inntrung. Eifrige Sänger, die im vergangenen Ver
JIVUUC IJUl ]iu; lyucu uw uuuiuuiuuy >- > .' ' , „ , , malischen Gesell- reicht. Hierbei war feitzustellen, daß sich die Zahl Facher" xu wie- der eifrigen Sänger, gegenüber dem Vorjahr, wie-
Aus der engeren Heimat
gut ist."
*
(Nachdruck verboten.)
24 Fortsetzung.
deinen neuen
mich schon aus den
.Den kennst auch?/
wartet!" neckte Lisbeth. „Du irrst", sagte der
be- dem
NSG. Die Gaufrauenschaftsleiterin, Parteigenossin Erna Western ach er, richtet nachstchende Worte an alle Mädel unseres Gaues:
„Es gibt wohl kaum einen Beruf, der uns Frauen so wesensnahe ist und das Leben so ganz auszufüllen vermag, wie der einer Schwester. Hier liegt ein großes und weites Gebiet segensreichen
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lerifch ist der olle Peetzen nun doch nicht!" Er legte den Arm um ihre Schulter und führte sie ins Haus, während Viereck die Maschine versorgte.
„Den Onkel will ich gelten lassen", konnte Lisbeth nun endlich sagen, „so einen habe ich mir schon immer gewünscht. Aber seine Braut bin ich nicht. Wir kennen uns erst seit ein paar Tagen."
„Ein paar Tage sind eine lange Zeit", lachte der Alte. „Ich habe Karl vor drei Jahren das letztemal gesehen, und da sagte er: Das nächstemal komme ich mit meiner Braut! Die hätte er in den drei Jahren wohl auch finden können ..."
Viereck war nachgekommen. „Drei Tage sind mit- unter länger als drei Jahre", sagte er.
,Nun aber Schluß!" begehrte Lisbeth auf. „Hör' nicht auf ihn, Onkel Peetz. Wo ist die Küche? Wir wollen Kaffee kochen."
Onkel Peetzens Küche sah sehr nach Junggesellen- wirtschaft aus, was das Durcheinander betraf, aber an der Sauberkeit hätte sogar Mutter Lenz ihre Freude gehabt. ,
„Und dabei hast du nicht einmal Besucy er-
Dank des Gtandortältesten.
Der Standortälteste, Generalleutnant O ß w a l d, spricht der Bevölkerung von Gießen und Umgebung einen herzlichsten Dank für die Unterstützung und Gebefreudigkeit anläßlich der Veranstaltung „Wehrkreis IX im Dienst des WHW." am 19. und 20. Februar 1938 aus.
△ Alsfeld, 21. Febr. In der jüngsten S i t - zung der Ratsherren wurde von dem Bürgermeister der Entwurf der neuen Fried
Förster, „du kennst wohl Kastorfer Forsthaus? Es
chieden, und ein namhafter Betrag konnte WHW. zugeführt werden.
Soldaten singen und spielen für das WHW.
Die Mädchen au« der Burgfiraße
Vornan von Hilde K Lest.
sagen, daß ihr bei Hauschild der Stelling schon wieder in die 6uere kommt. Na, wer weiß, wozu es
Durch die Einsatzbereitschaft der Volksgenossen wurde der Veranstaltung ein voller Erfolg
UHL Sehersweg Nr. 67
adlO Telephon Nr. 3170
eparaturen .«s?o
die jetzt vor • tourbe. Der mit seinem her Nähe des le sich gerade heim-Giehen htung Gießen rtrni ein mit aus Richtung an dem etwa h befindlichen nunen. Mei k, datz er zu ein Vein ver- «falls erheblich sah das Ver- Dingen darin, UnÄrersichtlich an vergcwiffert •m, aüerdinas iif bie Straße »e-auptete her lerufung, daß »ach in Äer- tnM schuld martigen Geiern Fahrzeug )1 ihm noch die srstanden hätte, r diese Strecke n, daß an der jiter am Dind- erhin ein Sluck eim einmünde, dlich hatte mm« j 5 Meter hin- ichen, das nach -letzten zur grollen. Es si-i tn
Lisbeth hielt sich erst krampshaft am Grift des schwankenden Sattels fest. Der Fahrwind heulte ihr um die Ohren, sie versuchte mehrmals gegen das Höllentempo zu protestieren, aber der Sturm riß ihr die Laute vom Munde weg. Da fugte sie sich in ihr Schicksal und duckte sich hinter Vierecks breiten Rücken. Allmählich verlor sie alle Angst, saß leicht und federnd auf dem Sattel, hatte alle Schwere verloren und freute sich, wenn die Maschine in toller Schräglage in die Kurven ging, wenn Fußgänger und Radfahrer starr vor Staunen dem rasenden Gefährt begegneten. Sie sah aus ihre Uhr. Um drei Uhr waren sie tn oer itemv straße gestartet. Jetzt war es halb fünf, und strelitz lag hinter ihnen, sie fuhren durch dichten
lassen.
