schloßnagel (^ranken) mit 45,30, Tartaref (Westfalen) mit 41,47, Hartenstein (Sachsen) mit 39,77, Kräcker (Oesterreich) mit 39,39 und Siekeleit (Berlin) mit 38,66 Punkten für die Entscheidung. In den Endkampf
Feierliche Verpflichtung der Wettkanipfteilnehmer.
Im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde fand am Freitagabend im Städtischen Saalbau in Frankfurt a. M. bie feierliche Verpflichtung der 2000 Wettkampfteilnehmer an den ersten Deutschen Jugendmeisterschaften statt. Zu der Veranstaltung hatten sich zahlreiche geladene Gäste eingefunden, an ihrer Spitze Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, Generalleutnant L e e b , Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs sowie zahlreiche Vertreter der Gliederungen der Bewegung, des Staates, der Wehrmacht und des Arbeitsdienstes, während den Saal und die weiten Ränge die 2000 Wettkampfteilnehmer füllten.
• Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hielt nach dem Einzug der Fahnen eine packende Ansprache an die jungen Wettkämpfer, in der er sie an die Aufgaben erinnerte, die ihnen gestellt seien und eine umfassende Schilderung der Sportbewegung innerhalb der HI. vor und nach der Machtübernahme gab. Durch die Neuorganisation des deutschen Sportes nach den nationalsozialistischen Grundsätzen sei nunmehr die Sicherung des Nachwuchses im deutschen Sport gewährleistet. Jetzt sei die HI. zu den ersten Jugendmeisterschaften
des Kunstspringens der HI. kamen: Ernst (Westfalen) mit 88,33 P., Scheffel (Mittelelbe) mit 76,81, Langer (Mittelrhein) mit 73,40, Feh (Hochland) mit 73,07, Dürel (Niedersachsen) mit 72,57 und Betzinger (Westfalen) mit 72,40 Punkten.
Die besten Zeiten in den weiteren Schwimm- roettberoerben erzielten: 100-Meter-Brust (HI.) Rogalski (Ostland) 1:16; 400-Meter-Kraul (HI.): Köninger (Mittelelbe) 5:13,7; 100-Meter- Brust (BDM.): Heidemann (Mittelelbe) 1:29,2. 200-Meter-Drust (BDM): Heidemann (Mittelelbe) 3:07,8; 100-Meter-Rücke« (BDM): Kellermann (Ruhr-Niederrhein) 1:25,6.
Der Führer-Zehnkampf wurde mit dem 20=km - Orientierungs - Gepäckmarsch abgeschlossen. Das Gebiet Württemberg kam zu einem Doppelerfolg. Benz gewamr in Stufe A überlegen und in Stufe B sicherte sich Barth noch klarer den Sieg.
Schnell voran kamen die Tennisspieler. Im HJ.-Einzel stehen bereits die letzten Pier fest. Es sind Günther (Hessen-Nassau), Neugebauer (Schles.), Gies (Ruhr-Niederrhein) und Barnscheidt (Ruhr-Niederrhein). Im Viertelfinale gab es folgende Ergebnisse: Günther (Hessen-Nassau) — Bischoff (Mittelelbe) 6:1, 6:3, Jörger (Saarpfalz) — Neugebauer (Schlesien) 5:6, 5:6, Gies (Ruhr-Nie- derrhein) — Krengel (Sachsen) 6:1, 6:0, Barnscheidt (Ruhr-Niederrhein) — Baß (Ostland) 6:5, 6:0. Die ^.letzten Acht" in den Doppelspielen sind bei der HI. wie auch beim BDM. schon bereits fest.
