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Auf
und
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all da, wo Menschen deutsch fühlen und deutsch
neben
und mit
für immer:
am Rand der
Alle deutschen S en b er bringen am heutigen Montag, 27. Juni, von 20 bis 20.10 Uhr, die Wiederholung der Eröffnungsansprache von Reichsrninister Dr. Goebbels zur Verkehrsunfallverhütungswoche.
Rom, 25. Juni. Die Arbeitsgemeinschaft für die deutsch-italienischen Rechtsbeziehungen beendete in einer Kundgebung das bearbeitete Aufgabengebiet. Dabei erklärte der Präsident der Akademie für Deutsches Recht, Reichsrninister Dr. Frank: Wichtige Grundfragen des Rechtslebens beider Völker seien durch die gemeinschaftlich erlassenen Schlußthesen in die weitere Entwicklung der Rechtspolitik Deutschlands und Italiens gestellt worden. Diese Thesen wurden bekanntgegeben.
Zu dem im Thema 1 behandelten Problem der Frage über die Rechtslage ausländischer juristischer Personen wurde festgestellt, daß in Uebereinstimmung mit den anerkannten Grundsätzen des internationalen Rechts jeder Staat selbst über die Zugehörigkeit der juristischen Personen bestimmen sott. Rechtsfähigkeit und Verfassung ausländischer juristischer Personen richten sich grundsätzlich nach dem Heimatrecht, jedoch vorbehaltlich' der Anwendung von Gesetzen des Staates, in dessen Gebiet sie sich betätigen.
Bei der Frage der Reform des Völkerrechts kam die Arbeitsgemeinschaft zu dem Ergebnis, daß für das in schwerer Krise befindliche internationale Recht ein neues Prinzip des internationalen Zusammenlebens der Völker aufgefteUt werden muß, das ^uf der Grundlage der Anerkennung des Rechts der Staaten auf Entfaltung der eigenen kulturel- len und wirtschaftlichen Ansprüche aufgebaut ist. Zur Begriffsbestimmung des E i g e n- tumsrechts und Vereinheitlichung des Schuldrechts wurde festgestellt, daß durch Reformarbeit auf diesen Gebieten die Angleichung an die gemeinsamen politischen Grundprinzipien durchzuführen ist. Für die gesetzgeberische Begriffsbestimmung des Eigentumsrechts wird folgende Definition als Richtlinie gegeben: Der Eigentümer darf die Sache unter eigener Verantwortung voll nutzen und darüber verfügen im Einklang mit ben Gelangen der Gemeinschaft, wie sie sich aus der nationalen Wirtschafts- und Arbeitsordnung ergeben. Im übrigen wurde beschlossen, in Anbetracht der besonders zahlreichen Gleichheit auf diesem Gebiet eine deutsch-italienische Kommission
Erste Pflicht: Scharf rechts Fahrbahn fahren!
Um dem neuen Geist zum Durchbruch, zu verhelfen, mußten Scheingrößen der Vergangenheit, Nichtskönner und Dilettanten weichen. Vor allem aber konnte es der Nationalsozialismus nicht weiterhin dulden, daß Juden auf irgendeinem Gebiet des öffentlichen Lebens das deutsche Kulturbewußtsein repräsentierten.
Deutlich rief der Minister die Gefahr in die Er- tnerung zurück, die darin gelegen hatte, daß sich nun auf die leer gewordenen Plätze Vertreter einer teils muffigen, teils reaktionären Anschauung setzten, die eine zeitlsng die Öffentlichkeit über ihre eigene Unzulänglichkeit hinwegzutäuschen vermochten. Mit aller Schärfe stellte Dr. Goebbels jene Reaktionäre bloß, die sich hinter Schlagworte verschanzten, die von den Gegnern des Nationalsozialismus immer wieder mit sturer und geistloser Eintönigkeit angeführt worden sind, jene Schlagworte, daß eine autoritäre Staatsführung die geistige Frecheit des künstlerischen Schaffens einengen müsse, daß eine solchermaßen geführte Kunst zur Tendenzkunst herab- geroürbigt werde, und ein Absinken jeglicher künstlerischen Leistung und damit das Ende aller Kultur bedeute.
