188. Jahrgang
tir.71 Erstes vlatt
Zreltag. 25. März M8
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„Wir geben jedem die Hand, der guten Wittens ist."
Gauleiter Bürckel eröffnet in Wien den Abstimmungskampf der Ostmark.
Wien, 24. März. (DNB.) In den Straßen Wiens künden Spruchbänder mit der Aufschrift „Ein Volk — ein Reich — ein Führer!" den Auftakt des Wählkampfes im deutschen Oesterreich an, den der Beauftragte des Führers für die Durchführung der Volksabstimmung, Gauleiter Bürckel, im Großen Konzerthaussaal eröffnet. Um die sechste Nachmittagsstunde stehen Abertausende auf den großen Plätzen und Straßen, wohin Lautsprecher die Kundgebung übertragen.
Gauleiter Bürckel weist hin auf die Parallelität der Erscheinungen an der Saar und in Oesterreich. Dort hätten Juden und Bolschewisten den Kampf geführt, hier seien es die gleichen oder ähnlich verpflichtete Kräfte, die im Zeichen der Internationale oder sonstwie sich ergänzender Mächte ständen. Zum Beweis dafür verlas der Redner ein Telegramm des Rädelsführers des Saaroerrates, Matz Braun, an den Herrn Bundeskanzler S ch u s ch n i g g nach dessen Derratsrede vom 11. Februar, in dem Matz Braun feststellte, daß der Sieg in Wien und Oesterreich das Signal der großen Freiheitsschlacht in ganz Deutschland sein werde.
habe man an der Saar die Frage gestellt: „Bist du für eine freie, unabhängige Saar?“, fo stellte man in Oesterreich die Frage: „Bist du für ein freies, unabhängiges Oesterreich?“ Der Fragesteller fei also in beiden Fällen die gleiche Demokratie. Ihre Schande sollte, so betonte Gauleiter Bürckel unter erneutem Beifall, gerechtfertigt werden durch ein Bekenntnis zu der in aller Welt so salonfähigen demokratischen Freiheit. Unser Volk, unser Reich, unsere Ehre, bedürfen zu ihrem Schuh ausschließlich der deutschen Freiheit, und diese werde auch hier in Oesterreich sichergestellt, selbst auf die Gefahr hin, daß die jüdischen Nutznießer ihrer eigenen demokratischen Freiheiten gezwungen sein werden, Dien zu räumen! (Beifall!)
Man gehe nur einmal durch diese schöne Stadt, man lese die Schilder der Rechtsanwälte und Aerzte oder man mache den Versuch, ein arisches Geschäft aufzufinden, oder untersuche die Listen der Beamten in Justiz und Verwaltung. Man werde die Notwendigkeit der umfangreichsten Einschränkung dieser ach so materiell bestimmten jüdischen Freiheit in Wien erkennen. (Lebhafter Beifall!) Ich verspreche, das Verhältnis zwischen jüdischer Freiheit und Anmaßung auf der einen Seite und deutschem Behauptungsrecht auf der anderen unter allen Umständen zu ordnen, aber dann um so gründlicher auszubalancieren. (Beisoll!)
Der Gauleiter geißelte dann mit scharfen, ironischen Worten des Verräters Schuschnigg Forderung nach einem „sozialen" Oe st erreich und erklärte, Herr Schuschnigg sei bestimmt schon lange sozial, und zwar gründlich sozial, denn schon lange gebe es Bettler hier, und dazu seien es immer mehr geworden. Je mehr Bettler, je sozialer habe wohl Herr Schuschnigg sein wollen. An Stelle dieses unverbindlichen, nichtssagenden „sozial" gebe es für uns den verpflichtenden Sozialismus. Sozialismus bedeute für uns nicht, Bettler zu versorgen, sondern zu verhindern, daß Menschen z ü Bettlern würden, indem man ihnen Arbeit gebe. (Lang anhaltende Beifallsstürme unterstreichen die Worte des Gauleiters.) Am 20. Februar hat der Führer vor dem Deutschen Reichstag ein Bild über die Praxis des deutschen Sozialismus gegeben. Daraus ergibt sich eindeutig, daß sich die deutsche Wirtschaft im Laufe von knapp fünf Jähren von tiefster Depression erholt hat und zu höchster Leistungsfähigkeit geführt wurde. (Lebhafter Beifall!) Vier Tage später hat Herr Schuschnigg ein Bild über die Wirtschaftslage in Oesterreich gegeben. Dabei hat Herr Schuschnigg vergessen, dem Leben und Verdienst der reichen Juden von Wien das Leben der armen Deutschen gegenüberzustellen (ungeheurer Beifall!), jener aus dem Wirtschaftsprozeß a u s g e s ch i e d e n e n Arbeiter^ die sich nur knapp vor dem Hungertod retten können. Er hat vergessen, zu sagen, daß rund 1,1 Millionen im Arbeitsprozeß Stehenden 400 000 ausgesteuerte und unter st ützte, aber voll arbeitsfähige Menschen gegenüberstehen.
