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Aus der engeren Heimat

Vorsicht beim Obstessen

Nr 8 7 Die 3. Wiedersehensfeier der Kameraden bende Brei kann noch zwei- bis dreimal wieder mit muß umgehend der Arzt ausgesucht werden, dieser Feldformation findet am Sonntag, 21. August, Wasser durchgekocht werden). Der aufgefangene diese Sommerdurchfalle bei Verschleppung den in Darmstadt statt. Die Vorarbeiten sind im Gange. Reisschleim wird nun, wenn nötig, mit Wasser ver- krankten sehr mttnehmen und auch chronpch Anfragen an Gg. Krapp, Babenhausen (Hessen).1 bünnt und nochmals aufgekocht. Um den Schleim'den können. L-

unter von

mer Stellung einzunehmen.

Wenn die angegebene Diät bei vernünftiger, ru­higer Lebensweise streng eingehalten wird, kann die Reizung in wenigen Tagen behoben sein. Mit der gewöhnlichen Vollkost muh dann aber sehr vor­sichtig und langsam (Gemüse, Obst und weiches Brot zuletzt) begonnen werden. Wenn' sich jedoch nach drei bis vier Diättagen keine Besserung zeigt, muß umgehend der Arzt ausgesucht werden, da diese Sommerdurchfälle bei Verschleppung den Er-

Förderung zuteil.

** Wiedersehensfeier des ehemali - gen IV (später II.) hessischen Bataillons Landwehr » Infanterie ° Regiments

Brei durch ein Haarsieb gestrichen (der zurückblei­bende Brei kann noch zwei- bis dreimal wieder mit

Leistungskampf der Betriebe.

Das Gaudiplom.

schmackhaft zu machen, läßt man einen Fleischbruh- würfel darin zergehen. Auf keinen Fall darf an Stelle des Reisschleimes Haferschleim gegessen wer­den, der bei Durchfallneigung die Reizung nur ver­schlimmert.

Wenn zwei Schleim-Mahlzeiten gut vertragen wurden, können, abwechselnd und in kleinen Por­tionen begonnen, folgende Nal,cungsmittel dazu- komm^n: gekochter Fisch, gekochtes weißes Fleisch (Geflügel), gegebenenfalls auch gekochtes, gemahle­nes Rind- oder Schweinefleisch, gekochter magerer Schinken, Butter, guter Fettkäse, hartgekochte Eier. Alles Obst und Gemüse in roher oder in gekochter Form, ebenso alle Nahrungsmittel, die Mehl oder Zucker enthalten, sind streng zu meiden. Auch Zwie­back und geröstetes Brot sollen erst dann gegessen werden, wenn sich bereits eine Besserung zeigt. Ganz besonders schädlich sind Milch und ungekoch­tes Wasser. Aber auch alle Reizstoffe, starker Kaffee und Gewürze müssen in den Diättagen fortfallen.

Wer über die aufgeführte Diät etwas nachdenkt, erkennt daraus, daß es darauf ankommt, die ge­reizten Organe ruhig zu stellen. Das soll aber nicht nur durch'die Diät gegeben, sondern auch durch die gesamte Lebensweise. Wenn es sich also irgend einrichten läßt, soll auch tagsüber häufig liegend ausgeruht werden. Vor allem empfiehlt es sich, nach dem Essen zu liegen und möglichst auch die Mahl­zeit selbst liegend, wenigstens aber ick sehr beque-

* Steinbach, 22. Juli. Der hiesige Weiß­bindermeister Heinrich Keßler kann am heutigen Samstag auf das 25jährige Bestehen seines Geschäfts zurückblicken.

A Reiskirchen, 23. Juli. Gestern feierten die Eheleute Heinrich Nürnberger und Frau Marie, geb. Schomber, das Fest der Goldenen Hochzeit. Die beiden Alten sind noch sehr rüstig und verrichten noch jede Feldarbeit. Auch an dem Zeitgeschehen nehmen sie regen Anteil. Zwei Kin­der und fünf Enkel konnten mit dem Jubelpaar den seltenen Tag begehen. Im Dorfe sind die beiden Eheleute sehr beliebt, das zeigen schon die vielen Blumen und Glückwünsche, die an diesem Tage bei chnen eingingen.

