Ausgabe 
23.6.1938
 
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Sttler-Ägend tritt zum Gebiets-Wettkampf an

Mainz als Schauplatz her Ereignisse.

Wirtschaft.

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LPD. Die Spargelernte in den Produktions­gebieten im Ried, der Bergstraße, im Rheingau und in Rheinhessen geht am 24. Juni zu Ende. Sie ist nicht verlängert worden. Nur in einigen nord­deutschen Bezirken dürfen nach dem 24. Juni noch Spargeln für die Versorgung der Konservenindustrie nicht für den privaten Bedarf gestochen wer­den. Vereinzelt wird es allerdings auch bei uns

Schmeling hat es nicht geschafft!

Bittere Niederlage des Deutschen in der ersten Runde.-Loe Louis überrennt seinen Gegner

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Dann setzte fid) aber doch die größere Erfahrung des Chinesen durch, der 6:4 3:6 6:4 6:4 siegte. Vor­her war bereits unser jüngster Wimbledon-Spieler, Engelbert Koch, seinem Gegner In der zweiten Runde, dem Engländer Henderson-Brookes, unter­legen.-Erfreulicherweise befindet sich Rolf Göp- f e r t in guter Form. Er hatte den Engländer Rit­chie als Gegner, spielte sehr sicher und siegte in drei Sätzen glatt 6:2 6:3 6:0. Einen schönen Er­folg errang auch die einzige noch im Rennen lie­gende Wienerin Rosl Kraus, die gegen die Eng­länderin O'Connell zwar einen Satz abgeben mußte, aber 6:3 1:6 6:4 gewann und eine Runde weiter kam.

Bei den Ausländern gab es die erwarteten Faoo- ritensiege.

Eyston vor neuen Rekordversuchen.

Im vergangenen Jahr hat Kapitän George Eyston Mit seinem 4700pferdigen UeberrennwagenBlitz­strahl" mit 502,1 km/st einen absoluten Schnellig­keitsrekord aufgestellt. Der Engländer hat sein Fahrzeug noch weiter verbessert und hat die Ab­sicht, seinen Weltrekord noch zu übertreffen. Der Rekordwagen wird in diesen Tagen mit derBri- tannic" wieder nach USA. gebracht. Für Ende Juli sind in Bonneville auf der Rekordstrecke im Staate Utah neue Versuchsfahrten vorgesehen.

Oaumeisterschasten der Schwerathleten

In dem Bericht über die Gaumeisterschaften in Kassel ist eine ausgezeichnete Leistung des Sport­kameraden Funk vergessen worden. Fritz Funk wurde mit 415 Pfund im Olympischen Dreikampf 2. Sieger hinter dem Kasseler Michel. Die einzel­nen Leistungen von Funk lauten: Drücken 130 Pfund, Reißen 125 Pfund, Stoßen 160 Pfurch bei 117 Pfund Körpergericht.

Das Sportfest bringt gegenüber den Vorjahren insofern eine Aenderung, als sowohl bei Hitler- Jugend wie auch beim BDM. der L e i st u n g s - spart des einzelnen mehr hervor- gehoben worden ist. Während in den vergange­nen Jahren fast ausschließlich auf Höchstleistungen im Mannschaftskampf Wert gelegt wurde, lassen |bie diesjährigen Entscheidungen, die in allen Sport- arten ausgetragen werden, weiteren Raum zur I(Entfaltung der Leistungsfähigkeit des einzelnen. Die Sportwettkämpfe des BDM. haben in diesem Jahr auch eine Bereiche- rzmg erfahren. Als Sondersportarten sind für die

wartet hatte; denn die meisten von ihnen hatten zwei Jahre zuvor das umgekehrte Ergebnis erlebt. Die VerkündungLouis K. - o. - S i e g e r in der er st en Runde" löste die Lähmung, unge­heurer Jubel brach los. Louis führte im Ring einen Freudentanz auf, während sich in der Ecke Machon und der Amerikaner Casey um Schmeling be­mühten, der noch völlig benommen war.

