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23./24.Aprllw38
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)
Nr. 94 vierter Blatt
Oämpfzug Eberstadt bei der Arbeit
An der vollautomatischen Kartoffel-Waschmaschine.
ton zu haben.
Blitzsauber rollen die Kartoffeln in die Dämpftonne.
iinschaft(DBS)
Am Kessel für die Dampferzeuqung.
Die Dämpsanlage fahrbar auf dem Spezialwagen.
(Nachdruck verboten!)
4. Fortsetzung.
Mitglieder »chülerlOPf,
iimDKL. 1 a 18 Ihr.' eg. jiisA rittskarten 1 an seinen tag, 25.4.‘38.
wird!
Jeder Bauer weiß heutzutage, daß durch
die
Be-
^ortrajsüenst«
älter
rrNadt hat
Die Arbeit weniger Stunden, die das Dämpfen, das Einbringen in den Silo und dessen Abschluß verursacht, lohnt über großen Zeitraum mit Ersparnis und Bequemlichkeit. Außerdem kann jedermann. der sich an der Silowirtschaft beteiligt, bas. Bewußtsein in sich tragen, seine Pflicht im Rahmen der Erzeugungsschlacht und in dieser Beziehung ge-
Der Entschluß der Bezugs- und Absatzgenossenschaft Eberstadt, diese Dämpfanlage anzuschaffen und die vorzügliche Arbeit, die die Anlage bewies, zeitigt bereits' ihre Früchte. Eine ganze Anzahl Bauern hat sich entschlossen, mit fiilfe der dafür gegebenen . staatlichen Zuschüsse Silos innerhalb ihrer Hofreiten anzulegen. Mit Eifer hielten viele in ihrem Anwesen Umschau, wo in vorhandenen Mauerecken und kleinen Räumen Silos angelegt werden können. Die Maurer haben bereits zu tun und werden immer mehr zu tun bekommen.
- Selbstverständlich ist dies alles nicht gerade nur in Eberstadt so! Auch in. mancher anderen Gemeinde unserer Heimat hat man erkannt, wie bedeutungsvoll die Kartoffelsilos für die Viehwirtschaft und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes find. In mancher Gemeinde wurde der Dreschmaschinenbesitzer mit seiner Darnpflokonwbile beauftragt, Kartoffeln zu dämpfen und es geschah dabei wohl kaum schlechter, als es in Eberstadt geschieht. Wenn wir hier aber gerade von der Eberstädter Dämpsanlage sprechen, so nur deshalb, weil in dieser Gemeinde die Frage der Kartoffeldämpfung ihre ideale Lösung gefunden hat: die Anschaffung der Anlage auf eine.r Grundlage der Gemeinschaft, durch bie Anschaffung einer ganz neuzeitlichen und durchaus zweckmäßigen Anlage und durch die günstige Auswirkung auf den Silobau.
lang! Und an Tante Martha mit dem nie festsitzenden' Haarknötchen. Ach, wie es ihnen wohl geht, den beiden alten Leutchen! Aber daß sie nicht gleich darauf gekommen ist, als der Junge von Eigelstem ansing! Freilich ist sie seit ihrer Kindheit nicht mehr dagewesen. Zehn Jahre höchstens muß sie damals alt gewesen sein. Sie weiß nur noch, daß Onkel Hammerbachers langer Bart ihr nicht so ganz geheuer war. Vater lebte damals noch, und daß die Montwills im Auto von Berlin herüberkamen, war eine Sensation für ganz Eigelstein. Und seitdem hat man von den Hammerbachers fast nichts mehr gehört. Einmal — aber das liegt auch viele, viele Jahre zurück — kam die Todesanzeige von Onkel Hammerbachers Frau; dann hat man selber die Todesanzeige von Vater verschicken müssen. Später machte auch mal ein junger Mann bei der Mutter Besuch, der sich auf Hammerbachers berief, und den man ein paarmal zum Essen einlud. Und nachher wurde es ganz still.
