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Am morgigen Samstag treffen sich die besten urner des Kreises 8 in Sinn zum Austrag der

geturnt.

Saalflugmodell

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Richtfest für die Bauten Kirchenplatz

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Meisters herzlich begrüßte ür die geleistete Arbeit ai

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schloß

Halbzeit in der Handball-Vezirksstastel V

diesem Jahre wieder der Sieger der

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Flnanzzwischenbericht September 1938.

Kreismelsterschasten der (Seräfefurner in Ginn.

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man gerne beisammen.

Im Verlause des Abends hielt Stadtbaudirektor G r a v e r t eine Ansprache, in der er die Teilneh­mer des Richtfestes im Namen des Oberbürger- ....... und ihnen seinen Dank

Turner des ..... _ r, ,.-p .

Kreismeisterschaften im Geräteturnen. AnschUeßend indet am Sonntag ein Lehrgang statt, in dem die Kreisriege aufgestellt wird, die am 11. Dezember in Bad Ems einen Wettkampf gegen die Vertretungen

der Kreise 9 und 11 austrägt.

Am 4. Dezember wird in zwei Dorturnerstunden in Gießen und Sinn der Uebungsstoff zu den Vereins­mannschaftswettkämpfen im Geräteturnen durch-

Nach schönem alten Brauch feierten gestern abend die Maurer und Zimmerleute, die die umfangreichen Bauten am Kirchenplatz und am Lindenplatz nun­mehr im Rohbau fertiggestellt haben, ihr Richtfest. Schon im Laufe des Tages war auf dem höchsten First der neuen Häuser der Richtfestkranz mit seinen bunten Bändern aufgerichtet worden. Auch die Betonmischmaschine hatte bunten Schmuck erhalten.

Am frühen Abend sanden sich alle am Bau be­teiligten Kameraden, gemeinsam mit Architekten, Bauunternehmern und den Vertretern der Stadt­verwaltung, im Cafö Leib ein. Beim traditionellen Richtfestschmaus und lebhafter Unterhaltung saß

Turnriege, in der auch einige Mitglieder der Deutsch­landriege und Olympiateilnehmer standen, zeigte überragendes Können.Schönheit der Bewegungen in Gymnastik und Kampf" war der Leitstern des dritten Teils. Hier boten 160 Frauen und Mädchen der Hamburger Gausportgruppe, der Reichssiegerin im Muttergruppenwettbewerb, Vorführungen gym­nastischer Axt, tue* durch ihre Stillebendigkeit und für die körperliche Ausbildung wertvollen^ Eigen­schaften ausgezeichnet gefielen.

Der Reichssportführer von Tschammer und O st e n gab nach dem Einmarsch der Reichssieger im Sportappell und der Sieger des Gaues Bran­denburg den Leistungsbericht des Sportamts. Der Sportappell habe gleich im ersten Fahr einen gro­ßen Erfolg zu verzeichnen und er werde der Ge­schichte des Betriebssports erhalten bleiben. In im­mer größerem Stil solle dieser Appell von Jahr zu Jahr ausgebaut werden, und so erreiche man mit Hilfe der Deutschen Arbeitsfront das große Ziel: Ein Volk in Leibesübungen!

Reichsorganisptionsleiter Dr. Ley ehrte anschlie­ßend die 26 Reichssieger im Sportappell. Mit dem Dank an den Reichssportführer und seine Mit­

alles in sich hat.

Auf die Spiele der Staffel IV, die zur Z?it no im Gange sind, kommen wir in Kürze zurück

»Schaffendes Volk, treibe Leibesübungen!"

Feierstunde in der Deulschlandhalle.

Den Auftakt zu den Feierlichkeiten aus Anlaß des fünfjährigen Bestehens des Sportamts der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" bildete am Don­nerstag in der prächtig geschmückten Berliner Deutschlandhalle eine Feierstunde unter dem Motto Schaffendes Volk, treibe Leibesübungen!" In einer dreiteiligen, stets bildwirkjamen Programmfolge wurde ein umfassender Einblick in die verschiedenen Formen des Betriebssports gegeben. Lauf- und Körperschule der Männer, Laufen, Springen und Tanzen der Frauen leiteten über zu Gruppenvor­führungen der Männer und fröhlichem Spiel der

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Mit dem 20. November hatte die Staffel V der Bezirksklasse die Vorrunde beendet. Alle Spiele konnten programmäßig erledigt werden. Für die Spielleitung war diese Tatsache eine nicht zu unter­schätzende Ueberraschung. Noch niemals konnte eine derartige Feststellung getroffen werden.

