Ausgabe 
24.2.1938
 
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Wirtschaft

rung zur Nouz kamen, isrpogiwyüiuciqit nach Liquidationspfanbbriefen. 5)ier ergaben |iu) (VrhnhtinrtPn NNN 0.13 bis 0,25 V. 5)»

durchweg Erhöhungen von 0,13 bis 0,25 v. 5).

< < . .. e A 4A ** nur 1 IIV All HIlTs

Aus der engeren Heimat

Auslandsbörsen, im ganzen blieben sie aber fast

Berlin

Atonffurt a. M.

Berltv

Frankrurt a. M.

134,75 | 134,75

114,75 114,9

Deoilenmarft Berlin $ranfturt a M

Reichsarbeitsdienst im Dienste des WHW.

210,5

124

128,25

114,9

210,13

135,4 123,75 128,25

78.5

80,5

131

135

135

78.5

80

131

0,725 5,706 62,42 49.05

11,28 63,98 57,53

8,709

2,474

6H

.. 6

unverändert.

Am Rentenmarkt war die Haltung unver­ändert fest, in den variablen Werten war das Ge- schäft aber ruhiger als bisher. Dies gilt besonders von der Kommunal-Umschuldungsanleihe, die mit 95,80 um 5 Rpf. niedriger lag, auch Reichsaltbesitz

überbracht wurden.

Kreis Alsfeld

135 |

78,25 i

80 , 130,75 I

210,75 135,25 123,5

128

fletrtrtban!...............

Berliner fcanbeltcielellfdiaft

Gommer.v unö Prioat-Bank

Deutsche Diskonto

Dresdner Bant

Commerz-^ und Privat-Bank im Zähre 193Z.

Gesamtumsätze um 13 v. h. gestiegen. Dividendenerhöhung auf 6 (5) v. H.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbantdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

0,723 5,694 62,30 48,95 11,26 63,86

57,41

8,691

2,470

78,5

80,5

130,75 1

211

123,5

128

114,75

» Rieder-Ohmen, 24. W Im hiesigen Steinbruchbetrieb verunglückte der Arbeiter Heinrich Reitz von hier gestern dadurch, datz ihm ein Kippwagen a u f das linke B ein fiel Der bedauernswerte Mann mußte mit einem Oberschenkelbruch ron der Gießener Samtatskolonne

5% Deutsche Reicksanleihe v. 1927 4% Deutsche Reicksanl. von 1934

<y2% Deutsche Reichssckatzanwei^ sungen von 1935 . ...

ty.% Deutsche Rkicksschatzanwei- sungen von 1035, II. srolge ...

<y.% Deutsche Neichslchatzanwei- sungen von 1936, III. Rolge ..

5V.% Nc>»ng Anleihe von 1930 .. ty.% Hesiiscke Volksstaat von 1929 iy2% Deutsche ReichsvoMckatz von

1934 I.................;

4V»% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I.................

Reichsanleihe-Altbesltz.........-

Lberhejsen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Reckten ............

iy»° Hess. LanveSbk. Darmttad Goldvfe. R. 12 . . .

5%% Hess. LanveS-HyV.-Ban!

Stau. Goldvfe..............

<y,% P reust. LandeSPfdbr.-Aast

Goldvfe. R. l9 . .. .. ..

4y2% Preust. toold-Komm. R. 20 4y2% Darmstädter Somm.-Lan

deäbank R. 6 ........

DerMcke Komm.-Sammel-Aaleihc Auslos.-Rechte I.............

iy,% Franks. Hyp. Goldvfe. R. 15 iy.% Franks. Hhp. Sold-Somm.

CbL 2 3........ ......

5y2% Franks Hhp. Liuuldation Goldvfe

6>/s% Rheinische Hhp. Liquidation Goldvfe ..............

