Ausgabe 
25.10.1938
 
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S.Uporrf

Die Opferi^ge des deutschen Sports

von Harsberg nach Rangsdorf bei Berlin, ausge-

6. November: Handball; 16. November: Fußball;

Spitzerberg bei Wien.

23er-

w tlqdutl

Iußball-Krastprodc England-Iestland

Aus der engeren Heimat

*

um

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Wmafchvngen bei den Spielen der Kre'Sklaffen

4:2

Saasen Flensungen, F. verzichtet

Gästehintermann-

I

6:0 5:2 1:3

4:4

Nieder-Obmen Queckborn Großen-Linden II SA. II Heuchelheim II Londorf Grüningen Krofdorf

2:5

4:3

1:0

0:5

1:2

Die hessischen Jäger opfern!

Im vorigen Jahr 24 500 Pfund Wildbret gespendet.

)

-

Schwerer Derkehrsunfall bei Dutenhofen.

Zwei Personen schwer verletzt.

vorhanden siad, ist es ©erboten, steig fährt, auch Höhe liegt. Dn -über klar sei'

Der Führer hat zum stärksten Einsatz für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1938/39 auf- gerusen. Getreu dieser Parole wird der deutsche Sport mit allen seinen Kräften dazu beitragen, daß . um. das größte soziale Werk der Erde einen beispiellosen I Zielstrecken-Segelflug: 247 Kilometer, Erfolg aufweist. Die Reichssportführung hat die 'von Harsberg nach Rangsdorf bei Berlin, ausge- Opfertage des deutschen Sports wie folgt fest- führt von NSFK.-Hauptsturmführer Denker, gesetzt: 1 ...........

den Kanal als eine von vornherein aussichtslose Sache ansehen und ihr eine eindeutige Niederlage Voraussagen. Zwar sprechen alle Anzeichen für einen englischen Erfolg, aber es wäre doch falsch, so erbarmungslos den Stab über die -kontinentalen

Fußballer zu brechen und ihnen jegliche Chance abzusprechen. Gewiß,^die Generalprobe in Amster­dam war alles andere als erhebend, aber man darf doch nicht vergessen, daß das Amsterdamer Spiel eben nur als eine Probe von den Spielern ange­sehen wurde und allseits eine große Zurückhaltung geübt wurde. Wenn nun der für die Aufstellung der Elf verantwortliche Mann, der Italiener Bittorio Pozzo, seinen Auserwählten noch die zu erwarten­den klaren taktischen Anweisungen gibt und wir voraussetzen, daß sich die Spieler der Ehre, die ihnen zuteil wird, bewußt sind und dementsprechend kämpfen, dann wird das favorisierte England keinen leichten Stand haben. Die Briten haben viele Vor­teile auf ihrer Seite. Sie bringen eine ziemlich ein­gespielte Els auf das Feld, für sie gibt es keine Schwierigkeiten spielerischer und sprachlicher Art und außerdem spielen sie zuhause. Als Mannschaft werden die Briten zweifellos die größere Wirkung erzielen, und da ein Fußballspiel zwischen ziemlich gleichwertigen Klassespielern durch die bessere Mann­schaftsleistung (in der Regel!) gewonnen wird, könnte der Sieger nur England heißen. Hoffen wir, daß es Pozzo gelingt, in London nicht nur eine Elf hervorragender Einzelspieler, sondern eine wirkliche Mannschaft auf die Beine zu bringen. Wenn es nicht gelingt, bann wird England kaum in Gefahr kommen, dieses Spiel zu verlieren. Die Festland-Elf wird wohl erst bei Spielbeginn end- gültig feststehen.

Am vierten Spielsonntag gab es wieder einige Ueberraschungen. In Rodheim kamen die Lollarer zu dem erwarteten Sieg, der aber erst erkämpft werden mußte. Dabei ging es hart auf' hart, und zwei Herausstellungen waren die Folge.

Einen glücklichen Sieg errang Klein-Linden über die gleichwertige Mannschaft aus Rüddingshausen.

