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Mager der Mrine-Gesolgschast im dann 116

Wirtschaft

Aus der engeren Heimat

311 Abschlüssen kam

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aus

doch zeigte sich eher etwas Nachfrage. Reichsbahn- Martwenaus: K-uoer un DA. 124 (123,90), Reichsaltbesitz 131,13 (131). Kom-'mel und Schafe EL.

Der von, und

andere Motorradfahrer kam glimpflicher da- mährend sein Beifahrer schwer verletzt wurde ins Krankenhaus eingeliefert werden mußt«.

Autounglück bei Nierstein.

den war, konnte er schnell wieder aus dem Wasser herausgeholt werden. Er wurde vorsichtshalber nach der Klinik verbracht.

** Verkehrsunfall im Riegelpfad. Am heutigen Dienstag früh ereignete sich im Riegel­pfad ein Verkehrsunfall. In der entert Straße wollte ein Autofahrer mit seinem Wagen einen Radfahrer überholen. Dabei geriet der Kraftfahrer zu nahe an den Bürgersteig heran, der Wagen streifte einen Fußgänger und riß ihn um. Der bedauernswerte Mann mußte mit einer Gehirn­erschütterung und einer Verletzung des Unterkiefers von der Sanitätsbereitschaft Gießen der Klinik zu­geführt werden.

Frankfurt a. M., 26. Juli. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 831 Kälber, 81 Hänunel, 39 Schafe 3875 Schweine. L- kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hammel 35 bis 50^ Schafe 26 bis 42, Schweine 53 bis 60 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, flam*

Ehrenformation zum Empfang des Befehlshabers ter Faschistischen Miliz, Exzellenz Russo, zu [retten. Wir nähmen zu beiden Seiten der Straße rom Landungssteg dis zum Marine-Ehrenmal, die ter General mit dem Stabschef der SA., Lutze, Kassierte, Aufstellung. Rach der Landung spielte der Nusikzug einen Marsch, und der General schritt die ;ront der Ehrenformation ab. Er sprach sich lodend der den Musikzug und die Aufstellung der Marine- 03. aus. Am Ehrenmal legte er einen riesigen Lichen kränz nieder. Nachmittags gings zum Hafen, 3D die Gießener Marine-HI. unter Leitung des ?9efolgschaftsführers E m r i ch einen Kutter zum Segeln auftakelte... Nach dem Dienst schielten wir .nfer Abendessen, und zwar hatte unserSmutje" Nilchreis mit Dörrobst gekocht. Nach der anschlie­ßenden Flaggenparade um 20 Uhr fand zur größten Zreude aller ein bunter Lagerabend statt. Es wur­

den lustige Vorträge, Witze und Lieder zu Gehör gebracht. Sogar unser Lagerleiter, Gefolgschafts­führer Ruppel und unser Gefolgschaftsführer E m - ri ch beteiligten sich, sie erzählten uns aus ihrer Schiffsjungenzeit. Mit der größten Befriedigung ging es zur Nachtruhe in die Kojen.

ingoott vorbei unb it aufgehoben er. Rückfahrt über iltal mit dem Be­das Dritte Reich ; fein werden.

Der Renten markt lag weiterhin sehr still, ~' Nachfrage. Reichsbahn-

rktpreise.

n heutigen Wochen- butter, y, kg, 1J52 60 Mark, Matte 20 ,5 9, Eier, deutsche, isse B 12, Klasse C : 12, Enteneier M LIO bis 1,15 Mark, art, Wirsing, grün, ottraut 17 bis 20, 2, V) kg 15 bis 18 RömWchld»^ 25, WtxvlSbb , Mndel 10 bis 12, üs 15, Pilze 45 to M., 50 kg 3Z bis Hart, 5 kg 60 bis 65 i bis 60, Himbeeren i 50, Heidelbeeren I Johannisbeeren« )'hl, das Stück, 10 bis t 20 bis 50, Einmch 510, Radieschen,!»-;

Der Dienst im Marine-HI.-Lager Laboe besteht aus Sport, Signaldienst, Morsen, Seemannschaft and Rudern. Die ersten beiden Tage brachten chönes Wetter, und es gab schon verschiedene Sonnenbrände.

