Eine Schule für Bauernführer
io r ' M D<wei emarre rranoesoauernsuyrer Dr. Wagner, i ' $ic Schulung fei notwendig, da nicht Amt und Titel,
. ® ’JlQftiSi fntihpm dit» fRprfnnfirfiPtitt hnc itnh h«*-
lud) der ftellvec-
hob in einei :it der fiönigir
gift' vaffen-Lehr-Division in Schwerin /nick ' 'ü en Besuch ab. Nach der Begrüßung durch Oberst
NSG. Am Sonntag übergab Gauleiter und Reichs- statthalter Sprenger in Bad Soden die Schule für ehrenamtliche Bauern sichrer chrer Bestimmung. Dabei erklärte Landesbauernsichrer Dr. Wagner,
Explosion hörten, an ein Cuftbombarbemenf geglaubt Sie feien daher panikartig ins Freie geeilt ohne die Sicherheitseinrichtungen in Gang zu sehen. Inzwischen sei der durch die explodierte Granate hervorgerusene Brand auf die Pulverlager Übergebungen und habe weitere gewaltige Explosionen verursacht.'
ld.. Krauß wurden im Anschluß der Besichtigung der ^-ugzeuge und Anlagen verschiedene Flugoorsüh- ^mgen mit Kampfflugzeugen gezeigt.
)ie Gesetze und Anordnungen richtig auszuführen, rluf dieses Ziel solle durch die Schulung, die im Gau ihessen-Nassau unübertroffen dastehe, hingearbeitet werden.
Hinrichtung zweier Landesverräter.
Berlin. 21. Nov. (VNB. Funkfpruch.) Die lustizpressestelle beim Volksgericht s- i o f teilt mit: Der am 1. August 1938 vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates zum Tode und zu tauernbem Ehrverlust verurteilte 2Sjährige Erich Sodach aus Geyersborf. kreis Fraustabl, unb ber um 13. August 1938 vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 37jährige Alfred kofer find heule morgen hingerichtet worden. Bodach hak sich aus Leichtsinn unb Eigennutz von ouslänbif chen Grenzbeamten zum Landesverrat verleiten lasten, um mit dem Erlös feiner verratstätigkeit leichtfertige Ankäufe abzudecken, kofer hat eine Vertrauen s- Heilung dazu mißbraucht, Vorgänge und Kaßnahmen der deutschen Landesverteidigung, die l|tn auf Grund feiner Stellung bekannt wurden, ftir Geld an einen ausländischen Spio- tagebienff preiszugeben. Als er schlieh- lch von seinen Auftraggebern fallen gelosten worbe, Hit er sich bem Rachrichtenbienst eines anberen Staates ebenfalls zur Verfügung gestellt. Jetzt hat hn ble oerbiente Strafe erreicht, ber über kurz oer lang kein Landesverräter entgeht
Lschangtschah durch eine Feuersbrunst völlig zerstört.
< * ’S
ains
e.
ur Pariser M mes": In Paris infame Der- prochen m* rischen dein briti- , »ralftab sck H lßerordeM db hwäche bei , ibe, baß es van >er fei, baß die jen fdjneU Der« er grundsätzlich l W.
dr'cksche würden. Da \ 40 tschechi' i könne, wünsche nsmachi, als man aland in Aussicht rerichtet: Das ur« willingsMidel । tbung.,9* jeML' a6 di- fW* ungsmogl»
et.
