Unsere Arbeit gilt der Zukunst.
UM Hab und Gut gebrachten Flüchtlinge zu bringen bereit sind. Wer zur Linderung der großen Not
UHL Seilersweg Nr. 67
adiO Telephon Nr. 3170
eparaturen .«9/1
wolle ist heute Ware erster Qualität. Sie flammt von dem kleinen Angorakaninchen, das sehr beschei« dene Lebensansprüche stellt. Man sieht es dem Tierchen kaum an, daß es seinem Besitzer Jahr für Jahr für etwa 6 bis 8 Mark Wolle liefert. Das Angorakaninchen wird viermal im Jahr geschoren. Das Erzeugnis ist die blütenweiße, edle Angorawolle, die für Pullover, Mützchen, Unterwäsche sowie auch zur Vermischung mit anderen Spinnstoffen Verwendung ^Die Nachfrage nach diesem edlen Produkt ist groß, die Erzeugung" noch zu klein. Viel mehr Dolksgenos- en sollten diesen Wollträger halten und züchten. Das Reichs- und preußische Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat erhebliche Mittel zur Förderung der Angora ausgeworsen und gewahrt jedem Volksgenossen Zuschüsse zur Errichtung einer kleinen Angorazucht. Es gibt Beihilfen zum Bau des Stalles, es werden auch Zuschüsse in Hohe von drei bis fünf Mark für den Kauf jeder Angorahäsin gezahlt. „ _ , , _ . , .
Am morgigen Sonntag, 25. September, findet im Burghof ein "öffentlicher Vortrag darüber statt Es wird jeder in die Angorazucht eingefuhrt. Die Pflege, die Gewinnung, das Scheren und Sortieren der Wolle wird praktisch vorgeführt. Angorakaninchen und fertige Sachen aus Angorawolle werden dort gezeigt werden.
Rentensteigernde Anrechnung von Krieg^dienstzeiten in der Invalidenversicherung.
Lpd. Das Gesetz über den Ausbau der Rentenversicherung vom 21. Dezember 1937 hat für Millionen von Volksgenossen eine Verbesserung der Renten und sonstigen Leistungen gebracht. Zum Teil sind sie bereits in den Genuß dieser Verbesserungen gekommen Bei den Invalidenrenten, die vor allem durch die Anrechnung der Teilnahme am Weltkrieg eine Steigerung erfahren, war das aber bisher nicht
Zahnpflege bei Jugendlichen Die llnterarbeit der 71SV.
hofft jedoch, den größten Teil der Umrechnungen nsch bis zum Schluß dieses Jahres erledigen zu können.
Die Anrechnung der Kriegsdienstzeiten muß bis zum 31. Dezember 1939 beantragt werden. Ist ein solcher Antrag bereits gestellt, so hat es keinen Zweck, bei den Versicherungsanstalten erneut nachzufragen, wann die verbesserte Rente gezahlt wird. Das hält nur die Arbeit auf und verzögert die Umrechnung und die Auszahlung. Vielmehr kann jeder Versicherte unbesorgt abwarten, bis die verbesserte Rente gezahlt wird.
Entfesselte Kilos.
Denk an dein Gewicht! Nein, nicht an den Fettansatz, der sich in mehr oder minder starkem Maße an jedem menschlichen Körper findet, sondern an das tote Gewicht deines Fahrzeuges. Es sind viele Kilos, die man da spazieren fährt, mit der einen Hand lässig das Steuer führend, mit der anderen eine minder „aufregende" Beschäftigung suchend. Und dann wundert man sich, wenn in einer Kurve oder an einer unebenen Stelle der Wagen dem leichten Druck nicht mehr gehorcht und die „Steuerung versagt!".
Die Masse des Fahrzeuges mit ihren Kilos, die die Grenze der tausend immer erreichen, ist zahm, wenn sie vernünftig gelenkt wird. Aber wehe, wenn sie unkontrolliert "in Schwung gerät. Sie kann eine feste Wand zertrümmern. Bitte, denkt doch an den Hammer. Er liegt auf einer leichten Glasscheibe, die sein Gewicht trägt. Man braucht diesen Hammer nicht einmal vorsichtig draufzulegen. Aber schlägt man ihn mit Schwung, mit Geschwindigkeit auf die Scheibe, so geht sie in Stücke.