Die Bilanz dieser größten deutschen Zigarren- und Tabakfabrik zeigt bei 3,0 (3,0) Grundkapital die i. V. schon auf 7,77 erhöhten Rücklagen, neu Steuerrückstellungen von 0,6 und ein Stiftungs­konto von 2,216 (1,201) Mitt. Mark. Die Verbind- lichkeiten betragen 4,24 (4,15), hierunter Waren- schulden wieder 2,91 und solche aus Zöllen und Steuern 1,33 (1,24) Mill. Mark. Gegenüber stellt sich das Umlaufsvermögen auf 13,13 (13,64) Mill. Mark, hierunter Vorräte 3,38 (3,22), Außenstände 3,24 (4,75), Konzernforderungen 3,73 (4,06), Wert­papiere 1,04 (0,06), eigene Aktien 0,6 (0,0) und flüssige Mittel 0,70 (0,92) Mill. Mark. Die Anlagen sind auf 1,81 (1,46) Mill. Mark erhöht, wobei Ma­schinen, Geräte usw. wieder nur mit einem Merk- posten verbucht sind. Das Beteiligungskonto wuchs " 1,98 (1,62) Mill. Mark an.

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nach Pause mit 111,75 (111). Di wayrte eine freundliche Tendenz, , ,

es aber nicht. Farben-Bonds wurden 0,13 v. H. er« mäßigt auf 121,90, im Freiverkehr galten Kommu» nal-Umschuldung unverändert 94,75.

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Rhein-Mainifche Börse.

Mittagsbörse still und uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 25. Juli. An der Börse dauerte die sommerliche Stille an. Der Auftrags­eingang war zum Wochenbeginn noch kleiner als sonst und bestimmte die Kursentwicklung am Aktienmarkt vielfach .zufällig. Der Grundton blieb weiterhin freundlich, zumal Abgaben kaum erfolgten. Die Kursentwicklung war uneinheitlich, wobei die Veränderungen aber pur Prozentbruch­teile ausmachten. Einiges Kaufintereffe bestand vom Berliner Platz für IG. Farben, die auf 151,75 bis 152,50 (151,50) anzogen. Mäßige Erhöhungen bis 0,50 0. H. zeigten u. a. Zement Heidelberg mit 152, Bemberg mit 132, AG. für Verkehr mit 122,75 unb verschiedene Elektropapiere. Montanwerte konn­ten sich hingegen nur knapp behaupten, Hoesch, Mannesmann und Verein. Stahl bröckelten bis 0 25 v. H. ab, Rheinstahl etwas mehr auf 141,90 (143,25) und Ilse Genuß auf 133,50 (135). Auch Maschinenwerte gingen bis 0,50 v. H. zurück, eben- so Westdeutsche Kaufhof, und Zellstoff Waldhof verloren 1,40 v. H. auf 140,65.

Sehnlichst erwartete die Lagerbesatzung den Sonntag, an dem ihr der versprochene Landurlaub ^gewährt werden sollte. Es herrschte schon am Mor- ;n, trotz des Regens in der Nacht, reges Leben. t65 zeigte sich vor allem beim Handballspiel und IP beim Winken. Auch der Musikzug der Frankfurter

Landkreis Gießen.

ÄKlein-Linden, 25. Juli. Von schönem begünstigt, hielt der Schützenklub R 0 - «a n d an den letzten Sonntagen auf seinen Schieß- * Qm Bergwald ein Kleinkaliberpreisschießen Um einem Wunsch der älteren Schützen nachzu- wurde stehend aufgelegt auf die Zwölfer- 'Majetbe geschossen. Jedem Schützen wurden be- « .9 viel Serien von je drei Schuß zugestanden. mS aÄror^cn^'^ guter Beteiligung wurden sehr 1,1 le Resultate erzielt. Den ersten Preis, eine ver-

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Oie Wettfahrt mit dem Tode bezahlt.

