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Aus aller Welt

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croillt fei, den sudetenDeutschen Jok­ern n g e n auch nur in angemessener Form ent-

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ie tschecho - slowakische Regierung inroirf en wolle. Irgendwelche konkrete

gegenzukommen. Der englische Premierminister er­widerte daraufhin, daß man englischerseits auf

Folgenschweres Flugzeugunglück bei einer Truppenparade in Columbien.

Bei der am Sonntag aus dem Truppenübungs- platz Santa Anna, 20 Kilometer von der columbia- nischen Hauptstadt Bogota entfernt, abgehaltenen alljährlichen Rlilitärparade stieh ein Kampf- flugzeug gegen bie präsidententri- büne und stürzte dann in die Masse der Zuschauer. 45 Menschen wurden gelötet und zehn weitere Verunglückte sind so schwer verletzt, daß sie wohl kaum am Leben erhalten werden können. Da das Flugzeug nach dem Absturz in Brand ge­riet, wurden sowohl die Toten wie die Verwundeten durch schwere Verbrennungen derart verstümmelt, dah es bei den meisten nicht möglich war, ihre Per­sönlichkeit feslzuslellen. Das Unglück ereignete sich vor den Augen des am 7. August aus seinem Amte scheidenden bisherigen Präsidenten Lopez und seines Rachfolgers Santos sowie zahlreicher Diplomaten. Die Parade war wegen der bevor- stehenden 400-Jahrfeier der Gründung Bogotas in besonders großem Rahmen aufgezogen worden.

Zehn Tote bei einem Eisenbahnunglück in Belgien

Kurz vor St. Truiden in der Provinz Lim­burg sprang ein Wagen eines Personenzuges in einer Weiche aus den Schienen und ritz einen Betonpfeiter einer Signalanlage um. Der Pfeiler fiel auf den Wagen, der vollständig zertrümmert wurde. Bisher gelang es, fünf Leichen zu bergen, während sich fünf Tote noch unter den Trümmern befinden sollen. Die Zahl der Verletzten wird auf über 20 geschaht.

4 lote bei einem Verkehrsunfall in Südfrankreich. In der Nähe von C a r c a s s o n e stürzte ein mit

Optimismus in England.

Oie Londoner Sonntagpresse zum sudetendeutschen Problem.

Forderungen ober Anregungen wurden von keiner Seite gemacht.

pariser Besprechungen.

Paris, 24. Juli. (DNB.) Der englische Kriegs- Minister Höre B e l i s h a hatte eine Unterredung mit Ministerpräsident D a l a d i e r. Im franzö- ischen Kriegsministerium bewahrt man jedoch über riese Zusammenkunft größte Zurückhaltung. Die Blätter heben nichtsdestoweniger die Bedeutung der Unterredung hervor, denn nach dem Besuch des englischen Königspaares erfordere das politische Klima eine immer engere Zusammenarbeit der Generalstäbe der beiden Länder, um die Dispositio­nen der englisch - französischen Landesverteidigung genau auszuarbeiten. Höre Belisha gab dieser engen Zusammenarbeit durch die Erklärung Ausdruck, daß man die Fahnen der beiden Länder nicht mehr unterscheiden könne.

Der amerikanische Schatzsekretär Morgenthau ist am Samstagnachmittag in Begleitung seiner Frau, seines Sohnes und seiner beiden Töchter i n Paris eingetroffen. Morgenthau erklärte Pressevertretern, er sei ohne Sekretär und ohne jedes Aktenstück, nur mit seinem Tennisschläger und seinen Golfschlägern bewaffnet, nach Frankreich zur Erholung gekommen: seine Besuche bei verschiedenen französischen Persönlichkeiten stellten reine Höflich- keitsakte dar. Immerhin ist bekannt geworden, dah eine Besprechung Mit dem FinanzMinister Mar- ch a n d e a u und dem Wirtschaftsminister Patre- n o t r e vorgesehen ist.