Schneidig fahren ist verlockend, besonders wenn „sie" es sehen kann, aber vorsichtig sein bringt mehrfachen Gewinn: das Fahrzeug wird geschont, denn Reifen, Federn und Gelenke halten viel länger, wenn sie nicht bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit beansprucht werden. Was aber am wichtigsten ist, man schont Gesundheit und Leben der Mitmenschen — und auch sein eigenes.
Ist das die Vorsicht nicht wert? E.V. (RAS)
Gießener Dochenmarktpreiie x
* Gießen , 24. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, Vi kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse L liy» Klasse D 10%, ausländische 11 bis 12%, Wirsing, % kg 8 bis 10, Weißkraut 8, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 11, rote Rüben 10, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 25 bis 30, gelb 25 bis 30, Feldsalatl5, Tomaten 15 bis 30, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 45 bis <0, Rhabarber 12 bis 15, Kürbis 8 bis 9, Pilze 45 ms 50, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3M bis 4 Mark, Aepfel, % kg 25 bis 40 Pf., Fallapfel 14 bis 15, Birnen 30 bis 45, Preiselbeeren 40 bis 45. Hauszwetschen 21 bis 23, bulgarische Renekloden 4 bis 50 Pf., junge Hähne 1 bis 1,20 Mark, <5upPen' Hühner 80 Pf. bis 1,05 Mark, Enten 1,20 W? Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 m 50, Salat 8 bis 15, Endivien 5 bis 15, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 2 bis 6, Oberkohlrabft - bis 12, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Retticy 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.
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** Verkehrsunfall. Gestern gegen 17 W ereignete sich auf der Licher Straße, unweit oc
anderen die nötige Härte und Festigkeit hat und eine gewisse Arbeitsleistung vom Gebiß verlangt. Brote dieser Art sind z. B. das Knäckebrot oder das Rheinische Vollkornbrot. Aber auch andere Nahrungsmittel dienen in hervorragendem Maße dem Aufbau der Zähne. Frischobst, Gemüse, Salate usw. sind gerade für den jugendlichen Körper und damit für das Gebiß von ausschlaggebender Bedeutung.
Schließlich ist regelmäßige gründliche Zahnreinigung und -pflege notwendig. Sie hat bereits frühzeitig, etwa im 4. Lebensjahr, einzufetzen. Die abend
liche Reint-gung ist meist viel wesentlicher als die morgendliche, da hierbei Speisereste entfernt wer- : den, die sonst über Nacht in den Zähnen hängen : bleiben und zur Ansiedlung von Bakterien führen, die das Zahngewebe mit der Zeit angreifen und schließlich zerstören. .
Zur Bekämpfung der Zahnfäule ist daher nicht eine Einzelmaßnahme ausreichend. Ebenso wie die Ursachen vielgestaltig sind, kann auch nur eine umfassende Bekämpfung Erfolg bringen. Es ist zunächst notwendig, den Zustand der jugendlichen Gebisse festzustellen. Das wird bei den schulzahnärztlichen Untersuchungen in ausreichender Weise erreicht. Außerdem kann der Erzieher regelmäßig auf die Notwendigkeit der Zahnbehandlung Hinweisen und vor allem das Kind zur täglichen Zahnpflege anhalten. Ferner ist es notwendig, durch Aufklärung der Elternschaft Verständnis für die Notwendigkeit der Zahnpflege, Zahnbehandlung und richtigen Ernährung zu schaffen. So hat das Hauptamt für Volksgesundheit seit längerer Zeit eine umfassende Aufklärungsarbeit eingesetzt, um in den breiten Massen des Volkes Verständnis für diese Aufgabe zu wecken. Anderseits sieht es eine Hauptaufgabe in einer Lenkung und Steuerung der Ernährung zu den auch wissenschaftlich erhärteten Forderungen. Außerordentlich wesentlich ist es, dem zur Zeit schlechten Zahnzustand und dem fortschreitenden Ge- bißzerfall wenigstens Einhalt zu gebieten. Das kann nur durch gründliche zahnärztliche Behandlung erfolgen. Die NSV. hat es darum als ihre Aufgabe angesehen, besonders in den Gebieten, in denen die zahnärztliche Versorgung unzureichend ist, in Zusammenarbeit mit den Trägern der sozialen Versicherungen eine Sanierung der Zähne von Schulkindern durchzuführen. Es können vorerst natürlich nur die Gebiete berücksichtigt werden, in denen der Zahnzustand besonders schlecht ist und in denen eine örtliche Zahnbehandlung undurchführbar war.