LPD. Erbach i. O., 25. Juli. In der Nacht zum Montag wollte ein Motorradfahrer unweit Höchst i. £)., obwohl dort die Straße leicht gekrümmt ist und vom Regen naß war und oben­drein ein Auto parkte, einen anderen Motorrad» fährer überholen. In schneller Fahrt streifte er da­bei das zu überholende Motorrad. Der Fahrer und feine auf dem Sozius mitfahrende Frau flogen kopfüber auf die Straße. Der Fahrer erlitt einen Genickbruch und war auf der Stelle tot, seine Frau trug schwere Verletzungen davon.

von einem Arbeitskameraden versehentlich m i t einer Hacke am Hinterkopf getroffen. Mit einer klaffenden Wunde mußte der Bedauerns- werte Mann die Klinik in Gießen aufsuchen.

<5p Beuern, 25. Juli. Die Leiterin des hiesigen NSV. - Kindergartens, Fräulein Strube, veranstaltete mit den Kindern am gestrigen Sonntag anläßlich der Kirmes eine fröhliche Feier. Geschmückt zogen die Kinder mit einem kleinen Festwagen durch das Dorf zum Adolf-Hiller-Platz, wo sie fröhliche Lieder fangen und hübsche Reigen aufführten. Viele Volksgenossen wohnten mit starkem Interesse der Veranstaltung bei und dankten der Kindergarten­leiterin, Fräulein Strube, und den Kindern mit lebhaftem Beifall. Die Einrichtung des NSV.-Kin- dergarten hat bei allen Volksgenossen unseres Dorfes lebhaften Anklang gefunden.

ch Lauter, 24. Juli. Am Samstag vollendete im Kreise seiner Angehörigen in körperlicher und geistiger Frische unser Mitbürger Heinrich W i e ß - n e r I. sein 78. Lebensjahr. An demselben Tage konnte der Mitbürger Wagnermeister Karl R e i d t im Kreise seiner drei Kinder (eine Tochter ist bereits verstorben), seiner acht Enkel und zwei Urenkel sein 8 4. Wiegenfest feiern. Seine Ehefrau ist dieses Frühjahr im 82. Lebensjahr verstorben. Herr Reidt ist noch sehr rüstig und arbeitet noch in der Werkstatt. Durch das anhaltende gute Wetter der letzten Tage reift die Ernte heran. Die Winter­gerste ist eingefahren. Mit dem Schnitt der Som­mergerste ist begonnen worden. Vereinzelt wird schon Korn geschnitten. Einige Landwirte unse­res Dorfes haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und einen Lanz-Bulldogg an« geschafft, der vergangene Woche hier eintraf. Gleich­zeitig trafen damit einige Maschinen ein, durch die in der bevorstehenden Ernte der Mangel an land­wirtschaftlichen Arbeitskräften ausgeglichen wird.

> Obbornhofen, 25. Juli. Unsere erste Schulklasse weilte in der vergangenen Woche in dem Landschulheim Reichenbach (Odenwald). Den Kindern hat es dort sehr gut gefallen. Der hiesige Obstbauverein machte am Sonntag einen Rundgang durch die Obstbaumanlagen unserer Gemeinde, an dem sich auch zahlreiche Nichtmitglieder beteiligten. Auf dem Besichtigungsgang wurde den Interessenten Rat und Aufklärung erteilt.

* Utphe, 24. Juli. Beim Futterholen stürzte heute morgen die 45 Jahre alte Witwe Elisabeth Storck in der Scheune ab. Die bedauernswerte Frau mußte mit schweren Verletzungen der Wirbelsäule nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

Auto rast gegen einen Baum.