In dem der Stadt gehörigen Feldbereinigungsamt hat sich die Notwendigkeit zur Errichtung eines Neubaues für die Haus- meisterwohnunq herausgestellt, da die gegenwärtigen Räume nicht den gesundheitlichen Anforderungen entsprechen. Die Errichtung und der vom Stadtbauamt vorgelegte Voranschlag in Höhe von 5500 RM. wurden genehmigt.
Besonderes Interesse fand bei der weiteren Beratung die Vorlage über die A u s g e st a l t u n g d e r Erlenanlagen, worüber bereits im oer gange* - ° rr___if* X
entwickelte ihre Idee. w
Herr Viereck habe ja bisher phantastisch« Arbell geleistet. Ader letzten Endes würde der Erfolg doch von einem gewissen Professor Hauschild abhangen, von dessen Meinung bie Zukunft der Erfindung abhänge. Bisher habe er sich geweigert e^vas für die Erfindung zu tun, weil das. Eefchastliche dru
als Verstcherungstechniker abgelegt werden.
** Vom Bezirk Oberhessen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Karl Bräe in Gießen, Angehöriger der Marine-SA., wurde nach erfolgreich abgelegter Prüfung von der Hauptgeschäftsstelle Berlin die Urkunde mit goldener Nadel für den Lehrschein der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft erteilt und durch den Bezirk Oberhessen überreicht.
** Die Brennstofsbeihilfe 1937/38 ist Gegenstand einer amtlichen Bekanntmachung des Oberbürgermeisters (Wohlfahrtsamt), die alle Interessenten sorgsam beachten mögen.
** Reserve - Infanterie - Regiment 2 2 3. Im kommenden Sommer soll die erste große Wiedersehensfeier der ehemaligen Angehörigen des Regiments in Frankfurt a. M. stattfinden. Hierzu wird die Beteiligung aller ehemaliger 223er erwartet. Sendet daher eure Anschrift an die Kameradschaftliche Vereinigung ehern. Angehöriger des RJR. 223 (Kamerad W. Psister, Frankfurt a. M., Obernhainer Straße 10), ein, durch welche Näheres über das Treffen mitgeteilt wird.
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nicht die Legende vom --------- v .
ist eine alte Legende, aber sie bewahrheitet sich stets aufs neue: das Mädchen, das mit dem alten Peetz unter einem Dache schläft, ist binnen einer Woche glückliche Braut Und deshalb ist der Andrang so groß, daß ich unterm Dach zwei Fremdenzimmer einbauen ließ, und meine Küche muß bann wohl
könnte Ihm ja zuvorkommen. Carla tonne ja gleig zu Hauschild aehen. Und bann tonne ^arla vielleicht gleich einen Doppelten Erfolg erringen. ?er ' fessor suche nämlich eine Privatsekretärin für Korre- spondenz unb Empfang und Repräsentation. Ob das "^Doch^das wäre?etwas", meinte Carla. Maschinenschreiben» Stenographie, Sprachen unb gute Unv qangsformen könne sie wohl aufbieten. . .
9 „Ra, denn man viel Glück!" jagte grau Hedwig unb gab Carla noch genaue Instruktionen mit aus
wegen der Maul- unb Klauenseuche sprach. Ferner wies er auf die Wichtigkeit des Flachsanbaues hin. Die bebaute Fläche betrug im vergangenen Jahre 60 Ar. Die Neueinteilung der DreschmaschineNbe- zirke wurde bekanntgegeben, fand aber nicht allenthalben die Zustimmung. Eine Anzahl Landwirte beabsichtigte neuzeitliche Jauchegruben und außerdem Futtersilos anzulegen. — Der hiesige Vieh» oersicherungsverein hielt bei Gastwirt Vogel seine Jahresschlußversammluny ab. Trotz der hohen Mitgliederzahl wurde die Auflösung des 33er- eins beschlossen, well nicht genügend Viehbestände der Versicherung angemeldet waren.
