„Enilüsiung" unbelehrbarer Krastsahrer
Wer unter uns Kraftfahrern hat schon mal in der Zeit seiner Fahrpraxis mit der Fußpumpe einen luftleeren Reservereifen aus zwei Atmosphären Druck vollgepumpt? Es dürften herzlich wenige sein, im allgemeinen besorgt das die automatische Preßluftanlage jeder Tankstelle sehr schnell und einfach. Auf alle Fälle ist es ein ärgerliches und zeitraubendes Stück Arbeit, wie rtian es oft im Fall einer Panne unterwegs bei Fahrern beobachten kann, die kein fahrbereites Reserverad mitführen und dann flicken und heftig pumpen müssen. Man kann sich danach ungefähr vorstellen, wie man zu schuften hat, wenn man einmal in die Lage eines unverbesserlichen „Angebers" käme, dem nach der sehr begrüßenswerden neuen Verordnung des Generals Daluege von Amts wegen auf offener Straße die Luft aus den Bier Autoreifen gelassen wird. Entweder fährt er auf vier „Plattfüßen" zur nächsten Pumpstation und riskiert damit seine Reifen — oder er stellt sich hin. pumpt seine vier Räder mit der Fußpumpe aus dem Werkzeugkasten wieder voll und dürfte dann nach dem vierten Rad so ziemlich wie aus dem Wasser gezogen sein
In jedem Fall ist diese Maßnahme ein ebenso begrüßenswerter wie drastischer Denkzettel für solche Kraftfahrer, die sich einbilden, mit der Motorisierung Deutschlands gleichzeitig einen Freibrief für rücksichtsloses Fahren überall da erhalten zu haben wo keine Polizei zu sehen ist. Als vor einigen Monaten die Derkehrsunfall-Verhütungswoche mit dem überaus ernsten Aufruf des Reichspropagandaministers Dr. Goebbels an alle Verkehrsteilnehmer schloß und
der Minister dabei betonte, daß das nunmehr die letzte Warnung sei, fragten wir hier, ob wir es denn nach so langen und so geduldigen und so eingehenden Belehrungen und Aufklärungen durch Die zuständigen Behörden noch immer nicht gelernt hatten, uns als vernünftige Menschen den modernen Verkehrsanjorderungen anzupassen Und wir betonten dabei, daß für einen verständigen und überlegenen Kraftfahrer solche Fragen wie Vonahrt und Ueberholtwerden gar keine Probleme darstellen, denn aus der Vorfahrt kann keine Schwierigkeit entstehen für den, der es nicht mit Gewalt erzwingen will, und ebenso wird ein vernünftiger Fahrer beim Ueberholtwerden für einige Augenblicke weniger Gas geben oder das Gas kurz wegnehmen, um den Heberholenden um so schneller vorbeizulassen.
Bedauerlicherweise hat, wie aus den Mitteilungen General Dalueges heroorgeht, herausgestellt, daß die Zahl der unvernünftigen und rücksichtslosen Kraftfahrer immer noch überwiegt Das ist nicht nur wegen der angerichteten Unglücksfälle und Schäden, sondern auch deshalb sehr bedauerlich, weil durch solche Rücksichtslosen und asozialen Fahrer immer wieder die gesamte Kraftfahrerei in Verruf gebracht wird. Das läuft natürlich dem Sinn und Zweck der Motorisierung des Verkehrswesens völlig zuwider. Die Menge der verständigen und rücksichtsvollen Kraftfahrer hat also selbst das größte Interesse daran, wenn offenbare Schädlinge des Kraftverkehrs in möglichst nachdrücklicher und drastischer Weise über ihre Verpflichtungen gegenüber der Allgemeinheit belehrt werden.
Kontinent-Elf noch unbekannt.