Alle autoritären Maßnahmen, alle Organisationen des künstlerischen Schaffens hakten nur den einen Zweck, im Künstler ein gesundes Gefühl gegenüber den Interessen des Volkes und im Volke ein gesundes Gefühl gegenüber der Kunst zu erwecken. „Denn das Volk", so stellte Reichsminister Dr. Goebbels unter starkem Beifall seiner Hörer fest, „hat durchaus einen gesunden In stinkt für echte C ei- ff a n g ! Sein Geschmack leitet sich von gesunden und festen Anlagen ab: aber er muß richtig und planmäßig gelenkt werden. In seinen manchmal primitiven Aeußerungen ist er doch immer gerade und unverbogen. Die wahre Bildung ist durchaus nicht an den Besitz gebunden, im Gegenteil: der Besitz macht oft blasiert und dekadent."
In den nun folgenden Ausführungen ging der Minister schonungslos mit jeder Art von Halbbildung, geistigen Hochmut und dünkelhafter Arroganz ins Gericht. Mit treffenden Worten charakterisierte er den Snob als einen leeren und hohlen Bildungslakai, der in Frack und Claque ins Theater gehe, um Arme-Leute-Duft zu atmen, „der Elend sehen müsse, um sich an ihm schaudernd und fröstelnd zu vergnügen. Das ist die letzte Entartung eines pöbelhaften Amüsierbetriebes", so rief der Minister unter der stürmischen Zustimmung feiner Zuhörer aus, „wenn die Reichen im Theater zuschauen wollen, wie es bei armen Leuten zugeht. Welch eine Verrohung der Gesinnung! Aber auch welche Verbildung des Geschmacks und des ganzen ftunftemtfinöens. Dieser Dekadenz stellte Dr. Goeb
bels das gesunde Empfinden des Volkes gegenüber, das in den Theatern, in den Konzerten, in Museen und Galerien das Schöne und Erhabene sehen und.genießen wolle, weil ihm diese Welt des Wunders und des holden Scheins vom Leben so oft und hartnäckig vorenthalten werde. Die nationalsozialistische Staatsführung habe den Mut gehabt, jene Produkte eines frechen und anmaßenden Snobismus zurückzuweisen.
Gegenüber dieser „Kunst", die dem Gestekn und Vorgestern angehöre, wies Dr. Goebbels auf die Anerkennung hin, die die große deutsche Kunstausstellung des vergangenen Jahres im Haus der Deutschen Kunst in München bei dem Publikum gefunden habe. Wie eine Erlösung sei es begrüßt worden, daß nun der Anbruch eines neuen und künstlerischen Schaffens verbunden fei mit der Beendigung einer Zeitpsychose, die wie ein drückender Alp noch auf unserer Seele gelegen habe. Niemals habe die politische Führung in die innere Funktion der Kunst eingreifen wollen, sondern sie habe nur die Verpflichtung in sich gefühlt, den großen An- und Einsatz der Kunst zu regeln und zu ordnen. Die Gesetzlichkeitder Form sei die erste unabdingbare Forderung für jegliche Kunstbetätigung. „Nur derjenige hat das Recht, auch in der künstlerischen Formgebung revoluttonär vorzustoßen, der die Form, die er überwinden will, souverän beherrscht." Die Kunst als der edelste
geistige Ausdruck einer Zeit habe die wunderbare Aufgabe, alle Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen des Volkes in eine über die Zeit hinauswirkende Form zu gießen und der Nachzeit zu übermitteln. Solche Zeugen unserer Gegenwart seien die Bauten des Führers, unsere Feste, unsere Aufmärsche, die Reichsparteitage und die Gedichte unserer Jugend.
Die Kunst solle an klares Denken und form- gerechtes Sehen gewöhnen. Deshalb gehöre sie in das Volk, um an der Gesamtheit der Ration ihre Erziehungsarbeit durchzuführen, „wenn die Kunst sich mitten in das Leben hineinstellt, um uns feine Geheimnisse zu offenbaren, so wird sie das Leben in feiner kraftvollsten Verkörperung anfprechen, nämlich im Volk und vor allem in feiner Heranwachsenden Jugend." Der Künstler verkörpere die wahre Majestät des Volkes, mehr als Kaiser, Könige und Fürsten. Im Künstler und im Volke repräsentiere sich der Mythos der Ration.
Unter den stürmischen Zustimmungserklärungen seiner Hörer huldigte Dr. Goebbels dem Führer
Uraufführung des Carl-Zröhlich-Films „Heimat".