Daß die Spiele nicht ohne Ueberraschung geblieben sind, versteht sich von selbst. Es lohnt sich, kurz lieber» blick zu halten. Zunächst die Tabelle:

fen werden. Die nunmehr festgesetzte Fluchtlinie * jetzt der Regierung zur Genehmigung vorge-

Weitere Mstadttanierung.

Im Einvernehmen mit den Ratsherren setzt der Oberbürgermeister sodann die Fluchtlinien für die Altstaotsanierung III (Seltersweg, Kaplans- }affe, Katharinengasse, Löwengasse) fest. Es Han- leit sich dabei um den früher schon von uns berich­teten Plan eines großzügigen Durchbruchs zwischen der Bahnhofstraße und dem S e l t e r s w e g in der Richtung vom Horst-Wessel- Wall bis herunter zur Kaplansgasse. Die neue Straße wird etwa in der Mitte zwischen Hotel Schütz und Selterstor am Horst-Wessel-Wall begin­nen, am Gebäude des jetzigen Volksbades vorbei­ziehen und weiterhin in dieser Fluchtlinie bis zur Kaplansgasse geführt werden. Durch dieses Projekt ollen die jetzt tn jenen Ecken und Winkeln bestehen- )en, 3um Teil schon längst überständigen und bau- älligen Häuser und menschenunwürdigen Woh- nungen beseitigt, gesunde und neuzeitliche Wohn­verhältnisse, ferner zwischen Seltersweg und Bahn­hofstraße dringend erforderliche Parkplätze geschaf-

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12 000, RM.

Schaffung eines Sportfeldes und Sportplatz­anlagen, Stadion ufw. 250 000, RM.

Für Zwecke der Altstadtsanierung 100 000, RM.

Erbauen von Straßen, Wegen und Anlagen 464 038, RM

Ausführung der Kanalisation in zum Ausbau vor­gesehenen Straßen und Herstellung von Haus­anschlüssen 143 500, RM.

Fortführung der Geländeregulierung usw. auf dem neu angekauften Teil zur Erweiterung des Neuen Friedhofs 2500, RM.

Für den Erwerb von Grundstücken 243 079,85 RM.

Nach diesen Darlegungen setzt der Oberbürger, meister mit Zustimmung der Ratsherren den ordent­lichen und den außerordentlichen Haushalt 1938 so­wie die Wirtschaftspläne der städtischen Werke und die Sonderhaushaltspläne 1938 fest.

Rechnungsabschlüsse smRj 1936

Die Rechnung der S t a d t k a s s e , die der Ober­bürgermeister in seinem Vorbericht zum neuen Haushaltsplan in den wichtigsten Zahlen bereits mitgeteilt hat (vgl. oben), wird hierauf festgesetzt.

Festgesetzt werden ferner die Rechnungsabschlüsse des städtischen Wohlfahrtsamtes für 1936 mit einem Zuschußbetrag von 783 587,56 Mark: die Rechnung der städtischen Elektrizi­tätswerke in Einnahme mit 2 706 740,17 Mark, in Ausgabe mit 2 689 252,56 Mark, mithin Rest von 17 487,61 Mark: die Rechnung des städtischen Gaswerkes in Einnahme mit 955 742,40 Mark, in Ausgabe mit 906 970,79 Mark, mithin Rest von 48 771,61 Mark: die Rechnung des städtischen Wasserwerks in Einnahme mit 592 602,53 Mark, in Ausgabe mit 586 814,18 Mark, mithin Rest von 5788,35 Mark: die Rechnung der städti­schen Straßenbahn in Einnahme mit 366 877,69 Mark, in Ausgabe mit 366 447,91 Mark, mithin Rest von 429,78 Mark: die Rechnung des städtischen Dolksbades in Einnahme und Ausgabe mit je 52 884,86 Mark-, die Rechnung des Zweckverbandes der A r b e i t s b i e n ft a b t e i < lung 5/222 in Gießen in Einnahme uni) Aus­gabe mit je 9255,97 Mark: die Rechnung des Ly­zeums in Einnahme mit 214 208,11 Mark, in Ausgabe mit 213 620,03 Mark, mithin Rest von 588,08 Mark: die Rechnung der Gewerbeschule in Einnahme mit 22 667,84 Mark, in Ausgabe mit 22 493,84 Mark, mithin Rest von 174 Mark.