In London herrscht der typische englische Nebel, der in dichten Schwaden über der ganzen Stadt liegt und Befürchtungen über die Durchführung des großen Fußballkampfes England — Kontinent am heutigen Mittwoch aufkommen läßt. Man hofft immer noch auf den kräftigen Wind, der die un-
I Als Schiedsrichter für den am 26. Oktober auf dem Arsenal-Platz in London stattfindenden Fußballkampf England — Kontinent wurde jetzt A.J. Iewell, der das letzte Pokal-Endspiel leitete, bestimmt. In Deutschland stand Iewell dem Länderspiel Deutschland — Belgien im April 1937 in Hannover als
Unparteiischer vor. — (Schirner-M.)
durchdringliche Nebeldecke zerreißen soll. Die „Fest- lands"-Fußballer nutzten unter Führung des Italieners Vittorio Pozzo den Dienstagvormittag zu einem Training auf dem Fulham-Platz, um sich vor allem an das rauhe Klima zu gewöhnen. Heber die Aufstellung der Kontinent-Elf ist noch nichts bekannt; sie wird erst kurz vor Beginn des Spieles aufgestellt werden.
Fußball her Gauliga Hessen.
Hessen Bad Hersfeld — VfB. Großauheim Dunlop Hanau — Kurhessen Kassel Spv. Kassel — VfB. Friedberg SC. 03 Kassel — Kewa Wachenbuchen
Der VfB. Großauheim stellt zwar eine recht schlagkräftige Elf ins Feld, aber meistens äußert sich diese Stärke nur in heimischer Umgebung. Der Tabellenführer Hersfeld müßte zuhause zu einem doppelten Punktgewinn kommen und damit die Spitzenstellung weiter ausbauen. Von den beiden Neulingen, die am Sonlttag in Hanau Zusammentreffen, hat sich Dunlop bisher am besten geschlagen. Man darf einen Sieg des Gastgebers erwarten. Die Aktien des Spv. Kassel sind nach dem Sieg in Hanau stark gestiegen, und wenn auch der VfB. Friedberg kein leicht zu nehmender Gegner ist, so kann doch mit einem neuen Erfolg des Altmeisters gerechnet werden. Bei einem zahlenmäßig klaren
Sieg könnte Kassel, da Hanau 93 spielfrei ist, vom sechsten auf den zweiten Platz vorrücken, allerdings hat auch Dunlop diese Möglichkeit. Der SC. 03 Kassel hofft im Kampf gegen Kewa Wachenbuchen zu seinem ersten Sieg zu kommen!
Fußball der Kreisklaffen.
Grohen-Linden II — S2L II 5:2 (3:1).
Die Reserve konnte auch in ihrem jüngsten Spiel wieder einen überzeugenden Sieg erringen. Das Spiel stand von Anfang bis Ende eindeutig im Zeichen der Platzelf, die sich feit Beginn der Pslicht- spiele in eine 'feine Form hineingespielt hat, denn obwohl die SA.-Männer fünf Spieler der ersten in ihren Reihen hatten, konnten sie den verdienten Sieg der Platzelf nicht verhindern.
Grohen-Linden 1. Jgd. — „Teutonia“ Wahenborn- Sfeinberg 1. Jgd. 5:2 (1:1).
Was niemand erwartet hatte, ist eingetreten. Der völlig neu zusammengestellten 1. Jugend, in der sich noch ein Spieler der Meisterjugend befand, konnte ihren Gegner aus dem Felde schlagen.
Grohen-Linden I — Steinbach I 5:0 (1:0).
Die junge Elf von Großen-Linden ibeilte zum fälligen Pflichtspiel in Steinbach. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste nur zehn Spieler zur Verfügung, da Heil verspätet eintraf. Trotzdem konnten sie sich eine knappe Führung erkämpfen. Als sich aber die Mannschaft von Großen-Linden ergänzt hatte und ihre Schußkanonen im Sturm richtig auf Touren brachte, war es um die tapfer spielende Platzelf geschehen.
Bei den Weltmeisterschaften der Gewichtheber, deren Schlußkämpfe am Sonntag im Konzerthaus Wiens ftattfanöen, wurden Liebfch im Federgewicht und Mangerim Schwergewicht wieder Weltmeister. — (Schirner-M.)