Es läßt sich tatsächlich schwer eine Erklärung für die schnelle Niederlage finden. Der Neger hatte die richtige Einstellung. Er nutzte seine ungeheuren Kräfte und ließ Schmeling bei dem Wirbel von Schlägen keine Möglichkeit der Abwehr. Die vor­geschobene steife Linke des Deutschen wurde dabei als Deckung einfach wertlos. Schmeling ver­zichtete darauf, den Neger mit schnellen Beinen zu umkreisen. Er nahm gleich zu viel, das dürfte ent­scheidend gewesen fein. Außerdem landete Louis gleich zu Beginn einen schweren Nieren­treffer, der den Deutschen aller Widerstands-- kraft beraubte.

Die Zufuhren inländischer Winterkartoffeln sind am süddeutschen Markt großenteils zurückgegangen. Be­schaffenheit und Sortierung blieben zufriedenstel­lend. Das Interesse für italienische Frühkartoffeln bat sich verstärkt, wenn der bestehende Preisunter­schied zu deutscher Ware die Verbraucher auch viel­fach veranlaßt, dieser noch den Vorzug zu geben. Eme maßgebende Rolle-für die Versorgung spielen ausländische Frühkartoffeln dementsprechend vor-

Oas Aießener Hanhball-BlihTurnier

Die Ortsgruppe Gießen des D.R.L. sah sich ge­zwungen, das für kommenden Sonntag angesetzte Handball-Blitzturnier auf Samstag, den 9. Juli, zu verlegen. Die Stcrdtmannschaft Gießen wird am kommenden Sonntag zum Ausscheidungsspiel für öas Stadte-Turnier in Breslau in Kassel antreten. Dort stößt sie auf die Stadt-Mannschaften von Kassel und Fulda. Ausgeschieden sind bereits Hanau und Eschwege, so daß nun nur noch drei Mann­haften im Rennen liegen. (Kassel, Fulda und Gießen.) Inwieweit sich unsere Vertretung durch-, setzen wird, bleibt abzuwarten. Mit diesen Spielen wird gleichzeitig vormittags ein Lchrgang für die Spieler dieser drei Stadt-Mannschaften verknüpft. Die Ausscheidungsspiele finden vor dem Vorent­scheidungsspiel um die deutsche Handballmeisterschaft, MSV. Hindenburg Minden MTSA. Leipzig, statt. Auf die Zusammensetzung der Gießener Stadt-Mannschaft werden wir noch zu sprechen kommen.

Diesmal Kijewski Etappensieger.

Schild behauptet seinen Vorsprung von 39 Minuten.

Durch den großen Vorsprung des Chemnitzers Hermann Schild hat die Deutschland-Rundfahrt doch etwas an Spannunasreiz vsrloren. Die rund vierzig Minuten, die der Träger des gelben Trikots vor" den Übrigen Fahrern voraus hat, wirken geradezu j lähmend auf die Entschlußkraft seiner Verfolger. So verlies die zwölfte Etappe von Bielefeld nach |

1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner,90 bis 1,05 Mark, Blumenkohl, das Stück, 10 bis 60, Salat 5 bis 10, Salatgurken 30 bis 40, Einmachgurken 15, Ober­kohlrabi 9 bis 12, Lauch 5 bis 10, Rettich, das Bün­del, 20, das Stück 10 bis 18, Radieschen, das Bündel 5 bis 10 Pf.

*

** Eine Siebzigjährige. Am heutigen Tage kann Fräulein Lisbeth F e l ch r. e r, Musik- lehrerin, Tochter des noch in gutem Andenken stehenden Universitätsmusikdirektors Felchner, ihren 70. Geburtstag bei bester Gesundheit feiern Die große Zahl ihrer Schülerinnen wird sie noch in freundlicher Erinnerung haben.

** Der Rheinfahrplan der Köln-Düssel- dorfer Gesellschaft tritt am Sonntag, 26. Juni,' in Kraft. Er bietet von Mainz täglich mindestens, neun Abfahrten, an einzelnen Wochentagen und Sonntags erhöht sich die Zahl der Fahrten wesent­lich. Daneben finden nach besonderer Ankündigung eingelegte undFahrten ins Blaue" statt.

