Vezirksmeisierschaflen im Saal-Radsport
berufe wird ihr nach fünfjähriger Lagerdienstzeit
wohl, Sir!
mir noch zu sagen hätten ..
(Nachdruck verboten.)
(Schluß.)
gestohlen!
doch, Carola, der berühmte Onkel Jonathan, der
aing sie auf ihn zu.
Bei der Aufmerksamkeit unserer
tu meiner Kabine! Abe
gendes Aussehen:
und ging sollen! Ja
Pkte.
27:5 22:8 20:8 17:15 14:12 14:14 13:17 11:21
9:17 7:21 6:22
1900 Wetzlar Sinn Burg Naunheim Steinberg Bissenberg Frohnhausen Butzbach Lollar Steindorf
über mich lassen mußte?"
Er wartete wieder. Aber er hörte nur ihren Atem.
lassen Sie sich nicht abweisen! Bestellen Sie ihr, die Sache sei wichtig, außerordentlich wichtig, und dulde keinen Aufschub Warten Sie, bitte, bis
Er erhielt keine Antwort.
„Zanten war der einzige an Bord", erläuterte er nach einer Weile, „der mich und meine Aufgabe kannte. Er hat seine Rolle in diesem Stück bis zum Schluß glänzend durchgehalten. Denn, um das Ge-
„Meinen schlechten Ruf — wenn auch dieser Punkt noch einer Klärung bedarf — habe ich mir in jahrelanger mühsamer Arbeit erworben. Denn
„Allerdings! Im Auftrag der Leitung der Minerva Mine und nach eingehender Besprechung mit der Polizeibehörde habe ich, nach Kenntnis der Sachlage und der Tatsache, daß ein ^Anschlag auf den ,Diamantentransport' der ,Catharina' geplant , war, diese ,Diamanten' ,gestohlen', um eine vorzei- I tige Entdeckung des Umstandes, daß sich's auch bei
In der Enge des Türpasses oerfpürte Konsul Barrett eine weiche Ellbogenspitze an seinen kurzen Rippen... Er schaute auf, erkannte die Lenox und bot ihr galant den Arm. „Kommen Sie, Sie — Filmdiva!" Er kniff ein Auge zu.
„Endlich wieder lustig!" seufzte sie und preßte seinen Arm.
Er drohte ihr mit seinem kurzen, fleischigen Finger. „Aber in Zukunft keine Autogramme mehr!" „Für einen so guten Zweck —!"
„Hm —", meinte er blinzelnd und schielte auf ihr perlgesticktes Täschchen.
,;5)ören Sie", zischelte sie beleidigt, „Sie glauben doch nicht im Ernst, ich hätte unserem Wohltäter auch nur einen roten Heller vorenthalten? Ich hab' doch nur auf die passende Gelegenheit gewartet..."
„Oh, ich verstehe und bitte tausendmal um Entschuldigung! Sie haben die Rechnung heute nacht beglichen?^
„Furchtbar beglichen!" gestand sie mit tiefem Atemzug...
Zanten beschloß den Zug. Er winkte Olefson herbei. „Klopfen Sie doch mal bei Fräulein Hollerthau an! Sie möchte mich so bald als möglich in meiner Kabine aufsuchen!"
„Nach dem Lunch?"
„So bald als irgend möglich, Olefson!" brummte der alte Herr und ließ den Steward die Tür des Speisesaals hinter sich schließen.
Aber schon nach kurzer Zeit kam Olefson zurück und meldete vertraulich, Fräulein Hollerthau ließe sich entschuldigen und bebaure, der Bitte des Herrn Kavitäns nicht folgen zu können.
Zanten 'zog ihn an seinem Uniformknopf näher heran: „Gehen Sie noch einmal, mein Junge, und
der Kr^isklassen
VfB. R. Gießen II — Spvgg. Leihgestern I 3:0 (0:0).
2sm Sonntag gastierte die 1. Mannschaft der Spvgg. Leihgestern beuber Reserve bes BfB.-R. zum
zweitenmal an.
Und biefes Mal hatte er mehr Glück. Er brauchte auf Carola nur zehn Minuten zu warten — zehn Minuten, währenb beren er draußen vor der Tür mit dem Ohr eines Kenners aus dem Geplätscher von Wasser und aus dem leisen Klirren zahlloser Fläschchen und Döschen vernahm, daß innen eine Frait eiligst den großen Apparat in Bewegung setzte, um sich herzurichten... Der kleine Olefson war im Grunde seines Herzens fast enttäuscht. Er hatte Carolas Farben bisher für ein Naturerzeugnis gehalten. Ach, der Teufel kenne sich in den
Sie mich gehen!"