> Ettingshausen, 23. Juli. Am morgigen Sonntag findet die Einweihung unseres neuen Schwimmbades statt. Die Größe und die technische Einrichtung dieser gemeinnützigen Ein­richtung werden geeignet sein, dem Schwimmsport auch in unserer Gemeinde neue Anhänger zuzu­führen. Gießener Schwimmer und der hiesige Ge­sangverein werden bei der Einweihungsfeier Mit­wirken.

Kreis Alsfeld

ch Deckenbach, 22. Juli. Der gestern berichtete 7 7. Geburtstag unseres Mitbürgers Heinrich K n ö g e l II. ist nicht am Sonntag, sondern be­reits am morgigen Samstag, 23. Juli.

Kreis Wehlar.

T Aus dem Kleebachtal, 22. Juli. Der in den letzten Jahren in unserer Gegend eingeführte Anbau von Wintergerste hat weitere Land­wirte angeregt, diese Fruchtart anzubauen. Die Wintergerste, die in den letzten Tagen schon ge­schnitten wurde, bringt dieses Jahr schone Ergeb­nisse. Erfreulicherweise haben manche Landwirte die Stoppeln schon umgepflügt und die Aecker zum zweitenmal mit Dickwurz ausgestellt. Die Grün- futterernte ist allenthalben sehr ergiebig. Der dritte Kleeschnitt kann überall vorgenommen werden. Sel­ten wurde soviel Kleeheu heimgebracht, als dieses Jahr. Mit dem Schnitt des Roggens haben einige Bauern in dieser Woche den Anfang gemacht.

Morgen: Grundsteinlegung für ein HZ.-Heim in Heuchelheim

Wegen Geuchenverheimlichung verhaftet.

LPD. Fulda, 22. Juli. In Hilders hatte es ein Landwirt unterlassen, der zuständigen Stelle zu melden, daß in seinem Stall die M a u l - u n d Klauenseuche ausgebrochen war. Wegen Ver­heimlichung der Seuche "unter seinem Vieh wurde der Landwirt jetzt verhaftet.

Landkreis Giehen.

OO K l e i n - L i n d e n , 22. Juli. An einem G e - markungsrundgang beteiligten sich unsere Landwirte in stattlicher Zahl. Bei der Besichtigung der Getreide- und Kartoffelfelder sprach Landwirt­schaftslehrer Best vom Landwirtschaftsamt Gießen über Sortenauswahl, Pflege und Düngung und son­stige Fragen aus dem Gebiet der Landwirtschaft. Er machte die Landwirte besonders auf die Gefahren beim Auftreten des Kartoffelkäfers aufmerksam und forderte zur Mitarbeit bei der Bekämpfung des Schädlings auf. , _, ,

lll Allendorf (Lahn), 22. Juli. Unsere Schul­kinder unter Leitung von Lehrer Kimmel weilten in den letzten Tagen im Landschulheim in Kesfelbach zu Gast. Von dort aus machten die Kinder eine Reihe schöner Ausflüge in die land­schaftlich reizvolle Umgegend, wobei sie die engere Heimat kennen lernen konnten. Allen Kindern hat dieser Aufenthalt gefallen und ihnen zugleich guten Nutzen gebracht. , .

8 Lang-Göns, 22.Juli. Seit einigen Tagen ist die Dreschmaschine auf dem Platz vor der Turnhalle, um die W i n t e r g e r st e , die zur Zeit eingefahren wird, zu dreschen. Die eigentliche Ernte ckj Eberstadt, 22. Juli. Unter Leitung von Fräulein D a l k e und Strathmann von der Landwirtschaftsschule in Gießen fand hier ein Gartenrundgang vieler Frauen und Mäd­chen statt, bei dem den Teilnehmerinnen wertvolle Ratschläge und Aufklärungen für die Pflege und die Arbeiten im Garten gegeben wurden. Die auf­schlußreichen Erklärungen wurden allgemein mit Dank ausgenommen. /

* Gendarmerie - Personalie. Gen­darmerie-Obermeister Schumacher wurde von Bingerbrück zur Gendarmerie-Abteilung Gießen als Gendarmerie-Obermeister versetzt.