Wohl niemand hätte erwartet, daß Lich in Hungen unter die Räder kommen würde, aber trotz drückender Feldüberlegenheit brachte es der L'cher Sturm nicht fertig, die Hintermannschaft des Geg­ners zu überwinden. Hungen war glücklicher und schoß nach einem Durchbruch den Siegestreffer.

Steinbach enttäuschte wieder einmal mehr, denn mit einer so deutlichen Niederlage hatte man nicht gerechnet. Die Gäste waren aber stark überlegen und siegten auch in dieser Höhe verdient.

?n Garbenteich hätte es beinahe eine Punkte­teilung gegeben, aber die Platzherren brachten es nicht fertig, einen Elfmeter zu verwandeln.

Harbach konnte feinen Siegeszug nicht fortfetzen und wurde von Ettingshausen nach schön"m Spiel klar geschlaaen. Unter die Räder kam Queckborn in Nieder-Ohmen. Der Mannschaft wollte nichts ge­lingen, während die Platzherren in großer Form i waren. In ihrem ersten Spiel mußte die Reserve | der SA. die Ueberlegenheit der Großen-Lmdener Reserve anerkennen. Londorf weilte in Heuchel- I heim und sicherte sich die Punkte. Der Sieg stand: bereits in der ersten Svielhälfte fest, nach dem ' Wechsel kamen die Platzherren auf, jedoch reichte | es nur zum Ehr°ntreffer. Krofdorf trat im ersten Spiel in Grüningen an. Die Mannschaft; führte noch bei Halbzeit mit drei Toren Vorsprung und mutzte sich schließlich noch den Ausgleich ge­fallen lassen.

VfB.-R. 1. 3gb. Heuchelheim 1. 3gb. 3:2 (0:1).

Die 1. Jugend von DfB.-R. mußte zu ihrem er­sten Spiel um die Bannmeisterschaft in Heuchelheim antreten. Da die Mannschaft nach der Sverre erstj zweimal gespielt hatte, sah man dem Spiel nicht etwa mit Ruhe entgegen. Trotzdem die Elf mit Er-' latz antreten mußte, schlug sie sich aber recht gut. Aus dem Spiel ist zu berichten, daß der Gastgeber bis 20 Minuten vor Schluß noch mit 2:0 führt. Dann setzten die Grünwttßen zum Endspurt an, und es gelang, noch drei Tore zu erzielen.

Die 2. Jugend mußte ebm'alls mit einigen Er­satzleuten gegen Garbenteich antreten. Die Gäste,

1. kreisklasse.

Rodheim Lollar

Klein-Linden Rüddingshausen

Hungen Lich

Steinbach Großen-Linden

Garbenteich Leihgestern

2. kreisklasse.

Ettingshausen Harbach

Dauer-Segelflug im Küstengebiet: 17:23:00, Reichsschule für Segelflugsport in Sylt.

Derlmer BasketvaMvr i?r begann.

Deutschland von Italien hoch geschlagen.

Im Berliner Sportpalast begann am Samstag das internationale Basketballturnier mit zwei Kämp­fen. In der Gruppe A schlug Europameister Lettland durch seine überlegene Technik und geschickte Kampf- sührung Großbritannien mit 53:23 (26:10). Fast jeder Angriff der Letten endete mit einem Erfolg. Schmits war allein 19mal erfolgreich. Der Europa­zweite Italien bezwang in der Gruppe B die deut­sche Mannschaft mit 28:9 (15:3). Die Fortschritte des deutschen Spiels waren unverkennbar, man merkt aber doch noch allzu deutlich, daß unsere Spieler aus dem Handballager kommen. Die Angriffe wurden meist zu breit vorgetragen, und am Netz waren die Leistungen nicht befriedigend. Eine Ausnahme machte nur Sollmann, der feine Mitspieler weit überragte.

die in diesem Jahre eine sehr starke Iugendmann- schaft ins Feld stellen, gewannen das Spiel sicher.

5pD. Garbenleich I SpDgg. 1926 Leigeslern I 1:2 (0:1).

