Am Sonnta,
graphen und
6en, das i
und zu werten.
Auszug aus der Liste der Preisträger
E.
ng, Büdingen; Willi Schmidt, Müller, Gießen; Ernst Rock,
Gießen; Liselotte Gin
Büdingen; Margot
Karl
dingen.
Abteilung 80 Silben.
Hagen,
Gchnellschreiben.
E. — Ehrenpreis.
Ludwig Hellmold, Gießen; Arthur Meier,
Gründerg; Dora Kern, Gießen; Grünberg; Sofie Frank, Butzbach.
Gut:
Abteilung 260 Silben.
Sehr gut: Willi Brückmann, Gießen, E.
Abteilung 240 Silben.
Hervorragend: Dora Kern, Gießen, E.
Abteilung 220 Silben.
Hervorragend: Adolf Maser, Büdingen,
Abteilung 200 Silben.
Hervorragend: Liselotte Böttcher, Wetzlar, E.
Abteilung 180 Silben.
Hervorragend: Dina Michel, Grünberg, E.;
Hervorragend: Elsbeth Karnbach, Gießen, E.; Karola Earl, Schotten, E.; Ilse Hofmann, Schotten; H. Kern, Büdingen; Ernst Knaf, Bü- dingen; Walter Sprankel, Grünberg; Heinrich “ ' ----- ; Ilse Schuch, Büdingen, E.;
Gerda Beck, Büdingen; Karl Kern, Büdingen;
Schwalb, Büdingen; Heinrich Lepper, Grünberg: Gerda Beck, Büdingen; Karl Kern, Büdingen; Karola Carl, Schotten; Lotte Meier, Bad-Nau-^ heim; Anni Derzbach, Gießen; Berta Krumm, Grünberg; - Liselotte Böttcher, Wetzlar; Willi Brückmann, Gießen; Ernst Schmittdiel, Gießen; Gertrud Barth, Büdingen; Ilse Wurm, Gießen; Anneliese Seybicke, Gießen; Hilde Siebert, Gießen; Walter W. Bender, Großen-Linden; Willi Hof-
Anni Sänger, Butzbach; Hermann . _ Grünberg; Helene Lange, Gießen; Karl Schmidt, Büdingen; Franz Zöller, Büdingen; Elsbeth Karnbach, Gießen; Karl Wolf, Büdingen; Helmut Wolf Gießen; Emmi Metzger, Butzbach; Ernst Knaf, Büdingen; Otto Fuchs, Grünberg; Willi Schäfer, Gießen; Willi Dietz, Großen-Linden; Heinrich Herbst, Büdingen; Karl Leisinger, Wetzlar; Emma Glock, Schotten; Erich Ries, Gießen; Karl Alt, Büdingen; Heinz Weinandt, Großen-Linden; Hilde Kaiser, Büdingen; Ilse Graf, Schotten, Karl Moser, Schotten; Karl Heinz Möller, Gießen; Hanny Jöckel, Grünbera; Heinrich Grimmelbein, Großen-Linden; August Müller, Gießen; Emmi Wahl, Gießen; Margot Meier, Bad-Raüheim; Gisela Knaf, Büdingen; Otto Schneider, Gießen; Helmi Zachritz, Bad-Nauheim; Lydia Lotz, Grünberg; Margot Müller, Gießen; Rosemarie Simon, Gießen; Margot Textor, Großen-Linden; Karl Zulauf, Gießen; Heinz Otto Berger, Büdingen; Otto Stoll, Büdingen.
Ableitung 100 Silben.