„Hören Sie mich erst an!"
„Ich verzichte darauf! Bitte, geben Sie den Weg frei!"
haben, daß ich ein ganz schwerer Junge sei? Dieren- brooks wegen, der mich für einen noch größeren Gauner hält als sich selbst? Humphreys wegen, für den ich ein Ausbund von Schlechtigkeit bin, dessen Onkel Jonathan aber zu meinen aufrichtigsten । Freunden gehört und mir seit Jahren dabei hilft, .....2— —--t.-- 9 Sie wissen
zu sagen." Er sah sie an.
Ihre Augen glänzten in einem feuchten Schimmer. Sie bewegte die Lippen, als müsse sie etwas sehr Bitteres hinunterschlucken.
Er kam ihr zögernd entgegen und streckte unsicher die Hand aus. „Können Sie mir verzeihen? Können Sie mir verzeihen, daß ich auch vor Ihnen die Komödie zu Ende spielen mußte? Werden Sie mir verzeihen, wenn ich Sie auch weiterspielen muß? Der Detektive wegen, die mich im Verdacht
zubatten.
Sie hatte keine Angst; sie kannte keine Furcht
Gegner hätte der geringste falsche Ton das Ganze zum Scheitern bringen können ..., Und verstehen Sie jetzt, Carola, daß ich sogar Sie im unklaren
dorfer Leicht-Hayer hatten Mühe, Anspach mit 8:7 Toren auf den 3. Platz zu verweisen.
In der Jugendklasse spielten Burk-Bender, Krofdorf den besten Radball, sie waren ihren Gegnern technisch weit überlegen. Den 2. Platz belegten Hagner ll-Kraft, Wetzlar, vor den Jugendlichen aus Wölfersheim.
Die Bezirksmeisterschaft im ler-Kunstfahren gewann Ott, Neuhof, mit 182,8 Punkten vor Re- meter, Oppershofen, und im 2er-Kunstfahren wurden Ott-Renz, Neuhof, Bezirksmeister. Meister im 6er-Kunstreigen wurde „Vorwärts" Anspach.
Das ler-Jugend-Kunstfahren sah ^E n g e l, Wetzlar mit 202,7 Punkten als sicheren Sieger vor Gerhard, Neuhof, und Hagner, Wetzlar.
Der 6er-Schulreiaen war eine sichere Beute des RV. „Vorwärts" Anspach, welcher wieder sehr gut gefallen konnte, den zweiten Platz belegte die Da* men-Mannschaft von Wölfersheim vor ihren männlichen Vereinskameraden. Die Radfahrer-Vereinigung Wetzlar wurde im 6er-Jugendreigen, bank ihrer größeren Schwierigkeit, Sieger.
Die Ausrichtung ber Meisterschaften hatte der RV. Steinfurth übernommen und mustergültig durchgeführt, was besondere Anerkennung fand.
In Steinfurth bei Bad-Nauheim trug ber Bezirk Gießen im Deutschen Radfahrer-Verbanb am vergangenen Sonntag seine biesjährigen Bezirksmeisterschaften aus. Im Mittelpunkt ber glänzenb verlaufenen Veranstaltung stauben bie spannenben Kämpfe im Rabballspiel, aber auch ün Kunst- und Reigenfahren würbe hart um ben Sieg gekämpft.
Die Bezirksmeisterschaft im Rabball (G a u k l a s s e) sicherten sich Stommel-Baum, RV. 1885 Gießen, vor Nolte-Hagner, Radfi- Vereinig. Wetzlar, unb Deibel-Hauk, RV. 1885 Gießen. Stvmmel-Baum waren bie stärkste Mannschaft, sie gewannen ihre Spiele beide mit 14:6 Toren sehr sicher und lieferten ein schönes Spiel. In der Wetzlarer Mannschaft, welche Deibel- Hauk nach hartem Kampf 10:6 schlagen konnte, ist es nachteilig, daß Nolte zu oft gezwungen ist, den Partner zu wechseln. Die Leistung von Deibel- Hauk muß man besonders anerkennen, zumal beide erst kurze Zeit zusammen spielen.