Auch Gcrrbenteich konnte den Siegeszug der Blau- weißen nicht unterbrechen. 2:1 ist zwar knapp, ge­nügt aber vollkommen für zwei weitere Punkte. Die Spielvereinigung kam mit folgender Mann­schaft: Krämer; Velten, Lauri!.; Wedemann, Dm- notte, Textor; Schäfer, Arnold, Krick, Laux II. und Funk. Die Hintermannschaft war auf dem Posten, die Läuferreihe lieferte ihr gewohntes Spiel; ledig­lich der Sturm konnte nicht imme.r befriedigen.

Das Spiel begann mit schnellen Vorstößen beider Mannschaften und einige sichere Sachen wurden von beiden Stürmerreihen vergeben. Nachdem einige brenzliche Situationen gerade noch von den Hintermannschaften geklärt werden konnten, gingen die Blauweißen kurz vor der Pause in Führung: Ein Elfmeterball wurde von Krick sicher zum Füh­rungstor verwandelt.

Nach der Pause antworteten die Platzherren mit

Der große Kampf zwischen Englands Fußballelf und einer Mannschaft des Festlandes (desRestes von Europa", wie man in England etwas an­maßend sagt!), der am kommenden Mittwoch in London ausgetragen wird, wird mit riesiger Span­nung erwartet. Die Begegnung ist anläßlich des 75jährigen Bestehens des Englischen Fußball-Ver­bandes zustande gekommen und bildet somit einen Bestandteil der Jubiläums-Feierlichkeiten. Der Kampf auf dem Platz von Arsenal London ist aber weit mehr als nur ein freundschaftliches Iubiläums- spiel, er hat als eine neue Kraftprobe zwischen demMutterland" und dem in den letzten Jahr­zehnten gewaltig zur Geltung gekommenen konti­nentalen Fußball zu gelten. Es ist bekannt, daß die vielen britischen Mannschaften, die in den letzten Jahren auf das Festland kamen, mögen es nun Engländer, Schotten oder Iren, Vereins- oder Ländermannschaften gewesen sein, die Kraft und die Stärke desRestes von Europa" oft sehr drastisch zu spüren bekamen, aber andererseits wissen wir auch, daß es bisher noch keiner kontinentalen

Länderelf gelungen ist, die Briten im eigenen Land ZU schlag.

Es gibt viele, die die Reise der Festland-Elf über

schäft war allen Vorstößen gewachsen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Funk nach einem Allein­gang das zweite Tor erzielen, aber einige Minuten später holten die Einheimischen einen Treffer auf und ein Elfmeterball wurde von den Garbenteichern vergeben, so daß es am Schlüsse 2:1 für Leihgestern stand. Es muß gesagt werden, daß der Sieg glücklich errungen wurde.

(^welvereiniauriq 1900 Gießen.

Verheißungsvoll und kampsesfreudig hat die Iu- genöabteilung der Spieloereinigung 1900 den Kampf um die Bannmeisterschaft begonnen. Die ! 3. Jugend der Blauweißen blieb ohne Spiel, da I Treis wegen Abturnen um Verlegung gebeten i hatte.

1900 1. 3ah. £kin-£iröen 1. 3ad. 5:2 (2:0).

Man muß das Ergebnis bewundern, das dir j 1. Jugend der Blauweißen gegen die gleiche von Klein-Linden erzwungen hctt. 5:2 das klingt recht eindeutig! Erst vor drei Wochen war es Klein- Lindens Jugend, die die Siegeslaufbahn der ersten Jugend der Spielvereinigung 1900 iäh abstovpte und den Blauwcißen auf eigenem Gelände einen 3:1-Sieg abtxotzte. Doch im Kampf um die Punkte zeigte es sich, daß 1900 doch die bessere Jugend stellt. Bis zur Halbzeit führten sie schon mit 2:0 Toren.

1900 2. 3gd. Allendorf (Cahn) 1. 3gb. 3:0 (1:0).