Hervorragend: Waltraut Handstein, Grünberg, E.; Willi Dietz, Großen-Linden; Willi Hofmann, Büdingen, E.; Otto Goullon, Büdingen; Ewald Eckhardt, Großen-Linden, E.; Erna Klöß, Grünberg, E.; Gertrud Engelhardt, Butzbach; Gottfried Strauch, Grünberg; Margret Faust, Bad- Rauheim, E.; Walter Reuter, Gießen; Karl Zulauf,
Der Samstag, 28. Mai, wird mit den Flagaen- hissungen auf dem Universitätsgebäude und dem Studentenhaus seinen Anfang nehmen. Vormittags findet in der Aula der Universität ein Festakt mit Gefallenenehrung statt, bei dem neben dem Rektor auch der Hauptstellenleiter für Kameradschaftserziehung in der RSF. Pg. Reich das Wort ergreifen wird. Nachmittags beginnt der Tag der Wissenschaft, u. a. mit einem Vortrag von Prof. Dr. Bley über die Aufgabe von Wissenschaft und Erziehung im Dritten Reich. Daran wird sich eine Siegerehrung der Sieger im dritten Reichsberufswettkampf anschließen. Abends veranstalten die sieben Kameradschaften des NSDStB. Kameradschaftsabende mit Alten Herren und Gästen.
Am Sonntagvormittaa werden sich die alten NSDStB.-Kameraden der Gruppe Gießen im Studentenhaus treffen. Weiterhin führt die Studentenschaft der Gießener Bevölkerung in der Turn- halle am Aulweg das neue studentrsc^ Fechten vor. Am Nachmittag ist großes Volksfest im Club.
Abschlußabend des Lehrgangs der Mütierschulung in Gießen.
Ein Doppelkurs des Mütterdienstes im Deutschen Frauenwerk über 1 Erziehungsfragen und die Beschäftigung des Kleinkindes, der in her Sonnenstraße in der Aliceschule stattfand, wurden am Montag mit einem gemeinsamen fröhlichen Abend in der „Bergschenke" beendet. 60 grauen und Mädchen beteiligten sich an diesem Lehrgang, darunter 16 Mitglieder der Iugendgruppen.
Die Leiterin des Lehrgangs, Fräulein Faust, hatte es gut verstanden, den Frauen und Mädchen die wichtigen Erziehunasfragen nahezubringen und sie einzuführen in die Welt des Kindes. Theoretische Fragen, wie: die Bedeutung der Freude in der Erziehung durch das Spiel, oder Erklärungen über die geistige Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren, Kiliderfragen und Antworten darauf, Kinderunarten und Erziehungsfehler, das alles wurde erläutert. Im praktischen Teil der Abende wurden Wiegen- und Kinderlieder gesungen, Geschichten und Märchen erzählt. Da wurde gesägt und gebastelt, geklebt und gemalt. Es entstanden aus wertlosem Material allerhand Kinderspielzeug und nützliche kleine Geschenke. Es wurde Spielzeug für die verschiedenen Altersstufen gezeigt, Spiele um den Familientisch erklärt, die das Kind zur Gemeinschaft erziehen wollen.
Die fröhliche Stimmung des Abschlußabenüs zeigte, in welch' kameradschaftlicher Weise die Teil- Nehmerinnen gearbeitet hatten, und der lebhafte Dank an die Leiterin bewies, wie wohl sich alle bei
Grünberg, E.
Sehr gut: Karl Heinz Fischer, Großen-Linden; Annegrets Bluhm, Bad-Nauheim; Ilse Berges, Büdingen; Heinrich Karl Kühn, Grünberg; Hermann Von-Eiff, Laubach; Anneliese Seybicke, Gießen; Otto Fuchs, Grünberg; Walter Harnisch, Großen-Linden; Willi Schäfer, Gießen; Gertrud Ziegler, Gießen; Otto Ferger, Gießen; Heinrich Herbst, Büdingen; Walter W. Bender, Großen- Linden; Anneliese Hedderich, Alsfeld.
Gut: Heim Zinn, Büdingen; Erich Ries, Gießen; Ludwig Hellmold, Gießen; Irmgard Zöller, Gießen; Emmi Wahl, Gießen; Gisela Knaf, Bü-
Hervorragend: Anny Schmandt, Großen- Linden, E.; Heinz Reinhold Fischer, Großen-Linden, E.; Hermann Schwalb, Büdingen; Karl Haschberger, Butzbach, E.; Karl Schmidt, Büdingen.
Sehr gut: Hilde Diehl, Butzbach; Emmi Metzger, Butzbach; Martha Hentschel, Großen- Linden; Franz Zöller, Büdingen; Otto Stoll, Büdingen; Heinrich Lepper, Grünberg; Reinhold Textor, Großen-Linden; Heinz Otto Berges, Büdingen; Johanna Schulz, Butzbach.