**Vom Holz zur Zellwolle." Pro- fessor Dr. K r o l l p f e i f f e r sprach dieser Tage im Chemischen Institut vor der vorklinischen Fachschaft überDom Holz zur Zellwolle". Zu Beginn seiner interessanten Ausführungen, die von zahlreichen Versuchen erläutert wurden, gab er seiner Freude Ausdruck, seinen Vortrag auch einmal vor diesem Kreise zu halten und führte die Zuhörer in fesseln­der Weise in das wichtige Gebiet der Entstehung der Zellwolle ein. Der Einladung zu der Ver­anstaltung, die für dieses Semester' im Rahmen der Vortragsreihe der Vorkliniker die letzte war, waren auch zahlreiche Kameraden anderer Fach­schaften gefolgt. Der Dank der Zuhörer für Pro­fessor Dr. Krollpfeiffer, der zu Beginn schon mit überaus herzlichem Beifall begrüßt wurde, kam von Herzen. Er gebührte zugleich auch seinem bewähr­ten Mitarbeiter Dr. Löhr, dessen unentbehrliche Hllfe bei Vorbereitung und Durchführung des Vor- träges der Redner in herzlicher Weise betonte. So schloß die Vortragsreihe der Vorkliniker mit einer Veranstaltung, die besonders im Brennpunkt des Allgemeininteresfes steht. Sinn der Vorträge sollte es fein, Einblick in andere Fachgebiete zu geben. Diese Aufgabe hat chre Erfüllung gefunden. Die Vortragsreihe soll auch im Wintersemester fortgesetzt werden.

Aus der engeren Heimat.

Unfälle auf dem Lande.

Der 34 Jahre alte Karl Würtz von Krofdorf wurde unterwegs von einem Lastkraftwagen unge­fähren, stürzte dabei schwer und erlitt einen Bruch des Brustbeines, des Oberkiefers sowie Weichteil­verletzungen im Gesicht. Der bedauernswerte Mann mußte sofort in ärztliche Behandlung nach Gießen gebracht werden. Der Arbeiter Artur Lotz aus Sambach kam mit dem Motorrad zu Fall und zog sich einen Bruch des linken Fußes zu. Der als Koch in einem Reichsautobahnlager beschäftigte 30jährige Heinrich Schneider aus Lumda glitt in der Küche aus urtb zog sich durch den Sturz Rippenbrüche zu. _ Der 67jährige Landwirt Johann Lech aus Lützellinden geriet unter ein Fuhrwerks und erlitt dabei Rippenbrüche. Sämt­liche Verunglückte mußten in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

Neues Feldbereinigungsamt im Vogelsberg.

Schotten, 22. Juni. (Lpd.) Als neue Amtsstelle wird im Herbst b. I. in Schotten ein Amt für Feld- bereinigung und Kulturbauangelegenheiten mit etwa 30 Beamten errichtet werden.

Aus dem hohen Vogelsberg, 22. Juni. (Lpd.) Im Vogelsbergdorfe Kirchbracht wurde der Landwirt Schäfer in der Scheune ineinerBlut- l ach e tot aufgefunden. Anscheinend ist Schä­fer vom Gebälk abgestürzt.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 22. Juni. Anfang dieser Woche unternahm eine Klasse der hiesigen Volks­schule eine zweitägige Wanderung in den Westerwald. Die Wanderung führte über Kö­nigsberg und Hohensolms zum Ahrtal mit dem Endziel Herborn, wo in der dortigen Jugend­herberge übernachtet wurde. Am zweiten Tag wur­den Greifenstein und Dianaburg besucht. Die Kinder waren ganz erfüllt von den vielen Eindrücken der schönen Wanderung. Die dritte Klasse unserer DolksschU^. weilte vor einiger Zeit im Schulland­heim in Kesselbach. Gemeinsam verletzten die Kinder dort eine Woche und lernten die Schönheiten des Lumdatales schätzen.