(MB.) Nach nserenz der Ojbi,l nmmister von Selm iburg, Norwegen, Pi penhagen zusammen * Verlautbarung hem" | ation in Europa M ruhe, ober man M fer und StoatsinamM er vorliegenden ernWg werden. Die 1*1 der seien fir ihr«"« afionolen Webudl litten. Unter Den W| "ÄH! S S?®' | "SSt

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lieber die Höhe der Derluste an Menschenleben lie­gen noch keine Meldungen vor. Die Beschädigungen an den Gebäuden sind außerordentlich groß. Auch der gesamte Post- und Handelsverkehr in dem be­troffenen Gebiet ist unterbrochen worden.

Schwere Flugzeugunfälle in der Tschecho-Slowakei.

Bei Medonice in der Slowakei stießen drei Jagd- lugzeuge, die in einer Kette übten, aus un­bekannter Ursache zusammen. Einer der Piloten konnte sich durch Fallschirmabsprung retten; die bei­den anderen Piloten kamen in den Trümmern ihrer Maschinen ums Leben. Bei Borek stürzte ein Mili­tärflugzeug ab. Beim Aufschlagen auf den Boden ging die Maschine in Flammen auf. Der Pilot, Oberleutnant Rys, kam in den Trümmern des Flugzeuges ums Leben. Genau vor einem Monat, am 23. Juni, ist der Bruder des Verunglückten ebenfalls bei einem Absturz ums Leben gekommen.

Schweres verkehrsunglück bei Stuttgart

Auf der fchienengleichen Kreuzung der Effenbahnftrecke LeinfeldenNeuhausen und der Straße BernhausenSielmingen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem fahrplanmäßigen Personenzug NeuhausenLeinfelden und dem fahrplanmäßigen Autobus einer Linie der Stutt­garter Straßenbahn. Drei Frauen wurden getötet, drei Personen schwer unb zehn leicht verletzt.

löblicher Unfall auf der Autoumgehungsstratze FrankfurtWiesbaden.

Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Autoumgehungsstraße nach Wiesbaden gleich hinter dem Flugplatz ein schwerer Zusammenstoß zwi­schen einem Kraftwagen und einem Motorradfahrer. An dieser Stelle wird die Straße ausgebessert, doch ist eine Ausweiche» stelle offengelassen, auf die von beiden Seiten die Fahrzeuge losfuhren. Obwohl der Kraftwagen nach rechts ausgewichen war, streifte ihn doch noch das Motorrad, wobei der Motorradfahrer in weitem Bogen auf die Straße geschleudert wurde, wo er tot liegen blieb. Es handelt sich um einen in Frankfurt a. M. wohnenden Willi Schuster.

Das Rostocker Omnibus-Unglück kommt nochmals vor Gericht.

Die Große Strafkammer Rostock wird sich in Kürze mit dem Rostocker Vmnibus-Unglück zu befassen haben, da der zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilte Parchimer Omni- busfahrer Rehmer B e r u f un g eingelegt hat und auch die Staatsanwaltschaft von sich aus Schritte zur Neuverhandlung unternommen hat.

Ticun Schulkinder bei einer Springflut ertrunken.

Bei dem Fischerdorf Chipatoedjha an der Sud­küste von Java wurden 17 Schulkinder beim Queren eines Flüßchens von einer Springflut über­ragt. In wenigen Sekunden stieg das Wasser 27-1 Meter über den Normalstand. Neun Kinder ' ertranken.

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Im Gegensatz zu allen bisherigen amtlichen Er- klärungen meldetPeople" als einziges englrsches Blatt, die Pariser Gespräche hätten zu neuen englisch französischen Abmachungen geführt. Der neue Vertrag, schreibtPeople , stelle die Wiedergeburt und zugleich die (Erweiterung der alten(Entente coröiale" bar. Die bei­den Mächte verpflichteten sich darin zu gegenseitiger Hilfeleistung gegen jeden Angriff ganz gleich^ von welcher Seite ein solcher Angriff komme. Weiter verpflichteten sich die beiden Mächte, sich chrersetts jedes Angriffs zu enthalten, während England gleichzeitig erkläre, daß chm aus Frankreichs Bündnissen mit Sowjetrußland und anderen Staaten keinerlei Der- pflichtungen erwachsen dursten. Endlich werde der neue Vertrag, wiePeople" meldet, auch eine englisch - französische Zusammenarbeit im Fernen Osten zum Schutze her Interessen beider Länder vorsehen.