Obwohl die zweite Jugend der Blauweißen nicht in stärkster Besetzung das Feld betreten konnte, , kam fie zu einem schönen Sieg über die 1. Jugend von Allendorf. Der S*urm der 2. Jugend von 1900 zeigte manche Schwächen und ließ manch sichere Torgelegenheit aus. Durch einen Elfmeterball ka­men die Platzbesitzer in Führung. Nach Halbzeit hatten die Blauweißen den Wind im Rücken und waren lange Zeit tonangebend. Der Halblinke, der beste Mann im Sturm, konnte hintereinander zwei weitere Tore erzielen und stellte somit das Endcrgcb« nis her. Die ersten Punkte sind gesichert.

schnellen -Angriffen, aber

athletik; 15. Januar: Schwimm- und Motorjacht­sport; 21. und 28. Januar: Fechten; 11. bis 12. Fe­bruar: Turnen; 19. Februar: Billard; 4. März: Se­geln; 5. März: Radsport; 12. bis 19. März: Kegeln; 19. März: Schießsport und Hockey; 9. bis 23. März: Boren; 2. April: Rudern; 23. April: Kanu.

Keine festen Termine haben Leichtathletik, Wan­dern, Bergsteigen, Golf und Tischtennis erhalten. Die Angehörigen dieser Sportarten stellen sich im Laufe des Winterhalbjahres für Sammlungen bei Tagungen und geselligen Veranstaltungen zur fügung.

. ü.on M Mer fianb q(l ^em Feldweg he- es Lerpslegungz, nb durch «in US in bie Strafet $ 'st- Beginn bet

Salat 5 bis 8, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 9n' 15 J0' Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis

20, Radieschen, das Bündel 8 bis'12 Pf.

*1 Lbe rne Hochzeit. Am morgigen Mitt- mod), 26. Oktober, feiern Postsekretär Heinrich Pau- hnrnr $7? Wilhelmine, geb. Kliebe, Schissen- 11 wohnhaft, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glück­wunsch.

r ** U," faN eines Kindes. Im Haufe Neu­stadt 43 erlitt das Töchterchen Waldtraut des Defo« Fleurs Ko schm jeder einen schweren Unfall. -Oas einjährige Kind stürzte in einem unbewachten Augenblick aus dem dritten in das zweite Stockwerk ab und zog sich dabei einen schweren Schädelbasis- brud) zu. Das bedauernswerte Kind mußte sofort m bie Chirurgische Klinik gebracht werden.

Bei der Arbeit verunglückt. Am ge­strigen Montag stürzte der Monteur Josef Wal­lersheim aus Diersdorf bei Köln auf feiner Ar­beitsstätte in Gießen so unglücklich von einer Leiter ab, daß er mit einer schweren Kopfverletzung in bie Chirurgische Klinik eingeliefert werden mußte.

zu einer ausgiebigen Alahlzeil und einem wohl­schmeckenden Wildbraten verhelfen konnte.

Das 3agdjahr 1938 verspricht bei weitem besser zu werden, da die Witterungsverhallniffe im Frühjahr für die Entwicklung der Hasen und auch des übrigen Wildes außerordentlich günstig waren. Es ist deshalb auch zu erwarten, daß die dem DHW. gespendete Wildmenge die des vorjährigen 3agd'ahres weit übertreffen wird. Die Schaffung Großdeutschlands hat den Auf- gabenkreis des WHW. bedeutend erweitert/ Das ist jedem Jäger bekannt. Jeder Jäger weiß auch, welche Opfer von ihm hätten gebracht werden müssen, wenn nicht unser Führer Adolf Hitler so glücklich und segensreich die Ereignisse der letzten Monate gemeistert hätte. Unauslöschlichen Dank schuldet je­der Deutsche dem Führer. Jeder Deutsche muß ver­suchen, einen Teil dieser Dankesschuld mit allen sei­nen ihm gegebenen Mitteln dadurch abzutragen, daß er wirkliche Opfer bringt. Für den hessischen Jäger ist durch den Aufruf des Landesjägermeisters für den Jagdgau Land Hessen, unfern Gauleiter und Reichsstatthalter Jakob Sprenger, der Weg zu die­sem Opfer gewiesen. Der hessische Jäger wird seine Pflicht tun!

Dutenhofen, 24. Oft Am Samstag ____

15.15 Uhr ereignete sich auf der Landstraße zwischen Dutenho'en und Wetzlar, unweit des Straßenab-

I RHön - Segelflugwettbewerbs und internationaler Veranstaltungen nicht berücksichtigt werden.

