Ausgabe 
24.3.1938
 
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Wäldern, an winkenden und fröhlichen Menschen vorbei, zu einem unvorstellbar herzlichen Empfang. Nun aber wolle nsie sehen und die Verhält­nisse kennenlernen, um ihren zurückgebliebenen Ka­meraden berichten zu können. Kaum können wir ihre Fragen alle beantworten.

Die beiden, bei denen wir jetzt stehen, sind b e i der P o st, also gehen wir zur Hauptpost und lassen ihnen dort auf ihre Fraaen Antwort geben. Die Wiesbadener Kameraden freuen sich über den Be­such und geben ihnen gern jede Auskunft Der eine rückt ihnen seinen Kalender in die Hand, in dem vieles von dem steht, was ste wissen wollen. Jeder hat etwas anderes für sie. Dann gehen wir noch zur Bahnpost, bei der vieles anders gehandhabt wird und einfacher ist. Unsere Linzer Kameraden sind begeistert, sie freuen sich, daß sie alles sehen können. Welches Gebiet sie auch anschneiden, über­all erfahren sie, daß es schöner und besser ist im nationalsozialistischen Deutschland. Nun aber wird auch Oesterreich als Land des großen Deutschen Reiches mit teilhaben an dem Aufbau, den der Na­tionalsozialismus in Angriff genommen hat. Unter­drückung, Not, Elend, Hunger und Verzweiflung werden nunmehr auch in Oesterreich für immer ver­schwinden. Vor ihnen liegt eine Zukunft, die ihnen dieses Leben wieder lebenswert erscheinen läßt. Das, was sie hier vom Aufbau und der Arbeit des Na­tionalsozialismus gesehen und erlebt haben, erfüllt sie mit unerschütterlicher Zuversicht, daß es nun auch in Oesterreich aufwärts geht. E. K.

Alle österreichischen Waren zollfrei.

Berlin, 23. März. (DNB.) Vom 26. März 1938 sind Waren österreichischen Ursprungs tarif­mäßig zollfrei. Oesterreichische Waren müssen aber wie alle anderen Waren zollamtlich ab­gefertigt werden. Außerdem sind die Ver­brauchssteuern einschließlich der Umsatz-Aus- gleichssteuer, zu entrichten. Vorläufig muß auch noch bei der Zollabfertigung österreichischer Waren eine Devisen- oder Unbedenklichkeitsbescheinigung der Ueberwachungsstelle vorgelegt werden. Die Zoll­freiheit erftreckt sich nur auf Waren öfter- reichischen Ursprungs, nicht dagegen auf Waren, die aus einem anderen Lande stammen und in Oesterreich verzollt oder durch Oesterreich durchgeführt sind.

Durch die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich ist der Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Republik Oesterreich vom 12. April 1930 gegenstandslos ge­worden. Damit sind auch die Vertragszölle weggefallen, die das Deutsche Reich der frü­heren Republik Oesterreich gewährt hatte. Es würde daher für die Erzeugnisse meistbegünstigter Länder eine größere Anzahl Zollerhöhungen ein­treten. Da dies zur Zeit nicht erwünscht ist, ist be­stimmt worden, daß die Vertragszölle, die das Deutsche Reich der früheren Republik Oesterreich zugestanden hatte, bis auf weiteres auf Waren solcher Länder anzuwenden sind, deren Erzeugnisse bei ihrer Einfuhr nach Deutschland die Meistbegünstigung genießen.

Das WHW. sorgt auch für Oesterreich.

Sofortige Hilfsmaßnahmen. 150 Feldküchen unterwegs. 8 Millionen KeichSmarkfürLebenSmittel.-50 WaggonsLebenSmittelund Bekleidungsstücke

Berlin, 23. März. (DNB.) Auf Veranlassung des Reichsministers für Volksaufklärung und Pro­paganda wurden vom Reichsbeauflraglen für das Winlerhilfswerk des deutschen Volkes zur Linde­rung der schlimmsten Not in den 3n- dustriestädten Wien, Graz, Innsbruck und Linz 8 Millionen Mark zur Beschaffung von Le­bensmitteln zur Verfügung gestellt. Ferner wurden 15 0 Feldküchen des WHW. für die Verpflegung der Arbeitslosen und Bedürftigen nach Oesterreich geschickt. Aus den Beständen des Winter­hilfswerkes gingen gleichzeitig 5 0 Waggons Lebensmittel und Bekleidungsstücke nach Oesterreich. Der Reichsbeauftragte für das WHW. des deutschen Volkes veranlaßte außerdem die Verschickung erholungsbedürftiger österreichischer Kinder. Die ersten Trans­

porte werden bereits am Montag der kommenden Woche erfolgen. Bis zum 10. April 1938 werden sich schon 20 000 Kinder zu mehrwöchiger Er­holung im alten Reichsgebiet aufhallen.