Der „Tag des Films" im Rahmen der Danziger Gaukulturwoche brachte die Uraufführung des Carl-Fröhlich-Films „Heimat" nach dem gleichnamigen Bühnenstück Hermann Sudermann. Frau Zarah Leander und Frau Ruth H e l l b e r g , die die beiden tragenden weiblichen Hauptrollen dieses Films spielen, waren selbst erschienen und wurden begeistert gefeiert.
Der Film, mit Heinrich George, Paul Hörbiger und Hans Nielsen wirkt vor allem durch seine vorzügliche Besetzung. Er lehnt sich an den Sudermannschen Vorwurf an, weiß dem unversöhnlichen Ausgang des Dramas jedoch ein glückliches Ende zu verschaffen.
sprechen. So wollen auch wir hier den Führer _____
mit ihm unser Volk und Reich grüßen. — Minutenlange Sieg-Heil-Rufe waren das Echo dieses Appells, unterbrochen durch die immer aufs neue im Sprechchor oorgetragene Bifte: „Grüße unseren Führer!"
als der nationalen Hoffnung aller Deutschen. Seine Rede klang aus in einem Gelöbnis zur Fahne zu Adolf Hitler, das von allen Teilnehmern tiefer Bewegung aufgenommen wurde.
Verkehr und Unfall
Schlagzeilen in den Zeitungen und Klebezettel an allen öffentlichen Verkehrsmitteln mahnen an die 10 Pflichten, die jede Gruppe von Verkehrsteilnehmern zu erfüllen hat. Welches die 10 Pflichten des Kraftfahrers, des Fußgängers, des Radfahrers und des Kutschers sind, hat Reichspropa- ganbaminifter Dr. Goebbels in seiner Rundfunkrede vom Freitagabend, mit der er die U n - fallverhütungswoche einleitete, gesagt. Sie unterscheiden sich untereinander erheblich,' — wie ja auch die Geschwindigkeit und die Richtung, in denen sich die verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern bewegen. Kraftfahrer, Radfahrer und Kutscher teilen sich in die Fahrbahn, — der Fußgänger
Zweite Pflicht: Grundsätzlich nicht anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht! Immer die Radwege benutzen'
Vierte Pflicht: Die Lenkstange stets festhalten und die Füße auf den Pedalen lassen!
Fünfte Pflicht: Nur dann überholen, wenn genügend Platz ist und keine Gefahr besteht; nach links in weitem und nach rechts in engem Bogen einbiegen!
Recht unv Gemeinschaft.
Oie Arbeitsgemeinschaft für die deutsch-italienischen Rechtsbeziehunqen.
Zehn pflichten siir Radfahrer
verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volks-
. einer Kundgebung der Hiller-Jugend überbrachte am Nachmittag Reichsminister Dr. Goebbels der Jugend Danzigs die Grüße des Führers und des Reiches. Er wies sie darauf hin, wie glück- 'lich sie sich schätzen könne und wie gut sie es habe, in einer Zeit zu leben, in der als Verwirklichung des nationalsozialistischen Ideals das Reich Adolf Hitlers errichtet worden fei. Ihr erlebt heute schon das Jdealgut eines großen, das ganze deutsche Volk umfassenden Reiches, dessen Kinder wir alle sind. Auch diese Stadt und diese Menschen gehören zum deutschen Volkstum. Sie sind deutsch und sie bleiben deutsch! Und daß die Stadt Danzig den deutschen Charakter bewahrt, dafür seid ihr in aller Zukunft die Garanten! Dafür seid ihr die lebendigen Zeugen, dafür müßt ihr siegen und kämpfen. So grüße ich euch denn im Namen des Reiches, zu dem eure Sehnsucht geht, im Namen des deutschen Volkstums, zu dem ihr gehört, und im Namen des Führers, dem auch ihr gehorcht. In ihm sehen wir das Symbol unserer nationalen Hoffnung und unseres nationalen Zukunftsglaubens. Für ihn seid auch ihr angetreten so wie überall im Reich und wie über-
Mmeinschaft! vergiß das nie! präge dir ein und behalte gut und
kreuzt sie nur, aber natürlich in viel größerer Zahl als alle anderen drei Gruppen zusammen. Sie alle haben ein „Recht auf die Straße". Wo mehrere an einer gleichen Sache ein Recht haben, muß genau festgestellt werden, wie weit die Rechte des einzelnen reichen, und wo sie zugunsten anderer eingeschränkt werden müssen. Das ist der Inhalt der Straßenverkehrsordnung, die feit einigen Monaten im gesamten Reichsgebiet einheitlich ist.