* Heuchelheim, 22. Juni. Zu einer Gerichte­schau hatte die Frauenschaft in das GasthausIm Treppchen" einaeladen. Die Abteilungsleiterin (Volkswirtschaft-Hauswirtschaft) Frl. L ü d d e ck e sprach über die abwechslungsreiche Zubereitung sommerlicher Gerichte und erklärte ihren Nährwert

Beeten, dietotgestochen" werden, d. h. überaltert find und durch Neuanlagen ersetzt werden müssen. Die heimische Spargelernte hat in diesem Jahr einen um ein Viertel bis ein Fünftel geringeren Ertrag gebracht. Die kalte Witterung in den ersten Erntewochen hat die Spargeln nur sehr langsam und zögernd aus der Erde hervorbrechen lassen, und im weiteren Verlauf der Erntezeit wurde der Ertrag in vielen Spargeldörfern durch das trockene Wetter weiter herabgemindert. Durch die bestehende Marktregelung wurde der gesamte Ernteanfall glatt ausgenommen und abgesetzt. Mtt Rücksicht auf die Ernten kommender Jahre muß der Ernteschluß ein­gehalten werden, da die Spargelbeete Zeit brauchen, um sich zu erholen und den Stangenansatz, für das nächste Jahr oorzubereiten.

In Erwartung der deutschen Frühkartoffeln.

Madel T e n »j s, Hockey und Rollschuh- laufen neö hinzugekommen, die dem BDM.- Sport größere Vielseitigkeit und mehr Anreiz ge­ben. Mit den Ausscheidungskämpfen der HI und des BDM. wird auch der für sämtliche HJ.-Führer zur Pflicht gemachte Führer - Zehnkampf durchgeführt.

Daß aber diese Sportwettkämpfe nicht nur der größten Leistungsentfaltung des einzelnen dienen, sondern darüber hinaus auch die breite Arbeit der körperlichen Erziehung in der Hitler-Jugend Nach­weisen sollen, zeigen die Vorführungen der S p o r t - schau der HI. und des BDM. auf der Herbert- Norkus-Kampfbahn, mit der die Gebiets- und Ober­gau-Sportwettkämpfe abgeschlossen werden.

In fünf Tagen werden die Jungen und Mädel, die in den Vorentscheidungen die besten Leistungen gezeigt haben, in einem großen Wettkampf in sämt­lichen Sportarten, die der Jugendsport kennt, ihre Kräfte messen und Zeugnis oblegen von der Arbeit eines Jahres. .

HI.-Reichsschwimnilager in Darmstadt zur Gebietsmeisterschast.

NSG. Im Anschluß an die Gebietssportwettkämpfe des Gebietes Hessen-Nassau 13 findet in Darmstadt innerhalb der Reichsschwimmeisterschaften ein Reichs- ' schwimmlager der Reichsjugendführung der Hitler- Jugend statt. Außer einzelnen Wettkämpfen ist das Lager für die schulungs- und trainingsmäßige Aus­bildung des Schwimmernachwuchses gedacht. Für das Lager, das vom 4. bis 10. Juli dauert, sind neben den Wettkämpfen zwischen den Lagerteilnehmern inter­nationale Wettkämpfe vorgesehen.

blockte Schmeling die ersten wuchtigen Kopf- und Korperhaken ab. Ader di e Deckung genügte nicht gegen einen solchen Hagel von Schlägen. Der Deutsche zeigte etwas Wirkung, schien aber dennoch die Gefahr nicht richtig erkannt ZU haben. In der Ringmitte stellte er sich tapfer, da riß ihn ein furchtbarer Linker bis f e cf» s" auf b i e Bretter. Schmeling kam mit glasigen Augen wieder hoch. Der Weltmeister sah seine Chance. Kaltblütig orang er erneut auf feinen Gegner ein, und sofort mußte Schme­ling noch ein zweitesmal zu Boden. Er fiel auf den Rücken, versuchte, sich zu erheben, aber die Beine wollten ihn nicht mehr tragen. Zur gleichen Zeit warf Max Machon zum Zeichen der Aufgabe das Handtuch in den Ring. Zwei Minuten und vier Sekunden waren feit dem Gongschlag ver­gangen!

