Ausgabe 
22.2.1938
 
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Ur. 44 Erstes Blatt

188. Jahrgang

Dienstag, 22. gebruar 1938

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Chamberlain wünscht Fühlungnahme mit den autoritären Mächten.

Der Wechsel in der Leitung der britischen Außenpolitik.

Lord Halifax mit der Führung des Foreign-Ossice beauftragt.

Unterredung mit Botschafter Grandi.

London. 21. Febr. (DNB.) Ministerpräsident Chamberlain begab sich Montagnachmittag zum Buckingham-Palast, wo er mit dem Königspaar ein Frühstück einnahm. Anschließend gab Chamberlain dem König Georg einen lieber« blick über die Ereignisse der letzten Tage ab, die zum Rücktritt Edens führten. Der italienische

Lord Halifax. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Botschafter in London, Graf Grandi, suchte den englischen Premierminister auf, der ihn in Gegenwart oon Lord Halifax und des Stän­digen Unterstaatssekretärs im Foreign Office, Sir Alexander C a d o g a n , empfing. Wie verlautet, ist Lord Halifax zur Zeit mit der Leitung des Foreign Office beauftragt. Grands hat Chamberlain die italienische Antwort zur Frage der Zurückziehung der Freiwil­ligen in Spanien überreicht. Es wird ferner an­genommen, daß in Verfolg der Besprechung bal­digst Schritte zur Eröffnung englisch- italienischer Verhandlungen ergriffen werden können.

Eden begründet seinen Rücktritt.

London, 21. Febr. (DNB.) Im Unterhaus machte sich am Montag eine sichtliche Spannung bemerkbar. Der Saal war überfüllt. Auch die Ga­lerien für die Diplomaten und die Presse waren stark besetzt. Eden, der beim Betreten des Hauses von der Opposition mit demonstra-

Anthony Edön. (Scherl-Bilderdienst-M.)

tivem Beifall begrüßt worden war, wies daraus hin, daß ein Meinungsaustausch zwischen der italienischen und der britischen Regierung we­gen der Aufnahme oon Besprechungen stattgesunden habe. Die britische Regierung sei grundsätzlich zu solchen Besprechungen verpflich­tet seitdem der Premierminister selbst im letzten Sommer Briefe mit Mussolini austauschte. Die Frage sei, ob solche offiziellen Be precyungen n Rom nun eröffnet werden sollen. Nach s e i- n e r Ansicht sei die Haltung der italienischen Regie- run« nicht fo. d°tz fie «in Derartiges Verfahren rechtfertige Der Baden feiin keiner Hin­sicht vorbereitet" Er habe fich verpflichtet, keine Besprechungen mit Italien zu beginnen b>- defsen feindliche Propaganda gegen England aufhöre. In den letzten 18 Monaten feien alle Versuche, die britischen Beziehungen^ Italien zu bessern, hauptsächlich wegen der s p a n i.

schen Frage fehlgeschlagen. Die Zurück­ziehung der Freiwilligen müsse seiner Ansicht nach vorher ernsthaft begonnen haben. Eden erklärte weiter, daß noch andere Fragen zwischen ihm und dem Premierminister stünden. So sei in der letzten Woche in einer der wichtigsten Entschei­dungen der Außenpolitik, die sich nicht nur a u f Italien beziehe, eine fundamentale Mei­

nungsverschiedenheit festzustellen gewesen. Zwischen ihm und dem Premierminister bestehe eine grundsätzliche Verschiedenheit der Ansichten und der Methoden. Er glaube nicht, daß irgendein Fortschritt zur europäischen Befriedung gemacht werden könne, wenn man im Auslande den Eindruck an Boden gewinnen lasse, daß Groß­britannienständig dem Drucke nachgeb e".

Besprechungen mit Italien sind eingeleitet.