Gauleiter Sprenger erklärte, die Machtübernahme habe durch die Besetzung der führenden Stellen zu einem starken Aderlaß geführt, der in der Folgezeit durch eine planmäßige Führer- auslefe und -schulung wieder ausgeglichen wurde. Die Gauschulungsburg, in der die besten aus allen Gliederungen der Partei ausgelesen würden, sei Vorbild für eine langsichtige und gute Personal- . Auslese. Die Bauernführerschulung sei deshalb wich- lig, weil der Nationalsozialismus im Bauern die Grundlage des deutschen Volkstums sehe. Aufgabe i>er Schule sei es, den Bauern so zu erziehen, daß tr seine ganze Wirtschaftsgestaltung in nationalsozialistischem Sinne führe. Hier, wie in der Wirtschaft, eien immer nur die richtigen Personen in der Lage,
Kndenv°! ■J,rte Sonnto ln8 Olaf do* m London
MS Men Z
sondern die Persönlichkeit, das Vorleben und der Charakter die Grundlagen des Erfolges feien. Der Bauernführer habe die Pflicht, neben feinen mannigfachen Dienstgeschäften aber auch feinen Betrieb in Ordnung zu halten. Bei dieser außerordentlichen zweifachen Belastung eines jeden Bauernführers solle diese Schule technische Anweisungen und auch die neuesten Errungenschaften vermitteln. Ihre Hauptaufgabe liege in der Vermittlung einer gründlichen Kenntnis der weltanschaulichen und agrarpolitischen Fragen. Die Arbeit der Schule sei in Grundlehrgänge und Aufb aulehr- g ä n g e, die 4V2 bis 8 Tage dauern, aufgeteilt. Da auf die Arbeit des Bauern Rücksicht genommen werden müsse, seien zunächst bis zum 15. April 14 Grunülehrgänge für Ortsbauernführer vorge- ehen. Im Sommer folgten Lehrgänge für den Per- onen'kreis, der in dieser Zeit leichter abkömmlich
Der Reichsminister des Auswärtigen und Frau Do n Ribbentrop gaben am Samstagmittag zu 'Aren des Handels- und Verteidigungsministers der ilnon von Südafrika und Frau Pirow em Fruh- iti<f in ihrem Haus in Dahlem, an dem auch der T-sandte Dr. S. F.N. Gie, Reichswirtschaftsminister Rtint, Generaloberst Keitel, Generaloberst Milch, ichsfrauenführerin Scholtz-Klink, Unterstaatssekre- iöt Woermann und der Chef des Protokolls, Ge- lanbter Freiherr von Dörnberg, teilnahmen. Pirow 'tclttste ferner einem Verband der Luft-
nbe9- ~ mian':
I
Am vergangenen Donnerstag traf der General- -cbschef der Faschistischen Miliz, Exzellenz Russo, "Innsbruck mit Stabschef Lutze zusammen. Peide m ernahmen mit dem Tiroler Gauleiter Hofer einen üsflug mit der Seilschwebebahn auf das Hafelekor W die Seegrube. Am Freitag verließ General Wjsfo wieder Innsbruck.
♦
; 2er französische Botschafter Franxois-Pon- wurde mit bem üblichen Zeremoniell im Oui- ■tal empfangen zur Ueberreichung seines ksiglaubigungsschreibens, das auf den Miinig von Italien und Kaiser von 1»!! t h i o p i e n" lautet. Vor dem Palais hatten sich U'iek Mitglieder der französischen Kolonie einge- njben.
isftimM.
Hongkong, 21. Nov. (Europapreß.) Die Haupt- flabi der Provinz Hunan, Tschangtschah, ist durch eine Feuersbrunst, die fünf Tage anhielt, völlig zerstört worden. 2000 Menschen sollen in den Flammen umgekommen sein. Japanische Streitkräfte kämpfen sich das Südufer de's Jangtse entlang auf lschangtschah zu, während eine andere Heeressäule o»tn Norduser aus auf Sianyang im Westen btt Provinz Hup eh ergeht. Seit zwei Tagen wird Grantjang ununterbrochen von der Lust aus ange- Jiiffen. Vom Nordufer des Gelben Flusses aus be- ckießen die Japaner Tungwang, das Tor zu ^inas Nordwestprovinzen. Wie aus chinesischer iXielle berichtet wird, bezogen am Sonntagabend dir regulären chinesischen Truppen unter General t-aitingfai eine halbkreisförmige Stellung, achtzehn Homeler nördlich um Kanton. Von dort aus beit ossen sie die japanischen Verteidigungslinien.
Kleine politische Nachrichten.
r?:Mnb UNd btt
sich 1896 Punzen Car, ?er Trennung luvember 1905 i ^ron DiornKi ein Kind, drt von NorweD .?Er Prinzchi >st. Die verstör, ''cht vom lobt lf)nen aus bem Gebäuden, btt vathäusern aus ■inos halten gelungen mürben arsvold gab über das nach ilaus der Opera- cheiden der Kö- 'armherzige unb n kennen gelernt es Interesse unb in so vielen (o- der Trauer bts
öin ^auh
:n .<$£
1 einer len Unt.rS-
f ber MarmeM
^riD° 55 gjlonaiP rtD0-n oierMi r e'U ° Pri^ von ve rgeb-'-
Der Pfahl im Fleisch.