I Strecken-Segelflug: 401 Kilometer, von Trebbin nach Oberschlesien, ausgeführt von NSFK.- I Sturmführer Hoffmann, Segelflugschule Treb- ! bin.

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Lpd. Darmstadt, 24. Oft. Der Landesjäger- meifter für den Jagdgau Land Hessen teilt mit:

Seitdem der Reichsjägermeister Hermann Göring durch die Schaffung des Reichsjagdgesetzes alle- aer Deutschlands zu einem einheitlichen Ganzen zu­sammengeschweißt hat, ist es zur Tradition gewor­den, daß die Jager ihrem Reichsjägermeister den Dank für die in der ganzen Welt vorbildliche Neu­ordnung des Jagdwesens auch dadurch abstatten, daß sie jährlich einen Teil ihrer Jagdbeute dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes zur Verfügung .stellen.

3m vergangenen 3agdjahr 1937, das für Hes­sen infolge ungünstiger Witterungsverhallniffe ein sogenanntesschlechtes Hasenjahr" war, spendeten die hessischen 3äger dem Whw. 17 Stück Rotwild, 22 Stück Damwild, 386 Stück Rehwild, 2 Stück Schwarzwild, 1 Stück Muffel­wild, 1290 Stück Hasen, 264 Stück Kaninchen, 9 Stück Fasanen, 1 Stück Feldhuhn, 19 Stück Enten. Zusammen waren dies etwa 24 500 Pfunb Wildbret, also eine Dildbretmenge, mit der man mindestens 4000 fünfköpfigen Familien

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Zweigs nach Münchholzhausen, ein schwerer Derkehrsunfall. Ein Personenkraft­wagen, besetzt mit dem Ehepaar Adrian aus Aachen, wollte einen Lastzug überholen. Da­bei geriet der Lenker des Wagens an der linken Straßenseite auf das Bankett, fuhr gegen einen Baum, der umgerissen wurde, bis der Kraftwagen an einem zweiten Baum zum Stehen kam. Durch den heftigen Anprall erlitt die Frau des Wagen­besitzers sehr schwere Kopfverletzungen. Der Lenker des Fahrzeuges zog sich eine erheb­liche Brustquetschung zu. Beide Verunglückte mußten sofort in das Wetzlarer Krankende s ge­bracht werden. Wie wir dort auf Anfrage hören, liegt die Frau in bedenklichem Zustande darnieder; es besteht für fie Lebensgefahr. Das Befinden des Mannes hat sich gebessert; seine Verletzungen sind weniger schwer, als die der Frau. Die Ermittlun­gen über die Ursache des Unfalles sind noch nicht abgeschlossen. Der Lastzugführer hat der Meinung Ausdruck gegeben, daß er weit genug, rechts gefahren fei, der verunglückte Fahrer des Personenkraft­wagens ist anderer Auffassung.

Synagoge urrö Wohnbaus.

LPD. Nidda, 23. Okt. Das Gebäude der hiesigen Synagoe ist kürzlich in arischen Besitz übergegangen. Der neue Eigentümer wird das Ge­bäude dadurch nutzbar «machen, daß er es zu einem Wohnhaus mit mehreren Wohnungen umbauen lassen will.

/ Landkreis Gießen

Z Steindach , 25. Ott. Arn heutigen Dienstag, 25. Oktober, kann Frau Katharina Margaretha Krämer, geb. Roth, Ehefrau von Ludwig Krä­mer II., ihren 7 7. Geburtstag feiern. Im Jahre 1935 konnte das Ehepaar die goldene Hochzeit be­gehen. Am morgigen Mittwoch feiert der frühere Schuhmachermeister Philipp Haas VI. eben alls feinen 7 7. G e b u r t s t a g. Der alte Herr erfreut sich einer guten Gesundheit. (Unsere Glückwünsche zu den Geburtstagen!)