Lotz-Freitag, Radf. Vereinig. Wetzlar, errangen nach überlegen durchgeführten Spielen einen sehr sicheren Sieg in der Bezirksklas s e. Die Wetzlarer waren durch eifriges Training in guter Form, Krofdorf mußte sich mit 7:4 und Anspach mit 10:6 geschlagen bekennen. Die Krof-
„Viel! Unendlich viel!" beteuerte er seitlich mit ihr mit.
„Sie hätten mir gestern antworten ober nein hätten Sie sagen sollen..."
„Aber ich habe boch keine Diamanten rief er mit gelinber Verzweiflung.
„Ich hatte bie Hoffnung schon aufgegeben, baß Sie noch kämen..."
Martinis Stimme —! Sie brehte sich, heftig erschrocken, um.
Er ftanb, mit halb ausgebreiteten Armen unb nach hinten gekehrten Handflächen, vor dem hellen Türviereck — in einer Haltung, als beabsichtige er, sie an einer möglichen Flucht zu hindern und auf-
mich schon über ein dutzendmal wegen Mangels an Beweisen freigesprochen hat und die stärkste Stütze meines Kredites ist?... Können Sie mir verzeihen, Carola?"
Sie drückte heftig feine Hand: „Wie können Sie fragen? Ich verzeihe nur mir selber nicht! Daß ich meinem Gefühl nicht besser vertraute! Daß ich mich von Humphrey irremachen ließ!"
„Ach: Humphrey —?" meinte er. „Ein guter Junge. Ein netter Kerl. Ich mag ihn im Grunde mächtig gern. Er hat mir meine Aufgabe wesentlich erleichtert. Er war rührend schlecht zu mir... Aber wenn es Sie tröstet, bann kann ich Ihnen eins verraten: Ich habe ihn gestern furchtbar ver-. hauen!"
Er war über bie Wirkung seiner Worte selber erstaunt. Denn plötzlich lachte Carola. Wie aus eines lange verschütteten Quelle brach ihre Heiterkeit auf unb überströmte hell unb glänzend ihre Augen, ihre Sippen.
„Sie lachen! Endlich!" rief er erlöst. „Also vergeben? Vergeben unb verziehen?"
„Vergeben unb verziehen! Natürlich!"
Er beugte sich über ihre Hanb; er zog chre Hand an bie Sippen. „Ich habe Ihnen boch noch etwas zu sagen, Carola..."
Sie sah ihn lange an. Seiber Augen waren sich sehr nabe. „Unb —?"
„Ich freue mich auf bie Zukunft!"
235 Punkten im Fünfkampf beibemal unter den 30 besten deutschen Leichtathletinnen.
Tabelle
der Fußball-Bezirksklasse Meßen.
Nach den Spielen des vergangenen Sonntags hat die Tabelle der Fußball-Bezirksklasse Gießen fol-
„Nein — Sie haben Kieselsteine gestohlen!" sagte sie kalt und schroff und mit bitterem Spott.
Gießener Ha len Handball-Turnier am 20 März.
Der endgültige Termin für bas 6. Gießener Hal- len-Handball-Turnier ist auf ben 20. März b. I. festgelegt worben. Die Ausschreibungen zu bem Turnier finb ben Vereinen bieser Tage zugegangen. Melbeschluß ist ber 25. Februar. Später eingehenbe Melbungen können keine Berücksichtigung mehr fin- ben. ?-m vergangenen Jahre mußte eine ganze Anzahl Melbungen unb Wünsche abgelehnt werben, bie nach Ablauf bes Termins eingingen.
Das bronzene Leistnngeabzeichen für Erika Röhmig.
Der erfolgreichsten Seichtathletin unseres heimischen Sportkreises, Erika Röhmig vom Mtv. Gießen, würbe bieser Tage eine besondere Ehrung zuteil. Im Auftrage bes Reichsfachamtsleiters für Seichtathletik konnte ihr Vereinsführer Müller bas Seiftungsabzeichen bes DRS. in Bronze in Anerkennung ihrer hervorragenben sportlichen Erfolge überreichen. Fräulein Röhmig ist mit einer Sei= ftung von 11,74 Meter im Kugelstoßen unb mit
„Nein, Sir!" antwortete Olesson wahrheitsgemäß I Sie verhielt ben Schritt. Die Hand, bie sich be- — aber er verbesserte sich schnell: u-«. — fnnp
Beneidenswerte Mädel.