Gut: Elfriede Grandhomme, Schotten; Luise Kraft, Alsfeld; Tilly Hoffmann, Schotten; Heinz Weinandt, Großen-Linden; Irmgard Gebauer, Alsfeld; Karl Frank, Grünberg.
Ableitung 60 Silben.
Anni Sänger, Butzbach; Emilie L-mderheidt, Büdingen; Karl Bähr, Büdingen, E.; Heinrich Helf, rich, Büdingen, E.; Karl Wolf, Büdingen; Hermann Hagen, Grünberg; Karl Möser, schotten.
Sehr gut : Ilse Graf, Schotten; WM Bruder, Büdingen; Paul Breuer, Schotten; Karl Alt, Büdingen.
nichtigschreiben.
hervorragend:
Karl Bähr, Büdingen; Karl Hahn, Wetzlar; Anny Schmandt, Großen-Linden; Ilse Schuch, Büdingen; Heinrich Helfrich, Büdingen; Otto Krumm, Grünberg; Marie Keßler, Großen-Linden; Konrad Georg Emmerich, Gießen; Waltraud Handstein, Grünberg; Emma Reitz, Gießen; Ernst Rock, Grünberg; Erna Klöß, Grünberg; Margot Drescher, Gießen; Hilde Diehl, Butzbach; Margot Faust, Bad-Nauheim.
Sehr gut
Adolf Maser, Büdingen; Willi Pfeiffer, Gießen; Ewald Eckhardt, Großen-Linden; Martha Hentschel, Großen-Linden; Walter Sprankel, Grünberg; Walter Reuter, Gießen; Karl Heinz Fischer, Großen-Linden; Erna Dech, Gießen; Minna Sommerlad, Gießen; Hüde Cloos, Gießen; Marie Gümbel, Großen-Linden; Margrit Fahrenbach, Gießen; Heinrich Reinhard, Bad-Nauheim; Hein, rich Karl Kühn, Grünberg; Waltraud Burhenne, Gießen; Wilhelm Böhm, Schotten; Hermanrt
Otto Krumm, Grünberg, E.
Sehr aut: Gretel Roßkath, Gießen; Hanni Göckel, Büdingen; Else Primm, Wetzlar.
Abteilung 160 Silben.
Hervorragend: Hilde Sibbert, Gießen, E.; Margot Drescher, Gießen, E.; Margot Textor, Großen-Linden; Karl Heinz Möller, Gießen; Elfriede Werner, Gießen; Berta Krumm, Grünberg, E.; Wilhelm Dapper, Gießen; Liesel Bingel, Gießen; Anni Derzbach, Gießen; Minna Sommer- lad, Gießen; Hilde Cloos, Gießen.
Sehr gut: Annemarie Raab, Gießen; Liesel Kratzenberger, Gießen; Frida Merz, Gießen.
Gut: Ernst Schmittdiel, Gießen.
Abteilung 140 Silben.
Hervorragend: Ilse Wurm, Gießen, E.; Marie Gümbel, Großen-Linden, E.; Willi Stamm, Bad-Nauheim; Hilde Müller, Reichsbahn Gießen; Mimi Bastian, Gießen; Konrad Georg Emmerich, Gießen, E.; Erna Dech, Gießen; Karl Hahn, Wetzlar, E.; Rudolf Grün, Grünberg; Lore Bücking, Gießen; Helmut Seibert, Gießen; Lydia Lotz, Grünberg.
Sehr gut: Gusti Reh, Reichsbahn Gießen; Anneliese Adam, Reichsbahn Gießen; August Müller, Gießen; Gerhardt Adam, Reichsbahn Gie- ßen; Helmi Zachritz, Bad-Nauheim; Rosemarie Simon, Gießen; Erna Methsessel, Büdingen; Gertrud Bath, Büdingen; Heinrich Krimmelbein, Großen-Linden; Emmy Jöckel, Grünbera.
Gut: Waltraud Burhenne, Gießen? Gertrud Lindenstruth, Gießen; Rudolf Feddeler, Gießen.