Premierminister Neville Chamberlain

wurde mit lautem Beifall auf den Regierungs­bänken begrüßt. Er erklärte, daß die britische Poli­tik auf drei Grundsätzen beruhe: 1. Schutz britischer Interessen und des Lebens britischer Staatsangehöriger; 2. Aufrechterhaltung des Frie­dens, soweit das möglich sei; Regelung von Mei­nungsverschiedenheiten durch friedliche Mittel und nicht durch Gewalt; 3. Förderung freundschaftlicher Beziehungen zu anderen Völkern, die bereit sind, solche freundschaftlichen Gefühle zu erwidern und die sich an jene Regeln internationalen Verhaltens halten wollen, ohne die es weder Sicherheit noch Stabilität in der Welt geben Fann.

Dir sind jetzt mit einem gigantischen Aufrüstungsplan beschäftigt, von dem die meisten von uns glauben, daß er wesentlich der Erhaltung des Friedens dient Diese Wiederaufrüstung ist uns aufge­zwungen worden, weil andere Länder sich fürchten, abzurüsten und weil wir nicht Opfer irgendeines bewaffneten Nachbarn werden wol­len. Ich kann aber nicht glauben, daß es mit gutem Willen und Entschlossenheit nicht mög­lich ist, echte Beschwerden zu besei­tigen. Aus diesen Gründen sind meine Kol­legen und ich bestrebt, irgendeine Gelegenheit zu finden, um Besprechungen mit den beiden europäischen Ländern Deutschland und Italien aufzunehmen, damit wir feststellen, ob es irgendeine g e - meinsame Basis gibt, auf der wir viel­leicht einen allgemeinen Plan der Befriedung in Europa aufbauen kön­nen.

Verschiedene Zwischenfälle im Mittelmeer hätten es nach britischer Ansicht unmöglich gemacht, die Besprechungen mit Italien mit irgendeiner Aussicht auf Erfolg zu eröffnen. Das Nyon-Abkommen habe wieder Hoffnungen erweckt. Aber wieder sei man enttäuscht worden. Während der sich ständig verschlechternden Atmosphäre habe sich plötzlich je­doch die Möglichkeit zu einem Aus­gleich ergeben. Am 10. Februar habe der italie­nische Botschafter ihm und Eden erklärt, seine Re­gierung sei zu jeder Zeit bereit, Verhandlungen mit Großbritannien zu beginnen. Sie hege den Wunsch, daß die Besprechungen so umfassend wie möglich seien und daß sie natürlich die Frage der formellen Anerkennung des italienischen Im­periums umfassen sollten, aber Spanien nicht etwa ausschlössen. Eden habe erklärt, daß Großbritannien als Mitglied der Genfer Liga handeln müsse. Eine Woche später habe die italienische Re­gierung Grandi angewiesen, sich für einen bal­digen Beginn der Besprechungen einzusetzen. Chamberlain habe bei Eden eine Unterredung mit Grandi angeregt, aber nach der Unterredung habe er bei der Erörterung mit -Eden, welche Schluß­folgerungen aus den Besprechungen gezogen wer­den müßten, das Empfinden gehabt, daß Mei­nungsverschiedenheiten zwischen ihnen bestünden. Er war der Meinung, daß eine ver­besserte Atmosphäre insbesondere in Spa­nien, erzielt werden könnte. Eden aber habe ant­worten wollen,daß nach Ansicht der britischen Re­gierung der Augenblick für den offiziellen Beginn der Verhandlungen mit Italien nicht g e e i gn et sei". Eden habe eine substanzielle Zurückziehung von Freiwilligen in Spanien zur Bebinflung ge­macht. Unter diesen Umständen habe er, Chamber­lain, das Kabinett einberufen.

