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„Weißenburg" und „Zährin- gte er die II. Werftdivision, |
Stock mehrere Räume durch das Feuer beschädigt wurden.
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Buntes Allerlei.
Oer $ilm als Sportlehrer.
wie das reichseigene zweitgrößte deutsche Strom» erzeuaungsunternehmen sich dem gewaltigen Strom» bedarf gegenübergestellt sieht, den der Aufbau neuer Rahstafsindustrien und die wachsenden Anforderungen der vorhandenen Industriebetriebe dieser Art Hervorrufen. Aluminiumwerke, verschiedene Stick- stoffwerke und bedeutende Betriebe des Farbenkon- zerns werden' von den Reichselektrowerken versorgt, die im letzten Jahr einen Stromabsatz von 3,84 Millionen Kilowattstunden erreicht haben, 18 v. $). mehr als 1936, nachdem zuvor eine Steigerung um 15 v. $). erzielt war. Es ist demnach kein Wunder, wenn unter allen Großkonzernen die Elektrowerke den größten Erweiterungsbedarf haben: Anlagenzugänge van nicht weniger als 43 Millionen Mark in der letzten Bilanz (25 Millionen Mark 1936) zeigen zur Genüge, wie stark die Bautätigkeit ist. Die Gesellschaft hat im vorigen Jahre auf dem Kapital-
Möglichkeit, sie abzustellen, suchte. Er sagte sich, daß er, wenn er eine Filmaufnahme seines Spiels machen und sich diese langsam vorführen ließe, eine genaue Zergliederung aller Bewegungen vornehmen und den Fehler darin aufdecken könnte. Gesagt, getan. Das Ergebnis gab ihm durchaus recht. Der Herzog hat seine ungeschickten oder schlecht berechneten Schläge auf Grund der so gewonnenen Kenntnis seiner Fehler verbessern können und ist ein Golfspieler geworden, der seinen Mitspielern weit überlegen ist. Er hat aber sein Geheimnis durchaus nicht bewahren wollen, sondern es seinen Freunden mitgeteilt, die ihrerseits ihr Spiel auf dieselbe Weise zu verbessern trachten können, fb.
qen" Zuletzt befehligte er Die 11. Wersrowipon, worauf er seinen Abschied nahm. Zu Beginn des Weltkrieges stellte er sich dem Vaterland sofort zur Verfügung und leitete als Kommandeur die I. Baudivision bis Anfang 1916, um mit dem Charakter als Konderadmiral in den Ruhestand zu treten.
entsandt.
Bisher 20 Todesopfer, 80 Verletzte bei dem Einsturzunglück in Alabama.
Im März hat die deutsche Ausfuhr (ohne Oesterreich) gegenüber Dem Vormonat eine Steigerung um 32 und die Einfuhr um 9 Millionen Reichsmark erzielt. Damit ist die deutsche Außenhandelsbilanz wieder aktiv geworden. Im Januar und Februar übertraf Die Einfuhr Die Ausfuhr um 33 bzw. um 17 Mill. RM., währenD im März ein Ausfuhrüberschuß von 12 Millionen festzustellen ist. An Einzelheiten sei nur noch mitgeteilt, Daß Die Ausfuhr im Europageschäft besser vorankam als im Ueberseegeschäft, unD Daß Die Mehreinfuhr hauptsächlich Halbwaren unD Vorerzeugnisse für Die gewerbliche Weiterverarbeitung umfaßt hat. Durch Den schweren Rückschlag Der Weltwirtschaft, Der etwa um Ostern 1937 begann, ist Der Kampf um Die Auslandsmärkte noch schwieriger als bisher geworben, wofür z. B. bezeichnenD ist, Daß die Eisen- und Stahlerzeugung des Erzlandes Luxemburg im diesjährigen März geradezu halbiert worden ist! Die Organisation des deutschen Außenhandels geht entschlossen an die Schwierigkeiten Der Aufgabe einer AusfuhrförDerung heran unD, auf lange Frist hin gesehen, wirD sie Dabei zweifellos Durch Die Schaffung neuer Deutscher Werkstoffe unterstützt werden, Deren neuartige AnwenDungsmöglichkeiten neuartige Be- Dürfnisse schaffen.
