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Uladfmütags- t zeigte, wurde biet weilenden en gewählt. Um nMt von den lern Abflughafen
gelt dem Gauleiter einstimmig folgende Entfchlie- ßung vor:
„Von der Ueberzeugung durchdrungen, daß die Einheit des deutschen Volkes nur dann gewahrt bleiben wird, wenn die Heranwachsende Jugend eine einheitliche Erziehung erfährt, bekennen wir uns zur deutschen Gemeinschaftsschule. Wir lehnen für di? Zukunft alle andersgearteten Erziehungseinrichtungen ab und find des festen Willens, unsere Kinder nur noch in eine deutsche Gemeinschaftsschule zu schicken. Wir bitten daher den Gauleiter, alles zu tun, daß die Gemeinschaftsschule in Frankfurt Wirklichkeit wird. Wir glauben damit zugleich einen Beitrag zum inneren Frieden unseres Volkes zu liefern. Damit bekennen wir uns zur großen deutschen V o l k s b e m e i n s ch a f t als dem Ziel der nationalsozialistischen Bewegung und unseres Führers Adolf Hitler."
Oie Revolte in Mexiko.
Mexiko-City, 24. Mai. (Europapreß.) Die von General Cedillo geführte und bisher auf die Provinz San Luis Potofi beschränkt gebliebene Revolte hat sich in den letzten 24 Stunden auch auf die Provinzen Veracruz, Tamaulipas und Guanajuato ausgedehnt. Nichtsdestoweniger find Präsident Cardenas und feine Berater davon überzeugt, daß Cedillo nur über wenige taufend Anhänger verfügt. Die Operationen gegen Cedillo werden von dem Verteidigungsminister General Avila Camacho geleitet. Angeblich verfügt Cedillo lediglich über 3000 Mann sowie über eine Staffel veralteter Flugzeuge. Die gegen ihn aufae- botenen Regierungstruppen betragen das Mehrfache dieser Zahl und. sind mit modernen Flugzeugen ausgerüstet. In der mexikanischen Oeffentlich- keit befürchtet man jedoch, daß andere mit der gegenwärtigen Regierung unzufriedene Kreise sich der Bewegung des Generals Cedillo anschließen würden. Mit Beunruhigung sind auch die Nachrichten ausgenommen worden, wonach die in den Vereinigten Staaten in der Verbannung lebenden Führer der „G o l d h e m d e n"-Bewegung in der Nahe der mexikanischen Grenze eingetroffen seien. Ebenso hat die Aufforderung des amerikanischen Generalkonsuls an seine in Mexiko lebenden Landsleute, ungesäumt das Land zu verlassen, Besorgnis erregt.
Am Dienstagmorgen wurde bekannt, daß das Hauptquartier Cedillos von Fliegern der Regierung Cardenas in Montebello in der Sierra Huasteca aufgefunden worden sei. Die Flieger belegten das Lager mit Bomben. In verschiedenen Städten des Staates San Luis Potofi wurde die Polizei entwaffnet, weil sie sich für Cedillo erklärt hatte, so z. B. in Tamazunchale, dem Hauptkreuzungspunkt der Autostraße von Mexiko-Stadt nach den Vereinigten Staaten.
Schwere Unruhen auf Jamaica.
London, 23. Mai. (Europapreß.) Kingston, die Hauptstadt der englischen Kolonie Jamaica, einer der westindischen Inseln im Golf von Mexiko, war am Montag erneut der Schauplatz von schweren Unruhen, in deren Verlauf mehrere tausend Streikende, darunter der Abschaum der Negerbevöl- kerung, die Stadt besetzten. Erst nach Einsatz von Militär konnte die Ruhe wiederhergestellt werden. Der Streik begann mit der Forderung der Müll- kutscher und Straßeyreiniger nach einer 50prozentigen Lohnerhöhung; diese wurde chnen jedoch verweigert. Daraufhin leerten die Müllkutscher die Mülleimer in den Straßen aus. Schließlich griff die Streikbewegung auch auf die Hafenarbeiter über. Innerhalb einer Stunde war das ganze Geschäftsleben der Stadt stillgelegt; die Läden wurden geschlossen. Militär ist bei der Säuberung der Stadt von den Streikenden genötigt gewesen, zur
Waffe zu greifen, so daß mehrere Streikende erschossen wurden. Während der Unruhen erreichten elf Verbrecher von der Teufelsinsel die Stadt und schlossen sich sofort den Streikenden an. Die englische Admiralität hat den Kreuzer „Ajax" von den Bermudas-Inseln nach Kingston beordert. Der Anführer der Streikenden, „der neue Moses", Alexander B u st a m a n t e, .ist von der Polizei verhaftet worden. Mit ihm hatte man 70 andere Rädelsführer festgesetzt. Nach Bekanntwerden dieser Verhaftungen zogen Tausende von Streikenden vor das Gefängnis in Kingston. Es wurde Militär eingesetzt, um die Ansammlung zu zerstreuen. Bustamante verfügt bei der Bevölkerung über ein beträchtliches Ansehen, so daß man mit einem Anschwellen der Ausschreitungen rechnet.