Das Hauptamt für Volkswohlfahrt hat deshalb eine Reihe von fahrbaren Zahnstationen aufgestellt, bis Ende März 1938 fast 100 Stationen, die in den betreffenden Gebieten eingesetzt werden und dort eine systematische Behandlung durchführen. Auch in unserem Gau hat in der Rhön eine derartige fahrbare Zahnstation gearbeitet und weite Gebiete saniert. Insgesamt wurden durch motorisierte Schulzahnpflege im Reich im Jahre 1937 weit über 200 000 Einzelmaßnahmen, wie Extraktionen, Füllungen üfro. vorgenommen. Auch in unserem Gaugebiet ist mit dem Einsatz weiterer Zahnstationen zu rechnen, um auch hier die dringendsten Schäden zu beheben.
Außer dissen Sanierungsarbeiten ist es wesentlich, daß die NSV. in ihren Einrichtungen vor allem vorbeugend arbeitet. In den Kinderheimen der NSV., in den Kindergärten und Krippen besteht die beste Möglichkeit, die Kinder zur regelmäßigen Zahnpflege zu erziehen. In den Heimen kann auch den Kindern eine Ernährung gereicht werben, die allen Erfordernissen des jugendlichen Körpers, auch hinsichtlich der Gebißentwick- lung, gerecht wird. Knäckebrot und Schwarzbrot, Gemüse, Salate, Obst, Milcheiweiß usw. gehören zum täglichen Speiseplan. In den Wintermonaten wird durch Verabfolgung von Kalk- und Vitaminpräparaten eine Rachitisvorbeugung getroffen und damit auch wirksam der Entwicklung von Zahnschäden entgegengearbeitet. Bei den Kindern, die mit schlechten Zähnen in die Heime kommen, wird tm Anschluß an den Heimaufenthalt für die Zahnbehandlung Sorge getragen und die Durchführung dieser Maßnahmen überwacht.
So schaltet sich die NSV. auch in den Kampf gegen diese Volkskrankheit in ihrem Arbeitsbereich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ein. Es ist zu hoffen, daß in Zukunft die Maßnahmen aus dem Gebiete der Schulzahnpflege, der Behandlung durch motorisierte Zahnstationen, durch die örtlichen Behandler, noch wesentlich gesteigert werden, um dem fortschreitenden Verfall des jugendlichen Gebisses Einhalt zu gebieten. Anderseits wird wohl auch im Laufe der Zeit die breite Maste des Volkes zu einer natürlichen, d. h. gesünderen Ernährung zurückkehren und damit wieder die Voraussetzung für eine normale ungestörte Entwicklung auch der Zähne mitbringen.' Dr. D.
möglich, da noch die entsprechenden Durchführungs- bestimmungen fehlten. Sie sind inzwischen in der Verordnung zur Durchführung und zur Ergänzung des Ausbaugesetzes vom 1. September 1938 erschienen.
Obgleich in der Zwischenzeit alle Vorarbeiten für die gewaltige Umrechnungsarbeit getroffen worden find, wird es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die neuen Rentenerhöhungen den Versicherten ausgezahlt werden können. Handelt es sich doch im Bezirk der Landesversicherungsanftalt Hessen-Naffau um schätzungsweise 30 000 bis 35 000 Renten, die neben der sonstigen laufenden Arbeit neu berechnet werden müssen. Kein Versicherter erleidet jedoch den geringsten Verlust, wenn seine Rente erst in einem späteren Zeitpunkt bearbeitet wird. Alle Leistungs- verbesserungen müssen bei den am 31. Dezember 1937 laufenden Renten nach § 9 der genannten Durchführungsverordnung rückwirkend vom 1. Januar 1938 an gezahlt werden, d. h. der auf jede Rente entfallende monatliche Mehrbetrag ist, vom 1. Januar 1938 an berechnet, jedem Versicherten nachzuzahlen. An welchem Tage die tatsächliche Auszahlung der erhöhten Renten, sowie die Nachzahlung erstmalig erfolgt, spielt infolgedessen keine Rolle. Die Landesversicherungsanstalt Hessen-Nassau
fall auf der Straße oder beim Sport, eine Naturkatastrophe, ein Werksunqlück oder im Lustschutzhilfsdienst, in erster Hilfeleistung vorgebildet sein. Die Ausbildung in erster Linie wird nicht nur im Rahmen des DRK.^Bereitschaftsdienstes, sondern auch für jeden einzelnen zu Haus und in feiner Arbeitsstelle oft von großem Nutzen sein. Es ist Pflicht eines jeden, zu helfen und im Notfall dem Nächsten ritterlich beizustehen. Wer im Deutschen Roten Kreuz mitarbeitet, übt Sozialismus der Tat, von dem der Führer sagte: „Rote-Kreuz-Arbeit ist selbstloser Dienst an Volk und Vaterland in ständiger Hilfsbereitschaft. Ich rufe alle Deutschen auf, diese Arbeit zu fördern."