<£ Leihgestern, 24. Oft Den Soldaten des II. Bataillons I n f a n t e r i e - R e g xm en t s 116, die bei ihrer Heimkehr nach langer Fahrt irn Bahnhof Großen-Linden zu früher Morgenstunde (4 Uhr) Aufenthalt hatten, wurde von der Emwoh- nerschaft der Gemeinden Großen-Linden und Lech- geftern ein herzlicher Empfang bereitet. Nach der Begrüßung wurden sie mit b e l e g t e n B r o t e n, m i t K a f f e e und K u ch e n bewirtet. Die Frauen­schaft hatte 7 0 Formkuchen gebacken; die Frauenhilfe hatte die belegten Brötchen vorbereitet. Die Soldaten aßen mit großem Appetit. Ihren Dank brachten sie den Einwohnern nut dem Gesang einiger schöner Soldatenlieder bar.

N Mainzlar, 24. Oft Der Vorarbeiter Ro­bert Will aus Treis a.d. Lda., beschastigt in der Schlosserei der hiesigen Dibierroerte tonnte m öie- fen Tagen auf eine 2 5jährige Tat i g k e 11 in biefem Betriebe zurückblicken. 3m Schlosser-Aufent­haltsraum fand aus diesem Anlaß em Betnebs- appell statt. Betriebsobmann Ernst S ch la p p'ber mittelte dem Jubilar herzliche Glückwünsche, Meiste Re eh überreichte im Auftrage der^Arbests amera dcn ein Geschenk. Die offizielle Ehrung durch die Firma war bereits am 1. Mai erfolgt. u9 laß des fünfjährigen Bestehens ber D e u 11) Sporthilfe fand im Saal von Muller eine Zu­sammenkunft der Vereinsvertreter aus dem tal statt. Den Vorsitz führte ber Mstarbeiter ber Deutschen Sporthilfe August Kern (Mainzlar). In dieser Versammlung wurden die O l y m p i a - ©am- melglocken geöffnet. Dabei kam ber Betrag von 100 Mark zusammen, der dem ^teicys-

sportführer zu zweckmäßiger Verwendung überwie­sen wurde. Zum Schluß legte Mitarbeiter Kern Zwecke und Ziele der Deutschen Sporthilfe dar.

* Grünberg, 24. Ott. Am Samstag ereignete sich hier ein schwerer Unfall. Der 40jährige Lagerist Heinrich Horst wurde von einem L a st k raftmagen überfahren und erlitt da­bei einen Bruch des linken Oberschenkels. Der be­dauernswerte Mann mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

A Hungen, 24. Ott. Unter außerordentlich starker Anteilnahme wurde hier der durch einen Autounfall ums Leben gekommene Baunternehmer Heinrich Koch zu Grabe getragen. SA., Partei, Kriegerkameradschaft, Gesangverein usw. schritten dem Leichenwagen voraus; viele Leidtragende, vor allem die Gefolgschaften der Unternehmen des Verstorbenen, folgten. Der Geistliche hielt eine ein­drucksvolle Grabrede. Der GesangvereinLieder­kranz" fang ein Grablied, die Kriegerkameradschaft gab die Ehrensalve ab. In einer stattlichen Anzahl von Kranzniederlegungen kam das hohe Ansehen zum Ausdruck, das der Dahingefchiedene in weiten Kreisen genoß. Der Verstorbene, Sohn des Maurer­meisters und Bauunternehmers Koch in Nonnen- roth, besuchte die Volksschule seiner Heimatge­meinde, dann die Realschule in Hungen; er wid­mete sich dem Beruf des Vaters, war im Weltkrieg als Pionier an der Front und baute sich nach seiner Rückkehr in Hungen eine moderne Hofreite, der ein Baugeschäft und eine Zementwarenfabrik an­gegliedert wurde. Auch an verschiedenen anderen industriellen Unternehmen war er beteiligt. Durch Fleiß und Umsicht brachte er seine Unternehmun­gen zu außerordentlicher Höhe. Auch im öffentlichen Leben hat er sich vielfach betätigt. Ein arbeits­reiches Leben hat mit dem jähen Tod dieses Man­nes allzufrüh seinen Abschluß gefunden.