Als der Führer seinen Kampf in Deutschland begann, war es nicht so, daß es lauter Nationalsozialisten gab, seinen Kampf führte er für die breite Masse der Jrregeführten. Und wie unendlich viele gehören jetzt zu unseren Treuesten. Glaubt, deutsche Arbeiter, wer Adolf Hitler einmal gespürt hat, kommt nie wieder von ihm los! (Minutenlange Beifallskundgebungen und Heil!-Rufe.) Ihr habt ja leider von einer Volksgemeinschaft bisher nichts erfahren dürfen. Wenn man bedenkt, daß allein in einer einzigen Redaktion hier unter 22 Redakteuren 17 Juden saßen und in allen führenden Stellungen sich Juden herumtrieben, dann bringen wir Verständnis dafür auf, daß es gelingen mußte, euch von uns abzusperren. Dazu das namenlose Elend auf allen Gebieten.
Wir geben jedern die Hand, der guten Willens i st. vor allem jenen, die das Opfer unglücklicher Verhältnisse und das Opfer gewissenloser Hetzer geworden find. Wir tun das, weil wir Deutsche alle eine auf Gedeih und Verderb eingeschworene Gemeinschaft fein
wollen, und wir wollen wirtschaftlich und sozialpolitisch nachholen, was dem übrigen Reiche gegenüber nachzuholen ist. Ich bin in der glücklichen Lage, Ihnen zu verkünden, daß unser Hermann Göring das materielle wirtschaftsprogramm am Samstag von dieser Stelle aus euch übermitteln wird. Dann vergleichen Sie das wirtschaftliche Programm eines Schuschnigg und das Aufbauprogramm der nationalsozialistischen Führung, und Sie können ermessen, was sozialistische Haltung ist im Gegensatz zu sogenanntem sozialem Gerede und Geschwätz. Bei unserem wirtschaftlichen Wollen steht im Mittelpunkt das Gefamtinteresse unseres Volkes. Daraus ergibt sich, daß Arbeitgeber und Arbeitnehmer nichts anderes mehr sein können als Arbeitsbeauftragte des ganzen Volkes, wie es der Führer sagte. Ls herrscht nicht mehr das Geld, sondern einzig und allein das Volk. (Brausender Beifall.) Der Marxismus und das Geld haben die Menschen auseinandergeführt, und wir werden sie zusammenbringen.
Der Gauleiter beschäftigte sich dann mit der letzten Frage des Schuschniggschen Volksentscheides:
Schließlich rechnete Bürckel scharf mit den Legitimisten und den jüdifchen Greuelhetzern ab, die stets die gleichen Lügen verbreiteten, um Deutschland zu diffamieren.
Gegen diese Lügen, so schloß der Redner, erstand nun, aber wie ein allmächtiges Wunder ein Mann. Das Schicksal schrieb ihm Blut, Ehre, Freiheit auf feine Fahne als die großen Kampfparolen, die zum endlichen Sieg führen muhten des einigen deutschen Volkes. Und dieser Mann nahm sein Banner in die Hand und (rüg es von Haus zu Haus, von Dorf zu Dorf, ootj Stadt zu Stadt. Unaufhaltsam geht er feinen Weg mit seherischer Gewißheit. Und dann band der einstige Gefreite den Helm fester und stellte uns wieder Soldaten an die Grenze. Doch nie in feinem arbeitsreichen Leben hat er feine Oesierreicher vergessen. (Brausender Beifall.) Und jetzt steht, er mit dieser Fahne in Wien mitten unter euch, ob es der Welt gefällt oder nicht. (Beifall.) Und er senkt seine Fahne vor all den Opfern, die eurem Volke gehören. Euch aber geziemt es, durch lleberroin- dung und Treue zur Gemeinschaft die Opfer zu
Oer Wahlkampf im Gau Heffen-Nassau hat begonnen.