Auskunft über den Eintritt in das Deutsche Rote Kreuz erteilt die DRK.-Kreisstelle Gießen.
Erfolgreiche Bolksliederfammlung in Heffen-Nassau.
NSG. Den Beweis dafür, daß immer noch wertvolle Schätze heimatlicher Volkskultur in deutschen Landen gehoben werden können, erbrachte ein von der Gaudienststelle Hessen-Nassau der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" durchgeführtes Preisausschreiben, das unter der Losung „Erhaltet das deutsche Volkslied!" die schaffenden Volksgenossen in Stadt und Land aufforderte, sich an der Einsendung von Liedtexten und Melodien zu beteiligen, die noch irgendwo im Hessenlande bekannt seien. Bedingung für diese Wertung war dabei, daß die eingeschickten Lieder noch nicht in einer der bekannten Volksliedersammlungen enthalten sein dürften. War die den Wettbewerb veranstaltende KdF.- Dienststelle vorher gegenüber den Erfolgsaussichten des Preisausschreibens ein wenig skeptisch gewesen, so ergab sich, daß auf den Aufruf hin wertvolles Liedgut in ungeahnter Fülle zusammenkam. Alle Kreise der Bevölkerung des Gaues — vom Schüler bis zur Greisin, vom ländlichen Handwerker bis zum städtischen Musikprofessor — beteiligten sich an der Sammlung. So wurde den Preisrichtern ihr Amt nicht leicht gemacht. Die Preisträger erhielten Gutscheine für „Kraft-durch-Freude"-Ur- laubsreisen.
Mehr Angorakaninchen-Haltung!
Einen Nebenverdienst sichert die Angorazucht jedem Volksgenossen, der Lust und Liebe, Küchen- I und Oartenäbfälle und etwas Platz hat. Angora-
ÄZHW. Ortsgruppe <Sießen-Ost.
Diejenigen Volksgenossen, die der Meinung sind, daß sie nicht aus eigenen Mitteln ihren Unterhalt bestreiten können, werden gebeten, einen WHW.- Antrag auf unferer Geschäftsstelle. Kaiserallee 34, auf Grund des nachstehenden Planes zu stellen.
Montag, 2 6. September, von 8 bis 12 Uhr: Graudenzer Straße, Hultschmer Straße, Dromberger Strotze, Schlesterstratze P°s°n-r Straße, Memeler Straße, Licher Straße 80 bis 117, Alter Steinbacher Weg, Anneroder Weg. D o n 15 bis 18 Uhr: Friedensstraße, Am Kugelberg, Licher Straße 61 bis 79, Grünberger Straße, Rod- gcner Strotze, Flughosen, Kaiserollee 70 bis 141, Alter Rödger Weg, Fröbelstraße, Tannenweg, Jahn-1 strahe, Professorenweg, Unter den alten Eichen, Curtmannstraße. .
Dienstag, 27. September, von 8 bis 12 Uhr: Licher Straße 2 bis 59, Georg-Philipp- Gailstraße, Karl-Vogt-Straße, Landmannstraße, Kaiserallee 40 bis 69, Wolfstraße, Schlageteranlage, Eichgärtenweg. Vonl5bisl8U h r: Kaiserallee 1 bis 39, Großer Steinweg, Moltkestraße Roon- straße, Luüwigsplatz, Gartenstraße Gutenberg- straße, Am Nahrungsberg, Am alten Friedhof, Hessenstraße, Bergstraße, Stephanstraße, Keplerstraße, Lessingstraße, Henselstratze, GnauMraße.
