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Wirtschaft

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trunqen auf die am 28. November aufgelegte vierte | die erwähnten Warenkreise aus. Die spatere Hm- Reichsanleche 1938, der damit ein guter Anlauf > zmrchme des Vertriebs weiterer Waren (Z. -B.

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Der Wertpapierbesitz der Banken stieg um 583 Millionen RM., wovon allein 546 Millionen NM. auf Reichsanleihen entfielen. Dabei handelt es sich zum Teil- noch um die Verrechnung der Ottober- Arckeche, ^um Teil aber auch schon um Zeich-

nahrn naturgemäß einen ruhigen Verlauf.

schäft beschränkte sich lediglich auf den Ausgleich kleiner Spitzenbeträge. Die Haltung blieb aber wei­terhin verhältnismäßig fest und die Kurse kamen fast allgemein unverändert zur Notiz. Vereinzelt erfolgten kleine Glattstellungen. Verein. Stahl 105,40 (105,50), AG. für Verkehr 119 (119,75). IG.-Far- ben blieben bei einigen! Geschäft mit 151,50 be­hauptet. Etwas höher notierten Adlerwerke mit 104,75 (104,50), Bekula mit 159 (158,50), Licht und Kraft mit 130 (129,75), Gesfürel mit 131,50 (131), Rheinmetall mit 131 (130,75) und Hapag mit 66 (65,50). Sonst wurden u. a. festgestellt: Mannes­mann 107,50 (107,75), Rheinstahl 132, Daimler 131,75, Demag 145,50, Junghans 99 (99,40), Me­tallgesellschaft 117,75, Moenus 122,50, Westdeutsche Kaufhof 103,75, VDM. 170. Renten lagen geschäfts- los. 6 v H. IG.-Farben unv. 119,25, ebenso Reichs-

Im September hatten sich die Einlagen der Banken infolge des Zusammentreffens der üblichen Quartalsspitze mit der politischen Hochspannung um einige Hundert Millionen RM. vermindert. In den Oktoberbilanzen kam der rasch einsetzende Rück­strom der Einlagen nur in einer Zunahme der Bilanzsumme um 185 Millionen RM. zur Gel­tung, da gleichzeitig die neu aufgelegte dritte Reichsanleihe ihre abschöpfende Wirkung ausübte. Die fetzt vorliegenden November-Bilanzen zeigen dagegen für diesen Monat eine ungewöhnlich starke Steigerung der verfügbaren Mittel.

Die Bilanssumme aller Banken erhöhte sich fast um 1 Milliarde RM., worin natürlich auch der an­sehnliche Zuwachs der Liquiditätsguthaben der Sparkassen und KrMtgenossenschäften bei Banken und Girozentralen enthalten ist. Dank dieser be­trächtlichen neuen Mittel verstärkte sich die Flüssig­keit des deutschen Bankenapparates im November in vielfältiger Weise. Einmal konnten die Indossa­mentsverpflichtungen um 240 Millionen RM. ab- gebaut werden, womit ein bisher noch nie ver­zeichneter Tiefstand erreicht wurde. Im übrigen konnten, da die Wirtschaft keine neue Kreditan­sprüche mehr stellte die Warenvorschüsse und sonstigen Debitoren gingen sogar leicht um 63 Mil­lionen RM. zurück die liquiden Anlagen in Wechsel und Wertpapieren beträchtlich erhöht werden.

In der zweiten Börsenstunde kam das Geschäft nahezu zum Erliegen. Vereinzelt bröckelten die Kurse leicht ab, IG. Farben 151 nach 151,25, Ver­ein. Stahl etwa 105,50 nach 105,75, anderseits Mannesmann 107,75 nach 107,90 und Zement Hei­delberg 146 nach 145. Die erst später zur Notiz gekommenen Papiere lagen uneinheitlich bei Ab­weichungen von 0,50 bis 1,50 v. H., wobei aber Besserungen in der Mehrzahl waren. Schwächer Betula mit 158,50 (160,40) und Rhein. Braun­kohlen mit 203,50 (205,50), Schuckert mit 170,50 (171,75).

Der Freiverkehr war ohne erkennbare Tendenz und im ganzen wenig verändert. Dingler 99 bis 99,50, Verein. Fränk. Schuh etwa 79, Ra­statter Waggon 54 Geld, Torpedo-Werke 139 ex. Div. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse ruhig.