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der der Stadt, in Stein gehauen, verewigt werden sollen. Es handelt sich dabei um CIementia und Wilhelm von Gleiberg. Mit dem Neubau habe gleichzeitig das erste und wich­tigste Stück der Altstadtsanierung begonnen, das eine erhebliche Derkchrsverbesserung mit sich gebracht habe. Nachdem der Redner Worte des herzlichen Danke? dem Direktor des Arbeits­amtes Gießen, Oberregierungsrat Dr. List, für die anhaltende Unterstützung in vielen Dingen der Bauförderung gesagt hatte, schloß er mit dem Hin­weis, daß solche Bauten einzig dem Geist unserer Zeit und damit dem Führer zu verdanken seien. Mit dem Gruß an den Führer klang die Ansprache aus.

Im weiteren Verlause des Abends sprach Herr R e h n e l t von der Firma H. W. Rinn in feiner Weise von dem Verhältnis, das gerade den Maurer und Zimmermann zur Stadt und zu seinen Bau­werken erfülle, wenn er durch die Stadt geht und da und dort Bauten sieht, an denen er mit seiner Hände Arbeit mitgeholfen hat. Manches Haus sei ein Teil der Schaffenden selbst. Er schloß mit der Würdigung der glücklichen Zusammenarbeit mit dem Städtischen Hoch- und Tiefbauamt.

Bei manchem gemeinsam gelungenen Lied und bei einem Glase Bier blieb man noch geraume Zeit beisammen.

kommen.

Ein Werbehest für Gießen.

Schließlich macht Oberbürgermeister Ritter noch die Mitteilung, daß er als Leiter des Landesfrem­denverkehrsverbandes Rhein-Main angeregt hat, die Mitgliedsorte dieses Verbandes möchten geeignete kleine Bücher herausgeben, in denen über ihr Gemeinwesen in entsprechender Form berichtet wird. Diese Anregung ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Auch für unsere Stadt Gießen ist ein solches kleines Buch herausgekommen, das über alle kulturellen, wissenschaftlichen und sonstigen wichtigen Gebiete in knapper und anschaulicher Weise berichtet. Dieses kleine Buch dürfte sich als ein neuer bedeutsamer Anreiz für die Steigerung des Fremdenverkehrs er­weisen. Alle diese Bücher werden von dem Beaus- tragten des Führers für das deutsche Schrifttum in eine Reichsliste der zu schützenden und zu fördernden Bücher aufgenommen werden.

Weiterhin hat das Jugendamt der Stadt Gießen im Auftrage des Oberbürgermeisters eine von Ver­waltungsamtmann K e i tz e r verfaßte Denkschrift aus Anlaß des 25jährigen Bestchens der amtlichen Vormundschaft in der Stadt Gießen als Buch her- ausgeaeben. Darin macht der Verfasser dem Leser eine Fülle von interessantem und lokalgeschichtlich wertvollem Material zugänglich. 6.

Ferner werden folgende Rechnungsabschlüsse für 1937 festgesetzt: Rechnung des Lyzeums (Ober- chule für Mädchen) in Einnahme mit 207 075,08 Mark, in Ausgabe mit 206 960,08 Mark, mithin Rest von 115 Mark; die Rechnung der Gewerbe- ch u l e in Einnahme mit 21806,03 Mark, in Aus­gabe mit 21690,03 Mark, mithin Rest von 116 Mark.

Frauen.

Dann wurden mannschaftliche Wett­kampfformen des Betriebssports ge­zeigt, so Flugball, Prellball, Ringtennis, Ball über die Schnur usw. Große Begeisterung fand die Hin­dernisstaffel nach der Form der Betriebsappelle, auch das Handballspiel und die 20mnl eine Runde- Staffel brachten lebhaftes Kampfgeschehen. C*

Die gemeindlichen Versorgungsbe­triebe, (Gaswerk, Wasserwerk, Elektrizitätswerk) haben an die Stadt Gießen anstatt der bisherigen Wegebenutzungsabgabe alljährlich eine Konzes- ionsabgabe in Höhe von 15 v. H. des Jahres­umsatzes (der jährlichen Betriebsroherträge) abzu- ühren. Die entsprechende Satzung tritt mit Rück­wirkung vom 1. Aprll 1937 in Kraft.