Oie tschechische presse schweigt.

Prag, 24. Juli. (DNB.) Eine vom Tschecho- Slowakischen Pretzbüro ausgegebene Meldung über die Ratschläge, die der französische Außenminister dem tschecho-slowakischen Gesandten in Paris zur Weiterleitung an seine Regierung erteilte, wird in der tschechischen Presse zum Teil überhaupt mcht ge­bracht, zum Teil an recht versteckter Stelle oder ver­stümmelt wiedergegeben. Nur hier unb da kommt in den Ueberschriften die richtige Erkenntnis über die neue Wendung schamhaft zum Ausdruck. Man lieft u. a. Titel wie ,Hn England und Frankreich hegt man Zweifel an unserem guten Willen" oberFrank­reich sieht es gern, baß die böhmischen Deuffchen nicht vor fertige Tatsachen gestellt werden" usw.

Der Führer gratuliert

NSG. Zum 54. Geburtstage übersandte der FührerÄdolf Hitler Gauleiter und Reichs­statthalter Sprenger am Sonntag folgendes Tele- aramm:Nehmen Sie zu Ihrem Geburtstag meine besten Glückwünsche entgegen". Auch von der Füh­rerschaft der Partei, ihrer Gliederungen und ange- schlossenen Verbände, sowie von allen Teilen der Bevölkerung wurden dem Gauleiter die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Schon am frühen Mor­gen bot das Rhein-Mainische Landesorchester einen Musikvortrag. Hierauf brachten HI. und ID. mit Fanfarenklängen dem Gauleiter den Geburtstags­gruß der Jugend. Anschließend spielte die Kapelle des JR. 81 ein Ständchen und der BDM. erfreute (Bauleiter Sprenger mit lustigen Ziehharmonikada^ bietungen. Im Laufe des Vormittags sanden sich bei Gauleiter Sprenger zahlreiche Gratulanten ein, die ihm die besten Glückwünsche zum Geburtstage übermittelten. Den Abend verbrachte Gauleiter Sprenger in froher Kameradschaft im Kreise seiner Mitkämpfer.

©topellauf eines türkischen ll-Bootes in Kiel.

K i e l, 23. Juli. (DNB.) Aus der Germa n i a - Werst in Kiel lief das erste der von der türki­schen Marine der Firma Krupp in Auftrag gegebenen U-Boote vom Stapel. Dieser Neubau ist das erste auf einer deutschen Werft nach dem Kriege in Auftrag gegebene Kriegsfahrzeug der türkischen Flotte. Außer den türkischen Gästen waren zum Stapellauf mit dem türkischen Botschafter H a m d t Arpag und dem Unterstaatssekretär Said H a l- man der Kommandierende Admiral der Marine- station der Ostsee, Admiral Albrecht, sowie Ver­treter von Partei und Staat erschienen, 9tad) Sin« sprachen des Betriebsführers der Germania-Werft Direktor Schrödter und Unterstaatssekretär Said Halman, in denen die freundschaftlichen Beziehun­gen zwischen der Türkei und Deutschland unb bie Wertung beutscher Arbeit unb Technik zum Aus­druck gebracht wurden, wurde das Schiff durch die Gattin des Unterstaatssekretärs, auf den Namen Süldiray" getauft.

Gauleiter (Sprenger.

Zum 54. Geburtstag am 24. Juli.

NSG. Am Sonntag beging Gauleiter und Reichs­statthalter Sprenger seinen 5 4. Geburtstag. Uns allen, die wir im Rhein-Main-Gebiet zu seiner ; Gefolgschaft zählen, dem gesamten Gau Hessen- , Nassau ist dieser Festtag unseres Gauleiters Anlaß ; zur herzlichsten Gratulation. Nationalsozialisten wa­ren nie gute Geburtstagsdichter, und das ist gut so. Nicht zuletzt aber roütbe unser Gauleiter selbst solche Dichterlinge entsprechend beurteilen. Die schlichte, ja fast herbe Einfachheit unb Selbstverständlichkeit sei­ner Pflichterfüllung >st ihm auch hier Maßstab für fein Urteil. Wir wollen daher heute auch keine Aufzählung jener Leistungen bringen, bie durch den revolutionären Willen und die Tatkraft des Gauleiters das Rhein-Main-Gebiet weit über die Grenzen des Gaues bekannt gemacht haben. Auch das persönliche Lebensschicksal unseres Gauleiters ist bekannt. Sein Einsatz für Deutschland im großen Ringen des Weltkrieges, sein frühes Eintreten für Adolf Hitler unb seine Idee, sein fanatischer Ein­satz in der Zeit des Kampfes und schließlich sein entschlossenes und erfolgreiches Handeln in der na­tionalsozialistischen Aufbauarbeit, die so wie ftüher auch heute stets jenen unbeugsamen Willen ver­spüren läßt, der noch jedes Hindernis überwand.

