Samstag, 22./$onntag,23.(Dttober 1938
188. Jahrgang
Nr. 248 Erstes Blatt
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In besonders eindrucksvoller Weise stellte Dr. Goebbels der s o g e n a n n t e n^ „F r e i h e i t", die gewisse Auslpndskreise in Deutschland vermissen, die wirkliche Freiheit gegenüber, die das deutsche Volk sich selbst errungen hat. „Wir haben in einem Jahre zehn Millionen Deutsche wieder freigemacht. Die Demokratie aber hat diese zehn Millionen im Namen der Freiheit gefesselt!" Die Oesterreicher und die Sudetendeutschen würden den ausländischen Kritikern jederzeit eine klare Antwort auf die Frage geben, wo wirkliche Freiheit zu Hause sei. Es gelte jetzt, den Blick nach innen zu lenken. Es sei notwendig, wie immer, d i e Partei als die große Kraftquelle unseres Volkes richtig in die öffentliche Betätigung hineinzustellen.
Das deutsche Volk müsse in diesem Winter ein soziales Hilfswerk durchführen, wie es in solchem Ausmaß bisher noch nicht erreicht worden sei. Zehn Millionen müßten in die soziale Arbeit des Reiches neu einbegriffen werden. Diese Aufgaben seien nur mit der Einheit des Volkes zu lösen. „Es ist unsere nationalsozialistische Pflicht", so betonte der Minister, „eifersüchtig über dieser deutschen Einheit zu wachen, denn sie ist d e r U n -
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den entscheidenden Auseinandersetzungen der letzten Wochen. Deutschland, das ohnmächtigste Land der Nachkrieg^eit, sei in fünf Jahren zur stärksten Wilitärmacht der Welt geworden. Das Volk kenne diese
„Das deutsche Volk war des Führers würdig!" Or. Goebbels spricht in der Hamburger Hanseatenhalle über die Voraussetzungen , des weltpolitischen Erfolges der letzten Monate.
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„Der beste Kamerad."
Or. Ley sprach zu den Schulungsleitern über den Führer.
........ ...... von begeistertem Beifall der Massen unterbrochen, entrollte Reichsminister Dr. Goebbels dann in klaren Umrissen ein Bild der
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Mit beißender Schärfe skizzierte der Minister die feige Haltung der Besserwisser. „Diese Leute , so erklärte er, „arbeiten immer mit dem Argument, die Welt sei gegen uns. Daraus kommt es aber gar nicht an! Entscheidend ist, ob diese feindliche Welt überhaupt in der Lage t ft, etwas gegen »ns zu unternehmen. Am meisten kann sie uns antun, wenn wir feige sind. Am wenigsten aber vermag sie uns anzuhaben, wenn wir tapfer stehen bleiben, wo immer mir auch stehen!" Mit Stolz konnte Dr. Goebbels feststellen, daß das deutsche Volk in seiner Gesarnt- beit die Nerven behalten hat. Das Volk habe sich als ein wahrhaft politisches Volk erwiesen. „Dieses Volk", erklärte Dr. Goebbels unter minutenlangem, stürmischem Jubel, „mar pes Führers würdig, wie der Führer sich dieses Volkes würdig erwiesen hat." Es könne keinem Zweifel unterliegen, daß das deutsche Volk aus der großen Spannung der jüngsten Vergangenheit endgültig als eine neue Weltmacht hervorgegangen ist. „Zum ersten Male wieder seit 1918 haben wir wirkliche Weltpolitik getrieben! 15 Jahre lang haben wir verspielt in der Geschichte, haben wir nutzlos verstreichen lassen, und fünf Jahre n tionalsozialistischer Politik haben genügt, um diese Ketten von Versailles mit einem Male zu ^brechen. (Jubelnde Zustimmung.) Em Blick aus d e Landkarte genüge, um festzustellen, .daßunstr Reich noch nie so groß, noch nie so mächtig und noch nie la stark war wie im Jahre 19dö.