□ Ettingshausen, 20. Febr. Bei der jüngsten Nutzholzoer st eigerung wunden je Fest' mcter folgende Preise erzielt: Eschenstämme 40 biß 45 Mark, Buchenstämme 3. bis 5. Klasse 25 bis 28 Mark, Eichenstämme 1. bis 4. Klasse 20 bis 40 Mark, Kiefern-Abschnitte 3a- bis 4. Klasse 55 biß 60 Mark, Fichtenstämme 5. und 6. Klasse 45 bis 48 Mark, Fichten-Mschmtte 3. bis 5. Klasse 55 die 60 Mark, Eschen- und Buchen-Derbstangen je Stück 1,50 Mark, Fichten-Bauholz je Festmeter 15 bis 20 Mark, Fichten-Nutzrollen zu Latten je Stuck 2,00 biß 2,50 Mark. Zur Versteigerung fand sich eine große Anzahl auswärtiger Käufer ein. — Die Sängervereinigung „Konkordia- Lieder kränz" veranstaltete im Saale von Paulus Walther einen Konzert- und Theaterabend, der mit dem deutschen Sängergruß eröffnet wurde. Vereins- sichrer Karl Sann hielt eine kurze Ansprache. Sodann gelangten durch den Chor unter Leitung des Dirigenten Lenz (Klein-Linden) eine Reihe von Kompositionen, insbesondere auch Volkslieder, zum Vortrag. Die Darbietungen fanden lebhaften Beifall. Im weiteren Verlauf des Abends gelangten noch einige humoristische Darbietungen und Theaterstücke zur Aufführung. Gute Musik trug außerdem zur weiteren Verschönerung des Abends bei.
D Watzenborn-Steinberg, 23. Febr. Am heutigen Mittwoch feiert Frau Sophie M ö k - ke l, geb. Büschel, Günther-Groenhoff-Straße, in bester geistiger und körperlicher Frische ihren 7 5. Geburtstag. Lange Jahre lag die Vertriebsstelle des Gießener Anzeigers von Watzenborn in ihren Händen.
< Holzheim, 21. Febr. Die hiesige Milch- absatzgenossenschaft hielt im Saale von Sarnes unter der Leitung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats K. Jung II. ihre Generalversammlung ab. Rechner K. Buß erstattete den Kassenbericht, anschließend gab Direktor K. Kuhl II. einen Rückblick auf die Entwicklung der Genossenschaft. Der Auftichtsrat verblieb in seinen Aemtern, bis auf Hch. K. Gg. Jung, der infolge hohen Alters freiwillig ausschied-, an feine Stelle wurde : Hch. Jung I. in den Auftichtsrat gewählt. Nach der Vorführung des Films „Saubere Milch" wurde : von berufener Seite auf die Notwendigkeit hinge- , wiesen, daß jeder Bauer bestrebt fein muß, nur
„Ich glaube ihn zu kennen." Und Carla erzählte haarklein, wie sie den vermeintlichen Stelling kennengelernt hatte. t ... .
„Das isser", meinte Frau Hedwig, „das isser und so isier. Das is so'n aufrechter, jerader Patton, imma feste de Wahrheit jesacht, imma feste Por- zellan zerteppert. Ja, ist denn das eine Art, Bekanntschaft mit einem hübschen Mädchen zu machen! Aber was soll ich dagegen tun?"
„Hören Sie, Frau Macher, ich will irgend etwas leisten, ohne daß die andern eine Ahnmig davon haben. Ich kann mich Zwar auf meinem Fachgebiet, der Kunstgeschichte, irgendwie betätigen, aber das
. sieht ja die liebe Umwelt nicht als „Arbeit an.
„Ich muß bald irgendeinen sichtbaren Erfolg auf- ! weifen können, der den Herrschaften imponiert. Der- stehen Sie mich, Frau Macher, das soll meine
Unter der Anklage des Einbruchsdiebstahls hatte sich der K. H. aus Gießen vor dem Amtsgericht zu verantworten. Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, in der Nacht zum 11. August vorigen Jahres in ein verschlossenes Lager eines hiesigen Althand, lers eingebrochen und dort sechs Ballen Lumpen gestohlen zu haben. Er verkaufte darauf das Diebsgut an einen anderen Althändler. Dieser wußte über die Herkunft der Ware Bescheid und ist des- wegen mittlerweile wegen Hehlerei abgeurteilt worden. Der Angeklagte war geständig. Er gab an, aus wirtschaftlicher Not gehandelt zu haben. Da diese Einlassung sich als richtig erwies, billigte ihm das Gericht mildernde Umstände zu und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten.