M.-Vreitenarbeit im Dienst der Leibesübungen
Die Sportkurse der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", deren hauptsächlichster Zweck darin besteht, bisherige Nichtsportler durch Billigkeit, Einfachheit und Volkstümlichkeit der Hebungen für eine dauernde Betätigung in den Leibesübungen zu gewinnen, haben sich nach „Wirtschaft und Statistik" auch im Jahre 1937 eines steigenden Zuspruchs erfreut. Die Zahl der Besuche (ausgegebene Sportmarken) erhöhte sich im Jahre 1937 um 30 v. H. gegenüber dem Vorjahr, und zwar stiegen sie von 6,4 auf 8,4 Millionen.
3m Gau Hessen-Nassau wurden im Jahre 1937 für die KdF.-Sportkurse insgesamt 536 000 Sportmarken ausgegeben Unter den einzelnen Sportarten fanden wie allgemein im Reiche auch in Hessen-Nassau die sogenannten Grundkurse die größte Beteiliaung mit 395 000 ausgegebenen Marken. Das hat seine Ursache darin, daß bei den Grundkursen „Fröhliche Gymnastik" und Spiele eine beherrschende Stellung einnehmen und sich für Anfänger besonders eignen. Don den übrigen Sportarten weist eine erhebliche Beteiligung weiter mit 73 000 Besuchen das Schwimmen auf.
Don größerer Bedeutung sind ferner die Kurse in der Leichtathletik (18 000 ausgegebene Sportmarken). im Kampfsport (12 000), in den Spielen (9000), in der Spezialgymnastik (8000); außerdem
wurden 17 000 Besuche in den Sondersportarten gezählt.
Bon besonderer Wichtigkeit für die Volksertüch- tigung ist die Tatsache, daß die Teilnahme von weiblichen Personen bei den Sportkursen besonders groß ist. Der Anteil der Frauen betrug im Jahre 1937 etwa 52 v. H.
Stellt man die Zahl der Besuche der Sportkurse m den einzelnen Gauen der Wohnbevölkerung gegenüber, so ergibt sich, daß in Hessen-Nassau 175,6 Besuche je 1000 Einwohner gezählt wurden, während der Reichsdurchschnitt mit 127 Besuchen je 1000 Einwohner errechnet ist.
Bis Ende Oktober 1937 waren im Gau Hessen- Aassau der Deutschen Arbeitsfront insgesamt 68 Hebungsstatten errichtet, darunter 29 Turn- und Sportplätze, 10 Turn- und Gymnastikhallen, zwei Schwimmbecken, eine Schwimmhalle und drei Schiehsportanlagen für Kleinkaliber.
Mit KdF. in alle Gchigebieie.
Das Sportamt der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" hat in diesem Winter keinen Mangel an Schigebieten, in denen es seine Lehrgänge dur'ch- führen kann; nach der Heimkehr der Ottmark steht hier ein Gebiet zur Verfügung, das auch dem größ-
Besuch in her Heeresbriestaubenanflalt.
Oie Leistungen von Brieftauben im Nachrichtendienst.
Don '-Diplomlanbrvirt Or. Wilhelm Engelbart.
" i
-x j|
e
44
Verpacken von Brieftauben in einem Hmhang.
(Aufnahmen [2J: Landw. Bilderdienst.)
Ist es nicht ein einfältiger Scherz, zu behaupten, die Brieftaube leiste in moderner Zeit — roenn’s Ernst würde — im militärischen Nachrichtendienst nennenswerte Dienste? Sind nicht Telephon, Telegraphen, Funkstattonen, Fernschreiber und Radio viel zuverlässigere und schnellere Nachrichtenübermittler als ein unberechenbares Tier, ein Vogel? Wir sind den Fragen einmal auf den Grund gegangen Bei einem Besuch in der Heeresbrief- taubenanftalt in Spandau, die seit Jahrzehnten besteht, erfuhren wir von dem Leiter, einem auf seinem Fachgebiet erfahrenen Manne, was es mit den Brieftauben auf sich hat.