Jüdische Königsmorde. — Ostjuden, Hofjuden, Diehjuden usw. Oer notorische Revolutionshetzer. — Oie Irreführung der Arbeiierschast.
. Der deutsche Bürger früherer Zeiten betrachtete den Juden lediglicl) als Andersgläubigen, nicht als Glied einer volkssremden Rasse. Diese denkfaule Auslegung ist natürlich vom jüdischen Teil der Greste unb vom internationalen Marxismus jahrzehntelang in jeder Weise unterstützt worden, um das Treiben der Hofjuüen unb Volksverhetzer nicht 3U stören. Diese haben ihre Tätigkeit sehr geschickt den jeweils herrschenden Strömungen angepaßt. Solange das deutsche Volk um seine erste Einigung ringen mußte, waren auch jüdische Federn mit Eifer dabei. Die Frivolität eines Heinrich Heine oder Ludwig Börne wurde deshalb meistens mit Nachsicht übergangen. War die deutsche Einigkeit in irgendeiner Frage gewonnen, so stand das inzwischen reich gewordene Judentum totsicher hinter der Opposition. Wenn aber ein Jude einmal schief angesehen wurde, so tobte wie auf Befehl die freisinnige unb marxistische Presse von Memel bis Basel unb von Dan bis Berseba.
Die Juden wurden zum Träger des Hochkapitalismus im zweiten Kaiserreich. Kein Geringerer als Sombart hat ihnen das bescheinigt. Die alten Formen der Bindung zwischen Stadt unb Land, zwischen Unternehmer und Arbeiter wurden zerrissen unb durch ein anonymes und fremdes Vertragsrecht ersetzt, bei dem der wirtschaftlich Schwächere fast immer von vornherein der Unterlegene war. Als sich hiergegen die neue Arbeiterbewegung erhob, stand bald wieder ein Jude an der Spitze: Ferdinand L a s a l (der sich französelnd Lastalle nannte). Er sorgte dafür, daß die Arbeiterbewegung von Anfang an sich staatsfeindlich einstellte und sich dadurch dem Juden Mardochai (Karl Marx) dienstbar machte. Zuweilen hat der deutsche Arbeiter die jüdischen Manöver, die mit ihm getrieben wurden, geahnt, sie aber nie durchschaut. Die jüdischen Literaten sorgten dafür, daß jeder, der dem Arbeiter die Augen öffnen wollte, sofort als Arbeiterfeind „entlarvt" wurde. So haben die Bernstein, Kautsky, Davidsohn, Singer, Cohn, Cohen unb viele andere die deutsche Arbeiterschaft bis zur völligen Verelendung ber Nation beherrscht.
Die Zusammensetzung des jüdischen Elementes hat sich in den über hundert Jahren feit der sog. Emanzipation wenig geändert. Immer war es der Handel — richtiger der Schacher —, der ihnen am nächsten lag, schon deshalb, weil damit ein Höchstmaß von Raffiniertheit zum leichten Erwerb ohne große Mühe führen konnte. Endete ein Juden- t)anbei mit einer Pleite, so gab es noch immer Gelegenheit zu Schiebungen, faulen Vergleichen, ja Prozessen ohne Ende. Wieviele Juden haben mit einem Sack voller Lumpen angefangen und als Kriegsgewinnler und Reoolutionshyäne geendet! Arbeiter, Handwerker und Bauern gab es kaum unter ihnen. Besonders berüchtigt waren die Viehjuden im Südwesten, die mit ihrem Wucher schon in den achtziger Jahren das Bauerntum in Kurhessen zur Verzweiflung trieben. Mehr und mehr drangen die Abkömmlinge des schnell reich aewor- benen jüdischen Händlertums in die Kreise der Aerzte, der Rechtsanwälte, der Professoren, Künstler, Literaten unb — roten Berufspolitiker.
Ein Historiker stellt die Behauptung, die Zer- ftörupg Jerusalems habe die Auswanderung der Juden aus dem „Land der 23äter" eingeleitet, unter die großen Lügen der Weltgeschichte. In der Tat war das Judenvolk schon vorher stark internationalisiert unb in allen Teilen ber damals bekannten Welt verbreitet. JU feiner asiatischen Heimat war es auch keineswegs ein kulturell hochstehendes Element, was sich aus der Lektüre des Alten Testamentes ohne weiteres ersehen läßt. Friedrich Delitzsch hat in einem seiner Bücher festgestellt, daß von den 23 Königen Judas vier und von den 19 Königen Israels sieben ermor« d e t wurden. Die alte Geschichte Palästinas ist der beste Beweis dafür, daß die Juden schon damals den politischen Mord vielfach anwandten.