Abteilung 120 Silben. .
Sehr gut: Ilse Schuster, Wetzlar; Karl Leisin- Bender, Büdingen; ger, Wetzlar; Marie Keßler, Großen-Linden.
Gienografen-Tagung in Büdingen.
Oer Gtenografen-Rachwuchs im Kreisverband Gießen brachte wieder gute Leistungen
Die diesjährige Tagung des Kreisverbandes Siezen der Deutschen Stenographenschaft, zu dem nicht allein die Kurzschriftvereine von Oberhessen, sondern auch die von Wetzlar, Dillenburg und Biedenkopf gehören, hatte der Ortsverein Büdingen übernommen.
In der Dertreterversammlung er,lat- Lete der Kreisverbandsführer K. H. Kuhl, Gießen, Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Er konnte den Gauverbandsfuhrer, Landtagsdirektor i. R. Werner, Darmstadt, und den Staallichen Prüfungskommissar, Kammerstenograph und Lektor ür Kurzschrift an der Universität Heidelberg Michael Winkler, begrüßen. Aus dem Bericht ging hervor, daß in allen Ortsvereinen rege Tätigkeit herrscht und besonders die Unterrichtskurse sehr gut besucht sind. Die Vereine Büdingen, Laubach und Schotten sind nach Aufhebung des gemein jamen Unterrichtswerks „Häuser der Kurzschrift", das zwischen der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Stenographenschaft geschlossen war, wieder zu dem Kreisverband Gießen zurückgekehrt.
Gauverbandsführer Werner gab in ausführlichen Darlegungen Aufklärung über die stenographische Lage im Gauverband und das Aufgabengebiet der Kurzschriftvereine in Zukunft.
Aus dem Bericht des Rechners Ludwig G r a v e - l i u s war zu entnehmen, daß die Kassenverhältnisse des Kreisoerbandes in bester Ordnung sind.
Nach kurzer Aussprache wurde als Ort für die nächste Kreisverbandstagung Lauterbach bestimmt und die Versammlung mit einem Gruß an den Führer geschlossen.
Bei einem Kameradschaftsabend verbrachte man
Nach dem Mittagessen fand eine Führung durch die schöne Stadt Büdingen und bann im Fürstenhof eine Begrüßungsfeier statr. Nach einer kurzen Ansprache des Vereinsführer Schäfer begrüßte der Kreisverbandsführer Kuhl die erschienenen Schriftfreunde und Gäste. Der Bürgerschaft von Büdingen dankte er für die freundliche Aufnahme. Er hob sodann die großen Verdienste hervor, die sich der Ortsverein Büdingen der Deutschen Stenographenschaft, der in diesem Jahr sein 40jähriges Bestehen feiern kann, um die Ausbreitung der Kurzschrift und die Ausbildung der deutschen Jugend erworben hat. Er gedachte besonders des Ortsvereinsführers Otto Schäfer III. nebst seinem Stab treuer Mitarbeiter für die mühevolle Arbeit, die sie in den letzten Jahren geleistet hätten. Äm Auftrage der Reichsbundesführung in Bayreuth überreichte er dem Ortsvereinsführer Otto Schäfer III. für feine langjährige treue Mitarbeit und Verdienste um die Forderung und die Ausbreitung der Kurzschrift das stenographische Abzeichen mit Goldkranz nebst Urkunde.
Bürgermeister Dieme r begrüßte bann die Stenographen und gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß er, wie vor 5 Jahren, die Stenographen des Kreisverbandes Gießen wieder in den Mauern Büdingens begrüßen könne.
Lieder der Sängervereinigung „Liederkranz - Sängerlust" umrahmten die Feier. Besondere Anerkennung ernteten die Sologesänge des Herrn Wilhelm Appel und der Schnellmaler Kaltenschnee für seine prächtigen Zeichnungen und die herrlich gestellte Marmorgruppe. ,
Vereinsführer Schäfer brachte sodann das Sieg-Heil! auf den Führer aus.