Die Zweifel an der Verwendungsmöglichkeit der Brieftaube im militärischen Nachrichtendienst, die schon vor dem Kriege auftauchten, sind im Weltkrieg widerlegt worden; sie gelten heute als überlebt. Im Trommelfeuer, überhaupt immer in den hoffnungslosesten Fällen, wenn jede Verbindung zerschossen war, bewährten sich die kleinen lebenden Fokker bestens und brachten die Meldungen sicher 3um Regimentsstab.
Untere ehemaliaen Gegner hatten diese Möglichkeit zunächst besser bewertet und somit auch besser ausgewertet. Kein militärischer Staat verzichtet heute mehr auf die Brieftaube. Ein Erlebnis vom Vormarsch 1914 an der Westfront zeigt, daß es Fälle gibt, in denen die Brieftauben für.militärische Zwecke sogar unentbehrlich sind. Die deutsche Heeresleitung wunderte sich darüber, daß die Franzosen immer wieder ihr Artilleriefeuer genau auf die Stelle eröffneten, wo deutsche Geschütze in Stellung gebracht waren, obwohl die Batterien bestens getarnt und bald hier, bald dort Stellung bezogen. Alle erdenklichen Vorkehrungen gegen Späher waren getroffen worden. Feindliche Patrouillen wurden nicht beobachtet, Flieger ließen sich tagelang nicht sehen. Und doch: Kaum war die Batterie in neue Stel
lung gebracht, da krepierten die französischen Gra- naten an der gleichen Stelle. Da kam ein Brief» taubenspezialist zu dem Truppenteil und erfuhr von den unerklärlichen Vorgängen. Kein Zweifel für ihn: Tauben waren die einzigen Verräter. Was war da zu tun? Alle Häuser durchsuchen! In den Kel» lern versteckt fand man die gefiederten Verräter, die von der zurückgebliebenen Zivilbevölkerung, mit der jeweiligen Standortmeldung versehen, ausgelassen wurden. Nach dieser Entdeckung versagte die französische Artillerie. Unter Fachmann wollte auch die Probe auf dies Beispiel bestehen Er ging mit seinen Tieren auf Patrouille und versicherte der deutschen Artillerie die gleichen Erfolge. Nachts erreichte er die französische Stellung. Im Morgengrauen flog sein „Fokker", unbemerkt von den französischen Posten, mit genauer Stellungsbezeichnung der feindlichen Batterie an die deutsche Front. Eine Salve krachte, die französische Batterie war zerstört. Der doppelte Beweis war dem Taubenfreund ge-, glückt. Das ist natürlich nur ein Einzelfall, losgelöst von den vielen Gelegenheiten, bei denen sich die Tauben bewährten.
*
Kriegserfahrungen sind dazu da, ausgewertet zu werden. In unserem Fall tut das die Heeresbrief- taubenanftalt in Spandau. Hier wird das geeignete Brieftaubenmaterial herangezogen und abgerichtet. Das dauert lange Zeit. Dressurlehrer und Dressur- gehilfen machen sich unendliche Mühe, das von dem Oberkommando des Heeres gesteckte Ziel zu erreichen. Nicht jede Brieftaube ist von Geburt eine gute Nachrichtentaube, wie auch nicht jedes Pferd die Leistungen eines Rennpferdes vollbringen kann, wie nicht jeder Jagdhund, schon weil er von reinrassigen Eltern abstammt, ein guter Vorstehhund ist. Große Sachkenntnis und reiche Erfahrungen in der Tierpsychologie, sind wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg beim Abrichten der Brieftauben. Die her- vorstehendsten Eigenschaften der Brieftaube sind ihr Orientierungsvermögen und ihre H e i - m a 1l i e b e. Gerade die Heimatliebe zieht die Brieftaube immer wieder in ihr Nest, das sie so lange sucht, bis sie es gefunden hat. Die Dressur besteht vornehmlich darin, die Taube auch bei größeren Entfernungen schnell und sicher in ihren Schlag zurückkehren zu lassen. Das Abrichten beainnt schon im ersten Lebensjahr, und in Hebungsflügen müssen die Tiere Beweise ihrer Verwendungsmöglichkeit erbringen.