Nach Deutschland kamen die Juden aus Frankreich unb Italien. An Rhein und Main bildeten sie zu Beginn des Mittelalters die ersten Judengemeinden, bezeichnenderweise also dort, wo der Handel jener Zeit vorwiegend konzentriert war. Da sie aber auf das Ghetto beschränkt waren, blieben sie abgeschlossene Gruppen, die weder in den Rathäusern noch in den Zünften mitzureden hatten. Von Zeit zu Zeit flammten die Kämpfe der Ein- gefeffenen gegen diese Sorte von „Gästen" auf, die zu Auswanderungen nach dem Osten und Südosten führten. Dadurch entstand die/ Spezies der O st - juben, bie im Laufe der letzten Jahrzehnte in ben beutschen Großstäbten bas Ziel ihrer Sehnsucht sahen. Aus btefer Entwicklung erklärt sich die prozentual starke Vertretung ber Mischen Rasse im
Westen und Osten Deutschlanbs unb ihre Konzentration in ben Großstädten. Einzelnen Jubenfamilien aelang es im Mittelalter, gewisse Privilegien zu erhalten, indem sie sich der fast immer vorhanbenen Geldnot der Fürsten annahmen. So entstauben die „5)a fj üben", die in den Rothschilds ihre einflußreichste Vertretung sanden, um zuletzt durch die Ballin, Mendelssohn, Rathenau usw. bis zu den Herrschern selbst vorzudringen.
Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg unb bie französische Revolution brachten ben Juden bie Befreiung von allen Einschränkungen, bie in ber Folgezeit auch in ben deutschen Staaten wegfielen. Goethe, auf ben sich jüdische Literaten gern berufen, sagte dazu: „Das jüdische Volk hat nie viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben." Die Revolution von 1848 vollendete die „Gleichheit vor dem Gesetz" und brachte den Juden die vollständige Gleichberechtigung mit ben Deutschen, die sie dann gründlich zu mißbrauchen wußten. Seitdem war der Jude bei jeder internationalen Revolution dabei. Ob es sich um die Meuterei von 1918 ober um den Blut- rausch des Bolschewismus in Sowjetrußland oder um sonst irgendeinen Umsturzversuch handelte, immerstanden Juden an der Spitze, — wohlverstanden nicht etwa als kämpfende Führer, sondern immer nur als Drahtzieher — ob Rosa Luxemburg ober Liebknecht, Haase ober Preuß, Eisner oder» Lewin, Trotzki-Braunstein oder Radek- Sobelsohn, Litwinow-Finkelstein oder Maiski und wie bie unzähligen Moskauer Juben alle heißen. Dieses ewig ruhelose Element hatte bie Hoffnung, bei jeder Revolution noch mehr zu gewinnen und sich vom geduldeten Einwanderer zum Herrn des Gastoolkes aufmschwingen. Die Juden waren und sind eben, wie selbst ein liberaler Historiker Theodor Mommsen einst schrieb, „bas Ferment der Dekompositio n".
Welches Unheil gerabe auf gei fti gern G e - biet bie Mische Zersetzung angerichtet hat, läßt sich auch nicht annähernb abschätzen. In ber Kunst gewann bie Herabsetzung und Beschmutzung des Schönen unb Echten die Oberhand zugunsten jeder noch so stupiden unb roiberroärtigen Entartung, auf ber Bühne insbefonbere bie Verletzung religiöser Gefühle unb aller Frauenwürbe. Die Einfälle unb Erfinbungen arischer Techniker würben zu einer Gelbguelle für Mische Ausbeuter unb Schacherer, bie bann gelegentlich mit ihrer „Generosität" glänzen konnten, wenn es galt, sich einen Rus als Wohltäter ber Menschheit zu verschaffen. Daß biefe Sorte von Wohltätigkeit bireft ober inbirett überroiegenb roieber ben Juden selbst zugute kam, ist bekannt.