Und warum jetzt 10 Vorschriften und eine acht Tage dauernde Aktion gegen Verkehrsunfalloerhütung? — Übergangszeiten find G e - f a h r e n z e i t e n. Erst wenn eine neue Ordnung allen in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann sie wirklich funktionieren. Man denkt noch zu viel daran, was die früher geltenden Verkehrsbestimmungen besagten. Aber darüber hinaus muß ganz allgemein hie Autorität der Verkehrsordnung gehoben werden. Diele Menschen unterscheiden — bewußt ober unbewußt — zwischen Vorschriften, die sie sehr ernst nehmen müssen, und anderen, bei denen es nicht so genau darauf ankommt. Zu dieser letzgenannten Gruppe rechneten viele die Verkehrsbestimmungen. Wer es eilig hatte — ober zu haben glaubte —, versuchte als Kraftfahrer schnell noch vor bem anderen Wagen vorbeizufahren, obwohl dieser bas Vorfahrtrecht besaß, ober er hastete als Fußgänger über ben Fahrbamm, wenn bie Verkehrsampel ober ber Arm bes Verkehrsschutzmannes ihm ben Weg versperrte. Nicht selten konnte man aus bem Munbe eines solchen unbisziplinierten Verkehrsteilnehmers bie brummigen Worte hören, es gehe schließlich nur ihn an, ob er sich in Gefahr begebe ober nicht.
Wir im nationalsozialistischen Deutschland denken darüber heute anders. Keiner gehört ausschließlich sich selbst; er gehört seiner Volksgemeinschaft, seiner Nation. Die Nation kann es sich nicht leisten, daß alljährlich 8000 ihrer Glieder durch Verkehrsunfälle zu Tode kommen und weitere 160 000 verletzt, zum Teil sogar bis zur Arbeitsunfähigkeit verkrüppelt werden. Aber selbst wenn jeder sein eigener Herr wäre, darf er Verkehrs- geböte nicht überschreiten. Er gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere, die entweder mit Rücksicht auf sich selbst ober sogar mit Rücksicht auf den unbisziplinierten Verkehrssünder von den Vorschriften abweichen müssen und sich dadurch in Gefahr begeben.
Ende Mai und Anfang Juni sind große Umbauarbeiten in München und Berlin eingeleitet worden.
Oie Kunst gehört mitten in das Volk.
Reichsrninister Dr. Goebbels spricht auf ber Danziger Gaukulturwoche
Danzig, 26. Juni. (DNB.) Die Gaukulturwoche des Gaues Danzig der NSDAP, erreichte am Sonntag in Anwesenheit des Reichsministers für Volksaufklarung und Propaganda Dr. Goebbels mit einer kulturpolitischen Tagung und einer Kund- der gesamten Danziger Hitler-Jugend ihren Abschluß. Im Theater hatten sich bas politische Führerkorps der Bewegung und die leitenden Männer des künstlerischen Lebens ber Stabt versammelt. Weihevolle Klange von Brahms leiteten zu ber Begrüßungsansprache des Gauleiters Forster über, ber mitteilte, baß künftig im Gau Danzig 1 0 0 0 0 Gulben für bie besten künstlerischen Sei ft ungen bes Jahres zur Verteilung kommen werden. Als Zeichen des Dankes für das stete Interesse an allen Lebensfragen der Stadt überreichte der Gauleiter dem Minister 20 seltene alte Bilder mit prächtigen Stadtrnotiven. Dann sprach
Reichsmimster Dr. Goebbels.