Aber schade eigentlich. Die Hammerbachers waren so nette Leute. Marga hat das oft von ihren Eltern sagen hören, und wenn auch keine wirkliche Verwandtschaft zwischen ihnen und den Montwills vorhanden ist, sondern eine Freundschaft seit Generationen, so hätte man die Verbindung doch nicht abreißen lassen sollen. Wer ist daran schuld? Mutti? Oder die Zeit? Oder sie selbst, die sich nie mit „Familiengeschichten" belasten wollte?
Marga lächelt nachdenklich vor sich hin. Dann wäre ja eigentlich jetzt ein günstiger- Moment gekommen, das Versäumte wieder gutzumachen. Und — man brauchte heute abend nicht allein zu sitzen, hätte Gesellschaft, Ablenkung.
Aber ob man so ohne weiteres willkommen ist? Und ob einem die Leute heute noch ebenso gut gefallen, wie sie damals den Eltern gefielen?
Hm, soll man doch lieber vorbeifahren, oder soll man nicht?
Breda würde sagen: Fahre hin, mein Kind. Wer weiß, was bid)xbort Nettes erwartet! So ist Breba, er hofft immer, baß überall etwas Nettes auf einen wartet.
Hm, soll man?
Marga Moutwill stoppt den Wagen ab und dreht
Der Arbeitsvorgang der Karloffeldämpfung mit der neuen Einrichtung ist verhältnismäßig einfach Allerdings: einige Leute müssen schon mithelfen! In
stellen.
Die vollen Kartoffeltonnen werden luftdicht mit einem Deckel abgeschlossen und bann mit Hilfe eines festen Schlauches mit bem Dampfkessel in Verbindung gebracht. Ein Druck auf einen Hebel läßt den Dampf in den Kessel einströmen. Während der Mann am.Kessel immer wieder einen Blick auf den Wasserstandsmesser und auf das Dampfdruckmanometer wirft und kontrolliert, tut der Dampf
seine Arbeit. Selbstverständlich sind Kessel und Dämpftonne mit Ventilen ausgestattet, die der Sicherung dienen. D. h. also, es kann nichts passieren! Vor einer Explosion braucht man also keine Angst zu haben.
Kleine Kartoffeln sind schneller gar, große brauchen etwas mehr Zeit. Es ist wie in Mutters Kiiche! Wenn dann die Dämpftonne geöffnet werden kann, die Kartoffeln schön weich sind, bann füllen für einige Augenblicke bichte Dampfschwaben ben Hof. Schließlich wirb bas Dämpfgut in ben Siloraum gebracht unb mit einem festen und großen Holzstößer gestampft, so baß sich die Kartoffeln in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr zn behaupten vermögen, sondern einen dicken Brei bilden, der lückenlos den Silocaum ausfüllen muß. Der Luft muß jeder Zutritt verwehrt fein, wenn sich das Dämpfgut über Jahr unb Tag halten soll. Eine dichte, feuchte Lehmschicht hat ben Silo nach außen hin abzuschließen. Aber schon nach wenigen Wochen könnte bcr auf Diese Weise gesicherte Kartoffelvorrat verfüttert werben.
Wir fanden in Eberstadt Gelegenheit, dabei zu sein, wie innerhälb von 5 Stunden mit allem Drum und Dran über 40 Zentner Kartoffeln gedämpft wurden. Abwechselnd wurden die Kartoffeln gewaschen und in die Tonne gefüllt, in der zweiten Tonne gedämpft, der gedämpfte Inhalt der dritten Tonne eingestampft und so in ständigem Wechsel die ganze Arbeit erledigt. Doppelt gut schmeckte, allen Beteiligten nach vollbrachter Arbeit bas Mittagessen, jedermann freute sich über die praktische unb rasche Art bcr Dämpfung.
*
Vorerst mürbe bei brei ober vier Bauern in Eberstabt gebämpft — halb werben es 10, 20 unb mehr fein," bie sich bie volkswirtschaftlich so bedeutsame Anlage zunutze machen. N.