Zn der neuen Reichsschule für Lagerführerinnen
23on unserem Sonderberichterstatter.
Meisterschaften
der Deutschen Hochschulen.
Mit ben Titelkämpfen im Fechten, Boxen, Turnen unb Walblauf begannen am Samstag in . Greifswalb, ber ältesten deutschen Universitätsstadt, 1 die diesjährigen deutschen Hochschul-Meisterschaften. Am Samstagvormittag fiel bereits die erste Entscheidung. Meister im Florettfechten wurde ber Titelverteibiger Schucharbt (Uni Berlin) vor Kreutzberger (Uni Halle) unb Dopfer (Uni Tübingen). Bei ben Turnern würben bie zehn Besten ermittelt, benen es vorbehalten ist, am Sonntag ben Zehnkampfmeister festzustellen. Auch hier hat Wehner (Uni Frankfurt a. M.), ber Vorjahrsmeister, bie besten Aussichten. Erbitterte Kämpfe lieferten sich bie Hochschulboxer in ber Greifswalber Stabthalle. ,
Bei ben Deutschen Hochschulmeisterschaften fielen am Sonntag bie weiteren Entscheibungen im Ge- länbelauf, Boxen, Fechten und Turnen. Auf berz ebenen, sechs Kilometer langen Strecke des Gelände-^ laufs ging Spielmann (Köln) als Sieger unter den rund 100 Teilnehmern hervor. Der Titelverteidiger Kühn (Berlin) mußte wegen eines Wabenkrampfes aufgeben. Ausgezeichnet waren in ber Stabthalle bie Leistungen ber Turner. Wehner . (Frankfurt a. M.) hatte nach fünf Uebungen des < Zehnkampfes schon einen sicheren Vorsprung, unb im Enbkampf erkämpfte er gegen ßenbenberger (Stuttgart) erneut ben Meistertitel, währenb im Mannschaftskampf bie Universität Münster sich auf . ben ersten Rang setzte. Viel Zeit nahm bas Fechten * in Anspruch. Einzelsieger auf Säbel würbe He11 - mer (Berlin), auf Degen würbe Dopfer (TÜ-^ hingen) Meister, währenb im Säbelmannschafts-/ fampf bie Universität Berlin ben Schlußkampf gegen bie TH. Danzig gewann. Der Florett-Titel ber Frauen fiel an I. Mejer (München). Bei ben Boxern nahm ber bekannte Königsberger Hilbr-.'cht in ber Schwergewichtsklasse eine überragenbe Stellung ein. Seine beiben letzten Kämpfe gewann er jebesmal vor Ablauf ber brei Runben.
Gießener Läusermannschaft im Hintertreffen.
Die Vertretung ber Gießener Universität für ben Geländelauf um die Hochschulmeisterschaft in Greifswald konnte die gehegten Erwartungen nicht erfüllen. Immerhin wurde gegen die zahlreiche Konkurrenz von 170 teilnehmenden Läufern ein guter Mittelplatz erzielt. Möll, der sich als der Beste der Gießener Läufer erwies, blieb im Anfang weit zurück unb kam nur auf ben 48. Platz; Mayer hielt sich zu sehr an die Favoritengruppe mit Kühn (den Titelverteidiger), Distel und Dösseker, er fiel aber mit anderen ab unb kam auf ben 68. Platz. Schilp unb Zimmermann liefen kurz hinter ihm ein. Es hatte sich bei biefem Lauf erwiesen, baß bie Vorbereitungen für den schwierigen Geländelauf von den Gießener Studenten früher und intensiver betrieben werden mußten. ________
lichkeit nicht den Weg am ^-'-nsesaal vorbei! Ober hier in seiner Kabine, bie er wahrscheinlich nicht in ihm ruht das ganze Geheimnis meines Erfolges, tragen Sie lieber und für Fälle einem Steward jedem Beliebigen zur Verfügung stellt, auf Sie > Ja. auf meinem schlechten Ruf ruht ein Unteraus, die Vorhänge sofort zuzuziehen! Verstanden?" I gewartet habe?" ! nehmen, dessen Direktor und Sekretär, Prokurist
Finowfurth (Brandenburg), im Januar.
