Ausgabe 
26.2.1938
 
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Personenwagen: ua.

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Kriegszeiten eine sofortige Vermehrung des militärischen Ist-Best ander notwcnd.g ist. wird der Präsident ermächtigt, junge Leute zwischen 21 und 31 Jahren ausheben zu lassen. Außerdem ist eine Personenkontrolle für leitende Persönlichkeiten in kriegswichtigen Betrie­ben vorgesehen.

iahin hielten ngen Geich, liienische und -Ser aus zeit, treitkräste be. unb_ omerika« tenstärken wie

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Parteiführerschaft von den Arbeitern und Ange­stellten des Werkes herzlich begrüßt. Nach einem kameradschaftlichen Beisammensein in der Werks­kantine wurde die Rückfahrt nach München ange- treten. Dort fand der alljährliche große Partei- empfang oeim Führer statt. Es waren der Stellvertreter des Führers, die Reichsleiter mit den führenden Persönlichkeiten der Reichsleitung, die Gauleiter mit ihren Stellvertretern, die Ober­gruppen- und Gruppenführer der SA., ff, des NSKK. und des NSFK., die höheren Arbeitsführer, die Gebietsführer und die Obergebietsführer der HI. sowie andere führende Persönlichkeiten der NSDAP, mit ihren Frauen geladen. Der Empfang fand in diesem Jahre erstmalig in den festlichen Räumen des Hauses des Führers am König­lichen Platz statt.

Line Wanderausstellung zeigt die neuen Werkstoffe

In Königsberg wurde die erste fahrende D i e r - jahresplan-Ausstellung im Auftrage des Reichswirtschaftsministers Funk durch den Mini­sterialdirektor Lange eröffnet. Er betonte, daß es notwendig sei, die gesamte Bevölkerung über die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik aufzuklären. In erster Reihe müsse sich die Bevölkerung davon überzeugen, daß die neugeschaffenen deut­schen W e r k ft o f f e nicht zu vergleichen seien mit den Ersatzstoffen der Kriegszeit, sondern daß sie in ihrer Qualität den Bedürfnissen der Wirtschaft voll entsprechen und die alten

während im vergangenen Jahre die Finanzierung der Marineluftwafse noch durch das Luftfahrtmini­sterium erfolgte.

Das Bauprogramm für Schlachtschiffe und Kreuzer könne wegen der Ungewißheit über die ja­panischen Bauten zeitweilig aufgehalten oder auf einer provisorischen Basis entworfen wer­den. Wenn die neuen Schlachtschiffe vielleicht auch größer als die 35 000-Tonnen-Schiffe derKönig-Geor^-V."-Serie, die man jetzt baue, sein werden, so werde England doch weiter die Der- tragsbegrenzungen bei Kreuzern und anderen Schiffsarten beachten, solange diese nicht von irgend einer anderen Macht überschritten würden. Auch der Haushalt für das Heer wird nach demDaily Telegraph" der höchste feit vielen Jahren fein. Man rechnet damit, daß die Gesamtsumme sich um etwa 100 Millionen Pfund (zirka 1,25 Mil­liarden Mark) bewegen wird.

Sämtliche amerikanischen Helium­quellen im Besitz der Negierung.

Washington, 26. Febr. (DNB. Funkspruch.) Die amerikanische Regierung kaufte von der Gird- ler-Korporatton in Louisville für etwa 538 000

Rohstoffe teilweise noch übertreffen. Durch diese Ausstellung werde allen Volksgenossen Gelegenheit gegeben werden, selb ft den Herstellungs­weg der deutschen Werkstoffe kennen zu lernen und sich von ihrer Güte zu überzeugen Drei Aus- stellungszüge werden durch alle deutschen Gaue fahren.

Oie Steuereinnahmen des Reichs im Januar 1938.

Berlin, 25. Febr. (DNB.) Laut Nachweis des Reichsfinanzministeriums über die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöllen und anderen Abgaben betrugen (in Millionen Reichsmark) im Januar 1938 die Einnahmen an Besitz- und Der - kehrs steuern 694,1 gegen 592,6 im gleichen Monat des Vorjahres und die an Zöllen und Verbrauchssteuern 411,8 (375,7), also ins­gesamt 1105,9 (968,3). In der Zeit vom 1. April 1937 bis 31 Januar 1938 betrug das Aufkommen an Besitz- und Derkehrssteuern 8105,9 (t. B. 6467,3), an Zöllen und Verbrauchssteuern 3478,3 (3085,6), somit zusammen 11 584,2 (9552,9).