®[ar leiqte Dr. Goebbels die Voraussetzungen aus. di? zur Erreichung dieses Zieles ge^chnss-n werden mußten: „Es war notwendig, daßi W e i n einiges Bolt bildeten, und es war weiter notwendig, daß vor diesem einigen Volk starke aepanzerte Wehrmacht stand. ^us diesem Grunde war es erforderlich, Parteien und Gewerkschaften ebenso zu beseitlgen wle die sog nannte falsche und lugenhaste Frelhett der !W und der Meinungsäußerung. Theologische Haarwai- tereien so stellte er fest, wurden in wenigen Iah ein- Niemals aber werde mant ner; gessen, daß in einem einzigen Jahre di Ostmark und das Sudetenland dem Reiche angegliedert wer den konnten. Mit Schar e rechnete Dr. Soed^s hierbei auch mit den Angreifern aus klrchl^en Kreisen gegen den Nationalsozialismus ab. ,,Wa die Herren Kardinäle in den Kirchen selbst fg , so erklärte er unter stürmiichem Jubel, „soll ih Sache sein. Politik und die Straße aber ^^Dr/ Goebbels betonte bann die ausschlag
gebende Rolle der deutschen Wehrmacht bei
tergrund unserer nationalen Grundsätze! Deutschland ist immer stark gewesen, wenn es einig war und ohnmächtig immer nur bann, wenn es sich selbst zerfleischte! Das ist die große Lehre, die der Führer uns gebracht hat.
Ein neues Zeitalter ist angebrochen, keine Welt des Scheins und der Schlagworte, sondern harter, aber uns auf das tiefste beglückender Tatsachen! Das ist die wahre, echte Demokratie, so wie wir fie meinen und verstehen: Das Volk führtsich selbst durch seinen besten Sohn. Das Volk selbst hat keinen größeren Ehrgeiz, als getreu und gehorsam hinter ihm und seiner .Fahne zu marschieren! Dieses Deutschland hat sich aus den tiefsten Niederungen erhoben; es ist nun wieder eine Weltmacht!
Als Dr. Goebbels feine zündende Rede mit den Worten des Liedes schließt, das ein junger Dichter für Deutschlands Volk geschaffen hat und das jetzt für unsere ganze deutsche Nation seinen Wert bekommen hat: „Mit unserer Fahne ist der Sieg! Flieg, deutsche Fahne, flieg!", da will der Jubel kein Ende nehmen.
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wo Adolf Hitler den Beschluß faßte, Politiker zu werden.
Reichsminister Or. Frank in Budapest.
B u d a p e st, 21. Okt. (DNB.) Der Präsident der Akademie für Deutsches Recht Reichsminister Dr. Frank hielt in der Aula der Budapester Universität einen Vortrag über die Rechtserneuerung im Dritten Reich. Man sah den Ministerpräsidenten Jrnredy mit nahezu sämtlichen Ministern, ferner den ehemaligen Ministerpräsidenten v. Daranyi und den Oberbürgermeister von Budapest, ferner den Gesandten von E r d m a n n s d o r f f, mit dem Landesleiter der NSDAP. Nach Begrüßungsansprachen des Prorektors Dr. Kenez wies der Vorsitzende der Vereinigung ungarischer Richter und Staatsanwälte Dr. Vladar, auf die große Kultur des deutschen Rechtes hin, von dem das ungarische Rechtsleb^n sehr viel gelernt habe und jetzt nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus noch mehr werde annehmen können. Dr. Vladar betonte die politische Schicksalsgemeinschaft Deutschlands und Ungarns und widmete den deutschen Rechtswahrern herzliche Worte. Anschließend ergriff Dr. Frank das Wort. Die Zuhörerschaft folgte den Ausführungen Dr. Franks mit außerordentlichem Interesse und spendete am Schluß des Vortrages dem deutschen Gast herzlichen Beifall.