Vorzulegen sind Mietbuch und Belege über Einkommen.
Die neue Spielzeit beginnt.
Aus dem Gießener Stadtheaterbüro wird uns ge
schrieben: . . • ert. Ia*.
In wenigen Tagen sitzen mir wieder im Theater.
erleben wieder die Fülle des Zaubers, der Schon- , heit und Wahrheit der Bühnenkunst und sehen, aus wenige Monate zusammengedrängt, gleichsam das Emporheben deutscher Dichtung durch die Jcrhrhun- ^^D^Vorbereittingen^für die neue Spielzeit sind l beitragen will, wird deshalb sein Opfer der NS.- abaescblossen Große Vorarbeiten müssen geleistet Dolkswohlfahrt bringen, deren Dienststellen bereit werden bis es heißt: das Spiel kann beginnen. Die sind, die Spenden entgegenzunehmen. Außerdem kommende Woche wird von der geleisteten Arbeit können Spenden eingezahlt werden auf die Konten Qpuanis ablegen der Gauamtsleitung des Amtes für Volkswobl-
ö Am Mittwoch 28. September, findet die festliche fahrt: Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 23000, Eröffnungsvorstellung der Spielzeit 1938/39 statt. Girokonte 6800 Bank der Deutschen Arbeit, Frank- Zür Aufführung gelangt „Ein Sommernachtstraum" furt a. M., Girokonto 7300 Städtische Sparkasse, von Shakespeare", auf Grund der Schlegelschen Darmstadt.
Uebersetzung textlich bearbeitet und infdeniert oon fatfrn __ nrbHk mit im OAK
Hermann Schultze-Griesheim. Gleichzeitig wird die ^CfnC pCIjen aroeilC mil im „Sommernachtstraum"-Musik von Rudolf Wagner- $abre 1935/37 wurden durch die Angehörigen Regeny, die in Deutschland vur konZertmatzig be- K Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes ins- fannt war, uraufgefuhrt. Mufft mifche Leitung. ramt 3354957 Erste Hilfeleistungen ausgeführt; Paul Walter, Bühnenbilder: Karl Löffler. demnach täglich 9200. Das Deutsche Rote Kreuz
Anläßlich der 30jährigen Zugehörigkeit von Karl trQt ifi , ^af)re in Tätigkeit: 448 OOOmal bei
B 0 lck zum Stadttheater Gießen findet am Fr t- Aufmärschen und Veranstaltungen, 2000mal bei tag, 30. September, als Jubllaumsvorstellung die Feuersbrünsten, 600 OOOmal bei Fabrik- und Gru- Aufführungen von Otto'Ernsts „Flachsmamilals Cr- benunfäIIen, 355 OOOmal im Straßenhilfsdienst und Zieher" statt. Dieses Stuck gehört zu jenen Buhne - 4505,^ im Gebirgsrettungsdienst. Die Bedeutung werken, die zu einem Publikumsersolg von seltenen b^sir nüchternen Zahlen wird in ihrer ganzen Trag- Dimensionen wurden. ... weite klar, wenn man in Betracht zieht, daß. 75 v. H.
