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Neichsprüfungskämpfe her Schwimmerinnen.
Am 21. und 22. Januar 1939 finden in Frankfurt am Main die ersten reichsoffenen Prüfungskämpfe der deutschen Schwimmerinnen statt. Zu diesem großdeutschen Frauen-Schwimmfest werden erstmalig auch die Schwimmerinnen der deutschen Ostmark und des Sudetenlandes erwartet. Bei den zweitägigen Kämpfen werden Einzel- und Staffelrennen für alle Klassen ausgetragen. Besonders zu erwähnen ist eine 4X100-Meter-Kraulstaffel, für die der Fachamts-Sportwart die Besetzung der einzelnen Mannschaften auf Grund der Leistungen in den vorangegangenen Rennen selbst vornehmen wird.
Jugoslawien verliert puficec.
Wenn sich die Gerüchte bestätigen, die aus Südamerika eintreffen und vom Uebertritt des bekannten Tennisspielers Franz P u n c e c zum Berufssport wissen wollen, verliert Jugoslawien einen Mann der Davispokal-Mannschaft, der schwer zu
ersetzen sein wird. Puncec befindet sich zur Zeit auf einer Turnierreise in Südamerika zusammen mit seinem kampferprobten Kameraden Palada. Anfang des kommenden Jahres will Puncec in Nordamerika feine Berufsspieler-Laufbahn starten.
Harper Berufsläufer — Kusoczinski gesperrt.
Englands hervorragender Langstreckenläufer Ernie Harper, der im Olympischen Marathonlauf in Berlin dem Japaner Kitei Son erst nach großem Kampf unterlag, hat von seinen Freunden ein Haus als Geschenk angenommen und damit seine Amateureigenschaft eingebüßt. Der Engländer will sich vom aktiven Sport endgültig zurückziehen, vorher aber noch an dem berühmten Berufsläufer- Wettbewerb von Powderhall teilnehmen.
Ein zweiter großer Läufer, der polnische Olympiasieger Kusoczinski, hat gleichfalls gegen die Amateurbestimmungen verstoßen. Sein Verband hat ihn aus diesem Grunde für jeglichen Sportbetrieb aus drei Jahre gesperrt.
Ser Wintersport tritt in sein Recht!
heitsdienstes (SD.) teil. Das Programm sieht fol-
Leistungen im Abfahrtslauf
elegante Engländerin Cecilia Colledge ihre
Kunst zeigen wird. In Königsberg eröffnen unsere wird; alpine Kombination (Abfahrt und Torlauf); Weltmeister Herber-Baier die Eislaufzeit. Weiter-Polizei-Schistreifenlauf über 20 Kilometer. Jede
über 18 Kilometer, Mannschaftswertung Meter Höhenunter- Zulassung von den abhängig gemacht
qende Kämpfe vor: Langlauf Abfahrtslauf in Einzel- und über 4,5 Kilometer mit 800 schied; Torlauf, für den die
Die große Zeit der Wintersportler bricht jetzt an. Die Eissportler haben ihre bedeutsamsten Ereignisse im Berliner Sportpalast, in dem sich nicht nur die kanadische Eishockeymannschaft der Smoke Eaters vorstellt, sondern darüber hinaus noch die
Streife besteht aus einem Führer und zehn Mann in Marschausrüstung, die auf dem zweiten Teil der Strecke noch eine Schießübung zu erfüllen hat.
Großes Programm der Schlittensportler.
hin gibt es eissportliche Veranstaltungen m Garmisch-Partenkirchen, Dortmund und St. Moritz (in- ternat. Eishockeyturnier). Nicht minder groß ist der Betätigungsdrang der Schisportler, die einen kräftigen Schneefall wohl verdient haben. Es veranstalten: Hinterzarten (So.), Oberstdorf (So./Mo.), Bischofsgrün (So.), Garmisch-Partenkirchen (Weih- nachtsspringen am Montag), Seefeld und Kitzbühel.
Reichs-Schiwettkämpfe des AS.-Fliegerkorps.
Zur Vorbereitung auf die schisportlichen Reichs- wettkämpse des NSFK., die vom Korpsführer des NS.-Fliegerkorps, Generalleutnant C h r i ft i a n - s e n, auf die Tage vom 8. bis 12. Februar 1939 nach Innsbruck angesetzt wurden, werden in Trainingslagern die auserwählten Schiläufer zusammengezogen und geschult. Nahezu 5 0 0 Wettkämpfer werden zu den Reichswettkämpfen zugelassen, bei denen die gleichen Bedingungen zu erfüllen sind wie später bei den NS.-Winterkampfspielen 1939 in Villach vom 17. bis 19. Februar. Die Ergebnisse der NSFK.-Reichswettkämpfe dienen als Richtschnur für die zu den NS.-Winterkampfspielen abzugebenden. Meldungen.
Scki-Meisterschasten der Polizei.