Der letzte Börsenverkehr vor den Feiertagen hm naturgemäß einen ruhigen Verlauf. Das Ge-

Fwd. Der Reichswirtschaftsminister hat durch Erlaß vom 15. Dezember 1938 eine Klarstellung über die Abgrenzung des Verfahrens nach dem Milchgesetz und nach dem Einzelhandelsschutzgesetz getroffen. Danach findet auf Einzelhandelsverkaufs­stellen, die nur dem Milchgesetz unterliegende Waren (Kuhmilch und daraus gewonnene Erzeug­nisse) führen, ausschließlich das Milchgesetz Anwen­dung. Will ein Antragsteller in feiner Verkaufs­stelle neben Milch, Butter, Käse, Dauermrlch, Dauersahne und andere Mlcherzeugnisse führen, so ist dafür die Genehmigung aufgrund des Einzel- handelsschutzgesetzes erforderlich. Das gleiche gilt, falls der Antragsteller darüber hinaus noch Fette, Eier, Marmelade und Honig hinzun-ehmen will.

Die Genehmigung, die für die Errichtung eines solchen Milchgeschäftes erteilt wird, schließt die Ausdehnung des Warensortiments auf andere als

Exportbrauerei Justus Hildebrand GmbH., Pfungstadt

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Kolonialwaren ufm.) bedarf nach dem bekannten Erlaß vom 10. Januar 1936 erneut der Geneh- migung, wobei die Sachkunde hinsichtlich der wei- teren Warenkreise zu prüfen ist.

Rhein-Mainische Börse.

Mllagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 23. Dez. Bei kleinem Geschäft zeigte die Börse eine freundliche Grund­tendenz. Seitens der Kundschaft lagen überwiegend mäßige Anlagekäufe vor, während Abgaben nur wenig erfolgten.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung weiterhin etwas uneinheitlich, die Veränderungen erreichten aber nur Bruchteile eines Prozentes. Zu den ersten Notierungen, die weiter etwas zahlreicher als an den Vortagen zustandekamen, überwogen leichte Besserungen. JG.-Farben mit wieder kleiner gewordenen Umsätzen 0,25 v. H. höher mit 151,25, Metallgesellschaft lebhafter mit 117,75 (118). Ma­schinenaktien setzten zumeist etwas fester ein, Daim­ler 131,75 (131,25), Rheinmetall 130,25 (130,50). Bergwerkswerte lagen uneinheitlich: Verein. Stahl 105,75 (105,40), Rheinstahl 132 (131,75), Mannes­mann 107,40 bis 107,65 (108,13), Hoesch 108 (108,25). Sonst notierten noch u. a. AEG. mit 114,50 (114), Lechwerke Augsburg 101,50 (101), Zement Heidelberg 145 (144,75), Reichsbank 187;50 (188,25), Bemberg 134 (135), Feldmühle Papier 118,75 (unverändert).

An Rentenmarkt herrschte wieder starke Geschäftslosigkeit. Im großen und ganzen blieben die Kurse auf dem gestrigen Stand. Nicht gana behauptet lagen u. a. Reichsaltbesitz mit 127,90 (128), Dekosama I 133,65 (133,90), ferner von Liquidationspfandbriefen Meininger mit 100,30 (100,50) und von Industrie-Obligationen 6 v. H. IG. Farben mit 119,25 (119,90). Etwas hoher 5 v. H. Mittelstahl mit 100 (99,75), 5 v. H. Gelsen­kirchen Berg mit 99,75 (99,65). Im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung unverändert 92,05, späte Schuldbuchforderungen 0,13 v. H. höher mit 98,13.

stellten Mitteln.

Milchgeseh und Einzelhandelsschutzgeseh.

Reuer Einlagenzustrom zu den Banken.

Allerdings wurden auf diesem Konto wohl auch die Erlöse aus der Tilgung von Lieferschätzen an­gelegt, denn der Gesamtbestand der Banken an Schatzanweisungen oerminderte sich im November um 196 Millionen RM,

Da es sich auch bei den neu erworbenen Wech­seln weitgehend um Deckungsstücke für die Sonder- wechsel des Reiches handeln dürfte, bedeutet also auch die Verminderung des Schatzanweisungsbe- ftandes praktisch keinen Rückgang m den insgesamt dem Reich von den Banken zur Verfügung ge-

bahn-VA. mit 124. ________________________

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