Wenn GeneralfelDmarschall Göring kürzlich auf Der Besichtigungsfahrt durch Die Deutsch-österreichi- schen Eisenerz- und Eisenindustriegebiete das Wort prägte: „Eisen i ft mehr als (So ID", so hat sich Dieser Ausspruch wohl niemals stärker bewahrheitet als in Den letzten fünf Jahren. Eisen, ist das Grundelement, für das gesamte Dasein einer Volkswirtschaft. Wie richtig das ist, wird besonders bewiesen durch den einzigartigen Aufschwung, den die deutsche Eisenindustrie seit 1933 genommen hat. Durch die auf allen Gebieten Der Wirtschaft aus- gelösten Kräfte steigerte sich der Eisen- und Stahlbedarf ins Unermeßliche. Die noch 1932 bei Werken und Händlern lagernden Vorräte sind heute gänzlich verschwunden. Ende 1932 waren in Deuisch-
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Ebenso wie in Der EiseninDustrie bemerken wir auch in der Elektroindustrie Deutschlands einen stürmischen Aufschwung. Abschluß und Bericht der Elektrowerke AG. in Berlin für 1937 zeigen,
Grohfeuer in einem Warenhaus.
Auf Dem GelänDe eines Warenhauses in Mäh- risch-Oftrau brach ein BranD aus. Der mit großer Schnelligkeit um sich griff und das Warenhaus dis zum Erdgeschoß vernichtete. Das Gebäude, das renoviert werden sollte, war mit einem Holzgerüst umgeben, das ebenfalls in Brand geriet, so Daß Die Feuerwehr an Das Gebäude nicht herankommen konnte. Von der Inneneinrichtung und den Waren konnte nichts gerettet werden. Der Schaden wird auf einige Millionen Tschechenkronen geschätzt.
60,'ähngeS Miiläriubiläum.
schwerer Verwüstung. Bis in die hohen Lagen hinein ist der größte Teil der jungen Triebe erfroren. Nicht anders liegen die Verhältnisse an Der Unter» Haardt, wo ebenfalls der größte Teil Der Reben stark gelitten hat. Man muß mit einem Ausfall von 50 bis 80 v. H. im pfälzischen Weinbaugebiet rechnen.
Riesiger Wald- und heidebrand in England.
In Der Nähe Des Militärlagers Bovington in Der englischen Grafschaft Dorchester brach ein riesiger Wald- unD HeiDebranD aus, Der sich bis auf wenige hundert Meter an das Lager heranfraß. Außer den Feuerwehren Der ganzen Umgegend mußten tausend Mann Militär aufgeboten werden, um Die Gefahr zu beseitigen.
Nächtliche Feuersbrunst äschert eine polnische Siedlung ein.
In einer Siedlung bei Lublin brach in Der Nacht einFeuer aus, Das sich infolge Des starken Windes mit ungeheurer Schnelligkeit ausbreitete. Obwohl zahlreiche Löschzüge zu Hilfe eilten, beftanD feine Möglichkeit, Das Feuer einzudämmen. 44 Hauser fielen Den Flammen zum Opfer. Die meisten Bewohner haben ihr ganzes Hab unD Gut verloren.
Cholera-Epidemie fordert zahlreiche Todesopfer in Indien.
Aus Delhi wird gemeldet, daß im Anschluß an Die religiösen Feiern Des Kumbhamela-Festes in Hard- roar in Den Vereinigten Provinzen eine Cholera- seuche ausgebrochen ist, Die unter Den Dortigen Bewohnern täglich über 10 0 ToDesopfer forDert. Tag unD Nacht brennen außerhalb Der StaDt riesige Scheiterhaufen, auf Denen Die Leichen verbrannt werben. Die britischen KolvnialbehörDen haben in aller Eile Aerzte unD Rotkreuzschwestern in großer Anzahl
sie in ein Bad ''oon lauwarmen Kamillen: Dann reibe man sie zart mit einer Apfelsinenschale, Die in Diese Flüssigkeit eingetaucht ist." Um Runzelst auf Der Stirn zu vermeiden, rät Die Verfasserin Einreibungen mit Rosenwasser, Das mit Dem Saft gekochter Gurken vermischt ist; statt Des roten Lippenstiftes, Der zu ihrer Zeit noch nicht erfunden war, lehrte Die Maintenon Die schönheitsdurstigen Frauen jeden Morgen eine starke Lippenmassage mit einem Stück nasser LeinwanD zu machen.
Gwß'euer in einer Offenbacher ZeNuloidfabrik.