Die junge Arbeitslagerführerin, die sich mir an- geschlossen hat, als wir in kleinen Gruppen durch die neue Reichsschule für Lagerführerinnen am waldumstandenen märkischen See geführt werden, hat ein offenes, rotbackiges Mädchengesicht, Während sie mir mit einem berechtigten Stolz die Räume und ihre schone, schlichte handwerkliche Einrichtung zeigt, versuche ich festzustellen, ob dieses Gesicht etwa einem bestimmten Typus angehört, ob es schließen läßt darauf, aus welchen Quellen die Neigung zu diesem Beruf, ihre Begeisterung für diese Tätigkeit fließt. Keineswegs gleichen sich diese Mädchen, weder im Aeußeren, wenn man von der Uniform absieht, noch in ber Art sich zu geben. Unb boch ist etwas in ihren Gesichtern unb vielleicht auch in ihrer Haltung, worin sie sich alle ähnlich finb, eine Kraft, bie zur Persönlichkeit drangt, ein junger Wille z u r Verantwortung, ber ihren Blick prägt, eine Lust am Dasein unb Freube am Schaffen, ber ihrer ganzen Umgebung Atmosphäre gibt. Als wir mit ihnen in bem schönen Schulungsraum bes Hauses zur gemeinsamen Vesper zusammensitzen, wirb biese Atmosphäre ganz stark fühlbar, so stark, baß ich mich bes Gebankens nicht erwehren kann, wie be- neibensroert bie Männer einmal sein müssen) denen diese Mädel Hausfrau und Mutter werden.
Sie stehen unversehens an der Stirnseite bes Raumes zu einem kleinen Chor geschart beisammen unb singen vierstimmig mittelalterliche Kanons. Ganz anspruchslos fingen sie, ohne „21 n g e b e • r e i,r u n b vorgetäuschte Kunst, mit reinen, fröhlichen Stimmen, eine spielt Dirigentin unb bas Ganze klingt wie ein altes Glockenspiel ober wie Spinettmusik. Wer weiß benn, was für musikalische Schätze in biesen Kanons, Schäferliedern, Madrigalen und Volksweisen zutage kommen! Die je zukünftigen Mütter werden ihren Kindern alles wieder erwecken, was es an Innigkeit und melodischer Fülle im deutsches Liede gibt.
Mich interessiert es, von meiner jungen Begleiterin zu hören, wie sie es zur Lagerführerin gebracht hat und wie dieser neue Frauenberuf a u s s i e h t. Sie hat bisher ein Lager im
Wend mir solchen Testa! irnt haben — in ] W Stein" UN S*n die (d ihrkeines I k?!! Zungen J täl k S -e,n M j ^Wrliches Tri K J und 3 ^"erkenne!
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Mark oder de Mittagessen 6 Mark, also Beispiel erwayr schaftsgeld fehlt klar, daß die J Ml eine oolks IMe Mtwendi im feine * nun mit vollei kann: Kampf o werb. Die hau! dem Verderb Wirtschaftsgeld. . Habet sich der len sind durchc 6inen Beweis. Haushaltungen r schäftet wird, lie !onto der gewerl Aerlust von 91 1 D.j). herunter ber Hausfrau"
Alle die Har Wsgelde am einer stillen Sl verlustreich wir Hausfrauen, ir 'elfer am beut bie große Bed Das Deutsche ' so ausgebaut, offenste!)!, sich bei ber Wirtsi auch bie, bie fd, manche gute Sin fahren; benn mc
Dlamanten-Komödie
Tioman von Horst Biernath.
fälligen Verbandsspiel. Leihgestern mußte zwei Mann ersetzen. Diesen Ausfall merkte man erheblich. Aber trotzdem konnten die Gäste das Spiel offen gestalten und erst in der zweiten Halbzeit kamen die Platzbesitzer durch einen Eckball zu ihrem Führungstreffer, dem kurz darauf durch ein Mißverständnis der Gäste-Hintermannschaft der zweite; Treffer folgte. Das schönste Tor war das dritte, das der Mittelstürmer der Platzelf zustande brachte. Immer wieder griffen die Blauweißen an, um wenigstens das Ehrentor zu erzielen. Aber die sichersten Gelegenheiten wurden nicht ausgenützt. Dem Spielverlauf nach wäre ein 2:1 oder ein Unentschieden gerecht gewesen.
Heuchelheim I — Klein-Linden I 2:1 (1:1).
