bis 18 Uhr Ausstellung „Das alte und neue Gle- ßen" im Turmhaus am Brand.
Tageskalender für Sonntag.
Deutsche Arbeitsfront: 9 Uhr in der Oeffentlichen Handelslehranstalt Gießen, Wernerwall 11, Zweites Reichsleistungsschreiben in Kurzschrift. — Stadttheater: 15 bis 17.30 Uhr „Frau Holle"; 19 bis 22 Uhr „Dichter und Bauer". — Gloria-Palast (Seltersweg): 11 Uhr Frühoorstellung „Afrika, wie man es noch nie sah und hörte" und „Congorilla, die Hochzeit im Urwald". — Zu den bekannten Zeiten: „Chicago". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Unsere kleine Frau". — Obst- und Gartenbauverein Gießen: 15.30 Uhr „Burghof" Hauptversammlung. — Oberhessischer Kunstverein: 11 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr Schluß der Bauausstellung „Das alte und neue Gießen" im Turmhaus am Brand.
Gießener Konzert-Verein.
Als erste Solisten-Veranstaltung des -diesjährigen Konzertwinters findet am Sonntag, 4. Dezember, ein Kammermusik-Abend des WeiÄling-Quartetts statt. Diese in Gießen lange bekannte und hochgeschätzte Künstlervereinigung ^wird Werke von Beethoven, Reger und Haydn zu Gehör bringen.
Generalleutnant Oßwald nach Stuttgart versetzt.
Der Standortälteste und -Divisionskommandeur, Generalleutnant Oßwald, der annähernd drei Jahre Kommandeur der 9. Division war, wird mit Wirkung vom 1. Dezember 1938 als General z. b. D. zum V. Armeekorps nach Stuttgart versetzt.
Im Anschluß an die gestrige Rekrutenvereidigung auf dem Trieb richtete Generalleutnant Oßwald an die Soldaten und an die vielen Gießener Volksgenossen eine kurze Ansprache, in der er sich öffentlich verabschiedete. Er erinnerte daran, daß er fast drei Jahre Kommandeur dieser Division war, die er als eine prachtvolle Division bezeichnete, von deren Führung er nur ungern scheide. Doch der Befehl rufe, und der Soldat habe zu gehorchen. Generalleutnant Oßwald sprach bei dieser Gelegenheit der Partei und allen ihren Gliederungen, insbesondere Kreisleiter Backhaus, für das allezeit der Wehrmacht erwiesene Entgegenkommen und für die vortreffliche Zusammenarbeit seinen herzlichen Dank aus. Er dankte ferner der Gießener Bevölkerung, die als foldatenfreudig immer gute Beziehungen zu ihrer Garnison unterhalten habe. Der Bevölkerung, ebenso allen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften, ferner den Beamten und Angestellten der Wehrmachtverwaltung in Gießen gelten seine herzlichen Wünsche für die Zukunft. Alle seine Wünsche faßte er zusammen in den Ruf: „Die Wehrmacht und der Standort Gießen, Hurra!"
3n die Stimmliste eintrogen!
Der Oberbürgermeister unserer Stadt für den Stadtkreis Gießen und der Kreisdirektor des Kreises Gießen für die Gemeinden des Landkreises fordern die hier wohnenden ehemaligen tschecho-slowakifchen Staatsangehörigen (einschl. Frauen und Abkömmlingen) zur Eintragung in die Stimmlisten für die Ergänzungswahlen der Sickletendeutschen zum Großdeutschen Reichstag auf. Die in Betracht kommenden Personen mögen die Bekanntmachung genau beachten.
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** Eine allgemeine Viehzählung findet am 3. Dezember statt. Der Oberbürgermeister gibt heute die wichttgsten Besttmmungen dafür bekannt.
Oie Schmerzverhütung bei Operationen.