Das alles weiß die Bevölkerung des Gaues Heft sen-Nasfau. Dieses Wisien aber macht die Reihen der Nationalsozialisten stolz, und dies wiederum kann uns unser Gauleiter nicht verwehren, daß wir ihm bei der Ueberbringung unserer Glückwünsche zugleich in ehrlicher Gefolgschaftstreue sagen, daß wir auf ihn stolz sind. Aus seinen nie erlahmenden Arbeitseifer, seine stets jugendliche Frische und Schwungkraft, seine Großzügigkeit in der Beurtei­lung der Schuld "anderer, kurz, auf das Vorbild, bas er uns als nationalsozialistische Führerversön- lichkeit bietet.

Gauleiter Sprenger ist diese Persönlichkeit, und es war eines meiner schönsten Erlebnisse in diesem Jahr, als ich in Begleitung des Gauleiters im Frühjahr auf einer Dienstreffe in die befreite deutsche Ostmark erleben durfte, wie bekannt (Bau­leiter und Reichsstatthalter Sprenger im deutschen Land ist. In Linz, der Gauhauptstadt von Ober­donau, hatte der (Bauleiter ein Casä ausgesucht. Er sowohl wie seine Begleitung waren in Zivil­kleidung. Und doch sagte beim Verlassen der Gast­stätte die Garderobenfrau, die dem (Bauleiter feine Reisemütze übergeben hatte,Dös war doch der Sprenger!" Die Frau war nie im Reich gewe'en. Sie hatte unseren (Bauleiter vordem nie gesehen. Auf meine Frage, woher sie Gauleiter Sprenger öe*m kenne, erklärte sie frisch und selbstverständlich:

einen Kanal. Vier Insassen kamen ums Leben, die drei anderen erlitten lebensgefährliche Ver­letzungen.

Schweres verkehrsunglück in der Schweiz^

Unmittelbar vor der Haltestelle Therwil der Bir- sigtal-Bahn ereignete sich ein schwerer Zusammen, stoß zwischen einem aus Schlettstadt (Elsaß) kom­menden Autobus und einem Motorwagen oer Bir- sigtal-Bahn. Als der mit 48 Personen besetzte Auto- bus in Richtung Basel fahrend, die Linie der Birsig- tal-Bahn überguerte, wurde er von einem ebenfalls in Richtung Basel fahrenden Motorwagen der Birsig- tal-Bahn erfaßt. Der Motorwagen bohrte sich dabei in die rechte Seite des Gesellschaftswagsns und riß dessen Wand fast in ihrer ganzen Länge auf. Gleich- zeitig wurde der Führersitz Der Bahn eingedruckt. Der Motorwagen entgleiste, sein Führer wurde schwer verletzt. 17 Insassen des Autobusses wurden verletzt.

Schwere Unwetter in Amerika.

Schwere Stürme an der Atlantik-Küste Nordame­rikas und landeinwärts bis Texas verursachten mei- [enmeite Ueberschwemmungen und riesige Ernteschäden. Der Eisenbahn- , und Autoverkehr wurde stellenweise lahmgelegt. Bisher sind z w an« z j a Personen ertrunken. Bei Woodbridge (Connecticut) stürzte ein Bombenflugzeug der Ma- rine im Sturm ab, wobei die drei Insassen den Tod fanden. Im Neuyorker Bezirk sind mehrere Ausfallstraßen überflutet; Tausende von Automo­bilisten blieben in den Wassermassen stecken.

Ueberfchwemmungskataslrophe in Dschehol.

