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Aufiakt zum Oeutschlandflug -1938
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explodiert sein sollen. — Die Aufrührer sollen die von Mexiko-City nach den Vereinigten Staaten führende Eisenbahnlinie, zu sprengen versucht haben. Nur dem Umstand, daß die Sprengung nicht rechtzeitig gelungen sey sei es zuzuschreiben, daß der Zug, mit dem der bisherige englische Gesandte in Mexiko nych den Vereinigten Staaten reiste, nicht zur Entgleisung gebracht wurde. Eine amtliche Meldung besagt, daß das Landgut des aufständischen Generals in Las; Palomas von Truppen der Regierung in Besitz genommen sei. Damit glaubt man, die Erhebung gebrochen zu haben. Cedillos soll über wenig Kriegsmaterial und nur noch über 1000 Kämpfer verfügen. Die Arbeiterschaft soll sich auf die Seite des Staatspräsidenten Cardenas stellen.
Gießen (Gnauthstraße 1), den 23. Mai 1938.
Die Trauerfeier findet Montag, den 23. Mai 1938, nachmittags um 3^2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.
Die Formationen im Flughafen Rangsdorf während der Rundfunkrede des Generalleutnants ' C h r i st i a n s e n. — (Scherl-Bilderdienst, Berlin.)
Aufstand in Mexiko.
M e x i k o , 22. Mai. (Europapreß.) In der Nacht
Samstagabend 10.30 Uhr entschlief sanft nach kurzem, .schwerem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin
Anna Hörmann, geb. Christ
im 33. Lebensjahr.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
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Reue Kämpfe an der Lunghai-Bahn.
Schanghai, 23. Mai. (DNB. Funkspruch.) Aus den zahllosen Gefechtshandlungen der letzten Tage kristallisiert sich ein neuer Abschnitt in den Kämpfen um die Lunghai-Bahn heraus. Die letzten Kämpfe scheinen die Operationen gegen Han- k a u einzuleiten. Das nächste Operationsziel der Japaner ist die Besetzung der Stadt' Ts ch ö n g, wo sich die Tientsin-Hankau-Bahn und die Lunghai- Bahn kreuzen. Alle Ortschaften um diesen Eisenbahnknotenpunkt sind bereits schweren L'uft- kämpfen ausgesetzt. Am Sonntag kamen die Japaner von Südosten her lüs auf 100 Kilometer an die Stadt heran. Gleichzeitig rücken sie an der Lunghai-Bahn auf sie zu. Die Schlacht um die Lunghai-Bahn selbst löst sich immer mehr in zahllose 'Teilgefechte gegen die versprengten oder durchgebrochenen chinesischen Einheiten auf, die bis in Divisionsstärke selbständig operieren. Es sind vor allen Dingen solche Einheiten, die aus der japanischen Umklammerung nach Westen hin durchgebrochen sind und nun Anschluß an die chinesischen Kräfte an der Tientsin-Hankau-Bahn suchen.
Kleine politische Nachrichten.
Am 20. d. M. verschied sanft und ohne Leiden unser lieber Arbeitskamerad, der Maschinensetzer
Herr Otto Ettel
nachdem er 60 Jahre zu den Unseren gezählt hat. Wir betrauern in dem Heimgegangenen einen tüchtigen Fachmann aus unserem alten Gefolgschaftsstamm. einen Mitarbeiter von besonderer Geschicklichkeit und von bester Gesinnung.
Gießen, den 23. Mai 1938.
Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange.
In Kiel wurde das am Prob5fahrtkat der Deutschen Werke AG. liegende Schlachtschiff Gneisen au" durch den Kommandanten des Schisses, Kapitän z. S. Förster, mit einer kurzen militärischen Feier in Dienst gestellt.
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Die Einweihung des vom Volksbund Deutsche Krieasaräberfürsorge auf dem An n a b e r g in Oberschlesien für alle deutschen Freikorps errichteten Ehrenmals gestaltete sich zu einer erhebenden Ehrung der „Soldaten ohne Befehl". Vertreter der Kriegs- aräberfürsorge aus Italien, England und Frankreich wohnten der Feier bei. Nachdem Gauleiter und Oberpräsident F. Wagner einen Kranz medergelegt hatte, gedachte der Bundesführer des VDK. Dr. E u l e n der Toten.
