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Kampf und Sieg um den Eiger

Die Gaukulturwoche.

Unser Bild zeigt einen Blick auf die Eigerwand. (Scherl-Bilderdrenst-M.)

Verussausbildung und Arbeitsmoral

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men ein Gesamtbild der kulturellen Jahresleistung unserer rhein-mainischen Kulturlandschaft abgeben werden. Dabei soll die Leistungsschau alljährlich unter einem besonderen Thema stehen, das die Ge­schlossenheit der Woche gewährleistet. Für die Gau­kulturwoche 1938 sei das ThemaRasse und Kul­tur" gewählt worden.

ragen die drei mächtigen Jungfrau und des Eiger. Jahren, haben die besten die berüchtigte R o r d -

seiner Eigenart am besten entspricht.

Einer der bekanntesten deutschen Spezialisten flPl dem Gebiet der Menschenerziehung in den Bettie' den, Professor Dr. Arn hold, sprach oon ter Zusammenfassung der materiellen und der person' lichen Elemente der Arbeit durch den Nationri' sozialismus. So sei es möglich, den Menschen zum Herrn über die Sachwelt zu machen. Die Kluft zvn' schen Mensch und Maschine könne nur durch ein! richtig aufgebaute und richtig angewandte Ar' beitsschulung überbrückt werden. Von beftr» derer Wichtigkeit sei die richtige Einordnung W arbeitenden Menschen innerhalb des Betriebes. dieser Einordnung dürfe nicht allein das fachlvt! Können, sondern müsse auch die charakterlich Veranlagung berücksichtigt werden. Wenn " richtig ist, daß für jedes Volk eine besondere F»ni des Verwachsenwerdens zwischen Mensch, Werkz-tt und Maschine gelte, so gebe es auch für jedes Vo eine spezifische Technik und Betriebsführung,

und sozialen Lage erzielen könne, sondern daß es hierfür einer gegen die bestehende nationale und staatliche Ordnung gerichteten Massenbewegung be-

Die ersten Vorträge. i

Don unserer Berliner Schriftleiiung.

Bereits die ersten Vorträge auf dem Internatio­nalen Kongreß für berufliches Bildungswesen haben erheblich mehr gebracht als Darstellungen über die in den verschiedenen Ländern gemachten Erfahrun­gen und über den derzeitigen Stand des beruflichen Bildungswesens. Zum ThemaB e r u f s e r z i e - h u n g Wirtschaft Volk" sprachen neben einigen Ausländern Vertreter der Deutschen Ar­beitsfront und der Organisation des Reichsberufs­wettkampfs. Für andere Länder als Deutschland hat es allerdings noch keine Bedeutung, wenn die Berufsausbildung den gesamten Leistungsesfekt der Volkswirtschaft hebt. Solange noch Hunderttausende oder Millionen von Arbeitslosen der Einreihung in die wirtschaftliche Arbeit harren, ist es nicht wichtig, die Durchschnittsleistung des einzelnen zu erhöhen. Hier ist Deutschland wesentlich anders daran. Eines der wichtigsten Mittel, die sehr angespannte Arbeitsbilanz zu verbessern und den Menschenmangel zu mildern, ist eine Steige­rung der Leistungsfähigkeit des einzel­nen arbeitenden Menschen durch planmäßig fort­schreitende Berufserziehung. Der deutsche Redner sagte, die Berufserziehung trage dazu bei, zu ver­hindern, daß der einzelne seine Fähigkeiten aus­schließlich nach eigensüchtigen Gesichtspunkten an­wendet und innerhalb der Volksgemeinschaft zu einem Einzelgänger wird. Wenn auch die Bedeu­tung der Berufserziehung für die Arbeitsbilanz für viele Völker vorläufig noch im Hintergrund bleibt, so wird es sich doch für alle segensreich aus­wirken, wenn infolge höherer Berufstüchtigkeit in der Zeiteinheit größere wirtschaftliche Erfolge er­zielt werden können als bisher.

Die Darlegungen eines HJ.-Führers über den Reichsberufswettkampf werden für einen großen Teil der Kongreßteilnehmer die ersten authentischen Informationen über diese für den deutschen Nationalsozialismus so kennzeichnende Einrichtung gewesen sein. Je allgemeiner der Reichsberufswettkampf wird, desto mehr führt er > zu einer Aktivierung aller Schaffenden.