Oie Lage auf dem chinesischen Kriegsschauplatz.
Schanghai, 25. Mai. (Europapreß.) Die in Nordchina von den Japanern durchgeführten Operationen lassen erkennen, daß ihr nächstes Ziel die Abdrängung der Chinesen in südlicher Richtung über die Linie des Gelben Flusses und über die Lunghaibahn ist. Zu diesem Zwecke hat nach der Einnahme Langfengs ein verstärkter Angriff gegen die Orte Kweiteh, Kaifeng und Tscheng- tschau — alle an der Eisenbahn — eingesetzt. Diese von den Chinesen noch gehaltenen Punkte werden von japanischen Fliegern bombardiert. Auch bei Menghsien gehen die Japaner zum Angriff vor und haben den Chinesen hierbei schwere Verluste beigebracht. Menghsien war schon einmal der Schauplatz schwerer Kämpfe, als die Japaner versuchten, den Gelben Fluh zu überschreiten. Die auf dem Jangtsekiang liegenden japanischen Kriegsschiffe sind weiter flußaufwärts in Richtung Hankau vorgerückt. Die Chinesen haben aus diesem Grunde bei Matung, 350 Kilometer unterhalb Hankau, Flußsperren errichtet.
Ein neuer japanischer Landungsversuch wurde in Tschangtschau in der Nähe der erst kürzlich von den Japanern besetzten Insel Amoy unternommen. Mehrere hundert Marinesoldaten sollen gelandet, aber nach mehrstündigem Kampfe von den Chinesen zurückgedrängt worden sein. Die japanische Marineluftwaffe warf über den Außenbezirken Tschangtschaus zahlreiche Bomben ab. Südlich von Macao, der in portugiesischem Besitz befindlichen Insel vor Hongkong, sollen neue japanische Flotteneinheiten eingetroffen sein. Aus diesem Grunde werden von den Chinesen in Südchina Vorbereitungen getroffen, um einen Angriff japanischer Kriegsschiffe auf Kanton durch Flußsperren zu verhindern.
Finnlands Verteidigung im hohen Norden.
Helsinki, 22. Mai. (Europapreß.) Die „Ajon Suunta" behandelt die Befestigung des Gebietes von Petfamo (Lappland). Das Matt schreibt, daß besonders England an der Sicherung ,ber Handelswege von Petfamo, seitdem die Nickelgruben an einen englischen Trust vermietet worden sind, mehr Interesse habe, als Finnland selbst. Im Kriegsfälle jedoch sei die Bedeutung der Befestigung der Petsamoküste nicht zu unterschätzen. Obwohl man mit Sowjetrußland und seinem mächtigen Kriegshafen in Polarnoje nidjt um die Herrschaft über das Eismeer konkurrieren könne, sei im Kriegsfalls auch Finnlands Verbindung mit Schweden zu Lande wichtig, denn eine feindliche Invasion von Norden her, die eine Behinderung finnischer Kriegsaktionen an anderen Fronten bezwecken würde, könnte in jeder Hinsicht verhängnisvoll werden. Die Vorsorge für das weite, ungeschützte Gebiet von Petfamo sei daher eine
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rote OVERSTOLZ-Schachtel, die Vielen gewiss noch in Erinnerung sein wird, knüpft sich eine Umwälzung im Zigaretten- RaucheruDenn bei der Einführung dieser Packung wurdeder OVERSTOLZ zugleich eine neue Mischung gegeben,deren Grundlage echt mazedonische Bergtabake bildeten. Damit wurde zum ersten Mal dieser hochwertige SUischungstyp, der vorher nur teuren Zigaretten Vorbehalten war, dem deutschen (Staucher zu volks-
Mazedonen-Zigaretten lässt sich also auf die damalige Qualitätssteigerung der OVERSTOLZ* Mischung zurückführen.Seit- dem hat nun diese Zigarette den bewährten Mazedonen- Typ behalten, ihre Packung und ihr Preis aberhaben sich gründlich verändert: efetzt bekommt der Taucher für 50 Pfennig 12 statt früher 10 Zigaretten,und zwar fu- gändicht verpackt, sodass die Mazedonen-Mischung der OVERSTOLZ auch immer
tümlichem Preise angeboten, frisch und aromatisch bleibt.