Offenbach, 22. April. (Lpd.) In der Offenbacher ZelluloiDfabrik Schreiner & Sievers entstand in einem Nebengebäude, in dem Zelluloid- ftangcn zersägt werden, durch Funkenflug in Den Zelluloidstaub Freitag mittag Großfeuer. In wenigen Augenblicken stand Der Arbeitsraum bei Dem leicht brennbaren Material in Hellen Flammen, so daß die Belegschaft schleunigst fliehen mußte. Die Offenbacher Feuerwehr war in wenigen Minuten an Der BranDstelle und griff mit zwei Motor- spritzen und mehreren Schlauchleitungen das Feuer, das inzwischen auch Das Vorratslager ergriffen batte, an. Bei den ungeheuren Wafsermengen, Die auf Die brennenden Zelluloidmassen geschleudert wurden, war Die Gefahr balD beseitigt, feDoch ist Der erste Stock Des Fabrikgebäudes völlig ausgebrannt, während im zweiten
Der Dacheinsturz in einem Kaffeehaus Phönix-Citi; (Alabama) hat mehr Opfer gefordert, zuerst angenommen wurde. Bis jetzt wurden Neger als getötet festgestellt, wahrend 80 Pe^ fonen verletzt wurden. Man nimmt an, daß noch mehr Menschen den Tod gefunden haben und noch unter den Trümmern liegen. ____________
Dom 22. bis 24. April findet in Königsberg erste Kulturtagung der Reichsstuden- tenführung statt. Sie wurde mit einer Flag- genhissung vom stellv, Reichsstudentenführer eröffnet In der Aula der Universität fand eine Kundgebung statt, bei der der Leiter des Kulturamtes Der Reichsstudentenführung Die Zusammenfassung aller künstlerischen Kräfte forberte. — In einer Abendmusik in Der Aula fanDen Uraufführungen von Werken junger Künstler statt, Die aus Den Kreisen der Studentenschaft kommen.
Der Herzog von Windsor läßt sich filmen, um sein Golfspiel zu verbessern. Der Herzog von Windsor hat schon als Prinz von Wales von seinen Reisen Filme mitgebracht, in Denen er besonders interessante Jagdszenen festgehalten hatte und die er in feinem vollkommen eingerichteten Laboratorium selbst entwickelte. Jetzt hat er Den Film zu einem praktischen Zweck benutzt, Der alle Golfspieler be- sonDers interessieren wird. Trotz allen Eifers und trotz seiner Geschicklichkeit war Der Herzog von Windsor mit seinem Golfspiel, Dem er mit Leidenschaft huldigt, nicht ganz zufrieden. Er mußte im«
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LPD. Darrnstadt, 22. April. Arn 23. April kann Der in Darmftabt wohnenDe Konteradmiral a. D. William Kutter sein 60jähriges Militärjubiläum begehen, zwei Tage vor seinem 75. Geburtstag. Vor 60 Jahren trat Kutter in die deutsche Kriegsmarine ein. Er brachte es bis zum Kapitän zur See. und war u. a. Kommandant der „Schwaben", unh Anbrin-
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ma'rkt'^^L? 4/^ ' zufinden. Nun ha ein Freund der Herzogmvon
daß den Buchwerten der Anlagen unter Beteiligung Windsor den Band entdeckt und ihn ihr ^ugeschicktt nu? Eigenmittel und langfristiges Fremdkapital Er tragt den Tstel
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45 ♦ fern zu verhindern, gab die Maintenon folgende
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Vorschriften für die Behandlung des Gesichtes: „Zu englischem Tee füge man einige Tropfen Hühner- fett und Honig hinzu. Man lasse die Mischung sieden, siebe sie durch und füge dann ein Sträußchen Petersilie hinzu. Diese Abkochung siebe man, wenn sie abgekühlt ist, durch ein Sieb, auf dessen Locher einige Mandelkrürnel gestreut sind. Zum Schluß mische man die Flüssigkeit mit Ziegenmilch." Das Rezept ist durchaus nicht einfach, aber zur Entschädigung verspricht die Maintenon den unfehlbaren Erfolg ewiger Jugend. Für die Augen gibt > sie folgende Ratschläge: „Wenn man eine gewisse