Steuergutschein,BerrechnungSkurc

A.S. Mr Verkehrswesen .... 6h

Haniburg-Südain. Tampsschifs. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

glerdvcu'scher t'lotjö .........0

Teulsche Reich.bahn Vorz.-Akt. 7

ermäßigten sich um 5 Rpf. auf 132,95, «ähreich 4proz. Rentenbank-Ablöiung mit 94,80 behauptet blieben. Am' Pfandbriesmarkt hielt die Material­knappheit an, so daß bei unveränderten Kursen die meisten Goldpfandbriefe nur bei itzaner Repartie­rung zur Notiz kamen. Erhöhtes,Interesse bestand

x.». ___ r___XL.;.;«« Rinr orrtrt npn Hm

das Eigentum sind grundlegende Verbesserungen eingetreten. Heute ist auch die Zusammenarbeit oer Hausbesitzer-Organisation mit den zuständigen Reichsstellen anregend und auf das Gesamtwohl ausgerichtet. Dazu ist die straffe Organisation zur Durchdringung der Hausbesitzer mit dem Gedanken der Volksgemeinschaft erforderlich. Im organisierten Hausbesitz darf die Ablehnung kinderreicher Fami­lien als Mieter nicht mehr Vorkommen.

Nachdem Dereinsleiter Schmidt darauf hinge­wiesen hatte, daß es noch Mieter gibt, die dem Hausbesitzer Schwierigkeiten bei der Vermietung an kinderreiche Familien bereiten, sprach Pg. H e y d über die Fachgruppe für das Haus- und Grund- stückswesen innerhalb der Partei und führte aus eigener Erfahrung die Erfolge an, die durch diese Vermittler- und Ausgleichstätigkeit zwischen Haus­besitzer und Gläubiger erzielt werden können.

Buenos Aires .

Brüssel

Rio de Janeiro

Loten........

<1 open Hagen...

Danzig .....

London

Helungfor-...-

Baris........

Holland

Ztalieu ......

70 Milliarden Mark stellt einen ganz bedeutenden Teil des deutschen Volksoermögens dar. In seinen weiteren Ausführungen ging der' Redner auf die Bedeutung der letzten fünf Jahre für den Haus­besitz ein. Er erinnerte daran, daß noch 1933 eine katastrovhalc Lage beim Hausbesitz herrschte. Zu der Verschuldung trat die Ueberlastung und die Ver­wahrlosung der Häuser. Als eine der ersten Taten des Führers kam die Sicherung des Haus- und Grundbesitzes. Es wurden 680 Millionen Mark ver­lorene Zuschüsse in den Haus- und Grundbesitz ge­steckt, und dieser gab von sich aus dann einen Bei­trag von 2 Milliarden Mark 3ur Arbeitsbeschaffung. Weiterhin konnte der Hausbesitz durch die Zins­senkung insgesamt 510 Millionen Mark ersparen. Durch die Neuordnungen über die Kapitalfällig­keiten, die Reform des Zwangsvollstreckungswesens und durch die Umwandlung der Rechtsprechung und nicht zuletzt durch die neuen Gedankengänge über

ohne Einfluß.

Bei kleinen Umsätzen war der Aktienmarkt uneinheitlich und wenig verändert. IG.-Farben konnten sich um 0,90 v. H. erhöhen auf 161. Mon­tanwerke schwankten nach beiden Seiten bis 0,50 v. H., ebenso lagen Maschinen- und Elektrowerte fast unverändert. Don Zellstoffaktien. notierten

rund 18 000 Kredite auf Beträge unter je 20 000, RM. entfallen. Die Zahl der bei der Dank geführten Konten erhöhte sich Ende 1937 auf 451099 (439 993). | Die Gesamtumsätze sind von rund 92 auf rund 104 Milliarden RM. gestiegen, also um rund 13 v. H. i Die Umsätze auf den Reichsmark-Konten der Kund­schaft haben eine Steigerung von über 17 v. H. er-1 fahren.-Die Entwicklung ermöglichte es, verbunden mit der Steigerung der Erträgnisse, für 1937 eine Erhöhung der Dividende um 1 auf 6 v. H. in Dor-

Aus dem Sozialbericht ist zu entnehmen, daß die Aufwendungen fÜG freiwillige soziale Leistungen die des Vorjahres, beträchtlich übersteigen. Die der Pflege der Leibesübungen dienenden Einrichtungen wurden nach jeder Richtung gefördert. Ebenso wurde der beruflichen Fortbildung der Gefdlgscbast, na­mentlich der Lehrlingsausbildung, erhöhte Aufmerk­samkeit geschenkt. Die Anzahl der Gefolgschaft be­trug am Jahresende 6575 (6499). Davon stehen 1327 Gefolgschaftsmitglieder über 20 Jahre in den Diensten der Bank.