Gchwesterndienst ist Dienst am Volk.
NSG. Die Schirmherrschaft über das WHW.- Wunschkonzert, das am 14. März vom Wehrkreiskommando Ix in Zusammenarbeit mit der NSV. veranstaltet wird, hat mit Reicksstatthalter Gau- leitet Sprenger der Befehlshaber im Wehrkreis IX, General der Artillerie D o l l m a n n, übernommen. Spenden für das Wunschkonzert, das vom Reichssender Frankfurt unb seinen anyeschlos- Jenen Sendern übertragen wird, werden bis zum 7. März auf das Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 4820 (Generalkommando IX. A. K. Avt. Ic Kassel) erbeten. Gleichzeitig ist der Wunsch und die Anschrift des Spenders auf dem Abschnitt mitzu- teilen.
Neueinstellungen bei ^-Verfügungs- truppe und ^-Totenkopfverbändcn.
NSG. Die ^-Derfügungstruppe und die ff» Totenkopfoerbände stellen zum 1. April 1938 noch Bewerber ein; Mindestalter 17 Jahre, Höchstalter 22 Jahre. Interessenten wollen sich an die 2. Standarte wenden (Frankfurt a. M., Reuterweg 78, Zimmer 5). Sie erhalten dort nähere Auskunft, Merkblätter und Fragebogen.
Landkreis Gießen.
gfs. Heuchelheim, 21. Februar In unserer Frauenschaft fand ein Gruppenabend der Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft statt, bei dem die Leiterin Fräulein Lüd decke die Herstellung zeitgemäßer Gerichte vorführte. Einige Frauen hatten nachmittags die Speisen im Schulhaus zubereitet. Nach einer kurzen Ansprache der Leiterin über den Zweck dieser Schulung wurden die Rezepte durchgesprochen und Kostproben ausgegeben. Die 56 Teilnehmerinnen waren mit lebhafter Aufmerksamkeit dabei und nahmen wertvolle Anregungen mit nach Hause.
3 Lollar, 22. Febr. Die hiesige „Sanger- vereinigung" hielt am Sonntag in ihrem Vereinslokal „zur Linde" ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Der Bericht des Vereinsfuhrers Erich Es pich bewies eine Entwicklung des Der- eins, die Anlaß gab, auf die erreichten Erfolge stolz zu sein, die aber auch Ansporn sein müssen, mit aller Hingabe weiterhin das deutsche Lied zu pflegen. Leider hatte auch ihm vergangenen Jahre die „Sängeroereinigung" durch Tod Verluste erlitten.
Die Firma Rockel & Co. hat ein Gesuch um lleberlaffung von Gelände zur Errichtung eines Betriebssportplatzes für ihre Gefolgschaft einaereicht. Sie beabsichtigt auf dem 2Ve Morgen großen Gelände einen Sportplatz mit den modernsten Anlagen zu errichten. Es wurde beschlossen, der Firma das beantragte Gelände zu einem noch zu vereinbarenden Kaufpreis zu über«
Jubilarin unseren herzlichen Glückwunsch. ~ inntrung. Eifrige Sänger, die irn vergangenen Ver-
** „Lady Windermeres Facher" als einsjahr keine oder nur wenige Singstunden vcr- K d F. - A u f f ü b r u n g. Die Kreisdienststelle der säumten, wurden vom Dereinsführer geehrt und NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude^ hat sich ihnen als Anerkennung ein kleines Geschenk uber- entschlosstn, die Aufführung des em "" ~ " 1
schaftsstuckes „Lady Windermeres Fächer" zu wiederholen, da es bei den Mitgliedern der KdF. besonderen Anklang gefunden hatte. Karten sind noch in der Geschäftsstelle erhältlich.