Das Dolksbildungswerk veranstaltete am gestrigen' Freitagabend in dem bis auf den letzten Platz besetzten Hörsaal 45 der Universität den dritten Vortrag der laufenden Vortragsreihe.
Redner des Abends war Prof. Dr. Brüning, der über das Thema „Die Schmerzverhutung bei Operationen" sprach. Er gab zunächst einen geschichtlichen Ueberblick über die verschiedenartigen Bemühungen zur Schmerzverhütung und schilderte die mehr oder minder zweckmäßigen, gefährlichen oder ungefährlichen, meist aber unzulänglichen Methoden, wie sie in China, in Griechenland, bei den Assyrern, in Rom und in der Zeit des Mittelalters in deutschen Landen üblich waren. So hörte man von Mohn- und Hanfsaft, von der Einatmung von Dämpfen und Aufgüssen, für die bestimmte Pflanzen zugrundegelegt wurden, von der barbarischen Methode des Zudrückens der Halsschlagadern, von der Abschnürung von Gefühlsnerven, von der Un- empfindlichmachung durch Kälte und schließlich von Beschwörungen und Zaubersprüchen, die im Mittel- alter eine Unempfindlichkeit herbeiführen sollten. Die Summe der Versuche in dieser Richtung faßte der Redner insofern zusammen, als er sagte, daß kein wirklich zweckmäßiges Mittel bekannt gewesen sei.
Erst die Chemie sei zum Wegbereiter der Schmerzoerhütung geworden. Durch sie habe man die Möglichkeit einer genauen Dosierung der angewandten Mittel erhalten. Erstmalig sei im Stickstoffoxydul (Lachgas) um 1800 ein in der Folge in der zahnärztlichen Praxis viel verwandtes Mittel entdeckt, 1846 fei durch Aether der Jnhalationsnarkofe
der Weg gewiesen worden, bis schließlich das wirksamere Chloroform durch Justus von Liebig her- gestellt worden sei. Noch heute fei aber nicht entschieden, welcher von beiden Methoden, ob der Aether- oder Chloroform-Narkose, der Vorzug zu geben sei. Fest stehe allerdings die Tatsache, daß Chloroform das Herz und Aether die Lunge angreife, sodaß schon von diesen Tatsachen her bei manchem Kranken die Frage — ob Aether oder Chloroform — entschieden werden müsse.
Betäubungsmittel seien Gifte, da aber eine genaue Dosierung möglich sei, seien kaum Schäden zu befürchten, da ja der Körper die Giftstoffe wieder ausscheide. Ein Todesfall, ursächlich durch die Narkose hervorgerufen, komme unter Tausenden von Narkosen kaum einmal vor. Durch vorherige Untersuchung des Patienten, durch die Verwendung chemisch reiner Mittel und durch sparsame Anwendung sei die Narkose gefahrlos geworden. In seinen weiteren spezielleren Darlegungen wandte sich der Redner den modernen Formen der Narkose, insbesondere der Lokalanästhesie, der regionalen Leitungsanästhesie (hier habe sich die Gießener Chirurgische Klinik sehr verdient gemacht) und der Verwendung von Kokain zu und kennzeichnete die überragende Bedeutung der Lokalanästhesie, die in Zukunft wohl die bestimmende Form der Narkose werde. Der Redner schloß mit dem Bemerken, daß hinter allen Hilfsmitteln aber immer der gewissenhafte und verantwortungsbewußte Mensch stehen müsse.
Der Vortrag fand lebhaftes Interesse und dankbaren Beifall.
Schauschreiben auf der Schreibmaschine
Beim 2. Aeichsleistungsschrriben der OAF. in Kurzschrift.