Generalfeldmarschall Göring fährt nach Wien.

Berlin, 23. März. (DltS.) Minislerpräsidenl Generalfeldmarschall Goring begibt sich Donners­tag abend nach Oesterreich. Lr wird am Sams­tag, 26. März, in Wien sprechen und dabei das große wirtschaftspolitische Aufbaupro- gramm in Deutsch-Oesterreich verkünden. Der IMnisterpräsident wird in den nächsten Tagen noch in Graz, Klagenfurt, Salzburg und Mauterndorf sprechen.

ie wird abgestimmt?

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Berlin, 23. März. (DNB.) Reichsinnenminister Dr. Frick hat eine Verordnung erlassen, die die Durchführung der Wahl und der Abstimmung regelt. Im alten Reichsgebiet besteht der Stimmzettel aus weißem oder weißlichem Papier, in Oe st erreich aus grünem Pa­pier. Stimmlisten und Stimmkarteien im alten Reichsgebiet werden am Samstag, dem 2., und Sonntag, dem 3. Aprll, aufgelegt. Einen Stimmschein erhält aus Antrag auch ein Stimm­berechtigter, der nicht in eine Stimmliste einge­tragen ist, wenn er Auslandsdeutscher ist und sich am Wahltag im Inland aufhält oder zur Besatzung von Schissen gehört. Die Stimmabgabe er­folgt in der Weise, daß der Stimmberechtigte, der die zur Abstimmung gestellte Frage bejahen will, unter dem vorgedruckten WortJa", der sie ver­neinen will, unter dem vorgedruckten WortNein" in den dafür vorgesehenes Kreis ein Kreuz setzt. Reichsdeutsche, die in Oe st erreich ihren Wohnsitz haben, aber nicht das österreichische Stimm­recht besitzen, stimmen mit weißem Stimmzettel vor den dazu ermächtigten österreichischen Ortsstimm­behörden ab. Für Reisende mit Stimmscheinen, denen sich keine Möglichkeit zur Stimmabgabe in einem allgemeinen Abstimmungsraum bietet, wer­den auf 51 U e b e r g a n g s b a h n h ö f e n im alten Reichsgebiet und 24 in Oesterreich besondere Stimm­bezirke eingerichtet. Reichsarbeits dien ft an­gehörige in Unterkünften werden in die Stimm­liste der nächstgelegenen Gemeinde eingetragen. In ländlichen Stimmbezirken darf die Abstimmungs­zeit nicht später als 11 Uhr beginnen und nicht vor 17 Uhr schließen. Die Soldaten des bisherigen österreichischen Bundesheeres

nehmen entsprechend der bisherigen Rechtslage in Oesterreich an der Volksabstimmung teil, dagegen nicht an der Wahl zum Großdeutschen Reichstag. Oesterreichische Stimmberechtigte im außeröster­reichischen Reichsgebiet oder mit ausländischem Wohnsitz stimmen mit grünem Stimmzettel vor den österreichischen Abstimmungsbehörden oder den ermächtigten Abstimmungsvorftänden im alten Reichsgebiet ab. Bei der Wahl für den Großdeut­schen Reichstag entfällt.auf je 60 000 Stimmen ein Abgeordnetensitz. Ein Rest von mehr als 30 000 Stimmen wird vollen 60 000 gleichgeachtet.

Die NSV. betreut abstimmungsberechtigte Oesterreicher.

NSG. Arn 10. April werden auch aus dem alten Reichsgebiet Tausende von stimmberech- tigten Oesterreichern zur Abstimmung in ihren Heimatgau fahren. Abstimmungsberechtigten und deren Angehörigen, die hilfsbedürftig sind, h ilst d i e NSV. persönliche Schwierigkeiten überwinden und gewährt ihnen weitgehende Er­leichterungen, damit alle ihre Stimme abgeben kön­nen. Wo Angehörige, Kranke und Kinder Zurück­bleiben müssen, wird durch die NS.-Volkswohlfahrt für Betreuung gesorgt. Den körperlich behinderten Abstimmungsberechtigten wird durch Bereitstellung von Fahrzeugen der Transport zu den Zügen er­leichtert. Volksgenossen, die zur Abstimmung nach Oesterreich fahren und deren wirtschaftliche Verhält­nisse- irgendwelche Schwierigkeiten aufweisen, w e n- den sich deshalb umgehend an die zustän­dige Dienststelle der NS.-Volkswohlfahrt, die den Antrag sofort zur Erledigung bringt.