** Straßenausbau im Südviertel. In den nächsten Tagen wird mit dem Ausbau und der Durchführung der Schubertstraße, von ihrem jetzigen Endpunkt der Bebauung in der Höhe der Gaffkystrahe ab, am Garnison-Lazarett vorbei über die Straße Am Schlangenzahl hinweg bis hinüber zum Wartweg begonnen. Mit diesem Ausbau wird der weiteren Bebauung im Südviertel eine starke

UHL Seilersweg Nr. 67

adiO Telephon Nr. 3170

eparaturen .wn

gutgeschrieben bekonimen. Der Angeklagte hatte gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt, die er aber noch im Laufe der Hauptverhandlung vor der Großen Strafkammer zurücknahm.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit verhandelte die Kammer ferner gegen den 71jährigen Juden Simon Friedemann aus Rodheim v. d. H. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Ver­brechens des § 176 Abf. 1 Ziff. 3 StGB. (Vor­nahme von unzüchtigen Handlungen an Personen

14 Jahren) ,zu einer Zuchthausstrafe einem Jahr und sechs Monaten.

* Gießen, 23. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Feine Molkereibutter, % kg, 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück, 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, ausländische 12, Enteneier 11% bis 12%, Tauben 50 bis 55 Pf., junge Hähne, % kg, 1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner,90 bis 1,05 Mark, Wirsing, grün, 10 bis 12, Weißkraut 12, Rot­kraut 18 bis 20, gelbe Rüben, das Bündel 11 bis 12, % kg 18 bis 20, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 20 bis 40, gelb 25, Erbsen 18 bis 25, Tomaten 25 bis 50, Zwiebeln, das Bündel 10 bis 12, % kg 14 bis 18, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 45 bis 55, Kartoffeln, alte, 5, 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, neue 6. bis 6,50 Mark, 5 kg 70 Pf., % kg 7 bis 8, Pfirsiche 45 bis 60, Himbeeren 55 bis 60, Birnen 40, Sauerkirschen 46, Heidelbeeren 40 bis 45, Stachelbeeren 30 bis. 50, Johannisbeeren 30 bis 40, Erdbeeren 55, Blumen­kohl, das Stück, 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Salat- aurken 20 bis 55, Einmachgurken 1% bis 5, Ober­kohlrabi 5 bis 8, Suppengrün 5, Rettich 5 bis 15, Radieschen, Bund 5 bis 10 Pf.

Der morgige Sonntag bringt für Heuchelheim, insbesondere für die Heuchelheimer Jugend, ein Ereignis von besonderer Bedeutung: der Grundstein für das HJ.-Heim wird gelegt! Die Plane für das neue Heim liegen bereits in allen Einzelheiten vor und sind von den zuständigen Stellen gut- geh^ißen. ^m Hstler-Jugend in Heuchelheim wird nördlich des Sport- und Spielplatzes des Turnvereins entstehen. Die Pläne für aas Heim stammen von dem jungen Frankfurter Architekten Sepp Corr-egio, und sie lassen erkennen, daß, wenn das Heim in seiner endgültigen Form fertig- gestellt werden kann, der Jugend eine Wirkungs­stätte gegeben sein wird, wie sie würdiger und zweckmäßiger kaum gedacht werden kann. Das Heim wird aus einem langgestreckten zweigeschos­sigen Bau bestehen, der an seinen beiden Schrnal- jeiten durch Querbauten abgeschlossen wird. Der größere dieser beiden Querbauten wird einen großen Fahnensaal und damit auch einen großen Feier- raum enthalten. In den beiden Geschossen des Hauses werden in jedem Stockwerk je vier große Schar-Räume geschaffen, ferner Bastelräume, Ar-