Die Kämpfe im Rollschuhlaufen brachten die Kür des BDM., wobei Lydia Wahl und die Frankfurterin Jenny Mosler den besten Eindruck hinterließen. Auch bei der HI. und im Paarlaufen sah man erfreulich gute Leistungen.
der aber, genau wie im Vorspiel, unter starkem Beistand Fortunas zustande kam. Bei all der Freude über den errungenen Erfolg vergaßen die ,,Dunlopmänner" aber nicht das Mißgeschick des Gegners. Und so entstand denn aus dieser sportlichen Kameradschaft jene Freundschaft, die im Spiel immer wieder ihren Ausdruck findet. Für die Blau- weißen ist es unangenehm, bei diesem "Revanchespiel" abermals auf verschiedene gute Kräfte verzichten zu müssen, mit der Mannschaft Fischer, Zeiler, Lippert, Erhard, Rensing, Hormel, Theiß, Bergmann, Koch I., Löbsack, Kociok ist aber trotzdem eine Vertretung zur Stelle, die den Gästen alles aboerlangen wird, wenn sie abermals zum
auf Farbe eingestellt ist, nicht etwa nur auf ge« dämpfte und einfache, sondern auf bunte und leuchtende. Die Anhänger der Tradition haben darauf bemerkt, daß solche Farben nur schlecht mit den dunklen Anzügen zusammenstimmen werden, aber die Verfechter der bunten Krawatten antworten darauf, daß gerade diese Disharmonie als Ausdruck der höchsten Eleganz betrachtet werden wird. Es solle niemand befürchten, daß eine rote, gelbe oder grüne Krawatte nicht zu ihm passe; sie würde im Gegenteil als ein kühner Farbenfleck wirken, der die vornehme Erscheinung dessen, der den Mut habe, sie zu tragen, erst ins rechte Licht setzen werde. Der Gipfel der Eleganz wird in der Zusammensetzung mehrerer Farben bestehen, und man sieht schon voraus, daß die schottischen Muster in ihren grellsten Zusammensetzungen die große Mode darstellen werden.
Wenn dies der Vorstoß der Krawattenfabrikanten ist, so wird man doch auch die Meinung der Geschäftsleiter hören müssen. Man weiß, daß alle Angestellten der Banken, der Industrie- und Versicherungsgesellschaften, der großen und kleinen Geschäfte, aber auch der Advokaten an der lieber- lieferung festhalten, gestreifte Hosen und schwarzes Jackett und dazu die bisher dunkle Krawatte zu tragen. Es ist nicht so leicht, eine Umwälzung in der Londoner City hervorzurufen. Was war das
Jeder englische Geschäftsmann, der in der Londoner City zu tun hat, glaubt sich für immer dazu verurteilt, sich schwarz oder wenigstens in dunklen Farben zu kleiden. Jetzt kommt aber denen, die dieser trüben Uniform müde sind, unerwartet Hilfe
Die Wettkämpfe des zweiten Tages der Deutschen Jugendmeisterschaften in Frankfurt am Main wurden bei trübem und kühlem Wetter abgewickelt. Der Vormittag brachte die vorentscheidenden Treffen im Fußball, Handball und Hockey, die Fortsetzung des Führer-Zehnkampfes und des Tennisturniers, außerdem den Beginn der Schwimmwettbewerbe.
Im Fußball werden Franken (Franken Nürnberg) und Ruhr-Niederrhein (Hamborn 07) bt ' Endkampf bestreiten. Die Nürnberger siegten mit 2:1 (2:1) über Baden (1. FC. Pforzheim) und die Rheinländer waren mit 5:0 (4:0) über Hessen-Nassau (Kickers Offenbach) erfolgreich. Während die recht hart spielenden Bayern in den Schlußminuten sehr um den Sieg bangen mußten, konnten es sich die Rheinländer, die wieder mit prächtigen Stürmerleistungen aufwarteten, erlauben, in der zweiten Halbzeit verhalten zu spielen.
Im Handball waren beide Vorschlußrundcn- spiele hart umstritten. Eine feine Leistung vollbrachte Baden (Post Mannheim) mit dem 9:7-(3:3-)Siea über den Sieger von Breslau, Mittelelbe (Pol. Magdeburg). Die Mannheimer lagen anfangs 3:1 und nach der Pause 8:3 und 9:4 in Front, mußten dann aber alle Kräfte aufbieten, um ben^ieg zu halten. Im zweiten Spiel war Westfalen (Eintracht Dortmund) mit 12:9 (6:6) • über Schlesien (Post Oppeln) erfolgreich. Fünf Minuten vor Schluß stand
Am 20. 3uli 1940
Beginn der Olympischen Spiele.