Dank der hervorragenden Tätigkeit des Wettschreibeausschusses unter Leitung von Prokurist August Siebert, dem besonderer Dank gezollt wurde, konnte das Ergebnis des Wett- schreibens gegen 18 Uhr bekanntgegeben werden.
mann, Büdingen;
Emilie Vonderheidt, Büdingen;
Büdingen; Hanni Jöckel, Büdingen; Werner Barnick, Gießen; Karl Hafchberger, Butzbach; Gottfried Strauch, Grünberg; Gretel Roßkath, Gießen; Liesel Bingel, Gießen; Anneliese Adam, Reichsbahn Gießen; Helmut Seibert, Gießen; Gertrud Ziegler, Gießen; Lore Bücking, Gießen; Rudolf Grün, Grünbera; Elfriede Werner, Gießen; Gerhard Adam, Reichsbahn Gießen; Dina Michel, ' Frank,
bann noch einige vergnügte Stunden.
Am Sonntagmorgen kamen Hunderte von Stenographen und Gästen zu dem Leist^unasschrei- b e n, das in den Räumen der Stadtschule statt- sand. Der Wettschreibausschuß unter Leitung von Prokurist August Siebert, Gießen, hatte alle Hände voll zu tun, um die 408 Arbeiten zu prüfen
starken Bekundung ihrer Zufriedenheit den jungen Musizierenden mit gutem Recht den wohlverdienten Dank und ihre besondere Anerkennung ausdrückten. Auf der gleichen 'Linie der vollen Hingabe an die Sache und der schönen Durchführung standen die gesanglichen Darbietungen der Mädels, die zum Teil den Gesang mit Flötenbegleitung brachten. Auch hiermit fanden sie bei den Besuchern sehr viel Anklang, der sich in starkem Beifall äußerte.
Alles in allem: Die Spielschar unter Leitung von Trudel Stieda hatte diesen Musikabend des BDM. als einen ersten Versuch und vielleicht auch als einen zögernden Schritt in die Oeffentlichkeit oufgefaßt. Der schöne Erfolg des gestrigen Abends hat die anerkennenswerte Mühe und die Liebe der Mädels zur Musik in bester Weise belohnt. Diesem ausgezeichneten künstlerischen Streben sei auch hier in aller Oeffentlichkeit die wohlverdiente volle Anerkennung ausgesprochen. Wenn am Schlüsse des reizenden Abends von einem Mädel die Hoffnung auf ein Wiedersehen bei einer neuen derartigen Veranstaltung betont wurde, so fei dieser Wunsch hier nur bekräftigt in der Gewißheit, daß diese Spielschar des BDM. dann wiederum ihren Besuchern, ebenso wie gestern, einen schönen Abend im Reiche der Frau Musica bereiten wird.
Oer erste Gießener Gtudententag.
Seitens der Alcherrenschaft und der Studentenschaft sind die Vorarbeiten für den ersten Gießener Studententag soweit gediehen, daß das Fest seinen Anfang nehmen und man mit einem guten Verlauf rechnen kann.
Am Freitag, 27. Mai, wird der Studentensuhrer bei einer großen Sportveranstaltung auf dem Universitäts-Sportplatz den ersten Gießener Studententag eröffnen. Wettkämpfe der Studenten, Kameradschaften, zwischen Dozenten und Studenten sowie der Studentinnen werden den Nachmittag ausfüllen. Abends findet im Studentenhaus ein Empfang der Studentenführuna für die Hoheitsträger Der Partii, die Vertreter des Staates, der Stadt, der Universität und der Führer der Altherren- f(haften statt. Der Studentenführer sowie der Gießener Hochschulringführer des NS.-Ältherrenbundes werden hierbei das Wort ergreifen.
werden beim Einkauf von Erdal jetzt gespaü und zur noch besseren täglichen Erdal Schuh» pflege verwendet. - Dann halten die Schuhe länger u.bleiben langer sdiönl
-■ «äj Erdal.
IgrbiQ
den Abenden fühlten. Ein lustiges Lied folgte dem anderen, Gesellschaftsspiele sorgten für Abwechslung, und es war recht spät, als man sich trennte. Viele verabredeten sich schon für den nächsten Lehrgang, der bald hier in Gießen anfangen wird. F. K.