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wichtige Aufgabe, ihre Durchführung läge durchaus nicht außerhalb des Bereiches der Möglichkeit.
Erbitterter Kampf um den Brückenkopf von Balaguer. Salamanca, 25. Mai: (DNB. Funkspruch.) Die Roten setzten auch am Dienstag, wie der natio- natspanische Heeresbericht meldet, ihre Angriffe an der Katalonien-Front fort, die sie zur W i e d e r e r o b e r u n g der Elektrizitätswerke von Tremp unternehmen. Der Angriff richtete sich besonders gegen den Brückenkopf von Balaguer, wo die Bolschewisten wieder eine neue schwere Niederlage erlitten und viele hundert Tote zurückließen. Bei Beginn der Offensive haben sie bereits gegen 4000 verloren und eine bedeutende Menge von Kriegsmaterial eingebüßt, darunter sechs Tanks. General Moscardo, der nationale Befehlshaber im Abschnitt Balaguer, erklärte, nach drei Offensivtagen hätten die Roten nicht den geringsten Erfolg erreicht, sie hätten nicht einen Fuß breit in nationales Gebiet eindringen können. Am Brückenkopf von Balaguer hätten die Roten ihren Angriff durch ein Trommelfeuer bisher unbekannten Ausmaßes eingeleitet; die rote Artillerie sei von französischen Spe- zialisten geleitet worden.
Kleme politische Nachrichten.
Die feierliche Grundsteinlegung zum Volkswagenwerk in Fallersleben am Donnerstag, 26. Mai, 13 bis 14 Uhr, wird vom gesamten deutschen Rundfunk übertragen.
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Im Reichsgesetzblatt ist eine Verordnung über die Einführung der Nürnberger Rassengesetze imLandeOe st erreich erschienen. Danach gelten nun auch dort das'Reichsbürgergesetz und bestimmte Ergänzungen dazu sowie das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre. § 3 des Blutschutzgesetzes, wonach Juden weibliche Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes unter 45 Jahren in ihrem Haushalt nicht beschäftigen dürfen, tritt am 1. August d. I- in Kraft.
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Das Rudolf-Heß-Krankenhaus in Dresden, das die Aufgabe hat, die biologischen Heilmethoden in Einklang mit den Methoden der Schulmedizin zu bringen, feierte das Richtfest eines dreigeschössigen Neubaues.
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Mit Zustimmung der englischen Behörden wurde über dem neuen Gebäude der Vertretung der spanischen Nationalregierung in Gibraltar die Flagge GeneralFrancos gehißt. Es ist dies das erste Mal, daß die rotgelbrote Flagge Nationalspaniens amtlich in Gibraltar gehißt wurde.
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Mit Wirkung vom 24. Mai wurde in Rumänien die Todes st rafe eingeführt für Anschläge gegen Mitglieder des Herrscherhauses oder gegen ausländische Staatsoberhäupter oder gegen staatliche Würdenträger in Ausübung ihres Dienstes, ferner für politischen Mord und Raubmord.
Wirtschaft.
Gießener Gchlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Diehversteige- rungshalle" Rhein-Main in Gießen wurden 2 Ochsen, 9 Bullen, 26 Kübe, 21 Färsen, 103 Kälber, 206 Schweine, 3 Schafe aufgetrieben.
An Preisen wurden erzielt: Ochsen 44 Pf., Bullen 38 bis 43, Kühe 19 bis 42, Färsen 37 bis 43, Kälber 38 bis 63, Schafe 16 bis 44 Pf. je kg
Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,11 RM., Klasse bl) (135 bis 149,5 kg) 1,09, Klasse b2 (130 bis 134,5 kg) 1,07, Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,03, Klassen d bis f (unter 100 kg) 0,97, Klasse gl und 1 (fette Specksauen und Altschneider) 1,05, Klasse g2 und h (andere Sauen und Eber) 1,01 RM Marktverkauf: Großvieh und Schweine zuget-)lt. Kälber und Schafe flott. Alles ausverkauft.
