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Dienstag, 26.ZuliO38

Nr. 172 Erstes Blatt

188. Jahrgang

Festspiel-Renaissance in Salzburg

im

Die

^eini.

Aufruf der dreizehn Helden der Ostmark

gen entgegensehen.

H. D. Komregg.

. sutTh nnn der Weihestunde der Ostmark auf demPlatz der Helden" in

Maaenfur^Kärnten? stellvertretender Gauleiter Kutscher- ruft die Kamen ber Sjelben auf ANurch HeLand.hr Leben raffen mußten. Die J Klangen de-

Liedes vom guten Kameraden... («cyen-^lwermenp j/ij

Furtwängler dirigiert dieMeistersinger".

Von unserem Sonderberichierstaiier.

Trägern kleinerer Rollen ragten der Titurel M i - chael von Roggens durch seine sonore Stimme sowie Käthe Heidersbach und Anny von St o sch hervor, die die beiden Gruppen der Blu­menmädchen anführten. Unter dem Eindruck der von Friedrich Jung einstudierten weihevollen Chöre gingen die Zuschauer schweigend ausein­ander. D. K. K.

Göring beim deutschenHamlets- Gastspiel im Schloß Kronberg.

Kopenhagen, 25. Juli. (DNB.) Minister­präsident Generalfeldmarschall Göring wohnte am Sonntagabend dem deutschenH a m l e t"- Gast­spiel in Schloß Kronborg bei. Der General­feldmarschall, der überraschend vor Beginn der Auf­führung auf s e i n e r I a ch tKarin II" in Hel- singör eingetroffen war, wurde bei seinem Erschei­nen von dem Publikum herzlich begrüßt. Dank der genialen Darstellungskraft Gustaf Gründgens und Marianne Hoppes sowie aller anderen mit­wirkenden Mitglieder des Berliner Staatlichen Schauspielhauses wurde die Aufführung, die von dem besten Wetter begünstigt war, ein großes Er­lebnis. Als der Generalfeldmarschall den Schloßhof verließ, bereiteten ihm die Anwesenden eine herz­liche Kundgebung. Nach dem Theater gab der Ge­neralfeldmarschall den deutschen Schauspielern ein Essen, bei dem der Bürgermeister der Stadt Hel- singör dem Generalfeldmarschall und den deutschen Schauspielern den Dank dafür aussprach, daß es Dänemark vergönnt wurde, diese klassische Darstel­lung des Hamlet zu sehen. Der K ö n i g empfing Gustaf Gründgens in Privataudienz. Er sprach dem König seinen Dank dafür aus, daß er das Pro­tektorat über das deutscheHamlet^Gastspiel im Schloß Kronborg übernommen habe.

in überragende Höhe der deutschen Jnszenierungs- kunst ins hellste Licht. Der tiefe Ideengehalt der knappen und eindringlichen Sprache Heinrich von Kleists lag aufgeschlossen vor den Hörern, und wunderbar mündete das Spiel, das Den Gott erst als allzumenschlichen Liebhaber einführt, in die Sphäre des Ewigen. In erster Linie muß Win­fried Seyferth genannt werden, dessen Die­ner Sofias letzte Erfüllung der Schauspielkunst dar­stellt. Aber auch Erhärt Siedel als sein gött­licher Widerpart bot eine große Leistung. Als Alk- mene betonte die junge Heidi Kuhlmann vor alledem den Heroinenhaften Charakter der Rolle, und wunderbar klar kam die gedankenreiche Pracht der Kleistschen Verse aus ihrem Munde. Ferdi-, nand Marians Jupiter war von allen Schauern der Gottheit umgeben, wie auch Rei­mund Buchers Amphitryon erschütternd wirkte in seiner ohnmächtigen Raserei unzulänglicher Menschlichkeit. Der Eindruck des vollendeten Zieles war auf die Zuschauer außerordentlich. D.K.K.

MozartsDon Giovanni".

Der dritte Abend der Salzburger Festspiele war dem Gedenken des größten Genius der deutschen Ostmark, Mozart, gewidmet. Die heutige Auf-

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KleistsAmphitryon".