Steiermärkische M.-Fchrer in Sanssouci.

Deutschland hat schon durch die Schaffung des Anschlußkurses von 3 Schillingen gegen 2 Reichsmark feinen unbedingten Willen gezeigt, die österreichische Wirtschaft sehr pfleglich zu behandeln. Die neue Ver­ordnung fällt in dasselbe Kapitel. Der Kapital- schwäche der österreichischen Industrie, die sich ja bis jetzt noch in einem krisenhaften Zustand befand, wird dadurch Rechnung getragen, daß zwar der deutsche Markt der österreichischen Produktion geöffnet, nicht aber Oesterreich von deutschen Waren plötzlich über­schwemmt wird. Selbstverständlich erstreckt sich die Zollfreiheit nur auf Waren, die entweder ganz in Oesterreich erzeugt sind oder in der österreichischen Veredelungsindustrie" eine wesentliche Umbildung erfahren haben. Jedoch bleibt es bei der bisherigen zollamtlichen Abfertigung für österreichische Waren, weil die deutsche und österreichische Finanzgesetz­gebung noch nicht aufeinander abgestimmt sind. Ver­brauchssteuern, die in Deutschland höher sind als in Oesterreich, müßten daher nacherhoben werden. Das­selbe gilt auch von der Umsatz-Ausgleichssteuer. Aber von diesen Ausnahmen abgesehen, die sich auf Steu­ern, die auf Waren gelegt sind, beziehen, sind die Zölle auf österreichische Waren beseitigt! Dr. Goeb­bels hat in seiner Rede zur Eröffnung des Wahl­kampfes den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit im bisherigen Oesterreich zu einer Hauptaufgabe erklärt; die Zollfreiheit österreichischer Waren ist eine wich­tige Etappe dieses Kampfes gegen die Arbeitslosig­keit.

Die deutsche Armee begrüßt die neuen Nachbarn.

An der ungarischen und jugoslawischen Grenze.

Wien, 23. März. (DNB.) An der deutsch-unga­rischen und deillsch-jugoslawischen Grenze fanden Begrüßunge zwischen dem Reich und seinen neuen Nachbarländern statt. Bei Oedensburg an der deutsch-ungarischen Grenze trafen sich zwei deutsche und zwei ungarische Schwadronen und gedachten in einer gemeinsamen militärischen Feierstunde der Waffenbrüderschaft im Weltkriege. Oberst Graf Rothkirch als Vertreter der deutschen Wehr­macht und Oberst Veniezey Karoly als Ver­treter der königlich-ungarischen Wehrmacht ritten Ine Front der in Paradeaufstellung angetretenen Schwadronen ab. Zwischen beiden wurden herzliche Ansprachen gewechselt.

Wenige Stunden später fand auch an der deutsch-jugoslawischen Grenze an der Srüde in Radkersburg ein Zusammentreffen Zwischen deutschen und jugoslawischen Truppen statt Der Kommandeur des Gebirgsjäger-Regiments 99 Oberst Dietl, in dessen Begleitung sich der öster­reichische Oberst Cabesius befand, und Oberst Milos Ozegovic als Vertreter der königlich- jugoslawischen Wehrmacht schritten die Front' der in Paradeaufttellung angetretenen Truppen ab Hierbei begrüßte Oberst Dietl die jugoslawischen Soldaten mit einem serbischen Grußwort und sagte- Der deutschen Armee ist es eine besondere Freude und Ehre, der königlich-jugoslawischen Armee an Lieser Stelle die Hand reichen zu dürfen, eine Ar­mee, deren hohe Tapferkeit und Ritterlichkeit im deutschen Heer wohlbekannt und unaergeften sind Oberst Milos Ozegovic erwiderte in freundschaft­lichen Worten.