Das neue Jahr hat sich, soweit dies bisher zu übersehen ist, gut angelassen, und es ist mit einer weiter befriedigenden Entwicklung zu rechnen.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörfe: SHU und uneinheitlich.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n k f u rt a. M., 23. Febr. Es notierten (Ge- treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, ,W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 193, R 15 196, R 18 200, R 19 202 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Weizenmehl Type 812 W 13 29,40, W 16 29,50, W 19 29>50, W 20 29,85, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Wei-, zenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10>50 Mühlen­festpreise ab Mühlenstation, Treber, getrocknet, 14,00, Höchstpreis ab Erzsugerstation. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schiachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 24. Febr. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1119 Rinder (279 Ochsen, 113 Bullen, 528 Kühe, 199 Färsen), 658 Kälber, 47 Hammel, 12 Schafe, 348 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbin­nen) 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 30 bis 50, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mk. Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zuge­teilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig. k

schlag zu bringen.

Die Gewinn- und Derlustrechnung verzeichnet im einzelnen Einnahmen aus Zinsen und Diskont von (alles in Mill. RM.) 28,34 (27,82), solche aus Pro­visionen und Gebühren von 29,89 (26,90). Dagegen erforderten Personalaufwendungen 31,61 (31,45), Ausgaben für soziale Zwecke, Wohlfahrtseinrichtun- gen und Pensionen 4,74 (3,00), sonstige Aufwendun­gen 8,34 (9,27), Steuern und ähnliche Abgaben 8,03 (6,42); an den Pensionsfonds wurden 0,75 (0,50) überwiesen. Mit dem Vortrag aus dem Vorjahr von 1,66 (1,58) ergibt sich ein Reingewinn von 6,50 (5,66). Hiervon werden nach Ausschüttung der Dividende 1,70 auf neue Rechnung vorgetragen.

ebenfalls in körperlicher und geistiger Frische, am . Samstag unser Mitbürger Konrad S ch n e i d e r IV. i begehen. In der Landwirtschaft vermag er noch manche wertvolle Arbeit zu leisten. Wir gratulieren! ;

> Lang-Göns, 21. Febr. Die Orts­gruppe der Partei hielt im GasthausZum Schwanen" eine Versammlung ab, die sehr gut be- I sucht war. Ortsgruppenleiter Karl Müller leitete die Versammlung. Als erster Redner des Abends behandelte Pg. H e y m a n n zunächst die Bedeutung des Führerkorps 4)er Partei und streute kurz den Verlauf der Erziehung der kommenden Führer. Dann sprach er über den Dierjahresplan und kam dabei auch auf die politischen Fragen be_5_ Tages zu sprechen. Reicher Beifall dankte ihm für seine Ausführungen. Anschließend sprach Pa. Hollan^- d e r über das ThemaKampf den Staatsfeinden . Seine Darlegungen fanden gleichfalls den langan­haltenden Beifall der Hörer. Dann wurde der Abend in üblicher Weise geschlossen.

ex) Eberstadt, 20. Febr. Der hiesige Ge­sangvereinLiederkranz" hatte seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in das GasthausZum Schwanen" eingelaben. Vereins- führer Heinrich Wagner begrüßte die Teilneh­mer Rechner Alles erstattete den Kassenbericht, ber "mit einem Ueberschuß abschloß. Dem Rechner wurde Dank und Entlastung zuteil. Sanger Ferdi- nanb Löbrich wurde für 35jahnge Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Der Verein ehrte ihn durch die Ueberreichung eines Diploms. Für den Monat März ist eine Konzertveranstaltung vor­gesehen, die zusammen mit dem Gesangverein Oder- Hörgern durchgeführt wird, tfur dieses Konzert wird ein von beiden Vereinen gemeinsam gesunge­ner Chor mit etwa 100 Sängern und Sängerinnen eingeübt. Die Leitung liegt in Händen des Dirigen­ten beider Vereine, Lehrer Andres. Die Dreschgenossenschaft hielt am Samstag ihre Generalversammlung im GasthausZum Schwanen" unter der Leitung be? Auftichtsratsvor- sitzenden, Ortsbauernführer Gorlach ab. Rechner Heinrich Eifer erstattete ben Geschäfts- und Kas­senbericht. Die Dreschmaschine hat in ber letzten

1 oaifon 590 Dreschstunden geleistet. Die Rechnungen ; müssen bis zum 1. Mai bezahlt werden^ Der R.in- : gewinn wurde auf Vorschlag des Vorstandes der ' Betriebsrücklage zugeschrieben. Die vor ZweiJch- : ren angeschaffte moderne Getreiberemigungsan age

hat im letzten Jahre rund 900 Z-ntner Saatgut behandelt. Der Kassenbericht wurde gutgch.'ß.n. ; Der Genossenschaft gehören 98 Mitglieder an. Rech­ner und Vorstand wurde Entlastung erteilt, be b

; wurden in ihren Aemtern erneut bestätigt.