Die mit großer Spannung erwartete erste Schauspiel - Aufführung der Salzburger Festspiele warAmphitryon" von Heinrich von K l e i st in der Inszenierung von Erich Angel. Der ursprüngliche Plan, das Stück im Freien zu spielen, war mit Rücksicht auf die in Salzburg nie völlig sicheren Witterungsverhältnisse ^gegeben worden. Aber Stefan Hlawa hatte für em Bühnenbild gesorgt, das den Zauber des Barocks wunderbar einfing. Darüber hinaus erwies sich das Stück als wunderbare Wahl. Das Spiel von der vermenschlichten Gottheit, das am Ende ober dennoch wieder von der schauervollen Gröhe des Usberirdischen umwettert wird wo paßte es Vesser hin als in die Stadt, wo eine schöpferische, «es im Menschlichen wurzelnde Sinuenfreudigkeit das Antlitz der großen Bauten geformt hat und wo die aufragenden Berge Gott in seiner ganzen Majestät verkünden! Erich Engels Regie rückt

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agnersparsisal" in Vayreuch.

Oer Führer auch beim zweiten Abend der Bühnenfestspiele.

___ Bayreuther Bühnenfestspiele nahmen am Montag mit der Aufführung von Richard Wagners Parsifal" in Anwesenheit des Führers ihren Fort­gang. Während der beiden langen Pausen verlang­ten die Feslspielgäste und die Bayreuther Volksge­nossen immer wieder den Führer zu sehen, und mehrmals wurde ihre unermüdliche Ausdauer da­durch belohnt, daß der Führer mit Reichsminister Dr. Goebbels an das Fenster oder auf den Balkon des Festspielhauses trat und für die herzlichen Kundgebungen dankte. Die Parsifal ° Aufführung stützte sich auf die neue Ausstattung von Wieland Wagner, die im vergangenen Jahrs zum ersten Male verwendet worden ist. Der Spielleiter Heinz Tietjen hatte jedoch seiner bekannten Inszenie­rung des Bühnen-Wechespiels einige Darsteller in tragenden Rollen neu einzufügen. Franz Völker, der in diesem Jahre den Parsifal singen sollte, war durch einen Unfall, den er bei einer Probe erlitten hatte, am Auftreten verhindert. An seiner Stelle sprang hilfsbereit Fritz Wolff in die Bresche. Zu einer fesselnden Begegnung verhalf die Besetzung der Kundry mit Germaine Lubin. Die Fran­zösin sang ihre Rolle in deutscher Sprache und be­wies eine Einfühlungsfähigkeit in den Geist des deutschen Kunstwerkes, durch die sich die Sängerin als künstlerisch gleichwertiges Glied in dem weltbe­rühmten Ensemble der deutschen Künstler Bay­reuths behauptete. Auch Jaro Prohaska, der den Amfortas übernommen hat, überzeugte durch seine von einem edlen, kraftvollen Bariton getra­gene Kunst, dem leidenden Gralskönig einen von dem Temperament des Künstlers bestimmten schar­fen Umriß zu geben. Unter der musikalischen Lei­tung Franz von Hoeszlins bewährten sich wieder so hervorragende Sänger-Darsteller wie Jo­sef v. M a n o w a r d a (Gumernans) und Robert Burg (Klingsor) als vielfach erprobte Spitzen der Bayreuther Parsifal-Aufführung. Unter den

burgs in diesem Jahre erneut beweisen."

Die Wahl von Richard WagnersDie Meistersinger von Nürnberg" als Eröff­nungsvorstellung der diesjährigen Deutschen Fest­spiele in Salzburg unterstreicht in allgemeingültiger Weise den neuen Charakter der Salzburger Fest- Ipielidee. Sie betont die deutsche Grund­lage der Salzburger Festspiele, sie weist zugleich darauf hin, daß ihr traditioneller Grund­ton gewahrt sein soll. Hier in her Mozartstadt soll zurrst die süddeutsche Theaterfreudigkeit gelten, die in Mozarts Hauptschöpfungen lebt. Auch Wag­nersMeistersinger" zählen in mehr als einer Be­ziehung zu dieser Welt.