Am Dfterbienstag wurde Die neue Milliar - Denanleiche Des Reiches zur Zeichnung aufgelegt; Die Zeichnungen werDen am 4. Mai geschlossen. Wir haben bereits Die wesentlichen Vorzüge Der neuen Reichsanleihe Dargelegt unD vor allem gezeigt, Daß gerade DerkleineSparer und Kapitalist in Der Anleihe ein absolut sicheres Anlagepapier erblickt. So hat bereits Die Januaranleihe gegenüber Der Des Herbstes 1937 eine Vermehrung Der kleinen Zeichner bis 5000 RM. um 70 v. H. ergeben. Die Auflegung Der neuen Anleihe, Die Die erste großDeutsche ist, liegt in Der Linie Der seit Anfang 1935 eingeleiteten KonsoliDierung kurzfristiger Verpflichtungen, aber Die Laufzeit ist jetzt auf 20 Jahre verlängert, währenD bei Der letzten Anleihe Die längste Laufzeit 18 Jahre betrug. Es läßt sich also eine Durchschnittliche Laufzeit von 17 Jahren entsprechenD Den ÜilgungsbeDingungen errechnen. Die Beanspruchung Des ©elDmarftes Durch Die großen Steuertermine im März hat nachgelassen, Die großen öffentlichen Arbeiten haben Dem GelDmarkt viel flüssige Mittel zugeführt, u. a. stieg Der BestanD an Solawechseln oon EnDe Februar bis EstDe März von 560 auf 750 Mill. RM., nach Dem Ultimo März machte sich eine weitere Verflüssigung bemerkbar, so Daß an PrivatDiskonten unD Reichsschatzwechseln Materialknappheit herrschte. Die intakten Währungs- unD Finanzverhältnisse geben Die Gewähr Dafür, Daß Das Deutsche Volk auch in Der Zeichnung Der neuen Anleihe seine Pflicht erfüllt.
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land nur noch 40 Hochöfen in ^Betrieb, während die übrigen 115 still lagen. Heute dagegen liegen selbstverständlich Hochöfen überhaupt nicht mehr still, und Die Zahl Der in Betrieb befindlichen ist von 40 auf 129 gestiegen. Die deutsche Roheisenerzeugung ist von rund 4 Millionen Tonnen jährlich auf rund 16 Millionen Tonnen gestiegen. Aehnlich ist das Bild bei der Gesamtroh st ahlerzeu- gung, die von rund 6 Millionen auf rund 20Millionen Tonnen gestiegen ist. Einen fast noch stärkeren Anstieg weist Die Tiegel- unD Elektro« stahlproDuktion auf, die von runD 77 000 Tonnen auf 535 000 Tonnen jährlich gestiegen ist. Auch die Ausfuhr in Eisen hat sich trotz aller Schwierigkeiten auf dem Weltmarkt im Durchschnitt etwa verdoppelt. Die Förderung ist von rund 1,3 0_1(, -------- -------- ...
Millionen Tonnen jährlich auf 9,7 Millionen Ton- mer ^^der feststellen, daß einige seiner Schläge nen angestiegen. Aller Voraussicht nach wird im fehlgingen, so daß er nach der Ursache und der Jahre 1938 ohne Berücksichtigung Der österreichischen! — - -■ : -......' " ' " n*- r--£- r2JL
FörDerzifsern die 10-Millionen-Grenze überschritten werden. Die hieraus ersichtlichen Ausdehnungsbestrebungen des deutschen Erzbergbaues und der deutschen Eisen- und Stahlindustrie werden aber keineswegs eine Verringerung in der Verwendung ausländischer Erze zur Folge haben. Es ist mit Sicherheit mit einer Beibehaltung der vorjährigen sehr bedeutenden Quote zu rechnen.
Glanzvolles Konzert der wiener Philharmoniker vor Dem Führer in Berlin.
Zum ersten Male in seiner fast hundertjährigen Geschichte spielte das Wiener Philharmonische Orchester am Freitag in Berlin. Das : erste Der beiDen Gastkonzerte, Deren Leitung Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler übernommen hat, erhielt seine Auszeichnung Durch Die Anwesenheit Des Führers unD Reichskanzlers, Der Durch Heimführung Der Deutschen Ostmark ins Reich Dieses Gastspiel von sinnbilDlicher und künstlerischer Bedeutung erst möglich gemacht hat. Mit Dem Führer hatten in Der Ehrenloge Der Philharmonie Platz genommen Reichsminister Dr. Goebbels, Minister Dr. G.l a i s e - H o r st e n a u, Staatssekretär Hanke, SA. - Obergruppenführer Brückner, ^-Gruppenführer Schaub und Der Leiter Der Musikabteilung im PropaganDaministerium, Ministerialrat Dr. D r e ro e s.