2 Hungen, 23. Febr. In naßer torpedier und geistiger Frische konnte die älteste E i n. wohn er in von Hungen, Frau Auguste ^rutig Witwe, geb. Weck, am 22. Februar ihren 9 0. Ge­burt s ta a feiern aus welchem Anstsie igr aus allen Kneifen der' Stadt zahlvkiche Glückwünsche

im Dritten Reich sprach. Dann folgten Hebungen am Pferd, Freiübungen der Schüler, Hebungen am Barren, Pyramiden und ein wohlgelungenes Thsa- , »v M » t. . terstückchen. Sämtliche Vorführungen wurden mit

A Alsfeld, 23. Febr. Die Reichsarbeit s- großem Beifall aufgenommen. Zum Schluß folgte dien ft gruppe 223 Alsfeld hatte sich am eine Verlosung. Die Pausen wurden durch Musik- Sonntag mit einem abwechslungsreichen Programm stücke ausgefüllt. Der erste Teil des Abends wurde in den Dienst des W in t e r h i l f s w e r k e s ge-! abgeschlossen durch eine Rede des Zellenleiters Pg. stellt. Ein Eintopfessen fand bei großem Andrang Roth. Bei Tanz und guter Unterhaltung blieb der Gemeinschaft aller Volkskreise imDeutschen - ' 'r

Haus" statt. Den übrigen Teil ber Bevölkerung versorgten die beiden, die Straßen der Stadt durch­fahrendenGulaschkanonen" des Reichsarbeitsdien- ftes mit der vorzüglich zubereiteten Eintopfkost. Am Nachmittag, nach Beendigung der Führerrede, näh­men die Veranstaltungen auf dem Marktplatz ihren

Frankfurt a. M., 23. Febr. Auch heute fehl- ten ber Börse besondere Anregungen, vor allem blieb ber Auftragseingang aus ber Kunbschast sehr klein. Verschiebern Dioidenbenerklärungen und an. bere günstige Mitteilungen aus ber Wirtschaft wur- I ben wohl beachtet, ebenso die feste Verfassung der

23 Februar

Amtliche Notierung Geld 1 Brief

Abendbörfe ruhig.

Die Abendbörse hatte eine freundliche Grund- sttmmung, die Hmsatztätiaksit hixst sich aber weiter in engen Grenzen. Es bestand vielfach etwas Kauf­neigung, die Kursgestaltung war aber recht unein­heitlich. Montanwerte konnten sich zumeist behaup­ten, Vereinigte Stahl 112,50 (112,40), fester lagen Ilse Genuß mit 138 (137), dagegen buhten Deutsche Erdöl in Anpassung an Berlin 1 v. H. ein auf 143,50, ferner bröckelten Mannesmann 0,25 o. H. ab auf 113,50. JG.-Farben konnten sich um 0,25 v. H. verbessern auf 161. Maschinenaktien lagen unregelmäßig. Moenus 133,50 (133,90), MAN 130 (131), dagegen Junghans 123,50 (123), Rhein­metall unv. 141, ebenso Demag mit 148,50. Elektro­aktien blieben gut behauptet, AEG. 119,75, Bekula 170, Licht und Kraft 146, Elektr. Lieferungen 130,50, Gesfürel 149,25, Felten 139, Schlickert 179. Sonst notierten u. a. Holzmann mit 160,50 (161), Gold­schmidt mit 143,50 (143,75), Bemberg mit unv. 140, Adlerwerke mit unv. 119,50, Metallgesellschaft mit unv. 140 und VDM. mit um). 173. Don Bank­aktien waren Commerzbank weiter erhöht auf 124 (123,75), auch Adca 0,13 v. H. gebessert auf 106. Don Versicherungswerten tarnen Allianz Verein nach Pause mit 274 (272,50) wieder zur Notiz. Der Rentenmarkt war ohne Geschäft, aber gut behaup­tet. 6 v. H. JG.-Farben 130,13, Reicksbabn-VA. 0,25 v. H. höher mit 131.