Das machte in erster Linie die Kunst Wilhelm Furtwänglers deutlich, der die Eröffnungs­vorstellung leitete. Seine Absicht, den echten Ton bei deutschen Komödie in den Vordergrund zu stel­len, wurde gleich in der Lehrbubenszene des ersten Aktes wirksam. Mit einer wunderbaren Abtönunng im Klanglichen wird hier das vielfältige Hin und Her der Abhandlung im Orchester feinneroig ge­zeichnet, und die Fülle der Gedanken strömt in einer selten erlebten inneren Frische aus. Die be­häbige, zugleich festlich gestimmte Welt der Meister­singer spiegelt sich in der kraftvollen Prägnanz der Marschrhythmen wider, und die tragische, eigentlich musikdramatische Verwebung des Hans-Sachs-Tones tritt nun in ihrer ganzen gegensätzlichen Schwere auf. Der wahre Sinn der Komödie, über den Din­gen und jenseits von Gut und Böse zu schweben, wird in dieser musikalischen Deutung in ergreifen­

der Weise deutlich.

Die Regie Erich von Wymetals, Wien, betont mehr die spielerischen Elemente. Sie führt mit großer Liebe für das Detail die Schilderung Les Milieus in den Vordergrund. Zugleich lenkt sie Die Aufmerksamkeit des Zuschauers immer auf die -wesentlichen Ereignisse; der Ausgleich zwischen der Entwicklung der eigentlichen Handlung und dem 1 Rahmen ist glücklich gefunden. Robert Kautzky entwarf die mittelalterlich-strengen Bühnenbilder.

Unter den Sängern ragte die verinnerlichte Dar­stellung und reife sängerische Leistung Maria Reinings, Eva, hervor. Ihr hellsilbriger, zu machtvoller Leidenschaft fähiger Sopran zählt zu den schönsten Stimmen, die die deutsche Opernbühne besitzt. Großes Interesse wurde dem jungen schwedl- schen Tenor Set Svantholm, Walther, ent- Mengebracht. Er besitzt ein frisches, ungemein elastisches Organ, das die schwierigsten Partien mit sicherer Selbstverständlichkeit und nie erlahmender Frische beherrscht. Für den erkrankten Karl Ka- monn (Chemnitz), sprang in letzter Minute Wal­ker Großmann (Berlin) ein. Sein Hans wachs zeichnete sich durch vornehme Zurückhaltung aus; ein stiller Philosoph, von milder Ruhe überstrahlt. Eine Charakterstudie besonderer Prägung gab der Beckmesser Alfred Jergers ab. Er ist em wahrer Teufel in Menschengestalt, zu allen scheuß­lichen Dingen fähig. Köstlich die frische Naivität und treue Anhänglichkeit des David, mit dem Erich Zimmermann sich nun auch in ^Salz­burg einen großen Erfolg holte. Mit größter Span­nung darf man nach diesem glanzvollen Auftakt der Salzburger Festschele den weiteren Neuinszenierun­

führung desDon Giovanni" erhielt ihre besondere Weihe durch die Anwesenheit des Stell­vertreters des Führers, Reichsminister Rudolf Heß. Es ist Salzburger Tradition, denDon Giovanni" in italienischer Sprache auf­zuführen, um damit den Unstimmigkeiten der ver­schiedenen Textbearbeitungen aus dem Wege zu gehen. Darüber hinaus aber soll gerade hier in dieser von italienischen Künstlern erbauten deutschen Stadt das Zusammenwirken nördlichen und süd­lichen Geistes dokumentiert werden. Die Aufführung war ein vollendeter Zusammenklang deutscher und italienischer Kunst. Generalmusikdirektor Böhm saß am Pult und hob klar die Tiefe des Werkes heraus. Die italienischen Sänger, Enzio Pinza als Don Giovanni und Virgilio Lazaria als Leporello, liehen den ewigen Mozartschen Melo­dien die Pracht ihrer herrlichen (Stimmen. Die deut­schen Sängerinnen und Sänger, Elisabeth Rech- berg, Maria C e b o t a r i, Luise Hellets- g ruh er, Herbert Alsen, Anton Derrnota und Karl Ettl, waren gute Partner. Reichs­minister Heß war bei seiner Fahrt zum Festspiel­haus, bei seinem Erscheinen in der Festloge und auch bei der Abfahrt Gegenstand herzlicher Ova­tionen. , O. K. K.