Nu, von der Autobahn, die hat doch Der Führer beim Sprenger begonnen." Sie kannte unseren Gau­leiter also einzig von den Bildern, die den ersten Spatenstich des Führers zur Reichsautobahn fest- gefjaltm hatten. Dies allein genügte, um iyn nach Jahren sofort wiederzuerkennen. So eng verbindet die Bevölkerung Persönlichkeiten mit ihren Wer­ken, daß sie dadurch in ihrem Erinnerungsvermö­gen für alle Zoft-rn haften bleiben Ein kleines Er­lebnis nur am Rande eines größeren Geschehens, aber es soll heute erzählt sein, um zu betonen, daß wir mit Recht stolz sein dürfen auf die gewaltigen Aufbauleistungen, die der Nationalsozialismus un­ter Führung des (Bauleiter^ in Hessen-Nassau voll­brachte.

Wir wissen, daß der (Bauleiter Dafür nicht ge­feiert werden will. Denn er selbst sieht Den schönsten Lohn für alle Mühe unD allen Einsatz in Der er« folgreichen Erfüllung Der alten nationalsozialisti­schen Forderung aus Der Kampfzeit. In einem Leit­artikel hat er Diesem jüngst foIgenDen Ausdruck ver­liehen:In steter revolutionärer Entwicklung ging der nationalsozialistische Aufbau vor sich unb er­rang seine Erfolge auf allen Lebensgebieten. Die Tatsachen sprechen dafür, keiner kann es mehr be­streiten. All das, von dem wir einst nur gläubig sprechen konnten, hat in den vergangenen Jahren des Aufbaues seine erste Verwirklichung erfahren können. Deshalb zählt diese Zeit zu der chönsten unseres kämpferischen Lebens. Denn jedes Gelingen gab unserem Glauben recht und unserem Sehnen Die Erfüllung".

Zu Diesem kämpferischen Leben, das unseren Gau­leiter stets gleich jung erhalten hat, beglückwünscht ihn heute der (Bau Hessen-Nassau mit Dem Gelöb­nis, ihm bei der Verwirklichung Der noch bevor- stehenDen vielfältigen Aufgaben jene unbedingte freudige Gefolgschaft zu leisten, Die in Der Eidoer- vflichtung wie in unseren bereiten Herzen ihr bin­dendes Gesetz erblickt.

Nationalspanischer (Sieg an

-er Estremadura-Front.

Burgos, 25. Juli. (DNB.) In der Provinz Estremadura hat im Morgengrauen des Sonntags die Abteilung Des Generals Saliquet ihren Vor­marsch in südlicher Richtung fortgesetzt und ist 10 Kilometer tief oorgebrungen. Die Abteilung Des Generals Queipo De Liana stieß nach Norden vor und besetzte Die Stadt Castuera, die 32 000 Einwohner hat. Durch dieses rasche Vordringen Der beiden nationalen Abteilungen waren die inner­halb der Frontausbuchtung stehenden Bolschewisten abgeschnitten. Nach der Vereinigung Der beiden Heeressäulen in Campanario begannen Die Nationalen mit Der Säuberung Des abgeschnittenen (Bebietets. Sie besetzten Dillanueva Dela Sorena, Die Stadt Don Benito, wo sich Das Hauptguartier der Bolschewisten befunDen hatte, Die Stadt Me­dellin sowie die Ortschaften Quintana, Esparragosa und Zalamea. Obwohl die Truppe unter der unge­wöhnlichen Hitze sehr zu leiden hatte, wurde Der Gegner fast völlig aufgerieben. Am Sonn­tag konnte ein Bereich von 2780 Quadratkilometer mit 23 wichtigen Städten und Dörfern mit einer Gesamteinwohnerzahl von 400 000 erobert werden. Unter Den großen Mengen an Kriegsmaterial, das erbeutet wurde, befanden sich auch Geschütze, Ma­schinengewehre, Panzerwagen und zwei große Munitionslager. Bisher konnten über 1000 rote Gefallene gezählt werden. Die Zahl der (Befange­nen läuft auf mehrere 1000 Mann an. Der Opera­tionsplan, der von General Franco entworfen war, sah eine Offensive von neun Tagen vor, die schon in dreieinhalb Tagen durch geführt werden konnte. Die in die Berge geflüchteten Ein­wohner kehrten wieder zurück, als sie die Flaggen Der nationalen Truppen erblickten und bereiteten ihren Befreiern stürmische Huldigungen. Unter Den (Befangenen befinDen sich auch zahlreiche Volksfront- führer unb politische Kommissare, Denen Die Flucht durch bie überraschend schnell Durchgeführten Opera­tion unmöglich gemacht wurde.