OieFührerschastderNGOAP. tagte in München.

München, 25. Febr. (DNB.) Im alten Rat- haussaal fand eine vom Stellvertreter des Füh­rers geleitete Führerschaftstagung der NSDAP, statt. Die Reichsfrauenführerin Frau Gertrud S ch o l tz - K l i n k entwickelte ein anschau­liches Bild von der nationalsozlaliftischen Frauen­arbeit, die heute über zwölf Millionen deutscher Frauen in den Dienst der Bewegung stelle. Die Führerinnenauslese m der NS.-Frauenschaft, die Probleme der weiblichen Berufsausbildung und andere Fragen wurden erläutert. Der Stellver­treter des Führers erinnerte daran, daß in diesen Tagen vier Jahre vergangen seien, daß Frau Scholtz-Klink an die Spitze der NS.-Frauenschaft berufen wurde, und gab der Genugtuung der Par­tei über die geleistete Arbeit Ausdruck. Diese Arbeit sei sowohl für die Partei und die NS.-Frauenschaft wie auch für die Gesamtheit der deutschen Frauen von segensreichem Erfolg gewesen.

Am Nachmittag unternahm Rudolf Heß mit der Parteiführerschaft eine Fahrt nach Augs­burg, um dort den Bayerischen Flug­zeugwerken einen Besuch abzustatten. Die Parteiführerschast wurde von Professor Messer­schmitt durch das Werk geführt. Bei dem Rundgang wurden der Stellvertreter des Führers und die

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Der Präsident

erhält starke Kontrollvollmacht.

Washington, 25. Febr. (DNB.) Nach wo­chenlangen Schwierigkeiten billigte der Militäraus- schuß des Abgeordnetenhauses eine Gesetzesvorlage, die den Präsidenten der Vereinigten Staaten er- mächttgt, imFalle eines Krieges bestimmte Maßnahmen zur Kontrolle der Wirtschaft sowie zur Verhinderung von Kriegs­gewinnen zu treffen. Nach diesem Gesetz können für Gegenstände und Dienstleistungen, die der Prä- sident im einzelnen aufzählen wird, lediglich die zu einem gegebenen Zeitpunkt gültig gewesenen Preise verlangt werden. Darüber hinaus erhält die Bun- desregierung die Möglichkeit, ein Steuersystem einzuführen, das alle über einen vom Kongreß festzusetzenden Durchschnitt hinausgehenden Ge­winne absorbieren soll. Ferner enthält der Entwurf eine Bestinrmung, die im Ernstfälle eine Kon­trolle d e r Regierung über Roh st off- quellen, industrielle Organisationen, öffentliche Betriebe und Warenbörsen vorsieht. Falls in

führen wird, der nach Senator Borat) dem von 1917 verhängnisvoll ähnlich sieht.

Das bremsende Moment dieser Erinnerung und Kriegsfurcht wird sich hoffentlich noch weiter aus- wirken, da bei aller Objektivität von irgendwelchem bedrohlichen Flottenbau Japans nicht die Rede sein kann. Ernste politische Kritiker, darunter Major Eliot in derSaturday Evening Post" vom 5. Fe­bruar, haben sogar davor gewarnt, daß auch nun ein Boykottversuch gegen Japan, geschweige denn eine ernste Drohung dieses zum Zugriff auf Vie Rohstoffe und Oelvorkommen auf den Philippinen und Sundainseln zwingen könnte und damit den Weltbrand auslösen müßte. Daß nun auch die Größengrenze der Schlachtschiffe fallen und ein neuesDreadnought"- Fieber wie 1906 ausbrechen soll, verschärft diese Spannungen noch. Das einzige Gegenmittel, gerechte Würdigung der Ansprüche in ihrer Lebenshaltung bedrohter Na­tionen, statt diese inQuarantäne zu nehmen, ist leider noch außer Sichtweite.

Englands größter Flotten­haushalt seit 1919.