Nierenschlag brachalleWiderstandskrast

Die Zuschauer waren ebenso überrascht wie ent­setzt über diesen Ausgang, den wohl niemand er-

Hannover über 239,8 Kilometer recht eintönig, zu­mal die große Hitze den Fahrern stark zusetzte. Am Ziel gab es eine Massenankunft. Den Endspurt ge­wann der Dortmunder Kijewski in 7:24,15 Minuten von dem Franzosen Lachat und dem Belgier Dedon- der. In der Gesamtwertung ist keine wesentliche Veränderung eingetreten. Schild führt weiter mit 39 Minuten Vorsprung vor dem Belgier Bonduel und dem Magdeburger Weckerling.

Metaxa scheiterte an Kho-Sin-Kie.

Bei wieder sehr heißem Wetter wurden die englischen Tennismeisterschaften am Mittwoch auf den Grasplätzen von Wimbledon fortgesetzt. Aus dem Programm standen Kämpfe der zweiten Runde im Männer- und Fraueneinzel. Unter den letzten Sechzehn stehen von den Deutschen unser Meister Henner Henkel und Rolf ©opfert, sowie die Wiene­rin Rosl Kraus. Dagegen wurden Georg von Me­taxa und Engelbert Koch ausgeschaltet.

Deutschlands Spitzenspieler Henner Henkel traf in seinem zweiten Kampf in Wimbledon auf den Engländer Deloford. Der Brite, mit den Platzoer- hältnissen gut vertraut und vor allem auf Gras eingespielt, verteidigte sich ausgezeichnet. Doch siegte der Deutsche in drei Sätzen klar 6:3, 6:1, 6:3. Weniger vom Glück begünstigt war der zweite deutsche Vertreter, Georg von Metaxa. Der Wiener hatte es allerdings mit einem der acht Ge­setzten, dem Chinesen Kho-Sin-Kie, zu tun. Der 2Ifiate hotte sich den ersten Satz 6:4; im zweiten schien eine Wendung zu kommen, als Metaxa sich besser fand und mft 6:3 Satz-Ausgleich erzielte.

NSG. Vom 29. Juni bis 3. Juli führen das Ge­biet und der Obergau Hessen-Nassau 13 in Mainz die diesjährigen Meisterschaftswettkämpfe durch, die die besten Mannschaften und Einzelsieger ie den einzelnen Sportarten ermitteln sollen. Verbunden mit den Sportwettkämpfen ist ein Sportlager des Gebietes, in dem die Teilnehmer an den deutschen Turn- und Sportmeisterschaften in Breslau geschult werden sollen. Die auf den Sportfesten der Gebiete und Obergaue ermittelten Einzelsieger und Mann­schaften kommen zum Reichsentscheid zu den Kampf­spielen der Hitler-Jugend nach Nürnberg und Bam­berg.

*

Nachdem sich die Hitler-Jugend stark än der Aus­gestaltung der Gutenberg-Festwoche in Mainz be­teiligt hat, ist das Jneinandergreifen dieser beiden Veranstaltungen dazu geeignet, dem Betrachter einen Gefamtausschnitt aus der Arbeit der Hitler- Jugend zu vermitteln, die sich in gleicher Weise auf kulturelles Gebiet wie auf die körperliche Erziehung erstreckt.

Stand der Maul- und Klauenseuche am 15. 3uni.