Der Minister führte aus, daß unter der Fülle ber Aufgaben, die der Nationalsozialismus bei der Machtübernahme vorgefunden habe, derKultur- aufbau das schwierigste Problem gewesen sei, da die Fragen der Kultur so überaus empfindlich seien. Der Nationalsozialismus war sich bewußt, einen ungeheueren kulturellen Besitz in Verwaltung zu nehmen. „Vier Aufgaben waren uns bei der Uebernahme der Verantwortung auf bem Gebiete der kulturellen Neugestaltung aufgegeben. Wir mußten erstens die kultur schaffenden deutschen Menschen in einer festgefügten Organisation zusammenfassen, um sie einheitlich und diszipliniert zum Wahle von Volk und Staat zum Einsatz zu bringen. Wir mußten Zweitens dem deutschen Kulturschaffen bie innere Verbindung zu den neuen Werten und Inhalten ber beutschen Politik vermitteln und
es mit ber tiefen weltanschaulichen Klarheit bes Nationalsozialismus erfüllen. Wir mußten brittens bie Rolle, die der Staat dabei zu spielen hatte, genau und unmißverständlich umgrenzen, und zwar dahingehend, daß er selbst weder Kunst schaffen konnte, noch ihre geistigen Wachstumsgesetze und Entwicklungsmöglichkeiten einengen, dagegen aber ihr großmütiger und weitherziger Auftraggeber, Anregerund Förderer fein wollte und mußten viertens dem künstlerischen Schassen selbst von der Politik her jenen heißen und leidenschaftlichen I m- p u l s geben, der immer am Anfang großer kultureller Blüteperioden stand, sie gewissermaßen einleitete, antrieb, ihnen die Richtung und bas Ziel Zeigte."
Sechste Pflicht: Vor bem Einbiegen nach links die entgegenkommenden Fahrzeuge vorbeilassen! Rechtzeitig abwinken; vergiß nicht daß deine Zeichen bei Dunkelheit ober Nebel schwer Zu erkennen sinb!
Siebente Pflicht: Kraftfahrzeuge und Straßen- bahnen vorfahren lassen, wenn bu nicht auf gekennzeichneter Hauptstraße fährst!
Achte Pflicht: Dich nicht an hängen, kein Vieh führen* und andere Fahrzeuge nur bann ziehen, wenn sie mit beinern Rade fest verbunden sind!
Neunte Pflicht: Nur ein Erwachsener darf e i n Kinb bis zu sieben Jahren auf einem befonberen Sitz mitnehmen!
Zehnte Pflicht: Dein Fahrrab stets in Verkehrs- sicherem Zustand halten!
Halte dich streng an diese Gebote! Wer sie übertritt, versündigt sich an der Gesundheit und am Wohlstand seines Volkes!
zur Aufstellung eines Entwurfs ber allgemeinen Grunbsätze des Schuldrechts einzusetzen.
Das letzte Thema stellte das Verhältnis zwischen öffentlichem Amt und privater A n st e l l u n g. Als Ergebnis wurde verkündet, daß durch die faschistische und nationalsozialistische Rechtsauffassung die Unterscheidung von öffentlichem und Privatrecht, soweit sie sich im Gegensatz von Gemeinschaft und Individuum und von Staat und Gesellschaft ausbrütfte, durch die Einheit des Rechts ber Volksgemeinschaft überwunden worden ist. Auf die Unterscheidung bes Beamtenverhältnisses vom Arbeitsverhältnis kann in beiben Ländern nicht verzichtet werden. Die großen Aufgaben ber öffentlichen Verwaltung für ben Schutz und die Entfaltung ber Volksgemeinschaft können nur burch einen Beamtenkörper erhöht werben, besten Amtsführung burch befonbere Pflichten u n b Rechte und burch eine öffentliche Verantwortung ausgezeichnet ist.
Stabschef Luhe in Rom.
Rom, 26. Juni. (DNB.) Der Stabschef ber SA. Lutze würbe im Generalkommanbo ber Miliz von Generalstabschef ber faschistischen Miliz Russo empfangen. In der Gebetshalle für die Gefallenen ber Miliz legte Stabschef Lutze einen mit ben beut- schen Farben geschmückten Lorbeerkranz nieber und hob hervor, daß die faschistische Miliz und die SA. ber gleiche Geist beseele, wenn sie auch in manchem äußerlich verschieben seien. Gerabe ber opferbereite Einsatz sei eines ber charakteristischen Merkmale biefer beiden Formationen. General Russo überreichte dem Stabschef zur Erinnerung an seinen Besuch eine Bronzeplastik, währenb Stabschef Lutze General Russo als Gegengabe ein mit dem Hakenkreuz und Fascio geschmücktes Zigarettenetui überreichte. Am Nachmittag gab ber Gouverneur von Rom zu Ehren ber beutschen Gäste einen Empfang auf bem Kapitol. Stabschef Lutze besuchte Sonntag mittag bie festlich geschmückte Milizkaserne .Mussolini", an deren Toren er vom Duce, Außenminister Graf Ciano und Parteisekretär Starace empfangen wurde.
Appell an die lugend.
Ihr seid die Garanten für das Deutschtum dieser Stadt."