Die erfolgreichen Gießener Morgenfeiern sind I lebensgefährlich verletzten Volksgenossen in den wieder mit besonderer Sorgfalt in den Gesamtspiel- -tgn 24 bilden nach dem Unfall an den Folgen plan eingebaut worden. Es werden hier eine K r Verwundungen sterben. Don der richtigen Be- Dichter unserer Zeit mit Uraufführungen zu Wort Handlung des Unfallverletzten in den ersten Stun- kommen. Auch die Hitler-Jugend wird sich wieder K n ge.ben aß
an den Aufführungen ihrer Dramatiker beteiligen. Ungezählte Menschenleben wurden durch rasches Die erste Morgenfeier bringt am Sonntag, 2. DHo, unb sachgemäßes Eingreifen der freiwilligen Kräfte der, zum Erntedankfest die Uraufführung von „Salz beg Deutschen Roten Kreuzes, der DRK.-Helfer und und Brot , einem Bauernspiel von Hannes Razum, Helferinnen erhalten. Rund 300 000 Männer und dem neuen Oberspielleiter des Schauspiels. Spiel- c^uen haben sich in den Dienst dieses großen leitung: der Autor Hilfswerkes gestellt, ohne Lohn und ohne besondere
Am Abend des Erntedan festes findet die Erst- Anerkennung zu erwarten. Sie-opfern gar oft nicht auffubrung des Soldatenlustspiels „Der „Front- ibre F^izett, sondern sind auch in den Nachtgockel von Hans Fitz statt „Der Frontgockel ift ftunben bei großen Veranstaltungen der Partei und ein echtes Soldatenlustspiel, das bie, Erfolgsserie beg Staates zum vorbeugenden Einsatz bereit, erste des "Etappenhasen fortsetzt. Die Spielleitung hat $ufe leisten, wo sie auch immer gebraucht wird. 5)0115 Geißler. Die Erfahrung hat gelehrt, daß noch weiteste
Das Theater ist bereit Es ist alles vorberettetz kreise des deutschen Volkes in erster Hilfe ausge- um schone und rohe stunden zu schenken Auch werden müssen. Dem Deutschen Roten Kreuz heute noch kann sich jeder eine Platzmiete sichern. a(s bem Träger des sanitären Rettungswesens fällt irf) will helfenf diese Aufgabe zu. Durch Vereinbarungen des DRK.-
Präsidiums mit Führungen der großen national- NSG. „Auch ich will helfen, so gut ich kann", hört sozialistischen Organisationen wurde ein Weg be= man in diesen schicksalsschweren Tagen viele deutsche schritten, auf dem noch weiter zu arbeiten eine drin- Dolksgenossen sagen, die erschüttert von der Not genbe Forderung ber Zeit ist. Jeder Deutsche, Mann unserer sudetendeutjchen Bruder ihr Opfer für die i und Frau, muß für einen Ernstfall, sei es ein Un-
Der Blick jeder Generation muß, soll ihr Tun Erfolg haben, in die Zukunft gerichtet sein. Ein Leben und Schaffen nur für bas Heute bringt morgen nur zu leicht den Zusammenbruch. Em, gesunde kaufähige Gebiß ist für die
Blick in die Geschichte der ^^61: unb fianöer_ beH SrbaIt* ber Gesundheit oon außerordentlicher weist das. Vertrage, einer augenblicklichen Notlage ufuna. Akute unb chronische Leiden können entsprungen, brachten lahrzehntelange ^^ur^der durch Zahnschäden hervorgerufen werden, wodurch die den Einsatz niemals ^chtfertigten. JJlur ber Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit Mensch und das Volk, die ihre korw! {n ber heutigen Zeit die Zahnkrankheiten,
menben Tag gegenüber erkennen, handeln wirklich ^llem die Zahnfäule, Karies, eine außerordent-
pflichtbewußr Jede Arbeit so f«‘ bem vollen Em- verbreitete Erscheinung sind, wirken sie sich im
satz eines Menschen zu verdanken ist, stehrbar. ^sehen für unser Volk unheilvoll aus, in-
Jn den letzten Jahren ist uns wieder klar gewo I b,e Leistungsfähigkeit des Volksganzen Her
den, welche großen Aufgaben unser Bauernstand > Neben den großen Dolksseuchen, z. B. der zu erfüllen hat. Wir habeni auf u”fcrm Tuberfulofe, ift deshalb eine umfassende Bekämp-
Lebensraum einen weit schwereren Kampf um Krankheit dringend notwendig.
die notwendigen Ernährungsgrundlagen zu fuhren I 9 ™ f „ b Gebisses setzt nicht erst bei Er- als andere Völker. Noch vor wenigm Jahren ^^nm ^und besonders im hohkn Lebensalter, Ichi-nen ine heute bereits. ge offen a“fS“bben sondern bereits in früher Kindheit ein. Schon bas
erfüllbar. Dank bem Einsatz unserer fianöbeoo t wirb vorzeitig ergriffen unb gefährdet
rung ist die ?tehe" baburd) die bleibenden Zahne Es ist deshalb not-
grotzernben und letzt w>-der ini Dato: arbeit fte?। fo |rüI) wie möglich mit einer Untersuchung,
den Volkes gesichert Mit Stolz^konnte bei $ geftfteUung unb Behandlung ber Zahnschäben zu bauernfuhrer aut 3m Rahmen der schulärztlichen unbschul-
batz heute in Deutschland nicht ?ur kein ^e sch ^^Michen Untersuchung hat man die Gewahr, mehr Hunger zu leiden braiicht, sondern datz bar ctfa((en und den Zustand ihres Ge-
riber unsere Scheunen und Dbrralsmume uusnehrnen zu können.