• Im Tiroler Wintersportgebiet bei Kitzbühel werden die Deutschen Polizei-Schimeisterschaften 1939 durchgeführt, die zum ersten Male unter Beteiligung aus der Ostmark und dem Sudetenland im Zeichen des Großdeutschen Reiches stehen. An den Wettkämpfen nehmen die Schisportler der Ordnungspolizei, der Sicherheitspolizei und des Sicher
Sofern Wetterlaunen nicht wieder wie im letzten Winter den Terminkalender der an ihre Bahnen gebundenen Schlittensportler arg durcheinanderwerfen, wickelt Thüringen die erste Gaumeisterschaft der Rodler am 8. Januar in Friedrichsroda ab. Der größte Teil der Titelkämpfe steht aber am 15. Januar auf dem Programm; hier kämpfen die Schlesier in Bad Flinsberg, die Erzgebirgler in Annaberg oder Geising, die Bayern in Kochel und der vom Wetter am wenigsten begünstigte Südwesten hat Wiesbaden als Schauplatz vorgesehen. Die Ostmärker haben sich örtlich bisher noch nicht festgelegt. Dann folgt der Harz am 29. Januar in Hahnenklee, und der Sudetengau beendet den Reigen am 19. Februar in Graslitz. Die deutschen Rodelmeisterschaften veranstaltet, erstmalig Berchtesgaden am 21./22. Januar, während Reichenberg die Europameisterschaften vom 3. bis 5. Februar am Jeschken durchführt.
Der Lenkschlitten sieht Gaurennen am 15. Januar in Wiesbaden, am 22. Januar in Ilmenau, am 11. Februar in Schierke und am 19. Februar in Geising vor. Die deutsche Lenkschlitten-Meisterschaft übernimmt Schierke für den 12. Februar. — Der bei uns bislang wenig geschätzte Skeleton hat im Hinblick auf St. Moritz an Interesse gewonnen. Die deutschen Titelkämpfe im Skeleton werden am 12. Februar, ebenfalls in Schierke, entschieden.
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irtschafi.
Oer Winterschluß-Verkauf 1939.
Fwd. Die Anordnung des Reichswirtschaftsministers vom 16. Dezember 1938 über den Winterschluß- Verkauf 1939 besagt, daß nachstehend aufgeführte Waren des Textilfachgebietes nicht zum Verkauf gestellt werden dürfen: Weiße Nesselstoffe jeder Art einschließlich Rohnessel und blauer Köper, Taschentücher jeder Art einschließlich Frottierhandtücher, Küchenhandtücher, Küchengeschirrtücher und Badetücher, Erstlingswäsche einschließlich Einlagen und Windeln, Bettwäsche und Inletts jeder Art, einfarbige gewirkte und gestrickte Unterwäsche aus Gespinsten, die Wolle oder Baumwolle enthalten, Hemden jeder Art außer kunstseidenen Hemden, einfarbige und Melangestrümpfe aus Gespinsten, die Wolle oder Baumwolle enthalten, Bettfedern, Kapok und sonstiges Bettenfüllmaterial, Matratzen, Matratzenschoner, Reformunterbetten, Reformauflagen, Bettstellen, blaue Mützen jeder Art, schwarze steife Herrenhüte, Seidenhüte, Klapphüte und schwarze weiche Herrenhüte, Berufskleidung (zugelassen sind jedoch Livreen und Chauffeuranzüge), einfarbige Arbeitskittel, Schürzen aus Gespinsten, die Wolle oder Baumwolle enthalten, Pelze, pelzgefütterte Mäntel, Teppiche, Brücken und Verbindungsstücke jeder Art, einschließlich Läufer und Vorlagen, Fahnen und Fahnenstoffe jeder Art, Herrenstöcke und Schirme Heber Art.
Rhein-Mainische Börse
Alittagsbörse sehr still.
Frankfurt a. M., 21. Dez. An der Börse blieb das Geschäft auch heute äußerst klein. Zahlreiche Strichnotierungen gaben den Märkten das Gepräge. Die Beteiligung von außen her war weiterhin sehr gering, was vor der Weihnachtspause allerdings kaum überrascht.
Am Aktienmarkt überwogen anfangs wieder kleine Abgaben, doch war die Kursentwicklung nicht einheitlich bei durchschnittlich etwa 0,25 bis 0,75 v. H. ausmachenden Veränderungen. IG. Farben gingen weiter zurück auf 150 (151,13), ferner AEG. auf 113,75 (114,50), während von den übrigen führenden Papieren Verein. Stahl unter leichten Schwankungen mit 104,50 bis 104,75, außerdem Mannesmann mit 108 und Hoefch mit 108 behauptet blieben. Am Markte der Maschinenaktien brök- kelten die Kurse zumeist 0,50 bis 0,75 v. H. ab. Sonst kamen vorerst noch Zement Heidelberg mit 145,50 (146,50), Conti Gummi mit 205,75 (206), Westdeutsche Kaufhof mit unverändert 1103 und Reichsbank nach Pause mit 186,25 (185,50) zur Notiz.