Beide Mannschaften lieferten sich einen großen Kampf. Klein-Linden stellte eine eifrige und einsatzfreudige Mannschaft, die ungeheuer schnell am Ball war. Die Einheimischen spielten mit drei Ersatzleuten, bie zeitweise große Schwächen zeigten. Zu Beginn bes Spieles brängt Klein - Linben mächtig auf bas gegnerische Tor. Heuchelheim ließ sich bas hohe Spiel ber Gäste aufbrängen. Weite Schläge ber Gästemannschaft schufen gefährliche Situationen vor bem Heuchelheimer Tor. Durch schönen Kopfball bes Mittelstürmers konnte Klein-Linben in Führung gehen. Klein-Linben drängte auf weitere Erfolge und Heuchelheim brachte zügige Kombinationen vor das Tor ber Gäste. Allmählich zeigte sich die technische Ueber- legeßheit der Einheimischen. Eine Flanke von links stoppte der kleine Heuchelheimer Mittelstürmer kurz vor dem Tore und schob kaltblütig zum Ausgleich ein. Nach der Pause gestaltet Heuchelheim die Partie überlegen. Flache Paßkombinationen brachten die gegnerische Mannschaft in Verwirrung, doch erfolgreiche Torschüsse ließen auf sich warten. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schoß Arnold das Siegestor für feine Farben. Die letzte Viertelstunde war eine einseitige Angelegenheit der Gastgeber. Der Schlußpfiff sah die Heuchelheimer als verdiente Sieger.
Vor dem Spiele der ersten Mannschaften kämpfte die Heuchelheimer Jugend gegen Leihgestern und konnte dem gefährlichen Gegner einen Punkt abnehmen.
Klein-Linben 1. Jugend — Staufenberg Jugend 3:1.
Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum Entscheidungsspiel in ihrer Gruppe. Klein-Linden schoß in der Mitte der ersten Halbzeit den Führungstreffer und hätte noch weitere Möglichkeiten gehabt, wenn nicht zwei Elfmeter neben die Latte gegangen wären. Nach der Halbzeit legte Staufenberg stark los und erzielte auch den Ausgleich, dem aber die Klein-Lindener später noch zwei weitere Tore entgegensetzen konnten. Mit diesem Siege hat sich die erste Jugend von Klein-Linden die Berechtigung erworben, an den Kämpfen um die Kreismeisterschaft teilzunehmen.
Helle in bas gebämpfte Halblicht biefes grau aus-1 geschlagenen Raumes, ging sie ein wenig unsicher weiter. Die Tür würbe hinter ihr geschlossen...
noch bie beste Vorbereitung für den eigentlichen Beruf ber Frau, ditz Ehe, barftellt. Kurze Daten mögen bas beleuchten:
Ein Mäbel beschließt Arbeitslagerführerin zu werden. Da sie als Schulentlassene meist noch zu jung für die Ableistung der Arbeitsdienstzeit ist, wird, sie sich zweckmäßig einer Berufsausbildung zuwenden, die ihr später auf ihre Ausbildung zur Lagerführerin angerechnet wird. Da gibt es beispielsweise eine hauswirtschaftliche, eine soziale oder eine pflegerische Ausbildung. Am vorteilhaftesten auch im Hinblick auf späteren Aufstieg in verantwortlichere Stellung, ist stets die Ausbildung zur Volkspflegerin. Sie hat die Wahl, diese Ausbildung schon vorher abzuschließen und bann als Arbeitsmaib ins Lager zu gehen, kann aber auch ohne abgeschlossene Ausbildung zunächst ins Lager gehen. Ein halbes Jahr ist sie Arbeitsmaid, bleibt bann im Lager als Kameradschaftsälteste und genießt als solche eine besondere Schulung, die sie auch zum erstenmal in die Reichsschule führt, wo Lagerdienst und Schulung sich abwechseln. Ein halbes Jahr dauert der Dienst als Kameradschaftsälteste, und nun tritt die Anwärterin einen zweijährigen Urlaub an, ber ihr zu einem Prakti - tum Gelegenheit geben soll, wenn sie nicht schon vorher bie erwähnte Berufsausbildung genossen hat. Das Praktikum umfaßt ein Jahr Landfrauenschule, ein halbes Jahr soziale Arbeit, ein halbes Jahr Krankenhausdienst. Nur für diesen Teil der Ausbildung muß die Anwärterin eigene Mittel aufwenden. Geht sie dann nach erfolgter Ausbildung zum Arbeitsdienst zurück, so folgt ihre Ausbildung als Gehilfin auf ber Bezirksführerinnenschule, nach deren Abschluß sie als Gehilfin im Lager angesetzt wird. Nach Bewährung erfolgt früher oder später ihre Ernennung zur Lagerführerin.