♦* Vorlesungskurs über Versicherung. Von der Pressestelle der Ludwigs-Universität Gießen wird uns mitgeteilt: Im Sommer« ssmester 1938 beginnt an der Ludwigs-Universität in Gießen wieder ein zweisemestriger Dorlesungs- kurs über Versicherung (Versicherungswesen, Versicherungsrecht, Versicherungsmathematik). Nach Teilnahme an diesem Kursus kann eine Prüfung
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Wirkens und jeder Frau und jedem Mädel ist Erlenanlagen, woruberberetts mvergar hitr ffl^Menheit aeaeben ihr Frauen- und Mutter- nen Herbst in einer öffentlichen Versammlung £ mah?haH xu entfalten H^er ist eine Aufgabe Alsfeld der Landschaftsgestalter der Reichsautobahn,
X&9eid,U*‘
Hofsordnung i__a—o_, Hofsordnung auf Grund der reichsrechtlichen Richtlinien für die Gestaltung der deutschen Friedhöfe enspricht. Nach den Erläuterungen des Vorsitzenden zu den neuen Vorschriften wurden gegen den Entwurf keine Bedenken erhoben. Der Vorsitzende ver- kündete daraufhin die Entschließung, daß die Friedhofsordnung in der vorgelegten Fassung für die Stadt Alsfeld eingeführt wird.
auch sauber fein."
„Bei so vielen Bräuten hätte auch eine für dich abfallen können. Da stimmt was nicht an dieser Legende."
„An jeder Legende stimmt etwas nicht", sagte per Alte und versammelte tausend Fältchen um feine Augenwinkel, „bie einzige Ausnahme habe ich eben mir vorbehalten. Merk dir das, Mädel!"
„Ich tann's mir ruhig merken, denn ich habe nicht die Absicht, unter beinern wundertätigen Dache ^Der Alte sagte nichts, er brühte gerade den Kaffee auf und war voll beschäftigt.
(Fortsetzung folgt) /
Als Carla gegangen war, griff sich Frau Macher an die Stirn. „Nun habe ich S<rnz vergessen, chr zu
herum erhöht hat. Der erste Baß war fast immer vollzählig vertreten. Das Auftreten der „Sanger- Dereinigung" in der Öffentlichkeit geschah vielmals und hinterließ immer den besten Eindruck. Eine Rheinreise mit starker Beteiligung brachte den Teilnehmern ein schönes Erlebnis. Es wurde beschlossen, wieder eine solche Reise zu unternehmen. Der Höhepunkt der öffentlichen Veranstaltungen war bas Winterkonzert. Der Kassenbericht des Rechners Heinrich K o o b , in bester Ordnung vorgelegt, er» 1 qab ein günstiges Bild. Trotz großer Ausgaben konnte ein zufriedenstellender Abschluß erzielt werden. Neue Richtlinien für die Arbeit im kommenden Jahr wurden festgelegt. Ein Appell des Der- einsführers zur weiteren tatkräftigen Mitarbeit am Chorgesang und der Gruß an den Führer beschlossen
, 20. Febr. In der Gastwirtschaft „Zum Schwanen" fand eine Bauernver- sammlung statt, in der Ortsbauernführer H. ©paar zunächst über die Aufhebung der Sperre
erheblich höherem Maße Pflicht des Derletztsn gewesen, auf die vor ihm liegende Fahrbahn achtzu-- geben, als umgekehrt seins, sich nach links zu vergewissern. Denn er habe sein Hauptaugenmerk nach rechts richten müsien, da um diese Zeit von Gießen ein Zug der Biebertalbahn erwartet wurde. In der Verhandlung, in der u. a. ein Augenscheinstermin abgehalten wurde, gab der Verletzte selbst zu, mit etwa 60 Kilometer Geschwindigkeit gefahren zu fein, die er jedoch als angemessen bezeichnete. Eine Re» fonftruftion des Zusammenstoßes an Ort und Stelle ergab jedoch, daß der Angeklagte bei seiner Ausfahrt sich hätte vorsicktiger verhalten muffen, während die Geschwindigkeit des Verletzten im Hinblick auf die gute Uebersichtlichkeit der Straße nicht als zu hoch erschien. Die Kammenr kam daher zu dem» selben Ergebnis wie das Gericht erster Instanz, und wies die Berufung zurück.
Amtsgericht Gießen.