Er treibt aus den Köpfen der Arbeiter und An- . gestellten jene unselige klassenkämpferische Lehre, daß der einzelne durch persönliche Anstrengungen i auf die Dauer keine Besserung seiner materiellen

rigen G o l l a ck e r.

Schon im vergangenen Jahre hatte dann einer

Im Berner Oberland Klötze des Mönchs, der Seit 1883, also seit 55

das Brot, sondern das Geld als das Wichtigste erachtet hätte. Der Kampf gegen den Landardeiter- mangel muß nicht geführt werden, weil der Natio- nalsozialismüs zu viel Arbeit geschaffen habe, son­dern weil wir noch Sünden der Vergangenheit aus- zumerzen haben. Er wisse selbst zu genau, daß der Bauer es heute nicht leicht habe. Ader er wisse ebensogut, daß die Zeit kommen werde, wo der Führer Wege zeigen werde, um die Landarbeit als die wertvollste herauszustellen und den Land­arbeiter zum Träger des Volkes zu machen. Ein tausendjähriges Deutsches Reich könne nur dann Wirklichkeit werden, wenn wir uns des Wertes von Blut und Boden wieder vollkommen bewußt würden. Die Landarbeitslehre stelle diesen Beruf gleichberechtigt neben den des quali­fizierten Arbeiters in der Fabrik. In Zukunft wird es keine ländliche Arbeitskraft mehr geben, die die stolze Berufsbezeichnung Landarbeiter führen darf, ohne durch die Landarbeitslehre gegangen zu fein. Die Arbeit auf dem Land sei hart, aber das Glück des Lebens liege in der Arbeit. Anschließend nahm Landesbauernführer Dr. Wagner die Ver­leihung der Gehilfenbriefe vor. Die jungen Land­arbeitsgehilfen werden jetzt noch zwei Jahre in besonderen Lehrbetrieben arbeiten, um dann als vollwertige Landarbeiter der Landwirt­schaft zur Verfügung zu stehen. Ein Chor der HI. schloß die Feierstunde der ersten Freisprechung von Landarbeits- und ländlichen Hausarbeitslehrlingen im Gau Hessen-Nassau.

genannt werden muß. Die Friesenwiese 'st mit ihren 140 000 Quadratmeter Jnnenraum für etwa 600 000 Menschen und ihren Tribünen für 200 000 Zu­schauern das größte Aufmarschfeld Deutschlands, der sich die Schlesierkampfbahn mit ihrer 500-Meter- Aschenbahn und ihren gedeckten Tribünen für 52 000 Zuschauer würdig anschließt. Alle diese Anlagen, zu denen noch zahlreiche weitere Kampfstätten kommen, sind für die Breslauer Tage noch weiter ausgebaut worden so daß das Herrnannn-Göring-nportfe.d in den Jahren 1924 bis 1928 gebaut und in Los Angeles mit dem dritten Preis ausgezeichnet! in jeder Weise auch die äußeren Dorausietzungen für ein glückliches Gelingen des Breslauer Turn- und Sportfestes gibt, für das sich in diesen Tagen Hunderttausende rüsten.

Werner Bekmann.

heit vollkommen vergessen worden, daß der Mensch über zwei Mittel verfügt, um seiner Kultur Aus­druck zu geben. Diese Mittel sind: das Wort und das Werkzeug. Wer vor unseren mittelalter­lichen Domen steht und unsere alten Plastiken be­wundert, dem wird bewußt, welche Kulturwerte von ewiger Bedeutung durch das Werkzeug ge­schaffen wurden. Ich glaube nicht, daß die Schöpfer dieser unvergleichlichen Formen Wissenschaftler waren. Bestimmt waren es keine Intellektuellen, sondern Handwerker im besten Sinne des Wortes. Unsere Schulen sind in den letzten 100 Jahren viel zu sehr Schulen des Wortes gewesen. Sie waren darin ein Spiegelbild ihrer Zeit. Die Handarbeit wurde als kulturschöpferische Leistung nicht mehr geachtet. In den Berufs- und Fach­schulen haben wir ein Organ geschaffen, das das Werkzeug und diejenigen, die es zu handhaben Der*

Hochalpinisten Europas . , _ .