Es sind auch über dieses Kapitel viele Bücher geschrieben worden, aber sie werden bas Thema niemals ganz erschöpfen. Zwei Sätze aber sollte jeder kennen: Einst schrieb ber Jube Rathenau, baß an bem Tage, an bem ber Kaiser auf weißem Pferbe siegreich ourch bas Brandenburger Tor einziehen würbe, die Weltgeschichte ihren Sinn verloren haben würde. Und ber Jude Stampfer schrieb am 20. Oktober 1918 im Hauptblatt ber Sozialdemokraten, dem „Vorwärts": „Deutschland soll — das ist unser fester Wille als Sozialist — seine Kriegsflagge für immer streichen, ohne sie bas letztemal siegreich eingebracht zu haben." Längst wissen wir, baß bas Jubentum immer auf ber Seite der Gegner bes neuen Reiches steht unb stehen wird. An ber Saar waren bie Juben ebenso wie im Rheinlanbe bei ben kleinen Separatistengruppen, in Oesterreich bei Dollfuß und Schuschnigg, in der Tschechoslowakei hatten sie in Benesch ihren Schirmherrn.
Der Nationalsozialismus zieht zum Schutze ber beutschen Volksgemeinschaft unerbittlich seine Folgerung. Die Juben sind in Deutschland ein Pfahl im Fleisch. Wir wollen sie nicht länger dulden, sondern eine kompromißlose Lösung des Problems herbeiführen. Die Geschichte von Jahrhunderten spricht eine allzu deutliche Sprache gegen die Juden. Sie fordert ihr Recht, und sie will keinerlei falsche Sentimentalität. Immer hat sich das deutsche Volk gewundert, wo bei allen Wahlen und politischen Aktionen 1 v. H. Neinsager herkamcn. Jetzt braucht sich jeder nur in seinem näheren Bekanntenkreise umzusehen, um festzustellen, wer mit wehleidigem Gesicht bie „armen Juden" bedauert, obwohl sie, wie festgestellt worden ist, 4%mal so reich geworden sind wie die Deutschen. Hier sind die Neinsager, die man sich merken muß. Wer das neue Deutschland besaht, wer seine einzigartigen Erfolge mitgenießt und seine Ziele begrüßt, der kann nicht anders als gegen Juda in einen Kampf treten, der gewiß nicht mit halben Ergebnissen enden wird. B. R.
Der englische Flieger RyanGroveristinder Sowjetunion verhaftet worden. Grover war am 13. November in einem Privatflugzeug von Finnland nach Sowjetrußland geflogen, wo er im Kalinin-Distrikt, etwa 200 Meilen nördlich von Moskau, landete. „Daily Expreß" berichtet, Grover habe versuchen wollen, seine Braut zu retten, bie von ber GPU. gefangengehalten werbe.
Aus aller Wett.
Jüdische paßfülscherbande in Mailand ausgehoben.
M a i I a n b , 20. Nov. (DNB.) Die Mailänber Po. lizei hat in einem von Mischen Reisenben bevorzugten Stabtviertel eine Sanbe polnischer Juben ausgehoben, bie gefälschte Reisepässe ausstellte. Bei einer Hausuchung würben fünf Blankopässe ber Republik Haiti, verschiebens farbige Stempelkissen unb Instrumente zur Paßfälschung gefunben. Die Juden, b'.e trotz der zweifelsfreien Ueberführung hartnäckig leugneten, wurden in Haft genommen.
Ein Meteor gesichtet.
In den Abendstunden des Sonntags wurde in München unb Umgebung ein seltenes Naturschauspiel am Himmel beobachtet: ein M e - t e o r, der in nordsüblicher Richtung seine Bahn beschrieb. Das „Münchener Tagblatt" bringt folgen» ben Augemeugenbericht aus Obermenzing bei München: Um 18.03 Uhr bewegte sich in einer Höhe von 35 bis 40 Grab in nordsublicher Richtung ein Meteor mit einem raketenähnlichen Schweis. Der Himmel strahlte in blauem Glanz. Das Meteor hatte,' einem Kometen ähnlich, einen hell leuchtenben Kern, um ben sich ein rötlich strahlenber Rand legte. Der |
langgezogene Schweif glänzte hellgelb, boch war er nicht von ber gleichen intensiven Leuchtkraft wie ber Kern, unb von einem blauen Schein umflutet. Der Durchgang bes Meteors dauerte ungefähr fünf Sekunden. Nach dem Verschwinden in südwestlicher Richtung zeigte ein hell leuchtender Streifen die Pahn, die bas Meteor genommen hatte.