Fengels (Standarte 72 Andernach) geführten Verbände gaben pflichtgemäß dem Sportleiter Köln als Uebernachtungsflughafen an, während die von Oblt. Bonin geführte Kette die erste Nachtruhe in Kassel zu halten gedenkt.
Um die ersten hundert Siegpuntte
Der Deutschlandflug hatte bereits am ersten Tage einen einzigartigen Erfolg zu verzeichnen. Von den 390 Maschinen, die gemeldet waren, fehlte nicht eine! Von Hannover und Münster starteten je 30 Flugzeuge, von Nürnberg, Dresden und. Hamburg je 27, von Stettin und Essen je 24, von Königsberg, Breslau, München-Prien und Erfurt je 21, von Frankfurt a. M. 18 und von Stuttgart 15. So kam es trotz ungünstigen Wetters zu einem hart umstrittenen Kampf um die ersten hundert Punkte. Ueber die Plätze München-Prien, Nürnberg, Erfu'rt, Dresden und Stuttgart mußte allerdings,OBJ. ver- chängt werden. Das ist kein Geheimzeichen, sondern die international gebräuchliche Bezeichnung für Startverbot wegen zu unsichtiger Witterung. So konnten von diesen fünf Plätzen die Wettbewerber erst mit dreistündiger Verspätung — gegen 11 Uhr starten: Für sie wird ein Teil der ersten Tagesaufgabe daher neutralisiert.
Jede Kette hat eine vorgeschriebene Mindeststrecke bis zu dem vom eigenen Verbandsführer gewählten Uebernachtungshafen zurückzulegen. Wenn alle drei Maschinen einer Kette gemeinsam bis spätestens 20.30 Uhr eingetroffen sind, dann erhalten sie d i e ersten 1 0.0 S i e g p u n k t e. Fällt eine Maschine aus, so gibt es 50 Siegpunkte, und treffen bis zum Wertungsschluß die fehlenden Flugzeuge nicht ein, so scheidet der Verband aus. Einer der' am meisten ausgesuchten Uebernachtungshäfen ist Hannover; dort (reffen am Sonntagabend 120 Maschinen ein.
Am 20. Mai. abends 1/211 Uhr, ist unser lieber, unvergeßlicher Vater, Schwiegervater und Großvater
Otto Ettel
im 81. Lebensjahr für immer von uns gegangen.
In tiefer Trauer:
Helene Ettel * Mathilde Ettel Fritz Greiner und Frau Emmi. geb. Ettel Siegfried feockstiegel und Frau Ida, geb. Ettel und 2 Enkelkinder.
.Berlin, 22. Mai. (DNB.) Sonntag morgen starteten auf den Standortflughäfen von 15 NSFK.- Gruppen 3 9 0 Maschinen zum Deutschlandflug 1938, der nach acht Kampftagen am kommenden Sonntag m Wien, der Hauptstadt der deutschen Ostmark, endet. Aus einer Strecke von drei Millionen Kilometer — etwa 8000 Kilometer entfallen auf jedes einzelne Flugzeug — wird der Sieger' ermittelt. Ihm winkt als höchste Auszeichnung der Wanderpreis des Reichsminifters der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalfeldmar- - schall Göring. Die Aufgabe, die den teilyehmen- den Verbänden von je drei Flugzeugen, der Kette, gestellt ist, verlangt, möglichst viele der im gesamten Großdeutschen Reich zwischen Linz und Flensburg, Offenburg und Tilsit liegenden 80 Wertungs - plätze zu erfassen. Dazwischen sind R e i s e f l ü g e über Strecken bis zu 1200 Kilometer zurückzulegen und Sonderaufgaben zu lösen. I)et Verbandsführer muß seine Maschinen so einsetzen, daß sie alle Wertungsplätze — vielleicht sogar zweimal — innerhalb der vorgesehenen Fristen anfliegen. Die fliegerischen Fähigkeiten des Piloten werden einer genauen Prüfung, besonders bei der Hindernis - ZI ellandung, unterzogen. Vor schweren' Aufgaben steht auch der Orter. Am 28. Mai müssen sich alle Verbände auf den zugewiesenen .Sammelflughäfen treffen, um dann am Schlußtag in einzelnen Wellen das Ziel Wien- Aspern in einem P ü n k t l i ch k e i t s w.e t t b e - werb zu erreichen.