ür die geleistete Arbeit aussprach, insbesondere die Anerkennung dafür, daß trotz mancher Schwierig­keiten der Bau doch noch vor Einbruch des Winters unter Dach gebracht werden kann. In seinen weiteren Darlegungen wies Stadtbaudirektor Gra- vert darauf hin, daß mit diesem Bau das älteste Stück von Gießen eine grundlegende Aenderung erfahren habe. Das neue Bauwerk an dieser Stelle ei also besonders bedeutungsvoll, und dieser Be­deutung werde man damit gerecht, daß an den großen Eckpfeilern Namen und Figuren der Grün-1

heim da, das mit einem Punkt Abstand an zweiter Stelle folgt. Die Mannschaft ist heute besser beim je, und gerade die letzten Ergebnisse haben gezeigt, daß sie neben dem Tabellenführer die besten Aussichten hat, Staffelsieger zu werden. Die größte Ueber­raschung der Vorrunde bildet zweifellos Katzenfurt, das noch big vor einiger Zeit ernsthafter Anwärter in der Spitzengruppe war. Im Kommen ist der zweite Neuling Garbenheim. Münchholzhausen ist nach einem guten Start wieder etwas abgefallen, sollte sich aber wieder erholen, sobald der eingestellte Ersatz besser eingespielt ist. Mit geradezu beispiel- losem Pech kämpfte Niedergirmes. Der Altmeister Wetzlar hatte schon von Anfang an Mannschafts» schwierigkeiten, an denen er auch heute noch zu leiden hat.

Alles in allem gesehen: die Rückrunde wird noch weit spannender als die Vorrunde sein, und es wird, wenn nicht alles trügt, einen Endkampf geben, der

beihilfen nach der Verordnung der Reichsregie­rung vom 30. März 1938 insgesamt 100 000 Mark vorgesehen, gegen 15 000 Mark im Vorjahre. Ersatz für diese Beihilfen findet nicht statt.

Für die Anschaffung eines neuen D i e n st w a - g e n 5 für die ständige Feuerwache sind 2800 Mark vorgesehen.

Beim städtischen Schlachthof sind für

die Umstellung der elektrischen Einrichtungen von Gleichstrom auf Drehstrom als einmalige Ausgabe 16 000 Mark in den Haushaltsplan eingestellt. Als Zuschuß des Schlachthofes zu den Kosten der Dieh- verteilungsstelle find 8000 Mark veranschlagt.

Bei der Viehverteilungs stelle (Schlacht­viehmarkt) ist unter Berücksichtigung der zu erwar­tenden Einnahmen hüt einem Zuschußbedarf von rund 1500 Mark zu rechnen.

Nach den Erfahrungen des vorigen Jahres ist der Zuschuß für den Betrieb der Vlehversteige- rungshalle Rhein-Main von 6890 Mark im Vorjahre auf 15 394 Mark in diesem Haushalts­jahr erhöht worden.

Durch die Erweiterung des Stadtgebiets hat sich auch die Fläche der gärtnerischen A nl a g en und Baumpflanzungen wesentlich vergrö­ßert. Dadurch macht sich ein Mehraufwand für Zwecke der öffentlichen Anlagen in Höhe von rund 8000 Mark erforderlich.

Für die Förderung des Handwerks ist erstmalig ein Betrag von 3962,50 Mark vorgesehen. Dazu (st in dem Bericht bemerkt: Das Vermögen des früheren Ortsgewerbevereins ist satzungsgemäß auf die Stadt übergegapgen. Seine Erträgnisse wer­den zur Förderung des Handwerks verwendet. Erst­mals sind die Ausgaben in gleicher Höhe mit den Einnahmen durchlaufend bargeftellt.

Die Betriebs,Zuschüsse für die Straßenbahn und den Omnibus-Betrieb sind nunmehr getrennt errechnet. Sie betragen mit 36 000 Mark bzw. 14 000 Mark, insgesamt 50 000 Mark, nicht mehr als früher der Zuschuß für die Straßenbahn allein.