Das nationalistische Regierungsorgan „Uj Ma- gyarsag" schreibt, der Budapester Besuch des Reichsministers Frank sei von einer ganz besonders warmen Anteilnahme begleitet gewesen, wie sie kaum einer der Staatsmännerbesuche in der letzten Zeit habe aufweisen können. Reichsminister Fvank habe in den beiden letzten Tagen anläßlich seiner Besuche bei führenden Regierungsmitgliedern sowie bei den leitenden Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens Gelegenheit gehabt, die Anhänglichkeit und Begeisterung kennenzulernen, die sich in Ungarn für feine Person und durch ihn für das ganze deutsche Volk bekunde. — Das Organ der Regierungspartei „Füg- getlenseg" erklärt, wie der ganze Besuch, so sei auch der Vortrag eine prunkvolle Kundgebung der ungarisch-deutschen Freundschaft gewesen, die sich immer mehr zu einem unbezwingbaren Machtfaktor in der europäischen Politik entwickele und mit ihrem größeren Gewicht für den friedlichen Aufbau und eine Neuordnung eintrete.
Englands Krieg in Palästina.
Die Lage in Palästina drängt zu einer Entscheidung. England erntet hier die Früchte der bewußt unklaren und sich entgegenstehenden Versprechungen, die es während des Weltkrieges Arabern und Jud^n gemacht hat, um beide in die Front gegen die Mittelmächte zu spannen. Die berüchtigte Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 versprach den Juden, aus dem damals, türkischen Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk' zu machen. Der großartige Agitationsfeldzug des britischen Obersten Lawrence dagegen, der in allen arabischen Ländern eine auf Befreiung von der türkischen Herrschaft gerichtete panarabische Bewegung zu entzünden suchte, arbeitete mit der Idee eines großarabischen Reiches, dem selbstverständlich auch Palästina angehören sollte. Lawrence wurde schon während des Weltkrieges von seiner Regierung desavouiert, als diese mit Frankreich ein Geheimabkommen über die Teilung Syriens traf, in dem Palästina der britischen Interessenzone zugewiesen wurde. Das Weltjudentum faß damals wie heute in London am längeren Hebel als die Araber. Das jüdische Großkapital, besonders das amerikanische, brauchte man zur Finanzierung des Kamp
fes gegen die Mittelmächte, und um sich bei den amerikanischen Juden beliebt zu machen, fand sich England zu der Balfour-Deklaration bereit, vermutlich ohne sich, ganz bewußt zu werden, in welche Zwickmühle man sich damit begab. Während nach dem Kriege die Eifersucht der arabischen Fürsten es England leicht machte, die Erfüllung des Versprechens der Schaffung eines großarabischen Reiches auf die lange Bank zu schieben und inzwischen die militärischen Interessen des Empire im Nahen Orient sicherzustellen, pochten die Juden mit aller Rücksichtslosigkeit auf ihren Schein. England erhielt Palästina als Mandat des Völkerbundes mit dem Auftrag, das Versprechen der Balfour-Deklaration einzulösen.
Die weitere Entwicklung kennen wir. Aus der ganzen Welt, namentlich aus den Ländern Osteuropas, setzte eine riesige Judenwanderung nach Palästina ein, das bis oahin nur 60 000 Juden zählte gegenüber rund 800 000 Arabern, mit dem Erfolg, daß heute annähernd ein Viertel der Bevölkerung Juden find. Dank der Unterstützung des internationalen jüdischen Kapitals vermochten die jüdischen Einwanderer nicht nur den Handel in Jerusalem und den großen Küstenstädten an sich zu reißen, sondern auch die arabischen Bauern in den fruchtbaren Teilen des Landes von ihrem ererbten Grund und Boden zu verdrängen. Ganz in amerikanischem Tempo und amerikanischem Stil wurde Tel Aviv errichtet, eine Stadt, die heute schon mehr als hunderttausend Einwohner zählt, aber jüdische Siedlungen zerstreuten sich auch über das ganze Land, so daß die ohne den Schutz der englischen Mandatsregierung und ohne finanziellen Rückhalt gebliebene arabische Bevölkerung sich mehr und mehr in die für die Juden wenig verlockenden Gebirgsgegenden zurückgedrängt sah. Dor die Frage gestellt, ob sie sich künftighin als Hirtenvolk mit dem begnügen wollten, was die Juden verschmähten oder den Kampf um das Land ihrer Väter aufzunehmen, fanden sich die Araber zur Widerstandsbewegung gegen die Auslieferung ihres Landes an die Juden zusammen. Die vollendete Skrupellosigkeit, mit der die Juden ihre Ansprüche auf Alleinherrschaft in Palästina durchzufetzen suchten, wie die willige Unterstützung, die sie dabei von der englischen Mandatsregierung fanden, entfachten die Widerstandsbewegung der Araber zu offenem Aufstand, der den verantwortlichen Staatsmännern in London erst die Augen darüber öffnete, daß die krasse Vergewaltigung der palästinensischen Araber dem englischen Nimbus in der ganzen arabischen Welt einen schweren Stoß versetzen müsse.