wand d e s Eiger immer wieder angegangen, i Das gewaltige Massiv des Berges hat eine Hohe > von 3975 Meter. Und die berüchtigte Wand, die bisher sämtliche Angriffe abschlug, steigt selbst aus dem Hochtal noch über 1800 Meter an. Fast buch­stäblich wandsteil, ja teilweise sogar überhangend liegt das gewaltige Massiv da. Aber nicht nur mit seiner enormen Steilheit, sondern mit Steinschlag, mit Lawinen bis in den Sommer Hinern, mit Sturm, eisiger Kälte in der Höhe und mit einem Weg", der über den größten Teil der Wand dauerndes Stufenschlagen im Eis neben schwierig­ster Seilarbeit verlangt, gar nicht za reden von den beiden strapaziösen Kaminen, hat sich der Elger bisher noch jeden Angriffs zu erwehren vermocht.

Als Erster hat vor 55 Jahren der Engländer Farr ar den Rückzug antreten müssen, obwohl er sich-als Führer den seinerzeit bekanntesten deutschen Bergführer Grill gesichert hatte, der die Erstbe­steigung der Ostwand des Watzmann erzwungen hatte Nicht besser erging es den beiden Schweizern Dr L a u p e r und Z ü r ch e r vor sechs Jahren, die zwei Landsleute als Führer bei sich hatten. In den letzten drei Jahren kostete der wiederholte Angriff auf die furchtbare Wand insgesamt acht Menschen­leben, vier Deutsche, zwei Oesterreicher und zwei Italiener, so daß die Schweiz schließlich ein Sperr­verbot für die Nordwand des Eiger erließ. Vor zwei Jahren wurden die beiden Deutschen Sedl­mayr und Mehring von Lawinen erschlagen. Dem damaligen Oberst U d e t, der die Nordwand vom Flugzeug aus nach den beiden Alpinisten ab­suchte, bot sich das erschütternde Bild, daß einer von ihnen bis zum halben Leibe im Schnee steckend mit dem Gesicht der Wand zugekehrt in der Leichen- ftarre dastand, erfroren. .

1936 griffen wieder vier bewährte Hochalpinisten an, zwei Deutsche und zwei Oesterreicher. Ihr Schicksal bildet eine der ergreifendsten Bergtrago- dien. Einer stürzte ab, der andere erfror, der dritte erstickte im Seil, in das er sich verfangen hatte, und der vierte, der erst 17 Jahre alte Toni Kurz, vermochte sich so lange zu halten, bis die ausge­sandte Rettungsmannschaft ihm auf etwa 50 Meter nahegekommen war. Langsam, Schritt für Schritt, stieg er ihr entgegen kaum 5 Meter vor den Ret­tern brach er zusammen, er war den Erschöpfungstod gestorben. Ebenso erging es dann 1937 dem IHay-

der jetzigen Sieger, V ö r g, zusammen mit Matthias Rebitsch, der zur Zeit an der Himalaya-Expedi­tion teilnimmt, einen Erkundungsoorstoß unternom­men, der sie bis über das dritte Eisfeld hinaus brachte. Die letzten 670 Meter freilich, etwas starker geneigt, aber starrend von Eis und Schnee, blie­ben unerstiegen. Diesmal hat V ö r g zusammen mit Heckmeier, die beide Sportlehrer aus der Or­densburg Sonthofen sind, und unterstützt von Har­rer und K a s p a r e k, eine der letzten unbezwun- qcnen Wände der Alpeneisriesen genommen. Die Berichte geben ein anschauliches Bild von den Ge­fahren unter denen die mehrtägige Besteigung durchq'eführt wurde; noch am Samstag waren Har­rer und Kasparek von einer Lawme mitgerissen worden, fanden sich aber wie durch em Wunder nach einer halben Stunde wieder mit den Ge­fährten zusammen.

NSG. Der Gaukulturwalter, Gaupropaganda­leiter Stöhr, hatte am Sonntag die Kreispropa­gandaleiter, die Kreishauptstellenleiter Kultur, die Kulturreferenten der Gliederungen und angeschlos­senen Verbände sowie die Landesleiter der Kultur­kammern im Gau Hessen-Nassau nach Frankfurt