Die österreichischen KdF.-Fahrer besuchten am Mittwoch Potsdam und Sanssouci, die großen Erinnerungsstätten Preußens. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Auch Oesterreich soll wieder lachen lernen.

dak Als im Herbst des Jahres 1933 Dr. Ley die NS.-Gemeinschaft'Kraft durch Freude" gründete, stand das deutsche Volk erst am Beginn des großen Aufbauwerkes des Füh­rers. Noch standen Millionen Arbeitslose vor den Toren der Werkstätten, Fabriken und Kontore, noch war der Neubau der deutschen Wehrmacht im Ent­stehen, und noch glaubte das Ausland in trüge­rischer Hoffnung und in Unkenntnis nationalsozia­listischer Art, das Dritte Reich werde nur eine Episode" bleiben.

Da galt es, die Müden anzufeuern, die Mutlosen aufzurütteln und den Verzweifelten neuen Lebens­mut zu schenken. In der richttgen Erkenntnis, daß die Gesundung eines Volkes weniger von materiellen als vielmehr von geistigen Voraussetzun­gen abhängig ist, wurde deshalb hier der Hebel angesetzt. Neues Selbstvertrauen, Zu­versicht und Gemeinschaftssinn mußten in der Brust eines jeden Volksgenossen erweckt werden. Ein Volk, das sich aus einem beispiellosen Zusammenbruch erheben wollte, brauchte eine innere Kraft, wie sie in der Weltgeschichte ihresgleichen nicht hatte. Dieses Volk, das am Ende Des größten Krieges aller Zeiten innerlich zerbrach, das vierzehn Jahre lang zum Kuli der Welt ge­worden war und an sich selbst gezweifelt hatte, das in Dutzende von Parteigruppen und Grüppchen zerrissen war, in dem der Bürgerkrieg zur traurigen Gewohnheit geworden war, hatte sich in einer letzten grandiosen Aufwallung zu Adolf Hiller bekannt.

Und Adolf Hitler gab feinem Volke neue Kraft. Er gab ihm den (Stauben an die ewige, unbesiegbare Stärke der deutschen Ration, er zerschlug rücksichtslos, was an Selbstsucht, Zank und Streit dieses Volk quälte, und schuf die große Kameradschaft, die Volksgemeinschaft.

Während andere Völker im Parteienhader hin und her wankten, während in Rußland die jüdische Ver­brecherclique sich mir durch das blutigste Terror­regiment hielt, das die Welt je gesehen hat, begann in Deutschland der Großangriff auf den Trübsinn entstand die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude"!

Da offenbarte sich der gute Kern unseres Volkes. -Kraft durch Freude" trat seinen Sie­geszug an. Ein sozialistisches Gemeinschaftswerk ohnegleichen wuchs empor, dessen äußerer Ausdruck die großen Rechenschaftsberichte des Führers auf den Reichsparteitagen sind zuletzt gab Adolf Hiller nochmals einen zusammenfassenden Ueber- blick in seiner großen Reichstagsrede. Noch größer aber find jene Auswirkungen, die kein Statistiker erfassen und fein Amt errechnen kann, die neue deutsche Lebensauffassung und Le - bensgeftaltung im Zeichen vonKraft durch Freude". Die schönste Bilanz vonKdF." ist die stolze Feststellung Dr. LeysDeutschland hat wieder lachen gelernt!"

Nun haben sechseinhalb Millionen

österreichische Volksgenossen den Weg ins Reich zurückgefunden. Ein unendlich schweres Schicksal hat auf ihnen gelastet. Nicht nur, daß sie jahrelang sehnsüchtig den Aufstieg ihrer Bluts­brüder im Reich miterlebten denn sie waren ja ausgeschlossen und ihre blutsmäßige Sympathie wurde mit allen Mitteln behördlichen Terrors ver­folgt. sondern sie selbst versanken mehr und mehr in Elend und Verzweif­lung. Nun ist der Anschluß da. Alle äußeren Hemmungen sind beseitigt.

3eht gilt es, uttsere österreichischen Volks­genossen teilhaben zu lassen am neuen Geist der deutschen Ration, am Geist des Froh­sinns und der Zuversicht, der Lebensbejahung und des Lebensmutes! Oesterreich, auch du soll st wieder lachen lernen!

Kraft durch Freude" ist das schönste Ge­schenk, das wir dir bieten können. Mit nationalsozia­listischem Tempo ist diese Arbeit schon in An­griff genommen worden, das schaffende Volk in

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Oesterreich soll, ebenso wie die Kameraden im alten Reich, d i e Schönheiten feines neuen, großen Vaterlandes kennenlernen. Alles, was die Welt an Schönheiten zu bieten hat, soll auch hier nicht mehr das Vorrecht einzelner Be­sitzender jein, sondern auch den Arbeitern und An­gestellten, Männern und Frauen aller Schichten der Bevölkerung erschlossen werden. Theater und Konzerte, Schönheit der Arbeit und froher Feierabend für die österreichischen Ar- beitsfameraben das soll die Parole fein.