haben die große Stahlbrücke zwischen Dschehol und Kupeiku im Zuge Der Bahnlinie Dschehol Peking fortgerissen. Der Oberbau der Bahn, die erst kürzlich eröffnet wurde, ist auf weiten Strecken völlig zerstört worden, so daß Der gesamte Eisenbahnverkehr eingestellt werden muhte. Eine Wiederherstellung Der Bahnstrecke ist erst nach Ab­ließen des Hochwassers möglich. Polizei und Mi- itär nahmen Den Kampf gegen das Hochwasser auf.

London, 24. Juli. (Europapreß.) Der durch \ Die Entwicklung Der vergangenen Woche ausgelöste 1 Optimismus beherrscht nach wie vor die gesamte < englische Presse in einem nur selten erlebten Maße. , BesonDers Die Der Regierung nahestehenden Blätter, , wieObserver",Sunday Times" undSunday Disvatch" sehen in Den Pariser Gesprächen einen ' Auftakt für eine Verständigung unter der Voraus­setzung allerdings, daß es gelingt, Die f u D e t e n « 1 deutsche Frage in einer für alle Parteien be­friedigenden Weise zu lösen. Aber auch Die Aus­sichten hierfür werden fast durchweg als günstig beurteilt, ohne daß ganz klar wird, worauf diese Hoffnungen sich gründen. Anscheinend rechnet man jedoch Damit, Daß Die tschecho-slowakische Regierung unter englisch-französischem Druck nachgeben wird. Jedenfalls ist man sich klar darüber, Daß die Vor­schläge Der tschecho-slowakischen Regierung in Der heutigen Form keine geeignete Der- handlungsgrundlage Darstellen unb Prag Den berechtigten ForDerungen Der Sudetendeutschen sehr viel weiter entgegenkommen muß, ehe eine Lö­sung der ganzen Frage in den Bereich Der Möglich­keiten gerückt wird.

ImObserver" betont Garvin, die ffchecho-slowa- kische Regierung habe das Nattonalitäten-Statut vorsätzlich verschleppt. Nach allem, was man heute von diesem Statut wisse, sei es ein überkluges und kompliziertes Doku» men t", das lediglich Darauf berechnet sei, im Aus­lande auf Die Sympathien für Die Tschecho-Slowakei zu wirken, aber im Grunde allen wichtigen Fragen ausweiche und nicht einmal für eine vorüber­gehende Lösung die Grundlage biete. Der ganze Plan liefe darauf hinaus. Die Herrfchaftder Tschechen über bie Deutschen aufrecht zu erhalten unD Die grundsätzliche Deutsche ForDerung nach Selbstverwaltung beiseite zu schieben. Aus Dieser Haltung ergebe sich die NotwenDigkeit, Daß sich die europäischen Staatsmänner unD vor allem bie englische Regierung mit Der suDetendeut- schen Frage befaßten.Sunbay D i s p a tch" schreibt, bie tschecho-sowakische Regierung befinde sich in einem schweren Irrtum, wenn sie sich einbilde, England und Frankreich würden sie unter allen Umständen stützen. Die englische Regierung beobachte die Haltung Prags mit kritischen Blicken.

Times stellt fest, baß zwar eine leichte Ent­spannung eingetreten sei, daß sich aber gründ- sätzlich nichts geändert habe. Auf Dem Wege zu einem Abkommen gebe es immer noch

vier lote

bei der Explosion einer Feuerwerkskörpersabrik.

Durch die Explosion von Feuerwerkskörpern ist eine Feuerwerkskörpersabrik in Novoli (Süd-Apu- lien) eingestürzt. Unter ihren Trümmern haben vier Arbeiter den Tod gefunden.