Werbeabend für die Zugendgruppen im Deutschen Frauenwerl.
stalten. Weiter wird gezeigt, wie das Leistungsbuch erworben wird durch eine soziale Hilfeleistung in einer kinderreichen Familie, auf dem Lande oder in der Siedlung, durch Vertretung einer Fabrikarbeiterin in einem Betrieb für sechs Wochen.
Die Anwesenden folgten den Bildern mit reger Aufmerksamkeit und dankten durch lebhaften Beifall.
Die Frauenschaften Gießen-Ost und -Nord hatten im Cafe Leib einen Abend veranstaltet, der eine Werbung für die Jugendgruppen im Deutschen Frauenwerk darstellte.
Die Juaendgruppenführerin von Gießen-Ost, Frl. v. Türcke, sprach einführend über den Zweck dieser neuen Organisation, die alle Mädchen von 21 bis 30 Jahren umfassen will, damit sie sich einreihen in die große Frauenaufbauarbeit. Gerade die Mädchen, die im Beruf stehen, sollen in fröhlicher Kameradschaft hingeführt werden zu den Aufgaben, die jede Frau kennen und beherrschen , muß. Es ist nur zu ihrem eianen Besten, wenn von ihnen der Besuch der Mütterschulungskurse verlangt wird, denn hier mfrbx ihnen gezeigt, welche Verantwortung im heutigen Staat die Frau und Mutter trägt, nicht nur durch die sachverständige Führung eines Haushaltes, sondern auch durch die Betreuung des Kindes, seine Ernährung und Erziehung.
Die Jugendgruppe führte dann zwei lustige Tänze auf und brachte durch den Vortrag von Liedern die rechte Stimmung in den Abend. Am Schluß wurde der Film gezeigt, den die Reichs- ftauenführung zum Zweck der Werbung geschaften hat, und der in lebendigen Bildern das Treiben in den bereits bestehenden Gruppen zeigt. Da sehen wir hinein in die lustigen Heimabende, an denen für die NSV.-Kindergärten und für die Kinder- gruppen im Deutschen Frauenwerk gebastelt wird. Der Fllm zeigt weiter, wie die jungen Mädel sich vergnügen beim Schwimmen, beim Turnen und Wandern, wie sie zusammen fingen und musizieren und die Pflichtabende der Frauenschaft ausge-
Hauptversammlung des Ziegenzuchtvereins.
Der Erste Gießener Ziegenzucht-Verein hielt im „Burghof" Rückschau über die im abgelaufenen Jahre geleistete Arbeit.
Der Verein beklagt den Verlust zweier um die Gießener Ziegenzucht hochverdienter Männer, denen er die Forderung feiner guten Leiftungszucht Der- dankt, des Landwirts Wilhelm Fenchel (Ober- Hörgern) und des Leiters des Tierzuchtamtes Gießen, Oberlondwirtschaftsrats Dr. Otto Wagner, der den Züchtern mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stand. A)nen widmete der Dereinsvorsitzende Heinrich Höbel einen herzlichen Nachruf, und die Versammlung ehrte das Andenken dieser Männer.
Vereinsführer Höbe! gab dann einen lieberblick über die gegenwärtige Lage der Tierzüchter und ermahnte die Mitglieder zur Weiterarbeit an den Zuchtbestrebungen.
Schriftführer Heinrich Philippi erstattete den Geschäftsbericht. Der Verein weist trotz ungünstiger Verhältnisse einen Bestand von 54 Ziegen im Besitze seiner Mitglieder auf. Als Entschädigung für gefallene Tiere wurden 85 Mark vergütet. Das Tierzuchtinstitut Oberer Hardthof hat 20 Ziegen und Lämmer angekauft. Weitere 400 Lämmer braucht das Tierzuchtamt Gießen. Bei den in diesen Monaten neugeborenen Lämmern wurden 75 v. H. als Bocklämmer festgestellt.
Den Rechenschaftsbericht erteilte Rechner Vogel, der über geordnete Kassenverhältnisse berichten konnte, und dem Entlastung erteilt wurde. Da Rech
ner Vogel sein Amt wegen Arbeitsüberhäufung zur Verfügung stellte, wurde,ihm für die langjährige, gewissenhafte Kassenführung der Dank des Vereins ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger bestimmte der Vereinsführer das Mitglieh O m m e r t.