Kurz vor dem Start am Sonntag sprach der Korpsführer des NSFK., Generalleutnant C h r i - stianson, der, wie auch 10 NSFK-Gruppenfüh- rer, aktiver Teilnehmer ist und eine Kette von drei Klemm 'Kl. 35/504 des Reichsluftfahrtministeriums anführt, von Rangsdorf aus über die deutschen Sender
Eine empfindliche Kühle herrschte bei leichtem • Regen und recht ungünstigen Sichtverhältnisfen, als kurz nach 7 Uhr nach der Ansprache des Korpsführers sich die Besatzungen an die in einer Reihe ausgerichteten Flugzeuge mit dem schwarzen Wettbewerbsabzeichen im roten oder blauumrandeten, weißen Kreuz begaben. Die Maschinen mußten entsprechend der Ausschreibung von den Piloten und Ortern, selbst startbereit gemacht werden. Kurz vor 8 Uhr bestiegen Korpsführer Christiansen, Ober- regierüngsrat Klüter, Generalmajor Ritter von Greim, Major Braun, Ministerialdirigent Mühlig- Hofmann klnd Ministerialrat Arndt die drei Klemm . t Kl. 35/504 des Reichsluftfahrtministeriums, die das Wettbewerbsabzeichen A1 aufweisen und rollten zum Start. Pünktlich um 8 Uhr gab dann Generalmajor Loerzer das Startzeichen^ An diesem . ersten Tag des Deutschlandfluges haben die Teilnehmer im Verbandsflug in den vier verschiedenen Gruppen die Mindöststrecke von 1000 bis 1300 Kilometer zurückzulegen und müssen bis 20.30 Uhr auf einem Tankhafen zur Uebernachtung landen.
Auf dem Stattplatz in Frankfurt am Alain
Zu einer schlichten Feier gestaltete sich am Sonntagmorgen der Abflug auf dem Frankfurter Flughafen Rhein-Main. Nach der Rede des Korpssüh- rers und der Flaggenhiffung gab NSFK.-Gruppen- iührer von Molitor, der sich selbst als Führer des Verbandes S 2 am großen Fluge beteiligt, an die angetretenen Besatzungsmannschaften das Kommando: „Zu den Flugzeugen weggetreten." Von der Wetterstelle war die Kunde gekommen, daß der Raum über dem Westen des Reiches, der von den Frankfurter Startern bevorzugt wurde, bis tief herunter mit Wolken verhängt ist. Im Norden jedoch sei die Wetterlage günstiger und die Küste biete völlig klaren Blick. Das bewog viele in letzter Stunde zur Aenderung ihrer Reiseroute. Dann wurden die Propeller angeworfen und für Minuten erzitterte die Luft vom Dröhnen der Motoren. Gauleiter Sprenger gab den Start frei und schon wenige Augenblicke später stieg die erste Kette empor. In kurzen Abständen folgten die übrigen vier Ketten. Die vier von Gruppenführer von Molitor (Gruppe 11 Darmstadt), NSFK. - Obertruppführer Kühn (Standarte 77 Darmstadt), Oberscharf. Entreß (Standarte 75 Frankfurt a. M.) un£ Sturmführer
Der Führer hat dem Verlagsbuchhändler Dr. h. c. Alfred Staackmann in Leipzig aus Anlaß seines 65. Geburtstages in Anerkennung feiner Verdienste als Verlagsbuchhändlcr die G o e t h e - M e -
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Wie der nationalspanische Heeresbericht meldet, griffen im Abschnitt Balaguer die Roten tntt Unterstützung von 30 sowjetrussis ch en Tanks einen nationalen'Brückenkopf an. Die Rationalen gingen gegen die Tanks mit Benzmflaschen und Handgranaten vor und zerstörten zwölf von ihnen. Der Feind ließ 350 Tote zurück.
