Aus aller Welt
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Gießen, Frankfurter Straße 52, Ruf 2847.
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unsere Vermählung bekannt
Wir geben
23. Juli 1938
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geben ihre Vermählung bekannt
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Gießen (Schiffenberger Weg 16), den 22. Zull 1938.
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Gießen
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KleineAm eigen im Gießener Anzeiger werden von Tauiendev beachtet und getelea.
Gießen
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Otto Rußelt, Heeresoberwerkmeister
Elisabeth Rußeli, geb. Trautwem
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Mit offenen Augen Drei Jungen und ein Mädel en decken ihre Waldheimat.
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Es mehren sich die Stimmen, die in S a b o t a g e | auf mindestens 250 000 RM. geschätzt, und Brandstiftung die Ursache dafür sehen
Walter leib und Frau Else
geb. Krämer
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Kassel
Ihringshäuser Straße 52
23. Iuli 1938
Oie Geburt ihres Sohnes Eckhart Mich zeigen an:
Hilde Gaillard, geb. Houben
Intendanturassessor Ferdinand Gaillard
Oivisionsintendant 9. Division
Dietrich vor Beginn des reinen Schnelligkeitswett- bewerbes, der am Sonntagnachmittag auf einer zehnmal zu durchfliegenden 57,2 Kilometer langen Strecke bei Venedig den entscheidenden Abschluß bildet,, mit über 20 Punkten vor fünf Italienern und dreien seiner Landsleute.
Vierzehn Todesopfer beim Absturz eines polnischen Verkehrsflugzeuges in Rumänien.
Ein polnisches Verkehrsflugzeug stürzte bei Stul- pitanij in der Bukowina ab. Sämtliche vierzehn Insassen des Flugzeuges wurden getötet. Es handelt sich um ein Lockhead-Fluy- zeug der polnischen Fluggesellschaft Lot, das die Strecke Helsinki — Warschau — Bukarest beflog. Die Maschine war nach einer planmäßigen Zwischenlandung in Czernowitz zum Weiterflug nach Bukarest gestartet und stürzte etwa 45 Minu. ten später aus bisher unbekannten Gründen ab.
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Heute Samstag abend
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VOM 26. APRIL BIS Q.OKTOBER 1958
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Mittwoch, Samstag, Sonntag 20 Uhr
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Sonntag, den 31. Juli 1938 MlaMMMSeseWg' Vellvewekü auf Oer Böön. Abfahrt 6 Uhr ab Ludwigsvlatz. Kartenverkauf Dttttwoch, 27. Juli, 20 Uhr, nur auf der Geschäftsstelle, auch an Nichtmitglieder.
Reue Angriffe auf die Elger-Nordwand.
Zwei deutsche Zweier - Mannschaften befinden sich in der Eiger-Nordwand, um diese zu bezwingen. Die eine Gruppe, die Oesterreicher Harrer und K a s p a r e ck , stieg am Donnerstagmorgen in die Eiger-Nordwand ein und verbrachte die Nacht zum Freitag in einem Biwak in einer Höhe von ungefähr 3300 Meter. Am Frettagmorgen setzten die beiden den Aufstieg fort. — Die zweite deutsche Gruppe, die ihr Zeltlager in der Nacht zum Freitag um 1 Uhr verließ und gegen 10 Uhr morgens eine Höhe von 3100 Meter erreicht hatte, besteht aus den beiden Münchener Bergsteigern F ö r g und Heckmeier. — Zwei weitere deutsche Bergsteiger, die mit den vorgenannten beiden Zweier-Mannschaften nach Grindelwald gekommen waren, sind wieder aus der Wand zurückgekehrt und in Grindelwald geblieben. — Die Witterungsoer- hältnisse find zur Zeit sehr gut.
Der Internationale Jtatten-Rundflug.