Man suchte also nach einem Ausweg aus dem Dilemma, in das sich England durch seine im Weltkrieg nach allen Seiten allzu freigiebig gemachten Versprechungen selbst gebracht hatte, und fand ihn nach alten britischen Rezepten vorerst einmal in der Entsendung einer Kommission nach Palästina. Ihr Vorsitzender, Lord Peel, schlug am 8. Juli 1937 eine Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat und in eine englische Man- datsherrschaft über die heiligen Stätten mit einem Korridor von Jerusalem zur Hafenstadt Jaffa vor. Dieser famose Teilungsplan, der heute immer noch
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Mussolini wirklich ein großer Freund Deutschlands war und ist! Hier zeigte sich vor aller Welt, daß in dem ewigen Wirrwarr der Meinungen der Welt zwei Männer in Europa stehen, auf die man sich verlassen kann und die sich auch auseinander verlassen können." Indessen habe Deutschland noch eine g a n ä e Reihe pon Gegnern, die den Nationalsozialismus als einen Angriff auf die „heiligen Rechte" der Demokratie werteten. Demokratie aber fei im wahrhaften Sinne des Wortes Herrschaft des Volkes, ebenso wie Sozialismus nichts anderes als Gemeinschaft bedeute. „Es gibt in Europa keine Regierung", erklärte Dr. Goebbels, „die dem Volke näher steht als die Regierung Adolf Hitlers. Wo find denn mehr Söhne des Volkes in der Regierung als bei uns? Nirgends in der Welt kann unseren Taten der Gemeinschaft, kann unserem Winterhilfswerk, der NSV. oder der Organisation Kraft durch Freuds etwas annähernd Gleiches an die Seite gestellt werden."
Hamburg, 21. Okt. (DNB.) Die riesige Hanseatenhalle strahlt im Schein von 1000 Lichtern. Vor Der Ehrentribüne breiten mächtige Goldadler des Hoheitszeichens auf beiden Seiten eines großen lorbeerumrandeten Hakenkreuzes ihre Schwingen aus. Gegenüber leuchten von den hohen Rängen Spaten und Aehren des Reichsarbeitsdienstes, sinnvoll von Mädeln des weiblichen Arbeitsdienstes in ihren schmucken weißen Blusen geformt. Als Dr. Goebbels in der Hanseatenhalle eintrifft, empfangen ihn Zehntausende mit einem Jubel ohnegleichen. Der Begeisterungssturm dröhnt empor, als Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann Worte herzlichen Willkommens spricht. Dann tritt unter neuer stürmischer Begeisterung Reichsminister Dr. Goebbels an die Mikrophone.
Es habe sich in diesen letzten Monaten, so betont der Minister unter dem stürmischen Beifall der Masten, ein so gewaltiges geschichtliches Ereignis abgespielt, daß erst eine spätere Geschichtsschreibung in der Lage fein werde, die tieferen Ursachen und Auswirkungen dieses Vorganges zu ermessen. Aber schon die Zeitgenossen könnten die Tatsache, daß der Führer in sieben Monaten 1 0 M i l- lionen Deutsche dem Reich wieder ein« reihte, als eines der größten Wunderder Weltgeschichte überhaupt verbuchen. Und dieses Wunder geschah mitten im Frieden, ohne einen einzigen Gewehrschuß; es wurde erreicht mit dem Eidsatz einer Volkskraft, die unsere Gegner noch vor fünf Jahren überhaupt nicht wahr haben wollten.