NSG. Am Donnerstagabend wurde im Gau Hessen-Nassau der Wählkampf für die Volksabstimmung am 10. April, in dessen Rahmen insgesamt 2300 Kundgebungen durchgeführt werden, eröffnet. Vom Kreis Mainz aus nahm die Versammlungswelle schlagartig ihren Anfang. Die Teilnahme der Volksgenossen war so stark, daß die Säle die Massen nicht aufnehmen konnten. Außer den 30 vorgesehenen Kundgebungen mußten deshalb noch 20 Parallelversammlungen angefetzt werden, zu denen Zehntausende auf den verschiedenen Plätzen zusammengeströmt waren. Unter den Rednern, die die Bevölkerung zur Erfüllung
Bist du für ein christliches Oesterreich? — Genau so gewissenlos, wie fie mit den Worten „frei" und „sozial" operierten, fei auch das Heiligste der Menschen, die Religion, für niedrigste Geschäfte mißbraucht worden. Was meine denn Herr Schuschnigg mit seinem Christentum? Die Frage sei schon beantwortet, wenn man auf die Praxis dieses Christen verweise. „Der Schöpfer hat euch", so sagte Bürckel dann, „das gleiche Blut wie uns gegeben. Das war für Herrn Schuschnigg Anlaß, genug, sogar im Namen Gottes die Menschen, die dieses Blut in sich verspürten, von Gefängnis zu Gefängnis zu treiben und sie im Namen Gottes am Schluß ihrer Verzweiflung zu töten. (Anhaltende Pfui!-Ruse.) Es soll uns die Welt sagen, ob es eine größere und schändlichere Gotteslästerung gibt, als den Herrgott selbst in Anspruch zu nehmen, um sein eigenes Werk zu vernichten. (Gewaltige Beifallsstürme.) Der Nationalsozialismus will sich um die völkischen Dinge kümmern und die Kirche ausschließlich um das Seelenheil. Und wenn beide guten Willen haben, muß diese Aufgabe zum Segen des Volkes gereichen. Christus hat die Aufgaben selbst verteilt, wenn er sagte: Gott, was Gottes ist, dem Kaiser, was des Kaisers ist. Und bei dieser Entscheidung, die wir anerkennen, muß es endlich bleiben." (Beifall.)
heiligen, damit der Friede und das Volk endlich siegen. Ein ganzes Volk schließt über Gräbern diesen Bund. Das sei der Dank an unsere Helden.
Deutsche! Dort an der Saar drückte der erste Arbeiter der Nation dem braven Kumpel die Hand, und jetzt hält er seinem H e i m a tl a n d .seine Rechte hin. Nun tretet einander gegenüber. Der von der Saar und du von der Donau. Schaut euch in die gleichen deutschen Augen und gebt euch die Hände. Gleiches Schicksal schmiedet die gereichten Hände zu unlöslicher Klammer, vom äußersten Westen zum äußersten Osten. Und um euch nun ich die ganze Nation versammelt, der Arbeiter, der Bauer, der Soldat, der Katholik, der Protestant, alle ohne Ausnahme und vernehmen euren heiligsten Schwur: Und wären es alle Teufel der Hölle, nie wieder könnten sie uns trennen. Ein Volk, ein Reich, ein Führer!
In tiefer Ergriffenheit erheben sich die Tausende, und minutenlange Heil-Rufe brausen durch den Saal. Spontan stimmte die Menge im Saal und auf allen Plätzen in den Straßen das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied an. Dann brachte der Leiter der Kundgebung ein Sieg-Heil auf den Führer aus, in das die Tausende begeistert einstimmten.
ihrer Pflicht am 10. April aufriefen, befand sich auch der Stellvertretende Gauleiter Linder.