Das Finnische Olympische Komitee beschloß am Freitag, den Beginn der Olympischen Somme r s p i e 1 e aus Samstag, 2 0. Juli, festzusetzen.
Großer Preis von Baden.
Italienischer Triumph.
Die Internationale Rennwoche in Baden-Baden erreichte am Freitag mit der Entscheidung des „Großen Preises von Baden" ihren Höhepunkt. Diese über die Derhydistanz von 2400 Meter führende Prüfung im Werte von 50 000 Mark hatte eine erstklassige internationale Besetzung aufzuweisen. Leider war aber das deutsche Aufgebot nicht stark genug, um den Ausländern den Weg zum Sieg zu verlegen. Das Rennen gestaltete sich zu einem neuen großen Triumph des italienischen Stalles bei Solbo, besten beide Vertreter in Front endeten. „P r o c l e" (P. Caprioli), der bereits am Eröffnungstag das Fürstenbergrennen gewonnen hatte, siegte leicht vor seinem Stallgefährten „Gaio", der auch im Vorjahr Zweiter war, und den beiden Franzosen „Vatellor" und „Dabji". Auf den fünften Platz kam „Abend- frieben" vor „Zurs" und „Majoran'. Elritzling war nicht am Start.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
1900 — Dunlop Hanau.
Vor bem ersten Zusammentreffen, bas um den Aufstieg zur Gauklasse erfolgte, waren die Aussichten recht günstig für die Blauweißen. Um so betrübter war man bann, als die Gäste in einem glänzenden Spiel einen glücklichen Sieg errangen und bim Blauweißen 50 v. H. ihrer Aufstiegschancen raubten. Der weitere Verlauf der Aufstiegsspiele gestaltete sich aber so, daß sich den Blauweißen beim Rückspiel in Hanau nochmals eine große Ehance ergab. Denn im Falle eines Sieges wäre das unter Vorbehalt ausgetragene Spiel in Elz wiederholt worden, so daß sich hier in letzter Minute alles noch zum Guten hätte wenden können. Doch vergeblich wartete man in Hanau auf die im Manöver befindlichen Sack, Quick und Krämer, und so mußte dieses Spiel mit Ersatz ausgetragen werden, wodurch sich wieder ein Sieg der Hanauer ergab,
für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Von Volk zu Volk. 11.45: Warum meckert Herr Meier? Heitere Szenen über ein ernstes Thema. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Schöne Weisen aus aller Welt. 15: Kleines Konzert. Gitarre-Musik. 16: Nachmittagskonzert.
17.30: Standard-Werke, Konstanz: Werkskonzert des BDM. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.20: Zwei Wörtln — drei Wochen. Eine österreichische Geschichte aus dem Jahre 1933. Von Christian Kreuzhakler. 19.30: Von den Reichswettkämpfen der Hitler-Juaend. 20: Nachrichteck. 20.15: Orchesterkonzert. 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zeitungsschau. 22.35: Unterhaltung und Tanz. 24: Nachtmusik I. 2 bis 3: Nachtmusik II.
non einer Seite, der man eine gewisse Berechtigung hatten, sich im Büro am Samstag früh im Sportrum Mitreden nicht absprechen kann. Der Verband anzug einzufinden. Es gab Erörterungen, bie meh- ber Krawattenfabrikanten hat beschlossen, für den rere Monate dauerten, bis schließlich ganz aus- Herbst eine Krawattenmode einzuführen, bie ganz nahmsweise am Samstagfrüh der Sportanzug zu-
Kleine Strafkammer Gießen.
Der H. O. aus Gießen, der bereits mehrmals vorbestraft ist, hatte wegen Unterschlagung eine Gefängnis st rafe von drei Monaten, erhalten. Er hatte ein Pferd unter Eigentums- vorbehalt gekauft und es trotz dieses Vorbehaltes an einen Dritten weiterverkauft. Der Angeklagte hatte gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt, bie er aber während der Berufungsver« Handlung mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft zurücknahm.