Wilhelm Furtwängler, Den eine langjäh- 1 rige Zusammenarbeit mit Den Wiener Philharmonikern als Dem besten Opern- unD Konzertorchester -er Donaustadt verbindet, bot Den Berliner Musikfreunden, die Die Philharmonie bis auf Den letzten Platz füllten, die h-moll - Symphonie („Unvoll- enDete") von Franz Schubert und Die 7. Symphonie von Anton Bruckner. Diese Meisterwerke, die zu Den unsterblichen Geschenken Des Deutschen Musiklandes Oesterreich an Die Welt gehören, versetzten Die Hörer in Der genialen Ausdeutung Furtwänglers in helle Begeisterung.
Die Huldigungen der Berliner für Die Wiener Künstler fanDen keine Grenzen mehr, nachDem das Orchester feine großartige Klangkultur unD voll- cnDete SpielDifziplin aufs herrlichste.entfaltet hatte.
Unter Dem EinDruck Der überschwänglichen Begeisterung für die Wiener Gäste entschloß sich Furtwängler — wohl zum ersten Male in Berlin — zu einer Zugabe. Der „Kaiserwalzer" von Johann Strauß entfesselte mit seinen prickelnden Rhythmen und dem Wiener Schmelz Des Orchestervortrages noch einmal rauschenDen Beifall.
25. Deutsches Vachfest in Leipzig.
Das 2 5. Deutsche Bachfest, das vom 22. bis 26. April in Leipzig 'Durchgeführt wird, rourDe mit alten Turmmusiken aus Der Zeit Des Thomas- kantors vom Turm Des alten Rathauses feierlich eingeblafen. Der Vorstand Der Neuen Dachgesellschaft mit ReichsgerichtspräsiDent Dr. Bumke an Der Spitze wurde vom Oberbürgermeister im neuen Rathaus empfangen. Oberbürgermeister Dönicke überreichte Dem künstlerischen Leiter Des Festes, Thomaskantor Professor Karl Straube, für seine großen VerDienste um die Bach-Pflege das bronzene Standbild feines großen Vorgängers. Die Veranstaltungen Des Bachfestes begannen vor einer festlichen Gemeinde von Bach-Freunden aus Der ganzen Welt mit einem Kantatenabend in der Thomaskirche.
Zeitgenössisches INusiksest in Baden-Baden.
Die Herzogin von Windsor, die eine begeisterte Bibliophilin ist, hat aus Paris ein Buch als Geschenk erhalten, um das sie sich schon lange be- müht hat. Immer wenn sie in Paris war, suchte sie bei den Antiquaren nach Diesem Buche, von Dessen VorhanDensein nur wenige wußten. Es ist von Der schönen Favoritin und fpäteren morganatischen Ehefrau Ludwigs XIV., Der MaDarne de Maintenon, geschrieben. Diese Frau, DD? über alle Künste verfügte, durch Die sie sich schon erhalten konnte, hatte eine Art Schönheitsbreoier verfaßt, das am Hofe Ludwigs XIV. allgemeine Gültigkeit hatte. Das Buch war dann verschwunden, und es war bisher nicht möglich gewesen, trotz eifrigsten Suchens der Antiquare, ein Exemplar wieder auf-
Das 3. Internationale Zeitgenössische Musikfest in Baden-Baden wurde mit einem Empfang im Kurhaus eingeleitet, bei Dem Der badische Innenminister Pflaumer herzliche Begrüßungsworte an Die Komponisten Des In- und Auslandes richtete, lieber nationale Kunst und ihre internationale Auswirkung sprach Reichskultursenat Professor Paul Gr a euer, dessen „Turmwächterlied" hier zur Uraufführung kommen wird. Als Vizepräsident der Reichsmusikkammer überbrachte er deren Grüße. In Drei großen Orchesterkonzexten, einem Tanzabend und einer weiteren musikalischen Veranstaltung werden 21 Werke in- und ausländischer Tonsetzer zu Gehör kommen, von Denen die meisten ihre Urausführung erleben.
Kulturtagung
der Reichsstudentensührung in köngsberg.
Erhältlich an den blau,weißen Tonksau
Aus aller Wett.
Jähes Ende der Obstblüte an der Bergstraße.