Mit einer den zweimotorigen Maschinen vorbehaltenen SicherheitsPrüfung wurden die für Rimini vorgesehenen Wettbewerbe des III. Internationalen Italien-Rund fluges abgeschlossen. An dieser Probe beteiligten sich lediglich der Deutsche Christian Dietrich auf „Siedel" und der Italiener Cadel auf „Ghibli", da sich für diese Sonderprüfung die übrigen „Ghibli"-Maschinen nicht eigneten, während die von Cadel dank ihrem verstellbaren Propeller den hierfür gestellten Forderungen gewachsen war. Verlangt wurde ein fünf Minuten langer Horizontalflug mit einem einzigen Motor in einer Höhe von 500 Meter. Dietrich und
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Der UnglucksoU hegt 20 Kilometer von der Stadt Feuerwehren von Unterkochen und Ellwangen ging Ktmpolung entfernt. An Bord befanden sch zehn £Qn 25 Schlauchleitungen dem Feuer zu Leibe. Flug gaste und vier Mann Besatzung. ^er Bekämpfung des Brandes beteiligten sich Unter den Passagreren war ein ivp^ruscher Haupt- atl£^ Soldaten der Wehrkreis-Remonteschule, der mann, der Kommandant des Flughafens von Czer- Reichsarbeitsdienst und die Technische Nochilfe. Nach nowitz und ein rumänischer Pilot. zweistündiger harter Arbeit war die Gefahr für
Die Ursache der TValdbrände in USA. und Kanada. > foen bedrohten Ostflügel gebannt. Der Schaden wird
„R h o d o k e r a t i d": Wie die weißen Bestandteile der Haare sich in eiskalter Lauge auflösen, so auch die Substanz der roten Haare und durch verdünnte Essigsäure bilden sich daraus dann tomatenrote Flöckchen. Es gibt nun Rothaarige, deren Haar nur Rhodokerattd enthält und solche, bei denen es mit Melanokeratid gemischt ist.
Durch Mischung dieser Eiweißbestandteile kommen alle Haarfärbungen zustande, vom leuchtendsten Weißblond bis zum tiefsten Negerschwarz. Löst man Haarstoff in Lauge auf und schickt man Licht verschiedener Wellenlänge hindurch, so fängt die Lösung dunkler Haare mehr Licht ab, als die blonder. Nur nach dieser Lichtabsorbtion in der Spektralanalyse läßt sich der Farbgehalt der Haare genau bestimmen. Dabei zeiAe sich aber etwas Merkwürdiges: Schwarz erscheint unserem Auge schon, wenn sein Gehalt an Melanokeratid nur ein bestimmtes Minimum überschreitet. Oft ist aber ein
Schwarzhaariger bei weitem nicht um so viel schwärzer, wie ein Flachskopf, als ein anderer Schwarzer ihm an Schwarzheit überlegen ist. Schwarz und schwarz ist also längst nicht mehr das gleiche! — Ganz aus dem Rahmen fällt aber — nach der Spektralanalyse — das Rothaar: Während nämlich die verschiedenen Haarfarben entsprechend ihrem Dunkelyeitsgrad das Licht verschiedener Wellenlänge ziemlich gleichmäßig ab- sangen, hat das rote Haar es augenscheinlich besonders mit dem kurzwelligen Licht zu tun. Je mehr sich die „Regenbogenfarben" des Lichtes dem Ultraviolett zuneigen, um so stärker werden sie von der roten Haarfarbe absorbiert. Das Rhodokeradit ist also offenbar schuld daran, daß sich Rothaarige vor starkem Sonnenlicht besonders in Acht nehmen müssen. Sie verfallen ja auch besonders leicht dem Sonnenbrand.
Sonntag, den 24. «.Montag, den 25. Jnli 1938
Kirmes in NleWW
Es ladet ein:
Gastwirt Otto Schön
Erstklassige Musik
Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt
Cadel erfüllten die Bedingungen. Der Deutsche konnte durch die hierbei zu gewinnenden fünf Punkte in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf über 20 Punkte ausdehnen, während Cadel vom 4. auf den 3. Platz vorrückte. Somit führt
wollen, daß die riesigen Waldbrände, die in den nordwestlichen Staaten Washington und Oregon wie auch in Britisch-Kolumbien (Kanada) trotz aller Anstrengungen noch immer nicht gelöscht werden konnten. In Kreisen der Forstverwaltuna wird ganz offen die Vermutung ausgesprochen, oaß Arbeitslose um Dauerbeschäftigung als Brandbekämpfer zu bekommen, für die vielen Einzelstellen immer wieder ausbrechen- den Feuersbrünste verantwortlich zu machen seien. 3m Staate Washington werden die Löscharbeiten durch Wassermangel start beeinträchtigt. In Britisch-Kolumbien mußten 150 Feuerwehrmänner „wegen Unzuverlässigkeit" entlassen werden. Man mußte feststellen, daß ein 350 Meter langer Schlauch mit dem Messer unbrauchbar gemacht worden war. Ein Riesenbrand auf der Insel Vancouver droht auf gewaltige Nutzholzvorräte überzugreisen.
Das Ende eines Erpressers.
Der sensationelle Versuch, den bekannten Auto- industriellen Lord Nufsield — einer der reich, sten Männer Englands —- zu entführen, endete mit her Verurteilung von Bruce Thornton zu sieben Jahren Zuchthaus. Die Beweisaufnahme hatte einwandfrei ergeben, daß Thornton Vorbereitungen getroffen hatte, um Lord Nufsield an Bord einer Jacht zu bringen und ein Lösegeld von 100 000 Pfund (rund 1250 000 RM.) zu erpressen. Weiter stellte sich bei dem Prozeß heraus, daß der Verurteilte seit Ende des Krieges von Erpressungen gebebt und auf diesem Wege mehrere Millionen Mark erbeutet hatte. In einem Falle hatte es Thornton sogar verstanden, eine lebenslängliche Rente von 10 000 RM. jährlich zu erpressen.