Nach einer im Reichsanzeiger vom 21. Juni ver­öffentlichten Zusammenstellung des Reichsgesund- heitsamtes auf Grund von Berichten der beamte­ten Tierärzte waren am 15. Juni (1. Juni) 1938 von der Maul- und Klauenseuche im Reichsgebiet ohne Oesterreich 681 (622) Kreise mit 9699 (7664) Gemeinden und 67 387 (43 861) Gehöften betroffen. In diesen Zahlen ist bei den Gemeinden ein Neu- Zugang von 3281 (3241) und bei den Gehöften ein solcher von 43 001 (31 210) enthalten. Für Preu­ßen allein ergibt sich am 1. Juni ein Befall von 367 Kreisen, 5267 Gemeinden und 33 350 Gehöften (davon neu 1764 ^Gemeinden und 21 055 Gehöfte). Für Bayern lauten die entsprechenden Zahlen 159 (2062) 18 738 davon neu 561 (11 757).

Dor hem ßnhe her Spargelernte.

Letzte Vorbereitungen im Ning.

Kurz hintereinander erschienen Louis und Schme­ling mit ihren Sekundanten und wurden stürmisch »egrüßt. In ihren Ringecken wurden die Hand- Kuhe angelegt. In der Zwischenzeit stellte der Sprecher die alten Meisterboxer Sharkey, Dempsey, Braddock, Tunney, Farr und Max Baer vor, der den Sieger herausfordert. Immer wieder brauste Beifall auf, der noch stärker wurde, als die Ge­wichte von Louis und Schmeling bekanntgegeben wurden. Der Ringrichter Arthur D o n o v a n gab die letzten Ermahnungen zum fairen Kampf, und dann ertönte der Gong.

Wie Schmeling überrannt wurde.

Völlig konzenttiert kamen die beiden Boxer aus ihrer Ecke. Jedem stand eiserner Siegeswille im Ge­sicht geschrieben. Noch war es unklar, welche Tak­tik beide Boxer einschlagen würden. Nach kurzem Abtasten ging Louis, der aus feiner einzigen k o.-Niederlage gegen Schmeling vor zwei Jahren gelernt hatte, zum Angriff über. Er wollte ver­suchen, in wildem Schlagwechsel eine schnelle Ent­scheidung herbeizuführen. Aber niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, baß der Weltmeister schon in den nächsten beiden Minuten fein Ziel erreichen sollte.

Louis schlug plötzlich mit wildem Ungestüm auf den Deutschen ein, der noch nicht die richtige Einstellung gefunden hatte. Ruhig und gelassen

und ihre Verwendungsmöglichkeiten. Einige Mit­glieder der Frauenschaft und des Frauenwerks führten ein lustiges Spiel auf, das besonders auf die Verwendung einheimischer Kräuter eindringlich hinwies. Die vorher bereiteten Speisen wurden ge­kostet und fanden ungeteiltes Lob. gfs.

U Daubringen, 23. Juni. Gestern kehrten die beiden ältesten Jahrgänge der hiesigen Volks­schule aus dem Landschulheim Gersfeld (Rhön) zurück. Sie haben dort acht schone, erlebnisreiche Tage verbracht. Unter Leitung von Lehrer Henkel besichtigten sie die beiden Kloster Fulda unb Kreuz­berg und lernten Land und Leute der Rhön kennen.

* Lang-Gons, 22. Juni. Ein anregender Werbeabend für b i e Jugendgruppen vereinte die Mitglieder der Frauenschaft und des Frauenwerks mit zahlreichen Gästen. Die festliche Ausgestaltung des Abends hatte zum Teil die Jugendgruppe von Großen-Linden/Leihgestern über­nommen, die unter der Leitung ihrer Führerin, der Lehrerin Fräulein Müller, zeigten, was die Mitglieder dieser neuen Organisation in fröhlichek Kameradschaft in heiteren Vorträgen, an Musik und Liedern zu bieten vermögen. Zwei Filme aus der Arbeit fanden ebenfalls allgemeinen Beifall. Es war ein fröhlicher Gemeinschaftsabend. gfs.