London, 26. Febr. (DNB. FunFspvuch.) Wie der Flottenkorrespondent desDaily Telegraph" voraussagt, wind der englische Flottenhaushalt für 1938, der Anfang nächsten Monats im Parlament eingebracht wind, erheblich höher fein, als der von 1937, der rund 605 Millionen Pfund (zirka 1,3 Milliarden Mark) auswies. Der neue Flotten­haushalt werde überhaupt der größte Flot­tenhaushalt feit 1919lein. Damals wurden 154 Millionen Pfund für die Flotte zur Verfügung IiefteUt Bei den einzelnen Positionen erwarte man tarte Ausgabensteigerungen für Neubauten, ür die 1937 rund 29 Millionen ausgeworfen wur- len, ferner für die Besatzungen, die insge­samt 112 000 Mann zählten, unb für die Beschaf­fung von Geschützen, Granaten, Torpedos usw., wo­für im vergangenen Jahre rund 13,4 Millionen Bfuni) aufgewendet wurden. Im neuen Haushalts­jahr wende voraussichtlich für die Luftwaffe der Flotte eine Sondenfumme bewilligt werden,

und geistigen Kräfte des Landes erteilt, stieß im Unterhaus auf heftigsten Wider ft and der großen Parteien. Während die Regierung das Gesetz als Ausnahmegesetz bezeichnet, wobei sie sich auf die in der Verfassung vorgesehe­nen Ausnahmebestimmungen für Kriegszeiten be­zieht, erklären die großen Parteien, daß das Gesetz verfassungswidrig fei. Außerdem fordere es Vollmachten, die lediglich dem Kaiser im Kriegs­fälle ober im Falle einer nationalen Notzeit zu- ständen. Eine Einigung zwischen Regierung und Parlament scheint ohne Abänderung des Gesetzes kaum möglich, zumal das Parlament eine Beant­wortung der Interpellationen durch den Ressort­minister Ministerpräsident Fürst Konoe ist er­krankt als ungenügend ansieht. Kriegsminister S u g i j a m a erklärte ausdrücklich, daß Japan nicht nur mit dem Chinakonflikt, sondern vielleicht auch mitEreignissen von größerer Be- d e u t u n g" zu rechnen habe. Infolgedessen fei die Erfassung aller wirtschaftlichen Kräfte des Landes ohne gleichzeitige Aufbietung auch der übrigen Dolkskräfte ungenügend. Die Armee sei deshalb entschlossen, auf Annahme des Gesetzes zu bestehen. In einer Besprechung des Innenministers Sujet- sugu mit Füllt Konoe wurde festgestellt, daß die Regierung fest entschlossen sei, den Kampf mit dem Parlament aufzunehmen.

Weiterbericht

Mit der Belebung der vom Atlantik ausgehenden Wirbeltätigkeit beginnt diese sich immer weiter ost- märte auszuwirken. Vorerst verhindert die von Sud- west bis Nordost gerichtete Zugstraße der Wir- bei und das immer noch kräftige festländische Hoch­druckgebiet eine stärkere Einflußnahme auf unser Wetter. Bei stärkeren ansteigenden Temperaturen muß jedoch schon mif dem Aufkommen von Bewol- kung gerechnet werden. . ,

Aussichten für Sonntag: Morgens viel- fast dunstig, sonst Bewölkung zunehmend, doch im wesentlichen noch freundlich und trocken, mild, hoch- stens vereinzelt noch leichte Nachtfröste, Winde aus- Süd. _

Aussichten für Montag: Voraussichtlich leicht unbeständig und milderes Wetter.

Winterfporlbericht.

Vogelsberg. Hoherodskopf: heiter, 1 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, durchbrochen, Sch, und Rodel gut.

Rhön. Wasserkuppe: heiter, 1 Grad, Gesamt­schneehöhe 10 cm, verharscht, Schi und Rodel gut.

Sauerland. Winterberg: heiter,1 Grad, Gesamtschneehöhe 35 cm, Firnschnee, Schi und Rodel gut.

Schwarzwald. Feldberg: heiter,5 Grad, 1,80 m Gesamtschneehöhe, verharscht, Schi und Rodel gut.____________________________________ _

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. 1. 38: 11 000. Druck und Verlag: Bruhlsche Universitätedruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs, preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1 September 1937 gültig.

Dollar sämtliche Helium-Ländereien bei Detter (Kansas) und Thatcher (Ko­lo r a d o) Die Regierung, die bereite eine Helium- Anlage in Amarillo (Texas) besitzt, hat damit alle in Amerika bekannten HÄiumquellen in Besitz.

Um das Mbilisierungsgesetz in Japan.

Die Parteien machen Schwierigkeiten. Die Regierung nimmt den Kampf auf.

Tokio, 25. Febr. (DNB.) Das nationale G e - neralmobilisierungsgesetz, das der Re- gierung weitgehende Vollmachten zur Durchführung der Mobilisierung aller militärischen, wirtschaftlichen

M praakenallee 139-149, Einfahrt Kriegkstr. 59-67, Ausstellungsräume: Kaiserstrahe 6, Fernruf Sammel-Nr. 70301

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