zu einer Sitzung eingeladen, die der Vorberei­tung für die Gaukulturwoche vom 22. bis 29. Oktober diente. Gaukulturwart Konrad betonte, daß im Laufe eines jeden Jahres die Gaue einmal antreten, um im Rahmen ihrer Land­schaften eine Leistungsschau über den Stand ihres kulturellen Schaffens zu bieten. Die Bedeu­tung dieser Veranstaltung beruhe darin, daß die natürlichen Glieder eines ganzen Reiches in ihrer Gesamtheit vor dem Volk ihren Kulturwillen de­monstrieren. Ein solches Unterfangen könne seine Entstehung nur einer Volksführung verdanken, die der kulturellen Arbeit eine erstrangige Bedeutung für den Bestand der Nation beimißt. Der Maßstab für die Wertung dieser Leistungsschauen könnten da­her auch nur die Forderungen fein, die der Füh­rer erhoben hat. Die Gaukulturwoche müsse die gesamten Aeußerungen des kultrellen Lebens un­seres Gaues möglichst umfassend und beispielhaft darstellen. Nachdem Gaukulturwart Konrad kurz

über die Erfolge der vergangenen Gaukulturwoche gesprochen hatte, die in erster Linie eine Leistungs­schau und einen Leistungswettbewerb der Künstler und Kultur-Institute des Gaues Hessen-Nassau dar- stellen sollte, betonte er, daß die Gaukulturwoche immer den großen Kultureinrichtungen im Theater, Musik- und Filmleben Gelegenheit geben müsse, in einem repräsentativen glanzvollen Rahmen Pro­ben bester Leistungen abzugeben. Die Gau- kulturwochen als Schöpfung der Partei sollten aber auch in immer steigendem Maße den kulturellen Gestaltungswillen und die kulturpolitische Sendung der nationalsozialistischen Bewegung selbst unter Beweis stellen. Daher werde die Gaukulturwoche 1938 mit nachdrücklicher Betonung im gesamten Gaubereich auch eine Rechenschaftsabgabe über den Stand der kulturpolitischen Aufbauarbeit der Be­wegung abgeben. Die Gaukulturwoche soll in ihrer Gesamtheit den kulturpolitischen Auftrag der Par­tei als eine Kraft aufweisen, die sowohl anregt,

fördert und alle Kultur- und Kunstbereiche mit neuem Leben erfüllt und breitesten Volksschichten zugänglich macht, als auch vor allem selbst schöpfe­risch Neues schafft und gestaltet. Dies bedeutet, daß in diesem Jahr neben den Künstlern und Kultur- Instituten die Partei, ihre Gliederun- gen und Verbände zur Leistungsschau über die kulturelle Arbeit eintreten und daß sie zusam-

stehen, wieder zu Ehren bringt. Die Geisteshaltung des neuen Deutschlands gibt diesen Schulen beit notwendigen Rückhalt.

Nach weiteren Begrüßungsansprachen, darunter des Vertreters der Stadt Berlin Stadtschulrat Dr- Meinshausen, des Leiters des Amtes für Beru^ erziehung und Betriebsführung in der DAF., Prost Dr.-Jng. Arnhold, des Vertreters der Organi­sation der gewerblichen Wirtschaft Dr. Hayler, des Präsidenten der BIET., Labbe (Frankreich), und des Präsidenten der SJEC., Bata (Tschecho- Slowakei), wurden von Ministerialrat Dr. Südhof vom Reichserziehungsministerium die Generalbe­richte für beide Organisationen erstattet, in denen ein Ueberblicf über den Stand der Arbeiten ge­geben wird. Anschließend fand eine Kranznieder­legung am Ehrenmal statt.

Der Beruf ist zum Bindeglied des einzelnen und seiner Familie zu Volk und Staat geworden, er wird nicht mehr vom Subjekt, sondern von der Gemeinschaft her begriffen. Durch diese Wandlung der Berufsauffassung hat auch die Berufs­arbeit des Jungarbeiters, der bei uns früher als ungelernter Arbeiter bezeichnet wurde, wieder ihren Sinn erhalten. Es kommt nicht darauf an, welche Arbeit einer für das Volk leistet, sondern wie er sie leistet. Die deutsche Berufserziehung trennt nicht das Weltanschauliche vom Fachlichen, sondern erzieh tinder Arbeit den ganzen Menschen. Da aber die Berufsschule ihren Zög­ling zunächst in seinem Berufe erfaßt, der für ihn eine zentrale Angelegenheit feines Lebens geworden ist, ist sie eine Erziehungseinrichtung. Die politische Jugendorganisation ist neben der Be­rufserziehung des Jugendlichen in Lehre und Schule der dritte Grundpfeiler unserer Jugenderziehung.