Fortgang. Nach dem Aufmarsch ber Arbeitsbienst­abteilung konzertierte die Gruppenkapelle, und die frischen Arbeite-, Marsch- und Soldatenlieder er­freuten die zahlreichen Zuhörer. Ein Kamerab- jchafteadenb vereinigte die Alsfelder Bevölkerung mit den ArbeitÄbienstmännern im großen Saale desDeutschen Hauses". Nach eirtleitenben Begrü­ßungsworten bes Gruppenführers sprach Kreis­leiter Z ü r tz in eindringlichen Worten von der Volksgemeinschaft und stellte dabei ben Reichsar- be.itsbienft als wertvolles Bindeglied für die Volks­gemeinschaft heraus. Im Mittelpunkt des Abends stand rin Bauernspiel mit Chören, das einen nach- hastigen Eindruck hinterließ. Turnerische Vorfüh­rungen und Marschmusik der Gruppenkapelle lei­teten zum Tanz über. Das finanzielle Ergebnis er­brachte dem Winterhilfswerk einen nämhasten Be­trag.

Maul- und Klauenseuche erloschen.

Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Langsdorf erloschen und die Schlußdesinfektton abgenommen ist, hat das Kreisamt Gießen die an- geordneten Schutzmaßnahmen wieder aufgehoben.

34 Hühner

einem Marder zum Opfer gefallen.

4 Großen-Linden, 23. Febr. Der hiesige Landwirt Wilhelm Ne hl mußte zu feiner großen Heberraschung feststellen, daß ein Marder feinem Hühnerstall einen Besuch ab gestattet und dabei 2 2 Hühner getötet hatte. Am darauffolgen, den Tage mußte der Nachbar des Geschädigten, Karl Leun, eine gleiche Festellung machen. Hier fielen 12 Hühner dem Marder zum Opfer. Karl Leun wurde jedoch dadurch entschädigt, daß er den Marder bei seinem nächsten Besuch fangen konnte und für das Fell 35 Mark erhielt.

Canötreie Gießen

Fwd. Als erste der drei Filialgroßbanken legt sI

diesem Jahr die Commerz- und Privat- ^,7 Landesbank plus 0,40 v. H. auf 102,50. Stadt- Bank AG., Hamburg-Berlin, ihren Ge- anleiben zeigten wenig Deränderung, auch Staate/ ichästsbericht für 1937 vor. Im abgelaufenen Ge- Spiere wichen kaum ab. Industrie-Obligationen schäftsjahr wurden 21044 neue Kredite im Gesamt- . uneinheitlich bei Schwankungen bis 0,50 o. H., betrage von 471 Mill. RM. gewährt, von denen F^en-Donds 130,13 (130,50). . .

-*-s «nt flWrnna unfor io 90 naß Freiverkehr lagen einige Werte lest. So

Schuh Berneis mit 78 bis 79 (76), Verein Pinsel Nürnberg mit 82 bis 84 (78) unb JBrennabor auf bie Divibenbenerhöhung mit 134 (131^50). oonft nannte man u. a. Dinglerwerke 88,7a,

89 bis 90, Ufa 69,75, Rastatter Waggon 56, tfranb furter Hanbelsbank 64 nach zuletzt 66. Tagcsgelo unverändert 2,50 v. H.

* Heuchelheim, 23. Febr. Auf dem Wege zwischen dem Windhof und unserem Dorfe ereignete sich gestern ein Verkehrsunfall. Drei Frauen, die < an der rechten Straßenseite gingen, wurden von . einem Personenkraftwagen angefahren. Zwei der Fußgängerinnen wurden dabei zu Boden geschleu- . bert und erlitten Prellungen. Der Führer bes Per- . sonenkraftwagens hielt in einer Entfernung von 5J Metern von ber Unfallstelle und ging zu ben Frau- : en zurück, um sich um ihr Be.inden zu erkundigen. Er versprach auch, sofort den Arzt zu holen kchrte : aber nicht mehr an die Unfallstelle zurück. Bald daraus stellte er sich aber bei ber Bürgermeisterei Heuchelheim und teilte den Unfall mit. Seine Personalien wurden festgestellt. Die Untersuchung über die Schüldfrage ist im Gange -