Kartoffeln gehen einen kurzen Weg. Aus dem Keller gelangen sie in die Waschmaschine, die von Hand getrieben, aber auch an einen Motor angeschlossen werden kann, unb werden dort unter ständigem Zufluß von Wasser gereinigt. In wenigen Minuten ist ein Zentner gewaschen. Die Kartoffeln kommen dabei so sauber heraus, daß sie jede Hausfrau sofort in den Kochtopf legen und für menschlichen Genuß zubereiten könnte. Die gewaschenen Kartoffeln fallen aus der rotierenden Waschvorrichtung sofort in eine der großen Dämpftonnen, deren drei
<zür Anlage gehören. Jede dieser Tonnen faßt 6 Zentner Kartoffeln. Mit Hilfe einer einfachen Transportvorrichtung kann die Tonne unmittelbar zum Dampfkessel gebracht werden, da es vielleicht nicht in jedem Hofe möglich ist, Dampfkessel und Waschvorrichtung nebeneinander aufzu-
Silowirtschaft die Viehhaltung im bäuerlichen trieb über das ganze Jahr hinweg viel stabiler gehalten werden kann, als es bisher möglich mar. Wie oft schon m manchem Jahre des Futtermangels hat der Bauer Vieh verkaufen müssen, meil dessen Ernährung nicht gesichert mar. Dieser Viehverkaus mar in vielen Fällen mit Verlust verbunden. Die Silowirtschaft kann den Bauern vor einem unzeitigen Viehverkaüf bewahren. Was nun insbesondere die Kartoffel anbelangt, so lassen sich durch die Dämpfung unb Silierung rein mengenmäßig bie oft erheblichen Verluste burch Verbunstung — von Fäulnis ganz zu schweigen — völlig permeiben. Hinzu kommt,- baß nicht jeben Tag für bas Vieh, insbesonbere für bie Schweine. Kartoffeln immer roiebcr gebämpft werden müssen, vielmehr braucht man eben nur an den Silo zu gehen und zu holen.
Fäden hin und her.
Vornan von Hedda Westenberger.
Copyright by Carl Dunder Verlag, Berlin W 35.
Motzenhausen, Schuhfabrik, Eigelstein ... Oha! ... Eigelstein ... Ein Marktplatz mit einem verjchnör- feltcn Brunnen, Kastanienbäume, ein paradiesischer Obstgarten unb ein Bach, in bem man plantschen durfte ... Eigelstein, richtig, ba mar man mal als Kinb, ba mar man mal mit den Eltern.
Im Spiegel kann Marga das runde Gesicht des Jungen, der schräg hinter ihr sitzt, sehen. Der schaut sich strahlend im 'Wagen um, tippt mit dem Finger vorsichtig gegen die Bespannung der Decke, streicht über das glänzende Metall des Aschenbechers, fingert an bem Lichtschalter herum, betastet anbachtsvoll ben gerippten hellen Stoss bes Sitzes. Dann entbed't er plötzlich, baß Marga ihn burch ben Spiegel beobachtet; ba mirb er puterrot unb schaut verlegen zum Fenster hinaus.
„Na, gefällt's bir, Auto zu fahren?
„Natierlich. Drum had'ch Sie boch angehalten.
„Ach so! Ich dachte, du hättest Elle."
Der Junge nickt eifrig: „Natierlich. Eile hab ch ooch. Wenn'ch beim ^Doktor finf Minuten zu späte komme, brillt er mich an."
„Das muß ja'n netter Doktor sein
Der Junge prüftet laut heraus: „Na, was gloobn denn Sie, mas vor ben alle Leite Angst hab n. Aber ich, Angst hab'ch gar teene. Ich hab'm nämlich mal fein’n Hunb heeme qetrachen, mie ber sich'n piuß gebrochen hatte. Un ba hat mir ber Doktor Hammerbacher gleich- zmee Mark geschenkt zwee Mark. Un feitbem ..... ,
Das Auto macht direkt eine Zickzackbemegung, so heftig dreht sich Marga Montmill nach dem Jungen herum: „Du, wie heißt der Doktor?
„Hammerbacher."
„Hammerbacher! Du lieber Himmel Hammerbacher, in Eigelstein! Natürlich! Das ist n Witwer, nicht wahr? Unb das Haus ist so em ganz altes, langgestrecktes Ding. Man geht zu ebener Erde rem. Stimmt's?" s
Freilich Natierlich. Ach, denn kenn Se wohl den Doktor? Na, das is'che gut. Da molln Se wohl am Ende gar bis zu ihm hin?"