Die Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung in der Deutschen Arbeitsfront führt im Gau Hessen-Nassau am kommenden Sontag, unter Mitwirkung der Deutschen Stenografenschaft, das 2. Reichsleistungsschreiben in Kurzschrift durch. Der Aufruf zur Beteiligung erging an alle Betriebe, — eine bis jetzt noch unübersehbare Zahl von Ar- beitskameraüen hat sich hierzu gemeldet. In allen Wettkampforten setzte nun die unermüdliche Arbeit der vielen Helfer ein, um die Meldungen zu sortieren, die einzelnen Leistungsstufen entsprechend einzuteilen, die Räume auszuwählen und schließt! oie Benachrichtigungen für die Wettschreiber auszustellen. Die Wettkampfleitung für die Durchführung des Reichsleistungsschreibens in Gießen trat gestern abend nochmals zu einer Besprechung zusammen, um die letzten Anweisungen an die Ansager, Werter und Auftichtspersonen zu geben.
In mustergültiger Weise wurde der Wettkampf bis ins kleinste organisiert, so daß sich auch das 2. Reichsleistungsschreiben reibungslos abwickeln
Fann.
Und nun Schaffender, zeige was du gelernt hast, zeige was du zu leisten vermagst, trete an zum 2. Reichsleistungskampf in Kurzschrift!
Während sich die deutsche Kurzschrift überall durchgesetzt hat und deren Erlernung bei vielen Berufen zur Pflicht gemacht wird, kämpft das Maschinenschreiben immer noch um Beachtung und Anerkennung. Es ist hier selbstverständlich das Blindschreiben, also das mustergültige 10-Finger-Blind- schreiben, gemeint. Leider steht man heute immer noch auf dem Standpunkt, daß eine Erlernung des Maschinenschreibens nicht notwendig sei, da die Ma
schine mit 2 Fingern ebensogut bedient werden könnte. Diese Auffassung ist vollkommen falsch! Jede Arbeit muß, wenn sie nutzbringend ausgeführt werden soll, erlernt fein. Auch das Maschinenschreiben erhebt den Anspruch auf diese Erlernung. Der „Tipper", so wird der 2-Fingerschreiber genannt, beachtet hier nicht, daß er durch diese unsachgemäße Bedienung der Schreibmaschine seine Arbeitskraft leichtsinnig vergeudet, denn Augen und Nerven werden bei ihm durch den dauernden Wechsel von Vorlage und Maschine in erhöhtem Maße in Anspruch genommen.
Wie ruhig und zweckentsprechend arbeitet doch da der Vlindschreiberj Er legt seine 10 Finger auf die Tasten, verteilt damit seine Arbeit auf alle Finger, blickt auf die Vorlage und nun verrichtet er seine Arbeit muhelos, also ohne auf die Maschine zu sehen. Das ist neuzeitliches, fortschrittliches und gesundheitliches Maschinenschreiben, so sollten alle schreiben, für die die Schreibmaschine zum täglichen Arbeitsgerät gehört.
Die Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung in der DAF. hat sich schon immer für diese Schreibweise eingesetzt und schon unzählige Schreiber ausgebildet. Damit allen Volksgenossen, besonders aber den Arbeitskameraden, für die die Schreibmaschine das tägliche Arbeitsgerät blldet, einmal Gelegenheit geboten ist, sich von dieser Arbeitsweise zu überzeugen, wird am kommenden Sonntag nach dem Wettschreiben in Kurzschrift, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr ein Schauschreiben auf der Schreibmaschine in der Oeffentlichen Handelslehranstalt am Wernerwall, durchgeführt. Alle Volksgenossen sind hierzu herzlich eingeladen.
Das Schauschreiben zeigt zunächst zwei Anfänger, die mit der 10-Finger-Blindmethode vertraut gemacht werden sollen. Hierbei kann man deutlich die Feststellung machen, wie ungelenkig und steif die Finger sind, die durch entsprechende gymnastische Hebungen geschult werden. Zwei weitere Schreiber befinden sich noch in der Ausbildung. Es ist interessant hierbei zu beobachten, wie sich die Finger auf dem Griffbxett der Maschine zurechtfinden. Die Grundbegriffe sind vorhanden, der Anschlag geht wohl noch etwas langsam vor sich, doch merkt man deutlich das langsame Dorwärtsschreiten. Schlleß- lich bilden zwei Schreiber aus der Praxis den Ab
schluß. In meisterhafter Beherrschung gleiten die Finger blitzschnell über die Tasten. Das ist erlerntes Maschinenschreiben, das ist richtige, leistungsfähige Bedienung der Schreibmaschine!