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Breslau.

Das Deutsche Turn- und Sportfest ist feiner gan­zen festlichen Gestaltung nach ein Ereignis, das wett über das rein turnerische und sportliche Programm hinausweist; Feiertage des deutschen Volkstums könnte man die Breslauer Tage vom 23. bis 31. Juli nennen, solche der Gemeinsamkeit und des Bekenntnisses zur nationalsozialistischen Idee, der Kameradschaft aller deutschen Menschen diesseits und jenseits der Grenzen. Aber es wäre falsch, zu glauben, daß der sportliche Grundcharakter unter der festlichen Gestaltung leiden würde.

Nicht weniger als sechs M e i st e r s ch a f t e n stehen in der Festfolge: in der Leichtathletik, im Ringen, Gewichtheben, Radfahren, Kegeln, im tur­nerischen Zwölfkampf für Männer und im Zehn­kampf für Frauen. Aber die Ausschreibung aller Kämpfe ist noch weitaus vielgestaltiger, sie umfaßt schlechthin jede Gruppe der Leibesübungen. Da sind zunächst die <5ommerfpi.ele Faustball, Schlagball und Schleuderball für Männer, Korb- ball für Frauen, die allein rund 200 Mannschaf­ten auf die Kampfstätten bringen- und deren End­kämpfe ebenfalls als Meisterschaften zu werten sind. Im Fußball treten die Gaumannschaften zu einer Spielrunde an, im Rugby zwei Auswahl­mannschaften der Gaue Niederschlesien und Bran­denburg, im Stritt ett wird das Endspiel der Ber­liner Meisterschaft ausgetragen und im Handball ist eine Spielrunde der deutschen Stadtmannschaften vorgesehen, zu der jeder Gau die beiden besten Mannschaften stellt. Auch die Basketballspieler tragen eine Spielrunde der Vereinsmannschaften aus. Die Schwimmer haben ihre Meisterschaf­ten bereits hinter sich, aber was in Breslau von ihnen an Einzel- und Mehrkämpfen gezeigt wird, ist eine Wiederholung der Darmstädter Tage.

Auch Sportarten, die sich zumeist nur auf einen kleineren Kreis von Teilnehmern und Jnteresfenten beschränken, sind in Breslau vertreten, wie schon Krikett- und Basketball beweist. Außer diesen Sport­arten ist aber auch noch Judo (die deutsche Form des Jiu-Jitsu) mit Reichswettkämpfen vertreten, die Fechter tragen Säbelmannschaftskämpfe für Gau- mannschaften und Florettmannschaftskämpfe für Fechterinnen aus, während die Tischtennis- Spieler zu ihren alljährlichen Bundesspielen die nationalen Meisterschaften gleichzusetzen sind an­treten. Im Tennis finden die Vorschluß- und Endrunde der Medenspiele statt, die Ruderer sind in allen Bootsgattungen vertreten, während die Kanusportler Reichswettkämpfe im Kajak- Slalom durchführen, einer verhältnismäßig jungen Sportart, die wohl am besten mit dem Tor- (Sla- lom-)Lauf der Schiläufer verglichen werden kann. Im Rollschuhsport sind Einzelwettbewerbe ausgeschrieben und die Kleinkaliberschützen schießen mit Wehrmanngewehr, Pistolen und den Kleinkaliber-Büchsen in verschiedenen Anschlagfor­men. Im Hockey finden sich acht Gaumannschaften ein, die in einer Spielrunde den Sieger ermitteln, ; der an der Schlußrunde um den Silberschild teil- ; nehmen darf. Auch die Segler kommen nicht zu : kurz; für sie sind Wettfahrten der 10er, 15er- und ; 20er-Rennjollen ausgeschrieben, weiter solche für die 15er-Wanderjolle und schließlich für das beliebteste iEinhand"-Boot, die Olympiajolle.