Es zeuge von grenzenloser Dummheil, wenn gewisse Lenke diesen unglaublichen Erfolg daraus zurückführen wollten, der Führer habe „eben Glück gehabt". Es sind eine Unmenge von Voraussetzungen zu schaffen ge- wesen, um diesen Erfolg zu ermöglichen. Diese staunenerregenden Erfolge seien unter gar keinen Umständen zu trennen von dem in zäher Arbeit vollzogenen Aufbau einer ff arten Wehrmacht. Dr. Goebbels stellte unter stürmischem Beifall fest, daß die deutsche Nation bis zum letzten Wann entschlossen gewesen sei, das einst feierlich proklamierte Setbstbestim- mungsrecht der Völker notfalls auch mit dem Schwert zur Durchführung zu bringen. Nur durch diese Entschlossenheit fei der drohende Krieg überhaupt vermieden worden. Es habe sich um eine beispiellose Probe der Führung und der Gefolgschaft gehandelt. Es sei um großer Dinge willen ein großer Einsatz mutig und entschlaf-
gegenroärtigen außenpolitischen Lage des deutschen Volkes, das vor fünf Jahren noch völlig isoliert dastand. Er wies darauf hin, wie die von den Demokratien so gepriesenen „K o l l e k t i v f r e u n d- chaften" kläglich versagten, als es hart auf hart ging, und wie sich auf der anderen Seite die Achse Berlin—Rom als stahlhart und u n - zerbrechlich erwies. „Hier zeigte sich, daß
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Stettin, 21. Okt. (DNB.) Der Lehrgang aller Gau- und Kreis schulungsleiter der NSDAP. Großdeutschlands verweilte auf dem Wege nach Pasewalk als Gast des Gaues Pommern in Stettin. Die Fahrt galt dem Gedenken des Tages, an dem Adolf Hiller vor 20 Jahren als unbekannter Frontsoldat gasvergiftet und fast erblindet in das Lazarett von Pasewalk ausgenommen wurde. Reichsorganisationsleiter Dr. L e y sprach aus diesem Grunde zu den Schulungsleitern. „Alles, was wir heute sind als Menschen", so sagte er, „hat uns d e r Führer durch sein Wesen gezeigt. Das größte, was er getan hat, ist, daß er dich und mich, daß er uns alle z u anderen Menschen gemacht hat. Sein Glaube schuf das neue Volk, schuf das neue Reick. Dieser Glaube kam aus seinem Wissen um sein Volk, das er kannte, weil er es erlebt hatte als Arbeiter und als unbekannter Frontsoldat. Der Führer ist trotz aller Größe und aller Einzigartigkeit Mensch geblieben. Der Führer ist Kamerad geblieben, Kamerad wie ehedem, Kamerad von uns allen. Der Führer ist der größte Politiker, weil er ber befte Erzieher ist, und der b e st e K ü n st l e r darin. Er liebt sein Volk unbändig und verzeiht jedem einzelnen all die kleinen Dinge seines Menschseins. Es ist die größte Tat des Führers, daß er unserem Volke den Weg ebnete zu allem Schonen und Lichten." *
Pasewalk prangte im schönsten Festschmuck und Flaggenschmuck. Auf dem Platz vor der Weihestatte waren rund 3000 ehemalige Frontkämpfer aufmarschiert. Eine vieltausendköpfige Menge umsäumte den Platz. Die Feierstunde stand unter dem Leitwort: „20 Jahre Kampf". Em Sprecher der SA. zeigte die einzelnen Jahre des Kampfes, beginnend mit 1918 im Jahre des Verrats und des Zusammenbruchs und endigend mit dem Jahre 1938, der Schaffung von Großdeutfckland. Der Leiter des Hauptschulungsamtes der NSDAP./ Pg. Friedrich Sch m i d t, erklärte dann, daß die Fahne der Bewegung die Fahne Großdeutschlands geworden ist. Heute fei das Großdeutfche Reich eine durch Blut und Raste gebundene große Volksgemeinschaft geworden. Gauleiter Schwede-Coburg betonte, vor vier Jahren noch sei hier ein verfallenes Gebäud- gewesen. Es sei im Sinne des Führers zu einer schlichten und würdigen Gedenkstätte umgebaut worden. Auch die nachkomm"nden Geschlechter würden ernst ehrfurchtsvoll in Pasewalk an der Weihestätte stehen.
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