Iihein-Mainische Börse.
Hliffagsbörfe widerstandsfähig.
Frankfurt a. M., 24. Mai. Die Börse zeigte eine weitere Beruhigung und hatte einen freundlicheren Grundton. Zwar setzten sich auf verschiedenen Marktgebieten am Aktienmarkt kleine Verkäufe aus den bekannten Quellen fort, sie stießen aber auf eine wesentlich bessere Aufnahmeneigung, so daß sich die Rückgänge mit durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. in engen Grenzen hielten. Aus hem ermäßigten Stand erfolgten vielfach kleine Rück- und Meinungskäufe, so daß eine Reihe von Papieren Besserungen im gleichen Ausmaß erzielten. Die Umsätze erreichten jedoch nirgends besonderen Umfang, da eine gewisse Zurückhaltung sortbestand. Etwas höher lagen u. a. Lahmeyer, Westdeutsche Kaufhof, Reichsbank, Demag, Feld- müyle-Papier und 23). Goldschmidt bis 0,50 v. H., anderseits bröckelten Felten, Gessiirel, Daimler, Hoesch und Mannesmann um ebensoviel ab, während Scheideansialt 1,50 v. H., BMW. 1 v. H. und Zement Heidelberg 0,75 v. H. nachgaben. IG. Farben lagen mit 157,25 (157,40) wenig verändert, ebenso blieben Verein. Stahl, Adlerwerke Kleyer, Eßlinger Maschinen und Moenus Maschinen behauptet.
Der Rentenmarkt lag weiterhin ruhig. Reichsaltbesitz erhöhten sich auf 133,40 (133). Kom- munal-Umschuldung lagen mit 96,15 (96,13) wenig verändert. Reichsbahn-VA. stellten sich auf 126 (125,90). Der Pfandbriefmarkt bot das gewohnte ruhige Bild, kleine Abweichungen zeigten Liquidationswerte. Stadtanleihen notierten zumeist unverändert. Industrie-Obligationen lagen noch nicht ganz einheitlich, die Veränderungen waren aber gering.
Abendborse freundlich.
Wenn auch die Umsätze an der Abendbörse feinen größeren Umfang erreichten, so war die Haltung am Aktienmarkt anschließend an den Mittagsverkehr weiter etwas freundlicher. Bei kleinen Käufen stellten sich zumeist Erhöhungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Fest lagen Berger Tiefbau mit 148,13 (147), die somit über 2 v. H. des' 5,4 v. H. betragenden D'ividendenabschlags aufholen konnten. Je 1 v. H. gewannen BMW. mit 147 und Deutsche Erdöl mit 138,50, außerdem befestigten sich Buderus auf 118,75 (118), Schuckert auf 182 (181,40) und am Einheitsmarkt Chem. Albert auf 127,75 (127). Kleine Besserungen bis 0,50 v. H. verzeichneten u. a. Hoesch mit 111,50, Rheinstcchl mit 141, Adlerwerke mit 118,65, Gesfürel mit 144,50, Junghans mit 118,50 und Rheinmetall mit 144. IG. Farben hielten mit 157,65. (157,75) den Berliner Schlußkurs, Verein. Stahl überschritten chn um 0,25 v. H. mit 107,40 (107,50). Neben Bankaktien unverändert lagen u. a. AEG. mit 120,25, Bekula mit 161,50, Goldschmidt mit 141, Moenus mit 135,50, Westdeutsche Kaufhof mit 106,75 Am festverzinslichen Markt blieb es sehr ruhig. 5,50 v. H. Pfälz. Liquid, bröckelten 0,13 v. H. ab auf 101,65, JG-Farben-Bonds wurden zu unverändert 130 gefragt, ebenfalls unverändert lagen Reichsbahn- DA. mit 126 und im Freiverkehr Kommunal-Um- schuldung mit 96,15. ,
Jranffurfer Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. Mai. Auftrieb: Rinder 887 (gegen 1025 in der Vdrwoche), darunter 214 (188) Ochsen, 168 (192) Bullen, 378 (484) Kühe, 127
&
1
J^ugendicht ^verpackt
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