heule habe Grandi erklärt, daß die italienische Regierung die britische Formel über die Zu­rückziehung der ausländischen Freiwilligen an­genommen habe und willens sei, die Be­sprechungen zu beginnen. Er. Lbam- berlain, habe seinerseits dem italienischen Botschafter mitgeteilt, daß auch die britische Re­gierung bereit sei, Besprechungen zu beginnen. Dem englischen Botschafter in Rom sei bereits mitgeteilt worden, daß die britische Regierung 1. eine Regelung der Spanienfrage als einen wesentlichen Bestandteil des etwa zu erzielenden Abkommens ansehen würde. Ein Abkommen ohne Regelung der Spanienfrage würde als nicht vollständia anzuseben fein: 2. England ein loyales Mitglied der Genfer Liga sei und daß, wenn man zu einem Abkommen gelange, Großbritannien die Billigung

Genfs dafür zu erlangen wünsche. Die Lage in Spanien dürfe während der Besprechungen nicht materiell durch Italien geändert werden. Was wir zu tun versuchen, ist, eine allge­meine Beruhigung in Europa zu er­zielen, die uns Frieden g i bt. Frankreich brauche nicht zu befürchten, daß der Rücktritt Edens ein Abweichen von der Politik der eng­lischen Freundschaft bedeute. Man müsse zu er­reichen versuchen, die vier Großmächte, Deutschland, Italien, Frankreich und England, zu einer freundschaftlich en Erörte­rung ihrer Weinungsverschieden-. h e i t e n zu bringen, dann werde man den Frie­den Europas für eine Generation gerettet haben. Seiner Ansicht nach, schloß Chamberlain unter lang anhaltendem Beifall, bedeute der Schritt der italienischen Regierung von heute 'einen wichtigen Beitrag zur Verwirk­lichung dieser Absicht.

Kritik der Opposition.

Der Führer der Opposition, Attlee, beklagte den Rücktritt Edens lebhaft und warf der Regie­rung vor, die Sache des Friedens und der Sicher­heitverraten" zu haben. In das gleiche Horn stieß der Oppositionsliberale Sir Archibald Sinclair. Der Konservative A m e r y setzte sich energisch für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Italien und England ein. Italien habe eine Reihe berech­tigter Beschwerden. Diebritische Intervention in Abessinien" habe verhängnisvolle Konsequenzen ge­habt. Das Schlimmste bei Eden sei, daß er Ver­gangenes habe nicht vergangen sein lassen können. Das Letzte, was man wünschen solle, sei eine Störung der guten Beziehungen zwi­schen Deutschland und Italien, das sei aber kein Grund, weshalb nicht auch Großbritannien mit Mussolini in guten Beziehungen stehen solle.

Premierminister Chamberlain erklärte, er sei nicht bereit, Fri e d e*n um jeden Preis zu schließen. England wünsche eine Aus­tragung der spanischen Frage durch Spanier ohne fremde Eingriffe. Wenn er erklärt habe, die vier großen Länder Europas können ihre Differenzen ausräumen, fo fei dies der größtmög­liche Schritt'zu -einer Stabilisierung des europä­ischen Friedens. Er hoffe, klargeftellt zu haben, daß die britische Regierung Unterhaltungen und noch kein Abkommen Vorschläge. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt ein Abkommen zustandekomme, müsse es für England annehmbar fein und zumindest die Punkte umfassen, die er genannt habe.

Chamberlain seines Sieges Mer

Die Unterhausaussprache wird am Dienstag ihren Fortgang nehmen. Die Opposition hat be­schlossen, einen M i ß t r a u e n s a n t r a g einzu­bringen. Die Regierungsparteien halSn Chamber­lain bereits ihre volle Unterstützung zuge­sagt. Auch die Unterhausabgeordneten der national- liberalen Partei haben beschlossen, die Regierung zu unterstützen. Ein Erfolg Chamberlains scheint damit sichergestellt zu sein. In den Abendstunden hat noch eine Sitzung oon konservativen Abgeordneten ein­stimmig Chamberlain das Vertrauen ausgesprochen. Damit entfällt die geringe Wahrscheinlichkeit, daß es unter den Konservativen zu einer Art Revolte kommen könnte. Auch in der Presse kommt bereits zum Ausdruck, daß die Regierung über die Oppo­sition einen glatten Sieg davontragen werde. Daily Telegraph" stellt so u. a. fest, daß die Stim­mung für die Regierung nach den Parlamentreden schnell gewachsen sei, um 19 Uhr habe nur noch eine kleine Minderheit sich hinter die Ansichten von Eden und Granborne gestellt.Daily Expreß" stellt fest, daß die politische Krise vorbei sei, es werde keine Austritt- aus der Regierung mehr geben, auch würden in naher Zukunft keine Wahlen stattfinden.