So kann die Berufsschule nach unserer Auf­fassung ihr Hauptgewicht auf die Berufsaus­bildung legen und doch zugleich an der Er­ziehung der beruflichen Jugend mitwirken. Je stärker in den letzten Jahren die volkserzieherische Bedeutung dieses Schulwesens begriffen wurde, um so mehr verstärkten sich die Bemühungen um seinen Ausbau. Das zeigt auch das von der Reichser­ziehung vor wenigen Tagen verkündete Pflicht- Schulgesetz. Die Berufsschule läuft mit nur sechs bis zehn Unterrichtsstunden in der Woche neben der praktischen Ausbildung im Betriebe her. Daraus etwa zu folgern, daß die Wirkungsmöglichkeit dieser Schule äußerst begrenzt fein müsse, geht nicht an. Die praktische Ausbildung im Betrieb und die Ar­beit der Schule ergänzen sich planmäßig. Dadurch erhält die Berufsschule selbst mit ihren wenigen Wochenstunden eine sehr große Wirkungsmöglichkeit. Wir entwickeln in diesem Schulwesen ein Bildungs­ideal, das von den werktätigen Menschen ausgeht. Die Reformen, die ich jetzt durchführe, richten sich gegen einen einseitigen I n - t e l l e k t u a li s m u s. Es ist in der Vergangen-

Berlin, 25. Juli. (DNB.) Am Montagvormittag fand in dem mit den Hoheitszeichen von 48 teil- nehmenden Nationen festlich geschmückten Reichs- taassaal der Berliner Krolloper die feierliche Er­öffnung des vom Internationalen Amt für beruf­liches Bildungswesen (BIET.) und der Inter­nationalen Gesellschaft für kaufmännisches Bildungs­wesen (SJEC.) gemeinsam veranstalteten Inter­nationalen Kongresses für beruf­liches Bildungswesen in Anwesenheit des Schirmherrn des Kongresses, Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Unterricht Rust, statt, der die grundlegende Bedeutung der Berufsaus­bildungsarbeit kennzeichnete.

Wir Deutschen, so sagte er, wissen heute am besten, daß die Frage des beruflichen Bildungs- wefens ein zentrales Anliegen der Völker ist, die gezwungen sind, aus eigener Kraft ihre Arbeitsprobleme zu lösen. Der künftige Kaufmann oder Handwerker ist nicht mehr wie noch vor 100 Jahren in der ßaae, sein Berufskonnen allein in der praktischen Lehre zu erwerben. Der Berufsanwärter muß sich ein gut Teil seines Rüst­zeuges in der Berufs - und Fachschule an- eignen. Und in dem Maße, in dem unser wirtschaft­liches und technisches Leben sich weiter entwickelt, nimmt auch dieses Schulwesen an Umfang und Be­deutung zu. Es ist zu einer Einrichtung der Ge­werbeförderung geworden, ohne die eine moderne Wirtschaft überhaupt nicht mehr auskommen kann. Die Berufs- und Fachschule ist darüber hinaus eine unentbehrliche Einrichtung zur Charaktererziehung und zur Eingliederung des werktätigen Nachwuchses in die Ordnung des Volkes geworden.

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dürfe. Der deutsche Redner teilte mit, daß die männ­lichen Sieger im Berufswettkampf im Reichsdurch» schnitt zu 63 o. H., die weiblichen Sieger zu 47 o. H. gefördert werden. Der Prozentsatz derer, die fie- fördert wurden, war bei den Gausiegern größer als bei den Ortssiegern. |l

Das zweite Hauptthema des ersten Verhanc> lungstagesMensch und Arbeit" brachte zu- nächst einen Vortrag des Professors Dr. G o e » rens, Direktionsmitglied der Friedrich-Krupp» AG. Goerens sprach über die Vorrangstellung, welche d i e Technik in den letzten VI» Jahr» Hunderten eingenommen habe. Durch den Ersatz fl handwerklicher Arbeitsverrichtung durch Maschinen» leistung sei das menschliche Element in der Arbeit ! häufig allerdings nur scheinbar, zurückgedränK worden. Erst die neuere Zeit und besonders btf I deutsche Nationalsozialismus habe sich wieder all die Vorrangstellung des Menschen v der Wirtschaft besonnen. Auf drei Wegen men* versucht, die Spannung zwischen den materielle! und den persönlichen Kräften in der Wirtschaft $ n; mindern. Man bemühe sich, den Menschen vor Un1 j fall, Berufskrankheit und Uederanstrengung $ L schützen. Weiter sei man bestrebt, die ErfordernW W der Arbeit dem Menschen anzupassen, indem mon ihm die Arbeit erleichtert und seinen Arbeitsplatz « sowie die Arbeitsumgebung möglichst günstig A | gestalten. Endlich werde versucht, die Jugend in [ einer Auffassung zu erziehen, daß die Berufsarbeil eine Pflicht gegenüber der Volksgemeinschaft st> Der Redner knüpfte hieran den Wunsch, daß jed?- Volk dop Arbeitsproblem lösen werde, wie ü I i