LPD. Offenbach a. M., 25. Juli. Auf der Landstraße zwischen Dudenhofen und Babenhausen rannte in der vergangenen Nacht das Auto des Arztes Dr. Weinholz aus Dudenhofen gegen einen Baum. Dr. Weinholz, der am Steuer faß, wurde dabei so schwer verletzt, daß er auf der Stelle tot war.

iem Tage besuchte uns auch unser Gebietsführer. $r besichtigte das Laaer, nahm Einsicht in den Dienstplan und hielt eine kurze Ansprache. Gegen 12.30 Uhr gab es Mittagessen, Fleisch mit Sauce and Kartoffeln. Nach dem Essen ertönte der Pfiff 'Beurlaubte klarmachen!". Dann folgte die Ein­leitung der einzelnen Ausgehgruppen durch den Lagerleiter. Ein Teil der Lagerbesatzung fuhr nach kiel, die anderen gingen nach Laboe. So wurde her Uffaub in großem Maße ausgenutzt. Das 'Marine-Ehrenmal und der Ort Laboe wurden ein- gchend besichtigt. Am Strande herrschte reges Leben und Treiben, das durch das Strandkonzert noch ver- stärkt wurde. So gingen die Stunden, die im Urlaub lewährt waren, schnell dahin. Nach dem Abend- issen ertönte das gewohnte SignalRuh im Schiff".

Am 18. Juli wurde uns die Ehre zuteil, die

1 heutigen D'eM hendnch WA tiger und körperlicher

Wie schon berichtet, wechselt der Dienst mit Boots­dienst, Unterricht, Ordnungsübungen, Winken, Morsen usw. Am 19. Juli wurden wir dazu kom­mandiert, die Riemen für drei Ruderbvote in Kiel zu holen. Der 18 Kilometer lange Weg war für uns beschwerlich zu rudern, denn die See war be­wegt und dies waren andere Wetten, als wir sie auf der Lahn gewöhnt waren. Jedenfalls kamen wir aber wieder gut zurück. Zum Mittagessen gab es den berühmten Marine-Götter--Fraß" Labskaus.

Täglich sahen wir zu, wie Panzer- und Schlacht­schiffe, Kleine Kreuzer, Schnellboote und U-Boote den Hafen passierten. Am 20. Juli dursten wir das PanzerschiffDeutschland", das bei Strande lag, besichtigen. Wir ruderten mit den Booten hin und mußten über die Backspier an Bord gehen. Dieses ungewohnte An-Bord-Gehen machte uns sehr viel Spaß, aber es gab auch auf der anderen Seite über das ungeschickte An-Bord-Gehen viel Gelächter.

Am 22. Juli hörten mir morgens, daß der Füh­rer auf derGneisenau" fei. Wir fuhren sofort mit den Booten an dieGneisenau" heran unb hatten das Glück, daß wir aus allernächster Nähe beim Jn-die-See-Gehen ihn begrüßen konnten. Nachmit­tags besuchten wir den gegenüberliegenden Strand. Dort hatte die NSV. Kiel wahrend der Ferien eine Kinder-Erholungsstätte in einem Zeltlager errichtet.

Am 23. Juli besichtigten wir unter Führung un­seres Gefolgschaftsführers E m r i ch die Schleusen­anlage im Kaiser-Wilhelm-K anal, die U - Boots- flottilleWeddigen", die Wyker Kasernen, das Modell- SegelschiffKönigin Luise", den zur Olympiade neu geschaffenen Hinoenburgwall und das Segelschul­schiffAlbert Leo Schlageter". Wir sammelten viele neue Eindrücke und werden das Gesehene nie ver­gessen. Abends hatten wir einen Volksgemeinschasts- abend. Die Bevölkerung war hierzu eingeladen. Diese war der Einladung zcchlreich gefolgt.

Rinn & Cloos AG., Heuchelheim.