In Durchführung der Anerkennung der spanischen Nationalregierung sind die österreichischen Konsulate in Madrid, Barcelona und Valencia geschlossen wor­den. An ihre Stelle werden im nationalen Spanien mehrere Konsulate errichtet werden. Der öster­reichische Gesandte in Paris, der schon seit Jahren die Aufgaben eines Gesandten für Spanien mit« verwaltet, wird bei der Regierung Franco akkredi­tiert werden.

Durch Klärung zum Stieben.

Erst die Lektüre des ebenso weit gespannten, wie die Wurzeln deutschen Volkstums aufzeigenden Rechenschaftsberichts, den der Führer und Reichskanzler in seiner dreistündigen Rede vor den Männern des Deutschen Reichstags und dem am Rundfunk versammelten ganzen deutschen Volk in aller Weltöffentlichkeit abgelegt hat, ge­stattet uns, die Fülle der aus tiefster Erkenntnis der inneren Zusammenhänge schöpfenden staats- philosophischen Gedanken über den Weg des deut­schen Volkes aus tiefster Erniedrigung zu der fest in der Einheit von Volk und Staat ruhenden Macht­stellung des Dritten Reiches nationalfozialiststcher Prägung, die Fülle der als stolze Zeugen deutscher Leistung in fünf Jahren nationalsozialistischer Auf­bauarbeit vor uns ausgebreiteten Tatsachen und schließlich die Fülle der Eindrücke des sich vor un­seren Augen aufrollenden Panoramas weltpoliti­schen Geschehens, in dem Deutschland dank der Tat­kraft und Umsicht nationalsozialistischer Staatsfüh­rung vom hilflos Objekt frerpben Willens zum im­ponierenden, sein Schicksal selbst gestaltenden Macht­faktor geworden ist erst die auch in die Einzelheiten eindringende Lektüre dieses wahrhaft großartigen Be­richts gestattet uns, ihn in feiner ganzen Fülle vollauf in uns aufzunehmen, zu würdigen und zu ver­arbeiten. Und das ist nötig, denn er bedeutet den Abschluß einer bedeutsamen Epoche lieber alle wesentlichen Fragen deutschen Schicksals ist volle Klarheit geschaffen. Auf festem Fundament ruhen die Strebepfeiler des neuen deutschen Hauses, das Adolf Hitler, der Baumeister des Dritten Reiches der Deutschen, nach großartigem, genial durchdach­tem, von dem Charakter des deutschen Volkes und seinen besonderen Bedürfnissen als dem Volk der, europäischen Mitte bestimmten Plan umsichtig Stein auf Stein türmend errichtet. Nach allen Sei­ten hin sind auch die großen Linien abgesteckt, die Deutschlands Stellung in der Welt und zur Welt bestimmen. Gefestigt im Innern, gesichert nach außen im Bewußtsein feiner Kraft als eine durch die Einheit des Willens und zielbewußte Führung zu höchstem Einsatz zusammengefaßte Nation steht das deutsche Volk in unermüdlicher Arbeit, um seine Leistungsfähigkeit an immer neuen gewaltigen Auf­gaben zu erproben, die fein Leben auf allen Ge­bieten des materiellen Daseins schöner gestalten und in wachsendem Maße allen Volksgenossen ihren An­teil an den großartigen Schöpfungen deutscher Kul­tur sichern werden. Das ist das wahrhaft imposante Bild des deutschen Friedenswerkes, das Absft Hit­ler, von einem unangreifbaren Zahlenmaterial un­terbaut in feiner großen Rede vom 20. Februar dem ebenso böswilligen wie kleinlichen und ver­logenen Geschwätz seiner ausländischen Kritiker ent- gegenstellte