Weiterhin hatten sich der A. St., der I. St. und der Fr. D., alle aus Griedel bei Butzbach, wegen gefährlicher Körperverletzung und in Tateinheit hiermit wegen Freiheitsberaubung, der A. St. außerdem noch wegen leichter Körperverletzung, vor der Kleinen Strafkammer zu verantworten. In dem ersten Verfahren vor dem Einzelrichter in Butzbach hatte der A. St. eine Gesamtgefängnisstrafe von sieben Wochen erhalten, während die beiden anderen Angeklagten freigesprochen wurden. Gegen dieses Urteil hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Der Anklage liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
In der Nacht zum 25. Oktober vorigen Jahres tagte in Griedel einer der dortigen Kegelklubs. Im Verlaufe des Abends sprach man gehörig bem Alkohol zu. Besonders ein Griedeler Einwohner, der sich dem jetzigen Verfahren als Nebenkläger angeschlossen hatte, war stark angetrunken. Man «verwarnte den Betrunkenen mehrmals und drohte
scher lebiger Kaufleute, bie im Jahre 1445 vom Rigaschen Rat bestätigt wurde. Das Haus der SlHwarzen Häupter befindet sich am Rathausplatz, bie Grundsteinlegung erfolgte zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Seine herrliche Backsteinfastabe erhielt es im 17. Jahrhundert. Kaiser und Könige waren Gäste der Schwarzen Häupter, Peter der Große hat dort den zwei ganze Sektflaschen fassenden Freundschaftshumpen auf einen Zug geleert. Katharina die Große hat hier ihren Schuh beim Tanzen verloren, und in neuester Zeit hat sich hier König Gustav von Schweden an den herrlichen Erzeugnissen schwedischer Silberschmiedekunst ergötzt, die sein Vorfahre auf bem Thron, Gustav Adolf, den Schwarzhäuptern schenkte. — Der aufopferungsvollen Arbeit der Feuerwehr ist es zu danken, bah den Flammen bie unersetzlichen Kunstschätze nicht zum Opfer gefallen sind. Es verdient noch erwähnt zu werden, daß es der erste Feuerschaden war, der im Lause von 600 Jahren bas Schwarzhaupter- Haus heimgesucht hat.
Es lebe bie bunte Krawatte!
B. London.
bas Treffen noch 9:9, dann spielten bie Westfalen ihre größeren Kraftreserven aus.
ImHockey sind Niedersachsen (DHC. Hannover) und Sachsen (Wacker Leipzig) die Endspielgegner. Niedersachsen schlug Franken (Nürnberger THE.) mit 2:1 (1:0), wobei Nürnbergs Torhüter eine höhere Niederlage vermied, und Sachsen bezwang Hamburg (Uhlenhorster HC.) in der verlängerten Spielzeit mit 4:3 (3:3, 1:3), nachdem die Hamburger bei der Pause 3:1 geführt hatten.
Im Schwimmbecken wurden in vier Wettbewerben Vorkämpfe ausgetragen. Die besten Zeiten erzielten hier: 200 Meter Brust (HI.): Minnich (Hessen-Nassau), 2:55,1 Minuten. 100 Meter Rücken (HI.): Rundmann (Nordsee), 1:15,2 Minuten. 200 Meter Kraul (HI.): Köninger (Mittelelbe), 2:24,1 Minuten. 400 Meter Kraul (BDM.): Feldmann (Sachsen), 6:14,5 Minuten.