Fwd. Bei der Zigarrenfabrik Rinn & Cloos AG., Heuchelheim, hielt sich im Geschäftsjahr 1937 der Umsatz der Kontingentierung durch Ausnutzung aller gegebenen Ausweichmöglichkeiten in der Fabrika­tion auf der bisherigen Höhe. Die Unkosten zeigen sowohl bezüglich der Personalaufwendungen, altz besonders der steuerlichen Leistungen eine Er­höhung. Die Beteiligungen haben wiederum einen Zuwachs zu verzeichnen, der auf eine Umwandlung der entsprechend ermäßigten Forderungen an ab­hängige Gesellschaften (z. B. bei der F. und M. Liebhold AG., Heidelberg, worüber jüngst berichtet wurde), zurückzuführen ist. Die Außenstände haben sich infolge Besserung der Zahlungsweise bei der Kundschaft ermäßigt, der Wertpapierbestand ist ge- stiegen, weil infolge der Unmöglichkeit größerer Roystoffeinkäufe die flüssigen Mittel anderweitig angelegt werden mußten. Der Erwerb von nom. 600 000 eigener Aktien erfolgte im Rahmen einer Auseinandersetzung der Familiengesellschast. Die neugegliederte Erfolgsrechnung zeigt einen Jahres­ertrag von 5,39 Mill. Mark (6,45 bei gleichzeitig 1,53 übrige Aufwendungen). Personalaufwendun­gen beanspruchten 3,93 (3,75), für Löhne unb Ge­hälter, 0,38 (0,33) für soziale Abgaben, Steuern 0,93 (0,38 Besitzsteuern). Nach Abschreibungen von 0.16 (0,044) verbleiben einschl. Vortrag 102 666 Mark Reingewinn, der oorgetragen wird, während i. V. 600 000 zur Bildung einer Steuerrücklage verwen- det wurden.

Verkehrsknotenpunkt Oppenrod.

$ Oppenrod (Kreis Gießen), 25. Juli. Unser früher so stilles Dörfchen, einstmals cribjeits von der großen Derkehrsstrstaße ge­legen, hat feit einigen Monaten einen g e - Haiti g e n Verkehr aufzuweisen. Tag und Nacht fahren Kraftfahrzeuge jeglicher Art durch j nfer Dorf, um über die Auffahrt st elle zur lieichsautobahn zu gelangen und dort ihre Ifahrt fortzusetzen. Die Durchfahrt durch das Dors H mit einigen Schwierigkeiten verbunden, denn die Hauptstraße mißt an einer Stelle, und zwar an kn er Kurve, nur vier Meter in der Breite. Urere Einwohner haben sich schnell an den Verkehr ge­söhnt und sehen am Sonntag und nach Feierabend iem regen Treiben auf der Dorfstraße zu.

Die durch unsere Gemarkung führende Klein­bahn, auf der der Sand von Annerod zu den Baustellen der Reichsautobahn befördert wurde, ist ior einiger Zeit abgebrochen morden. Die von dem tzcihnchen durchschnittenen Wiesen und Aecker mur- len mied er instandgesetzt und die Eigentümer ent­schädigt. Die großen Ueberbrücfungen der Reichs- inttobahn über die Wieseck, die Eisenbahn und die Bandstraßen, die zur Zeit oorgenommen roerden, beten an Sonntagen viele Zuschauer an, die die ge­waltigen Baumerke voller Staunen betrachten.

Störche zur Abreise bereit?

$rantfutfer Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. Juli. Es notierten (Ge» kreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W9 193, WH 195, W 12 196, W 13 197, W16 200, W18 202, W19 204, W 20 206; Roggen RH 179, R12 180, R14 182, R15 183, R16 185, R17 186, R18 187, R19 189 Großhandels« preise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W13 29,10, W16 29,20, W18,

W 19 29,20, W 20 29,55; Roggenmehl, Type 997, R12 22,45, R15 22,80, R16 22,95, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Wei­zenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W20 11,20; Rog- gentleie R12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab, Mühlen- station. Treber nicht notiert, Wiesenheu mit V» Be­satz 5,40, Wiesenheu mit V10 Besatz 6,40, Wiesenheu, drahtgepreßt, bis 0,40 RM. Aufschlag, Erzeuger- Höchstpreis ab Erzeugerverladestation. Weizen« und Roggenstroh nicht notiert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fütterte Plakette mit hem Bildnis des ^Führers, er­rang mit 36 Ringen Heinrich Wetter II. (Klein- Linden). Weitere Preise errangen drei Schützen mit ebenfalls je 36 Ringen, fünf Schützen mit je 35 Ringen, einige weitere Schützen mit 34 ttzw. 33 Ringen.