Schon als Gehilfin erhält sie bei freier Unterkunft, Verpflegung und Bekleidung 50 bis 120 Mark Taschengeld, als Lagerführerin fängt sie unter den gleichen Bedingungen mit einem Gehalt von 80 Mark an und steigt bis 150 Mark. Nun hat sie bei Tüchtigkeit und Eignung noch die Aussicht, in höhere Dienststellen aufzurücken, angefangen bei der Lagergruppenführerin, der mehrere Lager unterstellt sind, über die Bezirksleitung in bie Landesleitung ober Reichsleitung.
Aber auch ber Uebergang in andere Frauen-
-uyujcu^.HUD , .... —,..... unb Reisender ich m einer Person bin: Ich ver-
’roenene iicn ,cyneu: „Natürlich! Ja- reits halb zum Drücker emporgehoben hatte, sank sichere unb leite Diamantentransporte! Ein merk- Und trat seinen Gang eiligst zum 1 langsam zurück. „Ich weiß wirklich nicht, was Sie würdiger Beruf, gewiß — aber er macht mir 1 a ' r-.- <.^11— " Freude... Das ist alles. Mehr habe ich Ihnen nicht
Er trat gehorsam zur Seite. „Aber vielleicht wer- uuiuc Winni ui» den Sie doch die Güte haben, mich anzuhören",
Fräulein Hollerthau erfcr it, unb begleiten Sie sie sagte er rasch unb einbringlich, ..wenn ich Ihnen ... «vainar 9thor -Zählen Sie nach Mög- erkläre, baß ich mit Zantens Wissen unb Billigung
Was suchen Sie hier? .
„Sie!" Er trat ihr einen halben Schritt entgegen. Aodie^gesvleltt „Bitte, verlassen Sie biefes Zimmer! Ober lassen " "** ** "
ölt? liui.lt: itrurt? wiwi, it lumuc icuic yuiuji .
vor Menschen. Mit einem entschlossenen Schritt hngen bes Planes zu sichern, lag alles baran baß ...... „Wie kommen Sie hierher? niemanb auch nur für einen Augenblick auf ben
" Gebauten kommen konnte, hier werde eine Ko-
hannoverfchen Bezirk gehabt, jetzt ist sie feit kurzem bei ber Bezirksführung, also schon aufgerückt in verantwortliche Verwaltungsarbeit. Aus ihren Wor- „ „
ten ersteht klar bas Bilb einer offenbar günstigen leicht gemacht. Eine verkürzte zusätzliche unb befriebigenben Berufslaufbahn, bie — selb- Umschulung, beren Kosten bas Reich übernehmen ständ.g unb fraulich zugleich — aus ihrer Natur will, setzt sie instand, sich vielen anziehenden Tätig- als erzieherische Arbeit am jungen Menschen auch I feitsgebieten zuzuwenden. Dr. Buresch.
Frauenzimmern aus!
Er führte Carola durchs Mittelschiff über ben Backborbgang zu Zantens Kabine, klopfte an unb öffnete ihr, als von innen ein tiefes ,-Bitte!" erklang, bie Tür, um sich bann zu entfernen. , ----------- — -------------- ---« ■ , m , -o
(Tnrnfn trnt über die SchmeUe Seicht aeblenbet diesem Transport nur um ein Ablenkungsmanöver! meinen güten Rus zu untergraben?
non bem X «fVn Ä Ä? " ^nbelte, 3u nerbinbern. eine Entdeckung, die durch nrnrnm her hernhmte (hnfef .1 belle in das aeöämofte Aalblidit dieses grau aus- die Anwesenheit eines Manms wie Dierenbrook an Bord unbedingt zu befürchten war und die ben echten, in aller Stille nach (Europa beförderten Diamanten leicht hätte gefährlich werden können." Er verbeugte sich leicht. Seine Linke wies mit gestreckten Fingern zur Tür als wolle er anbeuten, daß der Weg frei sei-. „Genügt Ihnen diese Erklärung?" fragte er mit gesenktem Kopf.
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Am kommender Sitzungssaal des eine Bürg । Heilung Gießeri 1 /^ndesdienststellel
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