Der Führer-Zehnkampf wurde mit bem Keulen-Zielwerfen und dem KK.-Schießen (aufgelegt und freihändig) fortgesetzt. Nach neun Hebungen lag in Stufe Ä (18 bis 32 Jahre) weiterhin Benz (Württemberg) mit 8527 Punkten vor Winge r t (Würtemberg) mir 8261 P., Schiers (Kurmark) mit 8221,5 P. und bem Vorjahrssieger Habermann (Kurmark) mit 8130 P. in Front, währenb in Stufe B (über 32 Jahre) Barth (Württemberg) mit 7932,5 Punkten feine Spitzenstellung vor Birkigt (RIF.) mit 7165,5 Punkten behauptet hatte.
in Frankfurt a. M. angetreten, unb er fei sicher, baß bie Leistungen auch diesmal beweisen werden, daß der eingeschlagene Weg der richtige ist. Das höchste Ziel sei bie Schaffung eines gesunden und kräftigen deutschen Jungen oder Mädel, aus denen gesunde Männer und Frauen würden, die wir brauchten. So müsse die Jugend nach bem Willen des Führers geformt werden, um das wunderbare Erbe dereinst übernehmen zu können, das uns der Führer Adolf Hitler erarbeitet, erhalten, vermehrt und gesichert hat. „Die Zukunft unseres Volkes seid Ihr!"
Der Chef des Amtes für Leibesübungen in der Reichsjugendführung, Obergebietsführer Dr. Schlün- d e r, dankte dann dem Gauleiter und der Stadtverwaltung Frankfurt a. M. für die freundliche Aufnahme und dafür, daß sie es möglich gemacht hätten, die Jugendmeisterschaften im Gau Hessen-Nassau bzw. in der Stadt des Deutschen Handwerks abzuhalten. Dann nahm er die Verpflichtung der Wettkampfteilnehmer vor. Diese erhoben sich von ihren Sitzen und sprachen die Worte:
„Wir geloben, die Gesetze und Regeln des sportlichen Wettkampfes zu halten. Wir wollen im ritterlichen Kampfe unsere Kräfte messen zur Ehre der HI., für bie Kraft und Größe der deutschen Nation."
Sonntag, 28. August.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Römisch-kathol. Morgenfeier. 8.50: Serenaden-Musik. 9.25: Dichter aus der Ostmark: Ernst Kratzmann liest. 9.45: Chorgesang. 10.15: Hoch steht das Korn, bie Aehre reift... 11: Aus bem Römer Frankfurt a. M.: Feierliche Verleihung bes Goethe-Preises ber Stabt Frankfurt am Main 12: Musik am Mittag. 13: HJ.-Reichswett« kämpfe. 13.15: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinber: Kasperle zaubert! 14.30: Uns gehört ber Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15: Unterhaltungskonzert mit Berichten: 1. Leichtathletik-Lan- derkampf Deutschland — Schweden in Stockholm. 2. Weltmeisterschaft der Radfahrer in Amsterdam. 3 Autorennen um den Großen Bergpreis von Deutschland auf dem Großglockner. 4. Internationales Reitturnier in Insterburg. 18: „Mit dem rechten Fuß zuerst!" Ein Leitfaden für Frühaufsteher. 19- Aus bem Goethehaus Frankfurt a. M.: Kammermusik 19.30: Sportspiegel bes Sonntags. 19.45: Reichswettkämpfe ber HI. in Frankfurt a. M. 20: Nachrichten. 20.10: „Hans Sachs." Komische Oper in 3 Aufzügen. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 24: Nachtkonzert I. 2 bis 3: Nachtkonzert II.
Montag, 29. August.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins ßanb. 6: Mor- qenlieb, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäber- tomert. 9.40: Kleine Ratschläge für ben Garten. 9 50: Genügend Freizeit für Jugendliche. 10: Schulfunk: Sechse kommen durch die ganze Welt. Em Märchenspiel nach Grimm. 11.45: Volk und Wirtschaft: Wann kann ich ausziehen? 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten 14.15: Musikalische Kurzweil. 15: Für unsere Kinder: Jetzt basteln wir ... 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.10: Ein Herz im Lärm der Welt. Hörfolge zum 20. Todestag des Dichters Max Dauthendey. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. Virtuoses perpetuum mobile. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24: Nachtkonzert I. 2 bis 3: Nachtkonzert II.
Dienstag, 30. August.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Kleine Ratschläge