)( Li ch, 21. Juni. Am Sonntag unternahm die hiesige evangelische Frauenhilfe, begünstigt von schönem Sommerwetter, einen Ausflug. Nach flotter Fahrt über Marburg wurden in Bad Wildungen die Trink-, Bade- und Kuranlagen besichtigt. Dann ging es weiter zur Ebertalsperre, bie mit ihrem gewaltigen Bauwerk, ihrem großen See unb der sie umgebenben wundervollen Landschaft auf alle Teilnehmerinnen einen großen Eindruck machte. Dann wurde die Fahrt nach Kassel fortgesetzt unb dort Wilhelmshohe besucht. Eine Rundfahrt durch Kassel schloß den Tag ab, der wegen seiner vielen unb verschiedenen Eindrücke noch lange in Erinne­rung bleiben wird. Die Heimfahrt erfolgte über Fritzlar.

Mit großen Hoffnungen war der deutsche Meister aller Klassen Max Schmeling nach Amerika ge­fahren. Was noch keinem Schwergewichller vor ihm gelungen war, das wollte er erzwingen: das ein­malige unb erstmaligecome back! Das Glück war gegen ihn. Vor 80 000 Zuschauern über­rannte ihn ber Titelhalter Joe Louis im Neu- yorker Yankee-Stadion gleich in den ersten Minuten. Mit einem fürchterlichen Schlaghagel überfiel der Neger feinen Gegner unb beendete den Kampf noch vor Ablauf der ersten Runde. Schmeling hatte keine Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Zweimal mußte er zu Boden; als er zum zweitenmal hochzukommen versuchte, wurde in seiner Ecke bas Handtuch ge­worfen. Der Kampf war aussichtslos für den Deut­schen geworden. Joe Louis hatte die richtige Taktik gewähtt. Der Weltmeistertitel bleibt in USA.!

Neuyork stand im Boxtaumel.

Schon in den früheren Jahren hatte bie ameri­kanische Presse bei jebem großen Titelkampf vom »Kampf des Jahrhunderts" gesprochen und mit ihren spattenlangen Artikeln eine Begeisterung in bie Masse gebracht, die es wohl kaum in einem an­deren Erbteil aus solchem Anlaß gibt. Mehr oder weniger waren bie Zuschauer aufgepeitscht worden. Diesmal fehlte bie sensationelle Reklame unb Be­richterstattung. Man blieb einigermaßen objektiv; bennoch stand Neuyork in einem wahren Box­taumel, ein Zeichen, wie gespannt man auf den Titelkampf war.

Das kam nicht nur in dem großartigen Karten­vorverkauf ober ben tollen Wetten ober dem An­drang beim Wiegen, wenige Stunden vor dem Kampf im Madison Square Garden, zum Aus­druck. Das große Ereignis warf schon tagelang vorher seine Schatten voraus. In großen Omni­bussen waren Reisegesellschaften, vornehmlich aus dem Westen, gekommen. Auch die Ozeanriesen hat­ten zahlreiche Schlachtenbummler darunter die Europa" 250 Deutsche nach Neuyork gebracht, o baß bie Weltstabt selbst schließlich nur bie Hälfte »er Besucher stellte.

Vor Beginn des Kampfes.

Eine riesige Autoschlange zog sich zum acht Kilo­meter vom Zentrum ber Stabt entfernten Yankee- Stadion hin. Stunden vor Beginn waren alle 23er« kehrsmittel überfüllt. Das Stadion selbst bot das gleiche Bild wie bei allen ähnlichen Veranstaltungen. 80 000 Sportbegeisterte waren anwesend. In ben vorderen Reihen saßen bie jetzigen und einstigen Ringgrößen. Die Söhne des Präsidenten Roosevett waren erschienen und zahlreiche Berühmt-1 1 teilen des Films. Der deutsche Botschafter Dieck- hoff, Generalkonsul Borchers und auch bie vor roenigen Tagen in Baltimore über USA. erfolgreich gewesene beutsche Gewichtheber-Staffel hatten ihre Plätze. Die Spannung wuchs von Minute zu Mi­nute. Alles blickte nach ber Mitte, bem überbachten, von Tiefstrahlern hell überfluteten Ring. Endlich, um 10 Uhr amerikanischer Zeit, war es so weit.

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