m Lollar, 21. Febr. In der hiesigen Schule wurde der FilmVolk in Gefahr .vom Reichsluftschutzbund vorgefuhrt. Die yik: sige Junamädelgruppe des BDM. veranstaltete im Saalbauzur Linde" einen gitt besuchten und wohlgelungenenVo l k s ge m e i n s ch a f t s a b e n d. Nach Begrüßungsworten der Gruppenführerin Hed­wig S ch w a b e wickelte sich em reichhalt ges Pro­gramm »ab. Gedichte und Lieder wechselten em- anSer ab. Ein Märchenspiel fand reichen Bel,all. Eine Kapelle trug Musikstucke vor. Auch ber Hu mor kam zu seinem Recht, in Gebich.en unk> bern und einem kleinen Stuck, m dem der Burger vereinBehaglichkeit" bas ThemaWir brauchen Heime" behandelte. Rach einer Ansprache der Over- gruppenführerin Erika D e f tb und dem t Kehraus" schloß ber schöne Äbenb

>Allendorfa. b. Lumba, 20 Febr Der Reichsluftschutzbunb veranstaltete hier im GasthausZum Bahnhof" einen Werbeabend, bei dem Gemeinbegruppenführer st der le (Lollar) ben FilmVolk in Gefahr" vor führte Untergruppen führer Döll wies zu Beginn auf die Wichtigkett des Luftschutzes hin und machte die Mt^llung,^daß demnächst auch in unserem Orte w i e b r em^r. ausbildungskurs beginnt Am Schluffe Haltung forberte ber Bürgermeister Aw -t im-Luttschutz auf unb schloß die Versammlung mit

®^^o6a.U22.e5e^Mruf d°m B°u°b!chmtt der R e i ch s a u t o b a h n st r e ck e Re1 ®

sn«r«rnh_Reinhardshaln yerrscyl z

Z-it reger Betrieb, gilt es bie ;

arbeiten in kurzer Zeit ferhsjuf eHen.

fuhr von Sand auf die bereits Attggel ^teflung strecken ist begonnen worden, st daß die Her) 9 der Betondecke in greifbare Nahe genickt ll -

aSsrjÄ.'aarräss zwischen Reiskirchen und Bersrod herstellt, 's 16 aU)f( «efeVi^-.-A 8ebr. Am Wgoienb

tung begann mit dem ^^5^ch der Turner Der teiüluu; , vu -

LeuL°^es"R^ Lesubungen! zur dortigen Klinik gebracht werden.

man dann noch lange beisammen. ;

* @ r ü n b e r g, 23. Febr. Eine Hühnerschar , in dem Hofe eines Hauses am Stadtrand erregte bie Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit eines Ha- bichts. Er nahm sich bie gackernde Schar aufs Korn und schoß blitzschnell aus ber Höhe herab. Dabei hatte er jedoch das Pech, danebenzuschiehen, denn anstatt in ben Hühnerhof einzubrechen, sauste er durch das Fenster de^ dicht neben dem Hühnerhof gelegenen Küche des Hauses, zum großen Ent­setzen der überraschten Hausfrau, Die bei dem plötz­lichen ungebetenen Besuch einige Schrammen am Kopfe baoontrug. Der rasch herbeigeeilte Hausherr nahm ben Kampf mit dem gefieberten Räuber in ber Küche auf unb konnte ihn auch nach kurzer Zeit überwältigen unb töten.

= Steinbach, 22. Febr. Vermutlich infolge des gesteigerten Autoverkehrs durch die Dorfstraßen, bedingt durch unsere Lage als Zubrin­ger zur Reichsautobahn, wird eine alte Sitte ber Steinbacher abgeschafft. Dieser Tage wurde orts­üblich bekanntgegeben, daß das Aufsetzen b es Holzes vor den Häusern verboten ist. Wenn man in früheren Jahren durch das Dors ging, konnte man die Kunst beobachten, mit der bie Leute ihr Brennholz vor dem Hause aufgesetzt hat­ten. Es war nicht nur die bessere Möglichkeit des Trocknens, sondern auch der Raummangel innerhalb der Hofreite, der die Leute veranlaßte, ihren Holz- oorrat so zum Trocknen aufzusetzen. Im benach­barten Alb ach, das engere Dorfstraßen hat und wo bie Bewohner ebenfalls an Vlgtzmangel leiben, besteht feit alters her die Sitte, daß auf einem be­sonderen Platz außerhalb des Dorfes an ber Straße nach Burkhardsfelden das Brennholz ber Dorfbe­wohner zum Trocknen aufgesetzt wirb.