V. A. Die besten Kochkünste helfen nichts, wenn wir nicht auch für ein plötzliches Uebelfein eine rich­tige Diät wissen. Da besonders leicht in der heißen Zeit, wenn häufig unreifes oder schlecht gewaschenes Obst genossen wird, bei Kindern, wie auch bei Er­wachsenen Magenverstimmungen, die sog. Sommer­oder Brechdurchfälle auftreten, wollen wir hier kurz über die wichtigsten Verhaltungsmaßregeln in solchen Fällen sprechen. Denn wenn bei den ersten Anzeichen einer solchen Verstimmung nicht sofort die richtige Diät einsetzt, kann aus einer anfänglich harmlosen Reizung der Magen- und Darmschleimhäute eine langwierige, kräfteraubende Erkrankung werden.

Was tut man also, wenn sich eine solche Verstim­mung anzeigt? Man muß sich zuerst darüber klar jein, daß die Verdauungsorgane stark gereizt und gegen alle gärenden und blähenden Stoffe, also Kohlehydrate und Zellulose, besonders empfindlich sind Das einfachste Rezept wäre wohl vollständiges Hungernlassen, bis die Reizung sich gegeben hat. Da­bei würde der Körper aber zu sehr geschwächt wer­den. Deshalb empfiehlt es sich, nur am ersten Tage nüchtern zu bleiben. Da Durchfälle dem Körper sehr viel Wasser entziehen, muß während der ganzen Zeit reichlicher als gewöhnlich getrunken werden, und zwar auch schon am ersten Tag. Die geeigneten Getränke sind schwarzer Tee und Wasserkakao, beides nur mit Süßstoff gesüßt.

Am zweiten Tage wird langsam mit ganz klei­nen Mahlzeiten begonnen, die etwa alle zwei bis drei Stunden, je nachdem sie bekommen sind, wie­derholt und etwas reichlicher werden. Man beginnt am besten mit einem Reisschleim. Etwas einfacher, gewaschener Reis wird etwa 25 Minuten in Wasser gekocht,'so daß bis zum Schluß immer etwas Wasser über dem Reisbrei steht. Dann wird der flüssige

Im 1. Leistungskampf der deutschen Betriebe wurden in unserem Gau 51 Betriebe mit dem (Sau» diplom des Gauleiters ausgezeichnet. Wieviel Be- triebe werden in dem 2. Leistungskampf vom 1. Aug- 1938 bis 1. Mai 1939 ausgezeichnet? Anmeldungen zum Leistungskampf nimmt der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront bis zum 1. August ent­gegen.

Große Strafkammer Gießen.

Der W. B. aus Frankfurt a. M. war von dem Bezirksfchyffengericht in Gießen wegen schwerer Ur­kundenfälschung in Tateinheit mit Rückfallbetrug zu einer Gefängnis st rafe von vier Mona- t e n verurteilt worden. Der Angeklagte, der schon früher verschiedentlich mit dem Gesetz in Konflikt gekommen war, hatte als Reisevertreter einen Be­stellzettel mit einem falschen Namen unterschrieben, seiner Firma eingesandt und dafür die Provision

daß er die Plakette als eine Auszeichnung betrachte, die der Stadt Gießen als Gemeinwesen zu­gedacht sei.

Die künstlerisch ausgeführte Plakette tragt auf der Vorderseite das Hoheitszeichen des Dritten Reiches mit der UmschriftHeim der Hitler-Jugend", auf der Rückseite die Inschrift:Für die Förderung der Heimbeschaffung der Hitler-Jugend." Zugleich mit der Plakette wurde Oberbürgermeister Ritter eine Urkunde übermittelt, die folgenden Wortlaut hat:Urkunde Dem Förderer der HJ.-Heim- beschaffung, Oberbürgermeister Pg. Ritter, ver­leihe ich als Dank der Jugend die HJ.-Heiin- Plakette." Die Urkunde trägt Die persönliche Unter­schrift des Reichsjugendführers Baldur von Schirack.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß diese Plakette die erste ihrer Art ist, die innerhalb des Gaues Hessen dem Vertreter einer Stadt überreicht wurde.