Am Rentenm ar kt war die Entwicklung ebenfalls etwas ungleichmäßig, da leichter Nachfrage auch kleine Abgaben gegenüberstanden. Von öffentlichen Anleihen gingen Reichsaltbesitz auf 128,15 (128,25) zurück, dagegen Reichsbahn-VA. 0,40 v. H. befestigt auf 124. Von Industrie-Obligationen blieben niedrig stehende fünfprozentige Papiere gefragt. Der Pfandbriefmarkt lag sehr ruhig und behauptet, wobei sich Angebot und Nachfrage etwas ausgeglichen haben. Stadtanleihen kamen ebenfalls meist unverändert und nomyiell zur Notiz. Im Freiverkehr hielten sich Kommunal-Umschuldung bei 92,10, 4 v. H. Rentenbank-Ablösung bei 88,50.
Im weiteren Verlaufe bewegte sich das Geschäft in engsten Grenzen, größere Abweichungen traten kaum ein, lediglich Deutsche Linoleum gingen auf 154,50 nach 151 ohne besonderen Umsatz. Sonst zeigten zweite Notierungen Rheinstahl mit 132,25 nach 132, Junghans mit 100 nach 99,65 und Zement
Heidelberg mit 145 nach 145,50. Von den führenden Werten bewegten sich IG. Farben bei unverändert 150, Verein. Stahl zwischen 104,50 bis 104,75. Die erst später notierten Werte lagen überwiegend etwas niedriger und größtenteils nominell. Schuk- kert verloren 2,50 v. H. auf 170,50, anderseits kamen Ilse Genuß nach Pause mit 131,50 (128) zur Notiz. Am Einheitsmarkt war die Haltung ebenfalls uneinheitlich. Stark gefragt blieben weiterhin Niederrh. Leder Spier.
Don unnotierten Werten nannte man Katz 8z Klumpp mit 92,50 bis 94,50 (93,50 bis 95,50), Dingler mit unverändert 98 bis 100, Verein. Fränk. Schuh mit 78 Geld und Ufa mit 82 (82,25). Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
Abendbörse still.
An der Abendbörse kam es mangels Kundschafts- beteiligung nur in einzelnen Papieren zn kleinem Geschäft, während im übrigen die Feststellung der Kurse fast ausschließlich nominell erfolgte. IG. Farben wurden mit unverändert 150, Verein. Stahl mit 104,75 (104,90), Scheideanstalt mit 193,50
Gedenkt der hungernden Vögel.
(193,25) und Commerzbank mit 110,90 umgesetzt. Deutsche Linoleum lagen in Anpassung an Berlin 1 v. H. höher mit 155,50. Sonst notierten u. a.: Mannesmann 107,90 (108), Rheinstahl 132,25, Adlerwerke 105, Bemberg 134, Demag 145,50, Ges- sürel 129,50, Moenus 122,50, Rheinmetall 129,75, Deutsche Bank 115, Dresdner Bank 118. Von Renten gingen 4,50 v. H. Mainz von 26 und 28 mit je unverändert 96 und 4,50 v. H. Baden-Baden von 24 mit unverändert 98 um. 6 v. H. IG. Farben waren zu unverändert 119,50 und 6 v. H. Großkraft Mannheim RM.-Anleihe zu unverändert 99,65 gefragt. Im Freiverkehr nannte man Kommunal- Umschuldung wie mittags mit 92,10.
$ranffurter Schlachtvtehmarki.
Frankfurt a. M., 21. Dez. Da infolge der Kälte die Viehtransportzüge mit erheblicher 23er« fpätung eintreffen, mußte auch der heutige Viehmarkt auf die Nachmittagsstunden verlegt werden. Die amtlichen Notierungen sollen erst am Donnerstag ausgegeben werden.
Sranffurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 21. Dez. Bei ruhiger Gesamttendenz blieben die Notierungen gegen den Markt vom Montag unverändert.
Geschäftsschließung wegen Verstoßes gegen die Preisregelung.
Lpd. Frankfurt a. M., 21. Dez. Der Großhändlerin Katharina Ein schütz, geb. Held, Rük- kertftraße Nr. 44 wohnhaft, sind auf Anordnung des Regierungspräsidenten in Wiesbaden die Geschäftsund Betriebsräume bis auf weiteres g e f ch l o f - f en worden, weil sie wiederholt wegen Verstoßes gegen preisregelnde Anordnungen in Ordnungsstrafen genommen werden mußte.
Sprechstunden der Nermktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnachmittag geschloffen.
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Kassenschluß eine halbe Stunde vorher. Montag, 26. Dezember 1938, geschlossen. Mittwoch, 28. Dez. 1938, und am 4. Jan. 1939 ist auch die Schw immhalle von 10-13 Uhr und von 14.30-19 Uhr (Familienbad) geöffnet.
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