Großfeuer
in einer württembergischen Kunstwollfabrik.
Ein Großalarm rief in der Nacht zum Freitag die Feuerwehr der -württembergischen Staat A a - l e n nach dem Gelände einer großen Kunstwollfabrik, in deren neuerrichtetem Westflügel Feuer ausgebrochen war. Die Flammen breiteten sich in den mit Kunstwolle und Lumpenballcn gefüllten Räumen mit Windeseile aus und hatten auch bald
Sonntag, den 24. Juli 1938
Tanz im Freien
Friedrich Volkmann II.
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naturfarbene. Nun enthalten aber auch die normal gefärbten Haare Lufteinschlüsse. Man kann also die graue Farbe nicht etwa dadurch wieder loswerden, daß man sich aus jedem Härchen die Luft heraus- liehen ließe! Das wäre übrigens wohl auch eine fast unbezahlbare Sisyphusarbeit! Nein, die Luft im Haar soll sogar ihre bestimmte Aufgabe haben: Weißes „pigmentloses" Haar soll nämlich häßlich Selbweiß aussehen, wenn es keine oder zu wenig uft enthält, während das Greisenhaar gerade den eingelagerten Lustbläschen seinen Silberglanz verdanke. — Doch auch hier bleibt die Frage offen: Wie entsteht und vergeht denn der wechselnde Luft- gehalt des Haares?
Unsere Haare bestehen genau wie unsere Fingernägel, wie die Hörner der Ochsen oder die Hufe der Pferde aus Keratin. Das Keratin ist ein Ei- weihstoff, der sich weder in Wasser noch in Säuren auflöst, während ihn Alkalien angreifen: Einem Chemiker darf ruhig, wie das im Laboratorium auch gar nicht vermeidbar ist, mal etwas Säure auf die Fingernägel spritzen; hat die Hausfrau aber eine scharfe Sodalauge bereitet, dann bekommt sie wenigstens „stumpfe" Fingernägel, wenn sie da öfters hineinlangt. Nur wenn Haare stundenlang in konzentrierter Säure ober Lauge gekocht werden, zersetzt sich der Hornstoff und ein dunkelfarbiger Rett, der sich bisher chemisch nicht weiter unter» suchen ließ, bleibt allein zurück. In ihm hätte man gern das eigentliche „Pigment" gesehen. Das .Melanin" — so nannten die Forscher diese «Substanz — findet sich aber nicht nur als lieber- reft von dunkelen, sondern auch von rein weißen Haaren, die nach der üblichen Auffassung gar kein Pigment mehr enthalten. Außerdem läßt sich nicht sicher sagen, ob das Melanin nicht erst künstlich durch die Behandlung des Haares mit heißer Säure aus dem Eiweiß entsteht. ,
Solange der innere chemische Aufbau des Haares nicht geklärt war, durfte man auch nicht hoffen, die „Biologie des Haares" zu enträtseln. Prof. Dr. Z. St ar y und Dr. R. Richter von der Deut» schen Universität in Prag haben nun festgestellt, daß das Haar keineswegs, wie früher angenommen wurde, aus einer einheitlichen Substanz besteht. Mit eiskalter verdünnter Lauge fckisden sie zweierlei Eiwe^ihstoffe aus dem Haar av, von denen der eine völlig farblos ist und unter der Wirkung von Essigsäure schneeweiße Flocken bildet. Sowohl dies „L e u k o k e r a tid" wie das dunkle „Melano- kerattd" enthalten alle Haare, auch die ganz hellblonden — nur in verschiedenem Mischungsverhältnis. Einzig das weiße Haar des Alters und das weiße Haar Albinos ^eigt keine Spuren von Melanokerattd. — Wie Prof. Stary in „Forschungen und Fortschritte" mitteilt, haben sie aber noch eigen dritten Eiweißstoff in Haaren festgestellt, das
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Wir la den unsere Mitglieder, Kursusteilnehmer,sowie deren Angehörige, Freunde u. Bekannte zu unserem beliebten
am Samstag, dem 30.Fuli, 20.30 Uhr, aus der Karlsruhe ein.
Die Urkunden vom Kreisverbands- wettschreiben in Büdingen werden ausgegeben. Letzte Anweisungen an die Hamburg-Fahrer durch Ortsvereins- führet Werner. 48?9D
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