Gießener Pimpfe unterwegs im Nassauer Land.

Nach dreitägiger Lagerzeit im Pimpfenlager Mühlbachtal rückten am Donnerstag die Fähnlein 1/116, 2/116, 3/116, 6/116 und der Spielmannszug aus dem Lager, um auf Wanderfahrt zu gehen. Sie rückten in die ihnen zugewiesenen Dörfer ab, in denen sie gern erwartet wurden. Die Fahrt­gruppen 9 und 10 und der Spielmannszug fuhren mit der Eisenbahn bis nach Laurenburg und mach­ten sich von dort aus auf den Weg nach Katzenelln- bogen. Bei Bauern waren die Pimpfe zum Mittag­essen im Quartier, und es hat allen nicht weniger gut geschmeckt, als im Lager Mühlbachtal. Der Abend brachte in Katzenellnbogen einen Dorf­gemeinschaftsabend, der das Jungvolk und die bäuerliche Bevölkerung zu einigen unterhaltsamen Stunden vereinigte. Der Spielmannszug musizierte ebenso geräuschvoll wie schneidig, und die gebotenen Aufführungen wurden mit großem Beifall ausge­nommen. Selbstverständlich wurden auch mancher­lei lustige Lieder gesungen, so daß sich bald eine enge Verbindung zwischen der einhelmifchen B^ völkerung und ihren jungen Gästen ergab, -cach einiger Zeit marschierten die Pimpfe in die Jugend­herberge zum Nachtquartier.

Besucht die Kurse der fahrbaren Fischlehrküche!

beitsräume für Führer, Geräteräume ufim Unmittel­bar vor dem Heim wird ein großer Appellplatz geschaffen, und hinter dem Hause sollen Spiel- und Uebungswiesen erstehen. Der ganze Baukomplex steht in idealer Verbindung mit dem bereits vor- handenen Sportplatz und der nahegelegenen Turn­halle. Im Plane vorgesehen ist auch die Schaffung eines Schwimmbades. Die Gemeinde Heuchelheim hat das Projekt, das zunächst nur zu einem Teil verwirklicht werden soll, bisher im aller

gegebenen Möglichkeiten gefördert. Die Vorarbeiten für. die Schaffung dieses Heimes in Heuchelheim sind schon seit geraumer Zeit, seit dem Februar 1937, im Gange. Nun ist es so weit, daß der Grundstein gelegt werden kann.

Die Grundsteinlegung findet morgen nachmittag in feierlicher Weise statt. Es werden Bürgermeister Rinn,' Bannführer Rohrbach, Kreisleiter Backhaus und Ortsgruppenleiter W o b k e r sprechen. Die Heuchelheimer HI. und Einheiten der Gießener Hitler-Jugend werden zu ^r Feier an­treten. Im Anschluß an die Feier der Grundstein­legung zeigt der Stamm V/116 (Heuchelheim) Vor­führungen und allerlei Spiele.

Nundfunkprogramm

Sonntag, 24. Juli.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Unterhaltungskonzert. DazwischenGroßer Preis von Deutschland" auf dem Nürburgring. Start und Ziel des Rennens der Sportwagen. 9.30: Chorgesang. 10: Militärkonzert. DazwischenGroßer Preis von Deutschland" auf dem Nürburgring. Start der Motorräder in den verschiedenen Klassen. Zielberichte vom Rennen her Motorräder. 11.30: Serenaden-Musik. 12: Mittags- konzert. DazwischenGroßer Preis von Deutsch­land" auf dem Nürburgring. Start der Rennwagen und erste Runden. 14.10: Der deutsche Sportfunk sendet aus Breslall: 1. Deutschlands erstes Luft- rennen. Bericht vom Großflugtag in Breslau. 2. Übertragung des Großen Automobilpreises von Deutschland auf dem Nürburgring. 3. Die Entschei­dung des Davis-Pokalspiels Deutschland Frank­reich in Berlin. Unterhaltungskonzert. 18: Heimat und Volkstum. Alte Kneipen stille Städte. 18.45: Bunte Stunde.Mein schönes Fräulein, darf ich's wagen?" 19.30: Wasserballspiel Deutschland Hol­land. 19.45: Sportspiegel des Sonntags. 20: Nach­richten. 20.15: Unterhaltungskonzert. 20.55: Schalt­pause. 21: Reichssendung: Volk in Leibesübungen. Der Auftakt des deutschen Rundfunks zu den lieber« tragungen vom Deutschen Tum- und Sportfest Breslau 1938. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht.