Bei den kriegerischen Ereignissen im japanisch- chinesischen Krieg und auch im spanischen Krieg hat die Brieftaube ihre Verwendunasmöalich- feit als Nachrichtenübermittler bewiesen. Auch Flieger haben die Brieftauben mit auf Beobachtungsflüge genommen. Teilergebnisse, die besonders schnell an den Truppenteil gelanaen mußten, wurden von den Brieftauben sicher befördert.
Einem Meldehund wird ein Sattel aufgelegt, in dem Brieftauben befördert werden.
<
■z><'
> M> - z>'> <
- 'M
ten Massenandrang zu den Schilehrgängen gerecht werden kann. Die Lehrgangsteilnehmer sollen sich diesmal zu einer der vier neugeschaffenen Leistungsklassen melden, um zu erreichen, daß möglichst gleichwertige Schi-Fahrer einen Lehrgang bilden. Die vier Klassen umfassen die „Schiwanderer", abgestuft bis zu denen, die noch nicht mehr getan haben, als den Entschluß zu fassen, solche zu'werden. Die Lehrgänge des Winters 1938/39 werden in folgenden Gauen und Gebieten durchgeführt:
Schlesien: Riesengebirge, Glatzer Bergland; Thüringen: Senneberg; Sachsen: Osterzgebirge, Vogtland; Bayerische Ostmark: Fichtelgebirge; Baden: Feldberg; Schwaben: Pfronten, Sonthofen, Kleines Walsertal; München-Oberbayern: Ruhpolding, Lenggries, Oberammergau, Reit im Winkl; Tirol: Könnende!, 'Dberinntal. Stubaital, Innsbruck, Zillertal, Kaisergebirge, Mariazell, Dachstein, Leoben, Mu- rau; Salzburg: Pongau, Pinzgau; Kärnten: Hohe Tauern, Lienzer Dolomiten; Nieder-Do- nau: Simmering-Rax; Oberdonau: Dachstein, Salzkammergut/
Aus her Arbeit
hes Turnvereins Treis a. h. £ho.
Hauptversammlung.
Der Turnverein Treis an der Lumda hielt am Samstagabend im Dereinslokal eine Hauptversammlung ab, die sehr gut besucht war. Die Versammlung erhielt eine besondere Note dadurch, daß die von den Breslaufahrern mitgebrachte neue Reichs- bundtragfahne von dem stellvertretenden Reichsbundkreisführer des Kreises 8 Lahn-Dill, Dr. R ö - m e r (Großen-Linden), geweiht wurde. Er sprach über Turnen und Sport im Wandel der Jahrhunderte und über die Aufgaben des Reichsbundes für Leibesübungen. Träger dieser Fahne im Verein wurde der Jugendwart Willi Bender. Sodann erstattete der Dereinsführer Bericht über das letzte Vierteljahr, das er als sehr zufriedenstellend bezeichnen konnte. 21 Neuanmeldungen seien zu verzeichnen, beim Hoherodskopfbergfest konnte der Verein 21 Siege und beim Kreisturnen in Holzheim 9 Siege erringen. Weiter sprach er über die Richtlinien und
die Zusammenarbeit mit den Einheiten. Zum Schluß forderte er auf, sich an der Winterübungsarbeit des Vereins in der Halle eifrig zu beteiligen.
Abturnen.