Deuffche Fliegererfolge in Italien.

Bei Der Preisverteilung für die bisher abge­schlossenen Wettbewerbe des III. 3n ter natio­nalen Jtalien-Rundfluges erhielt Chri­stian Dietrich den 1. Preis in Der Steiaprufung sowie im Zuverlässigkeitswettbewerb. In der Der­brauchsprüfung erhielten Die Deutschen Alsfeld und Riechers Den 2. unb 3. Preis, während Friedrich, Mayer und Jacobs im Zuver­lässigkeitswettbewerb noch Öen 2. bis 4. Preis für Deutschland erwarben. An dem von Wettbewerben freien Samstag begaben sich Die 19 im Wettbewerb befinDlichen Konkurrenten nach DeneDig, wo Sonntag ab 16.30 Uhr mit Der Schnelligkeits­prüfung die große internationale Flugsportwoche ihren Abschluß fand.

Jüdisch- Rauschgisthändlerbande in Paris ausgehoben.

Der Pariser Polizei ist es gelungen, eine um- fangreiche Rauschgifthändlerbande auszuheben, de- ren Haupt bezeichnender Weise der Rabbiner von Brooklyn (Neuyork) gewesen tfl Die

;roße Schwierigkeiten; zwischen Dem tschechischen Angebot und Den sudetendeutschen ForDerungen be­stehe noch eine weite Kluft. In Dieser Erkenntnis würDen Chamberlain unb Halifax sich nicht Damit begnügen, abzuwarten, bis Der Zusammenbruch komme. In einigen HauptstäDten suche man nach Mitteln zu einer Lösung, Die Aussicht auf Erfolg hätte. Wenn Die Regierung Die NotwenDigkeit von Zugeständnissen an Die SudetenDeutschen unterstri­chen habe, so habe sie Dabei doch nicht die andere Seite Des Problems au» Dem Auge verloren: näm­lich Die Aufrechterhallung Der Unversehrtheit des tschechischen Staates. AuchDaily Teleegraph" schreibt, in britischen Regierungskreisen sei man sich Darüber klar. Daß sich an der tatsächlichen Lage zwischen Der Prager Regierung unD der deutschen Minderheit bisher wenig geändert habe und daß Die Verhandlungen zum Endstadium noch weit entfernt seien.

Eine Richtigstellung.

Chamberlains Unterredung mit Botschafter von Dirksen.

Berlin, 23. Juli. (DRV.) Lin großer Teil der englischen INorgenpresse hatte an den Besuch des Botschafters von Dirksen beim eng­lischen Premierminister am Freitag aller­hand Vermutungen geknüpft und muhte von angeb­lichen deutschen Vorschlägen und Angeboten zu be­richten. Die englische Regierung hat sich Samstag mittag veranlaßt gesehen, dieser Flut von teils falschen und teils tendenziösen Berichten entgegen­zutreten.

hierzu erfahren mir von unterrichteter Seite: Der deutsche Botschafter v. Dirksen wurde

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gestern bei Verabschiedung gelegentlich eines länge­ren Urlaubs von dem englischen Premierminister Chamberlain zu sich gebeten. Bei dieser freundschaft­lichen Aussprache, die sich auch auf Die deutsch- englischen Beziehungen im allgemei­nen erstreckte, nahm der deutsche Botschafter Ge­legenheit, die englische Regierung auf die vorliegen­den Meldungen aus Prag hinzuweisen, die erkennen liehen, dah man dort offenbar nicht

Eine Ueberschwernmungskatastrophe von unge­wöhnlichem Ausmaß hat Die berühmte norDchine- siche TempelstaDt Dschehol heimgeiucht. Tagelange Regenfälle haben Den Wulienfluß, Der völlig ausgetrocknet war, in einen mehr als sechs Meter tiefen reißenden Strom verwandelt. Die Wasser­fluten durchbrachen Die Dämme, die eine Starke von sieben Meter haben, unb überschwemmten Den Westteil Der Stadt. Der berühmte Sommerpalast _ nuLÄie Km inu I ift schwer beschädigt worden. Die Fluten, die mit

Männern besetzter Lastkraftwagen i n I außerordentlicher Geschwindigkeit ins Tal ftromen,