Unsere Redner sprechen heute:
NSG. Am 26. und 27. März sprechen unsere Redner im Kreis Alsfeld-Lauterbach: Christ, Langenselbold, Kirchner, Alsfeld, Dr. Mentzel, Frankfurt, Weß, Oberursel, Ritter, Gießen, Merkel, Frankfurt, Richter, Darmstadt, S ch w e r d t, Offenbach, Steidle, Frankfurt, Steinert, Frankfurt-Fechenheim, T r o st e l, Frankfurt, Dr. Vetzberger, Alsfeld, Weber, Offenbach, Jordan, Offenbach, Schimmel, Offenbach, L e i f h e i t, Nieder-Höchstadt, Schulz, Mainz, Steffan, Hechtsheim, Fr. Müller, Schlüchtern, Döbler, Frankfurt, R ö h r s ch e i d t, Frankfurt, Jochim, Frankfurt, Franke, Frank
furt, Pfeifer, Frankfurt, Schnabel, Frankfurt, Günther, Frankfurt, Neuhaus, Langen, Ni schwitz, Groß-Gerau, Reinhardt, Groß-Gerau, Dr. Schönewald, Hanau, Muhr, Bad Homburg, Brandt, Offenbach.
Deutschlands Handelsvertrags-System. ßon Dr. Carl Wellthor.
Mit einigen Wochen Verspätung, aber mit den Zählen bis Ende 1937 fortgeführt, erscheint soeben die vom Reichs- und Preußischen Wirtschastsmini- sterium herausgegebene „Uebersicht über den Stand der wirtschaftspolitischen Beziehungen Deutschlands im Jahre 1937 ". Sie gibt eine vollständige Zusammenstellung der zwischen dem Reich und den wichtigsten auswärtigen Ländern bestehenden Wirtschaftsabmachungen und verzeichnet auch die Abkommen über den sogenannten „kleinen Grenzoer- kehr", die wegen Vermeidung von Doppelbesteuerung eingegangenen gegenseitigen Verpflichtungen sowie endlich die zwischen den Ländern der Erde bestehenden Kollektivverträge über Verkehr, g e werbe- hygienische Maßnahmen usw.
Gegenüber dem vorigen Jahr ist die wichtigste Neuerung der Abschluß eines Waren- und Zahlungsabkommens zwischen Deutschland und Frankreich. Der zwischen den beiden Ländern bestehende vertraglose Zustand hat zwei Jahre gedauert. Es ist nicht zu verkennen, daß auf der Seite der französischen Unterhändler der Wunsch, die Wirtschaftsbeziehungen mit dem östlichen Nachbarn noch vor Eröffnung der Pariser Weltausstellung zu regeln, anspornend gewirkt hat. Der am 10. Juli 1937 geschlossene Vertrag hat dazu geführt, daß die deutsche Ausfuhr nach Frankreich im Jahre 1937 — verglichen mit dem Vorjahr — i m gleichen Prozentsatz gestiegen ist wie die gesamte deutsche Ausfuhr, und daß die Einfuhr Deutschlands aus Frankreich etwa das Doppelte dieses Durchschnitts ausmacht.
Don geringerer praktischer, aber großer grundsätzlicher Bedeutung ist der Abschluß eines Wirtschaftsabkommens zwischen Deutschland und dem britischen Dominium Neuseeland. In diesem Vertragsabschluß kommt zum Ausdruck, daß gewisse internationale Voreingenommenheiten gegenüber dem Reich schwinden, und daß die britischen Gliedstaaten aus der zunehmenden wirtschaftlichen Abkehr des Mutterlandes Folgerungen zu ziehen beginnen. — Nicht zu einem Abkommen sind wir mit dem Australischen Bund gelangt, wo die Kriegspsychose länger nachgewirkt hat als anderwärts. Aber auch mit Australien konnte Deutschland seinen Warenverkehr beträchtlich ausdehnen. Endlich hat auch gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika der vertragslose Zustand das ganze Jahr 1937 hindurch angehalten. Bei der in der amerikanischen Union herrschenden Krisenstimmung ist nicht zu erwarten, daß bald aussichtsreiche Ver- hindlungen zwischen Berlin und Washington eingeleitet werden können.