Der W. B. aus Seeberaen bei Gotha hatte einen Strafbefehl über 30 Mark wegen Übertretung der Reichsstraßenverkehrsordnung erhalten, gegen den er Einspruch einlegte. Der Angeklagte fuhr am 9. Oktober vorigen Jahres auf der Straße Gießen— Wetzlar. Zwischen Klein-Linden und Dutenhofen nahm er die bekannte Kurve so schnell, daß er zum Schluß zu weit nach links abkam und einen entgegenkommenden, vorschriftsmäßig fahrenden Kraftwagen anfuhr. Es entftanb nur Materialschaden. Der Angeklagte behauptete zur Begründung seines Einspruchs, er habe in der Kurve das Gefühl gehabt, als ob der Wagen nach rechts herauegetragen würde. Deshalb habe er das Steuer scharf nach links herumgerifsen. Es müsse sich irgendein Fremdkörper in seiner Steuerung feftgetlemmt gehabt haben, denn anders könne er sich diesen Vorgang nicht erklären. Dem Angeklagten konnte natürlich das Gegenteil nicht nachgewiesen werden. Immerhin war der andere Wagen in dem Zeitpunkt, in dem sich der Angeklagte in der Kurve befand, noch 50 Meter entfernt, fo daß er bei envas größerer Vorsicht unter allen Umständen durch Anhalten oder sonstwie den Zusammenstoß hätte vermeiden können. Das Gericht kam daher zur Besahuna der Schuld- frage, ermäßigte jedoch die Geldstrafe auf 20 Mark.
Ohne Erfolg blieb der Einspruch der A. St. aus Leihgestern, die wegen Feldfrevels einen Straf« befehl über 10 Mark erhalten hatte. Die Angeklagte wurde beschuldigt, im September vorigen Jahres auf einem fremden Acker in der Gemarkung Leihgestern Kraut und Dickwurz entwendet zu haben. In der Hauptoerhandlung gab die Angeklagte zwar zu, auf dem Feld gewesen zu sein, sie behauptet jedoch, sie habe dort nur Milchdisteln ausgerupft. Dabei könnten allenfalls ein paar Dickwurzblätter mitgegangen fein. Sie bestritt jedoch ganz entschieden, irgend etwas entwendet zu Haden. Die Zeugen bekundeten demgegenüber, daß sie unmittelbar nach dem Verlassen Des Ackers durch die Angeklagte dort mehrere frische Löcher angetroffen hatten. Auf Grund der Beweisaufnahme blieb es daher bei der im Strafbefehl erkannten Strafe.
©er Führer übernimmt Patenschaft.
NSG. Der Führer und Reichskanzler hat bei dem 15. Kind des Schlossers Ludwig Schneider in Breidenstein (Kreis Biedenkopf-Dillenburg) die Ehrenvatenschast übernommen. Mit den herzlichsten Glückwünschen übersandte der Führer dem Schlosser Schneider ein ansehnliches Geldgeschenk.
Ratsherrnsihmi'g in Alsfeld.
schlechter, die Maschine sprang über Baumwurzeln und mahlte Sandfontänen aus dem weichen Hinter- gründ. Dann quietschten mit einemmal bie Bremsen.
„Wohin?" fragte Lisbeth und strich die Haare aus der Stirn, die wirr herabhingen.
„Zu Onkel Peetz, Kaffee trinken." Viereck ließ seine Hupe ertönen, und nun sah Lisbeth, hinter hohen Büscken versteckt, ein Schilfdach stehen. Hunde u kamen bellend angerast und hinter ihnen brem ein -i-.i--------her- (anqbebärteter Mann, nach Bart und Dackel zu
richtig zu nehmen f$(icfeen ein Förster.
------- wjtari!" rief er, „wie kommst du her?
„Nur mal fo, Kaffee trinken", wiederholte Viereck Der Förster besah sich Lisbech sehr genau und dann ging ein Leuchten über seine verwitterten Züge. „Das ist also deine Braut? Fein, das wäre auch mein Geschmack gewesen.
Lisbeth wollte protestieren, aber Onkel Peetz hals ihr gerade vom Sattel und redete unentwegt weiter Da seid ihr wohl schon lange unterwegs und habt 'noch gar nicht zu Mittag gegessen.
„Nicht doch", sagte Lisbeth, „wir waren vor anderchalb Stunden noch in Berlin.