Für die S t a d t k a s s e hat sich durch die Aus­wirkung der Realfteuerreform die Beschaftung einer neuen Buchungsmaschine erforderlich gemacht. Hier­für ist als einmalige Ausgabe der Betrag von 17 000 Mark eingestellt.

Zur Gewährung von Gewerbesteuer-Aus­gleich s z u s ch ü f f e n , die die Stadt Gießen auf gründ der neuen Realsteuer-Gesetzaebung als Be­triebsgemeinde an die beteiligten Wohngemeinden zu leisten hat, sind 50 000 Mark vorgesehen worden.

Da die Stadt Gießen demnächst einen besonderen Stadtkreis bilden wird, ist die Kreisum- I a g e nur noch für ein halbes Jahr vorgesehen wor­den, nämlich mit 45 000 Mark. Als Stadtkreis hat die Stadt Gießen demnächst eine Umlage an dasLand Hessen abzuführen, für die nach Ver­fügung der Landesregierung 105 000 Mark vorzu­sehen waren.

Der nach dem Abschluß der Rechnung 1936 fest- gestellte Bestand der B e t r i e b s m i 11 e l r ü ck - läge in Höhe von 226 518,08 Mark ist im Titel Abwicklung der Vorjahre" in Einnahme und Aus­gabe durchlaufend dargestellt.

Die Steuersätze.

Die Steuersätze (Hebesätze) für die Gemeinde- steuern werden wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer: a) für land- und forstwirt­schaftliche Betriebe auf 280 v. H. der Steuermeß- beträge; b) für Grundstücke auf 135 v. H. der Steuer­meßbeträge. Für steuerbegünstigte Wohngebäude in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ist die Grundsteuer nur mit 50 v. H. der sich hiernach er­rechnenden Steuerschuldigkeit zu entrichten.

2. (B.e w e r b e ft e u e r : a) vom Gewerbekapital, b) vom (Bewerbeertrag je auf 280 v. H. der ©teuer» mefebeträge; c) Zweigstellensteuer, d) Warenshaus- fteuer je auf 360 v. H. der Steuermeßbeträae.

3. Bürger st euer 600 v. H. des Reichssatzes.

Finanzierung

im außerordentlichen Haushalplan.

Der Gesamtbetrag der Darlehen zur Bestreitung von Ausgaben des außerordentlichen Haushalts­planes wird auf 1 2 2 8 3 3 7,85 R M. festgesetzt. Er soll nach dem Haushaltsplan für folgende Einzel­zwecke verwendet werden:

Umänderungen in der neuen Pestalozzischule zur Erreichung größerer Klassenräume 13 220, RM.

Ankauf eines Kostümlagers mit Zubehör zur Er­gänzung der Fundusbestände des Stadttheaters

Oberbürgermeister Ritter bringt weiter Finanzzwischenbericht nach dem Stande 30. September 1938 zur Kenntnis der Ratsherren. Der Bericht gibt über die Entwicklung der Einnah­men und Ausgaben im ordentlichen und im außer­ordentlichen Haushalt 1938 im ersten Halbjahr der Haushaltswirtschaft (1. April bis 30. September 1938) Aufschluß. Das entscheidende Ergebnis des Berichts ist dahin zusammenzufassen, daß es nach Lage aller Verhältnisse gelingen dürfte, auch das Rechnungs­jahr 1938 ohne Fehlbetrag abzuschließen, fer­ner auch im außerordentlichen Haushaltsplan alle notwendigen Ausgaben ohne Darlehensauf­nahme bestritten werden können, so daß es auch hier möglich sein wird, ohne die vorgesehene Dar­lehensaufnahme von über 1000 000 Mark auszu-

flog 4 Minuten 26 Sekunden.