Möge dieses Schauschreiben alle säumigen Arbeitskameraden aufrütteln, sich umgehend in die Hebungsstätten der DAF. einzureihen, damit ihnen die Bewältigung der täglichen Arbeit durch systematisches Arbeiten erleichtert wird. —L—
„Gongorilla"
Im Gloria-Palast wurde gestern zu später abendlicher Stunde ein Film gezeigt, der insbesondere Tierfreunden Freude bereiten wird. Es handelt sich um den Film einer Afrika-Expedition, die lediglich filmischen Zwecken diente und die Tierwelt Jnner- afrikas und die seltsame Welt des Zwergvolkes im Jtura-Wald in lebensnahen Bildern zeigen wollte. Dieser Aufgabe ist völlige Erfüllung zuteil geworden. In erstaunlicher Nähe hat man in freier Wild- bahn die scheuesten Tiere im Bild vor sich. Mit größtem Interesse wird man aber auch die Aufnahmen von jenem Zwergvolk, den Pygmäen, verfolgen, deren Lebensäußerungen, völkische Eigenart und ihr kulturelles Niveau eindeutig zu erkennen sind. Da es dem Film auch an humorvollen Begebenheiten nicht mangelt, erfährt man nicht nur viel Wissenswertes, sieht nicht nur begeisternde Bilder, sondern wird auch ausgezeichnet unterhalten.
Wunschzettel kommen ins Hous.
NSG. Nur noch wenige Wochen trennAt uns vom Weihnachtsfest. Die Schaufensterauslagen deuten schon mehr oder weniger eindringlich darauf hin, und besonders vor den Spielwarenläden drängen sich Kinder und Erwachsenen, um mit glänzenden Auaen die Herrlichkeiten in den Auslagen zu betrachten.
Beim Winterhilfswerk ist man schon mitten in der Bescherfreude, wenn es dem Außenstehenden auch noch reichlich früh damit bestellt scheint. Aber Hunderttausende alte Leute, Invaliden, oder sonstwie vom Schicksal Betroffene, auch Kinderreiche und alle diejenigen, die aus sonst einem Grunde vom WHW. betreut werden, gehören zu der großen Familie, denen das Winterhilfswerk eine Weihnachtsfreude bereiten will. Da heißt es rechtzeitig damit anfangen, damit bis zum Weihnachtsfest allen Schützlingen des WHW. ein Weihnachtspaket zu- gestellt werden kann.
In diesen Tagen kommen die Wechnachtsdriefe und Wunschzettel des Winterhilfswerkes an alle Volksgenossen zur Verteilung, von denen man erwarten darf, daß sie sich an der Weihnachtspaketaktion beteiligen können. Wir bitten darum, den Amtswaltern der NSV., die mit der Verteilung betraut sind, die Arbeit zu erleichtern und die Ab- holzeiten genau einzuhallen.
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Bekanntmachung
über die Vornahme einer allgemeinen Viehzählung am 3. Dezember 1938.
Auf Anordnung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft findet am 3.Dezember 1938 im Deutschen Reich eine „Allgemeine Viehzählung" statt. Gleichzeitig werden die Kälbergeburten und die nichtbeschauten Hausschlachtungen von Schaf- und Ziegenlämmern (unter 3 Monate all) festgeftelll. Die Erhebung dient statistischen und volkswirtschaftlichen Zwecken.