Die Uebersicht des Reichswirtschaftsministeriums enthält einen Extrakt jener mühseligen und vielgestaltigen Verhandlungen, die Deutschland zur Verbesserung des Vertragssystems geführt hat. Eine wachsende Zahl, von Ländern hat sich bereiterklärt, statt der Derrechnungsabkommen echte Zahlungsabkommen abzuschließen, die den Interessenten innerhalb bestimmter Größen - Grenzen den Warenverkehr in früherer Weise, d. h. durch Barzahlung, ermöglichen. Da Deutschland jedoch nicht auf eine gewissenhafte Bewirtschaftung der Devisen verzichten kann, mußte der Umfang der deutschen Ausfuhr nach dem betreffenden Lande als Norm für die Lieferungen des Landes nach dem Reich genommen und eine der deutschen Reichsbank zur freien Verfügung stehende Deviftznspitze ausbedungen werden.
Die deutsche Außenhandelsregelung, der sogenannte „neue Plan", ust bereits seit dem 24. September 1934 in ÄraU. Reichswirtschaftsminister Funk hat in seiner Rede auf der Leipziger Frühjahrsmesse anerkannt, daß sich dies Instrument durchaus bewahrt habe und aufrechterhalten bleiben müsse. Im Unterschied zu früheren Jahren hat das Jahr 1937 aber auch binnen- wirtschaftlich unter einer straffen Regelung, dem im Herbst 1936 in Kraft gesetzten „Bier- jahresplan", gestanden. Statt den deutschen Außenhandel zu drosseln, — wie man außerhalb Deutschland prophezeit hatte, — hat der Vierjahresplan eine Steigerung der deutschen Ausfuhr gegenüber dem Vorjahr um etwa 20 v. H., der deutschen Einfuhr sogar um etwa 25 v. H. zur Folge gehabt. Reichswirtschaftsminister Funk hat also durchaus recht, als er in seiner Leipziger Rede vom „Wert des k r i s e n f e st e n d e u t s ch e n Handelspartners" sprach. Deutschland gibt sich mit dem Erreichten keineswegs zufrieden und arbeitet unermüdlich an der Ausdehnuna seines Außenhandels.
In einem ersten grundsätzlichen Teil verzeichnet die Uebersicht des Reichswirtschaftsministeriums die Tatsache, daß der internationale Warenaustausch um die Mitte des vergangenen Jahres einen T e n = den z Umschwung erfahren hat. Legt man den Umfang des Außenhandels vom letzten Konjunkturjahr (1929) zu Grunde, so ergibt sich bis zum zweiten Vierteljahr 1937 eint Steigerung mengen mäßig bis auf 101,0 v. H und wertmäßig auf 80,7 v. H. Im dritten MertePähr 1937 beginnt der Anstieg, und zwar in h schnellem Tempo. Im letzten Vierteljahr waren die Mengen des internationalen Wau Umsatzes wieder auf 94,3 v. H. des Umfang-. 1929, die Werte auf
Gleiches Schicksal schmiedet eine unlösbare Klammer.
Go spart Hessen-Nassau.
Einlagen seit 1932 um 65 Prozent zugenommen — ein glänzender Beweis des Vertrauens zur nationalsozialistischen Staatsführung.
LPD. Zu den zuverlässigsten Unterlagen der wirtschaftlichen Entwickelung und des Vertrauens der Bevölkerung zur Staatsführung gehören anerkanntermaßen d i e Sparkasseneinlagen. Eine Gegenüberstellung der Einlagen bei den öffentlichen Sparkassen Hessen-Rossaus im letzten „Systemjahr" 1932 und in den Fahren des nationalsozialistischen Aufbaues ergibt folgendes eindrucksvolles Bild:
Anzahl
Kontokorrent-
Fahr
Spareinlagen
der Sparkassenbücher
Einlagen
1932
397 Mill. Mark
813 000
63 Mill. Mark
1933
431 ..
863 000
65
1934
516 „
1 578 000
70 „
1935
559 „
1 603 000
77 „
1936
591 „
1 623 000
1937
656 ..
1 662 000
105 „
Die Zunahme der reinen
Spareinlagen von 1932
bis 1937 beträgt bei
den öffentlichen Sparkassen Hessen-Nassaus 259 Millionen
Mark oder etwa
6 5 v. h. So spart Hessen-Rassau im nationalsozialistischen Reich!