Montag, 25. Juli.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym­nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40 Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.50: Gesund leben, heißt länger leben. 11.45: Volk und Wirtschaft. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Musi­kalische Kurzweil. 15: Für unsere Kinder. Jetzt basteln wir ... 16: Nachmittagskonzert. Das Mikro­phon unterwegs. 18: Soldaten Kameraden. Ein Tag aus dem Leben der Flak-Artilleristen. 19: Deut­sches Turn- und Sportfest Breslau 1938. Rund um die Schlesierkampfbahn. 19.30: Der fröhliche Laut­sprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du?

Zeitschriften. .

Ein Blick ins neueste Heft derM o d e n ro e 11" zeigt, worauf es die Mode jetzt besonders angelegt hat: Blenden aus Tüll oder bunter Wolle, zwei­farbige, aufgesetzte Taschen, lustig-bunt gestickte Fliegen" als Abschluß von Abnäher und Falte und auch sonst viel Stickerei. Und wem Sticken gelegentlich zu langwierig ist, der hat in der eben­so modernen Smocknäherei gleichwertigen Ersatz. Daneben findet man kleine glänzende Akzente aus Samt, Satin und Moirö und kleine Pelzstückchen, die überall aufgenäht werden, sogar dort, wo sie an kühleren Herbsttagen wirklich wärmen können. Außerdem bringt dieModenwelt, der 3 Schnitte- . bogen und dieKleine Zeitung" beiliegen, diesmal viel Baby- und Kindersachen.

NSG. Die ReichSfSeefischwerbung in Zusammen­arbeit mit dem Deutschen Frauenwerk, dem Reichs- nährstand, der Landesbauernschaft Hessen-Nassau und der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel haben zum Mehrverbrauch von Seefisch aufgerufen. Gerade im Sommer sollen wir viel Fisch essen, weil er in dieser Jahreszeit nicht nur nahrhaft, sondern auch leicht bekömmlich ist. Wir wollen unseren Magen jetzt nicht mit schweren Speisen belasten, uns aber trotz­dem ausreichend ernähren. Da ist der Seefisch mit seinem Reichtum an Eiweißstoffen, Mineralien und Vitaminen das gegebene Nahrungsmittel. Der Aus­bau unserer Seefischerei, die Beschleunigung des Versandes, die ununterbrochene Tiefkühlung der Fische vom Dampfer bis zum Einzelhandel sichern die einwandfreie Beschaffenheit, ermöglichen aber auch eine restlose Ausnützung der im. Sommer be­sonders großen Fänge. Aus diesen Gründen soll auch im Sommer auf jedem Speisezettel Seefisch mindestens ein- bis zweimal wöchentlich erscheinen.

Damit die Hausftauen die vielseitigen Verwen­dungsmöglichkeiten unb die vielen Zubereitungs- / arten kennen lernen und sich von der Schmack- hasttgkeit der Seefische überzeugen können, laufen in diesen Tagen in Gießen in der fahrbaren Fischlehrküche kostenlose Seefischkurse. Es hegt im Snterejfe jeder Hausfrau, daran teilzunehmen. Durch das Gelernte hat nicht nur die eigene Familie Nutzen, sondern die deutsche Hausfrau hilft auch durch einen größeren Verbrauch an Seefischen mit bei der Durchführung des Vierjahresplanes.

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..... Sommerschlufe-Verkauf Montag, 25. Juli