In Karlsruhe wurde am Sonntagabend kurz noch 18 Uhr am dunklen Himmel ebenfalls ein auffallend heller Schein sichtbar. Ein Meteör flog mit großer Schnelligkeit in ber Richtung von Norben nach Süden über den Himmel, einen bläulich-weißen Lichtschweif nach sich ziehend. Nachdem er erloschen war, konnte man die leuchtende Spur noch gut 20 Minuten lang verfolgen. Ob unb wo bas Meteor nieber- gegangen ist, barüber liegen noch keine Melbungen vor. Auf eine Anfrage bei ber Heibelberger Sternwarte wurde mitgeteilt, daß bie gleiche Erscheinung in ber Heidelberger Gegenb beobachtet worden sei. Auch in Freiburg mürbe bas Meteor gesehen. Personen, bie Wahrnehmungen barüber gemacht haben, werden gebeten, biefe ber Heibelberger Sternwarte mitzuteilen.
Der Meteor würbe am Sonntagabenb auch süb- lich von Frankfurt beobachtet; bie Annahme, bas Meteor sei im Walde bei Neu-Isenburg niederge- gangen, muß auf einem Irrtum beruhen.
Oie Schreckenstaten der Autobanditen Gebrüder petz.
Der ältere der beiden Autobanditen, die am Freitag vier Personen im kärntnerisch-steieri- schen Grenzgebiet ermordeten, ber 20jährige Franz Petz, ist rm Krankenhaus Knittelfeld ben , Verletzungen erlegen, bie er bei bem Feuer- । gefecht am Bahnhof Unzmarkt erlitten hat, in bes-1 |en Verlauf bie beiben SA.-Männer Franz Heide n st r e i t und Fritz Seiler getötet würben. 1
lieber bie erste Mordtat ber beiben Wegelagerer bei Hüttenberg in Kärnten sind inzwischen weitere Einzelheiten bekannt geworben. Der Ermorbete ist ber 40jährige Leiter ber Zweigstelle Klagenfurt der Internationalen Unfall- unb Schabensversicherungsgesellschaft, Lorenz Wehrstein. Sein Auto würbe an einer unübersichtlichen Kurve bei Gobertal in ber Nähe Hüttenbergs durch einen Baumstamm aus- gehalten. Als er ausstieg, eröffneten bie beiben Räuber, bie 20 und 13 (!) Jahre alten Brüder Petz, bas Feuer. Wehrstein wurde von einer Kugel ins Herz getroffen.
Der 13jährige Heinrich Petz, der bei bem Feuergefecht mit ber SA.-Streife leicht verletzt wurde, machte bei seiner ersten Vernehmung im Krankenhaus Leoben Angaben über bas Motiv der Tat, die auf eine völlig verworrene und vergiftete Phantasie unb beträchtliche geistige Zurückgebliebenheit bes Burschen schließen lassen. Er erzählte, vor etwa einem Monat habe ihm sein älterer Bruber mitgeteilt, baß er in einem Buche von einer unbewohnten Insel im F);ean gelesen habe. Auf biefe Insel wollten nun beibe gelangen. Sie kamen überein, sich vorerst ein Auto anzueignen, und mit biesem in bie Schweiz zu entfliehen. Weiter wollten sie dorthin drei Personen als Geiseln mitnehmen, um für deren Freigabe von der Reichsregierung ein Lösegeldzu erhalten. (!) Dieses Lösegelb sollte zum Ankauf eines Segelbootes bienen, mit bem sie bann jene Insel im Ozean erreichten wollten. — lieber bie Herkunft her Waffen befragt, erklärte Heinrich Petz, biefe habe sich sein Bruber im Tauschwege von Bekannten verschafft.
Vollstreckung zweier Todesurteile.
Am 19. November ist ber 1912 geborene Peter 21 n b l e r aus Hüttigweiler hingerichtet worben, ber vom Schwurgericht in Saarbrücken zum Tobe verurteilt worben ist. Anbier hat bie 23 Jahre alte Else I o st aus Hüttigweiler, mit ber er ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, heimtückisch erschossen, weil er sich ben Folgen einer vermeintlichen Schwangerschaft ber Jost entziehen wollte.