An Der Bergstraße hat es am Donnerstag so stark geschneit. Daß Die WälDer bis zum AbenD eine Dünne weiße Hülle behielten. Die B(üte ist weggewaschen. Die Fruchtansätze werben nur ganz vereinzelt unD in besonders geschützten Lagen Durchkommen. In Der Ebene, in der neben Birnen und Aepfeln vor allem Frühzwetschen stehen, ist nichts zu erwarten. Wenig wird es in höheren Lagen geben. Dort sind auch in den Weinbergen erhebliche Schäden an den dieses Jahr verhältnismäßig vorgeschrittenen Ansätzen festzuftellen. Der Ausfall ist für die Obstzüchter an Der Bergstraße und für die Verbraucher erheblich. Emen gewissen Ausgleich könnte Die Apfelernte im ODen- inalD bringen, wo aber ein Ueberblick über Die Aussichten jetzt noch nicht möglich ist
Schwere Frostschäden im pfälzischen Weinbaugebiet.
In der Nacht zum Freitag ist bei einem außergewöhnlichen Temperatursturz das gesamte pfälzische Weinbaugebiet von einem Froftscha - d e n heimqesucht worden, dessen Auswirkungen noch nicht abzusehen sind. Während schon in Den letzten Tagen kalte Nächte einen großen Teil Der Obst« ernte vernichtet haben und Die Weinberge m Den ! tieferen Lagen stark mitgenommen murDen hat die Nacht zum Freitag bei einer Kalte bis zu 7 Grad I unter Null unD Nebel auch Die bisher verschont ge- i bliebenen höheren Lagen erfaßt. Die OberhaarDt meldet bei 5 bis 7 Grad unter Null sehr starke i Einflüsse auf Die jungen Triebe; m manchen Gemarkungen ist die gesamte Ernte vernichtet. D e Mittelhaardt bietet ebenfalls uielfoch ein^Bild
Wetterbericht
Unser Bezirk ist jetzt in Den Einflußbereich mehrerer von NorDen einwirkenDer Störungen gelangt. Von NorDwesten her gleiten etwas wärmere Luftwaffen über Die DeutschlanD noch beDeckenDe an- haltenDe arktische Kaltluft auf, was zu beDecftem unD regnerischem Wetter Anlaß gibt. Auch für die nächsten Tage wird unbeständiges Wetter zu erwarten sein, Das mit Dem weiteren Abbau Des ost- atlantischen Hochs Das GinDringen von (Störungen ermöglichen wird.
A us sichten für Sonntag: Bedeckt, Durchzug einzelner Regengebiete, Temperaturen langsam ansteigend, Winde um Nord.
Aussichten für Montag: Weiterhin unbe« ständiges und zu leichten Niederschlägen geneigtes Wetter.
Lufttemperaturen am 22. April: mittags 8,6 Grad Celsius, abends 5,6 Grad; am 23. April: morgens 4,1 Grad. Maximum 9,3 Grad, Minimum heute nacht 3,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. April: abends 8,5 Grad; am 23. April: morgens 6,4 Grad. — Niederschläge 0,6 mm. — Sonnen* scheindauer 7,1 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter Des Hauptschriftleiters: Ernst Blum* schein. Verantwortlich für Politik unD für Die Bilder: Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für Den Inhalt Der Anzeigen: TheoDor Kümmel. D. A. III./38: 10 355. Druck unD Verlag: Brühlsche UniDerfitätsDruderet R Lange, K -G., famtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit Der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit Der
Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
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WährenD so Die deutsche Wirtschaft sich ausbreitet und konsolidiert, wächst auch die Sparkraft der Bevölkerung, wie Das insbesondere der Geschäftsbericht Der Rheinischen Girozentrale für das letzte Jahr erkennen läßt. Die Gefamteinlagen Der Sparkassen sind um 0.45 v. H. gewachsen, die Umsätze sind von 12,4 auf 15,1 Millionen gestiegen, der Wiederaufbau des Hypothekengeschäftes hat begonnen, Die Bank konnte im Laufe Des letzten Jahres weitere Mittel für hypothekarische Neuausleihungen zur Verfügung stellen und hierbei auch - . - ..v...
für Den ozial vordringlichen Wohnungsbau (Klein- j sie folgende Ratschlage. . ,-o
siedlungen Kleinheime usw.) nennenswerte Mittel. Müdigkeit an Den Augen verspürt, so tauche man vorsehen. Die Sondermittel für Das landwirtschaft- Vxe in ein Bad "Don lauwarmen Kamillen; Dann liche KreDitgeschäft wuchsen im Verlauf Des letzten Jahres um etwa 15 v. H.