Für einen reibungslosen Ablauf der Zählung ist dafür Sorge zu tragen, daß am Tage der Zählung (3. Dezember 1938) in jeder viehbesitzenden Haushaltung eine Person anwesend ist, die dem Zähler die verlangten Auskünfte erteilen kann. Falls eine viehbesitzende Haushaltung am Tage der Zählung nicht ausgesucht sein sollte, ist der Haushaltungsvorstand verpflichtet, entweder persönlich oder durch einen von ihm Beauftragten sogleich am nächsten Tage (4. Dezember 1938) die Angaben zur Zählung bei der Gemeindebehörde zu machen.
Hm die gleiche Zeit findet eine Ermittlung der Gärfutterbehälter und Gärfuttervorräte bei den in Frage kommenden Betrieben statt. Auch diese Erhebung dient lediglich statistischen nnd volkswirtschaft- lichen Zwecken. 7642C
Gießen, den 25. Novemver luoo.
Der Oberbürgermeister.
I. B.: Nicolaus.__
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So schreibt Frau Arno Jacobs, Hausfrau, Düren, Blumenthalstraße 14, am 8. 12. 37: „Nach einer schweren Krankheit blieben bei mir Herzschwäche sowie Herzbeklemmungen zurück. Ich litt deshalb sehr unter Schlaflosigkeit und Nervenbeschwerden. Da nahm ich Klosterfrau-Melissengeist. Mit dem Erfolg bin ich sehr zufrieden. Ich nehme dreimal täglich einen Teelöffel voll auf einen Eßlöffel Wasser. Bei besonderen Anlässen reibe ich auch die Herzgegend mit Klosterfrau-Melissengeist ein. Ich kann Klosterfrau-Melissengeist aufs wärmste empfehlen und füge noch hinzu, daß ich ihn bereits über ein halbes Jahr regelmäßig einnehme."
Weiter Herr Josef Stümmel (Bild nebenstehend), Maler, Köln-Ehrenfeld, Tbebäer- ftr. 76, am 15.12. 37: „Ich litt seit längerer Zeit an Herzbeschwerden und hatte mit Atemnot zu kämpfen. Radfahren konnte ich kaum noch. Ich nahm darauf Klosterfrau» ) einigen Monaten fest, daß ich von meinem Leiden so gut wie fast nichts mehr spüre.*
~" >en Sie einmal
Betreffend: ErgänznugswahlenberSubetenbeutsche« i zum Grotzbentschen Reichstag am 4. Dezember 1938.
Bekanntmachung.
Die Stimmliste der zu den Ergänzungswahlen zum Großdeutschen Reichstag aus den heimgekehrten Gebieten stammenden wahlberechtigten, in bett Gemeinden des Kreises Gießen ansässigen Personen ehemaliger tschechoslowakischer Staatsangehörigkett (einschließlich ihrer Ehefrauen und Abkömmlinge) liegt am
Freitag, dem 25. November 1938, von 8—13 Uhr und 15—18 Uhr,
Samstag, dem 26. November 1938, von 8—13 Uhr und 15—18 Uhr,
Sonntag, dem 27. November 1938, von 9—12 Uhr auf Zimmer 17 des Regierungsgebäudes in Gießen, Landgraf-Philipp-Platz 3, zur Einsichtnahme offen.
Während dieses Zeitraumes können Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Stimmliste schriftlich oder mündlich zu Protokoll gegeben werden.
Berechtigt zur Erhebung von Einwendungen sind alle zur Wahl zugelassenen Stimmberechtigten, die am Tage der Wahl das 20. Lebensjahr zurückgelegt haben.
Wer die Eintragung eines Stimmberechtigten verlangt, muß für diesen die für die Zulassung zur Wahl erforderlichen Nachweise bis spätestens zum Ablauf der Einspruchsfrist — das ist der 27. November 1938, 12 Uhr — erbringen. Sind die Nachweise bis zu diesem Termin nicht vollständig erbracht, bleibt die Anmeldung unberücksichtigt. 7630V
Gießen, den 25. November 1938.
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