überreich gezullt /'ndl Dies konnte nur erreicht g bni(fc fini) auch in unserem Gau zum werden, well unsere Bauern, und hier fei Die Anzahl der behandlungsbe-
allem auch der deutschen Landsrau gedacht, une$ . ifi verschiedenen besonders ge-
mudlich aus bem Wen mären unb bie geroiB Srci(en teilweise etwa 80 bis 90 v. S).
nicht leichten Opfer 'M Maub°n an die Zuku t ge(amten untersuchten Kinder. Dabei sind bei trugen. Unsere nationalsozm istische gu^runa «I t 9 Kinder etwa 3 bis 8 Zähne zu behan- nie einen Hehl daraus gemacht, daß Erreichung Besonders betroffen sind die Notstandsgebiete unserer Ziele Opfer über Opfer er,ordert N°m°lP ’unb einzelne wurde uns em Paradies auf Erden veriprocyen. - /. '-t
Unser. Kampfruf he,tzt stets: Für Arbeit und ft ^ie Ursachen dieser weiten Verbreitung der Zahn- ISrot! und Arbeit und Brot ward ledem. fäule schon bei Schulkindern sind mannigfacher Art.
Diese Gedanken einmal ift die Betreuung durch Zahnärzte unbDen-
^^? lxrd^ da?au^ hinweist daß ber I tiften besonders in ausgesprochenen Landgegenden jeder Fußbreit.. ^de daraus hi s, 8 3üm Teil unzureichend. Die Entfernung von dem
Erntedanktvg naherruckt. In wenigen Tagenve 6 Wohnsitz des Zahnbehandlers ist meist
sammeln sich in allen Dor ern und I °ü °n d ft°rf-u °em Y^lS ^andbe-
Deutschen, um dem Herr^otl. für dieErnte_ Lölferung der Pflege des Gebisses nicht das not- Jahres zu danken, um Ruck ) Z ^ h ^b^t vnd wendige Verständnis entgegen, ist auch zum Teil
Jahr des Sorgens und Muh , rde? ^jv zeitlich so in Anspruch genommen, daß derartige
der Freude am ^^lg. Dies 9 1 Bedürfnisse zurückgestellt werdeix. So kommt es,
anderer im Jahr geeignet zu J^ben unfer J bafe auch dort, wo Zahnbehaydler sind, die Be-
KFÄ ■*
aus den Fehlern die vergangenen^ Auße? diesen ' Gründen, die eine notwendig
etwa gemacht haben zu le , ch 3 un ere5 merbenbe Behanblung verzögern ober gar unmög- cigenen Nutzen, sonbern für de Z sich machen, sind noch andere Momente zu erwäh-
Bolkes.! * I nen, die viel wichtiger zu sein scheinen.
Die Ursache ber weiten Verbreitung der Maries ist mit Sicherheit in Fehlern und Mängeln der Ernährung zu suchen. Es ist heute wissenschaftlich einwandfrei geklärt, daß eine Ernährung, die die Zähne erstens rein mechanisch zu wenig beansprucht, bei der wir nicht gezwungen sind, richtig zu kauen, unb zweitens die qualitativ unzureichend ist, die Ausbreitung der Zahnfäule begünstigt. Die Zähne bedürfen zur Gesunderhaltung eines dauernden kräftigen Reizes, d. h., sie müssen dauernd festere Nahrungsbestandteile zerschneiden und zermahlen. Zum anderen muß die Nahrung die Stoffe zuführen, die zum Aufbau und zur Erhaltung des Zahnmaterials notwendig find. Wir wissen heute, daß besonders wichtig für die Knochen- und Zahnentwicklung im Kindesalter die sogenannten Vitamine sind, außerdem die Salze, die zum Ausbau dieser Gewebe gebraucht werden.
Eines unserer Hauptnahrungsmittel ist das Brot, l Heute erfüllt das gewöhnliche, besonders das Weiß- | brot, in keiner Weife die in dieser Richtung an es gestellten Ansprüche und Forderungen. Es kann dies nur ein Brot sein, das alle Bestandteile des ursprünglichen Kornes enthält, den Keimling, die Kleie mit den Vitaminen und Salzen, und das zum