< Holzheim, 24. Febr. Am heuttgen Don­nerstag kann Frau Klara Jäger, geb. Sames, m körperlicher unb geistiger Frische ihr 8 0. Leben s- ianr vollenden. Die Jubilarin vermag noch man-.,-,- ------------ - -

cherlei Arbeit in Haus unb Hof zu verrichten. Ihr Aschaffenburger gegen den gestrigen Elnheitskurs Sbemann Hermann Jäger, wird demnächst 8 2 1,25 v. H. schwacher mit 140,50. 3m einzelnen lagen Jahre alt Den 78. Geburtstag kann, lReichsbank 0,50 v. H. niedriger, Verein. Deutsche »homrnffG in PnrnprliAer unb aeiltt'aer Frische, am Metall Mit 173 unb AG. für Verkehr Mit 134,75

\

Sckiuk- iurs

Schluß. Abend börie

Schlub- kurs

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Taivm

22-2.

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iHecumtilatDrfn-itabrt! .......

Aickafscnburg Zellstoff.......

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Daimler Mowren..........

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Deutsche Molo» und Silber ..

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Deuticke Linoleum.........

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Elektrilcke Lickt und Kraft...

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146

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119,25

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119,65

Kokswerke und Ebemilcke Fabrik 1

158

158

L'ahmeflet ................

. 6

121,75

121

121

120,65

,. 4

95,75

113,9

95,75

113,25

Mannesmann.............

4'/r

114,5

113,25

Piansielder Bergbau.......

..7

157

*

Melaligelelllckaft...........

.. 6 140,25

140

139,65

*

Crenhein & Kopvel........

.. 0

111

111

Slbeinilcke Braunkohle......

12

230

230,5

231

231,25

129

144.75

129,25

144,75

128,5

144,5

Rbeinktaküwerke............

Rbemilck-Deitfältiche Elektro

.. 6

127,65

127,25

127,25

127,75

.. 7

152

152,5

169

152,75

152,75

168

Salzdetiund Kali..........

.. 6

.. 7

178

179

178

95,75

95*75

Eckultbett Batzenhofer......

.. 4

Siemens L Halske.........

.. y

214,25

214,25

Eüddeuriche Zucker.........

. 10

211

211

211

vereinigte Stahlwerke......

4'/»

112,25

i 112,5

112.25

112,4

60,5

60,5

60,4

60,5

icenDCUiiaic jtuuiyui .

Weiteregeln Alkali..........

.. 4

109,75

1 109,5

110

109,5

g

150,5

149,5

149,5

149,5

Ctaoi Minen..............

0,6

30

I 29,9

30

! 29,9

Schluß, kurs

Sckluhi. Abend- börie

Schluß- fürs

Scklußk Mittag börie

22-2-

23-2-

22-2-

23.2-

102

102

101,9

102

99,3

99,3

99,3

99,3

99,8

99,8

99,8

99,7

_

_

_

109

101,25

101,25

101,25

100,5

100,5

100,9

100,75

100

100

100

100

133

132,95

132,9

133

138,65

100

100

100

102,5

100

100

100

100

100

99,5

99,5

138

138,25

138,25

138,5

| 100

100

1 100

102,65

| 102,75

102,4

102,65

102,7

102,9

11),4

1 111,4

111,6

22-üebruar

Amtliche Notierung

toeld

Briet

3<wan...................

0,723

0,725

ilugoilawte» ..............

5,694

5,706

Oslo ...................

62,32

62.44

Wien.....................

48,95

49,05

Liiiabon..................

11,265

11,285

Siockdolm ................

63,89

64,01

Schweiz..................

57,42

57,54

Svonren..................

Prag.....................

8.691

8,709

BudaveA.................

Neuvor!..................

2,474

2,478

22.ftebruar

23-Februar

Amtliche Notierung Geld i Brief

Amtliche Notierung Geld | Bnes

0,653 42,02 0,143

47,00 55,36 47,00 12,40 5,485 8,092

138,29 13,09

0,657 42,10 0,145 47,10 55,48 47,10 12,43 5.495 8,108

133,57 13,11

0,653 41,94 0,143 47,00

55,34 47,00 12,395

5,48 8,062 138,24 13,09

0,657 42,02 0,145 47,10 55,46 47,10 12,425

5,49 8.078 138,52

13,11