Marga Montmill lacht leise auf: Ja, das ist wirklich gut. Wie lange hat sie nun schon nicht mehr an ben guten alten Onkel Hammerbacher gebacht. Jahre-
sich zu bem Jungen herum: „Du, hast bu viele Knöpfe an beiner Jacke?"
Der macht ein bummes Gesicht: „Kneppe? Dd)ja ..."
Marga nickt befriebigt: „Schön. Also, bann zähl mal ab. Das kannst bu boch, abzählen, nicht wahr? Also zähl bis zum letzten Knopf, ben bu auftreiben kannst. Verstehst bu?"
Der Junge ist „Helle" wie alle Thüringer Jungen. Er legt sein Bündel beiseite, klemmt bie Zunge zwischen bie Zähne unb zählt, währenb Marga langsam weiterfährt, ernsthaft ab: „Nein, ja, nein, ja ... Nein!" ruft er bann.
„Nein? Schabe."
„Halt, Freilein, ba is doch wahrhaftchen Gotts noch eener! Also bann heeßt's: ja!"
Marga Montwills kleiner schwarzer Wagen tut direkt einen Sprung, so heftig tritt sie auf ben Gashebel. Also ja! Wunberschön! Also auf nach Eigelstein! Der Himmel segne beine Knöpfe, mein Junge!
5. Gin jung er Mann will losgehen w i e Blücher, und .zwei junge Män
ner winken einer jungen Dame.
Soll ich ober soll ich nicht? benkt schlechtgelaunt ber junge Doktor Lenzsch unb geht schon zum brit- tenmal ben langen Korridor im Sanatorium „Walb- heim" bei Eigelstein auf und ab.
Soll ich ober soll ich nicht? Ich möchte ja, das ist wahr. Ich hätte sogar unverhältnismäßiq große Lust. Aber habe ich es nötig, so mit mir Schabernack treiben zu lassen? Mal zeigt sie mir bie kalte Schulter; mal klimpert sie mit ben Augen, baß einem ganz schummrig wirb. Mal benkt man: Es ist eine Kleinigkeit, bas entscheibenbe Wort zu sprechen, unb bann thront sie plötzlich roieber auf bem Monb. unb man kommt über alberne Konversation nicht hinaus.
Aber vielleicht, wenn ich jetzt die Ginlabung an- nehme unb vierunbzwanzig Stunben mit ihr unter einem Dache bin, bann ...?
Unb wenn ich sie nicht annehme: Nein, danke, ich bin leider übers Wochenende schon anderswo gebeten, bann ...?
Hach, hol doch ber Teufel die Frauenzimmer! ;
(Fortsetzung folgt.)
Eberstabt hat man auch ba bie richtige Lösung ge- funben. Wo nicht genug eigene Arbeitskräfte ba sind, hilft der Nachbar dem Nachbarn. Das ift also so ungefähr wie an ber Dreschmaschine. Gin Mann hat die Darnpf- niaschine zu betreuen. Gr zieht mit ihr von Hof zu Hof. Gr macht auch die „Buchführung". Für hen Zentner gedampfte Kartoffel müssen jo und so viele Pfennige bezahlt werden, denn es entstehen schließlich kleine Unkosteii. Außerdem muß die Genossenschaft darauf sehen, daß sich das Ding verzinst und nach entsprechender Zeit auch amortisiert. Der dabei entstehende Betrag steht allerdings in keinem Verhältnis zum entstandenen Nutzen.
Die zu dämpfenden
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938, 20.30 Uhr, II ,M LANG ausl ;oria“, Bahnhof-1| ia: oissl: ■
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Die mit sauberen Kartoffeln gefüllte Tonne wird zürn Dampfkessel gebracht.