NSG. Zu dem bevorstehenden Reichswettbewerb ür Saalflugmodelle am kommenden Sonntag, 27. November, in der Festhalle zu Frankfurt a. M., bei dem der Korpsfuhrer des NS.-Fliegerkorps, Generalleutnant Christiansen, selbst anwesend sein wird, sind von sämtlichen NSFK.-Gruppen Aus- cheidungswettbewerbe durchgefuhrt worden, bei denen eine neue Bestleistung aufgestellt werden konnte. Das nur 1,8 Gramm wiegende Saalflug- modell des Flieger-Hitlerjungen Sämann (Han­nover) flog bei einem dortigen Ausscheidungswett­bewerb eine Zeit von vier Minuten 26 Sekunden. Durch diese Leistung wird der Wettbewerb sämtlicher Gruppen des NS.-Fliegerkorps um die ausgeschrie­benen Preise des NS.-Fliegerkorps am 27. Novem­ber in Frankfurt in jeder Hinsicht interessant, bleibt es doch abzuwarten, ob dieser Reichswettbewerb mit )em größeren Rahmen auch eine weitere Leistungs­teigerung mit sich bringt. (

Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse: Aktien weiter fest.

Frankfurt a. TI., 24. Nov. Im Anschluß an die Abendbörse machte die Befestigung am Aktien­markt weitere und ansehnliche Fortschritte. Die Umsätze waren indessen nur teilweise etwas lebhaf­ter. Die durchschnittlichen Steigerungen lagen bei 1 bis 1,50 v. H. Der Nachfrage von Kundschaft und Berufshandel stand wieder nur schwaches Angebot gegenüber, so daß teilweise Kurssprünge bis zu 3 o. H. eintraten. Im Mittelpunkt des Interesses standen Bergbauwerte. Vereinigte Stahl 106,75 bis 107,75 (106), Mannesmann 107,25 bis 108 (106,50). Hoesch 117,50 (116,25), Rheinstahl 133,50 bis 134 (133). Deutsche Erdöl sprangen iim 3 v. H. auf 127. Don Maschinenaktien stiegen Daimler um 3 v. H. auf 135,25, Demag auf 147,75 bis 148 (145,50) und Rheinmetall auf 134,75 bis 135,50 (133). Zell­stoffwerte kamen bis 1,50 v. H. höher an. Ferner befestigten sich Bemberg auf 135,75 bis 136,50 (134), Westdeutsche Kaufhof auf 105,75 bis 106 (104,50), und am Elektromarkt wurden AEG. 2 v. H. höher mit 117,75 gefragt. IG. Farben lagen zunächst mit 147,75 (148) nicht ganz behauptet, stellten sich aber im Verlaufe auf 148,25, Metallgesellschaft gewannen

2

Satzungen für neue Einnahmequellen.

Der Oberbürgermeister faßt mit Zustimmung der Ratsherren folgende Beschlüsse:

Der Stadtkreis Gießen erhebt zur Grund­erwerbsteuer für die in feinem Bereich liegen­den Grundstücke einen Zuschlag für seine Rechnung in Höhe von 2 v. H. des steuerpflichtigen Wertes. Die entsprechende Satzung tritt mit dem 1. Novem­ber 1938 in Kraft.

... letztjährigen

Runde an die Spitze gesetzt. Sein Abstand ist aber ] nur unbedeutend. Wesentlich günstiger steht Hörns-i

0,75 v.H.' auf 119,25.

Am Rentenmarkt blieb es dagegen weiter ehr still, doch lag Angebot kaum vor, so daß die meisteh Kurse behauptet waren. Halbamtlich wur­den Kommunal-Umschuldung mit 92,25 (93) und 4 v. H. Rentenbank-Ablösung mit unverändert 90 umgefetzt. Reichsanleihe-Altbesitz wenig verändert mit 130,40 (130,40), ebenso Reichsbahn-Vorzugs­aktien mit 124,90 (124,75). Industrie-Obligationen lagen überwiegend eine Schattierung freundlicher, ebenso einzelne Stadtanleihen. Niedriger aber 4Vz v. H. Mainz von 1928 mit 97,13 (97,40). Pfand­briefe lagen sehr ruhig und behauptet. In Reichs» chatzanweisungen bestand noch überwiegend Ange- )Ot.