Als Abschluß der Sommerwettkämpfe veranstaltett der To. Treis am vergangenen Sonntag auf dem Sportplatz sein Abturnen. 82 Turner und Turnerinnen traten in sieben Riegen und Stufen zum Wettkampf an. Begünstigt durch das herrliche Wetter und dank der guten Vorarbeit der Abteilungsleiter ging der Wettkampf reibungslos oonftatten. In allen Stufen wurde hartnäckig um den Sieg gerungen. Jungen und Mädels waren mit Sportge'ift und Eifer bei der Sache. Selbst die Weiteren waren so begeistert, daß noch mancher den Medizinball über die 12-Meterlinie stoßen konnte. Im anschließenden Fußballspiel blieb die Jugendmannschaft über die mit nur neun Mann angetretene, erste Mannschaft mit 3:1 Sieger.
Mit der Siegerverkündung fand das Abturnen seinen Abschluß.
Aus der SiegerNste.
Aktive. 5-Kampf (Hochsprung, Weitsprung, Keulenwurf, Laufen und Kugelstoßen): 1. H. Nickel 117 P.; 2. Konrad Weber 103 P.; 3. Ph. Schaaf 93 Punkte.
Zöglings-Oberstufe (5-Kampf): 1. Karl Becker 81 P.; 2. Willi Bender 72 P.; 3. Heinrich Will 70 Punkte.
Jugend-Hnterstufe (5-Kampf): 1. Willi Kehr 120 P.; 2. Hans Bender 119 P.; 3. Werner Krause 108 Punkte.
Schüler st ufe (Laufen, Weitsprung, Ballweitwurf): 1. Heinrich Kehr, 65 Punkte; 2. Helmut Mack, 56 P.; 3. Karl Jung, 54 Punkte.
Turnerinnen (Laufen, Weitsprung, Ballweitwurf, Hochsprung): 1. Kath. Harbach 77 P-I 2. Marg. Kehr 72 P.; 3. Maria Klein 70 Punkte.
Turnerinnen-Jugendstufe. (4° Kampf): 1. Anna Wisker 77 P.; 2. Elisabeth Oest 76 P.,' 3. Elisabeth Michel 75 Punkte.
Schülerinnen (Laufen, Weitsprung, Ballweitwurf): 1 Anni Rabenau 67 P.; 2. Anna Kehr 59 P.; 3. Elli Becker 55 Punkte.
£
d,,3 öM'"' Aainib
inzeli-" 11 * höljerei
«SSU* L füi Dra
j
flnaim, 26.
Wien aus da. ^rt nahmen u. Uesgruppe v. W koinmandirrende C eiter«ate « «
^er Burckel, t u a r t _ j., ' Die ehemalige dc purbe zwischen Fra -renze W W jachen, die dem ger chen hochebene e» jer Boden ist nichl laben auch hier st les deutschen Gebt Sahnen und <rst geschaffen werb
MÄr geht die F , ^N'chon einen W* in einem Talk Unmittelbar an der E? nimmt der ?""nen mit feinem «ckmch! d" f®* h°b-n, 7 “iMwnbeur der 4. T'"»»"15 2. <™. U.A Uhr
'S ein PMr ! B,'ef)en an der 8r fr?übesrt°mn
linde, juLU?er en Meßt "iden-
P»
MdjluJ n ' beiden lieb» b?6 bi, ^be T> .?ler»
«n Sl!tl X, LWe
MÄ?®» t V ;«b betU"?Jon, btteu'^ie, [ war
rägerfperren gehen »baute lückenlose 3 Bunter an Bunker chinengewehrnest ij jt nur dünn besied »'^einander, aber 1 Diiten Anmarschw «jubeln zu könne Öhrt.
Der Führer fäh iesichtigt eingehen inien und die de lationslinie. So $ hen und Pieslim kurz hinter halten, er befich den Dotfausgam unb Sienif) erfh Unger fjaben etfo iljrem Dorf geaalt an. als wollten f dem Mithin W barme wollen fie winkt, und nun Schlage ringsum Nauer jubelnder Ichen. die alle n dem Führer eimr Ntn. Als der , stinrn Bigen be Mederholle „Dir nach.