Des Führers Rede, deren Dreiteilung in Rück­blick, Leistungsbericht und Gegenwartsschau wir schon andeuteten, hob mit Recht die Bedeutung des 30. Januar 1933 als eines als solchen bereits er­kannten und anerkannten Wendepunktes in der Ge­schichte des deutschen Volkes hervor. Denn nicht der an den äußeren Symptomen der Verelendung und Knechtung sichtbare Zusammenbruch unserer poli­tischen Macht und unseres wirtschaftlichen Daseins war die verhängnisvollste Folge des verlorenen Krieges, sondern der Zusammenbruch unserer in­neren Haltung, die Selbstaufgabe unseres Volkes, das fein natürliches Gefühl für Ehre und Freiheit unter der Zuchtrute ausländischer Bedrücker ein­gebüßt hatte, die ihren Machtwahn mit dem Dunst demokratischer Humanitätsphrasen einnebelten. Die Erkenntnis des Wesens der blutbestimmten und blutgebundenen Substanz als dem Träger alles volklichen Lebens führte nach den Worten Adolf Hitlers zur Erkenntnis der wahren Ursachen des deutschen Zusammenbruchs, aber damit auch schon zur Erkenntnis der Elemente, deren Erweckung und » deren Einsatz allein noch Rettung in letzter Stunde versprachen. Die nationalsozialistische Partei konnte in den 15 Jahren des Kampfes um die Macht nicht nur die festgefügte Organisation schaffen, son­dern auch die Köpfe bereitstellen, die im Augen­blick der Machtergreifung daran gehen konnten, das Rettungsprogramm des Führers in die Tat umzusetzen. Daß dies mit einem für die Geschichte anderer Völker geradezu beispiellosem Maß von Ruhe und innerer Sicherheit vor sich gegangen ist, gereicht der nationalsozialistischen Revolution, die damit ihren germanischen Charakter bewies, zu höchstem Ruhm. Wenn Unwissenheit und Arroganz von gewissen Staatsmännern, Politikern und Journalisten sogen, demokratischer Länder, die gegenüber den blutigen Hekatomben des bolschewi­stischen Terrors in Rußland ober dem Gemetzel des marxistischen Mobs in Spanien beide Augen schließen, die nationalsozialistische Revolution in Deutschland ebenso überheblich, wie heuchlerisch be­krittelten und das neue Deutschland mit einer wah­ren Flut von Lügen und Verleumungen in der Welt zu diffamieren trachteten, so wurden sie am besten durch die nicht mehr wegzudisputierenden Erfolge des nationalsozialistischen Aufbauwerks widerlegt, Erfolge, die undenkbar gewesen wären in einem Land, in dem nach bolschewistischem Mu­ster alles Bestehende zertrümmert worden wäre.

Der Führer gab bann eine großartige Lei­st u n g s s ch a u biefer nationalsozialistischen Arbeit, deren unbestreitbare Erfolge das deutsche Volk aus­schließlich der eigenen Führung und der eigenen Kraft zu verdanken hat. Der gesunde Menschen­verstand und der Wille, allen Hindernissen mutig und tapfer zu trotzen, haben, wie der Führer mit berechtigtem Stolz unterstrich, allein die Rettung des deutschen Volkes aus seiner wirtschaftlichen Not bewirkt. Die imposanten Zahlenreihen, die der Führer dann aufmarschieren ließ, dokumentieren am besten den beispiellosen Wanbel eines kurzen