Die ersten Landarbeitsgehilfen

NSG. Durch das Grün der Bäume des alten Alzeyer Schloßhofes leuchtete hell das Rot der deut­schen Freiheitsfahnen in der Nachmittagssonne. 835 Angehörige der HI. und des BDM. sollten aus der Hand des Landesbauernführers die Freifpre- chungszeugnisse entgegennehmen. Eine Kantate von Baumann und Heinrich Spitta,Das Jahr überm Pflug", eröffnete die schlichte Feierstunde, die die erste dieser Art im Reich darftellt. Gebietsführer Brandt forderte seine jungen Kameraden auf, weiterzukämpfen bis zur Vollendung des schweren Weges des deutschen Bauerntums. Bauern hätten den Mick für die Wirklichkeit. Die Zukunft des deutschen Bauerntums fei gleichbedeutend mit der Zukunft des deutschen Volkes. Sie sei kein Geschenk des Schicksals, sondern müsse in harter Arbeit er­kämpft werden und wachsen am Willen des ein­zelnen und im täglichen Einsatz aller Kräfte. Die HI. auf dem Dorf betrachte sich als Vortrupp des deutschen Bauerntums, auf den dieses sich verlassen könne. Jeder von den jungen Kameraden solle an seine eigene Kraft glauben und mit diesem Glaubensbekenntnis die Säumigen mitreißen.

Landesbauernführer Dr. Wagner betonte, daß Landarbeit die Grundlage des Lebens unseres Volkes überhaupt fei. Wenn es heute noch eine falsche Einstellung zur Landarbeit gäbe, so sei das ein unheilvolles Erbe vergangener Zeiten, die nicht

Sfe'S fei SBSti 8 LL-id-s Stur® " feinen JWW" Bauleiter Globoc enftefel entN 19 Mtanbarte««. DeutUnb ein. ® fjenletsjanb, W um ehemaligen fRur an bietet 9*"'' Sebenttafel er ftult.

SrazMdi Graz, 25. Juli.

Mchsimisier uno Lammers an Den ichenbes Schreiben Katz vom Mpril d fallet in Bertenr der Steiermark unb die Wiederoereinigi scheu Reich genehr Stadt der Volkser! Führers beehre ich geben." Sin von leiter überreichtes Äafpar unterzeichn' lautet:Tief beeir iiung, die Sie der f unb damit dem ga Wien wir, unseren: !m deutsche Volk ii Mrbriichliche Iren uin Führer, unb bie «big erweisen. Wir Schluß am 25. Jul Ersten Erhebung, genossen ihre Treu s-M haben, oertüri

Die Ersteigung der Nordwand des Eiger durch vier junge deutsche Alpinisten stellt eine der bedeu­tendsten bergsteigerischen Taten der Gegenwart dar die sich würdig der Erstersteigung der Nordwand des Matterhorns vorn 31. Juli 1931 durch die beiden deutschen Brüder Franz und Anton Schmid, zwei Münchener, anrecht. Diese Man­ner persönlich bescheiden bis zur Wortkarghelt, haben ihre Namen in die Geschichte der alpinen Hochtouristik eingetragen. Es will schon etwas hei- ßen wenn Männer von ihrer Bergerfahrung, ihrem Mut und ihrer enormen körperlichen Zähig­keit die Nordwand des Eiger nach der Rückkehr als äußerst schwierig" bezeichneten. Das sind sehr zu­rückhaltende Worte gegenüber einer Steilwand, an der 55 Jahre lang die besten Bergsteiger der euro­päischen Völker gescheitert sind.

Berufserziehung eine nationale Aufgabe!

Reichsminister Rust eröffnet den Internationalen Kongreß für berufliches Bildungswefen in Berlin.