Das ist ein Programm, das sich neben dem der ; Olympischen Spiele sehen lassen kann, und was die : Teilnehmerzahlen anbetrifft, die olympischen Tage , bei weitem übertrifft. Aber man würde der sport- liehen Gestaltung' Breslaus nicht gerecht werden, : wenn man die Mehrkämpfe nicht berücksichtigt, , die ein Kernstück des Festes bilden. Von den Deut­schen Meisterschaften im Zwölfkampf der Männer und im Zehnkampf der Frauen sprachen wir schon. Daneben verdient vor allem der volkstümliche D r e i k a m p s Erwähnung, der für die Sporttreibenden aller Fachgebiete ausgeschrie­ben ist und für den man eine besonders starke Be­teiligung erwarten kann. Die turnerischen Mehr­kämpfe werden noch durch Zehn kämpfe der Män­ner, einen Zwölfkampf im Geräteturnen, einen Neunkampf in verschiedenen Altersklassen, einen Achtkampf und einen Gymnastik-Siebenkampf, so­wie einen Gymnastik-Sechskampf der Frauen er­gänzt.

Bei allen diesen Kämpfen ist durchaus nicht das Prinzip dergrößten Zahl" verfolgt, sondern die in den Pflichtübungen gestellten Anforderun­gen sind recht erheblich, so daß der Grundgedanke der Leistung überall gewahrt wurde. Es ist klar, daß eine derartige Fülle verschiedenartigster Wett­kämpfe zudem noch auf wenige reine Wett­kampftage zusammengedrängt eine bis ins ein­zelne genaue und großartige Organisation voraussetzen. Allein zu den Mehrkämpfen am Don­nerstag treten 29 500 Männer und Frauen an, in den anderen Disziplinen ist mit rund 5000 Wett- fämper zu rechnen, so daß amT a g des Wett­kampfe s", am 28. Juli, allein 35 000 aktive Män­ner und Frauen betreut werden müssen, eine Zahl, die auch nur annähernd bisher bei keiner Veran­staltung auf der ganzen Welt erreicht wurde. An diesem Tage werden allein etwa 4000 Kampfrichter, Riegenführer und Ordner benötigt! Zum Vergleich sei angeführt, daß 1936 bei den Olympischen Spie­len in Berlinnur" etwa 5000 Wettkämpfer antra­ten, daß sich dos sportliche Programm aber über 14 Tage erstreckte. In Berlin sah der bedeutendste Tag auf allen Kampfbahnen insgesamt 168 000 Be­sucher, dort standen 180 Hektar Raum zur Verfü­gung, während Breslau auf 128 Hektar in drei Wettkampftagen 100 000 Teilnehmer und 250 000 Zuschauer zählen wird!

Breslau darf sich glücklich schätzen, im Her­mann - Göring - Sportfeld eine Kampf­bahn zu besitzen, die neben dem Berliner Olympia­stadion die schönste und imposanteste Deutschlands

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Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Die Salzburger Festspiele 1938, die ersten aroßdeutschen Reiche, sind eröffnet. Ihre Bedeutung für das deutsche Kulturleben kommt am klarsten in dem Geleitwort des Reichsministers Dr. Goebbels zum Ausdruck, das er dem vornehm ausgestatteten Festspielführer Salzburgs beigegeben hat:lieber jeder der großen deutschen Festspielstädte", so führte der Minister hier aus, steht der Name eines der Genien unseres Volkes. Heber Salzburg steht der Name Mozarts. Das Wiederauf­leben der deutschen Festspiele in Salzburg ist das Zeichen für die Unsterblichkeit feines Genius und bie Unoergänglichkeit feiner Kräfte, aus denen er erwuchs. Es sind die Kräfte der deutschen Seele. Es sind die Kräfte, denen die Welt die schönsten und beglückendsten Werke der Musik und des Theaters verdankt. Unsere Verbundenheit mit diesen Kräften wie unsere Aufgeschlossenheit gegen alle großen gültigen Kunstschöpfungen anderer Art und ande­ren Volkstums sollen die Deutschen Festspiele Salz-

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