5 Steinbach, 25. Juli. Arn 23. Juli konnte Frau Anna Katharine Haas, geb. Krämer, Ehe­frau des Philipp Haas V., Drehermeisters, ihren 7 3. Geburtstag in guter Gesundheit feiern. Frau Haas hilft noch bei allen landmirtschaftlichen Arbeiten mit. Am 24. Juli feierte Frau Marie Katharine Haas, geb. Gerhard, Witwe des Hein­rich Haas VI., einer Schwägerin der erstgenannten, ebenfalls ihren 73. Geburtstag bei erträglichem Ge­sundheitszustand.

* Burckhardsf eld en, 23. Juli. Der Mau­rer Otto Koch von hier trat vor einigen Tagen in einen rostigen Nagel unb zog sich dadurch eine kleine Wunde zu, die er anfangs nicht weiter beachtete. Nunmehr stellten sich Anzeichen einer ftarkenJnfektio n ein, so daß durch diese Ver­schlimmerung die Ueberführung des Mannes in die Chirurgische Klinik in Gießen notwendig wurde.

# Älten-Buseck, 24. Juli. Der Arbeiter Heinrich Wagenbach von hier konnte am Sams­tag auf eine 2 5jährige Tätigkeit in den Didier-Werken in Mainzlar zurückblicken. Aus diesem Anlaß bereiteten der Betriebsführer und die Betriebsgefolgschaft dem Jubilar eine herzliche Ehrung. Der Betriebsführer, Direktor Schroth, und der Bet'riebsobmann Ernst Schlapp, forme Arbeitskamerad August Kern brachten die Glück­wünsche der Arbeitskameraden zum Ausdruck.

wg. Großen-Buseck, 25. Juli. In der 60. Generalversammlung der hiesigen Spar - und L e i h k a s s e, die unter Leitung des Aufsichtsrats­vorsitzenden Karl Bonarius im GasthausZum Busecker Tal" stattfand, wurde den Mitgliedern durch den Versammlungsleiter zunächst der Ge­schäftsbericht des Aufsichtsrats erstattet, aus dem heroorging, daß die Kaffe auch im Derflojlenen Jahre gute Fortschritte gemacht hat. Rechner Roll erstattete sodann den Geschäftsbericht des Vorstan­des. Daraus ist u. a. zu berichten: Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Umsatz um rund eine halbe Million höher als im Vorjahre. An Spareinlagen wurden 404 205 Mark eingezahlt, gegenüber dem Vorjahr 25 000 Mark mehr. Der Klemsparoerkehr und die Schulsparkasse brachten im Geschäftsiahr 16 848 Mark neue Spareinlagen. 102 neue Spar­bücher wurden ausgegeben. Die eingezahlten Ge­schäftsguthaben der Mitglieder beliefen sich auf 53 267 Mark. Ausgeliehen hat die Kasse insgesamt 470 463 Mark. Der Stand der flüssigen Mittel ist aut, so daß die Kasse allen Anforderungen gerecht werden kann. Dom Reingewinn soll die Hälfte Dem Reservefonds, die andere Hälfte der Betriebsruck- lage zuaeschrieben werden. Vorstand und Auffichts- rat wurde Entlastung erteilt. Bei den Ersatzwahlen wurde das aus dem Vorstand satzungsgemäß aus- scheidende Mitglied Wilhelm Schmidt X. wieder- qewählt, bei der Wahl zum Aufsichtsrat wurde der ausscheidende Wilhelm Schmidt II. wiederaewahlt und als Nachfolger von Heinrich Scheid V. Hein­rich Volk II. berufen. Ferner mürbe beschloßen, die bis jetzt noch zur Kasse gehörigen jüdischen Mit­glieder zum Austritt aus der Kasse aufzufordern. Ortsgruppenleiter H 0 f sprach noch kurz über die günstige Entwicklung der Genossenschaften im Dritten Reich. Nach der geschäftlichen Sitzung fand ein kameradschaftlich frohes Beisammensein statt.