Berkohl mich nicht!" drohte der Alle, ,kennst " Onkel Peetz noch gar nicht und willst
lf den Arm nehmen. So hinterwalo-
'°chS'° -ersteh-!' '°gt- Fr-u ««M »«■ ^r«Ütz l°g Donnern
fonnen. , D°° mare em. -°--m w.r " Dm^zu 1 L°ud StLnmen. Der Weg mürbe
sammen dreh n tonnten, nie dacyle rn>oi*m» fnrnnn über Baumwurzeln
nach, bann stieg ein Leuchten tn chr Gesicht. Sie
Eine Achtzigfahrige. Am 25.Februar Die verstorbenen Sänger Heinrich Hasselbach, Aug, begeht Frau Katharine Friebertshäuser, Rudolf, Heinr. Schwalm und Louis Wlssemann Glaubrechtstraße 14, ihren 80. Geburtstag. Der bleiben in der „Sängervereinigung in bester Cr*
Meisters kann das vom Verkehre- und Verschöne- rungsoerein vorgelegte Projekt der Erweiterung der Erlenanlagen im Zusammenhang mit der Erbauung der Reichsautobahn, das einen Geländeerwerb von etwa 20 ■ Morgen Land für die Erweiterung der Anlagen vorschlägt, in dieser ausgedehnten Form nicht zur Ausführung gelangen. Es wird statt dessen eine Leilerweiterung, bie einen Geländeerwerb von etwa acht bis zehn Morgen erfordert, vorgeschlagen. Nach allgemeiner Ansicht der Rätsherren wird diese für ausreichend erachtet. Der Bürgermeister wird in diesem Sinne mit der Feldbereinigung, in welcher bas erforderliche Gelände ausqeschieden men x „ .„. n ben soll, verhandeln. Die Ausgestaltung der erroci-
ltn)U r»?/ rhi»n mhlüer rieb- terten Anlagen wird dem Landschaftsgestalter übertragen. Ndch Durchsühmng dieses , Planes in Verbindung mit der Errichtung des " Sportplatzes der Firma Rockel & Co., der unmittelbar an bie Erlenanlagen anschließt, unb in Verbindung mit dem städtischen Schwimmbad, bas die Fortsetzung der Anlagen mit dem idyllisch gelegenen Erlenteich' bildet, wird die Stadt eine Anlage geschaffen haben, die ihr des Dankes der ganzen Bc- völkerung gewiß ist.
— was? Carla ging mit langen Schritten »m Zimmer auf unb ab. Sie ertappte sich auf ge-
i^uß^etwas geschehen!" sagte sie. Sie hatte die Fäuste in bie Seiten gestemmt, stand vor oem Spiegel und lachte chr SpieaelbiU) an. „Nun, mein Fräulein, glauben Sie nicht, oatz wir beide noch miteinander fertig werden." Carla ging zu Machers. Unterwegs trällert« sie ein fröhliches Liedchen. Sie hatte
Frau Hedwig erkannte sie gleich. „Äs |ö IJ- daß Se mich auch mal heimfuchen! Das freut Mich. Nun dacht' ich immer, Sie waren so was llsft geblafenet, und nu erschemse mir doch als lanz vaninstichet Mädchen. Herzlich willkommen, Frau- lein Caria, und was führt Sie zu mirr
„Danke fürs Kompliment", sagte Carla, „oainit; haben Sie mir gleich einen Stein vom Herzen g , rollt. Denn nun brauche ich Ihnen nicht ers ^u । oie 1 1 $(ei'nun in Ordnung, unb
beweisen, daß ich gar^mcht so' uA^stn könnte wohl gelingen, ben Professor wieder her-
halb komme ich nämlich h h anzulotten, wenn man ihn nur richtig
Das ist nun wiederum ’n Kompliment für m-ch, |emer großen xiappe, w n tSnn, ifl aleicb
daß Sie mich für fähig halten Ihnen Zu helf.n Sonst ström-n nämlich nur solch- bei uns ein, uns f;elfen wollen. Wir Machers sind schon„ »ie reinsten Fürsorgezöglinge! Wo brennt s, Frollem, ich bin schon Feuer und Flamme.
„Mein Ehrgeiz brennt, grau Macher Ich habe es satt, daß mich alle für ein zwar -ufgebl-Iene-, aber leeres Ding halten, bas zu nichts Rechtem taugt. Ich kann bie Überheblichkeit nicht ertragen, mit ber sie sich alle für bester unb kluger halten als ich: meine Schwestern und die ganze yo^de Männlichkeit ringsherum, der Assessor, der Her Viereck und dieser Herr Stelling.