5. Seutsches Heinrich Schütz-Fest in Frankfurt.
Die Neue Schütz-Gesellschaft veranstaltete in Frankfurt das 5. D e u t s ch e H e i n r i ch - S ch u tz - Fest. Oberpräsident Prinz PhihPP von Hessen hielt die Eröffnungsrede im Bürgersaal des Romers. Die stolze Musiktradition der Stadt Frankfurt sei die schönste Rechtfertigung für die Wahl Frankfurts als Stätte des diesjährigen Schütz-Festes. Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs entbot den Willkommensgruß der Stadt. Eine Kanzone für zwei vierstimmige Bläserchöre von Landgraf Moritz von Hessen, dem Freund und Förderer von Heinrich Schütz, leitete die Eröffnungsfeier em. Dozent Dr. Herbert Pirtner von der Universität Marburg knüpfte in'seiner Festrede an das Werk des Landgrafen Moritz von Hessen an, an dessen Hof Heinrich Schütz erzogen wurde und der ihn ausbilden ließ. Der Weg zu Schütz sei noch lange nicht zu Ende. Die Aufgabe der Schütz-Feste sei es, mit den Werken des Bisters bekannt zu machen. Mit dem Kurfürsten-Konzert von Schütz, das für den Kurfurftenkollegtag in Mühlhausen (1627) geschrieben wurde, fand die Feierstunde ihren Ausklang. Das Schütz-Fest bringt drei Konzerte nut geistlicher Musik von Heinrich Schutz und Zeitgenossen und zwei Konzerte mit weltlicher Musik. Am Sonntag fand die Hauptoersammlukg der Neuen, Schütz - Gesellschaft statt.
Wetterbericht
Während über Nord- und Mitteldeutschland im Bereiche zusammensinkender Kaltluft in größerer Ausdehnung heißeres Wetter herrscht, bedingt das Neben- und Uebereinander temperierter Luftmassen vor allem in Südwest und Süddeutschland noch bedecktes Wetter mit Regenfällen. Das heute früh über England gelegene, mit kräftigem Druckfall oer- bundene Regengebiet wird in der Hauptsache nordostwärts schwenken, so daß bei uns mit dem Einsetzen freundlicheren, wenn auch nicht durchaus nie- , derschlagsfreien Wetters gerechnet werden kann.
Vorhersage für Dienstag: Häufig aufheiternd und meist trocken, Tagestemperaturen weiter ansteigend, östliche Winde.
Lufttemperaturen am 22. Mai: mittags 11,7 Grad Celsius, abends 8,8 Grad; am 23. Mai: morgens 9,5 Grad. Maximum 12 Grad, Minimum heute nacht 8,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Mai: abends 10,7 Grad; am 23. Mai: morgens 9,9 Grad. — Niederschläge 0,1 mm.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelnr Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- [eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 38: 9614. Druck und Verlag: Brühlsche Unioersitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- i preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
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zum Sonntag ist es zwischen den mach dem Norden Mexikos entsandten Hiegierungstruppen und Anhängern des Genepals Cedillo zu schweren Zusammen.st äßen gekommen. Ein von den Aufständischen besetztes Prioatstugzeug warf über dem Flughafen San Luis Potosi fünf Bomben -----... v
.ab, von denen jedoch drei bereits in der Luft d a i l l e für Kunst und Wissenschaft verliehen.
Allertshausen, Großen - Linden, Klein-Linden, Aliendorf/Lumda, den 2$, Mai 1938.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 24. Mai, nachmittags 3 Uhr in Allertshausen statt.
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Mittwoch, 25. Mal auf unserem Waldsvorwlatz internes
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