* Beuern 24. Juli. Bei Erdarbeiten wurde der 26 Jahre alle Arbetter Karl Kehr von hier

Nach dem etwas schwankenden unb unsicheren Mittagsverlauf herrschte an der Abendbörse äußerste Zurückhaltung, zumal Anregungen von außen her völlig fehlten. Bei schr kleinen Umsätzen war die Kursentwicklung weiterhin etwas unregelmäßig, es überwogen kleine Ermäßigungen. Auf einzelnen Märkten lag etwas Angebot vor. Zu etwa 0,25 dis 0,75 v. H. erniedrigten Kursen beftanb eher etwas Interesse. Stärker zurückgenommen wurden von Maschinenaktien MAN. auf 126 (127,50), Jung- hans und Rheinmetall bröckelten je 0,50 v. H. ab auf 111,75 bzw. 129,25, während Adler mit 110,50, BMW. mit 144,50 behauptet blieben und Demag 0,25 v. H. höher gefragt waren mit 141,50. Don Montanwerten gingen Deutsche Erdöl auf 127 (127,75), Mannesmann auf 109,25 (109,75), Rhein­stahl auf 142 (142,25) unb Verein. Stahl auf 104,50 (104,65) zurück. In der chemischen Gruppe lagen IG. Farben 0,25 v. H. schwächer mit 151,50, Bem­berg unverändert 132. Don Elektrowerten fielen AEG. auf 113,25 (114), Gesfürel auf 134 (134,50) und Betula auf 152 (152,-50), Licht & Kraft mit 136 und Schuckert mit 165 blieben unverändert. Bauwerte waren etwas hoher gefragt, Holzmann mit 148,75 (148,50) und Berger mit 146 (145,50). Am Einheitsmarkt notierten Großbankwerte unver« ändert, von Jndustriepapieren Seilinduftrie Wolff

" ...... Der Rentenmarkt be-

munal - Umschulung im Frewertehr unverändert 94,75. Für Stadtanleihen bestand allenthalben kleine Nachfrage, die Kurse zogen 0,13 bis 0,25 v. H. an. Im gleichen Ausmaß erhöht waren verschiedene ßiquibatiDnspfanbbrtefe. Industrie - Obligationen, Goldpfarckibriefe und Staatspapiere lagen ruhig.

Im Freiverkehr würben bei ruhiaen Um­sätzen genannt: Dingler mit 90 (90,50), Rastatter Waggon mit 51,50 (52), Elsäss. Wolle mit 85 (84,25), Fränk. Schuh mit 73,50 (74), FMW. mit 160 (161). Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Mbenbbörfe sehr still.

L Großen-Linben, 25.Juli. Ein eigen- nrtiges Schauspiel bot sich gestern in den Dormit- iaQsftungen den Bewohnern von Großen-Linben imnb der Nachbarorte. Ein Schwarm von 2 2 -Storchen kreiste längere Zeit zwischen hier unb Hörnsheim. Dabei hielten sich die Bogel lange an »er gleichen Stelle und flogen, von der Frühsonne , 10l. »rachtvoll beschienen, umeinander, manchmal in be- :J«i| rechtlicher Hohe, bann wieder tief heruntergehend. 1 3 Wem Anschein nach hatte man es hier mit einem

< J ker Sammelslüge zu tun, wie sie dem Wegzug der * ow. - 7. tlCii Störche vorauszugehen pflegen. Da die Zahl der

7flnn eM c jL rtordjnefter sehr zurückgegangen ist, kann man sich

j senken, aus welch großem Bezirk dieser statlliche "chwarm stammen muß.