Gleichzeitig würbe ber 1909 in Scherlebeck geborene Johann R o s i n s k i, ber vom Sonbergericht in Dortmunb wegen Verbrechens gegen bas Gesetz zur Gewährleistung bes Rechtsfriebens unb versuchten Morbes zum Tobe verurteilt worben war, hinge- richtet. Rosinski, ein vielfach vorbestrafter unb gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat in Essen einen Polizeibeamten, ber ihn auf frischer Tat bet einem nächtlichen Einbruch überraschte, niebergeschossen
Kunst unb Wissenschaft.
Oie Trauerfeier für Graf Hardenberg.
Am Samstag mürbe ber einem Herzschlag erlegene Graf Kuno von Hardenberg, ber letzte Hof- marschall und Leiter ber Vermögensverwaltung unb ber Sammlungen bes früheren Großherzoglichen Hauses im Krematorium in D armstabt einge- äschert. In ber Schloßkirche nahm eine große TrauergeMeinbe Abschied von bem Toten, besten Sarg von ber Fahnenaborbnung ber „Weißen Dragoner", benen Hardenberg als Rittmeister b. R. angehört hatte,, flankiert war. Neben ben Angehörigen bes Haüses Harbenberg waren Prinz Ludwig von Hessen mit Gemahlin, NSKK.-Gruppenführer Richarb Prinz von Hessen, ber Standortälteste Generalmajor Müller, die Kommandeure ber Darmstädter Regimenter, Oberbürgermeister Mambo l b t unb Polizeioberst Geppert, sowie füh- tenbe Männer der Wirtschaft unb des kulturellen Lebens von Darmstadt anwesend.
Umrahmt von Vorträgen verschiedener Gedichte und Lieder des Verstorbenen, bie Mitglieber bes Hessischen Lanbestheaters sangen, stand im Mittelpunkt ber Feier bie Traueransprache von Pfarrer W i b m a n n ; er rühmte bie hohen menschlichen unb geistigen Tugenben Harbenbergs, ber bie Sprache seiner Ahnen wohl verstauben habe unb in dem vom Geiste bes Staatskanzlers Fürsten Harbenberg unb des Dichters Novalis vieles lebte. Was Gott in biefes reiche Leben eines eblen Mannes unb Kämpfers für bas Wahre, Gute unb Schöne gesenkt habe, könne nie verloren gehen. Um ihn trauere deshalb nicht nur ber große Kreis feiner Freunbe, fonbern alle, bie ihn gekannt haben.
Ein Observatorium in den Albaner Bergen erhält bie vom Führer gestiftete Einrichtung.
Die vom Führer gelegentlich feines Staatsbesuches in Italien bem Duce zum Geschenk gemachte vollstünbige Einrichtung eines Observatoriums wirb, wie „Messaggero" zu berichten weiß, auf Anorbnung bes Duce auf einer Höhe bei Frascati in ben Albaner Bergen, etwa 30 Kilometer von Rom entfernt, ausgestellt werben. Der Duce hat bestimmt, baß bas neue Observatorium auch vom architektonischen Stanbpunkt aus bes Geschenkes würbig sein soll. Es werben nur bie vom Führer gestifteten Apparate und Instrumente Aufstellung finben. „Mes- faggero" betont, baß bie vom Führer gestiftete Einrichtung in ihrer granbiosen Gesamtheit bas Voll- ftänbigfte unb Mobernste barstellt, was auf biesem Gebiete in ber Welt geboten werben kann.
Wetterbericht
Unser Wetter wirb jetzt vollkommen burch bie vom Atlantik ausgehenbe lebhafte Wirbeltätigkeit be- stimntt. Es bleibt baher auch für bie Folge unbe- ftänbig unb zu Nieberschlägen geneigt.
Vorhersage für Dienstag: Wolkig bis bedeckt, zunächst verbreitete Regenfälle unb milb, später mehr veränderliche Bewölkung, aber unbe- ftänbig, kühler, zeitweise auffrischenbe Winbe aus (üblichen Richtungen.
Vorhersage für Mittwoch: Wechselhaftes, zu Niederschlägen neigendes Wetter, kühler.
Lufttemperaturen am 20. November: mittags 7,3 Grad Celsius, abends 7,2 Grab; am 21. November: morgens 8,4 Grab. Maximum 7,4 Grab, Minimum heute nacht 5,5 Grab. — Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. November: abenbs 6,2 Grad; am 21. November: morgens 7 Grab. — Nieberfchläge 1,8 mm. — Sonnenscheinbauer 0,5 Stunben.
Hauptschriftleiter Dr. Friebrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. X. 38: 10013. Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurfcrei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937
WiM.