Anschließend überreichte der Vereinsführer den um die Ziegenzucht verdienten Mitgliedern Frau Anna Römer und Heinrich Becker je ein Ehrendiplom für 25jährige treue Mitgliedschaft. Die Milchleistungskontrolle wird anfangs Juni durch- geführt.
Rechner Vogel berichtete über die Förderung der Ziegenzucht durch die Gewährung von^Reichs- zuschufsen für den Um- bzw. Neubau von Stallungen und den Ankauf von Lämmern.
Nachdem noch über eine Reihe organisatorischer Fragen beraten worden war, wurde die Versammlung in üblicher Weise beendet.
Höchstpreise für Speiseöl.
Fwd. Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — hat für die Abgabe von Speiseöl im Groß- und Kleinhandel folgende Höchstpreise fest- aesetzt: für Speise-Sojaöl, Speise-Erdnußöl, Speise- Rüböl, Speise-Sesamöl und Speise-Mischöl bei Abgabe des Großhandels an den Einzelhandel je Kilogramm im Faß 1,12 RM., im Anbruch 1,15 RM., bei Abgabe an den Verbraucher je Liter 1,24 RM. Bei Abgabe von Speiseöl in Teilmengen unter einem Liter ist ein Zuschlag von höchstens 3 Rps. auf die jeweilige Teilmenge zulässig. Diese Anordnung tritt rückwirkend vom 15. Mai in Kraft.
** Silberne Hochzeit.. Am heutigen Mittwoch, 25. Mai, feiern der Oberassistent Emil B o l - l e r und Frau Lisette, geb. Klingelhöffer, Aster- weg 60 wohnhaft, das Fest der Silbernen Hochzeit. Den Iubilaren unfern herzlichen Glückwunsch.
** Maienblasen. Am heutigen Mittwoch ab 19 Uhr findet das Maienblasen vom Turm der S t a d t k i r ch e mit folgenden Darbietungen statt. Choral: „Valet will ich Dir geben", Melchior Tesch
ner 1613; 2. Preis und Anbetung", von Rink; 3. „Vöglein im hohen Baum".
Rundfunkprogramni
Donnerstag, 26.2Rai.
6 Uhr: Frühkonzert auf dem Kreuzer „Königsberg". Es spielt das Musikkorps der 5. Marine» Artillerie-Abteilung Pillau. 8.10: Kleine Morgen- musik. 8.30: Evangelische Morgenfeier. 9.10: Dichter- stimmen aus Oesterreich: Hans Kloepfer: Steirische Geschichten. 9.30: Chorgesang. 10: Ewiges Deutschland. 10.45: Ferientage. 11: Schlageter-Gedentfeier. Stahlkreuz an der Ruhr. 12: Mittagskonzert. 14: Die Plapperliese, Märchen aus St. Märgen im Schwarzwald. 14.30: Heitere Welt der Bühne. 15.15: Maisingen im Wiesenthal. Als Einlage 17 bis 17.20 Uhr: Sportereignisse des Tages. 18: Die Herrenpartie. 19: Nachrichten. 19.10: Es singt die Glocke chr heimatlich Lied. Von Stundenschlag und ^itwandel im Hessendorf. 19.40: Sportspi.egel des Tages. 20: Auf Regen folgt Sonnenschein. 22: Nachrichten. 22.20: Ostpreußen- und Wehrkreisturnier 1938. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Großes Konzert. Richard Strauß — Peter Tschaikowsky.
Freitag, 27. Mai.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Morgenlied, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Kurkonzert. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. 10: Schulfunk. 10.30: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. 12: Werkstonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart unterhalten uns. 15: Kleines Konzert. 16: Bäderkonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Neue Unter!) altungsmusir. 20.10: Volkstänze der Nationen. 21: Kammermusik. 22: Nachrichten. 22.20: Worüber man in Amerika spricht. Von Kurt G. Sell. 22.30: Tanz und Unterhaltung. 24 bis 3: Nachtmusik.