I Klein-Linden, 25. Juli. Am Sonntag ^rz vor 21 Uhr flogen a ch t junge S t 0 r ch e in 1-?r Richtung West-Ost in ganz geringer Hohe über unser Dorf. Sie ließen sich auf einem Hause jen- eits der Main-Weser-Bahn nieder, wurden aber jird) bas Gebell eines Hundes scheu und flogen ön wenig weiter, der Hochspannungsleit­ung zu'. Durch Kurzschluß wurde -ein Tier g e- ö t et unb blieb in den Drähten hängen. Es wurde um Montag durch Beauftragte des Städtischen Elektrizitätswerks aus der Leitung entfernt. Ein weiteres Tier stürzte mit beschädigten Flügeln zur -rde nieder unb würbe von einem Einwohner ein» "fangen. Die übrigen Tiere flogen getrennt weiter, »us eingefangene Tier würbe am Montag, nachdem 2 sich einigermaßen erholt hatte, an die Deterinär- u>nik in Gießen abgeliefert.

Frische ihren 87. Geburtstag. Der Jubilarin unfetn herzlichen Glückwunsch!

** Verkehrssünber. Die Polizei schritt in Der Zett vom 15. bis 21. Juli ein: gegen Kraftfahrer mit 3 Anzeigen und ,6 Verwarnungen unb Beleh­rungen; gegen Radfahrer mit 1 Anzeige und 19 Verwarnungen unb Belehrungen; gegen Fußgänger mit 2 Verwarnungen und Belehrungen.

** In die Lahn gesprungen. Am gestri­gen Montag gegen Abend sprang ein Mann von auswärts, der sich bereits längere Zeit am Lahn- ufer in der Nähe der Einmündung der Wieseck in Ke Lahn aufgehalten hatte, plötzlich in den Fluß. Da der Mann von Schrebergärtnern beobachtet wor-

Drei Personen geföfef, ein Junge schwer verletzt.

LPD. Oppenheim a. Rh., 25. Juli. Ein furchtbares Autounglück, das drei Personen das Leden kostete, ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 8.30 Uhr in Nierstein. Ein aus Richtung Mainz kommender Personenwagen mit vier Insassen Vater, Mutter, Tochter unb Sohn aus Neck er« steinach, fuhr auf einen aus Oppenheim kommen, den Lastwagen auf. Der Personenwagen wurde von der Tochter gesteuert, die anscheinend beim Heran­nahen des Lastzuges den Kopf verlor. Durch den Anprall wurde der Personenwagen herumgeworfen. so daß beide Wagen in der gleichen Richtung standen. Der Zusammenstoß.war so heftig, daß die beiden vorn im Auto sitzenden Personen Vater unb Tochter sofort getätet wurden. Hinten im Wagen saßen Mutter und Sohn, die beide schwerverletzt in ein Mainzer Krankenhaus gebracht wurden, wo die Mutter im Laufe der Nacht starb. Der 14jährige Junge schwebt in Lebensgefahr.

Rundfunkprogramm

Mittwoch. 27. Juli.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym­nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Merkpau^e. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche unb Haus. 11.45: Volk unb Wirtschaft. Leicht- sinn, der Millionen kostet. 12: Mittagskonzert. 12.40; Deutsches Turn- unb Sportfest Breslau 1938. Rückblick auf bie Vormittagskämpfe. 13: Nach- richten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stünbchen nach Tisch... 15: Bilder­buch der Woche. 15.15: Der Künstler kommt zum Arbeiter. 16: Deutsches Turn- unb Sportfest Bres­lau 1938. Eröffnungskundgebung in der Schle- fierkarnpfbahn zu Breslau. 18: Fliegendes Deutsch­land. 18.15: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Tag der Jugend. Ein Rückblick auf den ersten Haupt­festtag. 20: Nachrichten. 20.15: Blasmusik. 21: Ruck-Zuck Frisch aus dem Druck. Allerneueste Unterhaltungsmusik. 22: Nachrichten.

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nb braunaehmS K MHI. trug viel zur guten Stimmung bei. An die» tfyngfl c?1} HE imh Trtnö Aofitrfttp 1IN« mifh unser fflebietsfübrer. 5JQufe will! M « h°t den!

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Essen bekommen . Gacker war, wie rachen, die es bei P'mpf nicht ver/ js, nom Hof kom. Itttch vorbei. Nach : Die Milch kocht Wing anrichrn." nlerm Pimpf, den Pudding zieht. Er och nach Erbach e Frage noch, war bann fahren wir,