In der zweiten Börsenstunde flaute das ohnehin chon kleine Geschäft stark ab, die Grundtendenz »lieb aber fest, und die Kurse konnten sich im wesent­lichen behaupten. Vereinzelt folgten kleine Gewinn­mitnahmen, so daß Rückgänge gegenüber dem höchsten Stand von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. zu ver­zeichnen waren. Vereinigte Stahl etwa 107,25 nach 107,75. Weiter erhöht waren Daimler mit 136 nach 135,25, Zellstoff Aschaffenburg mit 117,50 nach 116, Rheinstahl mit 134,50 nach 134, Demag mit 148,50 nach 148, Buderus mit 110 nach 109 (106,50). Bei den später notierten Werten betrugen die Erhöhun­gen ebenfalls 1 bis 2 v. H. Niedriger lagen aber Licht und Kraft mit 136,25 (137,50), Scheideanstalt mit 194 (195), Conti Gummi mit 205 (206) und nach Pause Feinmechanik Jetter mit 93 (95,25). Großbankaktien waren weiter leicht befestigt.

Abendbörse uneinheitlich.

Nach der kräftigen Aufwärtsbewegung im Mit­tagsverkehr bestand an der Abendbörfe etwas Zu« rückhaltung, zumal weitere Kundschaftsaufträge so­wohl nach der einen wie nach der anderen Seite fehlten. Bei fester Grundtendenz war die Kursent­wicklung etwas uneinheitlich, doch ergaben sich meist nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes. Etwas höher lagen IG.-Farben mit 148 (147,65), Bemberg mit 137,13 (136,50), Adlerwerke mit 108 (107,25), Deutsche Erdöl mit 127,25 (127) und Hanf­werke Füssen mit 1$0 (129,50). Anderseits gingen Gesfürel um 1 v. H. auf 132 zurück, Daimler verloren 0,75 v. H. auf 135,25, MAN. 0,50 v. H. auf 137, Moe- nu5 0,50 v.H. auf 124,50, Nheinmetall 0,50 auf 135,25, Verein. Stahl 0,25 v. H. auf 107, Buderus 0,50 v. H. auf 109,50, Mannesmann 0,40 v. H. auf 107,75 und Klöckner 0,50 o. H. auf 117. Großbankoktien hatten bei ebenfalls bescheidenen Umsätzen die letzten Mit­tagskurse. Der Rentenmarkt lag unverändert sehr ruhig. Nur 6 v. H. IG.-Farben gelangten mit unv. 119,75 zur Notiz, Kommunal-Umschuldung stellten sich halbamtlich auf unv. 92,95.

Frankfurts Schlochtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Nov. Auftrieb: 1341 Rinder (gegen 1271 am 18. 11.), darunter 198 (243) Ochsen, 108 (114) Bullen, 767 (677) Kühe, 268 (246) Färsen; 253 (232) Kälber, 278 (154) Hümmel und Schafe, 292 (116) Schweine. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 44 bis 46,50 (44,50 bis 46,50), b) 40,50 bis 42.50 (41 bis 42,50), c) 36,50 bis 37,50 (37,50); Bullen at 42 bis 44,50 (43,50 bis 44,50), b) 40 bis 40,50 (40,50); Kühe a) 42 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 36,50 bis 40,50 (36 50 bis 40,50), c) 27 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 18 bis 25 (20 bis 25); Färsen a) 43 bis 45,50 (43 bis 45,50, b) 40 bis 41,50 (39 bis 41,50), c) 34,50 bis 36,50 (33,50 bis 36,50); Kälber . a) 63 bis 65 (62 bis 65), b) 54 bis 59 (55 bis 59),

c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 38 bis 40 (35 bis 40);

i Hümmel b2) 47 bis 50 (46 bis 52, c) 40 bis 45

, (43 bis 45), d) 32 bis 38 (28 bis 38); Schafe a)

38 bis 42 (38 bis 42), b) 33 bis 37 (33 bis 36), c) 25 bis 32 (20 bis 29); Schweine a) 59 (59), bl) ) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50): Sauen gl) 58 (58). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hümmel und Schafe mittel. "

inoe- arbeiter und dem Sieg-Heil auf den Führer Eine | Dr. Ley die großartige Veranstaltung.

Spiele Gew. Unentsch.

Verl. Pkte.

Tv. Lützellinden

6

5

1

0

11:1

Tv. Hörnsheim

6

5

0

1

10:2

To. Katzenfurt

6

4

0

2

8:4

Tv. Garbenheim

6

3

0

3

6:6

Tv. Münchholz-

haufen

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4

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W.-Niedergirmes

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0

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2:10

To. Wetzlar

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Wie nicht anders zu

erwarten, hat

sich

auch in