Erst wenige Tage nach dem Anschluß waren ver­gangen, und schon rollten die ersten Züge mit öster­reichischen Arbeitskameraden in alle deutschen Gaue. Für die Teilnehmer ein unerhörtes Erlebnis für jeden wohl die schönsten Tage seines Ledens. Nicht lange noch soll es dauern, dis die Segnungen von Kraft durch Freude" auch für sie zur Selbstver­ständlichkeit geworden sind. Die Deutsche Arbeits­front betrachtet es als eine selbstverständliche Dan­kesschuld gegenüber der großen deutschen Ostmark, die so Schweres erdulden mußte, und doch trotz Ter­ror, Not und Elend eifern und unerschütterlich die Treue hielt, ihr das herrlichste Geschenk zu machen, das sie zu vergeben hat,Kraft durch Freude" nach Oesterreich zu bringen! Hans Bialias.

Gegen tendenziöse Berichterstattung.

Auch die Prager Regierung macht gegen Hetzer Front.

Prag, 23. März. (DNB.) Außenminister K r o f t a erklärte den Auslandsjournalisten in Prag, er erwarte, daß die Berichterstattung der Ausländskorrespondenten alles vermeide, was zur Vergrößerung der Unruhe beitragen könne. Mit Reichspressechef Dr. Dietrich stimme er damit überein, daß es Aufgabe der Ausländskorrespon­denten sei, das unvoreingenommene wahrheitsge­treue Bild eines fremden Landes und Volkes zu übermitteln, wobei das Recht sachlicher Kritik, wenn sie von dem Willen getragen sei, der Wahrheit zu dienen, nicht bestritten werde. Auch er sei der An­sicht, daß als Korrespondent nicht derjenige kommen solle, der persönlich Gefühle der Abneigung oder gar des Hasses gegen das Gastland hege. Wenn ein fremder Korrespondent versuche, durch konsequent einseitige und bewußt tendenziöse Berichterstattung andere Völker aufzuhetzen, schade er sei­nem eigenen Lande, die tschechoslowakische Regie­rung begreife, daß andere anders denken und emp­finden als sie. Aber sie verlange größtmögliche Ob­jektivität, insbesondere, wenn es um Nachrichten gehe, die Ereignisse in der Nachbarschaft der Tsche­choslowakei betreffe. Die Tschechoslowakei habe in den ernstesten Augenblicken der letzten Tage durch ihre Presse den Beweis geliefert, daß sie imstande sei, Ruhe und Ueberlegung zu wahren, was auch die reichsdeutsche Presse anerkannt habe. Die Re­gierung werde es nicht dulden, daß eine tendenziöse Berichterstattung, von der erwiesen wäre,' daß sie aus der Tschechoslowakei verbreitet werden, den 9ln» laß zu Pressekampagnen gegen die Tschechoslowakei geben könnte. In diesem Falle müsse die Regierung energisch gegen jene einschreiten, die durch solche Berichterstattung die Beziehungen der Tschechoslo­wakei zu den Nachbarn trüben wollten.

Die sudefendeutsche Samm'una.

Wir sprachen schon davon, daß die Wiedervereini­gung Oesterreichs mit dem Reich die außenpolitische Stellung der Tschechoslowakei in den Vor­dergrund des englischen und französischen Interesses geschoben hat. Inzwischen aber ist oeschehen was geschehen mußte: Auch die tschechische Innenpolitik ist'm stärkste Bewegung geraten. Der Bund der ber bisher zu den in der tsche- Aschen Regierung vertretenen deutschen Splitter- Parteien gehörte, hat seinen Minister zurückgezogen und sich in die Sudetendeutsche Par­tei eingegliedert, deren Abgeordnetenzahl n tschechischen Parlament

st^gt- Die größte tschechische Partei, die der Agra- ner, zahlt 45 Mandate. Die Deutsche G e - roe;rr-uPmr\ei jn der Tschechoslowakei hat sich aufgelöst. Bei den deutschen Ehristlich-Sozia- l e n (Zentrum) und den deutschen Sozialdemo- . a bie Palastrevolution begonnen. Dabei interessieren nicht die parlamentarischen Vorgänge, sondern vor allem der Umstand, daß diespanischen

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