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8 Alsfe l d , 24. Okt. Der Fremdenverkehr in unserer Stadt zeigte in der Zeit vom 1. Avril bis 30. September eine recht beachtliche Zunahme. In den Hotels und Gasthäufern wurden in dieser Zeit 3768 Fremde, gegen 2777 im Vorjahre, gezählt. Die Zahl der Uebernachtungen stieg während dieser Zeit non 4009 auf 4579 im Vergleich zum Vorjahre. Die Zahl ber Auslänber hat sich verdoppelt. Den größten Anteil nn den ausländischen Gästen stellte Däne­mark. Der Schulhauserweiterungs- b a u an der Volksschule, den die Stadtverwaltung in diesem Sommer in Angriff genommen hat, wird bis zum 15. November fertiagcstellt fein. Es werden dadurch zwei große Schiilsäle geschaffen, die durch die Vergrößerung der Berufsschule notwendig ge­worden find.

Kreis Bübingen

£ Bad Selters, 24. Okt. Am Samstag bot sich über unserer Landschaft ein großartiges Schau­spiel. Gegen 16 Uhr zogen mehrere hundert Schneegänse in riesiger Kette in südlicher Rich­tung über unsere Gegend dahin. Der Zug der Vögel wurde viel beobachtet. Am Abend, vorher wurden viele Schneegänse auch über R a n st a d t gesehen.

* Hirzenhain, 24. Okt. Auf einem acht Mor­gen großen Gelände, das von ber Gemeinde Hirzen­hain zur Verfügung gestellt wird, kommt ein gro­ßes Siedl ungs vorhaben zur Durchführung. Es ist die Errichtung von 20 bis 25 Stellen in Aus­sicht genommen. Die Gemeinde hat bereits eine völ­lig neue Siedlungsftraße geplant, die noch in die­sem Herbst ausgebaut wird und das Siedlunas- gelände erschließt. In der Mitte der einzelnen Woh­nungsblocks bleibt ein großer freier Platz, auf dem später das Gemeinschaftshaus errichtet wer­den wird.

Kreis Wehlar.

* Hörnsheim, 24. Okt. Der 18jährige Arbsits- mann Karl Scharlach von hier wurde auf der Straße überfahren und erlitt dabei innere : Verletzungen, bie feine sofortig? Ueberttihrung i in die Chirurgische Klinik zu Gießen notwendig machten.

! Segelflugschule Harzberg in Thüringen. t/u uudvuu, Dauer - Segelflug irn Binnenlands

27 November bis 3^Dezember^^Eissport; 3 Dezem- 40:51:00, ausgeführt von den NSFK.-Männern

Soole?U 8-^.a?uar- Kahlbacher und Führinger mit einem dop- "Schlittensport, 8. bis 29. Januar: Schwer- pelsitzigen Segelflugzeug auf dem Segelfluggelände

3*

daß er zum mindesten Mitschuld trägt, wenn er auf dem Radfahrerwea geht und dort angefahren wird, denn auf dem Radfahrerweg hat er nichts zu suchen. Um Mißhelligkeiten oorzubeugen, dürfte es zweckmäßig fein, in der Kaiserallee Bürgersteig und Radfahrerweg augenfälliger als bisher von ein­ander zu trennen und erkennbar zu machen.

Giehener Dochenmorktpreise.

* Gießen, 25. Ott. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, bas Stück 4 bis 9, Wirsing % kg 8 bis 9 Pf., 50 kg 5 bis 8 Mark, Weißkraut

kg 3 bis 5 Pf., 50 kg 4 bis 5 Mark, Rotkraut' % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg 5 bis7 Mark, gelbe Rüben und Karotten, kg 7 bis 9 Pf., rote Rüben 10 Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Unter« kohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 15 bis 25, Feldsalat, Vio 8 bis 10, Tomaten, kg 20 bis 25, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 30 bis 40 Kürbis 8 bis 9, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Df.' 50 kg 3 bis 3,45 Mark, Aepfel, % kg 30 bis 45 Pf' Birnen 20 bis 45, Blumenkohl, das Stück 20 bis 45'

Leistungssegelfliige wurden ausgezeichnet

Zur Förderung des Leistungssegelfluges hat der Korpsführer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, Generalleutnant Christiansen, einen Sonder­preis gestiftet, der für vier verschiedene Arten des motorlosen Leistungsfluges zuerkannt werden kann. Für das Jahr 1938 wurde der Preis für folgende Leistungen vergeben, wobei die Ergebnisse des

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