(Aufnahmen |5]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Seltsames Gefährt, das da eines Tages in Eber- stadt auftauchte! Gin eigens konstruierter Wagen, von Pferden gezogen, fuhr durch die Gaffen und verschwand in einem Hofe. Auf diesem Wagen stand ein Dampfkessel, standen große Tonnen und noch mancherlei anderes Gerät — alles blitzte silbrig hell in ber Sonne unb zog bie Augen aller auf sich. Die Bevölkerung versagte bem eigentümlichen Fahrzeug bk nötige Aufmerksamkeit nicht, zubem es • sich herumaesprochen hatte, bah bie Bezugs- unb Absatzgenossenschaft Eberstabt etwas Besonderes vor- hatte/bie Anschaffung einer Kartofsel-Därnpf-Ein- richtung, eines Dämpfzugs! Nun also war er ba, der Dämpfzug! Unb es ließ sich sagen, baß er auf jebermann ben benfbar besten Einbruck machte. Dieser Einbruck würbe noch vertieft, als wenig später bie ganze Dämpfanlage zeigen sollte, was sie konnte. Sollte babei jemand ber Meinung gewesen jein, baß ber „neumobische Kram" nicht not- menbig sei, so würbe er rasch eines Besseren belehrt. Denn bie Dämpfanlage funktionierte schon auf Anhieb, unb jebermann konnte sich an Ort unb Stelle davon überzeugen. Sechs Zentner Kartoffeln waren innerhalb einer guten halben Stunde gewaschen und gar gedämpft worden! — Selbstverständlich blieb es nicht nur bei diesen sechs Zentnern. —
Die große Linie, ber auch bie neubeschaffte Dämpfanlage bienen soll unb muß, liegt klar auf der Hand. Es gilt, Werte zu erhalten, Arbeitskraft
Marga Montwill stoppt etwas und fährt langsamer. Unb ba passiert etwas Spaßiges: Der Junge den sie vielleicht mitnehmen will, dreht sich plötzlich um, sieht das Auto so langsam herankommen bleibt daraufhin stehen unb hebt bie Hand: Halt. otopp.
Es ist ein Bauernjunge, vielleicht fünfzehn Jahre alt. Er hat eine knallrote Pubelmutze auf bem Stopj, darunter hervor schauen ein Paar wasierhelle gescheite, aber winzig kleine Aeuglein. Unter dem Arm hat er ein großes verschnürtes Bündel, unb ber Schal um ben Hals knattert ordentlich vor Farben- frmarga hält ben Wagen ganz an und b-ugt sich mm fünfter hinaus: „Hallo, was willst bu benn.
3 Der Junge kommt grinfenb ntttet
erst, baß vom linken Ohr zur Backe hinüber em großes Pflaster klebt. „Entschulbchen Se bitte, fahr’n Se vielleicht nach Eigelstein nein? Kennt ch da vielleicht ä Sticke mitsahr'n?"
. Marga mustert ihn einen Augenblick, dade, steigt ihr Stimmungsbarometer um etliche Grade Wum herbar, so was hat ihr gerade gefehlt! „Also rein ins Vergnügen, junger Mann! Und du, Tapsy, mach idiön Platz! Uebrigens tut dir der Hund gar nichts, unger Mann. Brauchst ihn gar nicht fo fW Sielen. Junge Katzen wirst du <a nicht gerade in dem Bündel haben. Oder doch? .
Nee", lacht der Junge und knecht m den Wagen hinein und wischt sich sogar aus Höflichkeit den Hosenboden ab, ehe er sich setzt.
Also nach Gigelftein, junger Mann? Gut, fahren mir mal nach Gigelftein. Nur hab' ich keine Ahnung, wo das lieg? Kannst bu mir ben Weg zeigen?' .
Freilich bas kann ber Junge. Unb übrigens fei es gar nicht weit. Gleich hinter Motzenhausen, wo die große Schuhfabrik steht.
unb Zeit zu ersparen! Es gilt, zur Erzeugungsschlacht einen Beitrag zu leisten! Es ist nicht zu leuanen, baß bie Dämpsanlage ber Bezugs- unb Absatzgenossenschaft Eberstabt bas Ihre dazu tun
ÄüVfc er ^oeradschaliee Uhr.NeueAula dein der SA. für 193! :en.
•■Standarte 116.
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